Joomla 1 5 Handbuch

  • Published on
    11-Jan-2015

  • View
    29.629

  • Download
    13

DESCRIPTION

 

Transcript

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Zur zweiten Auflage

Fr wen ist dieses Buch?

Was erwartet Sie?

Wie kann das Buch gelesen werden?

Typographie

Danksagung

1 Einleitung

1.1 Content-Management

1.2 Die Geschichte von Joomla!

1.3 Weiterentwicklung zu Version 1.5

1.4 Open Source

1.5 Einige Grundbegriffe

1.6 Die Technik

1.7 Wie entsteht eine Seite?

1.8 Einsatzmglichkeiten

1.9 Ein Blick ber den Tellerrand

1.10 Joomla!-Seiten

1.11 Wichtige Ressourcen im Netz

2 Installation

2.1 Systemvoraussetzungen

2.2 Installation unter Windows

2.2.1 XAMPP

2.2.2 Joomla!-Dateien kopieren

2.3 Installation unter Linux

2.3.1 XAMPP

2.3.2 Joomla!-Dateien kopieren

2.4 Installation unter Mac OS X

2.4.1 XAMPP

2.4.2 Joomla!-Dateien kopieren

2.5 Installationsdialog und Sprachauswahl

2.5.1 berprfung der Servereinstellungen

2.5.2 Akzeptieren der Lizenz

2.5.3 Datenbankeinstellungen

2.5.4 Einstellungen fr die Datenbertragung

2.5.5 Einstellungen der Seite

2.5.6 Besttigungsseite

2.6 Ein erster Blick

3 Frontend

3.1 Die Bereiche der Homepage im berblick

3.1.1 Mens

3.1.2 Module

3.1.3 Inhalte

3.1.4 Dekoration

3.2 Das Bearbeiten von Inhalten im Frontend

3.3 Der Editor TinyMCE im Detail

3.3.1 Die Formatiersymbolleisten

3.3.2 Seitenumbruch und Weiterlesen

3.3.3 Links einfgen

3.3.4 Tabellen einfgen

3.3.5 Bilder hochladen und einbinden

3.4 Verffentlichungsdetails festlegen

3.5 Metadaten

4 Backend

4.1 Der Weg ins Backend

4.2 Eine bersicht ber die Startseite

4.2.1 Kontrollzentrum

4.2.2 Schnellbersicht

4.2.3 Men

4.2.4 Statusleiste

4.3 Die Bearbeitungsansichten

4.3.1 Die Werkzeugleiste

4.3.2 Listenansicht

4.3.3 Editieransicht

4.3.4 Vorschau

4.4 Organisation der Inhalte

4.5 Hilfe

5 Inhalte erstellen und verndern

5.1 Neue Inhalte einfgen

5.1.1 Die Beitragsverwaltung

5.1.2 Voreinstellungen treffen

5.1.3 Beitragsspezifische Einstellungen

5.1.4 Ein erster Beitrag auf der Startseite

5.2 Beitrge ber das Frontend erstellen

5.3 Bereiche kopieren

5.4 Unterschiedliche Darstellung der Inhalte

5.5 Eigene Bilder einbinden

5.5.1 Hochladen und Einbinden ber den WYSIWYG-Editor

5.5.2 Hochladen ber die Medienverwaltung

5.6 Statische Inhalte

5.7 Mlltrennung

5.8 Die Joomla!-Installation bereinigen

6 Eine erste Webseite

6.1 Auswahl und Aktivieren des Templates

6.2 Erstellen der Seitenstruktur

6.2.1 Struktur durch Bereiche

6.2.2 Arbeiten mit Kategorien

6.3 Das Men aufbauen

6.3.1 Die Men-Verwaltung

6.3.2 Meneintrge lschen

6.3.3 Einen Menpunkt erstellen

6.3.4 Arten von Menpunkten

7 Das Website-Design

7.1 Warum verwenden wir ein fertiges Template?

7.2 Das Template zurechtbiegen

7.3 Einblick in die Template-Architektur

7.3.1 Die HTML-Struktur

7.3.2 CSS-Formatierung

8 Benutzer und Bereiche

8.1 Benutzer anlegen und verwalten

8.1.1 Neue Benutzer anlegen und bearbeiten

8.2 Neue User im Frontend

8.3 Seitenzugriff

8.3.1 Die Usergruppen

8.3.2 Inhalte schtzen

8.4 Das User-Men

8.5 Einen internen Bereich anlegen

8.6 Nachrichten

9 Module, Plug-ins, Komponenten

9.1 Module

9.1.1 Die Modulverwaltung

9.1.2 Positionen

9.1.3 Die Modul-Detailseite

9.1.4 Die Mens

9.1.5 Anmeldung

9.1.6 Feed-Anzeige

9.2 Plug-ins

9.2.1 Plug-in-Verwaltung

9.2.2 Plug-in-Detailseite

9.2.3 Editor TinyMCE 2.0

9.2.4 Inhalt Bewertung

9.3 Komponenten

9.3.1 Banner

9.3.2 Kontakte

9.3.3 Newsfeeds

9.3.4 Umfragen

9.3.5 Suchen

9.3.6 Weblinks

9.4 Neue Erweiterungen installieren

9.4.1 Die Phoca Gallery

10 Pflege der Webseite

10.1 Seitenweite Einstellungen

10.1.1 Seite

10.1.2 Suchmaschinenoptimierung und Metainformation

10.1.3 Benutzer

10.2 Lnder und Sprachen

10.3 Mail-Versand

10.3.1 Sendmail

10.3.2 PHP Mail

10.3.3 SMTP

10.4 Technische Vorgaben

10.5 Medien

11 Eine Site aufbauen

11.1 Struktur der Site

11.2 Der Template-Bereich

11.3 Der tiefere Einblick ins Template

11.3.1 Layout und Gestaltung

11.3.2 Strukturierung der Layouts

11.3.3 Dem Entwurf das Leben einhauchen

12 Was macht ein Template aus?

12.1 HTML-Bereich

12.2 Der CSS-Bereich

12.3 Das Drumherum

13 Tools zur Template-Erstellung

13.1 Browsertools

13.1.1 Firebug und Web Developer Toolbar

13.1.2 Developer Toolbar

13.1.3 Chrome

13.2 YAML (Yet Another Multicolumn Layout)

13.2.1 JYAML YAML fr Joomla!

13.2.2 Framework

13.2.3 YAML-Builder, das Online-Tool

13.3 Dreamweaver Extension

13.4 KompoZer

13.4.1 Die Seite aufbauen

14 Barrierefreiheit

14.1 Bedeutung

14.2 Kodifizierung und gesetzliche Grundlagen

14.3 Das Beez-Template

14.4 Beez HTML

14.5 Beez CSS

14.6 berschreibungen

14.7 Weitere Hinweise

15 Aus der Trickkiste

15.1 Zugriff fr registrierte Benutzer

15.1.1 Einzelne Menpunkte freigeben

15.1.2 Freigabe von kompletten Mens oder Modulen

15.1.3 Ausbau der Freigabe-Funktion

15.1.4 Anpassen einer Komponente

15.1.5 Ein eigener Bereich

15.2 Parallelwelten

15.2.1 Untermens aufrufen

16 Joomla! als professionelle Geschftsplattform

16.1 E-Commerce

16.1.1 Aufgaben

16.1.2 Anforderungen an eine Geschftsplattform

16.1.3 Rechtliches

16.2 Die Anwendungen

16.2.1 Shop

16.2.2 Galerie

16.2.3 Dokumentenmanagement

16.2.4 Kalender

16.2.5 Formulare

17 Online-Shop: VirtueMart

17.1 Installation

17.1.1 Komponente

17.1.2 Beispieldaten

17.1.3 Module

17.1.4 Sprachdateien

17.2 Ein kurzer Rundgang

17.2.1 Im Backend

17.2.2 Im Frontend

17.3 Den Shop einrichten

17.3.1 Shop-Informationen

17.3.2 Konfiguration

17.4 Produkte

17.4.1 Kategorien anlegen und verwalten

17.4.2 Produkte anlegen und verwalten

17.4.3 Produktattribute

17.4.4 Preisnachlsse

17.4.5 Produktbewertungen

17.5 Kunden

17.5.1 Kundenverwaltung

17.5.2 Gestaltung der Kundenregistrierung

17.6 Bestellungen

17.6.1 Der Bestellvorgang

17.6.2 Bestellstatustypen

17.7 Lieferanten/Verkufer

17.7.1 Lieferantenkategorien anlegen

17.7.2 Lieferanten hinzufgen

17.8 Reporte

17.9 Steuern

17.10 Zustzliche Erweiterungen

18 Formulare: BreezingForms und ChronoForms

18.1 BreezingForms

18.1.1 Installation und Konfiguration

18.1.2 Die BreezingForms in der bersicht

18.1.3 Entwurf eines Beispielformulars

18.1.4 Die Formularoberflche

18.1.5 Funktionen fr das Formular und die Elemente

18.1.6 Die Verwaltung der Daten

18.1.7 Formular im Frontend verankern

18.1.8 Formular im Backend-Men verankern

18.1.9 Formular exportieren/importieren

18.2 ChronoForms

18.2.1 Installation und berblick

18.2.2 Formular erstellen und bertragen

18.2.3 Einbinden in eine Seite

18.2.4 Formulare sichern und wiederherstellen

18.2.5 EMail-Benachrichtigung oder Daten in der Datenbank ablegen

18.2.6 Direkter Zugriff auf Formulare ber einen eigenen Backend-Meneintrag

19 Dokumentenverwaltung: Docman und Attachments

19.1 Dokumentenverwaltung: Docman

19.1.1 Installation

19.1.2 Konfiguration

19.1.3 Eine Kategorie erstellen

19.1.4 Von der Datei zum Dokument

19.1.5 Rechte vergeben

19.1.6 Anbindung an das Frontend

19.1.7 Eigene Templates

19.1.8 Statistik

19.1.9 Zubehr

19.2 Attachments

19.2.1 Installation

19.2.2 Attachment im Backend anhngen

19.2.3 Attachments im Frontend

19.2.4 Konfiguration

20 Kalender: JEvent und iWebCal

20.1 JEvent

20.1.1 Installation

20.1.2 Einrichten des Kalenders

20.1.3 Der Kalender im Frontend

20.1.4 Die Verwaltung des Kalenders

20.1.5 Die Erweiterungen

20.2 Kalender: iWebCal

20.2.1 Installation und Konfiguration

20.2.2 Hochladen eines Kalenders

20.2.3 Der iWebCal-Kalender im Frontend

20.2.4 Konfiguration des Kalenders

21 Bildergalerien: Zoom Media Gallery und JoomGallery

21.1 Zoom Media Gallery

21.1.1 Installation

21.1.2 Einstellungen

21.1.3 Das Erstellen eines Albums

21.1.4 Das Hochladen von Bildern

21.1.5 Medien verwalten

21.1.6 Die Galerie im Frontend

21.2 JoomGallery

21.2.1 Installation

21.2.2 Das Control Panel der JoomGallery

21.2.3 Kategorien anlegen

21.2.4 Bilder hochladen

21.2.5 Die Galerie im Frontend

21.2.6 Meine Galerie

21.2.7 Bilder bewerten und kommentieren

21.2.8 Die Galerie konfigurieren

21.2.9 Zubehr

22 Joomla! als Community-Treff

22.1 Online-Kommunikation

22.2 Kommunikations- und Kooperationsbedrfnisse

22.3 Community-Tools

22.3.1 Chat

22.3.2 Gstebuch

22.3.3 Forum

22.3.4 Online Social Network

22.3.5 Blog

22.3.6 Wiki

22.3.7 Podcast

22.4 Social Web

23 Weblogs: IDoBlog und MMS Blog

23.1 IDoBlog

23.1.1 Installation und Einrichtung

23.1.2 Arbeiten im Blog

23.1.3 Den Blog administrieren

23.2 MMS-Blog

23.2.1 Installation

23.2.2 Das Control Panel

23.2.3 Ein neues Konto anlegen

23.2.4 Einen Beitrag publizieren

23.2.5 Der MMS-Blog im Frontend

23.2.6 Beitrge mit anderen teilen

23.2.7 Einen Beitrag bearbeiten bzw. lschen

23.2.8 Konfiguration

24 Wiki: JoomlaWiki

24.1 Installation

24.2 Die Verwaltung des Wikis

24.2.1 Administration

24.2.2 Konfiguration

24.3 Arbeiten im Wiki

24.3.1 Der Editiervorgang

24.3.2 Die Wiederherstellung einer frheren Version

24.3.3 Eine neue Seite hinzufgen

24.3.4 Andere Seiten finden

24.3.5 Diskutieren

24.3.6 Schtzen

24.3.7 Lschen

24.3.8 Gelschte Seiten wiederherstellen

24.3.9 Verschieben bzw. umbenennen

24.3.10 Beobachten

24.4 Die Formatierung eines Wiki-Artikels

24.4.1 Zeichenformatierung

24.4.2 berschriften und Abschnitte

24.4.3 Listen und Linien

24.4.4 Einfache Tabellen

24.4.5 Verlinkung

24.4.6 Bilder einbinden

24.4.7 Benutzerverzeichnis

24.5 Die Benutzerrechtsverwaltung

24.6 Verbindung mit Joomla!

25 Forum: FireBoard

25.1 Installation

25.2 Das Control Panel

25.3 Die Nutzung des Forums

25.3.1 Erste Einstellungen

25.3.2 Ein neues Forum anlegen

25.3.3 Das Forum im Frontend

25.3.4 Benutzer verwalten

25.3.5 Die Moderation des Forums

25.4 Die Verwaltung des Forums

25.5 Zustzliche Funktionen

26 Gstebcher

26.1 Phoca Guestbook

26.1.1 Ein kurzer Rundgang

26.1.2 Ein Gstebuch erstellen und verwalten

26.2 EasyBook

26.2.1 Installation und Rundgang

26.2.2 Das Gstebuch aktivieren

27 Noch mehr Kommunikation

27.1 Chat

27.1.1 Inbetriebnahme

27.1.2 Der Chat

27.1.3 ShoutBox

27.2 Podcast

27.2.1 Installation

27.2.2 Konfiguration

27.2.3 Arbeiten mit Podcasts

27.2.4 Feed

28 Installation beim Webhost

28.1 Kriterien zur Webhost-Wahl

28.2 bertragung zum Webhost

28.2.1 Datenbank einrichten

28.2.2 System einrichten

28.2.3 bertragen der Datenbank

28.2.4 Anpassen der Konfiguration

28.3 Zweitinstallation

28.4 Seitenumzug

28.5 bertragung mit JoomlaPack

29 Backup und Upgrade

29.1 Backup der Daten

29.1.1 Manuelles Backup

29.1.2 Die Backup-Komponente

29.2 Aktualisieren

29.2.1 Update

29.2.2 Upgrade von Joomla! 1.0

29.3 Deinstallation

30 Tools

30.1 Editor: JCE

30.1.1 Installation

30.1.2 Unterschiede zum TinyMCE

30.2 Dateiverwaltung: eXtplorer

30.2.1 Installation

30.2.2 Die Funktionen von eXtplorer

30.3 bersicht: Xmap

30.3.1 Installation

30.3.2 Die Einstellungen der Sitemap

30.4 FTP-Client: FileZilla

30.4.1 Installation

30.4.2 Das Programm

30.4.3 Verbindungen verwalten

30.4.4 Dateien transferieren

30.4.5 Rechte vergeben

30.5 Datenbankverwaltung: phpMyAdmin

30.5.1 Die Datenbankverwaltung

30.5.2 Tabellenansicht

30.5.3 Datenbank exportieren und importieren

31 Standard-Erweiterungen

31.1 Module

31.1.1 Banner

31.1.2 Syndication

31.1.3 Statistik

31.1.4 Archiv

31.1.5 Bereiche

31.1.6 Verwandte Beitrge

31.1.7 Wrapper

31.1.8 Umfragen

31.1.9 Wer ist online

31.1.10 Zufallsbild

31.1.11 Schlagzeilen

31.1.12 Neueste Nachrichten und Meist gelesen

31.1.13 Suche

31.1.14 Fuzeile

31.1.15 Navigationspfad

31.2 Plug-ins

31.2.1 System Legacy

31.2.2 System SEF

31.2.3 Inhalt Code-Hervorhebung (GeSHi)

31.2.4 Inhalt Modul laden

31.2.5 Inhalt Seitenumbruch

31.2.6 Editor Kein Editor

31.2.7 Editor XStandard Lite 2.0

31.2.8 Editorbutton Bild, Editorbutton Seitenumbruch und Editorbutton Weiterlesen

31.2.9 Suche

31.2.10 Authentifikation

31.2.11 Inhalt Seitennavigation

31.2.12 System Debug

31.2.13 System Cache

31.2.14 System Protokoll

31.2.15 System Remember Me

31.2.16 System Backlink

31.2.17 Benutzer Joomla!

31.2.18 XML-RPC Joomla und XML-RPC Blogger-API

31.3 Backend-Module

31.3.1 Willkommen bei Joomla!

31.3.2 Update ntig?

31.3.3 Angemeldete Benutzer

31.3.4 Beliebt

31.3.5 Neue Beitrge

31.3.6 Statistiken

31.3.7 Fuzeile

31.3.8 Ungelesene Nachrichten

31.3.9 Benutzer online

31.3.10 Quick-Icons

31.3.11 Anmeldung

31.3.12 Admin-Men

31.3.13 Benutzerstatus

31.3.14 Admin-Untermen

31.3.15 Titel

31.3.16 Toolbar

31.3.17 Eigene Module

32 Mehrsprachigkeit

32.1 Joom!Fish einrichten

32.2 Die Sprachauswahl

32.3 bersetzungen

32.4 Hilfsmittel

33 Suchmaschinenoptimierung

33.1 Suchmaschinenlogik

33.1.1 Keywords

33.1.2 On-Page-Optimierung: Inhalt

33.1.3 On-Page-Optimierung: Technisches

33.1.4 Off-Page-Optimierung

33.2 SEO in Joomla!

33.3 Die sh404SEF-Komponente

33.3.1 Konfiguration

33.3.2 URLs verwalten

33.3.3 Metadaten

33.4 Verwertungsmodelle AdSense

33.4.1 Funktionsweise

33.4.2 Anmeldung

33.4.3 Integration von AdSense

34 Statistik

34.1 Joomla!-Funktionen

34.2 Externe Statistik-Tools

34.3 Installation von FireStats

34.4 Die Bedienung von FireStats

35 Performance

35.1 Seitenaufbau

35.2 Joomla! optimieren

35.3 Einstellungen des Servers

35.4 Cache

36 Datentransfer und FTP-Modus

36.1 Migration von Daten nach Joomla!

36.1.1 Statische Homepage

36.1.2 Einbinden von Seiten mit der StaticXT-Komponente

36.1.3 Konvertierung aus anderen CMS

36.1.4 Office-Dokumente

36.2 Statischer Export

36.3 Datenbertragung per FTP und Safe Mode

37 Sicherheit

37.1 Angriffstypen

37.1.1 SQL Injection

37.1.2 Parametermanipulation

37.1.3 Cross Site Scripting (XSS)

37.1.4 Man in the Middle

37.2 Vorbeugende Manahmen

37.3 Spam-Vorbeugung

38 Troubleshooting

38.1 Installation

38.1.1 Apache luft nicht

38.1.2 MySQL luft nicht

38.1.3 Mac OS X Apache luft, findet aber kein Joomla!

38.1.4 Mac OS X vor Version 10.4

38.2 Betrieb

38.2.1 Fehlerhafte Verbindungsparameter zur Datenbank

38.2.2 Falsche Dateizugriffsberechtigungen

38.2.3 Passwort vergessen

38.2.4 Seiten sind gesperrt

38.2.5 Statt Backend: Ausgabe Invalid Token

38.2.6 Upload geht nicht

38.2.7 Mens werden in einem neuen Template nicht angezeigt

38.2.8 Der PDF-Button funktioniert nicht

38.2.9 Die Seite ist temporr nicht erreichbar

38.3 Sprachen

38.3.1 Deutschsprachiger Hilfeserver

38.3.2 Englische Ausgaben auf der Frontpage

38.3.3 Erweiterungen bernehmen die Spracheinstellung nicht

38.3.4 Die Ausgabe enthlt seltsame rautenfrmige Zeichen

38.4 Erweiterungen

38.4.1 Eine Erweiterung lsst sich nicht installieren

38.4.2 Ein Modul wurde aktiviert, wird aber nicht angezeigt

38.4.3 Bei SEF fhren alle Links zu 404-Fehlern

38.4.4 Die Installation von Komponenten schlgt fehl

38.4.5 Erweiterungen deinstallieren

39 Mein erstes Modul

39.1 Tools

39.2 Hallo Joomla!

39.3 Architektur

39.3.1 Model-View-Controller

39.3.2 Die Beschreibungsdatei

39.3.3 Der Controller

39.3.4 Der Rahmen

39.3.5 Die View

40 Die Joomla!-API

40.1 Zugriff auf die Interna von Joomla!

40.2 Informationen ber den Benutzer

40.3 HTML-Elemente

40.4 URL-Parameter abfragen

40.5 Parametrisieren

40.6 Auf die Datenbank zugreifen

40.7 Internationalisierung

41 Plug-ins erstellen

41.1 Funktionsweise

41.2 Plug-ins fr den Inhalt

41.3 Ein passender Button

41.4 Plug-ins fr die Suche

42 Eine eigene Komponente

42.1 Die Installationsdateien

42.1.1 Die Komponenten-Beschreibung

42.1.2 Die Datenbank

42.1.3 Zustzliche Installationsanweisungen

42.2 Die Darstellung im Frontend

42.2.1 Einstiegsskript und Controller

42.2.2 Das Model

42.2.3 Die Ausgabe

42.3 Die Komponentenverwaltung

42.3.1 Das Grundgerst

42.3.2 Die Listenansicht

42.3.3 ndern der Daten

42.3.4 Bearbeitungsmodus

A Parameter der unterschiedlichen Mentypen

A.1 Die Funktionen des TinyMCE

A.2 Die Icons der Symbolleiste

A.3 Die Parameter der Meneintrge

A.3.1 Standard Bereichsliste Layout

A.3.2 Blog Layout

A.3.3 Kontaktkategorie-Layout

A.3.4 Newsfeed

A.3.5 Suche

A.3.6 Benutzer

A.3.7 Weblinks

A.3.8 Wrapper

A.3.9 Externer Link

A.3.10 Trenner

A.4 Parameter der Beitrge

B Die Joomla!-API

B.1 Funktionen

B.2 Konstanten

B.3 Objekte

B.4 Details zu einzelnen Objekten

B.4.1 JApplication

B.4.2 JDatabase

B.4.3 JFactory

B.4.4 JHTML

B.4.5 JParameter

B.4.6 JRequest

B.4.7 JToolbarHelper

B.4.8 JUser

C Glossar

VorwortGute zehn Jahre nach der Entstehung des WWW und eine Erfolgsstory spter stellen wir fest, dass sich dieses junge Medium zum ersten Mal wandelt. Wir sind Zeugen einer Entwicklung weg von der Homepage, die reine Informationsvermittlung betreibt, hin zur Community-Plattform, die gemeinschaftliches Arbeiten, Schreiben und Schaffen frdert. Wir, die Autoren, allesamt Informationswissenschaftler, verfolgen diesen Prozess seit geraumer Zeit mit groem Interesse.

Dabei sind wir ber das Content-Management-System Joomla! damals noch Mambo gestolpert. Die erfrischend peppige Oberflche und das ansprechende Design der Standardoberflche lieen vermuten, dass es sich um Software handelt, die nicht nur fr Administratoren gedacht ist, sondern auch die Bedrfnisse des normalen Benutzers nicht auer Acht lsst. Dieser Eindruck hat sich an vielen Stellen besttigt.

Warum also ein Buch schreiben? Bei nherem Hinsehen zeigte sich auch, dass einige Konzepte von Joomla!, wie beispielsweise die Organisation der Inhalte, etwas ungewhnlich sind vielleicht auch erklrungsbedrftig. Unser Bestreben ist also, Sie an dem Verstndnisprozess teilhaben zu lassen, den wir bei unserer Arbeit mit Joomla! durchlebt haben, um Ihnen einigen Aufwand und die eine oder andere Falle zu ersparen. Daneben produziert die beraus aktive Gemeinde, die sich um Joomla! schart, eine schier unergrndliche Flle von Zusatzprogrammen. Vielleicht gelingt es uns ja, Sie ein wenig durch diesen Basar der Erweiterungen zu leiten und Ihnen die Highlights vorzustellen.

Joomla! ist sehr flexibel, und dementsprechend kann es auch in vielen Bereichen eingesetzt werden. Ob Sie eine private Homepage basteln, eine Vereinsseite betreuen, ob Sie eine Firma darstellen wollen oder eine Community zu einem Thema stricken kein Problem mit Joomla! Darstellen, informieren, verkaufen, diskutieren, Daten sammeln, kooperieren: All das sind mgliche Anwendungen der Software. Wir haben den Schwerpunkt in diesem Buch auf den gemeinschaftlichen Aspekt gelegt: die Joomla!-Seite als Community-Plattform. Das bedeutet nicht, dass die anderen Bereiche unbercksichtigt bleiben.

Die Software ist natrlich kein Allheilmittel. Auch ist nicht alles, was gewnscht wird, bereits programmiert, und nicht alles, was programmiert wurde, arbeitet ganz fehlerfrei. Dafr ist das Programm frei verfgbar und auch vernderbar: Joomla! ist eine Open-Source-Anwendung. Mit ein wenig Anstrengung knnen Sie also Ihre Bedrfnisse und Wnsche realisieren, selbst wenn die Entwickler bisher nicht an Ihr konkretes Problem gedacht haben.

Aus der Geschichte von Joomla! heraus, das sich aus dem Content-Management-System Mambo entwickelt hat, und wegen der Assoziation dieses Namens mit einem Tanz haben wir als roten Faden fr die begleitenden Beispiele die Homepage eines Tanzstudios gewhlt. Die Anleser beschreiben den geheimnisvollen Joomla!-Tanz.

Zur zweiten Auflage

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Wieder sind ein paar Jahre ins Land gegangen, und in der Joomla!-Welt hat sich viel getan. Der lang ersehnte Versionssprung auf 1.5 ist vollzogen, und mittlerweile sind die Software und ihre Erweiterungen auch schon ein wenig gereift. Joomla! hat sich durch den radikalen Umbau unter der Haube zu einem profes-sionellen und flexiblen Websystem gemausert, das alles bietet, was eine moderne Homepage braucht.

Dem haben wir in der Neuauflage Rechnung getragen und das Buch umfassend erweitert. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der individuellen Anpassung des Aussehens und der Funktionalitt. Joomla! lebt von seinen Erweiterungen, die fast alles bieten, was das Herz begehrt. Wir stellen Ihnen ein breites Spektrum vor, mit dem Sie Ihre Webseite an spezifische Bedrfnisse anpassen knnen. Aber auch Profi-Themen wurden weiter ausgearbeitet, so dass Sie hier Hilfestellungen bei allerlei technischen Anforderungen wie Mehrsprachigkeit oder Suchmaschinenoptimierung finden knnen.

Joomla! hilft Ihnen mit einfachen Oberflchen und Assistenten dabei, sehr komplexe Vorgnge umzusetzen. Bei aller Einfachheit darf jedoch nicht vergessen werden, dass hier Aufgaben bewltigt werden, die noch vor Kurzem einen Vollzeit-Webmaster beschftigt haben. Bei nherem Hinsehen zeigt sich auch, dass einige Konzepte von Joomla!, wie beispielsweise die Organisation der Inhalte, etwas ungewhnlich, vielleicht auch erklrungsbedrftig sind.

Aus Rckmeldungen zur ersten Auflage wissen wir, dass man ein wenig Geduld mitbringen muss, um das System in seiner Flle ausschpfen zu knnen. Aber es lohnt sich! Wir wagen zu behaupten, dass Sie einfacher als mit Joomla! keine professionelle Homepage gestalten knnen. Also lassen Sie sich von kleinen Rckschlgen nicht entmutigen, und bleiben Sie am Ball! Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Buch eine handfeste Anleitung mitgeben knnen, mit der es Spa macht, das System kennenzulernen, und die Sie auf Ihrer Entdeckungsreise mit dem einen oder anderen guten Rat begleitet.

1 EinleitungVielleicht waren Sie schon einmal in der Situation, eine Homepage fr eine Gruppe von Leuten, einen Verein, einen Betrieb oder eine ffentliche Einrichtung gestalten zu drfen. Sie erstellen also ein Design, berlegen sich eine Struktur, tragen die Inhalte zusammen und versuchen mithilfe von Webskripten, die ntige Funktionalitt zu erreichen. Sie haben noch keine fnf Seiten erstellt, und schon tauchen die ersten Schwierigkeiten auf. Da muss ein Wort in der Fuzeile, die Sie mit Copy & Paste in alle Seiten bernommen haben, ausgetauscht werden. In der Navigation stellt sich heraus, dass der Punkt Aktivitten wichtiger ist als der Punkt Berichte. Die Verlinkungsstruktur muss also gendert werden. Eine seitenweite Suchfunktion ist fast nicht zu realisieren, und die Verwaltung des Zugangs zu einem Mitgliederbereich entpuppt sich als aufwendige Angelegenheit. Zu allem berfluss klingelt jede halbe Stunde das Telefon, weil einer Ihrer Inhaltslieferanten einen Rechtschreibfehler entdeckt hat.

Gefragt sind aktuelle Inhalte, geschtzte Bereiche, Beteiligung der Benutzer und vor allem die Mglichkeit, gemeinsam an Texten und Artikeln zu arbeiten. Aus der Homepage wird die Webanwendung, die die Mglichkeiten der Technik ausnutzt, um attraktive Orte im Internet zu schaffen. Nun sind (zum Glck) nicht alle Menschen, die der ffentlichkeit etwas mitzuteilen haben, Informatiker oder Computerspezialisten, die Spa daran finden, sich die ntigen Werkzeuge fr so eine Seite selbst zusammenzubasteln. Die Frage ist also, wie kommen Sie und ich an die ntige Technik, wie knnen wir hier auch mitmachen?

Zum Glck gibt es Joomla!. Diese Webanwendung ist genau auf Homepages zugeschnitten, die eine hohe Dynamik aufweisen und von mehreren Menschen in unterschiedlichen Rollen betreut werden. Joomla! ist Teil der Entwicklung, die von statischen Webseiten, die vornehmlich Informationen bereitstellen sollen, hin zu dynamischen Homepages fhrt, die als Kommunikationsbasis fr eine Online-Gemeinde dienen. Typisch fr solche Homepages sind folgende Merkmale:

Die Aufgaben bei der Erstellung und Wartung der Seite verteilen sich auf mehrere Personen. Einige Leute liefern nur die Inhalte. Das Layout wird von einem Webdesigner erstellt. Die Funktionalitt als ein eigener Bereich wird von einem Administrator betreut.

Die Art der Inhalte ndert sich. Viele Beitrge haben einen aktuellen Bezug und sind nach einer gewissen Zeit nicht mehr so interessant. Andere mssen kategorisiert werden, um schnell auffindbar zu sein.

Ein System der Qualittssicherung wird bentigt. Die Rolle des Redakteurs, der Beitrge freischalten muss, wird erforderlich. Ratings werden eingefhrt, mit deren Hilfe die Leser die Gte eines Artikels bewerten knnen.

Die Community muss gepflegt werden. Ein interner Bereich ermglicht es, sich zwanglos ber das Netz auszutauschen. ber Foren, Blogs und Wikis werden auch die Besucher der Seite mit eingebunden.

All dies und viel mehr kann in einer Joomla!-gesttzten Seite relativ einfach realisiert werden.

Das hat natrlich seinen Preis. Joomla! weist eine gewisse Komplexitt auf, so dass Sie mit etwas Einarbeitungsaufwand rechnen mssen. Die Organisation der Inhalte unterscheidet sich von der Art, wie Sie eine normale Homepage aufbauen wrden. Viele Rdchen greifen ineinander. Wenn Sie daher eine nderung vornehmen wollen, mssen Sie wissen, an welcher Stelle diese am besten durchzufhren ist. Die Hard- und Softwareanforderungen sind hher als bei einer statischen HTML-Seite, und die Dynamisierung bringt gewisse Sicherheitsrisiken mit sich, die Sie bei reinem HTML nicht haben. Die Vorteile des Systems wiegen diese Schwierigkeiten jedoch mehr als auf. Unser Buch soll Ihnen helfen, sich schnell und fundiert in Joomla! zurechtzufinden.

1.1 Content-Management

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Ein Content-Management-System (CMS) ist eine Software, die eine gemeinschaftliche Arbeit an verschiedenen Inhalten ermglicht und organisiert. Unter dem Begriff Inhalt ist dabei eine in sich geschlossene Einheit zu verstehen. Das kann ein Text oder ein Bild sein, aber auch andere Medientypen (Audio, Video etc.) sind denkbar.

Die Aufgaben eines CMS lassen sich in mehrere Bereiche einteilen.

Die Darstellung der Inhalte wird vom System bernommen. Das bedeutet zum einen, dass das Layout getrennt von den Daten verwaltet wird, damit alle angezeigten Daten einheitliche Formatierungen aufweisen. Zum anderen knnen durch ein gutes CMS Inhalte in verschiedenen Medien wiedergegeben werden, beispielsweise auf dem Bildschirm oder Drucker. Um die Daten zugnglich zu machen, muss die Darstellung eines Beitrags um Hilfsmittel ergnzt werden, die zeigen, wie die Eintrge im CMS zu finden sind. Dazu dienen Navigationselemente und Suchfunktionen.

Es werden Mglichkeiten zur Bearbeitung von Inhalten zur Verfgung gestellt. Diese bieten nur die Formatierungs- und Auszeichnungsoptionen an, die erlaubt sind und vom System verarbeitet werden knnen. Des Weiteren gibt es Mechanismen, die Unstimmigkeiten vermeiden, wenn mehrere Leute gleichzeitig an einem Inhalt arbeiten. Unter Umstnden werden verschiedene Versionen des Inhalts aufbewahrt und somit die nderungen protokolliert, um den Entstehungsprozess transparent zu machen.

Die zentrale Dienstleistung eines CMS ist die Organisation von Inhalten. Diese werden in Kategorien und Bereiche unterteilt und mit Stichwrtern fr die Suche versehen. Dokumente unterliegen auch einem Lebenszyklus. Sie haben beispielsweise ein Verfallsdatum, mssen archiviert oder auch gelscht werden. Dies alles wird teils automatisch erledigt, teils werden den Benutzern die entsprechenden Werkzeuge angeboten.

Arbeiten mehrere Menschen an einem Inhalt, so ist hufig ein Workflow vonnten. Ein Autor schreibt beispielsweise einen Beitrag, der von einem Redakteur Korrektur gelesen wird. Der Artikel geht zur berarbeitung zurck an den Autor und dann an den Verantwortlichen der Seite, der den Beitrag freischaltet. Der Weg des Beitrags zu den verschiedenen Personen wird vom CMS organisiert, und das Dokument wird mit einem entsprechenden Status gekennzeichnet.

Je nachdem, welchen Status ein Benutzer im System hat, werden ihm bestimmte Inhalte oder Mglichkeiten der Bearbeitung gewhrt oder vor ihm verborgen. Diese Zugriffssteuerung ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden CMS und sorgt fr die ntige Sicherheit, wenn viele Menschen gemeinsam an einem Projekt arbeiten.

Joomla! gehrt zur Gruppe der webbasierten Content-Management-Systeme (WCMS). Diese zeichnen sich dadurch aus, dass das Medium der Darstellung wie auch das Medium fr die Verwaltung das WWW ist. Meistens werden WCMS dazu eingesetzt, grere Homepages zu verwalten, die entweder als Wissensbasis oder als Nachrichtendienst einer hohen Dynamik unterliegen. Die Multimedialitt der Darstellung ist hier beispielsweise gegeben, wenn zu einem Inhalt eine spezielle Druckversion oder die Ausgabe als PDF-Dokument verfgbar ist. Auch eine Zusammenfassung der Seite in einem RSS-Feed ist hier zu nennen. Design und Navigationsstruktur werden automatisch erzeugt. Die Bearbeitung erfolgt ber ein HTML-Formular. Mittlerweile findet sich in jedem State-of-the-art-System auch ein Editor, der das Layout in etwa so darstellen kann, wie es spter angezeigt wird (WYSIWYG; What You See Is What You Get). Die Mglichkeit der Querverlinkung zwischen Dokumenten wird ebenfalls vom WCMS bereitgestellt. Eine Besonderheit der inhaltlichen Organisation von Joomla! besteht darin, dass neue Beitrge unproblematisch auf der Titelseite ausgegeben werden knnen. hnlichkeiten zu Blogs sind hier unverkennbar. Eine Einteilung der Benutzer in Autoren, Redakteure oder Administratoren ermglicht eine breite Beteiligung der Allgemeinheit an der Erstellung einer Seite, ohne auf eine gewisse Sicherheit verzichten zu mssen.

Eine Spezialitt von WCMS ist die Integration vieler Zusatzdienste, die nicht direkt mit den eigentlichen Inhalten zusammenhngen. So bietet Joomla! beispielsweise die Mglichkeit, Umfragen durchzufhren, Nachrichtenticker zu integrieren, ber Foren und Wikis als Kommunikationsplattform zu dienen oder Formulardaten abzufragen.

2 InstallationJoomla! ist eigentlich eine Internetanwendung. Um es kennenzulernen, ist es trotzdem sinnvoll, zunchst eine Testversion auf dem eigenen Rechner zu installieren. Dort haben wir die volle Kontrolle ber die Einstellungen, es ist kein Problem, wenn mal etwas schiefgeht, und es sieht uns auch nicht die ganze Welt bei unseren Versuchen mit Hallo Welt und anderen Testtexten zu. Hier knnen wir auch die Homepage vorbereiten, ohne dauerhaft online sein zu mssen. Das fertige System kann (in den meisten Fllen) relativ einfach auf den Webhost aufgespielt werden.

Joomla! ist aber kein eigenstndiges Programm. Damit das System luft, bentigt man einen Webserver, PHP und die Datenbank MySQL. Im Internet werden Programme von Ihrem Provider zur Verfgung gestellt, vorausgesetzt, Sie haben ein entsprechendes Paket erworben. Auf dem lokalen Rechner mssen wir uns eine sogenannte Testumgebung mit diesen Softwarepaketen einrichten. Glcklicherweise gibt es schon mehrere Zusammenstellungen, die uns die Arbeit der individuellen Konfiguration abnehmen.

2.1 Systemvoraussetzungen

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Joomla! ist eine Webanwendung und als solche von anderen Programmen abhngig. Hierbei ist zwischen dem Client und dem Server zu unterscheiden. Fr die Arbeit auf einer Internetseite, die mit Joomla! betrieben wird, bentigen Sie einen Browser der neueren Generation. Das sind beispielsweise:

Firefox 1.5 oder hher

Internet Explorer 6 oder hher

Opera 6 oder hher

Natrlich knnen Sie auch andere Browser verwenden, wenn ein gelegentlicher kleiner Darstellungsfehler Sie nicht strt. JavaScript sollten Sie auf alle Flle aktivieren. Im Frontend haben Sie ansonsten keinen Zugriff auf den WYSIWYG-Editor, und das Backend ist anderweitig nicht erreichbar. Ebenso sollten Sie Cookies aktiviert haben, sonst knnen Sie sich unter Umstnden nicht einloggen.

Auf dem Server bentigen Sie neben ca. 50 MB Speicherplatz fr die Seite und die Server-Software wie schon angedeutet die folgende Software:

Webserver: Apache 1.13.19 oder hher

Datenbank: MySQL 3.23.x oder hher

Skriptsprache: PHP 4.3.10 oder hher

Voraussetzungen in PHP

Die MySQL-, XML- und Zlib-Untersttzung muss in PHP aktiviert sein, damit Joomla! richtig luft. Dies ist normalerweise der Fall. Die entsprechenden Informationen erhalten Sie von Ihrem Provider.

In vielen Fllen knnen Sie die Einstellungen von PHP mit einer einfachen Seite abrufen. Erstellen Sie dazu eine Datei info.php im Editor mit dem folgenden Inhalt:

Laden Sie diese Datei in Ihren Webspace (bei XAMPP in das Verzeichnis htdocs), und geben Sie im Browser die Adresse Ihrer Homepage, gefolgt von info.php, ein:

http://www.adresseihrerhomepage.de/info.php

Jetzt erscheint eine lange Beschreibung der aktuellen PHP-Konfiguration. Die oben genannten Module finden sich jeweils in den berschriften, wenn sie installiert sind.

Seit der Version 1.5 von Joomla! ist der Betrieb auf einem Server, der im Safe Mode von PHP luft, kein Problem mehr. Nheres dazu erfahren Sie in Kapitel 36, Datentransfer und FTP-Modus.

Um das System kennenzulernen, ist es einfacher, sich erst einmal ein System auf dem eigenen Rechner zu installieren. In Kapitel 28, Installation beim Webhost, zeigen wir Ihnen dann, wie man die Daten zu einem Webhost bertragen kann. Auf dem eigenen Computer gehen viele Dinge etwas einfacher. Auerdem wird so verhindert, dass jeder kleine Versuch ffentlich ist und schlimmstenfalls auch von Suchmaschinen indiziert wird. Anders als bei normalen Anwendungen ist es bei Webseiten ntig, auf dem eigenen Rechner einen Webserver zu simulieren. Dieser besteht hufig aus mehreren Komponenten, einem Server, einer oder mehreren Skriptsprachen und einer Datenbank. Diese werden normalerweise von erfahrenen Administratoren installiert und gepflegt. Glcklicherweise gibt es aber XAMPP, ein Installationspaket, das die bentigten Programme (und mehr) mitbringt und die Konfigurationen aufeinander abstimmt, so dass wir einen Testserver quasi auf Knopfdruck erstellen knnen. Wie der Name sagt, handelt es sich hierbei um ein System fr interne Tests. Ein echter Webserver sollte wegen der laschen Sicherheitseinstellungen nicht mit XAMPP betrieben werden.

Die Installation von Joomla! setzt mehrere Schritte voraus, die sich grob in zwei Phasen unterteilen lassen. In der ersten Phase werden auf dem Server die ntigen Voraussetzungen geschaffen. Je nach Systemumgebung sind ein oder mehrere der folgenden Schritte notwendig:

Einrichten des Servers und der Datenbank

Testen der ntigen Systemvoraussetzungen

Entpacken und Kopieren der Joomla!-Dateien

Die zweite Phase besteht aus einem

Installationsdialog,

der im Browser aufgerufen wird. Hier wird Joomla! mit den Gegebenheiten der Systemumgebung vertraut gemacht. Die folgende Beschreibung der Installation orientiert sich an diesen zwei Phasen. Die Abschnitte 2.2, Installation unter Windows, bis 2.4, Installation unter Mac OS X, beschreiben die Einrichtung der Serverumgebung fr Windows, Linux und Mac OS X. Die Installation oder bertragung per FTP auf einen Webhost und Zweitinstallationen von Joomla! werden in Kapitel 28, bertragung zum Webhost, ausfhrlich erklrt. Sie brauchen natrlich nur das Kapitel lesen, das fr Sie relevant ist. In Abschnitt 2.5, Installationsdialog und Sprachauswahl, wird dann der Installationsdialog von Joomla! besprochen, der fr alle Betriebssysteme gleichermaen wichtig ist.

3 FrontendWenn Sie sich als normaler Websurfer im Netz tummeln und auf eine Homepage stoen, die mit Joomla! gestaltet wurde, dann haben Sie das sogenannte Frontend von Joomla! vor sich. Oft erkennen Sie schon anhand einer speziellen sthetik der Seite, dass es sich um Joomla! handelt. Denn das Beispiellayout, das Sie nach der Installation des CMS erhalten, hat eine ganz bestimmte Struktur, die von vielen Webmastern beibehalten wird. Natrlich ist es auch mglich, das Design und die Funktionalitten nach Belieben zu gestalten.

3.1 Die Bereiche der Homepage im berblick

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Wir werden Ihnen im Folgenden die verschiedenen Bestandteile einer Joomla!-Seite vorstellen, damit Sie im Backend gezielt darauf zugreifen knnen.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 3.1 Der Aufbau einer Joomla!-Site

Die Standardelemente einer Joomla!-Installation lassen sich grob in vier Gruppen einteilen: Mens, Module, Inhalte und Dekoration.

3.1.1 Mens

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_03_frontend_001.htm" \l "t2t31"

Mithilfe von Mens wird auf verschiedene Seiten der Site verlinkt.

Oberes Men: Das waagerechte Men am oberen Rand der Seite enthlt normalerweise grundlegende Links, die sich selten ndern, wie z. B. Home, Kontakt und Impressum.

Hauptmen: Das Hauptmen verweist auf alle anderen wichtigen Seiten der Homepage. Es ist damit die zentrale Navigationsleiste und sollte sich auch auf allen anderen Seiten an derselben Stelle befinden.

Anderes Men: Dieses Men befindet sich im Beispiel-Layout direkt unter dem Hauptmen, kann aber berall auf der Seite platziert werden. Es bietet dem Webmaster Raum, um weitere Menoptionen unterzubringen.

Benutzermen: Dieses Men wird standardmig nur angezeigt, wenn ein Benutzer angemeldet ist. Es enthlt zum grten Teil Links, die speziell fr die Aktivitten des Users ntzlich sind.

Diese Standardmens knnen noch durch weitere Mens (im Beispiellayout z. B. Schlsselkonzepte) ergnzt werden. Doch dazu spter mehr.

3.1.2 Module

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_03_frontend_001.htm" \l "t2t32"

Auf vielen Joomla!-Seiten befinden sich kleine dynamische Bereiche, sogenannte Module. Dahinter stecken kleine PHP-Programme, die bestimmte Aufgaben innerhalb der Homepage bernehmen, z. B. die Suchmaske ausgeben. Einige davon mchten wir Ihnen genauer vorstellen:

Anmeldung: Wie der Name schon sagt, knnen Sie sich in diesem Feld anmelden, falls Sie einen Account haben, also bei der Homepage schon bekannt sind. Ansonsten haben Sie hier die Mglichkeit, ber den angefgten Link Registrieren einen solchen Account zu erwerben. Mit Ihrer Anmeldung werden Ihnen ber die Verwaltung verschiedene Zugriffsrechte erteilt. Diese knnen je nach beabsichtigter Politik des Website-Besitzers sehr weit gefasst sein und z. B. Schreib- und Verffentlichungsrechte einschlieen. Auf der anderen Seite kann die Homepage auch sehr statisch gestaltet werden, d. h. keine Usereingaben zulassen und damit ein Login fast berflssig machen.

Umfragen: In letzter Zeit sind Online-Umfragen als zustzliches partizipatives Element im WWW immer beliebter geworden. Auch in Joomla! knnen Sie die Besucher Ihrer Website zu beliebigen Themen befragen und abstimmen lassen. Das Programm kann jedoch lediglich anhand von Cookies registrieren, ob sich der User bereits einmal an derselben Umfrage beteiligt hat. Das lsst natrlich Manipulationen durch Leser zu, da man sich nach Ablaufen eines Cookies einfach nochmals an der Umfrage beteiligen kann.

Wer ist online: Dies ist eine weitere Funktion, die die Gruppendynamik strken soll. Es wird angezeigt, ob und wie viele andere angemeldete User oder Gste auf der Homepage surfen. Am besten wirkt diese Funktion natrlich, wenn sich viele Nutzer gleichzeitig mit der Site beschftigen.

Darber hinaus gibt es noch viele weitere Module, die in unserem frisch installierten System noch nicht zu sehen sind, aber im Nachhinein auf der Website eingebunden oder installiert werden knnten. Dazu erfahren Sie mehr in Kapitel 9, Module, Plug-ins, Komponenten.

3.1.3 Inhalte

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_03_frontend_001.htm" \l "t2t33"

Die Inhalte sind das wichtigste Element der Homepage. Es handelt sich dabei um Informationen, die vom Webmaster, aber auch von den Usern auf der Seite publiziert werden, damit die Besucher sie lesen knnen. Joomla! 1.5 nennt diese Inhalte oder Artikel Beitrge und unterscheidet zwei Typen:

Beitrge: Dies ist die Menge aller Inhalte im jeweiligen Joomla!-System.

Startseitenbeitrge: Joomla misst der Startseite der Homepage eine besondere Bedeutung bei. Daher werden die Beitrge, die hier zu sehen sind, geadelt und im Backend ber eine eigene Verwaltung administriert. Ansonsten besitzen sie jedoch alle Eigenschaften eines gewhnlichen Beitrags.

Eine Mischung aus Modul und Inhalt stellen folgende Rubriken dar, denn dort werden die Inhalte der Autoren ber Modulfunktionen gesteuert:

Neueste Nachrichten: Hier stehen die allerneuesten Meldungen. Es versteht sich von selbst, dass auf eine regelmige Aktualisierung der Inhalte groer Wert gelegt werden sollte.

Meist gelesen: Joomla! fhrt intern eine Statistik ber die Aufrufe der einzelnen Site-Elemente und kann dadurch eine Hitliste der beliebtesten Artikel generieren.

3.1.4 Dekoration

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_03_frontend_001.htm" \l "t2t34"

Die dekorativen Elemente der Homepage lassen den Surfer sofort erkennen, auf welcher Site er sich gerade befindet, und geben ihr ein individuelles ueres, das sogenannte Look & Feel.

Logo: Das Logo stellt einen Teil des Templates dar. Gerade bei Firmen und Organisationen, die auch auerhalb des Internets agieren, fhrt das eigene Logo den erwnschten Wiedererkennungseffekt herbei.

Banner: Damit sind hauptschlich Werbebanner fr Kunden gemeint. Sie werden im Backend ber die Banner-Verwaltung konfiguriert.

Auer den hier aufgezhlten sichtbaren Elementen einer Joomla!-Site gibt es noch einige wichtige Bestandteile, die allerdings eher im Verborgenen arbeiten, nmlich Komponenten und Plug-ins. Zu diesen erfahren Sie mehr in Kapitel 9, Module, Plug-ins, Komponenten.

4 BackendDas Backend ist der Ort, an dem der Administrator die Kontrolle ber das Geschehen bernimmt. Von hier aus steuern Sie den strukturellen Aufbau der Seite, aber auch die Sonderfunktionen. Sie knnen Benutzer verwalten, Bilder hochladen und Erweiterungen installieren. Das Backend kann auch als Plattform fr eine Gruppe von Redakteuren genutzt werden.

Video-Lektion

Zu diesem Kapitel finden Sie auch eine geeignete Video-Lektion auf der DVD. Hier knnen Sie das beschriebene Vorgehen Schritt fr Schritt anschaulich mitverfolgen.

4.1 Der Weg ins Backend

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Zur Administrationsoberflche gelangen Sie am besten ber die URL, indem Sie an die bisherige Adresse /administrator anhngen. Fr unsere lokale Installation sieht das folgendermaen aus:

http://localhost/joomla/administrator

Es wird daraufhin eine Eingabemaske geffnet, in die Sie sich zunchst folgendermaen einloggen:

Benutzername: admin

Passwort: dasjenige, das Sie bei der Installation eingegeben haben

Sprache: Der Standard ist die Sprache, die Sie bei der Installation gewhlt haben und die generell nur vom Administrator festgelegt wird. Zustzlich stehen Ihnen hier noch die Sprachen zur Verfgung, deren Sprachdateien ebenfalls installiert wurden (vgl. Kapitel 10, Pflege der Webseite).

Spter, nachdem Sie zustzliche Nutzerkonten angelegt haben, knnen Sie natrlich auch weiteren Personen die Berechtigung erteilen, sich im Backend anzumelden.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 4.1 Der Eingang zum Backend

Fr die Arbeit im Backend ist es im brigen unerlsslich, dass Sie sowohl JavaScript als auch Cookies in Ihrem Browser aktiviert haben. Denn in JavaScript wurden z. B. die durchaus hilfreichen Tooltipps und die dynamischen Mens verfasst. Anhand der Cookies wiederum knnen Sessions verwaltet werden, die den Nutzer in Erinnerung behalten und damit eine Administration der Website im Backend erst ermglichen.

Es knnte auerdem zu Schwierigkeiten kommen, wenn Sie mit sehr alten Browsern wie z. B. dem Netscape Navigator 4.x arbeiten. Dieser scheitert schon an der korrekten Anzeige der Administrationsoberflche, ganz zu schweigen von den verschiedenen, dann nicht korrekt auszufhrenden Funktionen.

Umbenennen verboten!

Die Dateien fr das Backend befinden sich im Unterordner administrator. Diesen Namen sollten Sie mglichst beibehalten, da viele Pfadangaben auf den Ordner verweisen und Sie diese bei einer Umbenennung zunchst alle finden und dann per Hand nachbessern mssten, um ein weiteres reibungsloses Funktionieren des Systems zu garantieren.

5 Inhalte erstellen und verndernSie haben mittlerweile die wichtigsten Bereiche unserer Joomla!-Installation kennengelernt. Der nchste Schritt wird darin bestehen, an den entsprechenden Stellen auch die bentigten Inhalte zu erstellen. Wir werden unseren ersten Beitrag gleich auf der Startseite platzieren, so dass Sie ihn auch mhelos finden knnen. Wie Sie in Kapitel 3, Frontend, gesehen haben, lassen sich Inhalte auch direkt ber das Frontend editieren. Das ist natrlich sehr praktisch und ein groer Vorzug von Content-Management-Systemen. Was sind aber die Unterschiede zur Bearbeitung im Backend? Insgesamt kann man sagen, dass die Optionen in vielen Dingen sehr hnlich sind, aber eingeschrnkter und kontrollierter gehandhabt werden. Die wichtigsten Unterschiede sind:

Im Frontend ist es Ihnen zwar erlaubt, neue Artikel anzulegen (vgl. Abschnitt 3.2, Das Bearbeiten von Inhalten im Frontend), diese mssen jedoch von einem Administrator freigegeben werden (es sei denn, Sie selbst sind bereits Backend-Administrator). Neue Bereiche oder Kategorien knnen Sie nicht ber das Frontend erzeugen.

Beim Einbinden von Bildern im Frontend haben Sie zwar die Mglichkeit, Bilder aus dem Medienverzeichnis auszuwhlen und neue Bilder in dieses Verzeichnis hochzuladen. Sie knnen sie jedoch nicht komfortabel ber die Medienverwaltung organisieren.

ber das Parametermen in der Beitragsverwaltung des Backends stehen Ihnen zahlreiche Einstellungsmglichkeiten zur Verfgung, die Sie im Frontend nicht zu Gesicht bekommen.

In unserem Beispiel werden wir nun Inhalte im Backend bearbeiten. Dabei wird speziell auf die dortigen zustzlichen Mglichkeiten und Besonderheiten eingegangen. Fr die folgenden Kapitel werden wir an einem konkreten Beispielprojekt arbeiten, um die Vorgehensweisen deutlicher herauszustellen. Dabei soll eine kleine Website fr einen Tanzlehrer entstehen.

5.1 Neue Inhalte einfgen

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Beginnen wir im Kontrollzentrum des Backends. Es gibt zwei Mglichkeiten, um an die entsprechende Stelle zu gelangen, an der Sie Ihre Inhalte eingeben knnen. Wir werden beide Wege nacheinander beschreiben.

Video-Lektion

Zu diesem Kapitel finden Sie auch eine geeignete Video-Lektion auf der DVD. Hier knnen Sie das beschriebene Vorgehen Schritt fr Schritt anschaulich mitverfolgen.

5.1.1 Die Beitragsverwaltung

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_05_inhalte_erstellen_und_veraendern_001.htm" \l "t2t31"

Klicken Sie im Kontrollzentrum auf den Button Beitrge, und Sie gelangen in die bersicht zu smtlichen Inhaltselementen Ihrer Website.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.1 Die bersicht der Beitrge in der Beitragsverwaltung

Es sind dank der installierten Beispieldaten bereits etwa 40 Eintrge vorhanden. Die Ansicht wird Ihnen mittlerweile auch bekannt vorkommen und Sie an die Bereichs- oder Kategorieverwaltung erinnern.

Einige Dinge sind jedoch neu. Werfen wir einen Blick auf die Werkzeugleiste. Hier sehen Sie an erster Stelle den Button Aus Archiv entfernen. Sobald sich in Ihrer Liste archivierte Elemente befinden, knnen Sie diese wieder aktivieren, indem Sie sie aus dem Archiv holen. Zum Archivieren verwenden Sie den Button direkt daneben (Archivieren). Mit dieser Funktion ist es Autoren mglich, veraltete Inhalte im Backend in einen archivierten Zustand zu verschieben, ohne dass die Artikel endgltig gelscht werden mssen. Der entsprechende Artikel bleibt weiterhin in der Liste, wird jedoch ausgegraut. So behalten Sie in einer Liste immer die bersicht ber smtliche Beitrge und mssen nicht wie in Vorgngerversionen auf eine andere Verwaltung wechseln. Genau wie bei der Kategorieverwaltung knnen Sie Beitrge ber den Button Verschieben anderen Bereichen/Kategorien zuordnen. Eine Ausnahme bildet der Button Einstellungen. Smtliche Voreinstellungen der Beitrge knnen Sie hier global festlegen. Dazu kommen wir aber gleich, schauen wir uns erst die Beitragsverwaltung zu Ende an.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.2 Werkzeuge und Filterleiste der Beitrge

Mit den Pulldown-Mens und dem Filter-Feld unter der Werkzeugleiste knnen Sie die Beitrge noch genauer sortieren, als Sie es bereits aus den anderen Verwaltungen kennen. Das ist sehr ntzlich, sobald die Liste mal angewachsen ist und man schnell einen berblick gewinnen mchte. Suchen Sie nach speziellen Titeln, so knnen Sie im Feld Filter direkt einen Titelnamen eingeben und mit der Taste Los die Sortierung starten.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.3 Kopfzeile der Beitragsverwaltung

Betrachten wir noch kurz die Liste der Beitragsverwaltung. Hier wurden die Spalten Startseite, Kategorie, Autor, Datum und Zugriffe ergnzt. Wie zu erwarten war, zeigt Ihnen die Spalte Startseite an, ob der jeweilige Beitrag auf der Startseite Ihrer Website zu sehen sein soll oder nicht. Klicken Sie dazu einfach das entsprechende Icon in der Spalte Startseite an, und schon wird der Beitrag auf der Startseite mit aufgefhrt. Smtliche Artikel, die fr die Startseite verfgbar sein sollen, knnen ber die eigene Verwaltung der Startseitenbeitrge organisiert werden. Diese knnen Sie z. B. ber das Kontrollzentrum aufrufen. Die Spalten Bereich und Kategorie zeigen an, welches die bergeordneten Bereiche sind. ber die Spalte Autor erfahren Sie schnell und auf den ersten Blick, wer der Verfasser der unterschiedlichen Beitrge war. Datum und Zugriffe geben Ihnen darber Auskunft, wann der Beitrag erstellt wurde und wie oft er bereits aufgerufen wurde.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.4 Sortierungsmglichkeiten der Beitrge

5.1.2 Voreinstellungen treffen

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_05_inhalte_erstellen_und_veraendern_001.htm" \l "t2t32"

Bevor wir den ersten Beitrag fr unsere Website erstellen und auf der Startseite verffentlichen, knnen wir in der Beitragsverwaltung noch einige Parameter bestimmen. Klicken Sie dazu auf den Button Einstellungen in der Werkzeugleiste. Es ffnet sich ein neuer Bereich mit den Konfigurationsmglichkeiten. Eine Liste der Parameter finden Sie in Anhang A.1

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.5 Globale Einstellungen fr Ihre Beitrge

Die Einstellungen die Sie in dieser bersicht vornehmen, betreffen das Verhalten smtlicher Beitrge. Sobald Sie also einen neuen Artikel erstellen, bekommt er diese Parameter zugewiesen. Aber auch bereits bestehende Beitrge werden sich nach diesen Einstellungen richten, es sei denn, Sie haben beitragsspezifische Einstellungen vorgenommen.

5.1.3 Beitragsspezifische Einstellungen

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_05_inhalte_erstellen_und_veraendern_001.htm" \l "t2t33"

Sie konnten jetzt global die wichtigsten Vorbereitungen fr Ihre Beitrge treffen und schaffen so auch eine relativ konsistente Darstellung der Inhalte. Diese globalen Voreinstellungen sind uerst praktisch, wenn man spter einmal beschliet, einige Funktionen umzustellen. Es reicht dann, die nderung einmal vorzunehmen, und man muss nicht die Parameter der einzelnen Beitrge separat bearbeiten. Allerdings ist es vielleicht nicht immer erwnscht, die globalen Einstellungen greifen zu lassen. Joomla! bietet Ihnen hier die Mglichkeit, die oben beschriebenen Einstellungen nochmals Beitrag fr Beitrag zu definieren und damit die globalen Konfigurationen an dieser Stelle zu berschreiben. Diese beitragsspezifische Konfiguration ist dann ausschlaggebend fr die Darstellung der Inhalte. ffnen Sie dazu einen beliebigen Beitrag. Rechts neben dem Beitrag finden Sie die gewnschten Parameter.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.6 Treffen Sie unabhngige Einstellungen fr einen Beitrag.

5.1.4 Ein erster Beitrag auf der Startseite

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_05_inhalte_erstellen_und_veraendern_001.htm" \l "t2t34"

Die Verwaltung der Startseitenbeitrge bernimmt die Startseitenbeitrge-Verwaltung. Hier knnen Sie Ihre Elemente nach Bereichen, Kategorien oder Autoren gliedern lassen, bzw. knnen diese auch beliebig gefiltert werden (dazu gleich mehr im nchsten Abschnitt). Die Werkzeugleiste ermglicht es Ihnen, Beitrge zu archivieren, den Verffentlichungsstatus zu ndern oder ausgewhlte Elemente von der Startseite zu entfernen. Die Archivierung findet auch hier nur durch das Ausgrauen des Beitrags statt. Es gibt keine separate Archivverwaltung, wie man es aus den Joomla!-Vorgngerversionen kennt. Allerdings verschwindet der Beitrag gleichzeitig aus der Liste der Startseitenbeitrge und erscheint im archivierten Zustand in der Beitragsverwaltung. Wenn Sie ihn dort wieder aus dem archivierten Zustand holen und freigeben, wird er in der Liste der Startseitenbeitrge erscheinen.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.7 Werkzeugleiste der Startseitenbeitrge

Entfernen von der Startseite und Lschen

Das Entfernen von der Startseite hat nicht das Lschen des Elements zur Folge. Das Element erscheint lediglich nicht mehr auf der Startseite, sondern bleibt weiterhin in der Artikelverwaltung aufgelistet. Ebenso verhlt es sich mit dem Archivieren von Beitrgen auf der Startseite. Sobald Sie einen Beitrag archivieren, verschwindet er aus der Liste der Startseitenbeitrge und ist nur noch in der Beitragsverwaltung auffindbar.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.8 Die Verwaltung der Startseitenbeitrge

Nach dem kurzen berblick werden wir nun zusammen einen Inhalt zu einem der bereits angelegten Bereiche erstellen:

Wir erreichen die Beitrge entweder ber die Menzeile Inhalt Beitrge oder ber das Kontrollzentrum und den Button Beitrge. Es bietet sich an, zunchst ber die erwhnten Pulldown-Mens der Beitragsverwaltung den entsprechenden Bereich und dessen Kategorie auszusuchen. Whlen Sie z. B. den Bereich ber Joomla! und die Kategorie Das Projekt.

Beginnen Sie mit einem neuen Beitrag, indem Sie auf den Button Neu klicken. Der einzige Autor ist momentan Administrator. Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf den Button Neu, und Sie gelangen in den Editierbereich des Beitrags (vgl. Abbildung 5.9).

Diese Ansicht kennen Sie bereits aus dem Frontend. Durch die Vorauswahl in den Pulldown-Mens in der Verwaltung sind die Felder Bereich und Kategorie der Beitragsdetails bereits belegt.

Wenn Sie in der Beitragsverwaltung keine Wahl fr diese Felder getroffen haben, knnen Sie jetzt immer noch entscheiden, fr welchen Bereich und fr welche Kategorie der Inhalt bestimmt sein soll.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.9 Einen neuen Beitrag erstellen und editieren

Beitrge zuordnen

Anders als bei den Vorgngerversionen ist es mittlerweile nicht mehr ntig, einen Beitrag beim Erstellen einer Kategorie und einem Bereich zuzuordnen. Allerdings mssen Sie fr den Bereich und die Kategorie des Beitrags explizit nicht kategorisiert auswhlen. Das ist automatisch vorselektiert, wenn Sie einen neuen Beitrag ber den Button Neuer Beitrag im Kontrollzentrum erzeugen.

Wir werden jetzt fr unseren Tanzlehrer Felix Muster einen kleinen Lebenslauf erstellen, der Ihnen die Eingabe von Inhalten etwas verdeutlichen soll. Tragen Sie zunchst einen Titel in das Feld Titel ein. Der Alias kann vom eigentlichen Titel abweichen, sollte aber aussagekrftig genug sein, um Suchmaschinen das Leben leichter zu machen.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.10 Soll der Beitrag gleich verfgbar sein und auf der Startseite auftauchen?

Bestimmen Sie hier auch gleich, ob der Text sofort freigegeben sein soll und ob er auf der Startseite erscheinen darf. Sie sehen, man kann schon an dieser Stelle bestimmen, wie der Inhalt der Startseite gestaltet werden soll und welche Beitrge dort auftauchen drfen (Abbildung 5.10).

Im groen Eingabefeld fr Ihren eigentlichen Text knnen Sie nun entscheiden, ob es zunchst einen kurzen Intro-Text geben soll oder ob gleich der ganze Artikel erscheinen soll. Es gibt an dieser Stelle nicht mehr zwei Eingabefelder, wie es in lteren Joomla!-Versionen der Fall war, sondern Sie geben einfach Ihren Text ein und positionieren den Cursor dort, wo der Intro-Text zu Ende ist und der eigentliche Artikel beginnt. Klicken Sie dann auf den Button Weiterlesen unter diesem Eingabefeld. Sie knnen den Text ber die Werkzeugleiste formatieren oder Elemente wie Bilder und Tabellen hinzufgen. Die Aufteilung des Textes in zwei Bereiche bewirkt im Frontend, dass bei der Einbindung Ihres Beitrags zunchst nur das Intro zu lesen sein wird. Erst wenn man auf den Button Weiterlesen klickt, gelangt man zum kompletten Beitrag.

Gehen wir gleich weiter zu der Eingabe des eigentlichen Textes. Klicken Sie dazu in das Eingabefeld, und beginnen Sie mit Ihrer Eingabe. Da es sich hier nur um ein Beispiel handeln soll, werden wir einfach fiktive Daten eintragen. Beginnen wir mit einer berschrift. Fgen Sie einen Text ein, und formatieren Sie ihn mit berschrift 1. Jetzt erstellen wir eine Tabelle, die einige Daten des Tanzlehrers enthalten wird. Klicken Sie dazu auf das Tabellensymbol in der Werkzeugleiste, und tragen Sie bei den Tabellenoptionen die gewnschten Werte ein. In Abbildung 5.9 sehen Sie die Backend-Ansicht der soeben erstellten Inhaltsseite.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 5.11 Ein eigener Beitrag auf der Startseite

Betrachten wir unseren neuen Inhalt auch einmal im Frontend. Haben Sie bei Ihrem Beitrag die Option Startseite angewhlt? Falls nicht, knnen Sie das nachtrglich ndern, denn erst dann erscheint der Beitrag auf der Startseite und in der Startseitenbeitrge-Verwaltung. ffnen Sie dazu noch einmal den Beitrag, und aktivieren Sie die Option Startseite oder klicken Sie in der Beitragsbersicht in der Spalte Startseite auf das Icon, um den Artikel fr die Startseite freizuschalten.

6 Eine erste WebseiteWir werden nun eine einfache Website mit einigen Unterseiten erstellen und uns eingehend mit den Inhalten und der Struktur der Informationen beschftigen. Auch das Erscheinungsbild werden wir in diesem Kapitel ber ein Template etwas verndern. Mit Templates werden wir uns allerdings intensiver in Kapitel 7, Das Website-Design, beschftigen. Dort erfahren Sie auch, wie man ein eigenes Template anlegt und was dabei von Joomla! erwartet wird. Kommen wir aber zurck zu unserer Tanzschule. Sie knnen diese Site Schritt fr Schritt mit erstellen und gewinnen so Ihre ersten Erfahrungen im Umgang mit Joomla!.

Zunchst brauchen wir ein passendes Template. Vielleicht stellen Sie sich jetzt die berechtigte Frage, ob es nicht sinnvoll wre, mit dem Design der Seite zu warten, bis Struktur und Inhalte stehen. Das Problem ist nur, dass ohne Template nichts angezeigt wird. Ganz so schlimm ist das aber auch nicht, da bei der Joomla!-Installation bereits Templates mitgeliefert werden. Also haben Sie zwei Mglichkeiten: Sie nutzen zunchst das Standardtemplate, erstellen die Site und suchen sich dann das passende Template aus, oder Sie kmmern sich gleich am Anfang um das geeignete Template, wie wir das in unserem Beispiel machen werden.

Im nchsten Schritt mssen wir uns Gedanken ber die inhaltliche Organisation unserer Site machen. Der Umfang und die Struktur werden sich auf etwa sieben Menpunkte (Home, Person, Referenzen, Tanzstile, Tanzschulen, Training, Kontakt) beschrnken, wobei mindestens einer der Punkte noch mal in einige hierarchisch angeordnete Elemente unterteilt wird. Bei den Inhalten dieser Bereiche wird es sich berwiegend um dynamische Informationen handeln, die in regelmigen Abstnden aktualisiert werden. Lediglich Informationen wie Kontakt bzw. das Impressum oder AGB lassen sich statischen Seiten zuordnen, deren Inhalte selten verndert werden mssen und inhaltlich nicht mit anderen Seiten zusammenhngen. Statische Seiten mssen immer ber einen direkten Aufruf angesprochen werden. Sie knnen im Gegensatz zu dynamischen Inhalten nicht mehrfach ber Bereichs- oder Kategorieseiten auftauchen.

Joomla! gibt dem Benutzer eine feste Struktur zur Organisation der Inhalte vor. hnliche Content-Management-Systeme (CMS) verwenden die bekannte Baumstruktur mit Ordnern und Dokumenten. In unserem Fall findet aber eine Aufteilung in Bereiche, Kategorien und Beitrge (in Vorgngerversionen hieen diese Sektionen, Kategorie und Inhaltselemente) statt. Mit diesen Zuordnungen haben Sie immer einen direkten berblick ber Ihre Inhalte. Sobald diese Struktur einmal steht, knnen Sie entscheiden, welche Elemente tatschlich im Frontend verffentlicht (Freigegeben) werden sollen oder nicht (Standardeinstellung ist Ja).

Im letzten Schritt knnen Sie die Inhalte fr die Webseite erstellen. Wie das funktioniert, haben Sie bereits in Kapitel 5, Inhalte erstellen und verndern, erfahren. Dort haben wir die Erstellung und Verwaltung von Beitrgen bereits genauer unter die Lupe genommen.

Als konkretes Projekt soll weiterhin die Website fr einen Tanzlehrer dienen. Die Site soll einige Daten und Informationen zum Lehrer und seinen Tanzkursen beinhalten. Der Tanzlehrer dient uns nur als Einstiegsbeispiel und wird auch im weiteren Verlauf dieses Buches als Versuchskaninchen fungieren. Anhand des Beispiels werden Ihnen vermutlich schon die ersten Ideen fr diverse Anwendungen durch den Kopf gehen. Statt einer Site fr einen Tanzlehrer kann man sich natrlich ebenso gut Seiten fr Vereine, Unternehmen, Betriebe oder sonstige Einrichtungen vorstellen. Das Beispiel soll auch verdeutlichen, dass Sie zunchst mit einem kleinen Projekt beginnen knnen, von Joomla! aber nicht eingeschrnkt werden und stetig wachsen knnen. Je nach Bedarf kann aus der Seite eines Tanzlehrers eine Website fr eine ganze Tanzschule werden, die Sie problemlos mit zustzlichen Inhalten und Erweiterungen anreichern knnen.

6.1 Auswahl und Aktivieren des Templates

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Bevor wir ein geeignetes Template heraussuchen, knnen Sie sich schon ein wenig Inspiration auf der deutschen Joomla!-Seite unter www.joomlaos.de holen. Hier finden Sie unter dem Menpunkt Userpages z. B. die Rubrik Sport & Vereine. Besuchen Sie einfach einige der Seiten, und verschaffen Sie sich einen berblick zu den gestalterischen und inhaltlichen Unterschieden. Auf Joomlaos werden wir uns spter auch unser Beispiel-Template holen. Kehren wir aber zunchst zu unserer Joomla!-Installation zurck.

Das Joomla!-Backend bietet uns zwei schnelle Mglichkeiten, um ein Template auszuwhlen und zu aktivieren:

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.1 Die Template-Verwaltung im Backend

Mchten Sie eines der vorinstallierten Templates nutzen, so aktivieren Sie dafr einfach ber den Menpunkt Erweiterungen Templates das gewnschte Template fr Ihre neue Site, indem Sie den entsprechenden Radiobutton anklicken und mit Standard als Standard-Template definieren (Abbildung 6.1). An dieser Stelle haben Sie brigens auch die Mglichkeit, ein Template fr den Backend-Bereich auszuwhlen. Wechseln Sie dazu einfach von der Site-Ansicht auf die Ansicht Administrator. Es sollte das Standard-Template in der Template-Auflistung erscheinen.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.2 Die Template-Verwaltung fr den Backend-Bereich

Zustzlich finden Sie online z. B. unter www.joomlaos.de eine stndig wachsende Template-Galerie mit freien Vorlagen zum Download.

Wechseln Sie also in Ihrem Browser auf die Seite www.joomlaos.de.

Whlen Sie den Menpunkt Template Galerie an, und schon knnen Sie entscheiden, fr welche Joomla!-Version Sie das Template bentigen.

Klicken Sie auf Templates fr Joomla 1.5. Der Bereich ist noch einmal unterteilt in:

Statische Templates Diese Templates sind fr eine bestimmte Bildschirmbreite ausgelegt.

Dynamische Templates Dynamische Templates passen sich an die Breite des Bildschirms des Users an.

Breite whlbar Hier bestimmen Sie die Breite des Templates ber Parameter.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.3 Der Download-Bereich fr Templates bei joomlaos

Sobald Sie sich fr einen der drei Bereiche entschieden haben, knnen Sie sich ber Live Preview ein Demo des jeweiligen Layouts ansehen oder die passende Vorlage sofort herunterladen. Dazu klicken Sie auf Download. In unserem Beispiel nehmen wir das Template Biz Blue 2 aus der Kategorie Templates fr Joomla! 1.5 im Bereich Dynamische Templates. (Sie finden die Datei auch auf der Buch-DVD im Verzeichnis /template.) Sobald der Download abgeschlossen ist, knnen Sie ber Ihr Joomla!-Backend den Verzeichnispfad der Quelldatei angeben. Die Quelldatei ist ein gepacktes Verzeichnis, das mehrere Dateien fr die Installation enthlt. Aber keine Sorge Sie mssen sich nicht um den Inhalt oder das Entpacken dieser Datei kmmern! Der Installationsmanager von Joomla! bernimmt alle ntigen Vorgnge:

Anders als bei der Aktivierung eines bereits installierten Templates whlen Sie jetzt unter dem Menpunkt Erweiterungen die Option Installieren/Deinstallieren.

Der Erweiterungen-Manager verwaltet bei Joomla! 1.5 smtliche Extensions und Templates.

Nun geben Sie bei Paketdatei ber Durchsuchen den Pfad Ihres Downloads an und

installieren das Paket mit Datei hochladen & installieren (Abbildung 6.4).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.4 Erweiterungen suchen und hochladen

Nach der Besttigung der erfolgreichen Installation knnen Sie ber das Men Erweiterungen Templates zu der Liste der Templates wechseln.

In der Auflistung ist nun auch das neu installierte Template Biz Blue 2 aufgefhrt.

Zum Aktivieren klicken Sie auf den Radiobutton vor dem Template und besttigen Ihre Auswahl mit dem Button Standard aus der Werkzeugleiste.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.5 Diese Templates stehen Ihnen nun fr das Frontend zur Verfgung.

Wenn Sie nun in das Frontend wechseln, erscheint Ihr Joomla! bereits im neuen Gewand.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 6.6 Neues Template im Frontend

Alte Vorlagen

Wenn Sie eine nicht kompatible Vorlage heruntergeladen haben und versuchen, diese zu installieren, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Ihr System wird deshalb aber keinen Schaden erleiden.

Um auch ltere Templates zu installieren, knnen Sie unter Erweiterungen Plugins die Option System Legacy (Vorgngerversionsmodus) aktivieren. Joomla! installiert dabei zustzlichen Code und ermglicht so die Abwrtskompatibilitt. In der Joomla!-Statuszeile erscheint ein Icon, das Sie auf den Legacy-Modus aufmerksam macht.

7 Das Website-DesignMittlerweile haben wir unsere Website strukturiert und mit Inhalten angereichert. Auch das Standarderscheinungsbild haben wir mit einem neuen Template abgewandelt. In diesem Kapitel werden wir uns mit einigen einfachen Anpassungen der Vorlage beschftigen.

Aber keine Sorge: Die Eingaben, die wir bisher fr den Tanzlehrer gemacht haben, gehen deshalb nicht verloren! Hier sehen Sie einen bedeutenden Vorteil eines Content-Management-Systems. Inhalte und Gestaltung werden getrennt voneinander erstellt und behandelt, d. h., Sie knnten Ihre Inhalte jederzeit in einer neuen Umgebung erscheinen lassen, ohne dafr Beitrge, Kategorien oder Bereiche kopieren zu mssen.

Dank des Templates mssen wir uns selbst keine Gedanken ber das Layout, die Navigation oder eine geeignete Farbpalette machen. Diese Dinge werden vorgegeben, knnten aber auch jederzeit ber die CSS- bzw. HTML-Datei gendert werden. Dies wre wichtig, falls man die Corporate Identity (also das bisherige Erscheinungsbild) des Tanzlehrers bercksichtigen muss.

Hat der Tanzlehrer eventuell schon ein Logo oder sonstiges Printmaterial wie Faltbltter und Plakate, an dem man sich orientieren sollte?

An unserem neuen Template werden wir kleine nderungen vornehmen, damit es etwas besser zum Thema Tanzen passt. Das Logo muss selbstverstndlich ausgetauscht werden, und es soll noch die eine oder andere Schriftfarbe verndert werden.

7.1 Warum verwenden wir ein fertiges Template?

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Vielleicht haben Sie sich gewundert, warum wir nicht einfach selbst ein Template erstellen und dabei gleich alle Einstellungen nach unseren Vorstellungen implementieren? Das ist natrlich wnschenswert, da man so ein Layout und Design erhalten wrde, das in dieser Form im Internet vermutlich nicht noch einmal auftauchen wird. Allerdings setzt das tiefere Kenntnisse im Webdesign voraus. Wir werden uns in einem spteren Kapitel noch intensiver mit der Templateerstellung beschftigen und ein eigenes, einfaches Layout erstellen. Fr den ersten Einstieg wollen wir uns mit den Bereichen eines Templates anhand einer vorgefertigten Vorlage vertraut machen. So werden Sie also zunchst die Templateverwaltung kennenlernen und einen ersten Einblick in die Templatearchitektur gewinnen.

Gutes Webdesign fordert neben den technischen Grundlagen HTML und CSS auch die berschneidung von mindestens drei technischen Schwerpunktgebieten (Abbildung 7.1).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 7.1 Was macht eine gute Website aus?

Solange Sie in diesen Gebieten nicht ausreichend Erfahrung besitzen, htte Ihr eigenes Template Schwchen, die vielleicht so weit fhren, dass Ihre Website auf einigen Browsern gar nicht betrachtet werden kann. Daher verlassen wir uns auf die fertigen Templates, die von erfahrenen Entwicklern erstellt wurden und bereits von anderen Usern im Einsatz getestet werden konnten. Wir beschrnken uns auf die Anpassung dieser Vorlage. Dabei kann nicht viel schief gehen, und man erhlt eine stabile Website, die auch professionellen Ansprchen gerecht wird.

Werfen wir jetzt mal einen genaueren Blick auf unser Frontend mit dem neu installierten Template. Wir entscheiden nun, welche Bereiche an unsere Bedrfnisse angepasst werden mssen. Dabei werden wir einerseits Joomla!-Module einfach abschalten und andererseits einige Vernderungen an der Formatierung im Template vornehmen.

Ziele des Layouts

Es gibt viele Bereiche, die nach den Usability-Kriterien untersucht werden knnten. Da uns das fertige Template-Layout nicht mehr alle Mglichkeiten offenlsst, konzentrieren wir uns auf einige wenige Kriterien (eine groe Auswahl an Artikeln zum Thema Usability finden Sie unter http://www.drweb.de/usability/index.shtml):

Der User kann sein Ziel auf der Website innerhalb von fnf Sekunden erreichen.

Es muss eine Suchfunktion geben.

Eine Sitemap wre wnschenswert.

Mens sollten maximal ca. sieben Eintrge beinhalten, um bersichtlich zu bleiben.

Die Ladezeit der Website sollte unter fnf Sekunden liegen und nicht durch aufgeblhte Layout-Grafiken (oder unntigen JavaScript-Einsatz) verlangsamt werden.

berschriften, Beschriftungen und Bilder mssen aussagekrftig sein. (Auch Thumbnails sollen erkennbare Inhalte aufweisen.)

E Am wichtigsten: Der Inhalt und das gesamte Erscheinungsbild sollen dem User zeigen, dass er sich auf der richtigen Seite befindet. Dann steigt seine Toleranz, und er nimmt auch mal einen Klick mehr oder kleine Unreinheiten in Kauf.

8 Benutzer und BereicheEin Content-Management-System spielt seine Strke erst aus, wenn mehrere Menschen an der Gestaltung der Seiten beteiligt sind. Es ist dann nicht mehr ntig, dass ein zentraler Webmaster alle Inhalte in die Seite einpflegt. Vielmehr knnen die Inhaltslieferanten ihre Beitrge selbst im System erstellen und nach ihren Wnschen anpassen. Das erspart dem Webmaster viel Arbeit und dem gesamten Prozess einige Zwischenschritte.

Zudem haben Webseiten hufig Bereiche fr registrierte User, in denen zustzliche Informationen stehen oder auch von den Benutzern selbst zur Verfgung gestellt werden knnen. Diese privaten Bereiche werden ebenfalls von Joomla! verwaltet und geschtzt. Es muss also zwischen Frontend- und Backend-Benutzern unterschieden werden.

Bei der Arbeit mit registrierten Benutzern gibt es zwei grundlegende Konzepte:

Authentifizierung bedeutet, dass das System wei, wer die Person ist, die gerade mit den Seiten arbeitet. Dazu wird meistens ein Login bentigt, mit dem sich die User einmal pro Sitzung anmelden. Aktionen des Benutzers werden so nachvollziehbar und unterliegen dadurch einer gewissen Kontrolle. Je nach System steht es jedoch unter Umstnden jedem Besucher frei, sich namentlich oder per Pseudonym anzumelden. Unter dem Aspekt der Sicherheit ist eine reine Authentifizierung daher ein eher schwacher Schutz.

Autorisierung ist der zweite Schritt, in dem berprft wird, ob ein bekannter User auch wirklich die Berechtigung hat, eine Seite zu sehen oder zu bearbeiten. So kann man beispielsweise zwischen nur bekannten Usern, Redakteuren und Administratoren der Seite unterscheiden, die jeweils die fr sie ntigen Bereiche sehen und die fr ihre Aufgaben wichtigen Aktionen ausfhren knnen. Diese Rechtestruktur kann je nach System relativ differenziert sein, ist allerdings bisher nicht zu den Strken von Joomla! zu rechnen.

8.1 Benutzer anlegen und verwalten

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Joomla! organisiert seine User in der Benutzerverwaltung. Diese finden Sie entweder im Symbolbereich auf der Hauptseite des Backends oder aber im Men unter Site Benutzer (Abbildung 8.1). Hier sollte bisher nur ein User zu finden sein, nmlich der Administrator.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 8.1 Die Benutzerverwaltung

In der Liste der registrierten Benutzer werden Ihnen einige Informationen zur Verfgung gestellt.

Tabelle 8.1 Informationen fr registrierte Benutzer

Detail Information

#Nummerierung

NameDas ist der echte Name des Benutzers. Er wird beim Einloggen gegebenenfalls als Begrung mit ausgegeben.

BenutzernameUnter diesem Namen kann sich der Nutzer anmelden.

AngemeldetSehen Sie hier einen grnen Haken, so ist der betreffende Nutzer gerade im System angemeldet.

AktivWenn Sie (nur als Administrator) hier durch einen Klick den Haken entfernen, kann sich der Nutzer nicht mehr einloggen. Sein Account ist gesperrt.

BenutzergruppeDie Zugehrigkeit zu einer Benutzergruppe entscheidet ber die Rechte, die der User im System hat.

EMailEine Kontaktadresse, ber die Sie den User (hoffentlich) erreichen knnen.

Letzter BesuchHier sehen Sie das Datum des letzten Logins des Users.

IDWeist dem User eine eindeutige Nummer zu.

Sie sehen in der Werkzeugleiste neben den blichen Aktionen auch den Button Abmelden. Damit knnen Sie andere Benutzer aus dem System abmelden, wenn Sie beispielsweise vorhaben, Wartungsarbeiten am System durchzufhren. Setzen Sie einfach einen Haken in die Checkbox vor die User, die Sie abmelden wollen, und klicken Sie auf das Abmelden-Symbol.

Verschrecken Sie Ihre Benutzer nicht!

Natrlich ist das eine sehr unschne Methode. Vergewissern Sie sich, dass keiner der User gerade an einem Text arbeitet und durch Ihre Aktion seine wertvollen Werke verliert.

Um einen Nutzer aus dem System zu entfernen, markieren Sie wieder die entsprechende Checkbox und klicken auf das Lschen-Symbol. Aber aufgepasst: Der User wird dann direkt gelscht und nicht im Papierkorb zwischengespeichert. Sie sollten sich also sicher sein, dass Sie das wirklich tun wollen.

8.1.1 Neue Benutzer anlegen und bearbeiten

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_08_benutzer_001.htm" \l "t2t31"

Um einen neuen Benutzer aus dem Backend heraus anzulegen, klicken Sie auf das Symbol Neu. Es erscheint ein Formular, in dem Sie die ntigen Angaben machen knnen. Diese entsprechen weitestgehend den Angaben, die Sie in der Benutzerverwaltung angezeigt bekommen. Im Feld Neues Passwort knnen Sie ein Passwort vergeben, das Sie zur Sicherheit in Passwort besttigen noch einmal eintippen mssen.

Achtung: Tippfehlergefahr!

Es ist sehr verlockend, hier mit Copy & Paste zu arbeiten. Davon sei ausdrcklich abgeraten. Wenn Sie sich beim ersten Mal vertippt haben, wird der Fehler bernommen, und das Passwort ist wertlos.

Das Auswahlfeld Benutzergruppe bestimmt die Rechte, die der Nutzer haben wird. Nheres dazu finden Sie in Abschnitt 8.3, Seitenzugriff. Wenn Sie hier Administrator oder Super Administrator angeben, so erhalten Sie nach dem ersten Speichern und nochmaligem Aufruf des Editors zustzlich die Auswahl Benutzer sperren und Systemnachrichten empfangen. Letzteres bedeutet zum Beispiel, dass dieser Nutzer informiert wird, wenn sich ein Besucher im Frontend registriert.

Im Bereich Parameter legen Sie fest, welchen Editor der neue Nutzer standardmig verwenden soll. Wenn Sie hier nichts angeben, wird der Standardwert der Seite verwendet. Zustzlich knnen Sie noch die Sprache fr das Front- und Backend sowie fr die Hilfe und die Zeitzone festlegen. Gibt es fr den User eine Verbindung zu einem Kontaktdatensatz in der Komponente Kontakte (vgl. Abschnitt 9.3.2, Kontakte), so werden diese Daten im Bereich Kontakt Information angezeigt.

Wenn Sie einen Userdatensatz bearbeiten wollen, markieren Sie den entsprechenden Eintrag in der Userverwaltung und klicken auf das Bearbeiten-Symbol oder ganz einfach auf den Usernamen. Sie gelangen dann auf die gleiche Maske, mit der Sie auch neue Nutzer erzeugen knnen. Die Felder Neues Passwort und Passwort besttigen sind nicht ausgefllt. Fllen Sie diese nur aus, wenn Sie das Passwort ndern wollen. Soll es nicht angetastet werden, so knnen die beiden Felder leer bleiben.

9 Module, Plug-ins, KomponentenEine der Strken von Joomla! ist seine Erweiterbarkeit. Mit wenigen Handgriffen knnen Sie Ihrer Webseite Funktionalitt verpassen, die Sie ansonsten aufwendig selbst einbinden und gestalten mssten. Dazu dienen kleine Programmpakete, die der eigentlichen Joomla!-Software hinzugefgt werden knnen. Einige dieser Erweiterungen bekommen Sie in der Basisinstallation gleich mitgeliefert. Andere knnen Sie bei den einschlgigen Quellen im Netz beziehen.

Joomla! kann auf drei verschiedene Arten erweitert werden: durch Module, Plug-ins oder Komponenten. Alle drei sind kleine Zusatzprogramme, die entweder vorhandenen Inhalt verndern, neu aufbereiten oder zustzliche Informationen auf der Seite ausgeben. Diese Dreiteilung ist ungewhnlich und kann gerade fr Leute verwirrend sein, die schon Erfahrung im Umgang mit anderen CMS wie TYPO3 haben, denn hier werden alle Erweiterungen mit einem einheitlichen Namen bezeichnet und auch einheitlich verwaltet. Um etwas Klarheit zu schaffen:

Module dienen der Anzeige spezieller Inhalte im Front- und im Backend. Sie knnen im Template positioniert werden und sind nicht Bestandteil des normalen Inhaltsbereichs. In der Regel werden die Elemente, die Sie im Frontend auf der linken und rechten Seite sehen, ber Module gesteuert. Sie werden in der Modulverwaltung angepasst. Beispiele dafr sind das Login- und das Suchformular.

Plug-ins sind kleine Programme, die den Inhalt einer Seite verndern, bevor dieser ausgegeben wird. Viele Plug-ins werden im Text eines Content-Elements mit geschweiften Klammern eingebunden. Beispielsweise knnen so Bilder in den Text eingebunden werden. Auch der TinyMCE-Editor ist ein Plug-in. Daneben verrichten Plug-ins systemnahe Aufgaben wie die Anmeldung der Benutzer oder die Erweiterung der Suche.

Komponenten sind in Bezug auf Aufbau und Bedienung die komplexesten Erweiterungen. Sie knnen eigene dynamische Inhalte verwalten und im Backend und in der Datenbank separate Bereiche haben. Beispiele sind Umfragen oder Banner. Komponenten werden blicherweise direkt im Inhaltsbereich angezeigt. Einige besitzen zugeordnete Module oder Plug-ins, um ihre Inhalte anzuzeigen. So knnen Sie u. a. ein komplettes Shop-System oder ein Wiki als Komponente in Ihre Seite einbinden.

Plug-ins und Mambots

Plug-ins hieen in den Vorgngerversionen Mambots. Die Namensnderung soll offiziell die tiefe Integration dieser Erweiterungen in das Kernsystem verdeutlichen. Natrlich hat sie auch den Effekt, letzte Spuren des Vorgngersystems Mambo zu eliminieren.

Jede der Erweiterungsarten hat eigene Mittel, um ber das Backend konfiguriert zu werden. Diese sowie die einzelnen Module, Plug-ins und Komponenten werden wir uns im Folgenden nher ansehen. Im ersten Teil des Kapitels werden wir uns den wichtigsten bereits mitgelieferten Erweiterungen widmen. Dabei werden wir auch versuchen, in unserer Beispielseite die Zahl der Elemente auf ein geringes Ma zu reduzieren, um die bersichtlichkeit zu erhalten. Im zweiten Teil zeigen wir Ihnen, wie Sie neue Erweiterungen in Ihr System einbinden knnen. Eine vollstndige Liste der Module und Plugins finden Sie in Kapitel 32, Standarderweiterungen.

9.1 Module

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Die mitgelieferten Module erfllen ganz unterschiedliche Aufgaben. Sie stellen zustzliche Informationen zur Verfgung, geben funktionale Elemente wie Mens und Suchfunktionen aus oder erfllen dekorative Zwecke.

9.1.1 Die Modulverwaltung

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_09_module_001.htm" \l "t2t31"

Um sich einen berblick ber die installierten Module zu verschaffen und um zu deren Einstellungsseiten zu gelangen, verwenden Sie die Modulverwaltung. Diese finden Sie im Men unter Erweiterungen Module. Nach dem Aufruf wird Ihnen eine Aufzhlung der installierten Module prsentiert.

Site und Administrator

Achten Sie darauf, dass der Reiter Site und nicht Administrator ausgewhlt ist. Neben den Seitenmodulen gibt es auch noch Administratormodule fr das Backend. Diese regeln verschiedene Darstellungen und sind hier nicht weiter von Bedeutung. Nhere Informationen finden Sie in Kapitel 31,Standard-Erweiterungen

Die Liste der Modulverwaltung wird Ihnen bekannt vorkommen, sieht sie doch so hnlich aus wie die der Beitrge. Die Eintrge sind im Einzelnen:

Tabelle 9.1 Die Eintrge in der Modulverwaltung

Detail Funktion

#Eine laufende Nummer ohne weitere Bedeutung. Die eigentliche Anzeigereihenfolge der Module bestimmt sich aus der Position (alphabetisch) und dann nach der Ordnungsnummer in der Spalte Reihenfolge.

NameDer Name des Moduls. Per Klick kommen Sie auf die Detailseite mit weiteren Einstellungsmglichkeiten.

AktiviertSteht hier ein grner Haken, wird das Modul im Frontend angezeigt, ansonsten ist es versteckt. Ein Klick auf das Symbol schaltet zwischen den beiden Zustnden um.

ReihenfolgeHier knnen Sie die Anzeigereihenfolge innerhalb einer Position entweder direkt eingeben, indem Sie die Zahlen in den Kstchen ndern, oder Sie klicken auf einen der grnen Pfeile, um das Modul nach oben oder unten zu verschieben. Vergessen Sie nicht, danach auf das Diskettensymbol in der Spaltenberschrift zu klicken, sonst gehen die nderungen verloren. Die nderung ist nur mglich, wenn Sie die Modulliste nach Position sortieren.

ZugriffsebeneZeigt an, wer das Modul sehen darf. Mehr dazu finden Sie in Kapitel 8, Benutzer und Bereiche.

PositionZeigt an, an welcher Position im Template das Modul ausgegeben werden soll.

SeitenZeigt an, ob das Modul auf allen (Alle), nur einigen (Verschiedene) oder auf keiner Seite (Keine) angezeigt wird.

TypDie Art des Moduls. Aus dieser Angabe kann auch seine Funktion abgelesen werden.

IDEine interne Identifikationsnummer.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 9.1 Die Modulverwaltung

Wenn Sie sehr viele Module in Ihrem System installiert haben, dann kann es hilfreich sein, gezielt nur eine Gruppe anzeigen zu lassen. Dazu dienen die Filter rechts ber der Liste. Hier finden Sie vier Auswahllisten, in denen Sie die Templates, die Position, den Typ und den Status angeben knnen, die bzw. der aufgelistet werden soll. Im Feld Filter knnen Sie Einschrnkungen fr den Namen angeben.

Wenn Sie hier beispielsweise Men eingeben und auf drcken, werden alle Module aufgelistet, die das Wort Men enthalten. Die Filter knnen auch kombiniert werden. Whlen Sie im Dropdown-Feld Status whlen Aktiviert, so sehen Sie nur noch die Eintrge, die auch im Frontend angezeigt werden. Mit dem Button Reset wird der Textfilter deaktiviert, und Sie sehen wieder die gesamte Liste. Beachten Sie, dass der Filter fr den Status noch immer gesetzt ist.

Relativ leicht knnen Sie in der Modulverwaltung berflssige Elemente entfernen. Klicken Sie beispielsweise fr den Eintrag Beispielseiten auf den grnen Haken in der Spalte Aktiviert. Jetzt sollte da ein roter Kreis zu sehen sein. Wenn die Spalte verschwunden ist, berprfen Sie, ob der Filter fr den Status noch gesetzt ist. Gehen Sie jetzt mal ins Frontend, und laden Sie die Seite neu. Richtig, das Men mit den Links zu den Joomla!-Seiten ist verschwunden. Deaktivieren Sie auf diese Art auch das Top-Men.

9.1.2 Positionen

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_09_module_001.htm" \l "t2t32"

Eine wesentliche Eigenschaft der Module ist ihre Positionierbarkeit. Dazu muss man wissen, dass im Template bestimmte Positionen mit einem Namen versehen werden knnen. Nun kann man ein oder mehrere Module mit dieser Position verbinden.

Ein Vergleich mit der eigentlichen Ausgabe zeigt, dass an einer Position mehrere Module ausgegeben werden knnen. Dies ist beispielsweise bei left der Fall; hier werden das Hauptmen und das Login-Formular ausgegeben. Andere Positionen wie user3 werden gar nicht belegt. Die Ordnung der Module innerhalb einer Position wird in der Spalte Reihenfolge festgelegt und kann direkt aus der Modulverwaltung gendert werden. Die Position selbst kann nur auf den Detailseiten ausgetauscht werden.

Das Anmeldeformular ist momentan nicht sehr prominent. Wir wollen, dass es direkt unter dem Hauptmen liegt. Tragen Sie dazu im Eintrag Anmeldung in der Spalte Reihenfolge eine 1 ein, und klicken Sie danach auf das Diskettensymbol oben in der Spalte. Jetzt msste sich die Reihenfolge der Eintrge gendert haben. Wenn Sie das Ganze im Frontend kontrollieren (vergessen Sie nicht, die Seite neu zu laden), dann sollte sich auch hier die Reihenfolge gendert haben.

Die Namen der Positionen sind nicht immer aussagekrftig

Beachten Sie, dass der Name einer Position vom Entwickler des Templates willkrlich gewhlt werden kann. So ist es nicht selbstverstndlich, dass die Position left auch wirklich links zu sehen ist. In der Regel knnen Sie sich aber darauf verlassen.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 9.2 Die Positionen im Standard-Template

9.1.3 Die Modul-Detailseite

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_09_module_001.htm" \l "t2t33"

Wenn Sie auf den Namen eines Moduls klicken, so erhalten Sie dessen Eigenschaftsseite.

Etwas umstndlicher

Alternativ knnen Sie auch einen Haken vor das Modul setzen und rechts oben auf das Bearbeiten-Symbol klicken.

Sehen wir uns beispielsweise die Seite des Moduls Anmeldung an.

Die Bereiche Details und Menzuweisung sind fr alle Module gleich. Hier knnen Sie einige Standardeinstellungen vornehmen, die weitestgehend mit denen auf der bersichtsseite bereinstimmen. Unter Details legen Sie den Titel des Moduls fest. Wenn Sie den darunterliegenden Radiobutton Titel anzeigen auf Ja gesetzt haben, wird ber dem Modul der Titel angezeigt. Die Radiobuttons hinter Aktiviert bestimmen, ob die Erweiterung berhaupt im Frontend angezeigt wird.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 9.3 Der Modul-Titel

In der Dropdown-Liste Position kann ausgewhlt werden, wo das Modul erscheinen soll, gleich darunter ist auch die Reihenfolge einstellbar. Hinter der Zahl in dieser Dropdown-Liste steht jeweils der Name des aktuellen Moduls, das an dieser Stelle angezeigt werden soll. Wenn Sie die Position ndern, wird das aktuelle Modul jeweils hinter das Modul gesetzt, das Sie in der Auswahl angeben. Das Feld Zugriffsebene zeigt an, wer auf das Modul zugreifen kann. Im Feld Beschreibung finden Sie eine Erklrung, welche Aufgabe das Modul hat.

Im Bereich Menzuweisung knnen Sie detailliert festlegen, wo ein Modul angezeigt wird. Dies geschieht ber die Meneintrge. Ist ein Eintrag selektiert, so wird das Modul angezeigt, wenn dieser Menpunkt angeklickt wird. Sie sehen hier also einmal mehr, dass das Aussehen einer Frontend-Seite nicht vom Inhalt, sondern vielmehr vom gewhlten Meneintrag abhngt. Darber finden Sie eine Reihe von Radio-Buttons. Alle lsst das Modul auf allen Seiten erscheinen, Keine auf keiner. Nur wenn Sie Whlen Sie einen Meneintrag von der Liste markiert haben, wird die Selektion der darunterliegenden Liste bercksichtigt. Hier knnen Sie mehrere Eintrge auswhlen. Halten Sie dazu die -Taste gedrckt, whrend Sie die einzelnen Elemente markieren. Wenn Sie einen ganzen Bereich selektieren wollen, klicken Sie mit der Maus auf das erste Element des Bereichs, halten die -Taste gedrckt und klicken nun auf das letzte Element des Bereichs. Vergessen Sie nicht, danach ber das Speichern- oder Anwenden-Symbol zu speichern!

Im Bereich Parameter tauchen einige Eintrge sehr hufig auf:

Tabelle 9.2 Eintrge bei Parameter

Detail Bedeutung

Modul-Klassen-SuffixDamit knnen Sie angeben, welche CSS-Klasse mit dem Modul verbunden werden soll. Das ist relevant, wenn Sie nderungen am Template vornehmen (siehe Kapitel 7, Das Website-Design).

CachingBestimmt, ob der Inhalt des Moduls gecacht werden soll. Dies kann unter Umstnden dazu fhren, dass nderungen nicht sofort bernommen werden, beschleunigt aber die Darstellung.

AnzahlGibt fr Listen an, wie viele Inhalte bercksichtigt oder auf einmal ausgegeben werden sollen.

Das Anmeldeformular hat noch einen etwas doppeldeutigen Titel: Anmeldung knnte auch zur Nutzerregistrierung fhren. Das sollten wir ndern. Geben Sie also im Feld Titel stattdessen Einloggen ein. Auerdem ist das Formular besser auf der rechten Seite aufgehoben, um die Optik links nicht zu beeintrchtigen. ndern Sie die Position also auf right. Klicken Sie nun auf Speichern, um die nderungen zu bernehmen und zur Modulverwaltung zurckzukehren. Im Frontend sollten die neuen Einstellungen jetzt wirksam sein.

Sehen wir uns nun einige der mitgelieferten Module genauer an.

9.1.4 Die Mens

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_09_module_001.htm" \l "t2t34"

Bei der zentralen Rolle, die Mens spielen, ist es doch erstaunlich, dass sie als Module ausgegeben werden. Aber genau das ist es, was die Menmodule machen. Sie stellen die Anzeige zur Verfgung, verpacken also die Funktionalitt in ein Element, das im Frontend dargestellt und positioniert werden kann. Hierzu bietet das Menmodul einige Mglichkeiten.

Unter den Details ist der Titel hervorzuheben, der bei Mens sicherlich eine prominente Position einnimmt. Wenn Sie also in Ihrer Homepage statt eines Hauptmens gern ein Startmen htten, dann ist dieser Parameter der geeignete Ort, um die Umstellung vorzunehmen.

In den Parametern eines Mens knnen Sie unter anderem festlegen, ob Untermens aufgeklappt werden sollen. Dies geschieht in der Einstellung Untermens immer anzeigen. Klicken Sie hier auf Ja, so werden alle Mens aufgeklappt dargestellt. Im Frontend knnen Sie sehen, welche Auswirkungen die nderung hat.

Tabelle 9.3 Parameter eines Mens

Parameter Bedeutung

MennameAn dieser Stelle erfolgt die Zuordnung eines Mens aus der Menverwaltung zu einem Menmodul. Sie knnen also beispielsweise mehrere Varianten des Hauptmens verwalten und hier immer die aktuelle Version aktivieren.

MenstilDiese Auswahl legt fest, wie ein Men ausgegeben wird. In Joomla! 1.5 ist dies immer Liste, die Mens werden mit CSS formatiert. Aus Kompatibilittsgrnden gibt es auch noch die Optionen der Vorgngerversion: Hochformat (Vertikal), Querformat (Horizontal) sowie Flache Liste, das nur eine HTML-Liste ausgibt, die Sie mit CSS formatieren knnen.

Menicons anzeigenDen Meneintrgen knnen Bilder zugeordnet werden. Sie werden allerdings nur angezeigt, wenn diese Option aktiviert ist.

Menicon-AusrichtungWenn Bilder angezeigt werden, so knnen sie rechts oder links vom eigentlichen Menpunkt dargestellt werden.

Men erweiternHaben Sie ein hierarchisches Men, so wird normalerweise nur die erste Unterebene mit angezeigt. Die Option Men erweitern bewirkt, dass alle Ebenen ausgegeben werden. Dies gilt nur fr das vertikale Men.

Vorgnger aktivierenNormalerweise wird in einem Men nur der aktuell ausgewhlte Punkt markiert. Mit Vorgnger aktivieren werden alle Meneintrge selektiert, die hierarchisch in einer Linie bergeordnet sind.

Bild fr den ZeileneinzugWerden mehrere Ebenen ausgegeben, so knnen diese mit eigenen Bildern eingerckt werden. Diese Bilder werden entweder vom Template vorgegeben, kommen direkt von Joomla!, sind komplett abgeschaltet (Keine) oder werden in den folgenden sechs Feldern fr jede Ebene ausgewhlt.

TrennzeichenFr horizontale Mens knnen Sie hier bestimmen, was zwischen den Eintrgen als Trennzeichen stehen soll.

SchlusstrennzeichenEbenfalls bei horizontalen Mens knnen Sie hier festlegen, welches Zeichen nach dem letzten Eintrag stehen soll.

9.1.5 Anmeldung

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_09_module_001.htm" \l "t2t35"

Dieses Modul stellt das Anmeldeformular zur Verfgung. Ist ein User angemeldet, so erscheint stattdessen ein Abmelden-Button.

Achtung: Neuer Name

Beachten Sie, dass wir dieses Modul zuvor umbenannt hatten. Es ist jetzt unter Einloggen zu finden.

Es ist naheliegend, dass dieses Modul fr alle und nicht nur fr registrierte User zugnglich sein soll. Zudem ist die Standardeinstellung, das Formular nur auf der Startseite anzuzeigen, um die Inhaltsseiten nicht zu sehr zu berladen. Der Nachteil ist, dass die User zum Ein- und Ausloggen zur Startseite navigieren mssen. Wenn Sie das nicht wollen, whlen Sie Alle im Bereich Men-Zuweisung.

Die Texte, die im Anmeldungsmodul ausgegeben werden, sind fest kodiert und knnen nicht gendert werden. Die Anzeige der Registrierseite erfolgt nur, wenn Sie in der Konfiguration unter System die Option Benutzerregistrierung erlauben aktiviert haben.

Zwei Einstellungen sind noch hervorzuheben. Unter Begrssung kann ausgewhlt werden, ob ein Benutzer nach erfolgreichem Login mit den frhlichen Worten Hallo, Benutzername begrt wird. Weil dies gestalterisch nicht sehr schn umgesetzt wurde, schalten wir diese Option ab. Hinter dem Punkt Anmeldeweiterleitungsseite knnen Sie bestimmen, auf welcher Seite ein Benutzer nach erfolgreichem Login landet. Whlen Sie hier die Seite Lebenslauf aus. Jetzt knnen Sie sich zur Kontrolle im Frontend mit Ihrem Administrator-Zugang anmelden. Nach erfolgtem Login sollten Sie auf der zuvor eingestellten Seite landen.

9.1.6 Feed-Anzeige

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_09_module_001.htm" \l "t2t36"

Im Web 2.0 ist die Zusammenfhrung von Informationen verschiedener Quellen gro in Mode. Man nennt so etwas Mashup. Eine einfache Variante finden Sie auch in den Modulen die Feed-Anzeige. Mit ihrer Hilfe knnen Sie einen Newsfeed auf Ihrer Seite anzeigen lassen, beispielsweise die aktuellsten Nachrichten. Das geht so:

Klicken Sie in der Modulverwaltung auf das Symbol Neu. Jetzt erscheint eine Auswahl von verschiedenen Modularten, die Sie neu anlegen knnen. Fast alle sind aber im System schon vorhanden. Whlen Sie die Feed-Anzeige aus, und klicken Sie auf Weiter. Jetzt sehen Sie die Detailseite des neuen Moduls. Geben Sie als Titel Nachrichten ein. Die Feed-URL in den Parametern knnte beispielsweise

http://www.netzeitung.de/export/news/rss/clean/titelseite.xmlsein. Erhhen Sie die Anzahl der Nachrichten im Feld Beitrge auf 5. Damit die Anzeige noch bersichtlich bleibt, setzen Sie die Felder Feed-Titel, Feed-Beschreibung und Beitragsbeschreibung auf Nein. Schlieen Sie die Erstellung des Moduls mit Speichern ab. Jetzt haben Sie einen aktuellen Newsticker auf Ihrer Startseite.

Die restlichen mitgelieferten Module sind in Kapitel 31, Standarderweiterungen, ausfhrlich beschrieben.

10 Pflege der WebseiteWenn Sie ein Joomla!-System betreiben, sind Sie sozusagen der Kapitn der Homepage. Sie legen grob fest, wo es lang geht, brauchen aber eine Crew, die mitmacht. Trotzdem gibt es einige Entscheidungen und Verantwortlichkeiten, die nur bei Ihnen liegen. Das betrifft z. B. das allgemeine Erscheinungsbild, die Funktionalitt und die Sicherheit. Die Mglichkeiten, Pflichten und Risiken, die Sie dabei haben, wollen wir im folgenden Kapitel besprechen.

10.1 Seitenweite Einstellungen

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Dynamische Inhalte werden nicht nur innerhalb von Artikeln erzeugt, sondern betreffen oft die gesamte Seite. Der Titel, der im Browserfenster angezeigt wird, ist so ein Fall, ebenso wie die Metadaten, die mit jeder aufgerufenen Seite ausgegeben werden und den Suchmaschinen beim Indizieren helfen. Viele dieser allgemeinen Einstellungen knnen Sie in der Konfiguration vornehmen, die Sie unter Site Konfiguration finden. Lassen Sie sich nicht durch die Flle der Parameter irritieren. Wir werden im Folgenden die wichtigsten besprechen.

10.1.1 Seite

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_10_konfiguration_001.htm" \l "t2t31"

Der erste Teil der Einstellungen, die Sie im Reiter Site vornehmen knnen, betrifft die Erreichbarkeit der Seite. Sie knnen die Homepage beispielsweise fr Wartungszwecke mit einem einzigen Mausklick in der Option Seite offline deaktivieren. Wenn Sie nun speichern und ins Frontend wechseln, sehen Sie einen Kasten mit der Offline-Nachricht und einem Anmeldeformular.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 10.1 Joomla! im Offline-Modus

Fr unangemeldete Benutzer ist die Seite also nicht mehr sichtbar, registrierte Autoren knnen sich jedoch nach wie vor einloggen. So knnen Sie in Ruhe Ihre Homepage vorbereiten. Fr unser weiteres Vorgehen sollten Sie die Seite jetzt im Backend wieder online schalten.

Den allgemeinen Titel der Site, der auch in der Titelleiste des Browsers und in Bookmarks angegeben wird, stellen Sie im Feld Seitenname ein. Fr Redakteure knnen Sie in diesem Register zentral festlegen, welcher Editor als Standardoption zur Verfgung gestellt werden soll (Standard-WYSIWYG-Editor). Im Core-Paket von Joomla! haben Sie hier die Mglichkeit, TinyMCE oder XStandard Lite auszuwhlen (vgl. Abschnitt 3.3, Der Editor TinyMCE im Detail).

XStandard Lite ist deaktiviert

Damit der XStandard-Editor in der Liste auftaucht, muss er zunchst in der Plug-in-Verwaltung aktiviert werden.

Zudem knnen Sie ein fr alle Mal festlegen, wie lang die Listen im Backend sein sollen (Listenlnge). Der Standard ist hier 20, das kann in der tglichen Arbeit aber unter Umstnden zu wenig sein.

10.1.2 Suchmaschinenoptimierung und Metainformation

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_10_konfiguration_001.htm" \l "t2t32"

Im Kasten SEO knnen Sie die Verwendung suchmaschinenfreundlicher URLs aktivieren (SEO steht fr Search Engine Optimization). Internetadressen, wie sie von vielen dynamischen Webseiten erzeugt werden, enthalten die anzuzeigende Seite meistens als Parameter, d. h. in dem Teil der URL, der dem ? folgt. Suchmaschinen wiederum nehmen diesen Teil der Adresse nicht in ihren Index auf, was dazu fhrt, dass diese Seiten nicht mit Suchmaschinen gefunden werden knnen. Eine Lsung fr dieses Problem ist, die Parameter als Teil des URL-Pfads zu tarnen, d. h. mit / anzugeben.

Die Option Suchmaschinenfreundliche URLs bewirkt genau das. Sehen Sie sich zunchst im Frontend den Link an, der im Browser in der Adressleiste angezeigt wird, wenn Sie auf Home klicken:

http://localhost/joomla/index.php?option=com_content&view=frontpage&Itemid=1ndern Sie nun in der Konfiguration die Option auf Ja, und sehen Sie sich die URL erneut an. Die sieht jetzt so aus:

http://localhost/index.php/homebersichtlicher, finden Sie nicht? Das sehen auch die Programme der Suchmaschinen so.

Vorsicht nach der Umstellung

Testen Sie die Seite ausgiebig, nachdem Sie auf suchmaschinenfreundliche URLs umgeschaltet haben. Die Umstellung bedeutet einen relativ tiefen Eingriff ins System. Gelegentlich kann es vorkommen, dass die eine oder andere Seite im SEO-Modus nicht mehr angezeigt wird.

Ebenfalls zur Suche dienen die sogenannten Metadaten. Das sind in der Seite mitgelieferte Beschreibungen des Inhalts, die Schlsselbegriffe und typisierte Informationen enthalten. Im Kasten Metadaten knnen Sie unter Globale Metadaten-Beschreibung einen Text zu Ihrer Seite angeben, der dann in den meisten Suchmaschinen in der Trefferanzeige mit ausgegeben wird. Im Feld Globale Metadaten-Schlsselwrter knnen Sie durch Kommas getrennt mehrere Schlsselbegriffe angeben, von denen Sie denken, dass sie die Seite gut charakterisieren. Diese werden von vielen Suchmaschinen bei der Indizierung bevorzugt beachtet. Sie sehen also, dass diesen beiden Eintrgen eine groe Bedeutung zukommt, wenn Sie wollen, dass Ihre Seite bei Google, Yahoo! & Co. eine gute Position in der Trefferliste erhlt. Die Beschreibung sollte nicht zu lang sein, vielleicht ein oder zwei Stze, die einige fr den Inhalt Ihrer Seite charakteristische Wrter enthalten. Bei den Schlsselwrtern ist es mittlerweile nicht mehr ntig, ja sogar kontraproduktiv, alle mglichen Varianten von Gro- und Kleinschreibung oder Einzahl und Mehrzahl eines einzigen Wortes anzugeben. Besser ist auch hier, eine Reihe von mglichst treffenden Wrtern zu finden. Die letzten beiden Optionen steuern die Ausgabe von Titel (Zeige Titel-Metadaten) und Autor (Zeige Autor-Metadaten) als Metainformation der Seite und sollten auf Ja stehen, um den Suchmaschinen mglichst viele Informationen ber eine Seite zu liefern.

10.1.3 Benutzer

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_10_konfiguration_001.htm" \l "t2t33"

Bei einer normalen Installation von Joomla! steht es allen Besuchern Ihrer Seite frei, sich ber das Frontend als Benutzer einzutragen. Das ist nicht immer erwnscht, zum Beispiel gerade dann, wenn es Bereiche gibt, die nur ausgewhlte Benutzer sehen sollen. Daher knnen Sie die eigenhndige Registrierung abschalten. Gehen Sie dazu in die Konfiguration und dort auf den Reiter System. Dort finden Sie den Kasten Benutzer. Wenn Sie Benutzerregistrierung erlauben auf Nein stellen, kann sich kein Besucher mehr selbst registrieren. Es gibt aber auch Mechanismen, um bei aktivierter Anmeldung Missbrauch nach Mglichkeit zu vermeiden. Die Standardeinstellungen sind hier eigentlich sehr gut gewhlt. Neue Benutzer werden ber Benutzergruppe neu registrierter Benutzer der Gruppe Registriert zugeordnet, d. h., sie haben keine Bearbeitungsrechte. Zudem wird nach der Registrierung eines Users zunchst eine Besttigungs-EMail mit einem Aktivierungslink an ihn geschickt, wenn Neue Benutzerkonto-Aktivierung auf Ja gestellt ist. So knnen Sie sichergehen, dass die EMail-Adresse auch wirklich existiert.

Vielleicht ist Ihnen das auch schon passiert: Sie bearbeiten einen Text, denken dabei etwas lnger nach, wollen speichern und bekommen die Fehlermeldung, dass Sie nicht eingeloggt sind. Schuld daran ist eine Sicherheitseinstellung, die nach einer gewissen Zeit von Inaktivitt und die Bearbeitung eines Textes im Editor ist fr den Server ebenfalls Inaktivitt die Anmeldung deaktiviert. Wenn Ihnen die Zeit zu kurz ist, knnen Sie die Dauer unter dem Reiter System im Bereich Session im Parameter Gltigkeit ndern. Hier legen Sie fest, wie lange ein User eingeloggt bleibt, wenn er inaktiv ist. Der Standardwert liegt bei 15 Minuten.

11 Eine Site aufbauenUnser Vorgehen beim Erstellen einer neuen Site fr ein Tanzstudio wird dem Vorgehen bei der bereits besprochenen Website fr einen Tanzlehrer hnlich sein. Einen neuen Schwerpunkt wird jedoch das Template bilden. Anders als bei unserem Tanzlehrer-Beispiel soll die neue Site individueller erscheinen und nicht in einen vorgefertigten Rahmen gepresst werden. Diesmal bestimmen Sie das Layout und die Gestaltung und legen fest, welche Module oder Komponenten verwendet werden sollen.

Zwangslufig wird dadurch auch die Planung und Strukturierung eine grere Bedeutung gewinnen, da Sie sich nicht mehr auf einen fertigen Aufbau sttzen knnen. So mssen Sie im Vorfeld die einzelnen Content- und Menbereiche klren und sich bewusst machen, wie umfangreich das gesamte Projekt werden kann. Dies geht bis hin zu der Entscheidung, welche Farben Sie verwenden mchten oder welche Schriftarten bzw. -gren eingesetzt werden sollen. Beginnen wir aber zunchst mit der inhaltlichen Organisation, und betrachten wir dann, wie das Template aufgrund der Website-Struktur aussehen knnte.

11.1 Struktur der Site

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Bevor wir uns dem Layout und der detaillierten Gestaltung unserer neuen Website widmen, organisieren wir die Struktur des Tanzstudios. Wir mssen zunchst bestimmen, welche Inhalte wir erzeugen mchten und welche der angesprochenen Funktionen (Newsfeed, Login etc.) wir tatschlich als sinnvoll erachten. Diese berlegungen sollten uns aber nicht von nachtrglichen Ergnzungen abhalten. Selten lsst sich die Struktur einer Website im Vorfeld komplett planen. Das Layout soll aber zumindest einige Eckdaten zur Orientierung bekommen, und die ntigen Bereiche fr Mens oder Content mssen halbwegs klar sein. Denn je nachdem, wie viele Menpunkte wir verwenden mchten, kann z. B. die Entscheidung fr ein horizontales Men zugunsten eines vertikalen Mens umgestoen werden. Schon die Entscheidung, wie viel Platz unser Layout im Browserfenster einnehmen wird, hngt von der Vorberlegung ab, wie viele Inhalte online gestellt werden sollen. Verwendet man die gesamte Bildschirmbreite, hat aber fr die Menpunkte jeweils nur zwei Abstze Text, so wird das Erscheinungsbild stark auseinanderfallen. In diesem Fall wrde es sich empfehlen, die Breite der Darstellung zu reduzieren und so die Inhalte zu einer geeigneten Darstellungsdichte zu komprimieren. Grundlegend fr unser Layout wird also die Seitenstruktur sein. Fr die Planung der Struktur sind momentan drei Dinge wichtig:

Welche Unterseiten brauchen wir (und welche Menpunkte ergeben sich daraus)?

Wie werden die Inhalte aussehen, und welchen Umfang haben sie in etwa?

Welche Funktionalitt muss auf der Seite fr den User gegeben sein?

Diese drei Punkte werden wir zunchst fr unser Beispiel klren, und anschlieend erstellen wir ein geeignetes und ansprechendes Layout. Anhand des Layouts werden wir entscheiden, ob wir fr die Umsetzung ein vorgefertigtes Layout verwenden mchten oder lieber ein eigenes Template mit der zugehrigen CSS-Datei entwerfen wollen.

Mit den vorangegangenen Gedanken haben wir berwiegend die Bedeutung der Struktur fr unsere Seitengestaltung behandelt. Die Organisation der Inhalte in Joomla! unterliegt in der Version 1.5 immer noch den Bereichen, Kategorien und Beitrgen. Diese Hierarchie wird nur von den statischen Inhalten unterbrochen, ansonsten haben Sie keine Mglichkeit, diese Vorgaben zu umgehen. Eine dynamische Ordnerhierarchie wird aber in kommenden Joomla!-Versionen realisiert werden. Der Vorteil unserer Bereiche und Kategorien ist jedoch, dass wir jedem Bereich oder jeder Kategorie ein eigenes Template zuweisen knnten. So kann das Layout den Ansprchen der jeweiligen Inhalte entsprechend angepasst werden. Auerdem bleibt das Erscheinungsbild gewahrt, auch wenn unterschiedliche Autoren den Kategorien neue Inhalte hinzufgen. Egal wer die Inhalte ergnzt, sobald man z. B. der Seite Tanzstile einen neuen Tanz hinzufgt, wird der Inhalt wie alle anderen Tanzstile-Inhalte formatiert sein und nicht wie z. B. die Inhalte des Bereichs Referenzen.

Die Aufteilung in Bereiche und Kategorien bringt natrlich eine hierarchische Organisation mit sich. Die jeweiligen Inhaltsseiten sind aber meist chronologisch angeordnet.

12 Was macht ein Template aus?Um Ihnen einen genaueren Blick hinter die Kulissen eines Templates zu verschaffen, werden wir nun eine eigene Vorlage Schritt fr Schritt erstellen. Das Beispiel soll Ihnen nur einige Mglichkeiten nherbringen, und es wird nicht den ganzen Umfang eines vollstndig ausgeklgelten Templates erreichen. Dies ist auch kaum sinnvoll, da es bei der Umsetzung keinen vorgeschriebenen Weg gibt. Es gibt jedoch einige Regeln, die Sie beachten mssen.

Die wichtigsten Bestandteile eines Templates sind fnf Komponenten, und diese drfen nicht fehlen:

1.ein Verzeichnis /images

2.ein Verzeichnis /css

3.die Datei index.php

4.die Datei templateDetails.xml

5.das Bild template_thumbnail.png

Das /images-Verzeichnis wird die Slices, also Grafiken unseres Layouts enthalten. Im Verzeichnis /css bringen wir die Datei template.css unter. Sie enthlt die Formatierungen fr das Template. Oft finden Sie hier auch die Datei editor.css. Joomla! bietet seit der Version 1.5 die Mglichkeit, auch die Gestaltung des WYSIWYG-Editors ber CSS zu steuern. Die Datei index.php enthlt die Codierung des Layouts. Die XML-Datei dient als Zusammenfassung relevanter Elemente fr das Template. Ihre Benennung muss genau templateDetails.xml lauten. Neben einer kurzen Beschreibung, sollten hier auch die einzelnen Dateien in den jeweiligen Verzeichnissen aufgefhrt sein. Das betrachten wir aber im weiteren Verlauf noch genauer. Zu guter Letzt gibt es fr das Template noch eine kleine Voransicht, die Sie in der Datei template_thumbnail.png speichern. Diese Datei muss sich auf derselben Ebene mit der PHP und der XML-Datei befinden.

Diese Dateien sollten sich spter im Templates-Verzeichnis Ihrer Website befinden. In unserem Beispiel wre das also joomla/templates. Hier erstellen Sie am besten noch ein eigenes Unterverzeichnis fr das neue Template, in dem sich spter die fnf Bestandteile befinden mssen.

Bevor wir gleich genauer auf das Template eingehen, sollten Sie Ihre Verzeichnisstruktur erzeugen. Erstellen Sie, wie oben beschrieben, ein Unterverzeichnis fr das neue Template. Darin brauchen Sie dann noch zwei weitere Verzeichnisse, nmlich /css und /images.

Das Erstellen des Templates lsst sich in zwei Schritte aufteilen. Wir mssen die PHP-Datei, index.php, erzeugen, die unser Layout im Browser darstellen wird, und wir brauchen die CSS-Datei, template.css, die die Formatierung der einzelnen Elemente enthalten soll.

12.1 HTML-Bereich

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Das Template, also die index.php, sollte im Anfangszustand etwa folgendermaen aussehen:

01 02 05 09 ">Wer ist online?

Es wird ein Link erzeugt, der das Modul whosonline aufruft. Dabei wird mit der Anweisung $_SERVER['REQUEST_URI']; der aktuelle Serverpfad bestimmt. Zustzlich findet eine Abfrage statt, ob ein ? in der URL existiert. Sollte das nicht der Fall sein, befindet man sich gerade auf der Startseite, und der Aufruf des Moduls wrde nicht klappen. Es wird in diesem Fall automatisch ein Fragezeichen in der URL erzeugt.

Prfen Sie das angepasste Template nun im Frontend. Sie sollten in der Fuzeile den Link Wer ist online finden. Unter dem Tanzbild auf der rechten Seite sollte nicht mehr zu sehen sein, wer gerade online ist. Erst wenn Sie den Link in der Fuzeile anklicken, erscheint das Modul und gibt Auskunft ber Online-Besucher. Sobald Sie die Seite aber wieder wechseln, indem Sie einen anderen Punkt aus dem Men aufrufen, verschwindet das Modul wieder. Sie haben so die Mglichkeit, bestimmte Module zwar immer verfgbar zu machen, aber erst bei wirklichem Bedarf zu starten. Die aktuelle Ansicht bleibt so bersichtlicher und wird nicht gleich mit allen mglichen Informationen oder Funktionen berfrachtet.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 15.5 Der Link zum Modul Wer ist online

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 15.6 Das Modul wird auf der jeweiligen Seite mit einem Mausklick aktiviert und verschwindet, sobald man einen anderen Menpunkt aufruft.

15.1.4 Anpassen einer Komponente

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_15_aus_der_trickkiste_001.htm" \l "t2t34"

Wir mssen die Anpassungen nicht auf das Template beschrnken. hnliche Funktionen bilden auch bei Komponenten eine sinnvolle Ergnzung. Mit wenigen Handgriffen knnen wir z. B. die ChronoForms (zu ihrer Installation und Anwendung vgl. Kapitel 18, BreezingForms und ChronoForms) individuell anpassen. So lsst sich die Formularerweiterung relativ einfach mit einer Abfrage ergnzen, die prft, ob der User bereits angemeldet ist. Falls das der Fall ist, knnen einzelne Formularfelder mit vorhandenen Benutzerinformationen automatisch ausgefllt werden. Mit diesen kleinen Anpassungen bieten wir den Benutzern einen verbesserten Komfort und schaffen etwas mehr bersichtlichkeit auf unseren Seiten. Passen wir also jetzt die Chronoforms etwas an:

1.Rufen Sie den Forms Manager ber Komponenten Chrono Forms Forms Management auf.

2.Erstellen Sie ein neues Formular ber den Button Neu in der Werkzeugleiste, und geben Sie einen Namen ein.

3.Wechseln Sie auf den Reiter Form Code, und bearbeiten Sie das HTML-Feld. Der Quellcode knnte etwa folgendermaen aussehen. Entscheidend sind allerdings die fett markierten Stellen:

01 joomla.sqlStatt root mssen Sie gegebenenfalls den Datenbank-Usernamen angeben, und joomla steht fr den Namen der Datenbank. Auch diese Datei knnen Sie an einem sicheren Ort aufbewahren. Um sie zurckzuspielen, verwenden Sie den Befehl:

mysql u root p joomla < joomla.sqlNatrlich mssen Sie die Parameter an Ihre Gegebenheiten anpassen.

29.1.2 Die Backup-Komponente

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_29_backup_und_upgrade_001.htm" \l "t2t32"

Joomla! bietet auch eine Komponente, die Ihnen die Erstellung und Verwaltung von Backups sehr erleichtert. Diese hat den Namen JoomlaPack. Dieses Sicherungsprogramm behlt Dateibesitzer und -berechtigungen bei. Es ist auf der DVD im Verzeichnis Erweiterungen/Backup zu finden. Die Webseite der Erweiterung knnen Sie unter http://www.joomlapack.net besuchen. Nach der Installation knnen Sie die Sicherungskomponente ber den Menpunkt Komponenten JoomlaPack aufrufen (Abbildung 29.1).

Super Administrator ntig

Die Sicherungskomponente ist nur fr Benutzer mit Super Administrator-Rechten zugnglich.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 29.1 JoomlaPack

Bevor Sie die erste Sicherung durchfhren, sollten Sie einige Einstellungen vornehmen. Gehen Sie dazu in die Options. Hier knnen Sie zwei Pfade einstellen. Im Temporren Verzeichnis werden Daten zwischengespeichert, im Ausgabeverzeichnis wird die Sicherungsdatei erzeugt und ausgegeben. Sie werden mir sicher zustimmen, dass diese Datei besonders geschtzt werden muss, enthlt sie doch die Daten der gesamten Seite, inklusive abgesperrter Bereiche und der gesamten Benutzerinformationen. Daher ist es nicht ratsam, diese Sicherung in einem Ordner abzulegen, auf den jedermann aus dem Web heraus zugreifen kann. Wenn Sie die Mglichkeit haben, sollten Sie hier Verzeichnisse whlen, die auerhalb des Webordners liegen. Einige Hoster lassen dies aber nicht zu. In diesem Fall sollten Sie das gewhlte Verzeichnis zumindest per .htaccess-Datei sichern. Egal, wie Sie die Verzeichnisse einrichten, wichtig ist, dass diese fr den Webserver beschreibbar sind. Ob das der Fall ist, knnen Sie links in den Bereichen bersicht und Details sehen.

Wenn Sie bestimmte Verzeichnisse, Dateien oder Datenbanktabellen nicht sichern wollen, knnen Sie diese im Control Panel ber die entsprechend beschrifteten Symbole markieren.

Jetzt knnen Sie mit der Sicherung beginnen. Gehen Sie dazu auf Jetzt sichern (oder den Reiter Backup now). Hier haben Sie zwei Mglichkeiten: Sie knnen die Ganze Seite sichern oder nur die Datenbank sichern. Mit einem Klick auf den entsprechenden Link wird das Backup gestartet. Es erscheint ein Statusfenster, das Sie ber den Fortschritt informiert und eine Meldung erzeugt, wenn der Vorgang abgeschlossen ist (Abbildung 29.2).

Wundern Sie sich nicht, wenn der Sicherungsprozess eine paar Minuten oder lnger in Anspruch nimmt.

Fehlermeldungen

Reit der Informationsfluss von Server zum Browser whrend der Sicherung ab, so meldet JoomlaPack einen Fehler. Dennoch wird die Sicherung weiter ausgefhrt. Warten Sie auf alle Flle, bis ein Haken vor Die Sicherung ist abgeschlossen erscheint, und berprfen Sie dann das Backup.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 29.2 Die Sicherung ist abgeschlossen.

Backup im Backup

Vorsicht, wenn Sie Backups unterhalb des Joomla!-Ordners erstellen. Den entsprechenden Ordner mssen Sie auf alle Flle aus dem Backup-Prozess ausschlieen, ansonsten kann es passieren, dass die Wiederherstellung nicht mehr mglich ist.

Die fertigen Backups knnen Sie im Bereich Sicherungen verwalten herunterladen. Das sollten Sie auch tun, denn eine Regel in Sachen Datensicherung besagt, dass die Sicherungsdateien auf einem physikalisch separaten Rechner liegen, um beispielsweise Festplattencrashs auszuschlieen.

ffnen Sie die Zip-Datei

Es wird gelegentlich berichtet, dass sich die heruntergeladenen Zip-Archive nicht ffnen lassen. Sie sollten das daher gleich nach dem Download berprfen und das Backup gegebenenfalls neu erstellen.

Um Backups wieder herzustellen, entpacken Sie das Zip-Archiv und kopieren die Inhalte an den Ort der alten Seite. Die alten Dateien sollten Sie zuvor lschen. Dann rufen Sie die Seite auf. Sie gelangen in einen Installationsmodus, der so hnlich aussieht wie der Dialog bei der Installation. Geben Sie dort die gewnschten Informationen ein, insbesondere die zur Datenbankanbindung. Dann wird die Seite automatisch wieder hergestellt.

Wenn es nicht weitergeht

Es kann vorkommen, dass der Wiederherstellungsprozess nach der Eingabe der Datenbank stockt. Sie knnen den nchsten Schritt aufrufen, indem Sie am Ende der URL den Parameter task=db gegen task=config austauschen.

Der Wiederherstellungsprozess kann noch einfacher gestaltet werden. Dazu brauchen Sie den Kickstart von JoomlaPack, den Sie auf der DVD unter erweiterungen/joomlapack finden. Kopieren Sie statt des entpackten Backup-Archivs nur die gezippte Backup-Datei und die Datei kickstarter.php in Ihren Webordner. Rufen Sie dann die URL

http://pfad/zu/joomla/kickstart.php

auf. Nun knnen Sie auswhlen, welches Backup Sie entpacken wollen (falls Sie mehrere hochgeladen haben). Der Kickstarter entpackt das Archiv und achtet dabei darauf, dass .htaccess-Dateien erst erstellt werden, nachdem der Installationsprozess erfolgreich war (siehe Abbildung 29.3).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 29.3 Der Kickstart

.htaccess und die Installation

Diese Dateien schtzen bestimmte Ordner im Netz vor unbefugtem Zugriff. Bei der Wiederherstellung eines Backups kann es dadurch jedoch zu Problemen kommen.

Nachdem der Kickstart die Dateien entpackt hat, wird eine Meldung ausgegeben, die zwei Links enthlt. Klicken Sie auf den ersten Link, startet der oben beschriebene Installationsdialog in einem separaten Fenster. Schlieen Sie den Kickstart nicht, den brauchen wir noch. Gehen Sie durch den Installationsdialog. Nachdem das Backup hergestellt worden ist, gehen Sie zurck in das Fenster des Kickstarters und klicken auf den zweiten Link. Dann werden die berflssigen Archiv-Dateien gelscht und die .htaccess-Dateien wieder aktiviert.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 29.4 Nach dem Entpacken

Sie knnen JoomlaPack auch nutzen, um eine Seite auf einem anderen Server zu installieren. Mithilfe des Kickstarters knnen Sie ein Backup an jedem beliebigen Ort einspielen, vorausgesetzt, Sie haben eine Datenbank zur Verfgung.

30 ToolsIn diesem Kapitel wollen wir Ihnen ein paar Helferlein vorstellen, die die tgliche Arbeit mit Joomla! ein wenig erleichtern. Betrachten Sie es als Panoptikum, das Ihnen die Highlights zeigt, ohne Anspruch auf Vollstndigkeit zu erheben.

30.1 Editor: JCE

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Bei der Standardinstallation bringt Joomla! bereits den Editor TinyMCE mit. Es gibt jedoch noch eine Reihe anderer WYSIWYG-Editoren, die Sie zustzlich einbinden knnen, z. B. den JoomlaFck oder EditArea. Diese Programme sind sich im Prinzip sehr hnlich, doch jeder Editor hat seine Spezialitt, die fr Sie von Interesse sein knnte.

Wir mchten Ihnen hier den JCE vorstellen. Er ist wesentlich komfortabler als TinyMCE in der Handhabung der Funktionen, z. B. indem er Sie beim Einfgen von Bildern mit einem Durchsuchen-Fenster untersttzt. Zudem bietet er Ihnen einige zustzliche Formatierungsbefehle und die Mglichkeit, Dateien hochzuladen.

Seine Besonderheit versteckt sich im Verlinkungsdialog, denn hier knnen Sie nicht nur Verbindungen zu anderen Seiten im WWW einstellen, sondern auch Links zu den Artikeln im gleichen Joomla!-System. Die aktuelle Version dieses Editors ist 1.5.

30.1.1 Installation

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_30_tools_001.htm" \l "t2t31"

Holen Sie sich die Datei plg_jce_151.zip, und installieren Sie das Plug-in ber den Menpunkt Installieren/Deinstallieren. Zudem bentigen Sie die Konfigurationskomponente com_jce_150.zip, die Sie ebenfalls installieren mssen. Sie sollten den Editor nun in der Plug-in-Liste sehen knnen, und im Komponenten-Men gibt es einen neuen Eintrag: JCE Administration. Der nchste Schritt ist die Umstellung des (Standard)-Editors auf den JCE. Dazu gehen Sie in die Konfiguration und stellen die Vorgabe fr WYSIWYG-Editor auf Editor JCE 1.5.1 um. Damit steht der Editor allen berechtigten Usern sowohl im Frontend als auch im Backend zur Verfgung. Sie haben auerdem die Mglichkeit, einem Nutzer individuell einen anderen Editor zur Verfgung zu stellen. Diese Funktion finden Sie in der Bearbeitungsansicht der einzelnen User.

Wollen Sie den Editor auf Deutsch nutzen, so mssen Sie noch die entsprechenden Sprachdateien einspielen. Gehen Sie dazu auf Komponenten JCE Administrator Install, und laden Sie dort im Feld Paketdatei die Datei langpack_de_jce15_RC1.zip hoch.

Nicht komplett

Die deutsche bersetzung war zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Auflage nicht vollstndig verfgbar.

30.1.2 Unterschiede zum TinyMCE

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_30_tools_001.htm" \l "t2t32"

Der JCE besitzt sehr viele Funktionen, die wir schon in unserer Beschreibung des TinyMCE (Abschnitt 3.3) erlutert haben. Wir werden daher gezielt auf die Besonderheiten des neuen Editors eingehen.

Werfen wir einen Blick auf die Symbolleisten von JCE (Abbildung 30.1).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 30.1 Die Symbolleisten des JC-Editors

Sie haben sicherlich bemerkt, dass das Look & Feel der Oberflche dem von TinyMCE sehr hnlich ist: Das liegt daran, dass beide den gleichen Editor als Grundlage nehmen.

Aber Sie finden einige neue Befehle (vgl. Tabelle 30.1).

Tabelle 30.1 Zustzliche Funktionen im JCE

Symbol Funktion

Format des markierten Textes, beispielsweise als vorformatierter Text, der in Schreibmaschinenschrift dargestellt wird.

Hintergrundfarbe

Soll die Formatierung des Textes anzeigen, hat aber momentan keine sichtbaren Auswirkungen.

Sollte eigentlich die Microsoft-Tags aus einem in Word erstellten HTML-Text entfernen. Hat in der jetzigen Version noch einige Tcken

Rechtschreibprfung. Ist leider nur in Englisch verfgbar.

Drucken

Vorschau

Anmerkungen zum markierten Text. Diese werden angezeigt, wenn man mit der Maus ber den Text geht.

Auch hier knnen Sie verschiedene Anmerkungen machen.

Bearbeitung der CSS-Eigenschaften des ausgewhlten Elements

Attribute des HTML-Elements. Hier ist es auch mglich, JavaScript-Ereignisse zu definieren.

Link zum Weiterlesen einfgen.

Fgt ein geschtztes Leerzeichen () ein.

Wie oben schon angedeutet wurde, befindet sich ein wichtiges Detail in der Verlinkung zu den eigenen Artikeln. Dazu bettigen Sie die Schaltflche Link einfgen/bearbeiten. Danach ffnet sich ein Dialogfenster, in dem unter anderem alle Artikel der Homepage aufgelistet sind (Abbildung 30.2).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 30.2 Mglichkeit der Verlinkung zu anderen Artikeln

Sie knnen nun einen beliebigen Text aussuchen und verlinken. Wenn Sie sich das Ergebnis in HTML ansehen, werden Sie verstehen, dass es wesentlich mhsamer wre, den Pfad zu dem Artikel herauszusuchen und anzugeben:

Auch das Einfgen von Bildern ist stark vereinfacht. Wenn Sie auf die Schaltflche Bild einfgen/bearbeiten klicken, gelangen Sie in den entsprechenden Dialog (Abbildung 30.3).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 30.3 Bilder einfgen

Aus diesem Dialog heraus knnen Sie Bilder nicht nur auswhlen, sondern auch direkt hochladen. Bettigen Sie dazu die Schaltflche .

In einem Dialogfenster (Abbildung 30.4) knnen Sie nun festlegen, welche Datei(en) Sie hochladen mchten. Erledigen Sie dies komfortabel ber den Add File-Button.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 30.4 Das Hochladen einer Datei

31 Standard-ErweiterungenDass Joomla! eine ganze Reihe von Erweiterungen mitbringt, wissen Sie bereits seit Kapitel 9, Module, Plug-ins, Komponenten. Dort haben wir einen Rundgang gemacht, die verschiedenen Typen besprochen und einige Module, Plug-ins und Komponenten als Beispiele angesehen. In diesem Kapitel folgt eine systematische Beschreibung aller restlichen Erweiterungen. Hier finden Sie viel Funktionalitt, aber auch viel Detail. Wenn Sie also an einzelnen Erweiterungen nicht interessiert sind, knnen Sie diese getrost berspringen und die entsprechenden Passagen spter bei Bedarf nachschlagen.

31.1 Module

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Bei den Modulen finden sich einige Anzeigeelemente, die insbesondere Ihre Startseite um viele zustzliche Informationen bereichern und die Navigation erleichtern knnen. Alle nicht aufgefhrten Module wurden entweder schon erwhnt oder sind eigentlich Mens.

31.1.1 Banner

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t31"

Dieses Modul dient zur Anzeige von Werbebannern. Es spielt eng mit der Banners-Komponente zusammen und wurde in diesem Zusammenhang bereits in Abschnitt 9.3.1, Banner, besprochen.

31.1.2 Syndication

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t32"

Syndicates oder Newsfeeds sind Zusammenfassungen Ihrer Seite, die mit einer entsprechenden Lesesoftware (z. B. FeedReader) abgerufen werden knnen. Dabei wird der Inhalt der Startseite in ein XML-Dokument umgewandelt, das einem bestimmten Standard entspricht. Diese Umwandlung wird in Joomla! von einer Komponente vorgenommen. Damit die Besucher Ihrer Webseite allerdings wissen, unter welcher URL die Newsfeeds zu finden sind, gibt es das Syndication-Modul, das diese anzeigt.

Tabelle 31.1 Syndication

Detail Bedeutung

TextWird neben dem Feed-Symbol ausgegeben.

FormatHier knnen Sie whlen, ob der Feed im Format RSS 2.0 oder Atom 1.0 ausgegeben werden soll. In der Darstellung ergeben sich kaum Unterschiede.

Zahl der Feedeintrge

Die Anzahl der Eintrge, die beim Feed erzeugt werden, knnen Sie in der Konfiguration unter Site Site-Einstellungen Feedlnge festlegen.

31.1.3 Statistik

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t33"

Wenn Sie ein Fan von Zahlen und harten Fakten sind, knnen Sie das Statistik-Modul aktivieren. Hier finden Sie Angaben ber den Server, auf dem Joomla! luft, sowie ber das System selbst und die Anzahl der Seitenaufrufe.

Tabelle 31.2 Details fr Statistiken

Detail Bedeutung

ServerinfoZeigt Informationen ber das Betriebssystem, die PHP- und MySQL-Version, die Zeit und den Status von GZip (Packprogramm) und das Caching auf dem Server.

SeiteninfoZeigt die Anzahl der Mitglieder, Inhalte und Weblinks der Seite.

ZugriffszhlerZeigt die Anzahl der Besucher, die sich bisher angemeldet haben.

Zhler hochsetzenGibt an, um wie viel der Zhler pro Besucher erhht werden soll. ber Sinn und Unsinn dieser Option lsst sich streiten.

31.1.4 Archiv

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t34"

Das Modul Archiv stellt im Frontend einen nach Monaten geordneten Zugriff auf Inhalte dar, die ins Archiv (siehe Abschnitt 5.1, Neue Inhalte einfgen) bernommen wurden.

31.1.5 Bereiche

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t35"

Das Modul Bereiche zeigt eine Liste aller Bereiche an, die auf der Seite verfgbar sind. Bereiche, die fr den aktuellen User nicht erlaubt sind, werden auch nicht angezeigt, es sei denn, Sie haben die Option Nicht zugngliche Links anzeigen aktiviert.

31.1.6 Verwandte Beitrge

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t36"

Das Modul Verwandte Beitrge zeigt eine Liste mit Inhalten, die die gleichen Schlsselwrter enthalten wie das aktuelle Element. Diese Schlagwrter werden in den jeweiligen Beitrgen im Bereich Metadaten im Feld Schlsselwrter vergeben.

31.1.7 Wrapper

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t37"

Mit dem Modul Wrapper haben Sie die Mglichkeit, den Inhalt anderer Webseiten in Ihre Seite einzubinden. Das Modul erzeugt dazu einen sogenannten IFrame, in dem die Seite angezeigt wird, die sich hinter der angegebenen URL befindet. Ein IFrame ist ein abgeschlossener Bereich innerhalb einer Webseite, in den eigene Inhalte geladen werden knnen.

Tabelle 31.3 Wrapper einstellen

Detail Bedeutung

URLDie Adresse der Webseite, die angezeigt werden soll. Wenn Sie die Option Protokoll hinzufgen nicht gesetzt haben, mssen Sie hier http:// oder https:// voranstellen.

ScrollbalkenGibt an, ob der IFrame mit Scrollbars ausgestattet werden soll. Autom. legt fest, dass dies nur geschieht, wenn Scrollbars wirklich bentigt werden.

BreiteGeben Sie hier die Breite des IFrames absolut in Pixel oder relativ in Prozent (mit nachfolgendem %) an. Relative Angaben beziehen sich auf den enthaltenden Bereich, d. h. in unserem Fall auf das -Element, das den IFrame enthlt.

HheGeben Sie hier die Hhe des IFrames ein (siehe Breite).

Autom. HhePasst die Hhe an die tatschliche Hhe der anzuzeigenden Seite an. Funktioniert nur in einigen Versionen.

Protokoll hinzufgenIst diese Option aktiviert, wird vor die URL automatisch http:// gesetzt.

ZielnameHier knnen Sie den Namen des IFrames festlegen. Das ist dann hilfreich, wenn Sie diesen von auen steuern wollen, beispielsweise per JavaScript.

Vorsicht: Performance-Bremse

Das Einbinden fremder Inhalte in die eigene Seite verlangsamt den Seitenaufbau signifikant.

31.1.8 Umfragen

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t38"

Das Modul Umfragen dient als Frontend fr die Umfragen-Komponente, die bereits in Abschnitt 9.3.4, Umfragen, besprochen wurde. Haben Sie mehrere Umfragen erstellt, so knnen Sie im Feld Umfrage aus einer Dropdown-Liste bestimmen, welche genau in diesem Modul angezeigt werden soll.

31.1.9 Wer ist online

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t39"

Dieses Modul zeigt eine Liste der User an, die gerade im System arbeiten. Der Parameter Anzeige bestimmt dabei, ob nur die Anzahl der User, nur die Namen der angemeldeten User oder beides angezeigt werden soll.

31.1.10 Zufallsbild

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t310"

Mit dem Modul Zufallsbild haben Sie die Mglichkeit, ein zufllig aus einem Verzeichnis ausgewhltes Bild anzeigen zu lassen.

Tabelle 31.4 Parameter fr Zufallsbilder

Detail Bedeutung

BildtypHier mssen Sie angeben, welchen Typ das anzuzeigende Bild haben soll. Beispiele sind JPG oder GIF.

BildverzeichnisDie Bilder werden aus diesem Ordner geladen. Der Pfad muss dabei relativ zum Verzeichnis der Joomla!-Installation angegeben werden. Ein Beispiel wre images/stories.

LinkDiese URL wird aufgerufen, wenn das angezeigte Bild angeklickt wird.

Breite (px)Geben Sie hier die Breite des Bildes an.

Hhe (px)Geben Sie hier die Hhe des Bildes an.

31.1.11 Schlagzeilen

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t311"

Diese Erweiterung zeigt Beitrge aus einer bestimmten Kategorie an. Dies kann auch zufllig geschehen. Daher eignet sich dieses Modul gut fr die Startseite, um den Besucher auf bestimmte Inhalte aufmerksam zu machen, ohne dabei eintnig zu werden.

Tabelle 31.5 Schlagzeilen konfigurieren

Detail Bedeutung

KategorieDie Kategorie, aus der die Inhalte ausgewhlt werden sollen.

LayoutDie Ausgabe kann entweder vertikal oder horizontal erfolgen. Daneben ist es mglich, zufllig einen einzigen Inhalt auswhlen zu lassen (Einen Beitrag zufllig whlen).

Bilder anzeigenGibt an, ob die Bilder, die in einem Inhaltselement enthalten sind, angezeigt werden sollen.

Verlinkte TitelWenn eingeschaltet, dann kann man die angezeigten Inhalte ber einen Klick auf den Titel aufrufen. Achtung: Dazu muss natrlich die Anzeige der Titel eingeschaltet werden (siehe Beitragstitel).

Letztes Trennelement anzeigenLegt fest, ob nach dem letzten Beitrag noch eine Trennlinie ausgegeben werden soll.

Weiterlesen-LinkGibt an, ob der mehr-Link angezeigt wird, mit dem der Rest des Inhalts (der Haupttext) ausgegeben werden kann.

BeitragstitelBestimmt, ob der Titel mit angezeigt werden soll.

Anzahl der BeitrgeHier bestimmen Sie die Anzahl der Elemente, die bercksichtigt werden. Dies gilt auch fr die Zufallsausgabe. Wenn Sie keinen Wert eingeben, werden alle Elemente mit einbezogen.

31.1.12 Neueste Nachrichten und Meist gelesen

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t312"

In diesem Modul werden die Titel der neuesten (Neueste Nachrichten) bzw. beliebtesten (Meist gelesen) Inhaltselemente ausgegeben, sofern sie noch aktuell sind.

Tabelle 31.6 Neueste Nachrichten und Meist gelesen

Detail Bedeutung

ReihenfolgeLegt fest, ob der Zeitpunkt der Erstellung oder der Zeitpunkt der letzten nderung mageblich fr die Sortierung der Beitrge ist.

AutorenHier bestimmen Sie, ob alle Beitrge in die Anzeige einbezogen werden oder nur die des angemeldeten Benutzers (mit Zugefgt oder von mir gendert) bzw. nur die der anderen Benutzer (mit Nicht zugefgt oder von mir gendert).

StartseitenbeitrgeHier haben Sie die Mglichkeit, (mit Verstecken) Elemente auszublenden, die ohnehin schon auf der Startseite angezeigt werden.

Kategorie-IDWenn Sie nur Inhalte aus einer oder mehreren Kategorien ausgeben wollen, dann knnen Sie hier die ID angeben. Diese finden Sie in der Kategorieverwaltung unter Kategorie-ID. Mehrere IDs knnen Sie durch Kommas getrennt angeben.

Bereich-IDWie oben, nur fr Bereiche.

31.1.13 Suche

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t313"

Das Modul Suche zeigt Ihnen, wie der Name schon sagt, ein Suchfeld an, mit dem Sie die Seite nach bestimmten Begriffen durchsuchen knnen. Wenn Sie nach einem Begriff suchen, wird Ihnen im Inhaltsbereich eine Liste mit Titeln der Seiten angezeigt, die den Suchbegriff enthalten. Die entsprechende Passage wird mitangezeigt, wobei das Suchwort jeweils hervorgehoben ist.

Tabelle 31.7 Suche konfigurieren

Detail Bedeutung

BoxbreiteGibt die Breite des Suchfeldes an.

TextHier knnen Sie das Suchfeld mit einem Text vorbelegen, z. B. Geben Sie hier einen Suchbegriff ein. Dieser Text verschwindet, wenn Sie auf das Feld klicken.

Suchen-SchaltflcheSoll ein Knopf zum Starten der Suche angezeigt werden? Wenn nicht, dann kann die Suche nur mit der -Taste gestartet werden.

SchaltflchenpositionenLegen Sie hier die Position des Such-Buttons in Bezug auf das Suchfeld fest.

Suchen-Schaltflche als BildWenn man hier Ja whlt, so wird ein Bild als Such-Button verwendet. Dieses muss den Namen searchButton.gif haben und im Verzeichnis images/M_images liegen.

SchaltflchentextDieser Text erscheint auf dem Such-Button.

31.1.14 Fuzeile

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t314"

Das Modul Fuzeile gibt am Ende der Seite (Position footer) die Copyright-Information von Joomla! aus, die in Abbildung 31.1 dargestellt ist.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 31.1 Die Fuzeile

Sie drfen diesen Hinweis gem der Lizenz von Joomla! ohne weiteres entfernen, da nur die Software selbst, nicht aber die erzeugten Ausgaben unter der GPL liegen.

31.1.15 Navigationspfad

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_31_standard_erweiterungen_001.htm" \l "t2t315"

Anzeige eines Pfades durch die Seitenhierarchie von der Startseite bis zur aktuellen Seite. Jedes Element ist anklickbar und ermglicht so eine einfache Navigation zurck in die bergeordneten Bereiche.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 31.2 Der Navigationspfad

Das Modul bietet Ihnen einige Konfigurationsmglichkeiten, um Ihren Benutzern die bersicht zu erleichtern.

Tabelle 31.8 Den Navigationspfad konfigurieren

Detail Bedeutung

Startseite anzeigenLegt fest, ob die Startseite als Element mit in den Pfad aufgenommen werden soll.

Text fr die StartseiteDieser Text wird als Link fr die Startseite verwendet.

Letztes ElementLegt fest, ob das aktuell dargestelte Element mit in den Pfad aufgenommen werden soll. Ist hier nichts angegeben, so wird >> als Trennzeichen verwendet.

TrennzeichenDieses Zeichen wird zwischen den einzelnen Hierarchiestufen angezeigt.

32 MehrsprachigkeitGerade im Netz, das ja symbolisch dafr steht, dass die Welt zusammenwchst, besteht der Bedarf, eine Homepage nicht nur einem lokalen Publikum zugnglich zu machen. Im deutschen Sprachraum wird man vielfach auch versuchen, zumindest eine englische Version der Seite zur Verfgung zu stellen, um die internationalen Internetnutzer zu erreichen. Bei einer bersetzung von dynamischen Seiten sind drei Bereiche betroffen:

Alle Inhalte, die von den Redakteuren in die Seite eingepflegt wurden, mssen bersetzt werden. Dabei ist es ratsam, zumindest eine bersicht zu haben, welche Inhalte noch zu bearbeiten sind.

Die Ausgaben, die vom System generiert werden, wie beispielsweise Servicemeldungen oder Beschriftungen von Buttons und Funktionen, mssen in der jeweiligen Zielsprache ausgegeben werden.

Wenn Sie Erweiterungen von Drittanbietern verwenden, mssen auch diese Mehrsprachigkeit untersttzen.

Daneben ist es ntig, dass der Besucher seine Sprache auf der Titelseite ber ein Auswahlfeld bestimmen kann.

32.1 Joom!Fish einrichten

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Glcklicherweise gibt es eine Komponente, die diese Aufgaben fr uns erledigt. Sie wurde in Anlehnung an einen berhmten bersetzungsdienst Joom!Fish genannt und ist auf der DVD im Verzeichnis Erweiterungen/Joomfish zu finden.

Die Komponente ist mittlerweile mit einem komfortablen Installer ausgestattet. Frher mussten Sie viele Einzelkomponenten installieren, jetzt reicht es aus, die Datei jf2.0package_rc.zip einzuspielen. Wenn Sie Joom!Fish mit deutschem Backend betreiben wollen, installieren Sie zustzlich das Sprachpaket JoomFish German Language.zip, ebenfalls ber den Installationsassistenten.

Die Ausgabe der Systemmeldungen im Frontend wird ber die Sprachverwaltung gesteuert, die Sie im Men ber Erweiterungen Sprachen aufrufen knnen. Hier knnen Sie die Seitensprache einstellen und neue Sprachen installieren (vgl. Abschnitt 10.2, Lnder und Sprachen). Die Sprachen, die dort vorhanden sind, dienen als Grundlage fr den Joom!Fish. Daher ist auch die Sprache, die hier eingestellt wird, standardmig diejenige, in die Joom!Fish die Seite bersetzt.

Rufen Sie nun das Kontrollzentrum des Joom!Fish im Men ber Komponenten Joom!Fish auf (Abbildung 32.1).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 32.1 Das Joom!Fish-Kontrollzentrum

33 SuchmaschinenoptimierungBei der Flle von Internetseiten, die mittlerweile online sind, reicht es nicht mehr aus, einfach nur gute Inhalte zu haben und ein paar Freunde darber zu informieren. Man will ja schlielich gesehen werden! Zentraler Dreh- und Angelpunkt fr die Generierung von Aufmerksamkeit fr die eigene Seite sind die Suchmaschinen, oder um das Kind beim Namen zu nennen momentan im deutschsprachigen Raum vor allem Google. Um dort auf einen guten Platz zu kommen, ist viel Geduld und Geschick notwendig. Wenn Sie jedoch einige Regeln beachten, so haben Sie gute Chancen, die Zahl der Besucher Ihrer Seite deutlich zu erhhen.

33.1 Suchmaschinenlogik

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Die schier unglaubliche Masse von mittlerweile ber 150.000.000 Webseiten kann durch intellektuelle, also durch Menschen erstellte Kataloge nicht mehr erschlossen werden. Der Schlssel zu einer immer noch vorhandenen Zugnglichkeit der Seiten sind die Suchmaschinen, die Tag und Nacht unermdlich das Web durchforsten und die Inhalte zutage bringen.

Suchmaschinen wie Google oder Yahoo! bestehen vereinfacht gesagt aus zwei Komponenten: zum einen natrlich aus einer Komponente, nennen wir sie den Rechercheur, die Suchanfragen entgegennimmt, in das riesige Archiv der Internetseiten geht und ber mehr oder minder intelligente Vergleiche und Schlussfolgerungen eine Zahl von Seiten zurckbringt, von denen sie glaubt, sie seinen fr den Fragenden relevant. Die Algorithmen, mit denen diese Vergleiche angestellt werden, sind das am besten gehtete Geheimnis der Suchmaschinenbetreiber, da sie ber die Qualitt der Suchergebnisse entscheiden.

Zum anderen gibt es die Crawler, Robots oder Spider, die sich ber registrierte Domains und die dort gesetzten Links von Seite zu Seite hangeln, die Inhalte herunterladen, analysieren und so abspeichern, dass die Recherche-Komponente sie schnell und effizient verarbeiten kann.

Beide Teile der Suchmaschine bestehen nur aus bestimmten, vorhersehbaren Verarbeitungsregeln. In den Anfangszeiten dieser Programme war es daher relativ leicht, die Bewertungskriterien fr die Relevanz einer Seite zu manipulieren und dadurch ein gutes Ranking, also einen guten Platz in der Trefferliste zu einem bestimmten Stichwort, zu erlangen. Dadurch wurden die Suchergebnisse jedoch wieder schlechter und die Ergebnisse durch Suchmaschinen-Spam verwssert. Die Suchmaschinenbetreiber erfanden neue, effizientere Mechanismen. Und so sind die Algorithmen von Google, Yahoo! und Co. mittlerweile sehr effizient. Um ein gutes Ranking zu erhalten, mssen Sie tatschlich qualitativ guten Inhalt bereitstellen. Das ist die Faustregel. Daneben gibt es einige Bereiche, von denen bekannt ist, dass die Crawler sie besonders beachten. Diese werden im folgenden Abschnitt aufgefhrt. Sie nicht zu beachten, heit, dem Erfolg der Webseite unntige Steine in den Weg zu legen. Aber klar ist auch: Es gibt keine Garantie, dass die folgenden Tipps zum gewnschten Erfolg fhren. Das liegt allein in der Hand der Suchmaschinenbetreiber.

33.1.1 Keywords

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_33_suchmaschinenoptimierung_001.htm" \l "t2t31"

Das A und O einer erfolgreichen Optimierung der Seiteninhalte fr Suchmaschinen ist die Kenntnis der Suchbegriffe, unter denen Ihre Seite gefunden werden soll. Was gibt ein Besucher in das Suchfeld ein? Wenn Sie beispielsweise eine Seite zum Thema Tanzen haben, kann es sein, dass die meisten Leute nach Salsa tanzen suchen. Haben Sie also einen Beitrag zu diesem Thema, erhht das die Wahrscheinlichkeit, gefunden zu werden.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 33.1 Das Google-Keyword-Tool

Um sich ber Suchwortkombinationen zu informieren, stehen einige Dienste im Netz zur Verfgung. Einer davon kommt direkt von Google und kann unter dieser URL aufgerufen werden:

https://adwords.google.de/select/KeywordToolExternalWenn Sie dort nach joomla suchen, stellen Sie fest, dass viele Suchanfragen zum Thema Template stattfinden. Es lohnt sich also, dazu einen Beitrag auf Ihrer Seite zu schreiben.

33.1.2 On-Page-Optimierung: Inhalt

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_33_suchmaschinenoptimierung_001.htm" \l "t2t32"

Optimierung kann an mehreren Stellen ansetzen. Von On-Page-Optimierung spricht man, wenn auf der Seite selbst Manahmen getroffen werden, die die Auffindbarkeit verbessern. Zunchst sollten Sie Ihre Seite inhaltlich fit fr die Suchmaschinen machen. Die inhaltliche Gestaltung einer Seite ist die Basis fr eine Indizierung durch den Robot.

Dieser sucht nach verschiedenen Anhaltspunkten, um die Seite einzuordnen:

Suchmaschinen neigen dazu, einen Artikel mit einem Keyword zu assoziieren. Vermeiden Sie also, thematisch auf einer Seite zu springen. Vielmehr sollten Sie versuchen, sich auf ein Konzept zu konzentrieren.

Der Seitentitel (im -Tag) sollte aussagekrftig sein und zum Thema der Seite passen. Klar ist, dass es nicht zielfhrend ist, eine Seite ber Tanzen mit Motorsport zu berschreiben.

hnliches gilt fr die berschriften. So sollten Sie das -Tag nur einmal auf der Seite verwenden und dort auch eine aussagekrftige Bezeichnung eingeben.

Der Text eines Beitrags sollte eine vernnftige Lnge aufweisen. Als Faustregel gelten fnf Abstze. Hier ist es mglich, wichtige Wrter kursiv oder fett hervorzuheben.

Vermeiden Sie doppelte Inhalte, und kopieren Sie schon gar nicht von anderen Seiten. Das wird von den Suchmaschinen mit einem Malus bestraft und schiebt Sie auf die hinteren Ergebnisseiten. Dazu zhlen leider auch doppelte Domainnamen, beispielsweise la-joomla.de und lajoomla.de, wenn diese nicht sauber ber Umleitungen (Redirects) aufeinander bezogen werden.

Generell sollten Ihre Texte so gestaltet sein, dass sie nicht nur Suchmaschinen, sondern vor allem Ihre Besucher berzeugen.

33.1.3 On-Page-Optimierung: Technisches

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_33_suchmaschinenoptimierung_001.htm" \l "t2t33"

Einige Eigenschaften Ihrer Seite, die nicht direkt Einfluss auf den darstellbaren Inhalt haben, sind dennoch bedeutend fr die Suchmaschinen. Hier gibt es einiges zu beachten:

Verwenden Sie sprechende URLs statt kryptischer PHP-Parameter. Am besten ist im Pfad der URL schon das eine oder andere Keyword mit enthalten.

Vermeiden Sie doppelte Inhalte. Sollten Sie Seiten umgezogen haben oder eine alternative Webadresse verwenden wollen, so gehen Sie wie folgt vor: Bestimmen Sie eine der Seiten als magebliche Seite fr den Suchindex. Von den anderen Seiten leiten Sie mithilfe des Fehlercodes 301 (Redirect permanent) auf die Zielseite um.

Versteckte Inhalte im -Bereich sind Gift fr das Ergebnisranking und fhren mittlerweile bei einigen Suchmaschinenbetreibern zum Ausschluss aus der Trefferliste. Also: Verwenden Sie keine weie Schrift auf weiem Hintergrund, keine Divs, die ber Keyword-Listen liegen, etc. Diese Tricks kennen die Suchmaschinen mittlerweile.

Verwenden Sie keine Bilder, um die Texte in der Navigation darzustellen. Diese knnen von den Robots nicht gelesen werden. Wenn Sie Bilder verwenden, statten Sie diese mit Alternativ-Texten aus.

Meta-Tags haben mittlerweile nicht mehr die Bedeutung fr die Beschreibung einer Seite, die sie schon mal hatten. Dennoch wird beispielsweise der Bereich aus bei Google in der Trefferliste mit angezeigt. Es lohnt sich also schon deshalb, dieses Tag zu setzen.

Verwenden Sie beim Aufbau Ihrer Seite sauberes HTML-Markup. Kennzeichnen Sie beispielsweise berschriften konsequent mit den -Tags. Ein wird von den Suchmaschinen nicht verstanden.

Achten Sie auf die interne Verlinkung. Robots steigen hufig auf der Startseite Ihrer Homepage ein und folgen den Links in die Seite hinein. Seiten, die Sie nicht indizieren wollen (beispielsweise das Impressum) knnen Sie mit dem Attribut rel=nofollow im Link versehen. Einige Robots verstehen dieses Attribut und folgen dem Link nicht.

33.1.4 Off-Page-Optimierung

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_33_suchmaschinenoptimierung_001.htm" \l "t2t34"

Neben dem Erscheinungsbild und der Struktur der eigenen Seite ist fr Suchmaschinen die Nachbarschaft von Bedeutung. Diese wird im Internet durch Links hergestellt. Dabei spielen sowohl eingehende als auch ausgehende Links eine Rolle. Links zu externen Seiten stellen eine thematische Beziehung mit Ihrer Seite her. Suchmaschinen nutzen diese zur Einordnung. Sparen Sie also nicht mit externen Links, am besten zu thematisch verwandten Webseiten.

Der weitaus schwierigere, aber auch wichtigere Part ist das Sammeln von Links. Je mehr Seiten auf die Ihre verlinken, desto hher wird diese von den Suchmaschinen eingestuft. Auch dabei sollten Sie darauf achten, dass diese Links von thematisch relevanten Seiten kommen. Zudem ist es hilfreich, wenn die verlinkenden Seiten selbst hoch bei den Suchmaschinen eingestuft sind.

34 StatistikJeder Webmaster hat ein groes Interesse daran, zu erfahren, wer die Homepage besucht, wann das erfolgt und welche Seiten besonders hufig aufgerufen werden. Dabei geht es nicht nur um die Eitelkeit herauszufinden, wie beliebt die erstellte Seite ist. Vielmehr wird man die gewonnenen Informationen nutzen, um die Gestaltung der Seite an die Gruppe der Besucher und deren Interessen und Vorlieben anzupassen. Das kann beispielsweise dadurch geschehen, dass man wenig beachtete Seiten besser in den Vordergrund bringt, hufig aufgerufenen Bereichen eine besondere inhaltliche Tiefe gibt oder einfach die Seitendarstellung fr die Browser optimiert, die von den Besuchern am hufigsten verwendet werden.

34.1 Joomla!-Funktionen

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Joomla! bringt von Haus aus nur sehr wenig an statistischen Erhebungen mit. Im Backend-Modul Beliebt, das Sie auf der rechten Seite des Kontrollzentrums finden, sehen Sie die zehn Artikel Ihrer Homepage, die am hufigsten aufgerufen werden.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 34.1 Die beliebtesten Seiten

Daneben finden Sie im Men unter Komponenten den Punkt Suchen. Dort werden alle Suchbegriffe angezeigt, die auf Ihrer Homepage im Suchfeld eingegeben werden. Normalerweise ist die Suchstatistik deaktiviert. Sie knnen diese ber das Symbol Einstellungen aber einschalten, indem Sie Suchstatistiken auf Ja umstellen. Wenn Sie nun ein paar Suchanfragen im Frontend stellen, knnen Sie sehen, wie sich die Statistik fllt (Abbildung 34.2).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 34.2 Suchstatistik

Suchergebnisse anzeigen

Der Link Suchergebnisse anzeigen sollte Ihnen die Anzahl der Ergebnisse pro Suchanfrage zeigen. In der alten Version 1.5.6 erzeugt er jedoch lediglich eine Fehlermeldung.

35 PerformanceDie Ausfhrungsgeschwindigkeit von Joomla! hngt von sehr vielen Variablen ab, die nichts mit der Software selbst zu tun haben. Die Hardware, auf der der Server luft, sowie die Durchsatzrate der Internetanbindung sind nur zwei Faktoren, die hier zu nennen sind.

Aber unabhngig von der Hardware gibt es einiges an Optimierungspotenzial, das man nutzen kann, um zu einer schnellen Seite zu kommen. Dabei kann man an mehreren Stellen ansetzen: auf dem Server, beim Client-Browser und bei der Verbindung. Diese Mglichkeiten wollen wir und im Folgenden systematisch ansehen.

35.1 Seitenaufbau

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Eine Joomla!-Seite besteht nicht nur aus HTML-Code. Es werden Stylesheets, JavaScripts und zustzliche Elemente wie Bilder und andere Medien geladen. Viele Elemente sind einer der grten Performance-Killer fr Seiten.

Um herauszufinden, wie die Ladestruktur einer Seite aussieht, gibt es einige Analysetools. Als sehr hilfreich hat sich fr die Autoren eine Erweiterung des Firefox-Browsers herausgestellt: Firebug. Diese finden Sie auf der beigefgten DVD unter tools/firebug.

Wie Sie mit Firebug umgehen, wird in Kapitel 13, Tools zur Template-Erstellung, ausfhrlich besprochen.

Ist die Komponente installiert, sehen Sie in der Statusleiste von Firefox ein neues Zeichen (Abbildung 35.1).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 35.1 Das Firebug-Symbol

Klicken Sie auf dieses Symbol, dann ffnet sich die Erweiterung. Die Analyse der Netzwerkverbindungen ist standardmig deaktiviert. Um sie einzuschalten, gehen Sie auf den kleinen Pfeil neben Netzwerk und klicken auf Aktiviert. Wenn Sie nun die Joomla!-Seite neu laden, knnen Sie genau verfolgen, welche einzelnen Dateien beim Seitenaufbau geladen werden (Abbildung 35.2).

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 35.2 Die Analyse der Seite

Generell gilt: Je weniger Elemente eine Seite hat, desto schneller lsst sie sich laden. Hier einige Tipps, um die Anzahl der Elemente zu reduzieren:

berprfen Sie, ob wirklich alle Bilder, die Sie fr die Gestaltung des Layouts verwenden, notwendig sind. Oftmals lassen sich die gleichen Effekte auch mit CSS-Elementen erreichen.

Fassen Sie CSS-Dateien zusammen. Auch wenn die Aufteilung auf mehrere Stylesheets bersichtlicher ist, sollten Sie berprfen, ob wirklich separate Dateien notwendig sind. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Sie CSS-Beschreibungen fr spezielle Browser oder Ausgabemedien verwenden, nicht aber, um die Gestaltung von Farben von der Positionierung der Elemente zu trennen.

hnliches gilt fr JavaScript. Ist es wirklich ntig, dass Sie fr jede Funktion eine eigene Datei anlegen und laden?

Im Firebug lsst sich auch sehr effektiv prfen, ob wirklich alle Dateien, die geladen werden sollen, auf dem Server vorhanden sind. Ist das nicht der Fall, wird die entsprechende Datei in Rot dargestellt, und Sie sehen im Statusfeld die Ausgabe 404 Not Found. Diese Fehler sollten Sie dringend vermeiden, da sie unntig Transferzeit beanspruchen. Geben Sie entweder eine korrekte Zieladresse an, oder lschen Sie den Aufruf aus dem Code.

Neben der Zahl der Elemente spielt selbstverstndlich auch deren Gre eine Rolle. So knnen Sie Traffic einsparen:

Entfernen Sie Kommentare und unntige Elemente aus dem HTML-Template.

Optimieren Sie Bilder fr das Netz. Verkleinern Sie Bilder mithilfe eines Grafikprogramms auf die Gre, in der sie tatschlich dargestellt werden. Verwenden Sie die Formate jpg, gif oder png mit einer passenden Kompressionsrate. Damit lassen sich Einsparungen von bis zu 90 % gegenber unkomprimierten Bildern erzielen.

CSS-Dateien lassen sich komprimieren, indem man unntige Zeilenumbrche und Leerzeichen sowie Kommentare entfernt.

Um JavaScript-Dateien zu verkleinern, gelten dieselben Regeln wie fr CSS. Zudem ist es mglich, lange Funktions- und Variablennamen durch krzere zu ersetzen.

Die letzten beiden Manahmen von Hand durchzufhren, ist sehr mhsam. Daher wurden dafr Programme, sogenannte Kompressoren, entwickelt. Minify von Google ist ein Beispiel dafr. Wenn es schnell gehen soll, knnen Sie auch Online-Versionen verwenden. So steht unter der URL

http://shygypsy.com/cssCompressein CSS-Kompressor. Geben Sie Ihre CSS-Datei dort einfach in das Formularfeld ein, und Sie erhalten in einem zweiten Feld die komprimierte Version. hnlich ist die Lage fr JavaScript-Dateien. Hier knnen Sie beispielsweise

http://jscompress.comaufrufen, um eine komprimierte Version Ihres Skripts zu erhalten.

Ein weiterer Punkt, an dem man ansetzen kann, um den Seitenaufbau zu beschleunigen, ist die Anordnung der Elemente innerhalb der Seite. Dazu muss man wissen, dass beim Laden einer Seite zuerst der Head-Bereich abgearbeitet wird. Whrenddessen sieht der Benutzer eine weie Seite. Erst, wenn der Browser zum Body-Bereich des HTML kommt, wird etwas angezeigt. Whrend allgemein dazu geraten wird, CSS im Head des HTML-Codes unterzubringen, sollte man darauf achten, dass aufwendige JavaScript-Operationen (wie das Nachladen von Dateien per AJAX) erst ausgefhrt werden, wenn der restliche HTML-Code geladen wird. Dazu gibt es das Attribut onload, mit dem Sie JavaScript-Funktionen starten knnen:

In diese Funktion packen Sie alle Aktionen, die nicht fr die ersten Sekunden der Anzeige relevant sind. Die Seite wird dann bereits angezeigt, und der Besucher kann sich bereits ein wenig orientieren, bis die volle Funktionalitt zur Verfgung steht.

Weitere ntzliche Tipps zur Optimierung Ihrer Seite wurden von den Yahoo!-Entwicklern bereitgestellt und knnen unter der URL

http://developer.yahoo.com/performance/rules.htmlabgerufen werden.

36 Datentransfer und FTP-ModusDie wenigsten Seiten entstehen ohne Vorlage. Meistens gibt es schon eine alte Homepage oder Textvorlagen im Intranet. Damit die bisherige Arbeit nicht umsonst war, liegt es nahe, die Texte in Joomla! zu integrieren. Eines vorweg: Dieser Weg ist nicht einfach und mit einigen Einschrnkungen verbunden. Umgekehrt kann es sein, dass Sie eine Seite offline reproduzieren wollen, beispielsweise auf DVD. Auch hierzu gibt es Mittel und Wege.

36.1 Migration von Daten nach Joomla!

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Sie kennen gewiss folgendes Problem: Sie haben bereits bestehende Daten und wollen diese in Joomla! bernehmen. Das ist nicht immer ganz einfach, da neben der Codierung der externen Daten meist auch deren Struktur eine ganz andere ist. Dennoch gibt es kleine Hilfsmittel und Tricks, die Ihnen die Bewltigung dieser Aufgabe erleichtern.

36.1.1 Statische Homepage

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_36_datentransfer_001.htm" \l "t2t31"

Die bertragung einer Seite von einem bereits existierenden System ist immer mit etwas Aufwand verbunden, kann aber eine lohnenswerte Sache sein. Haben Sie die Seite einmal in Joomla! importiert, stehen Ihnen all die vielfltigen Mglichkeiten offen, die Sie sonst in mhsamer Klein- und Einzelarbeit integrieren mssten. Wie kann eine bertragung vor sich gehen?

Als Erstes muss das Template erstellt werden. Da haben Sie ja schon einige Vorarbeit geleistet, indem Sie die statische Seite erstellt haben. Wie Sie Templates in Joomla! entwickeln, haben Sie bereits in Kapitel 12, Was macht ein Template aus?, gelernt. Fgen Sie in die HTML-Datei als Erstes die notwendigen PHP-Befehle zu Beginn des Templates ein. Den gesamten Header ersetzen Sie durch den Header des Beispieltemplates. Nun mssen Sie die Stelle suchen, in der der konkrete Seiteninhalt steht. An dessen Stelle setzen Sie den Befehl zur Ausgabe des Main Body. Die Bereiche Ihrer alten Homepage, die dynamische Inhalte wie Mens, Suchfelder, Login-Formulare etc. bekommen sollen, mssen Sie mit dem Load Module-Befehl und der jeweiligen Position berschreiben.

Haben Sie bereits eine CSS-Datei verwendet, so kopieren Sie deren Inhalt in die CSS-Datei des Templates, oder modifizieren Sie den HTML-Header so, dass das alte Stylesheet mit eingebunden wird.

Etwas knifflig wird die bernahme des Men-Layouts. Wenn Sie das alte Men bereits mit CSS und Listen formatiert haben, sind Sie aus dem Schneider, weil Joomla! die Option hat, Mens als Listen auszugeben. Haben Sie Ihr Men mit HTML-Elementen gestaltet, so sollten Sie am besten versuchen, das Layout in CSS abzubilden. Es ist zwar prinzipiell auch mglich, die HTML-Ausgabe des Men-Moduls zu modifizieren, das ist aber eine sehr unschne Lsung, weil sie Ihnen genau die Flexibilitt nimmt, die den Einsatz eines CMS so reizvoll macht.

Im nchsten Schritt mssen Sie die Struktur der Seite in Joomla! abbilden. Das bedeutet, die Inhalte, wenn mglich, in Bereiche und Kategorien einzuteilen und die Menstruktur zu erzeugen. Denken Sie daran, dass man im Men auch direkt auf Content-Elemente verlinken kann und dass Mens hierarchisch aufgebaut sein knnen.

Zuletzt holen Sie die Inhalte ins System. Hierbei ist es am einfachsten, direkt den entsprechenden HTML-Code mit Copy & Paste in Joomla! einzutragen. Verwenden Sie dazu nicht den WYSIWYG-Editor, da dieser die spitzen Klammern in HTML-Entitys verwandelt und dadurch unbrauchbar macht. Die meisten Editoren haben einen HTML-Modus, in dem man die Daten problemlos bertragen kann.

36.1.2 Einbinden von Seiten mit der StaticXT-Komponente

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_36_datentransfer_001.htm" \l "t2t32"

Haben Sie sehr viele alte HTML-Seiten, beispielsweise ein Archiv, das Sie in Joomla! einbinden wollen, so ist die Copy-&-Paste-Lsung relativ mhsam. Hier kann Ihnen die StaticXT-Komponente helfen, die Sie unter der URL www.joomlaxt.com oder auf der DVD unter Erweiterungen/StaticXT finden. Diese Erweiterung bindet bestehende HTML-Seiten hnlich wie ein Wrapper in den Inhaltsbereich der Joomla!-Page ein. Der Vorteil von StaticXT ist, dass die Seite verarbeitet wird. So werden relative Links so verndert, dass sie wieder ber die StaticXT-Erweiterung angezeigt werden. Wenn Sie als Einstiegspunkt beispielsweise Ihre alte index.htm-Datei verwenden, kann sich der User in Joomla! durch Ihre gesamte alte Seite klicken.

Nachdem Sie die Komponente ber die Datei com_staticxt.zip im Backend installiert haben, mssen Sie noch ein neues Verzeichnis innerhalb des Joomla!-Ordners erstellen, in dem die statischen HTML-Dateien liegen. Kopieren Sie zum Testen ein paar Seiten in dieses Verzeichnis.

Nun mssen Sie diesen Pfad fr die Komponente sichtbar machen. Gehen Sie dazu auf die Konfigurationsseite, die Sie im Men unter Komponenten staticxt aufrufen knnen. Klicken Sie dann auf den Button Global Settings. Im folgenden Fenster knnen Sie im Feld Path to static files den Pfad relativ zum Joomla!-Verzeichnis angeben. Vergessen Sie nicht, danach zu speichern.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 36.1 Die Komponente StaticXT

Um den Zugriff auf die Seiten zu ermglichen, mssen Sie mindestens eine Einstiegsseite im Men definieren. Erzeugen Sie also im Hauptmen einen neuen Eintrag mit dem Typ Interner Link, und whlen Sie staticxt als Komponente. Jetzt mssen Sie im Parameter Staticfile den Namen der HTML-Datei angeben, die angezeigt werden soll. Wenn Sie mehrere untereinander verlinkte Seiten haben, reicht es, hier nur einen Link auf die Hauptseite zu erzeugen, da die anderen durch die oben erwhnte Linkersetzung mit eingebunden werden. Alternativ knnen Sie auch den Parameter Show File List auf Ja setzen und so bewirken, dass statt einer einzelnen Seite eine Liste mit allen Dateien des angegebenen Verzeichnisses ausgegeben wird. Dann kann der Besucher selbst aussuchen, welche Datei er sehen will.

36.1.3 Konvertierung aus anderen CMS

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_36_datentransfer_001.htm" \l "t2t33"

Jedes CMS hat in der Organisation und im Aufbau der Inhalte seine spezifischen Eigenheiten. Dennoch haben Sie den Vorteil, dass die vorliegenden Dokumente bereits in Strukturen und Inhalte aufgeteilt sind. Meistens ist bei einer Migration leider Handarbeit angesagt. Wenn Sie beispielsweise von TYPO3 nach Joomla! migrieren wollen, sind prinzipiell die folgenden Schritte notwendig:

Haben Sie das Template nur in HTML geschrieben, so knnen Sie es bernehmen, indem Sie die Positionsangaben aus TYPO3 durch die entsprechenden Ladefunktionen fr die Modulpositionen ersetzen. Ansonsten ist es ntig, die TypoScript-Befehle im neuen Template nach PHP zu portieren.

Dateien und Bilder aus dem fileadmin-Verzeichnis kopieren Sie einfach in Ihr Upload-Verzeichnis (Daten) bzw. ins images/stories-Verzeichnis, damit sie in Joomla! eingebunden werden knnen.

TYPO3-Inhalte, die als Text mit Bild oder HTML abgelegt sind, knnen im Prinzip direkt aus der Datenbanktabelle tt_content nach jos_content bertragen werden. Die Metadaten mssen jedoch angepasst werden. Bei kleineren Seiten ist es sicher sinnvoller, die Inhalte mit Copy & Paste vom TYPO3-Backend ins Joomla!-Backend zu bertragen.

Eine sehr einfache Mglichkeit der Datenbertragung haben Sie, wenn das entsprechende System als Komponente in Joomla! eingebunden werden kann. Dann reicht es, die Datenbankinhalte einfach in die entsprechenden Tabellen der Komponente einzuspielen. Das ist beispielsweise fr MediaWiki, phpBB oder WordPress der Fall.

36.1.4 Office-Dokumente

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_36_datentransfer_001.htm" \l "t2t34"

Viele Nutzer haben sich mittlerweile gut in Office-Produkten zurechtgefunden und dort zahlreiche Dokumente erstellt. Die Erfahrung zeigt, dass eine Umstellung auf ein neues System durchaus zu Widerstnden fhren kann. Daher stellt sich die Frage, ob man Dokumente aus Broanwendungen in Joomla! importieren kann,

Leider ist die Untersttzung fr diese Art der Datenkonvertierung bisher sehr drftig und nur ber Umwege zu realisieren:

HTML-Export Wenn die Anwendung textbasierte Dokumente erzeugt, wie das beispielsweise bei Schreib- oder Prsentationsprogrammen der Fall ist, so bietet sie meistens die Mglichkeit eines HTML-Exports. Speichern Sie Ihr Dokument also in diesem Format. Jetzt knnen Sie es wie oben beschrieben als statische HTML-Seite in Joomla! importieren.

WYSIWYG-Editor Die grafischen Editoren von Joomla! arbeiten alle mit dem RTF-Format. Daher ist es mglich, Teile aus Office-Dokumenten mit Copy & Paste direkt in den Editor zu bernehmen. Dieser nimmt dann die Konvertierung nach HTML vor. Hier ist allerdings etwas Vorsicht geboten, denn diese Konvertierung ist nicht immer verlustfrei. Sie sollten sich nach dem Import also immer vergewissern, dass die Daten so angekommen sind, wie Sie das beabsichtigt hatten.

Screenshot Bei Anwendungen, die komplexere grafische Ausgaben erzeugen, ist ein HTML-Export nicht immer mglich oder sinnvoll. Die einfachste Option ist in diesem Fall, einen Screenshot mit + zu erzeugen, diesen in einem Grafikprogramm auf den entsprechenden Ausschnitt zurechtzuschneiden und als Bild in ein Joomla!-Inhaltselement einzubinden. Das geht natrlich nur, wenn Sie auf interaktive Bereiche verzichten knnen.

Generell ist es vorzuziehen, neue Dokumente direkt in Joomla! zu erstellen, um Datenverluste, die durch die genannten Konvertierungen entstehen, zu verhindern.

37 SicherheitSobald Ihr Rechner mit dem Internet verbunden ist, mssen Sie damit rechnen, dass ungebetene Gste versuchen, sich an Ihren Daten zu vergreifen. Dabei handelt es sich in den wenigsten Fllen um echte Hacker oder Cracker, sondern vielmehr um sogenannte Scriptkiddies, die irgendwo im Netz eine Anleitung gefunden haben, wie man in ein System eindringt, und das jetzt ausprobieren wollen. Angriffe auf Webserver richten sich in der Regel gegen drei Ziele:

Seiteninhalt: Es wird versucht, den Inhalt einer Homepage zu verndern und eigene Botschaften einzuschleusen.

Software: Das Programm, das eine dynamische Seite steuert, wird vom Missetter verndert.

Rechner: Es wird versucht, ber die Software den Rechner, auf dem die Webapplikation luft, unter Kontrolle zu bringen. Diese Art von Angriff ist die gefhrlichste. Falls sie erfolgreich ist, kann der Angreifer Ihren Computer weitreichend ndern und als Basis fr weitere Angriffe auf andere Computer nutzen.

Absolute Sicherheit vor Angriffen wird man niemals garantieren knnen. Es gibt jedoch eine Reihe von Manahmen, um das Risiko zu minimieren. Die wichtigste ist: Halten Sie Ihre Software, also Webserver, PHP, MySQL und Joomla! auf dem neuesten Stand. Wie man Joomla! aktualisieren kann, wird weiter oben in diesem Kapitel beschrieben. Verfolgen Sie dazu auch die Nachrichtenticker auf www.joomla.org.

37.1 Angriffstypen

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Das Einfallstor fr Angreifer ist in webbasierten Applikationen immer die Kommunikation zwischen Browser und Server. Dabei kann man folgende hufige Angriffstypen unterscheiden:

SQL Injection

Parametermanipulation

Cross Site Scripting

Man in the Middle

Diese Typen werden im Folgenden genauer erluert.

37.1.1 SQL Injection

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_37_sicherheit_001.htm" \l "t2t31"

Nehmen wir an, Sie verwenden ein Login-Formular, das die Authentifizierung mittels einer Datenbankabfrage durchfhrt. Der PHP-Code sieht folgendermaen aus:

$query = "SELECT * FROM users WHERE username = '" .$_POST['username'].'"'; $result = mysql_query($query); if (mysql_num_rows($result) > 0) $auth = true else $auth = false;Es wird also in der Datenbank nachgesehen, ob der Username existiert. Ist das der Fall, wird eine Variable $auth, die den Autorisierungsstatus festlegt, so gesetzt, dass der Zugriff gewhrt wird. Stellen Sie sich nun vor, Sie sind ein bsartiger Angreifer. Natrlich geben Sie keinen gltigen Usernamen ein, da Sie ihn ja nicht kennen. Da Sie findig sind, versuchen Sie, das SQL-Statement zu manipulieren. Sie geben also diese Zeichen ein:

nix' OR '' = 'Wenn das SQL-Statement nun zusammengesetzt wird, so wird diese Abfrage gestartet:

SELECT * FROM users WHERE username = 'nix' OR '' = ''Da die zweite Bedingung in der WHERE-Klausel immer wahr ist, werden wir im System angemeldet.

Ein hnlich gelagerter Fall ist die sogenannte Command Injection, die mglich ist, wenn das Skript auf dem Server beispielsweise mittels exec ein Betriebssystemkommando ausfhrt, das direkt Parameter aus den bergebenen Formulardaten bernimmt.

Um solche Angriffe zu verhindern, mssen Sie bei der Programmierung sorgfltig darauf achten, dass die bergebenen Daten auch wirklich dem entsprechen, was erwartet wird, und auf keinen Fall SQL-Statements oder Kommandos enthalten.

37.1.2 Parametermanipulation

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_37_sicherheit_001.htm" \l "t2t32"

Diese Art des Angriffs macht sich ungeschtzte Parameter einer Seitenabfrage zunutze. Die Gefahr geht dabei davon aus, dass Daten, die sicherheitsrelevant sind, in diesen Parametern gespeichert werden, oft aus dem falschen Glauben heraus, dass man diese nicht manipulieren knne. Zwei Beispiele, die so schon vorgekommen sein sollen, mgen dies verdeutlichen:

Mittels POST-ParameterEine Seite (nicht Joomla!) hatte die Mail-Adresse, an die eine Anfrage gesendet werden sollte, nicht auf dem Server, sondern direkt in ihrem Kontakt-Mail-Formular in einem -Feld gespeichert.

Dies wurde von einem findigen Spammer ausgenutzt, der die Adresse aus diesem Feld einfach austauschte und so eine Menge unerwnschter EMails ber diese Seite und deren Namen verschickte.

Mittels CookieBei einer anderen Seite hatte der Betreiber zur Erleichterung der Kommunikation die Zugriffsparameter des Nutzers in einem Cookie auf seinem Rechner gespeichert. Das sah in etwa so aus:

Cookie: admin=no; time=10:00;Es wurden also der Adminstatus und der letzte Zugriff (zur Sicherheit) protokolliert. Cookies sind allerdings nur Textdateien auf dem Computer. Ein nachfolgender schlitzohriger Benutzer nderte also einfach die beiden Werte in

Cookie: admin=yes; time=13:00;und schon hatte er Zugriff auf die Seite. Und das auch noch mit Administratorrechten!

Eine mgliche Lsung fr Probleme dieser Art ist, alle sicherheitsrelevanten Daten auf dem Server mittels Sessions zu verwalten, die auf jeden Fall sicherer sind als die vorgestellten Methoden.

37.1.3 Cross Site Scripting (XSS)

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_37_sicherheit_001.htm" \l "t2t33"

Mit dieser Methode wird weniger der Webseite selbst als vielmehr ihren Usern geschadet. Der Angreifer versucht, bsartigen Code, beispielsweise in JavaScript, auf der Seite zu platzieren, der den User dann dazu bringt, Daten preiszugeben oder eine bestimmte Seite aufzurufen. Sehen wir uns das einmal genauer an. Der bsartige Code soll nur ein Hinweisfenster sein:

alert ("Ich bin bse")Ein Angreifer hat zwei grundlegende Mglichkeiten, diesen Code zu platzieren. Erstens kann er versuchen, ihn in Foren, Gstebcher, Seiteninhalte etc. einzuschleusen, auf die er Zugriff hat. Ruft der nichts ahnende User eine dieser Seiten auf, wird der Code ausgefhrt.

Zweitens kann der Code ber eine URL eingeschleust werden. Hufig werden Usereingaben beispielsweise auf Besttigungsseiten noch einmal ausgegeben. Der Angreifer kann nun eben so eine URL auf der Seite platzieren. In Joomla! werden beispielsweise Rckmeldungen an den Benutzer auf diese Weise erzeugt. Keine Angst: Joomla! filtert hier bsartigen Code. Der Mechanismus kann dennoch benutzt werden, um den Besucher bel zu beschimpfen:

http://localhost/joomla/index.php?mosmsg=Sie+sind+wohl+doofWird diese URL aufgerufen, so steht ber dem Content-Bereich Sie sind wohl doof.

Die Gegenmanahme ist auch hier wieder die sinnvolle Filterung der Eingaben. Lassen Sie auf keinen Fall -Tags in irgendwelchen Foren zu!

37.1.4 Man in the Middle

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_37_sicherheit_001.htm" \l "t2t34"

Eine Gefahr fr die sichere Kommunikation zwischen Client und Server stellt immer der Mitleser dar, der sich zwischen die beiden stellt und die Botschaften, die ausgetauscht werden, abhrt und unter Umstnden manipuliert. Aufgrund der Natur des Internets kann man diese Mithrer nie ausschlieen, da die Informationspakete auf dem Weg zwischen den beiden Endpunkten ber viele Computer laufen.

Dies verdient insbesondere deshalb unsere Aufmerksamkeit, weil Zugangsdaten wie Passwrter zwar im Browserfenster maskiert werden, bei der bertragung jedoch im Klartext gesendet werden. Ein Mitleser kann sie also sehr leicht abfangen und fr seine Zwecke missbrauchen.

Die einzig sichere Variante, diesem Problem zu entkommen, ist, eine verschlsselte Verbindung zu verwenden. Dies ist ber das HTTPS-Protokoll mglich. Um wirklich sicherzugehen, bentigen Sie dafr allerdings eine feste IP-Adresse und ein Vertrauenszertifikat. Das ist durchaus mit einigen Kosten verbunden.

38 TroubleshootingTrotz aller Vorsicht kann es vorkommen, dass Sie eine Einstellung gendert haben und daraufhin das System nicht mehr luft oder dass nach der Installation einer Erweiterung eine Fehlermeldung ausgegeben wird. Keine Panik, in diesen Fllen besteht immer noch die Mglichkeit, direkt ber den Server auf die Konfiguration Einfluss zu nehmen. Dazu sind im Wesentlichen zwei Bereiche wichtig. Erstens sind alle wichtigen Einstellungen in der Datei configuration.php im Joomla!-Verzeichnis gespeichert. Dies ist also der Ort, an dem Sie alle oben genannten Parameter direkt steuern knnen. Zweitens finden sich einige Informationen, z. B. das Administrator-Passwort, in der Datenbank. Diese knnen Sie entweder ber eine SQL-Konsole oder (meistens) ber das Web-Interface phpMyAdmin abfragen und auch verndern.

38.1 Installation

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

38.1.1 Apache luft nicht

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_38_troubleshooting_001.htm" \l "t2t31"

ProblemSie konnten XAMPP erfolgreich installieren und auch das Control Panel starten. Jedoch startet der Webserver nicht. Immer, wenn Sie auf den Startbutton im Control Panel klicken, erscheint eine kurze Meldung, aber beim Aufruf im Browser wird gemeldet: Server nicht gefunden.

LsungDas Problem dabei ist hchstwahrscheinlich, dass ein anderes Programm den Port 80 benutzt. Ports kann man sich wie Radiofrequenzen vorstellen. Jeder dieser Ports kann auf einem Rechner nur ein einziges Mal verwendet werden. bliche Verdchtige, die auch den Port 80 verwenden, sind der Internet Information Server oder das Kommunikationsprogramm Skype.

Um herauszufinden, welches Programm diesen Port belegt, knnen Sie auch das Programm apache-portcheck.exe verwenden, das im Wurzelverzeichnis von XAMPP liegt.

Sollte das nichts helfen, ist es am besten, den Webserver von der Konsole aus zu starten und die Fehlermeldungen zu beobachten. Starten Sie dazu unter Windows die Eingabeaufforderung und unter Linux oder MacOS die Konsole. Wechseln Sie in das XAMPP-Verzeichnis, und geben Sie die entsprechenden Startbefehle ein. Unter Windows ist das:

xampp_startunter Linux:

/opt/lampp/lampp startund unter Mac OS

/opt/lampp/lampp startHier werden Sie beispielsweise auf Fehler in der Konfiguration hingewiesen.

38.1.2 MySQL luft nicht

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_38_troubleshooting_001.htm" \l "t2t32"

ProblemXAMPP wurde erfolgreich installiert, dennoch kann die Datenbank im XAMPP-Control-Panel nicht gestartet werden.

LsungEin mglicher Fehler ist, dass bereits ein anderer MySQL-Server luft, beispielsweise als Dienst. Der Portcheck, der oben genannt wurde, kann hier Hilfestellung leisten. Unter Windows finden Sie die Verwaltung der Dienste im Startmen unter Verwaltung Dienste. Wenn Sie hier einen gestarteten MySQL-Server finden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diesen Dienst und whlen Beenden. Versuchen Sie dann noch einmal, den SQL-Server zu starten.

Wenn das nichts hilft, ist es wie oben gesagt ein guter Rat, XAMPP ber die Konsole zu starten und die Fehlermeldungen zu analysieren.

38.1.3 Mac OS X Apache luft, findet aber kein Joomla!

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_38_troubleshooting_001.htm" \l "t2t33"

ProblemUnter Mac OS X haben Sie XAMPP erfolgreich installiert und den Webserver sowie die Datenbank gestartet. Wenn Sie aber in der URL Joomla! aufrufen, kommt eine Fehlermeldung. Geben Sie nur localhost ein, so wird eine Apache-Seite angezeigt.

LsungDas Problem ist, dass es unter Mac einen Apache-Server gibt, der unter Umstnden bereits aktiv ist. Dieser liegt im Systemsharing. Man kann dort unterschiedliche Bereiche fr andere Computer zugnglich machen. Versuchen Sie, das komplette Sharing abzuschalten und dann den Server mittels XAMPP noch einmal zu starten. Jetzt sollte unter localhost der Startbildschirm von XAMPP erscheinen.

38.1.4 Mac OS X vor Version 10.4

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_38_troubleshooting_001.htm" \l "t2t34"

ProblemSie wollen Joomla! unter MacOS X in einer Version installieren, die lter ist als 10.4. Fr diese Versionen gibt es keine XAMPP-Zusammenstellung.

LsungHier ist das MAMP-Paket als Testumgebung zu empfehlen, das Sie unter dieser URL herunterladen knnen:

http://www.mamp.info/en/download.htmlAchten Sie darauf, die Version MAMP 1.4.1 zu verwenden, denn die neueren Pakete laufen ebenfalls erst ab Mac OS 10.4. MAMP wird im Applications-Ordner abgelegt. Dort sollten Sie auch einen Ordner htdocs finden, in den Sie die Joomla!-Dateien entpacken. Dann knnen Sie mit dem Installationsdialog von Joomla! weitermachen. Was die Lese-/Schreibrechte anbelangt, knnen Sie direkt ber das Terminal dieselben Befehle verwenden, die im Abschnitt Installation unter Linux besprochen werden.

39 Mein erstes ModulWie Sie bereits gesehen haben, bietet Joomla! von Natur aus eine groe Flle an Funktionalitt. Wo diese nicht ausreicht, kann man sich Erweiterungen zu allen mglichen und unmglichen Aufgaben aus dem Netz holen und installieren. Gibt es da berhaupt noch Bedarf, eigene Extensions zu schreiben? Die Antwort ist ganz klar: ja.

Ein wesentlicher Grund ist, dass Sie Joomla! in den meisten Fllen nicht im luftleeren (Software-)Raum verwenden, sondern in einem Arbeitskontext, in dem viele andere Programme fr die Erfllung von Aufgaben verwendet werden und Daten produzieren. Wollen Sie aus Joomla! heraus an diese Daten kommen, so brauchen Sie eine eigene Lsung.

Noch immer gibt es gengend Funktionen, die noch nicht in Extensions verpackt sind. Open-Source-Programmierer sind wie alle anderen Menschen auch viel beschftigte Leute, die nur das machen, was sie fr sinnvoll erachten. Dabei sehen sie die Dinge oft aus einem eigenen Blickwinkel, der fr Sie wichtige Funktionen mglicherweise nicht bercksichtigt.

Auch bei schon bestehenden Erweiterungen ist es oft genug der Fall, dass diese nicht fertiggestellt wurden oder zumindest nicht ber die Alpha-Phase hinauskommen. Oder Sie vermissen eine Funktion, die das ursprngliche Team vergessen hat. Um hier eingreifen zu knnen, mssen Sie zumindest einen berblick darber haben, wie man Erweiterungen programmiert.

Nicht zuletzt ist Joomla! ein Open-Source-Programm, das davon lebt, dass sich Menschen freiwillig an der Weiterentwicklung beteiligen. Die Programmierung von Erweiterungen ist dazu ein guter Einstieg. Joomla! wurde unter anderem dadurch so beliebt, dass es eine groe Flle von Plug-ins, Modulen und Komponenten gibt. Vielleicht fhlt sich der eine oder andere Leser auch dazu berufen, seinen eigenen Beitrag zu dieser Erfolgsgeschichte zu leisten.

Um eigene Erweiterungen schreiben zu knnen, bentigen Sie zumindest grundlegende Programmierkenntnisse, am besten in PHP. Sie sollten Ahnung von HTML haben, und auch ein Grundverstndnis von XML kann sicherlich nicht schaden. Diese Kenntnisse hier zu vermitteln, wrde den Rahmen dieses Buches sprengen, es sei deshalb auf die einschlgige Fachliteratur verwiesen.

Die Joomla!-Gemeinde begrt es ausdrcklich, wenn sich Entwickler die Mhe machen, neue Funktionen zu programmieren. Um es den Programmierern mglichst einfach zu machen, gibt es standardisierte Vorgehensweisen, um Erweiterungen mit der Core-Software zu verbinden.

Joomla! selbst ist in der Sprache PHP geschrieben. Es liegt daher nahe, dass auch die Erweiterungen in dieser Sprache entwickelt werden mssen. Zustzlich gibt es eine Beschreibung der Erweiterung, die im XML-Format vorliegen muss. Beide Bereiche, das PHP-Skript und die XML-Datei, mssen bestimmten Konventionen folgen und in den richtigen Verzeichnissen liegen, um von Joomla! erkannt zu werden.

Eigentlich sind Module, Plug-ins und Komponenten PHP-Skripte oder -Sammlungen, die whrend der Ausfhrung von Joomla! an bestimmten Stellen aufgerufen werden. Daher hat man auch Zugriff auf einige Standardfunktionen, die das System bereitstellt. Diese Funktionen werden unter dem Begriff Joomla!-API (Application Programming Interface) gefhrt und stellen eine Schnittstelle zwischen der Erweiterung und dem eigentlichen System dar.

Wenn Sie Erweiterungen entwickeln wollen, die auch fr andere Joomla!-User gedacht sind, so ist es sinnvoll, sich an die Coding Standards von Joomla! zu halten. Das betrifft die Formatierung des Quelltextes sowie die Art und Weise der Kommentierung. Die Joomla!-Entwickler halten sich dabei an den Standard der PEAR-Entwickler (eine groe PHP-Bibliothek), den Sie unter der URL pear.php.net/manual/en/standards.php finden.

Der Code in den folgenden Beispielen ist aus Grnden der bersichtlichkeit auf die Funktionalitt beschrnkt und nicht auf Sicherheit optimiert. Hier klaffen weite Lcken fr Eindringlinge. Sie sollten Ihre eigenen Skripte auf alle Flle in dieser Hinsicht prfen. Insbesondere sollten Sie alle Zeichenketten, die aus Parametern kommen, auf schadhaften Code berprfen.

Aber genug der Vorrede. Sehen wir uns einmal ganz praktisch an, wie man beispielsweise ein eigenes Modul erstellt. Die Listings fr dieses und die folgenden beiden Kapitel finden Sie auf der DVD im Verzeichnis listings.

39.1 Tools

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Um fr Joomla! zu entwickeln, reicht im Prinzip ein einfacher Editor. Wenn Sie schnell loslegen wollen, knnen Sie also diesen Abschnitt getrost berspringen. Wollen Sie allerdings etwas mehr Komfort, ist es ratsam, mit einer Entwicklungsumgebung fr PHP zu arbeiten. Diese markiert Ihren Code farbig, hilft Ihnen bei der Fehlersuche und ist in der Lage, Funktionen und Objekte zu erkennen und Ihnen die verfgbaren Elemente zu zeigen. Entwicklungsumgebungen gibt es sehr viele. Wir wollen Ihnen hier Eclipse vorstellen, eine freie Variante, die sehr weit verbreitet ist. Eclipse ist eigentlich nur ein Rahmenprogramm, mit dem sehr viele verschiedene Programmiersprachen bearbeitet werden knnen. Standardmig bringt die Entwicklungsumgebung eine Untersttzung nur fr Java mit. Um sie mit PHP zu verwenden, mssen Zusatzpakete installiert werden.

Das Projekt PDT (PHP Developer Tools) bietet eine vorkonfigurierte Zusammenstellung solcher Tools. Sie finden das Archiv auf der DVD unter tools/pdt. Entpacken Sie den Inhalt auf Ihrer Festplatte. Es ist keine weitere Installation ntig. Sie starten Eclipse mit einem Doppelklick auf eclipse.exe. Beim ersten Start werden Sie gefragt, wo Ihr Standard-Workspace sein soll. Das ist der Ort, wo Eclipse seine eigenen Dateien hinterlegt. Geben Sie hier ein Verzeichnis innerhalb von xampp/htdocs an, beispielsweise xampp/htdocs/joomla_development. Wenn Sie auf OK klicken, ffnet sich der Willkommensbildschirm des Programms. Diesen knnen Sie ber das X auf dem Reiter links oben schlieen. Jetzt sind Sie in der Programmieransicht.

Kodierung

Stellen Sie sicher, dass Ihre Programmdateien im UTF-8-Format gespeichert werden. Gehen Sie dazu ber das Men Window Preferences zu den Einstellungen. ffnen Sie ber die Baumansicht links den Bereich General Workspace. Im Bereich Text file encoding aktivieren Sie Other und whlen UTF-8.

Entwicklungsumgebungen arbeiten immer mithilfe sogenannter Projekte. Diese verwalten alle zugehrigen Dateien, wissen, woran Sie zuletzt gearbeitet haben, und kennen den Kontext. Erstellen Sie ein neues Projekt ber File New Project

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 39.1 Ein neues Projekt erstellen

Whlen Sie im Dialogfenster im Bereich PHP den Punkt PHP Project, und klicken Sie auf Next > (Abbildung 39.1). Geben Sie im folgenden Fenster als Project name joomla_module ein, und klicken Sie wiederum auf Next >.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 39.2 Der Projektname

Im nun folgenden Fenster knnen Sie zustzliche Pfade angeben. Das ist nicht zwingend ntig. Bei der Programmierung fr Joomla! ist es aber fr die Code-Vervollstndigung sinnvoll, das Wurzelverzeichnis von Joomla! mit einzubinden. ffnen Sie den Reiter Libraries, und klicken Sie auf Add External Folder Hier whlen Sie den Ordner, in dem Ihr Joomla! liegt, z. B. c:\apachefriends\xampp\htdocs\joomla.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 39.3 Joomla! mit einbinden

Mit einem Klick auf Finish wird das Projekt erstellt. Wenn alles geklappt hat, sollten Sie jetzt im PHP Explorer einen Baum sehen, der so wie in Abbildung 39.4 aussieht.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 39.4 Unser Joomla!-Projekt

Am besten organisieren Sie Ihr Projekt so, dass Sie fr jedes Modul einen eigenen Unterordner erstellen. Klicken Sie dazu am einfachsten mit der rechten Maustaste auf joomla_module, und whlen Sie New Folder. Geben Sie fr das erste Testmodul im Feld Folder name mod_hallojoomla ein. In diesem Ordner brauchen wir im Folgenden mehrere Dateien. Das geht so: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner mod_hallojoomla. Whlen Sie New PHP File. Im Feld File Name geben Sie den Namen der Datei ein, z. B. mod_hallojoomla.php. Mit einem Klick auf Finish wird die Datei erstellt, die Sie in Abbildung 39.5 sehen knnen.

Hier klicken, um das Bild zu vergrernAbbildung 39.5 Eine neue PHP-Datei

Hilfestellung (Code Completion)

In Abbildung 39.5 sehen Sie ein Hilfefenster, das zur Funktion passt, die gerade eingegeben wird. Dieses Fenster ist sehr hilfreich und kann mit der Tastenkombination + aufgerufen werden.

40 Die Joomla!-APIUnser nchstes Anliegen ist es, nicht nur irgendwelchen Text auszugeben, sondern auch auf die Umgebung von Joomla! zu reagieren. Dazu stellen die Programmierer uns eine Schnittstelle zur Verfgung, ber die wir auf die Daten und Funktionen des Systems zugreifen knnen: die sogenannte API. Damit erhalten wir Informationen ber den angemeldeten Benutzer, das aktuelle Dokument, die Datenbank und viele weitere Elemente der Seite. Es ist natrlich auch mglich, diese Daten zu verndern und so die Seite programmiertechnisch zu gestalten. Der Weg dazu wird in diesem Kapitel beschrieben.

Die komplette API ist so umfangreich, dass man ber darber ein eigenes Buch schreiben knnte. Sie ist mittlerweile jedoch auch von den Entwicklern selbst relativ gut beschrieben:

Es wurde ein Dokumentations- und Entwicklerportal eingerichtet, das Sie unter der URL developer.joomla.org aufrufen knnen.

Eine Referenz finden Sie unter api.joomla.org. Whlen Sie in der Dropdown-Liste Packages den Eintrag Joomla-Framework, um die im Folgenden beschriebenen Klassen zu finden.

Die wertvollste Ressource fr Tipps zur Entwicklung ist das Joomla!-Wiki, das man unter der URL docs.joomla.org/Category:Development aufrufen kann.

40.1 Zugriff auf die Interna von Joomla!

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Um an die Daten und Funktionen von Joomla! heranzukommen, bietet das System dem Entwickler einige Objekte an. Diese knnen Sie in Ihren eigenen Programmcode einbinden, um ihre Eigenschaften und Methoden zu verwenden. Es liegt daher nahe, sich mit dem Objektmodell von Joomla! auseinanderzusetzen.

Viele Objekte finden sich im Joomla!-Framework-Paket. Tabelle 40.1 listet die wichtigsten auf. Daneben verwendet Joomla! noch einige externe Bibliotheken, z. B. PEAR oder geshi, die aber im Folgenden weitestgehend keine Rolle spielen.

Tabelle 40.1 Wichtige Objekte des Joomla!-Frameworks

Objekt Aufgabe

Anwendung

JApplicationStellt den Zugriff auf viele grundlegenden Eigenschaften von Joomla! her.

JModelGrundlage fr ein Model nach der MVC-Architektur.

JViewGrundlage fr eine View nach der MVC-Architektur.

JControllerGrundlage fr einen Controller nach der MVC-Architektur.

JModuleHelperBietet einige Hilfsfunktionen fr Module an.

Datenbank

JDatabaseErlaubt Ihnen, auf die Datenbank zuzugreifen, und bietet verschiedene Methoden fr Abfragen.

Dokument

JDocumentZugriff auf das aktuell erstellte Dokument. Das ist die Beschreibung der Ausgabe, bevor sie in HTML gegossen wird.

JDocumentRendererErstellt eine HTML-Ausgabe aus einem Dokument.

Umgebung

JRegistryZugriff auf die Konfiguration von Joomla!

JParameterBietet den Zugriff auf Einstellungen von Erweiterungen.

JRequestSchnittstelle fr den Zugriff auf die Variablen, die der Seite beim Aufruf vom Browser bergeben werden.

JURIDamit knnen Sie gltige URLs erstellen und analysieren.

HTML

JHTMLDiese Klasse stellt Ihnen Methoden zur Verfgung, die komplexe HTML-Bestandteile fr die Seite erzeugen.

Sprache

JLanguageKlasse fr die Verwaltung von Sprachen und Internationalisierung.

JTextGibt einen Text in der aktuellen Sprache aus.

Mail

JMailMit diesem Objekt knnen Sie EMails erstellen und versenden.

Benutzer

JAuthenticationbernimmt die Anmeldung eines Benutzers im System.

JUserErlaubt es Ihnen, die Daten eines registrieren Benutzers abzufragen und zu verndern.

Wie sieht nun der Zugriff auf diese Objekte aus? Grundstzlich sind drei Flle zu unterscheiden. Haben wir es mit einem statischen Objekt zu tun, dann wird dieses wie eine normale PHP-Funktion verwendet. Diese Aufrufe werden in der Regel verwendet, wenn es sich um Hilfsfunktionen handelt, die keine eigenen Daten verwalten. Das Schema ist:

$variable = Objekt::funktion(argument);Beispielsweise liefert dieser Aufruf den Inhalt eines bergabeparameters action und steckt ihn in die Variable mit dem gleichen Namen:

$action = JRequest::get('action');Das Ergebnis eines solchen Aufrufs ist im Regelfall ein einfacher Datentyp, beispielsweise eine Zeichenkette oder eine Zahl.

Normalerweise hat man es jedoch nicht mit statischen Objekten zu tun, sondern mit Instanzen. Diese mssen nach der objektorientieren Lehre zunchst aus der Klasse erstellt werden, bevor man sie benutzen kann. Das sieht so aus:

$objektvariable = new Objekt(argument);Das Ergebnis ist eine Referenz auf die Instanz. Man spricht auch von einer Objektvariablen. Der folgende Code liefert beispielsweise den Zugriff auf die Einstellungen, die fr ein Plug-in vorgenommen wurden. Als Argument wird eine Eigenschaft des entsprechenden Plug-ins bergeben.

$pluginParams = new JParameter( $plugin->params );Diese Art des Aufrufs findet man im Joomla!-Code jedoch relativ selten. Ein Grund dafr ist, dass man in der Regel auf Objekte zugreifen will, die es bereits gibt. Der angemeldete Benutzer ist ein Beispiel dafr. Es macht wenig Sinn, diesen im Programm mehrfach zu verwalten. Im Gegenteil, dadurch steigt die Gefahr von Inkonsistenzen enorm. Daher gibt es fr diese Objekte in Joomla! einen eigenen Zugriffsmechanismus, die sogenannte Factory. Diese hat wiederum einige statische Methoden, ber die Sie auf die entsprechenden Objekte zugreifen knnen.

$objektvariable =& JFactory::getObject(argument);Wie Sie sehen, wird wiederum eine Referenz auf ein Objekt erzeugt, dieses Mal jedoch auf ein bereits bestehendes. Daher verwendet man als Zuweisungsoperator auch nicht ein einfaches Gleichheitszeichen, sondern eine Referenzzuweisung. Damit wird sichergestellt, dass das Objekt nicht dupliziert wird. Das folgende Beispiel gibt Ihnen Zugriff auf das Datenbankobjekt:

$db =& JFactory::getDBO();Wie Sie sich denken knnen, kommt damit der JFactory eine zentrale Rolle zu. In der Tabelle 40.2 wird aufgelistet, welche Objekte Sie ber welche Methoden erreichen knnen. Zudem sind wichtige Objekte auch in vielen Kontexten direkt ber eine Variable erreichbar. Diese finden Sie ebenfalls in der Tabelle.

Tabelle 40.2 Einige Methoden von JFactory

Methode Variable Rckgabetyp Anmerkung

getApplication()$mainframeJApplicationRahmenklasse fr die Ausfhrung von Joomla!

getConfig()JRegistryZugriff auf die Einstellungen von Joomla!

getDate()JDateDie aktuelle Uhrzeit

getDBO()JDatabaseZentraler Zugriff auf die Datenbank

getDocument()JDocumentDaten der eben erstellten Seite

getMailer()JMailEin Objekt zum Versenden von EMails

getTemplate()JTemplateZugriff auf das aktuelle Template

getURI()JURIURL, mit der die Seite aufgerufen wurde

getUser()$myJUserDaten zum aktuellen Benutzer

$paramsJRequestDie Parameter, die mit der aktuellen URL bergeben wurden

Eine bersicht ber die Methoden und Eigenschaften der Joomla!-Objekte finden Sie in der Referenz in Anhang B. Um ein Gefhl fr die API zu bekommen, wollen wir unser Modul nun dahingehend erweitern, dass als Ausgabe der Name eines eingeloggten Users erscheint. Hinter dem Namen soll ein Info-Icon stehen, das einen Tooltip einblendet, wenn man mit der Maus darber fhrt. Das Ganze wird internationalisiert und reagiert auf Einstellungen im Backend.

41 Plug-ins erstellen

Im Gegensatz zu Modulen operieren Plug-ins zumeist direkt auf dem eigentlichen Inhalt. Technisch gesehen werden sie in Abhngigkeit von verschiedenen Vorfllen (Events) im Hauptprogramm aufgerufen. Ein solcher Event ist beispielsweise die Vorbereitung eines Inhaltselements fr die Ausgabe. Ein anderer Event kann der Aufruf des Editors sein.

Plug-ins tauchen, wie bereits erwhnt, in verschiedenen Formen auf. Sie knnen direkt den Inhalt verndern, einen Editor einbinden, ber einen Editor-Button eigenen Text einfgen, bei der Suche Ergebnisse zurckliefern, die Benutzeranmeldung bernehmen und Aufgaben im Joomla!-System verrichten. Mit dem neuen Event-System von Joomla! sind die Anwendungsmglichkeiten enorm gestiegen. Wir werden uns einige Ausprgungen im Folgenden genauer ansehen.

Vieles davon wird Ihnen aus Kapitel 39, Mein erstes Modul, schon bekannt vorkommen. Auch Plug-ins bentigen fr die Installation eine XML-Datei, ber die auch Parameter angegeben werden knnen. Ebenso ist es aus Plug-ins heraus mglich, die Funktionen und Objekte der Joomla!-API zu verwenden.

41.1 Funktionsweise

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Plug-ins werden in Objekten programmiert. Das Grundgerst sieht dabei immer gleich aus:

1 jimport('joomla.plugin.plugin'); 2 class plgSystemTest extends JPlugin { 3 function plgSystemText (&$subject, $config) { 4 parent::__construct( $subject, $config ); 5 } 6 function onEvent() { 7 //code 8 } 9 }

Listing 41.1 Das Grundgerst eines Plug-ins

Zunchst wird ber den Befehl jimport die Basisklasse fr ein Plug-in geladen. Von dieser wird das neue Plug-in ber den Befehl extends abgeleitet. Der Effekt ist, dass viele Methoden, die ein Plug-in bentigt, hier gleich mit eingebunden werden. In den Zeilen 35 wird der Konstruktor der Basisklasse aufgerufen. Dieser fhrt einige grundlegenden Vorbereitungen durch. Achten Sie darauf, dass der Name der Methode identisch mit dem Namen der Klasse sein muss. Ab Zeile 6 wird eine weitere Methode erstellt, die den Namen eines Events trgt. Wird dieser Event von Joomla! ausgelst, so erfolgt automatisch ein Aufruf dieser Methode.

Events kann man sich als eine Art Botschaft des Joomla!-Grundsystems an seine Plug-ins vorstellen. Diese Botschaften werden gesendet, wenn bestimmte Aktionen durchgefhrt werden oder durchgefhrt worden sind. So gibt es beispielsweise einen onLogin-Event, der ausgelst wird, nachdem sich ein Benutzer erfolgreich angemeldet hat. In einigen Plug-ins gibt es dann Methoden, die auf diese Botschaften reagieren und ihrerseits Code ausfhren. So kann an verschiedenen Punkten whrend der Erstellung einer Joomla!-Seite eingegriffen werden.

Sie ahnen sicher schon, dass eine gute Kenntnis der Events ziemlich wichtig fr die Programmierung von Plug-ins ist. In Tabelle 41.1 finden Sie eine Liste der verfgbaren Ereignisse.

Tabelle 41.1 Eventhandler

Ereignis Beschreibung

Authentication

onAuthenticateWird bei der Anmeldung eines Benutzers ausgefhrt. Hier knnen Sie festlegen, ob der Benutzer im System angemeldet wird.

Content

onPrepareContentEin Inhaltselement wird zur Ausgabe aufbereitet.

onAfterDisplayTitleHier haben Sie die Mglichkeit, Daten zwischen Titel und Inhalt eines Beitrags einzufgen.

onAfterDisplay ContentTritt unmittelbar nach der Ausgabe des Inhalts ein.

onBeforeDisplay ContentTritt unmittelbar vor der Ausgabe des Inhalts ein.

onAfterContentSaveEin Inhaltselement wurde gespeichert.

onBeforeContentSaveEs soll ein Inhaltselement gespeichert werden. Hier knnen Sie noch eingreifen.

onAfterDisplayWird ausgelst, nachdem die Inhalte ausgegeben worden sind.

onBeforeDisplayWird ausgelst, wenn Joomla! bereit ist, die Inhalte darzustellen.

Editors

onInitDer Editor wird gestartet. Hier knnen Sie noch zustzliche Einstellungen vornehmen.

onGetContentDer Text wird fr den Editor aufbereitet.

onSetContentInhalte werden in den Editor geladen.

onSaveEin Text soll gespeichert werden.

onDisplayNach dem Editor-Feld werden zustzliche Buttons ausgegeben.

Search

onSearchEine Suchanfrage wird bearbeitet.

onSearchAreasHier knnen Sie zustzliche Suchrume definieren.

System

onAfterInitialiseWird ausgelst, nachdem das Joomla!-Framework geladen wurde.

onAfterRouteAn dieser Stelle wei Joomla! bereits, welche Aufgaben auf das System warten.

onAfterDispatchWird ausgelst, wenn der Inhalt der aufgerufenen Komponente verfgbar ist.

onAfterRenderWird ausgelst, wenn die Ausgabe zusammengesetzt wurde und verfgbar ist.

User

onLoginUserWird ausgefhrt, nachdem ein Benutzer erfolgreich am System angemeldet wurde.

onLoginFailureHat der Benutzer ungltige Daten bei der Anmeldung eingegeben, wird dieser Event ausgelst.

onLogoutUserWird ausgelst, nachdem ein Benutzer sich aus dem System abgemeldet hat.

onLogoutFailureTritt ein Fehler bei der Abmeldung auf, so knnen Sie hier reagieren.

onBeforeStoreUserTritt ein, bevor die Daten eines neuen Benutzers gespeichert werden.

onAfterStoreUserTritt ein, nachdem die Daten eines neuen Benutzers gespeichert worden sind.

onBeforeDeleteUserTritt ein, bevor die Daten eines Benutzers gelscht werden.

onAfterDeleteUserTritt ein, nachdem die Daten eines Benutzers gelscht worden sind.

XML-RPC

onGetWebServicesWird ausgelst, wenn eine Anfrage von auen kommt, die herausfinden soll, welche Webservices die Joomla!-Installation anbietet.

Sie sehen in der Tabelle, dass die Events nach Plug-in-Typen geordnet sind. Diese Typen sind wichtig fr die Registrierung des Plug-ins, die in der XML-Datei festgelegt wird. Denn nur die Ereignisse, die auch dem Plug-in-Typ entsprechen, werden tatschlich bercksichtigt. So ist es nicht mglich, in einem User-Plug-in die Ausgabe des Inhalts zu verndern.

Die einzelnen Event-Methoden werden von Joomla! gegebenenfalls noch mit Parametern gefttert. Dazu finden Sie mehr in Anhang B.

42 Eine eigene Komponente

Komponenten sind wesentlich komplexere Elemente als Plug-ins oder Module. Neben der Darstellung im Frontend gibt es auch im Backend einen Manager und ein eigenes Men. Zudem greifen Komponenten auf die Datenbank zu, so dass auch hier eine Schnittstelle geschaffen werden muss. Daher besteht eine Komponente in der Regel auch aus mehreren Dateien. Wir wollen im Folgenden eine Komponente entwickeln, in der Tanzpaare zusammen mit einem internen Turnier-Ranking gespeichert werden knnen, so dass man sich immer die aktuelle Vereinswertung ansehen kann. Dazu bentigen wir im ersten Schritt die folgenden Dateien in einem separaten Installationsverzeichnis, z. B. pairrank_inst:

Installationsdateien

pairrank.xmlDaten fr die Installation.

install.phpEin zustzliches Installationsskript. Wird auch dazu genutzt, um nach der Installation Informationen fr den Benutzer anzuzeigen.

install.sqlErstellt die notwendigen Datenbanktabellen und fllt diese mit ersten Daten.

uninstall.sqlLscht bei der Deinstallation der Komponente die eigenen Datenbanktabellen.

Frontend

pairrank.phpDie Basis des Frontend-Teils der Komponente.

controller.phpEnthlt die Verarbeitungslogik der Komponente.

views/pairrank/view.html.phpDie View-Klasse, die die Daten zur Darstellung aufbereitet.

views/pairrank/tmpl/default.phpDas HTML-Template fr die Frontend-Ausgabe.

models/pairrank.phpEnthlt das Datenmodell und Methoden fr den Zugriff und die Speicherung.

Backend

admin.pairrank.phpEnthlt die Programmlogik fr das Backend.

Hoffentlich sind Sie nicht erschrocken ber die Flle der Dateien, die erstellt werden mssen. Wir werden sie im Folgenden im Einzelnen durchsprechen. Vielleicht haben Sie sich gewundert, warum im Backend-Bereich nur eine Datei zu finden ist. Diese fungiert momentan nur als Platzhalter; spter in diesem Kapitel werden wir sie weiter ausbauen.

Basis-Skript und Controller?

Vielleicht fragen Sie sich, warum der Controller nicht gleich im Basis-Skript enthalten ist. Eine mgliche Erklrung ist, dass die Joomla!-Entwickler aus Kompatibilittsgrnden noch Raum fr Spaghetti-Komponenten lassen wollten, die alles in einer Datei verwalten. Zudem ist der Controller ein Objekt, das erst aus einem Hauptprogramm heraus erstellt werden muss.

Bevor wir beginnen, sollten wir uns noch Gedanken ber den Aufbau unserer Datenbasis machen. Die Tabelle #__pairrank soll die folgenden Spalten enthalten:

Tabelle 42.1 Die Spalten der Datenbankeintrge

Spalte Wert Beschreibung

idIntegerEine fortlaufende Nummer zur eindeutigen Identifizierung des Datensatzes.

pairTextDie Namen der Tnzer.

pointsIntegerDie Anzahl der Punkte.

publishedSmall Integer1 fr publiziert, 0 fr versteckt.

42.1 Die Installationsdateien

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT

Der Installationsprozess bei einer Komponente ist aufwendiger als bei den anderen Erweiterungen. Komponenten bestehen aus einem Frontend- und einem Backend-Bereich und verwalten hufig eigene Daten.

42.1.1 Die Komponenten-Beschreibung

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_42_eine_komponente_programmieren_mg_001.htm" \l "t2t31"

Die XML-Datei, die die Installation beschreibt, enthlt einige Tags, die wir bisher noch nicht verwendet haben.

1 2 3 pairrank 4 5 pairrank.php 6 controller.php 7 views/pairrank/view.html.php 8 views/pairrank/tmpl/default.php 9 models/pairrank.php 10 11 12 13 install.sql 14 15 16 17 18 uninstall.sql 19 20 21 install.php 22 install.php 23 24 Paar-Ranking 25 26 Verwalten 27 28 29 admin.pairrank.php 30 install.sql 31 uninstall.sql 32 33 34

Listing 42.1 pairrank.xml

Zu den Zeilen 13 ist lediglich anzumerken, dass der Eintrag type in Zeile 2 natrlich den Wert component haben muss. Im -Tag der Zeilen 4 10 werden die Dateien vermerkt, die fr den Frontend-Teil zustndig sind. Beachten Sie das Attribut folder="site". In den Zeilen 1115 und 16 20 wird die SQL-Datei angegeben, die bei der Installation bzw. der Deinstallation ausgefhrt wird. PHP-Skripten, die bei Installationsvorgngen zustzlich ausgefhrt werden sollen, werden in den Zeilen 21 und 22 festgelegt. Der Bereich legt die Daten fr das Backend fest (Zeilen 2333). Bestimmen Sie zunchst den Namen des Eintrags im Components-Men mit (Zeile 24) und dann im -Tag die Untermens (Zeilen 2527). Hier knnen Sie im Attribut act einen Wert angeben, der spter beim Aufruf an die Komponente bergeben wird. Danach folgt nach bekanntem Schema eine Liste der Dateien, die zur Administrationsseite der Komponente gehren (Zeilen 2832). Beachten Sie, dass hier die SQL-Dateien nochmals angegeben sind.

Die Dateistruktur im Installationsverzeichnis sieht dann folgendermaen aus:

mod_pairrank install.php pairrank.xml site controller.php pairrank.php views pairrank view.html.php tmpl default.php models pairrank.php admin admin.pairrank.php install.sql uninstall.sql

42.1.2 Die Datenbank

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_42_eine_komponente_programmieren_mg_001.htm" \l "t2t32"

Sehen wir uns als Nchstes die Dateien an, die mit der Datenbank zu tun haben. In install.sql finden Sie Anweisungen, die bei der Installation ausgefhrt werden.

1 DROP TABLE IF EXISTS `#__pairrank`; 2 CREATE TABLE `#__pairrank` ( 3 `id` INT NOT NULL AUTO_INCREMENT, 4 `pair` TEXT NOT NULL, 5 `points` SMALLINT NOT NULL, 6 `published` TINYINT(1) NOT NULL, 7 PRIMARY KEY (`id`) 8 ); 9 INSERT INTO `#__pairrank` VALUES (1,'Josef/Maria',200,1); 10 INSERT INTO `#__pairrank` VALUES (2,'Hans/Agathe',400,1);

Listing 42.2 install.sql

Sollten sich noch alte Daten (beispielsweise aus einer frheren Version der Komponente) in der Datenbank befinden, so werden diese in Zeile 1 gelscht.

Nicht zwingend

Wenn Sie nicht wollen, dass die alten Daten bei jeder Installation gelscht werden, knnen Sie diese Zeile auch weglassen. Dann mssen Sie jedoch sicherstellen, dass sich die Tabellenstruktur nicht ndert.

In den Zeilen 28 wird die Datenbank gem der Struktur angelegt, die wir in Tabelle 42.1 beschrieben haben. Beachten Sie, dass statt des Tabellenprfixes die Zeichenkette #__ verwendet wird. Diese wird bei der Installation automatisch durch das im entsprechenden System gltige Prfix ersetzt.

Wenn die Komponente deinstalliert wird, sollten die entsprechenden Datenbanktabellen ebenfalls gelscht werden. Die ntigen Befehle werden in der Datei uninstall.sql hinterlegt:

1 DROP TABLE IF EXISTS #__pairrank;

Listing 42.3 uninstall.sql

Diese besteht in unserem Fall nur aus einer Zeile, mit der die Tabelle pairrank entfernt wird. Beachten Sie auch hier das #__ als Prfix.

42.1.3 Zustzliche Installationsanweisungen

HYPERLINK "file:///C:\\Users\\DH\\Documents\\joomla15\\joomla_42_eine_komponente_programmieren_mg_001.htm" \l "t2t33"

Das zustzliche Installations- und Deinstallationsskript sieht in unserem Fall sehr bescheiden aus und knnte zur Not auch weggelassen werden. Dann mssen Sie allerdings auch die Zeilen 2122 aus der XML-Datei lschen.

1

Listing 42.4 install.php

In der Datei sind die Funktionen fr beide Aktionen, Installation und Deinstallation, hinterlegt. Wichtig ist, dass Sie dabei die Namenskonvention einhalten: Sie brauchen eine Funktion com_install fr die Installation und eine Funktion com_uninstall fr das Entfernen der Komponente. Wir haben in beiden Funktionen nur beispielhaft eine Ausgabe implementiert. Diese wird mit der Erfolgsmeldung angezeigt, die ausgegeben wird, wenn die Installation oder Deinstallation korrekt ausgefhrt wurde.

A Parameter der unterschiedlichen Mentypen

A.1 Die Funktionen des TinyMCE

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Tabelle A.1 Die Formatierungsoptionen des TinyMCE

Schaltflche Funktion

Fett; Kursiv; Unterstrichen; Durchgestrichen

Linksbndig; Zentriert; Rechtsbndig; Blocksatz

CSS-Stile

Formatierung der verschiedenen berschriften 1 bis 6 sowie Sonderformate wie z. B. Preformatted

Schriftart

Aufzhlung; Nummerierung

Absatz ausrcken, Absatz einrcken

Rckgngig; Vorwrts

Link einfgen; Link entfernen

Anker einfgen

Bild einfgen

Aufrumen

Ansicht HTML

Aktuelles Datum/aktuelle Uhrzeit/Smiley einfgen

Multimedia-Dateien wie z. B. Flash-Filme einbinden

Felder auf linksbndig bzw. rechtsbndig stellen

Neues Feld einfgen

Feld nach vorn/nach hinten

Feld absolut positionieren

Schriftfarbe

Horizontale Linie einfgen

Formatierung entfernen

Unsichtbare Elemente wie z. B. Tabellenhilfslinien ein- und ausschalten

Hochgestellt, tiefgestellt

Sonderzeichen

Horizontale Linie mit der Mglichkeit der Detaileinstellung

Umschalten in die Vollbildansicht

CSS editieren

B Die Joomla!-APIDie Joomla!-API ist die Schnittstelle, die Joomla! den Programmierern von Erweiterungen zur Verfgung stellt. Sie umfasst eine Vielzahl von Klassen und Funktionen und ist so umfangreich, dass sie allein ein ganzes Buch fllen wrde. Wir wollen Ihnen im Folgenden die wichtigsten Bestandteile vorstellen.

B.1 Funktionen

INCLUDEPICTURE "joomla15/common/15x15leer.gif" \* MERGEFORMAT Wenn Ihr Skript innerhalb des Joomla!-Frameworks ausgefhrt wird, sind viele Methoden ber Objekte des Systems verfgbar. Einige Funktionen sind aber auch direkt implementiert.

Tabelle B.1 Funktionen im Joomla!-Framework

Funktion Beschreibung

jexit(string $msg)Beendet Joomla!. Sie knnen in $msg der Anwendung noch einen Exit-Code mit geben.

jimport (string $path)Bindet Dateien und Klassen in Joomla! ein. Der Pfad wird durch Punkte getrennt angegeben.

C GlossarAccessibility Barrierefreiheit.

Accesskey Tastenkombinationen fr schnellen Zugriff auf Programmfunktionen.

Add-on Eigenstndiges Programm, das fr eine bestimmte Software zustzliche Dienste leistet. Plug-in.

Administrator (Admin) Softwarenutzer mit besonderen Rechten. Der Administrator hat die Aufgabe, die Software zu installieren, zu warten, zu erneuern und die Bedingungen herzustellen, damit normale User ihrem Tagesgeschft mit der Software nachgehen knnen.

AdSense Werbeprogramm von Google, bei dem Werbeanzeigen gegen Entgelt auf eigenen Webseiten platziert werden. Die Auswahl der Anzeigen ist inhaltsbezogen und wird automatisch durch Google erzeugt.

AdWords Gegenstck zu AdSense, bei dem die Werbetreibenden Geld auf bestimmte Begriffe bieten, um in AdSense-Anzeigen genannt zu werden.

Ajax Technik, die es ermglicht, Teile einer Seite neu zu laden, ohne dass die ganze Seite nachgeladen werden muss. Dadurch verhalten sich viele Internetapplikationen wie lokale Anwendungen.

API (Application Programming Interface) Die Schnittstelle, die ein Programm anderen Anwendungen bereitstellt, damit diese auf die Funktionen des Programms zugreifen knnen.

ASCII (American Standard Code for Information Interchange) Standardisierter Zeichensatz zur Textdarstellung.

Atom Bezeichnung fr ein plattformunabhngiges Feed-Format und ein Protokoll zum Ver- und Bearbeiten von Webinhalten.

Backend Bezeichnet den Teil einer Software-Anwendung, die auf dem Server luft und die Daten verwaltet. Dagegen wird das Programm, das die Daten auf dem Client darstellt, als Frontend bezeichnet. Der Backend-Bereich ist nur Administratoren zugnglich.

Backup Eine Sicherungskopie bestehender Daten.

Barrierefreiheit Dabei handelt es sich um ein Designprinzip, bei dem versucht wird, die Nutzung einer Webseite unabhngig von krperlichen Behinderungen des Nutzers und technischen Hrden zu ermglichen.

Beitrge Stellen die unterste Ebene der Joomla!-Hierarchie dar. hnliche Beitrge werden in Kategorien zusammengefasst.

Bereiche Ein Bereich beinhaltet Kategorien. Bereiche sind die oberste Ebene in der Joomla!-Hierarchie.

Blog (Weblog) Eine Art webbasiertes Tagebuch, in dem der Blogger schnell Artikel publizieren kann. Die Eintrge werden beginnend mit dem aktuellsten Eintrag in einer Liste angezeigt. Sie knnen meistens von den Besuchern kommentiert, aber nicht verndert werden.

Blogosphre Bezeichnung fr die Gesamtheit aller Blogs und ihrer Verbindungen untereinander.

Captcha Bild mit einem verzerrten Text, der fr Menschen ohne Probleme lesbar ist, Computern aber Schwierigkeiten bereitet. Wird eingesetzt, um sicherzustellen, dass man es mit einem Menschen als Kommunikationspartner zu tun hat.

Chat Kommunikationsform im Internet. Mehrere Teilnehmer sind gleichzeitig in einem Chatroom (ein Textfeld) anwesend und unterhalten sich schriftlich.

Community (Gemeinde) Die Gruppe der Menschen, die zusammen in Wikis, Blogs, CMS etc. arbeiten und interagieren.

Content (Inhalt) Bezeichnet den Inhalt bzw. den Inhaltsbereich einer Seite.

Content Management System (CMS) Software zur Speicherung, Verwaltung und Suche nach Dokumenten oder Inhalten. Webbasierte CMS werden oft verwendet, um gemeinsam eine Homepage zu erstellen.

Copyleft Lizenzmodell, das die freie Mglichkeit der Vervielfltigung, Verbreitung und Vernderung eines Werks garantiert, indem es diese Rechte nur einrumt, wenn bei der Weitergabe oder Modifikation die freie Lizenz erhalten bleibt.

Cracker Computerfreaks, die Software durch eigene Programmcodes oder sonstige Vernderungen manipulieren. Sie stehen als Synonym fr destruktive Hacker.

Creative Commons Freie Lizenz, die die Nutzung eines Dokuments in verschiedenen Abstufungen regelt. Der Urheber hat die Option, die Nennung seines Namens vorzuschreiben, eine kommerzielle Nutzung zu erlauben und Vernderungen zu verbieten, unter Beibehaltung der Lizenz zu erlauben (Share Alike) oder generell zu genehmigen. Creative Commons ist daher nicht zwangslufig mit dem Copyleft-Prinzip konform. Der Lizenztext liegt in drei Fassungen vor einer fr Laien verstndlichen Kurzversion, der juristisch korrekten Langversion und einer maschinenlesbaren Version (z. B. fr Suchmaschinen). Es gibt eine Vielzahl an bersetzungen, u. a. auch ins Deutsche.

CSS (Cascading Style Sheets) Ein Formalismus, der das Aussehen einer HTML-Datei beschreibt. Mit CSS lassen sich das Layout und die Formatierungen eines Webangebots zentral und mit geringem Aufwand verwalten.

Dokumentenmanagement Verwaltung elektronischer Dokumente. Diese werden als abgeschlossen betrachtet. Der Inhalt des Dokuments ist also anders als beim Content Management nicht ber das System vernderbar.

DOM (Document Object Model) Wird verwendet, um Elemente auf Websites zu erzeugen, zu lschen und ein- und auszuschalten.

Emoticon Kleines Bild oder Smiley, das den Gefhlszustand des Schreibers signalisieren soll.

Extension (Erweiterung) Programm, das verwendet werden kann, um die Funktionalitt einer bestehenden Anwendung zu erweitern. Extensions sind nicht eigenstndig lauffhig.

FDL (Free Documentation License) Eine aus der Software-Lizenz GPL hervorgegangene Lizenz fr Dokumente. Garantiert, dass die Nutzung des Dokuments dem Copyleft folgt. Die Nutzer verpflichten sich zur Nennung der Namen aller an der Entstehung des Dokuments Beteiligten sowie zur ausschlielichen Weitergabe unter der FDL. Dabei muss der Lizenztext mit abgedruckt werden, was besonders bei kleineren Dokumenten problematisch ist. Auerdem liegt die FDL bisher nur in Englisch vor. Eine Alternative stellt die Creative Commons-Lizenz dar.

Feedreader Feedreader oder RSS-Reader sind Programme, die Feeds einlesen und verarbeiten knnen. In den meisten Browsern und EMailclients sind bereits RSS-Reader integriert.

Forum Webanwendung, die sich zur Diskussion eignet. Es knnen Beitrge eingereicht werden, auf die andere Benutzer dann antworten knnen.

Frontend Fr alle User zugnglicher Bereich einer webbasierten Software. Das Gegenteil von Backend.

GNU GPL (General Public License) Software-Lizenz, die das Copyleft-Prinzip begrndet hat. Garantiert, dass Programme, die unter dieser Lizenz stehen, vervielfltigt, verbreitet und weitergegeben werden drfen, unter der Bedingung, dass sich die Lizenz nicht ndert. Fr Dokumente wurde die FDL als Ableger entwickelt.

Hacker Talentierter Computerspezialist, der in fremde Systeme eindringt oder Sicherheitsbarrieren berwindet. Sein Wissen verwendet er jedoch meist zur Aufklrung der gefundenen Sicherheitslcken.

Hash Das Zeichen #.

HTTPS Protokoll zur Verschlsselung und Authentifizierung der Kommunikation zwischen Webserver und Browser im World Wide Web.

Implementation Konkrete Umsetzung eines Programms in einer Programmiersprache.

Inhalt Content.

Instant Messenger (IM) Programme, die es ermglichen, in Echtzeit Nachrichten ber ein Netzwerk zu verschicken und zu empfangen. Der bekannteste IM ist ICQ von der Firma Mirabilis.

Kategorie Eine Kategorie beinhaltet einzelne, thematisch hnliche Inhaltsseiten. Kategorien werden Sektionen untergeordnet und stellen das zweite Element in der Joomla!-Hierarchie dar. An oberster Stelle befinden sich die Bereiche, und nach den Kategorien folgen die Beitrge.

Klickpfad (Breadcrumbs) Zeigt den zurckgelegten Weg in einer Menstruktur an und ermglicht es, an einen beliebigen Punkt zurckzuspringen.

Komponente Erweiterungen von Joomla!. Sie knnen eigene dynamische Inhalte verwalten und im Backend und in der Datenbank separate Bereiche haben. blicherweise werden Ihre Daten im Frontend direkt im Inhaltsbereich angezeigt.

Kontrollzentrum Bereich auf der Startseite des Backends mit vielen Symbolen, ber die verschiedene Aufgaben bewltigt werden knnen.

Lizenz Einrumung und Regelung von Nutzungsrechten an einem Werk oder Dokument durch den Urheber. Die Lizenzierung von Dokumenten ist ein sehr neues Phnomen, das eng mit deren digitaler Existenz und Kopierbarkeit verbunden ist. Hier sind in den nchsten Jahren einige Neuerungen zu erwarten. Copyleft, Creative Commons, FDL.

Login Die Anmeldung bei einer Website mit Name und Passwort. Ermglicht hufig den Zugang in einen geschtzten Bereich.

Mashup Vermischen von Webanwendungen, wie etwa das Einbinden von Google Maps-Karten oder YouTube-Videos in die eigene Website.

Modul Erweiterung von Joomla!, die zur Anzeige spezieller Inhalte im Front- und Backend dient. Die Ausgabe erfolgt an speziellen Positionen auerhalb des Inhaltsbereichs.

MySQL Quelloffene Datenbank, die hufig im Zusammenhang mit Webanwendungen verwendet wird.

Newsfeed Computerlesbare Zusammenfassungen einer Webseite, die in regelmigen Abstnden von einem Leseprogramm abgefragt und fr den User aufbereitet werden. So ist er immer ber aktuelle Vernderungen informiert. RSS.

Open Source Lizenzmodell fr Software, bei dem der Quelltext eines Programms frei verfgbar ist und von jedem verndert und weitergegeben werden darf.

PHP Eine Skriptsprache, die hufig dazu verwendet wird, dynamische Webanwendungen zu betreiben.

Pipe Das Zeichen |.

Plug-in Programmteil, der in eine bestehende Software eingeklinkt werden kann, um diese um weitere Funktionalitt zu ergnzen. In Joomla! geht es dabei speziell um systemnahe Erweiterungen.

Podcast Liste mit Medienbeitrgen, zumeist Audiodateien. hnlich wie der Blog eine Webanwendung, die den neuesten Beitrag als ersten Beitrag anzeigt.

Produktionsbetrieb Bezeichnet den Einsatz einer Software im richtigen Leben. Das Gegenteil dazu ist der Testbetrieb.

Programmierschnittstelle API.

Root-Verzeichnis Ausgangspunkt (Wurzel) einer Verzeichnisstruktur.

RSS Standard fr Newsfeeds.

Safe Mode Sicherheitsoption von PHP, bei der ein Skript, das auf eine Datei zugreifen will, und diese Datei selbst den gleichen Eigentmer haben mssen. Das bringt im Allgemeinen Einschrnkungen fr den Betrieb von PHP-basierten Webanwendungen mit sich.

Screenshot Ein Schnappschuss des aktuellen Bildschirminhalts. Besonders hilfreich bei Layout-Entwrfen, die noch keine Funktionalitt haben sollen.

SEF (Search Engine Friendly) Technische Manahmen, um eine Seite fr Suchmaschinen besser lesbar zu machen.

SEO (Seach Engine Optimization) Der Prozess aus technischer und inhaltlicher Arbeit, um einen mglichst guten Platz bei der Trefferanzeige von Suchmaschinen zu erhalten.

Sitemap bersicht ber alle Beitrge auf einer Homepage.

Skript Kleines Programm, das ber einen Interpreter ausgefhrt wird, der die Skriptsprache versteht. Liegt im Klartext vor, ist also nicht in Maschinensprache bersetzt.

Skriptkiddie Der Begriff leitet sich von Skript und Kid ab und hat zwei unterschiedliche Bedeutungen. Er bezeichnet angehende Programmierer, die sich anfangs auf Skriptsprachen beschrnken. Er ist auch Bezeichnung fr Personen, die auf vorgefertigte Programme zugreifen, um Sicherheitsbarrieren zu berwinden oder Vandalismus zu betreiben. Diese Skriptkiddies verfgen im Gegensatz zu Hackern oder Crackern nur ber geringe Computerkenntnisse.

Slice Ausschnitt aus einem zerschnittenen Layout oder Bild. Die einzelnen Ausschnitte werden spter in der HTML-Datei wieder zu einer Seite zusammengesetzt.

Spam Unerwnschte Werbebeitrge jeder Art, insbesondere in Form von EMails oder Forenbeitrgen. Spam wird hufig automatisch generiert.

Statischer Beitrag Ein Inhaltselement, das keiner Kategorie oder keinem Bereich angehrt. Es ist also auch keiner Hierarchie untergeordnet und kann nicht dynamisch in einem Blog oder einer Liste aufgefhrt werden.

Stylesheet CSS.

Syntax Schreibweise oder -konvention, hier fr Computerdateien. Muss zeichengenau eingehalten werden, damit der Computer versteht, was gemeint wird.

Tag Element einer Auszeichnungssprache, das bestimmte Bereiche in einem Dokument kennzeichnet. HTML verwendet Tags, um Formatierung und Strukturierung eines Textes anzugeben.

Tag Cloud Eine Tag Cloud zeigt alle vergebenen Tags an, wobei die meistvergebenen Tags grer erscheinen und so die Relation untereinander angegeben wird.

Tagging Beschreiben von Lesezeichen, Bildern oder auch Bloginhalten mit Schlagwrtern, sogenannten Tags. Die dadurch erstellten Sammlungen von Tags heien auch Folksonomien.

Teaser Der Teil eines Contents, der auch in bersichtsseiten und Kurzfassungen angezeigt wird, um den Besucher zum Weiterlesen anzuregen.

Template Layout-Prototyp, in den von einer Software (z. B. einem CMS) weitere Inhalte eingebunden werden.

Thumbnail Miniaturansicht eines Bildes, die zunchst angezeigt wird, damit der Besucher sehen kann, ob ihn die Darstellung so sehr interessiert, dass er gegebenenfalls lngere Ladezeiten auf sich nehmen wrde.

Update Manahme zur Aktualisierung einer Software, die vor allem zur Behebung von Fehlern und zum Stopfen von Sicherheitslcken dient.

Upgrade Die Aktualisierung einer Software auf eine neue Hauptversion.

URL Die Adresse einer Internetseite.

URI (Uniform Resource Identifier) URL.

Verweis, intern Verlinkt Seiten innerhalb der Joomla!-Site und kann auch relativ adressiert werden.

Verweis, extern Verlinkt auf fremde Inhalte im WWW und verlsst so den Bereich der Site. Die Adressierung muss immer absolut erfolgen.

Webhoster Dienstleister, der Speicherplatz und Adresse fr Ihre Homepage zur Verfgung stellt.

Wiki Webanwendung, in der gemeinsam Texte erstellt werden knnen. Im Gegensatz zum CMS ist die Bearbeitung dabei fr alle Besucher mglich. Die berprfung der Inhalte erfolgt durch die Community.

WYSIWYG (What you see is what you get) Bezeichnet Editoren, mit denen ein Text gleich in der richtigen Formatierung bearbeitet werden kann. Sie sehen also whrend der Eingabe schon, wie der Text im Druck oder in der Anzeige aussieht.

XML (Extensible Markup Language) Standardisierter Formalismus, mit dem Dokumente so gekennzeichnet werden knnen, dass ihre Struktur sowohl fr Menschen als auch fr Computer lesbar ist.

PAGE 2

Recommended

View more >