Brochure vitana vitanal

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    01-Nov-2014

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  • 1. Mehr Energieaufbau als Abbau der Bden und der Wurzeln zur Strkung der Pflanzen SOJALL-VITANA & SOJALL-VITANAL Die Methoden der modernen Landwirtschaft wurden nicht vom Bauerntum erfunden oder verlangt, sie wurden von der Groindustrie in deren eigenem Interesse gefrdert. Es gelang ihr, landwirtschaftliche Fach- und Hochschulen und besonders die Forschung zu vereinnahmen. Wo sie die ffentliche Beratung nicht beherrschte, machte sie ihre eigene Beratung, direkt beim Bauern. So kam es unter anderem zur rabiaten Anwendung von Giften in der landwirtschaftlichen Produktion. Eigentlich eine absurde Vorstel- lung, haben doch Gifte und Nahrung nichts miteinander zu tun. Wenn die Bden als Quelle, auf denen gesunde Lebensmittel/ Futtermittel angebaut und geerntet werden sollen, bereits mit Chemikalien belastet sind, welche zum Teil auch im Handling fr den Menschen und die Umwelt als Gefahrengut deklariert werden mssen, so darf man sich nicht wundern, dass in der Folge die orthodoxe Medizin ein unerschpfliches Feld, sowohl fr die Tiere als auch fr die Menschen, vorfindet. Der Schdling, ob es sich um Insekten, Milben, Nematoden, Pilze, Bakterien oder Viren handelt, wird als willkrlicher, tollwtiger Feind dargestellt. Es werden sogar Warndienste aufgestellt, um die Landwirtschaft rechtzeitig vor dem Anrcken der feindlichen Heere zu warnen. Auch Spritzkalender werden erarbeitet, die vorbeugende Spritzungen empfehlen, gegen all die Feinde, die eventuell auftau- chen knnten.
  • 2. Aber der Schdling ist kein willkrlicher Feind. Wenn dem so wre, gbe es lngst kein Leben mehr auf diesem schnen Planeten, gibt es doch keine Art, die nicht ihre Parasiten oder Ruber hat. Blattluse gibt es seit Millionen von Jahren. Sie htten doch lngst ihre Wirtspflanzen ausrotten mssen und wren dann selbst verschwunden. Die Tatsache, dass Blattluse auch ihre natrlichen Feinde haben, erklrt nicht ausreichend, dass dem nicht so ist. Wer die Natur einge- hend beobachtet, kann immer wieder sehen, dass trotz Gegenwart der natrlichen Feinde, z.B. Schwebefliegen oder Marienkferchen, eine Blattlauspopulation sich rasant ausbreitet, oder dass eine starke Population auch in Abwesenheit der Ruber ganz pltzlich wieder zusammenbricht. Auch Pilz-, Bakterien- oder Viruskrankheiten knnen auftreten oder verschwinden oft auf ein und derselben Pflanze und das innerhalb kurzer Zeit. Bse Schdlinge ? Der Schdling ist aber nicht bse und unberechenbar. Wir mssen ihn sehen als Indikator, als Zeiger, der uns sagt, dass unsere Pflanze nicht in Ordnung ist. Hier ist ein anderer, sehr wichtiger Faktor im Spiel. Im biologischen Landbau macht man immer wieder die Beobachtung, dass etwa ein organisch bewirtschaftetes Kartoffelfeld vom Kartoffelkfer verschont bleibt, obwohl das konventionell chemisch behandelte Feld nebenan total befallen ist und nur noch mit Anwendung von Insektiziden zu retten ist. Ein franzsischer Biologe und Forscher beim landwirtschaftlichen Versuchszentrum in Bordeaux, hat im Laufe jahrelanger Beobachtungen und in Versuchen auf dem Feld und im Labor heraus- gefunden, wie die Anflligkeit oder Widerstandsfhigkeit der Pflanzen gegenber Schdlingen davon abhngt, ob die Pflanze sich in ihrem Stoffwechsel im Gleichgewicht befindet oder nicht. Nur in ihrer Ernhrung unausgeglichene Pflanze wird angegriffen. Der Forscher entwickelte daraufhin seine Theorie der Trophobiose (bersetzt etwa Ernhrungsbiologie) 2
  • 3. Die Theorie der Trophobiose besagt: Auf der gesunden Pflanze verhungert der Schdling. Um auf Wirtspflanzen gedeihen zu knnen, muss fr die Schdlinge im Saft der Pflanze ein berhhtes Angebot an wasserlslichen Nhrstoffen vorhanden sein. Sie sind nicht in der Lage, sich direkt von fremden Eiweien zu ernhren, da sie keine proteolytischen, das heit ein- weizerlegende Enzyme haben. Sie mssen im Saft der Pflanze aus- reichend Aminosuren, das sind die Bestandteile, sozusagen die "Bausteine", in die Eiweie zerlegt werden, vorfinden. Es mu auch Zucker anstelle wasserunlslicher Strke da sein und die notwendi- gen Mineralnhrstoffe mssen verfgbar sein. Dann knnen sie ihre eigenen, artspezifischen Eiweie aufbauen und sich zgig vermeh- ren, aber nur solange der unnatrlich hohe Gehalt an Aminosuren, Zucker und Mineralien nicht wieder abnimmt. Eine gesunde Pflanze befindet sich entweder in Winterruhe oder, in trockenen Gebieten, in Sommerruhe, dann ruhen auch die biochemischen Vorgnge im Zellsaft, oder sie wchst zgig, dann ist der Stoffwechsel im Zellsaft intensiv. In demselben Mae, wie angeliefert werden, werden dann die Aminosuren, der Zucker und die Minerale im Aufbau neuer Eiweie verbraucht. Der Zellsaft bleibt dann ziemlich arm an diesen Stoffen. Fr den Schdling reicht es nicht, er verhungert oder ber- lebt gerade noch, kann sich aber nicht ausbreiten. In den meisten Fllen wird er eine Pflanze in diesem Zustand gar nicht aufsuchen, sie ist fr ihn nicht "schmackhaft". Wann aber gibt es einen Stau von Aminosuren, Zucker und Mineralien im Zellsaft? Dafr gibt es zwei Mglichkeiten: Die Proteosynthese, der Aufbau neuer Eiweie, ist gehemmt, wenn auch nur teilweise. Es werden im Zellsaft mehr Aminosuren angeliefert als in die neunen Eiweie eingebaut werden knnen. 3
  • 4. Welcher aufmerksam, konventionell arbeitende Landwirt, welcher Agronom hat nicht schon gemerkt, dass, je mehr Agrargifte ange- wendet werden, desto mehr Probleme mit Schdlingen auftreten. Nicht nur die alten, auch neue Schdlinge treten auf. Vor der massenhaften Anwendung von Giften in der Landwirtschaft, noch bis in die fnfziger Jahre, waren Milben kaum ein Problem, auch Bakteriosen und Virosen waren Ausnahmen. Sand im Getriebe: Es ist ja bekannt, dass Agrargifte, auch wenn sie als reine Kontaktgifte gelten, immer auch in die Pflanze eindringen und auf den Stoffwechsel einwirken. Selbst bei geringer Wirkung kann es dabei zu empfindlichen Hemmungen in der Proteosyhthese kom- men, folglich zum Stau von Aminosuren. So kann die Anwendung von Herbiziden zum Auftreten von Schdlingen fhren, Fungizide knnen Insektenbefall auslsen oder weitere Krankheiten, ebenso Insektizide oder Akarizide u.a. Auch fhrt die Zerstrung des Bodenlebens durch Humusabbau und durch die Gifte oft dazu, dass die Pflanze unter Spurenelementmangel leidet, obwohl die entsprechenden Elemente reichlich vorhanden sind. Das ist z.B. der Fall bei Chlorose, Eisenmangel, im Weinbau. Es ist gengend Eisen im Boden vorhan- den, aber die starke Verbackung durch schwere Maschinen und/oder das beinahe Verschwinden des Bodenlebens behindern die Aufnahme von Eisen. Die Chemie bietet dann Eisenchelate zur Anwendung aufs Blatt. Erst frdert man die Krankheit, dann ver- kauft man die Medikamente. Mangel an Spurenelementen fhrt auch zu gestrtem Aufbau von Eiweien. Und wie kommt es zu einer berhhten Produktion von Aminosuren im Zellsaft? Wenn wir massiv Stickstoffdnger anwenden, besonders Ammoniumsalze, Ammonsulfat, Ammonnitrat, Kalkammonsalpeter, Doiammon-phos- phat oder Harnstoff und anderen - es kann auch eine berdngung mit Hhnermist sein, der reich ist an einer anderen Ammoniumverbindung, Harnsure - dann zwingen wir die Pflanze geradezu zur berproduktion von Aminosuren. 4
  • 5. Jetzt sind soviel Aminosuren vorhanden, dass der Eiweiaufbau damit nicht fertig wird. Auch dann kommt es zum Stau. Den Stau sieht man der Pflanze nicht unbedingt an. Eine Pflanze kann also ganz normal aussehen, nur durch Analyse des Zellsaftes kann man den Stau an Aminosuren feststellen. Die Erkenntnis des franzsischen Forschers Chaboussous ist von umwerfender Bedeutung. Sie widerlegt die Grundvoraussetzung des chemischen Pflanzenschutzes. Auch die biologischen Bauern gehen oft noch von dem Bild des Schdlings als willkrlichem Feind aus, sie wollen nur die Gifte durch harmlosere Bekmpfungsmittel und Methoden oder durch natrliche Feinde der Schdlinge ersetzen. Pflanzen ausgeglichen ernhren: Es geht also nicht darum, wie knnen wir immer neue Waffen gegen immer neue und resistentere Schdlinge entwickeln, wir mssen lernen, so zu arbeiten, dass unsere Pflanzen ausgeglichen natrlich ernhrt werden, dann kommt es nicht zu Strungen im Stoffwechsel. Dies ist nur auf einem lebendigen Boden mglich. Bis Ende der vierziger Jahre ging die landwirtschaftliche Forschung und Lehre noch ganz in diese Richtung. Dieser Weg wurde nicht aus wissenschaftlichen Grnden aufgege- ben, er setzt mehr und tiefere Wissenschaft voraus. Der Krieg mit den Giften basiert auf blankem Empirismus - draufhauen, sehen wie es wirkt! Eineinhalb Jahrzehnte hat Jose A. Lutzenberger ein ehema- liger Umweltminister und Nobelpreistrger bei der Grochemie gearbeitet, und hat dort beobachten knnen, wie die Agrargifte ent- wickelt und gefrdert wurden, das hat mit echter Wissenschaft wenig zu tun. In den meisten Fllen ist es reines Geschft mit paten- tierten Handelsprodukten. Mit patentierten Produkten, oder mit solchen, die zwar keine Patente haben, die aber nur in groen Chemiefabriken hergestellt werden knnen, wie die Kunstdnger oder Gerte, die aus groen Maschinenfabriken stammen, knnen mchtige techno-brokrati- sche Apparate aufgebaut werden. 5
  • 6. Deshalb begegnen wir auch heute in allen Parlamenten der Welt einer starken Lobby, die, wo dies noch nicht geschehen ist, die Verabschiedung von Gesetzen verlangt, die das Patentieren von Lebewesen und Teilen von Lebewesen, bis hin zu einzelnen Genen, mglich machen. Es sind dieselben transnationalen Konzerne, die sich mit den Agrargiften stark gemacht haben. Jetzt wollen sie unter anderem mit patentiertem, genetisch und geklontem Saatgut den berlebenden Bauern noch den letzten Rest von Selbstndigkeit neh- men. Es geht hier zum Teil um Saatgut, welches schon mit Kunstdnger, Insektizid, Fungizid und mit einem Totalherbizid beschichtet ist. Die Zchtung dieses Saatguts geht nicht in die Richtung Resistenz gegen Schdlinge, sondern Resistenz gegen das eigene Herbizid. Mit Methoden der modernen Landwirtschaft wird das Bodenleben fast immer geschdigt, wenn nicht total vernichtet. Im gleichen Mae, wie das Bodenleben zerstrt wird, wchst das Geschft mit den Agrargiften. Am Anfang war dieser Zusammenhang denen, die die Gifte frdern, nicht bewusst, sie freuten sich ber die vielen und immer zahlreicher werden Schdlinge. Heute hngt ihr berleben davon ab. Dem Bauerntum mu bewusst werden, dass die Methoden der moder- nen Landwirtschaft wenig mit echtem technischen Fortschritt, aber sehr viel mit der Strukturierung von Abhngigkeit zu tun haben. Der beste Beweis dafr, dass in der Landwirtschaft heute etwas faul ist, ist das Einkommen der Bauern. Was ist das fr ein Wirtschaftsmodell, dass die wichtigste Aktivitt fr das berleben der Gesellschaft, das Zusammenwirken mit der Schpfung fr die Sicherung der Nahrungsmittel und die Erhaltung einer gesunden Landschaft, so schlecht honoriert wird? Eigentlich entspricht dies teilweise der ko- logischen Qualitt der heutigen modernen Landwirtschaft. Der Umkehrprozess muss sofort erfolgen: Diesen Prozess mssen wir umkehren. Das bedeutet, als erstes, organische Bodenbewirtschaftung, mglichst keine mechanische Gewalt am Boden, kein tiefes Pflgen mehr, minimale maschinelle Bodenbearbeitung und mglichst Direkteinsaat. 6
  • 7. MICRO POWER fr die biologische Behandlung der Glle, Stallhygiene, zum Schutz vor Fliegen Vorteile: SOJALL-Micro Power wirkt ausschlielich ber das Milieu! ist aerob und anaerob wirksam untersttzt den beschleunigten Abbau von festen und flssigen organischen Substanzen im Stall und Gllespeicher baut schlechte Gerche ab, verbessert so das Stall- klima, die Fresslust und das Wohlbefinden der Tiere kann die Fliegenplage reduzieren und hilft giftige Schdlingsbekmpfungsmittel einzusparen die Glle wird homogener und fliefhiger kann die Nhrstoffausnutzung des eigenen Hofdngers verbessern und daher mithelfen den Einsatz von Kunstdnger zu reduzieren trgt zur Bodenregeneration bei ist nicht toxisch, rein biologisch hergestellt keine besonderen Sicherheitsvorschriften im Transport, in der Lagerung und Anwendung kann im belegten Stall eingesetzt werden SOJALL-Micro Power ist ein Produkt aus Pflanzenextrakten und Melasse, das bei der Milchsurevergrung entsteht und als Glle-, Mist- und Kompostzusatz gem Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 in sterreich zugelassen ist. SOJALL-Micro Power ist auch im Betriebsmittelkatalog fr die biologische Landwirtschaft in sterreich gelistet. Von der CERES wurde SOJALL-Micro Power ebenfalls fr die European Union (EU-VO 834/07) und den USA (USDA/NOP) sowie Japan (JAS) zertifiziert. Anwendung/Dosierung: Treibkanle/Spaltbden: 10 bis15 ml SOJALL-Micro Power pro Tier mit viel Wasser in einer Giekanne bzw. einem Spritzgert einmal wchentlich ausbringen. Erstbehandlung/Gllespeicher: 1 l SOJALL-Micro Power fr 50 m3. Die Behandlung sollte einige Wochen vor Ausbringung erfolgen, damit eine optimale Fermentation stattfinden kann. Stallhygiene/Fliegenbekmpfung: Mischverhltnis: 1 bis 0,5 l auf 100 l Wasser und mit einem Sprhgert im Stall versprhen; am effektivsten ist die Verwendung eines Thermoverneblers, dann sollte das Mischverhltnis allerdings 1 bis 0,5 l auf 10 l Wasser betragen. Vorgang je nach Bedarf ca. einmal wchentlich wiederholen. Haltbarkeit: Mind. 8 Monate ab Herstellungsdatum Inhalt: 5 Liter A-5110 Oberndorf, Salzburger Strae 19 . Tel. 062 72 /41 4 70 . Fax 41 4 70-40 www.sojall-nat...