Social Media in Verbänden, Social Media für Verbände

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    30-Jun-2015

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Social Media steht auf der Agenda fast aller Unternehmen und vieler Organisationen (s. Zitat in Abbildung 3.16). Auch die meisten Verbnde beschftigen sich damit. Seit ca. 2011 versuchen viele, die auf den bekanntesten Plattformen wie Twitter, Youtube, Facebook nach auen sichtbaren Lcken zu schlieen und dort so schnell und mit so wenig Aufwand wie mglich Prsenz zeigen. Verbnde betrachten den Einsatz sozialer Medien laut einer Umfrage von Prof. Dr. Olaf Hoffjann und Jeannette Gusko (Otto Brenner Stiftung) hufig als Fortfhrung der Pressearbeit mit anderen Mitteln. So sind Information oft aus Pressemitteilungen - das dominierende Nutzungsangebot auf Facebook und Twitter. Interaktions- bzw. Diskussionsangebote finden sich kaum: Bei vielen Verbnden sind die Dialogfunktionen sogar deaktiviert oder es wird gar nicht oder sehr spt auf Beitrge/Anfragen reagiert.

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  • 1. Xpoint0 Moderner Verband Thomas Klau 19. Juli 2013, Berlin Social Media fr Verbnde (Excerpt)

2. I. Impulsvortrag I.a. Social Media allgemein I.b. Zahlen aus Verbnden I.c. Beispiele aus Verbnden 3. I. Impulsvortrag I.a. Social Media allgemein I.b. Zahlen aus Verbnden I.c. Beispiele aus Verbnden 4. Stern Nr. 22 vom 26.5.2011 (Titelstory) 5. 5 Es hat den Anschein, als htte der Grad und die Qualitt der persnlichen Vernetzung einen hheren Stellenwert als das untrennbar mit der eigenen Person verbundene Persnlichkeitsprofil humanistischer Prgung. Diese Kultur findet in den Online Communities eine ideale Infrastruktur: Nie war es so einfach, sich weltweit, personalisiert mithilfe leistungsfhigster Kommunikationstools zu vernetzen und als vernetztes Profil darzustellen. Man kennt mich, also bin ich! Vgl. V. Flusser:Die Stadt als Wellental in der Bilderflut, in Vilm Flusser, Nachgeschichten, Essays, Vortrge, Glossen Bollmann, Dsseldorf 1990 6. 6 7. 7 8. Treiber, Faktoren fr den Austausch ber Soziale Netzwerke Soziale (berufliche) Anerkennung, Selbstmarketing Kontakte fr soziales & berufliches Vorankommen Unterhaltung(!) oder Befriedigung (z.B. durch Wissensvermehrung, Hilfeleistung) 9. 9 Das Netz ermchtigt jeden, ob Organisation, Unternehmen oder Einzelner, auf sich aufmerksam zu machen und sich auszutauschen Ex-Vorstandsboss und aktueller Botschafter von Google, Eric Schmidt 2011 in der Zeitschrift Foreign Affairs 10. Spiegel vom 08. Juli 2013 (Titelstory) 11. 11 Social Media Stand &Trends 12. 12 Social Media im internationalen Vergleich Altersstruktur Allg. Nutzung Pew Research Center Global Attitude Projects Dez. 2012 13. 13 Vergleich dreier wichtiger Social Media-Plattformen in D. + + - Tendenzen: Verliert Gewinnt Gewinnt Mittlerweile werden brigens mehr Artikel getwittert als auf Facebook geliked, haben die Forscher herausgefunden. Trotzdem erhalten Artikel im Durchschnitt mehr Likes (35,5) als Tweets (8,8) und PlusOnes (0,7). Die Autoren der Studie sehen in ihren Zahlen eine klare Steigerung fr Twitter und Google+, whrend die Likes auf Facebook stagnieren. Die meisten Empfehlungen haben 2012 brigens Artikel auf Spiegel Online bekommen (7,9 Millionen), gefolgt von bild.de (6,6 Millionen). TU Darmstadt, Januar 2013 14. 14 Die fr Verbnde in D. wichtigsten Social Media-Plattformen Nielsen Social Media Report Dez. 2012: Facebook verliert, Bloggen bleibt beliebt, Pinterest hebt ab 15. 15 Cockpit fr den Flug durch die Sozialen Netzwerke: Social CRM 16. 16 Die Zahlen des (N)ONLINER Atlas 2012 zeigen einen deutlichen Trend: Die Anzahl derjenigen, die Internet ber Mobilfunk nutzen, hat sich um 76 Prozent gesteigert, wren die Zahl der Onliner insgesamt bei 75% fast konstant bleibt! 17. 17 Mobile Endgerte wie Smart- phones & Tablets finden sich bereits bei fast jedem zweiten Geschftsttigen. Immer mehr Unternehmen wollen mit mobilen Endgerten produktiv zeit- und ortsungebunden arbeiten [BITKOM, IDC, Sage] 18. 18 Apps unter den Stichworten Arbeit, Bro oder Produktivitt 19. I. Impulsvortrag I.a. Social Media allgemein I.b. Zahlen aus Verbnden I.c. Beispiele aus Verbnden 20. Studie Verband 2.0 2010 und 2013 Insgesamt 13 Einzelfragen groenteils Multiple Choice - in vier Fragenblcken: I. Manahmen verbandsinterne Kommunikation, Information und Organisation II. Manahmen Auenkommunikation III. Kurz- und Mittelfristige Entwicklungen IV. Einfluss auf die Verbandsfhrung und Organisation 21. Ergebnisse zu Fragenblock I (Verbandsintern) Im Mitgliedernetzwerk eingesetzte Medien und Dienste 69% 31% 57% 49% 20% 31% 31% 43% 29% 13% Einfacher, Passwort geschtzter Bereich im Internet Personalisiertes Mitgliederportal Online-Umfragen unter den Mitgliedern Personalisierte(r) Newsletter Web- und/oder Videokonferenzen Podcasts, Online Videos (auch auf fremden Plattformen) RSS-Feeds Microblogging (z.B. Twitter) Interne Gruppen in sozialen Netzwerken (XING, Facebook etc., exklusiv fr Mitglieder) Andere 22. 22 Copyright Ergebnisse zu Fragenblock I (Verbandsintern) Verwaltung der Kontakt- und Adressdaten der Mitglieder 5% 59% 27% 7% 2% ber mehrere, dezentral gefhrte Datenbanken, Exceltabellen oder Outlook Mit einer zentralen Adressdatenbank (ohne Kampagnen- oder Eventmanagement) Mit einem zentralen Adress-, Kontaktdaten- und Kampagnenmanagementsystem (CRM zur Nachverfolgung aller Kommunikationsmanahmen und fr gezielte Massenmailings Mit einem integrierten Kampagnen- und Veranstaltungsmanagementsystem (Teilnehmereinladung, -Registrierung, - Nachverfolgung) Sonstiges 23. 23 Copyright Ergebnisse zu Fragenblock II (Aussenkommunikation) Fr Presse und ffentlichkeit eingesetzte digitale Medien und Dienste 28% 7% 28% 24% 17% 34% 31% 24% 31% 24% Onine-Umfrage Web- und Videokonferenzen Personalisierte(r) Newsletter RSS-Feeds Blog Mircoblogging (z.B. Twitter) Podcasts Profil in sozialen Netzwerken (z.B. Xing, Facebook) Gruppe in sozialen Netzwerken (z.B.Xing, Facebook) Videocommunity (z.B. YouTube) 24. Anhang Chancen ~25% erwarten Verstrkung der bisherigen Informationskanle nach Auen ~25% hofft auf verbesserte Chancen zum Dialog mit Interessierten ffentlichkeit. ~14% erwarten positive Auswirkungen auf Qualitt der Fhrungsfunktion durch: Themenmonitoring und Thementrendanalysen, effektives Agenda-Setting oder Optionen, den Service fr die Mitglieder zu verbessern. 25. Risiken 26. Ergebnisse zu Fragenblock IV (Auswirkungen auf Organisation) Zuknftige Auswirkungen auf die Fhrung des Verbandes 25% 61% 14% Die Fhrung des Verbandes wird nicht gravierend beeinflusst werden, weil sich vor allem die Experten im Verband um die Sozialen Medien kmmern werden. Soziale Medien werden eine wirksame Untersttzung fr die Verbandsfhrung sein, sie aber nicht prgen. Die Fhrung des Verbandes wird in einigen Jahren durch den strategischen Einsatz der Sozialen Medien vllig anders wahrgenommen. 27. Benchmarking Verband 1.0 (keine Manahmen) Einzelmanahmen Kombinierte Manahmenbndel Einbindung in Organisationsstruktur und/oder Verbandsstrategie Verband 2.0 (komplette Neuausrichtung des Verbandes) 6% 62% 23% 9% 0% Bezglich der in Umsetzung oder Planung befindlichen Manahmen besteht eine klare Schwerpunktverschiebung von den Einzelmanahmen in Richtung kombinierter Manahmenbndeln Auf die an der Umfrage beteiligten Verbnde entfllt bezglich des Standes bereits umgesetzter Manahmen in etwa folgende Verteilung: 28. Brandaktuell! Zwischenstand 2013 Welche Chancen und welches Potential sehen Sie in dem verstrkten Einsatz sozialer Medien fr die Verbandsarbeit (intern und extern)? 29. Brandaktuell! Zwischenstand 2013 Welche Risiken und Gefahren sehen Sie bei dem verstrkten Einsatz von sozialen Medien in der Verbandsarbeit (intern und extern)? 30. Brandaktuell! Zwischenstand 2013 Werden digitale Medien und Services Einfluss auf die Verbandsfhrung und Organisation haben? 31. I. Impulsvortrag I.a. Social Media allgemein I.b. Zahlen aus Verbnden I.c. Beispiele aus Verbnden 32. 32 33. 33 Nachwuchswerbung Beruf des Landschaftsgrtners bekannter machen Erfahrungsaustausch zwischen Auszubildenden frdern 34. Effiziente Kommunikation Schneller Zugriff Flexibel und dynamisch Zukunftsorientierte Themen / Feedback Wissens- Management Diskussion s-Plattform BGL-Wiki zur internen Kommunikation und Zusammenarbeit 35. 35 36. 36 37. 37 38. 38 39. 39 40. 40 Ein Beispiel ist die Kampagne ThinkING! zur Frderung des Nachwuchses in den Ingenieurberufen. Die Kampagne richtet sich vornehmlich an Schler und Schlerinnen aller Altersklassen und umfasst darauf abgestimmte Manahmen, wie 1. Einer bergreifenden Themen-Website und Printartikel primr zur Medieninformation 2. Einer Facebook-Seite fr Teens und Twens 3. Einen Tweet, Youtube-Kanal fr die gesamte Zielgruppe 4. Pixi-Heften fr die Kleinen und Computerspiele fr die Greren Mit dieser Kampagne schaffte es Gesamtmetall das Thema Medien bergreifend populr zu platzieren und tauchte dabei zu Schlsselbegriffen bei Google in den Spitzenrankings auf. 41. 41 42. 42 Lessons learned: Social Media Aktivitten mssen strategisch geplant, Medien bergreifend konzertiert und personalisiert werden. 43. Statusanalyse Strategie&Ziele Manahmen KernprozesseKernprozesse Politik & PRPolitik & PR Networking, MitgliederNetworking, Mitglieder Information, Beratung, ServiceInformation, Beratung, Service Buchhaltung, Personal, VertriebBuchhaltung, Personal, Vertrieb Organisationskapital * Verbandsorganisation Verbandsumfeld Umsetzung Evaluation Copyright Xpoint0 Gesamtstrategie 44. 44 45. Vielen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit! Xpoint0 Moderner Verband Managing Consultant Thomas Klau Berlin-Mitte Mobil +49 176 70423349 t.klauss@moderner-verband.de Moderner-Verband.de Download VCard Beratung & Lsungen fr Verbands-IT, digitale Kommunikation & Wissensmanagement