Wissensmanagement mit Web 2.0 (CeBIT 2009)

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    30-Oct-2014

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Vortrag von Martina Ghring, gehalten auf dem Learning & Knowledge Solutions Forum der CeBIT 2009 am 04. Mrz 2009.

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  • 1. Gelernt ist nicht genug - EffizientesWissensmanagement in der betrieblichen Praxis mit Web 2.0 CeBIT 2009 Forum Learning & Knowledge Solutions 04. Mrz 2009 Dr. Martina Ghring

2. Was ist Lernet 2.0?

  • Lernet war ein Programm des BMWi, das Projekte gefrdert hat, in denen Lerninhalte und Lsungen fr E-Learning und Wissensmanagement fr KMUs entstanden sind:http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Presse/pressemitteilungen,did=218790.html
  • Lernet 2.0 dient dem Transfer von innovativem E-Learning und Wissens-management und erprobt Web 2.0 Anwendungen, die fr KMUs geeignet sind. Dazu
    • werden im Rahmen einer Roadshow 2009 Lsungen am Markt und Best Practices vorgestellt:http://www.amiando.de/LERNET_Roadshow
    • werden im Lernetblog Lsungen, Best Practices, Trends, Material verffentlicht:http://www.lernet.infooderhttp://www.lernetblog.de

3. Realisierungspartner von Lernet 2.0

  • D-ELAN e.V. Deutschsprachiges E-Learning Netzwerkwww.d-elan.de :
    • Projektleitung, Konzept und Durchfhrung der Roadshows
  • mmb Institut fr Medien- und Kompetenzforschungwww.mmb-institut.de
    • Kontakt, Aufbau und Vernetzung der LERNET-Community
  • centrestage GmbHwww.centrestage.de
    • Konzept und Realisierung der Web 2.0 Lsungen

4. Kompetenzen von centrestage

  • Wir beraten, konzipieren, realisieren und betreuen Lsungen auf Basis von Web 2.0 und Social Software fr Unternehmen und untersttzen diese bei Enterprise 2.0-Vernderungsprozessen in
  • Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation,
  • Change-, Wissensmanagement und Lernprozessen,
  • Innovationsmanagement und E-Business.

5. Wozu Wissensmanagement?

  • 80% des Wissens, das man am Arbeits-platz bentigt, bekommt man nicht in formalen Lernkursen vermittelt sondern erhlt man informell.

http://itcilo.wordpress.com/2008/09/22/informal-learning/ 6. Wozu Wissensmanagement in KMUs?

  • zur Kommunikation und Sicherung von Arbeitsergebnissen
  • ... zur Verteilung (und Steuerung) von Arbeitsaufgaben
  • zur Expertenidentifizierung und -sicherung
  • ... bei Schichtwechsel und Arbeitsbergabe
  • ... zur Sicherung von Erfahrungen ausscheidender Mitarbeiter
  • zur schnellen Einarbeitung von neuen Mitarbeitern.

7. Inhalte 01/ Konversationen gestalten 02/ Umgang mit Nutzer-Informationen (UGC) 03/ Kollaborativ arbeiten 04/ Untersttzung kollektiver Aktivitten 8. Konversationen gestalten

  • Schnelle Dokumentation und Teilen einer Information, einer Aktion, einer Idee, von unterwegs
  • Entscheidungen werden nicht dokumentiert, wenn sie fr ein Dokument zu klein sind und es sich noch nicht lohnt, ein Formular auszufllen.
  • Konversationen sind zu 80% informell: Aber wie dokumentiert man den Austausch zwischen Tr und Angel? Die Idee aus der Kaffeekche? Die Diskussion beim Mittagessen?

9. Projektkommunikation im Microblog

  • Micropost-its in chronologi-scher Reihenfolge
  • Persnliche Schlsselbegriffe
  • Kommentare
  • Inhalte von auen z.B. Lese-zeichen, Tweets werden automatisiert verffentlicht

10. Mobile Blogging 11. Anwendungen und Effekte

  • Instant Communication
    • schnell eine Konversation, Idee festhalten
    • aktueller Arbeitsstatus, Projektfortschritt
  • Reduktion des E-Mail Verkehrs und von Abstimmungen
  • Auf dem Laufenden bleiben
  • Ideen, Hinweise, Kommentare fr alle transparent
  • Relevanz und Erkennen von Themenschwerpunkten
  • Einfache Strukturierung und Wiederfinden von Inhalten
  • Emotionale Atmosphren erfassen
  • Kognitive Prozesse entstehen

12. Inhalte 01/ Konversationen gestalten 02/ Umgang mit Nutzer-Informationen (UGC) 03/ Kollaborativ arbeiten 04/ Untersttzung kollektiver Aktivitten 13. Umgang mit Nutzer-Informationen (UGC)

  • Ein Nutzer wird aktiv, indem er
    • einen Beitrag schreibt,
    • einen Kommentar hinterlsst,
    • ein Problem, einen Wunsch, eine Anforderung uert,
    • ein Lesezeichen festhlt,
    • eine Idee, Info, News zu was er gerade macht ins Netz stellt (twittert),
    • eine Seite im Wiki erstellt oder ndert.
  • Diese Inhalte werden fr das Wissensmanagement genutzt.

14. Projektmonitoring im Google Reader

  • Keywords, Suchanfragen bilden
  • Gezielte Suche in Blogs, Social Sites, Websites
  • Liste ber LERNET in Widget

Suchstring RSS Feed 15. Anwendungen und Effekte

  • Informationen gezielt recherchieren, filtern und bewerten, bereitstellen
  • Reputationsmanagement:Erfahren, was (jenseits der bekannten Quellen) im Web ber LERNET geschrieben wird
  • Frhzeitiges Erkennen von und Reagieren auf Issues
  • Aufbau von Beziehungen durch Kommentieren, Verfolgen, Vernetzen
  • Serendipity-Effekt

16. Inhalte 01/ Konversationen gestalten 02/ Umgang mit Nutzer-Informationen (UGC) 03/ Kollaborativ arbeiten 04/ Untersttzung kollektiver Aktivitten 17. Kollaborativ Arbeiten

  • Neue Fhigkeiten mssen entwickelt werden:
    • Reach: die richtigen Men-schen identifizieren, mit denen ich kollaborieren mchte und
    • Awareness: mit diesen Men-schen einen Kommunika-tionsfluss sicherzustellen.

Source: Accenture (2008) 18. Themen und Veranstaltungen folgen in Twitter http://twitter.com/lernet 19. Meetings in Google Text und Tabellen

  • Agenda kann vor den Meetings von allen eingesehen und bearbeitet werden
  • Protokoll whrend des Meetings
  • Abstimmung einer Prsentation oder Erarbeitung einer Kalkulation

20. Anwendungen und Effekte

  • Instant Collaboration
    • sofortige thematische Zusammenarbeit mglich
    • kurze Rstzeiten auch fr neue Mitarbeiter
  • Meetings planen und vorbereiten
    • krzere Meetings
    • bessere Vorbereitung, E-Mail nur noch fr Termineinladung
    • schnellere und einfachere Nachbereitung
  • Ergebnisse (Berichte, Prsentationen, Angebote, Antrge, Ausschrei-bungen, Kalkulationen) kollaborativ erstellen und entscheiden
    • Inhalte und Diskussionen an einem Ort mit verteilten Teams
    • sehr schnell nderbar und nderungen sofort fr alle sichtbar

21. Inhalte 01/ Konversationen gestalten 02/ Umgang mit Nutzer-Informationen (UGC) 03/ Kollaborativ arbeiten 04/ Untersttzung kollektiver Aktivitten 22. Untersttzung kollektiver Aktivitten

  • Die meisten Werkzeuge in Unternehmen fokussieren auf Kollaboration und Gruppen.
  • Die Mehrzahl der Nutzer hat nur ein geringes Engagement innerhalb von gegeben Gruppen.
  • Mit Web 2.0 profitiert ein Unternehmen auch von weniger engagierten Nutzern und Bastlern, die nur sammeln, cut and pasten oder remixen.

23. Partizipation oder Wer generiert Inhalte?

  • 2-6% der Nutzer stellen ca. der Inhalte ins Internet.

Source: 10.09.2007 http://www.cio.de/strategien/methoden/841846/index1.html 24. Web 2.0 hilft die 1% Regel zu brechen!

  • 1%: Generieren, Verndern, Ergnzen, Bookmarken
  • 10%: Annotieren, Teilen, Bewerten, Folgen, Taggen
  • 100%: Suchen, Sammeln, Abonnieren, Lesen, Downloaden

1% Pro-sumer 10% Multiplikatoren 100% Konsumer 25. Power of Participation Source:http://ross.typepad.com/blog/2006/04/power_law_of_pa.html 26. Kollektives Bookmarking in Delicious http://delicious.com/lernet2.0 27. Anwendungen und Effekte

  • Nischen und verborgene Inhalte finden (Longtail-Effekte)
  • Wissenseinordnung und -verschlagwortung
  • Wissensschwerpunkte erkennen
  • Verknpfen von Themen und Akteuren
  • Den richtigen Ansprechpartner finden durch wer steckt hinter der Information?
  • Netzwerk von Experten gezielt aufbauen

28. Erfolgreiche KMU sind vernetzter Quelle: IMP 3 rove Benchmarking, Fraunhofer IAO, Jan. 2009 29.

    • Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens.

30. Kontaktdaten im New Media Format

  • Dr. Martina Ghring
  • Mobil: +49 (0) 711 3105 9704
  • Fax: +49 (0) 711 3105 9705
  • Skype: martinagoehring
  • E-Mail:[email_address]
  • XING:https:// www.xing.com / profile / Martina_Goehring
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