Jahresbericht 2013

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    16-Nov-2014

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Jahresbericht, Annual Report, DVFA, 2013

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  • 1. Deutsche Vereinigung fr Finanzanalyse und Asset Management e.V. JAHRES BERICHT 2013

2. INHALT 3. 05 07 17 19 23 35 4 3 BERICHT DES VORSTANDS 2013 SCHWERPUNK T THEMA F IN ANZ AK ADEMIE EF FAS E VEN TS und AK TIVITTEN bERICHT BER DIe GREMIEN Mitglieder und BIL ANZ 4. I n einem immer noch unruhigen M arktumfeld , von dem auch d ie D V F A als nicht wegzudenkender T eil des F inanzplatzes F rankfurt nicht unberhrt bleibt, positionieren wir uns weiter neu . S T E F A N B I E L M E I E R 5. 2013 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, der Verband hat ein arbeits- und ergebnisreiches Jahr hinter sich gebracht. In einem immer noch unruhigen Marktumfeld, von dem auch die DVFA als nicht wegzudenkender Teil des Finanz platzes Frankfurt nicht unberhrt bleibt, positionieren wir uns weiter neuzum Beispiel in Richtung moderne Kommunikations- kanle. Dazu gehren Social Media fr den Verband insgesamt ebenso wie die eSeminare der Finanzakademie. Ein bedeutender personeller Schritt war die Konzentration der Fhrungsspitze der DVFA, deren alleiniger Geschftsfhrer nun Ralf Frank ist. An dieser Stelle danken wir Dr. Peter Knig fr sein langjhriges Engagement. Mit Reiner Back, MEAG MUNICH ERGO Asset Management GmbH, haben wir willkommene Verstrkung im Vorstand und in den Ressorts Fixed Income und Asset Ma- nagement bekommen. Den Reigen der Foren erffneten wir Anfang des Jahres mit dem 3.DVFA Banken Forum zum Geschftsmodell Risiko ber Finanzmrkte als komplexe Systeme und warum die Volkswirt- schaft berhaupt gesunde Banken braucht. Das 3.DVFA Corporate Bond Forum fragte nach Plain and boring side liners und der Zu- kunft des Corporate Bond Marktes. Gesellschaftliche Verantwor- tung und Renditeerwartung: Asset Management im Jahr 5 nach Lehman war Gegenstand des 3.DVFA Asset Management Forums. Die DVFA hat 2013 insgesamt vier Umfragen durchgefhrt, um ein Stimmungsbild zu aktuellen Themen einzufangen, unter anderem zur Beurteilung von Rekordgewinnen bei amerikani- schen Banken oder in Zusammenarbeit mit dem IR-Club zur Rele vanz der Informationen auf Social Media-Plattformen. Es gab auch eine Umfrage zum Status mittelstndischer Anleihen, einem Schwerpunktthema der DVFA. Anleihen waren auch Gegenstand des Clubformates im Juni 2013 mit der Diskussion, ob Fremd- kapitalanleger Anleger zweiter Klasse sind; in einem weiteren DVFA Club haben uns wir Anfang des Jahres mit der neuen Finan- zierungsform Crowd Investing beschftigt, dies ebenfalls eine bri- sante Diskussion. In Sachen Kapitalmarktkommunikation waren wir rege unterwegs. Deutsche Brse und DVFA haben im Rahmen der Frhjahrskonfe- renz im Mai eng kooperiert, gleiches gilt fr das Eigenkapitalforum, bei dem das Konferenzteam der DVFA das One-on-One-Manage- ment mit sehr groem Erfolg organisiert hat. Schlielich geh- ren dazu auch die Konferenzen, angefangen bei der Life Science Konferenz, diesmal zu Investitionsstrategien im Life Science Sektor, ber den Next Stop for Real Estate Professionals, die Immobilien- Konferenz im August, bis hin zur 11th SCC_ Small Cap Confe- rence, auf der ber 200 Einzelgesprche mit dem Senior Manage- ment von mittelstndischen brsennotierten Unternehmen abge- halten wurden. ber 120 Gste besuchten schlielich die 5. DVFA Investment- Consultant-Konferenz zum Thema Eurokrise und Auswirkungen auf das Asset Management. In der Finanzakademie wurde das zehnjhrige Jubilum des CIIACertified International Investment Analyst und der tausends- te Absolvent der internationalen Qualifizierung fr Investment Professionals gefeiert. Es gab auch ein erstes CIIA-Symposium zu Behavioral FinanceVerzerrungen und Anomalien: aktuelle Herausforderungen fr Asset Manager und Investoren. Das Exe- cutive-Seminar Financial Modelling wurde angestoen und beim neu aufgelegten Seminar FIROFixed Income Investor Relations Officer zum Thema Unternehmensanleihen bndeln DIRK und DVFA ihre Krfte. Die eSeminare erwhnte ich oben bereits. Die DVFA hat jetzt 1.402 persnliche Mitglieder. Ich danke ganz herzlich allen, die sich im Team fr die Ziele und Wahrneh- mung der DVFA engagiert haben, im Vorstand, in Kommissionen, Arbeitskreisen und ganz besonders in der DVFA-Geschftsstelle. Frankfurt, im Mrz 2014 Stefan Bielmeier im Namen des Vorstands DVFA e.V. 5DVFA JAHRESBERICHT 2013 6. Schwer punkt thema 7. Die DVFA ist dabei, sich inhaltlich und konzeptionell neu auf zustellen. Der Verband macht sich auf den Weg, die Anforderun- gen der Zukunft anzunehmen. Dazu hat die DVFA-Pressestelle einige Fragen an Stefan Bielmeier, Vorstandsvorsitzender, und Ralf Frank, Generalsekretr, gerichtet. DVFA: Der Verband hat sich seit dem 50-jhrigen Jubilum neu ausgerichtet. Welche Ziele haben Sie sich fr 2014 gesetzt? Stefan Bielmeier: Der Verband soll sich in einer Hinsicht ffnen, modernisieren. Wir arbeiten an unserer Auendarstellung, haben eine neue Webseite aufgesetzt, bedienen moderne Kommunikati- onskanle. Die Fhrungsspitze der DVFA wurde konzentriert, Ralf Frank bernimmt die Geschftsfhrung allein. Wichtig zu erwh- nen ist mir, dass es in anderer Hinsicht nicht um einen Bruch mit der 50-jhrigen Tradition des Verbandes geht, sondern um eine Neuausrichtung im Sinne einer konstruktiven, evolutionren Fort- entwicklung. Ralf Frank: Ja, wir mssen sehen, dass sich zum Beispiel die Be- rufsbilder verndert haben, der klassische Finanzanalyst ist zah- lenmig rcklufig. Die DVFA bietet als Berufsorganisation eine ganze Reihe von Qualifikationen an, um eine Ausdiffe- renzierung der Berufsbilder und deren Implementierung in der Finanzwelt zu befrdern. Wir beeinflussen also die Entwicklung der Berufsbilder selber mit. Wir sind auch in den Kommissionen rege unterwegs und arbeiten an einer Vielzahl von Sachthemen, um Standards zu schaffen, zum Beispiel die Standards fr Bond kommunikation. Die DVFA ist nun auch in den sozialen Netz- werken aktiv, Facebook, LinkedIn, XING, slideshare und twitter. Welche Chancen erffnen sich damit fr die DVFA? Stefan Bielmeier: Sie wissen, dass ich davon berzeugt bin, dass Social Media in einem Unternehmen Chancen erffnen. Ich selbst habe bei der DZ BANK einen Blog, in dem ich zu aktuellen Themen Stellung nehme, und der ausgesprochen positiv angenommen wird. Was liegt fr einen Verband wie die DVFA nher, als sich bei Netz- werken zu prsentieren, Kompetenz zu zeigen, aktuelle Inhalte zu kommunizieren, deren Auswahl davon zeugt, dass die DVFA Entwicklungen verfolgt, kommentiert? Natrlich haben die klassi- schen, traditionellen Medien nach wie vor ihre Berechtigung, ich selbst gehre zu jenen, dieimmer nochregelmig Tageszei- tungen lesen. Ralf Frank: Das kann ich nur voll und ganz untersttzen. Wir be- spielen ganz unterschiedliche Kanle wie Facebook, LinkedIn, XING, Slideshare und twitter. Ein Redaktionsteam schlgt Postings vor, schaut sich nach Inhalten um, und dann werden ausgewhlte Studien oder Artikel als Hinweis verlinkt. Das zeigt nach auen, dass der Verband aktiv am Finanzmarkt-Geschehen teilnimmt. Ei- nen Blog haben wir natrlich auch. Dort ist Raum fr vertiefende Kommentare. Stefan Bielmeier: Ergnzend mchte ich hinzufgen, dass Social Media vielleicht so etwas wie ein weiterer Mosaikstein in einem groen Raum von Kommunikationskanlen sind, um den Bekannt- heitsgrad der DVFA zu erhhen. Schlielich mchten wir Mitglie- der gewinnen. Herr Bielmeier, welche Motive hatten Sie, als Sie den Vorsitz bei der DVFA bernahmen bei der Vorstandswahl 2012? Stefan Bielmeier: Ich bin davon berzeugt, dass gewisse berufliche Positionen eine gesellschaftliche Verantwortung mit sich bringen. Wie Sie wissen, bin ich als Chefvolkswirt bei der DZ BANK ttig. Die DVFA als Standesorganisation der Investment Profes- sionals in Deutschland reprsentiert die Interessen von Asset Managern, Analysten, Buy- und Sellside, und Risikomanagern, Investmentbankern und Bankern im Allgemeinen. Die DVFA ist also Kreuz- und Angelpunkt von Personen, die eine groe Verantwor- tung innerhalb der Wirtschaft und unserer Gesellschaft haben. Die Verbindungslinie ist die Bereitschaft, diese Verantwortung als konstruktive Herausforderung anzunehmen. Herr Frank, Sie sind zum Thema Nachhaltigkeit prsent unterwegs. Inwieweit kann ein Berufsverband wie die DVFA darauf hinwirken, dass Nachhaltigkeit als Finanzmarktthema ernster genommen wird? Ralf Frank: Das Thema interessiert mich tatschlich sehr. Schon 2009 habe ich in einem Interview mit dem Handelsblatt betont, dass ich eine gesetzliche Verpflichtung zu Nachhaltigkeitsberich- ten fr erforderlich halte. Unternehmen sollten klar und nachvoll- ziehbar ausweisen, welche Bilanz sie hinsichtlich Umweltwirkung vorweisen knnen. Die Art und Weise der Produktionsprozesse, die Produkte selbst, das alles hat eine Umweltwirkung. Wir haben ganz klar eine Verpflichtung gegenber nachkommenden Genera- tionen. Die Bedeutung von Berichterstattung in Bezug auf Nachhal- tigkeit wird immer noch zu wenig ernst genommen. Die DVFA hat eine Matrix von Nachhaltigkeitsfaktoren fr Branchen definiert, um einen Standard zu etablieren. Herr Bielmeier, Herr Frank, Vielen Dank fr das Interview. interview 7DVFA JAHRESBERICHT 2013 8. Ralf Frank Ralf Frank studierte in Brssel, Essen, Manchester und Sheffield und hat einen Abschluss MA in Kommunikationswissenschaft und Politologie (Universitt Essen) sowie einen MBA (Sheffield Hallam University/UK). Er hielt verschiedene Senior-Management- Positionen bei einem US-amerikanischen Investitionsgterher- steller, ebenso als Senior-Berater bei einer europischen Unter- nehmensberatung. Er ist Autor zahlreicher Artikel und Fachpub- likationen ber Finanzkommunikation, Nachhaltigkeit und Unter- nehmensberichterstattung, und hufig Sprecher, Moderator und Panellist im In- und Ausland. Ralf Frank ist seit 2002 bei der DVFA, seit 2004 als Geschfts fhrer der DVFA GmbH, seit 2011 als Generalsekretr des Ver- bands und als Geschftsfhrer des Gemeinntzigen DVFA Insti- tuts fr Finanzstudien. Stefan Bielmeier wurde am 18. Juli 1966 in Schweinfurt geboren, ist verheiratet und hat 4 Kinder. Nach Abschluss seines Studiums der Volkswirtschaftslehre begann er 1996 seine Karriere bei der Deutschen Bank AG. Sein Aufgabengebiet umfasste zunchst hauptschlich die Erstellung von konometrischen Prognosemodellen fr Zinsen, Renditen und Wechselkurse sowie die Prognose und Analyse von Wirtschafts- indikatoren. Seit Januar 2006 war er fr das Economic Research innerhalb von Global Markets in Deutschland verantwortlich, und seit Januar 2009 umfasste seine Verantwortlichkeit auch die Be- reiche Asset Allocation und Aktienstrategie. Im Juni 2010 trat Stefan Bielmeier in die DZ BANK ein. Er leitet dort den Bereich Research und Volkswirtschaft und ist Chefvolks- wirt der DZ BANK. Damit ist er verantwortlich fr die strategische Ausrichtung des Bereiches, fr smtliche Wirtschafts- und Finanz- marktprognosen der DZ BANK sowie fr die Entwicklung von Posi- tionen der Bank zu wirtschaftspolitischen Fragestellungen. Diese Themen vertritt er auch in zahlreichen ffentlichen Kundenveran- staltungen sowie in den Medien. Daneben wirkt Stefan Bielmeier in verschiedenen Gremien mit, darunter in der Arbeitsgruppe der Chefvolkswirte der acht europischen UNICO-Banken, in der unter seiner Leitung strategische Fragestellungen des Bankensektors sowie volkswirtschaftliche Fragen errtert werden. Sein Hauptan- liegen in all diesen Ttigkeitsfeldern ist es, fr Privatanleger in einem schwierigen Umfeld geeignete Investitionsstrategien zu entwickeln. Neben den Funktionen in der DZ BANK ist Stefan Bielmeier auch Vorsitzender des Vorstandes der DVFA Deutsche Vereini- gung fr Finanzanalyse und Asset Management e.V., des Berufsver- bands der Investment Professionals in Deutschland. Ziel der DVFA und ihrer Mitglieder ist die Pflege des Berufsbildes, die Weiter entwicklung der Rahmenbedingungen fr die Berufsausbung sowie die Frderung des Verstndnisses der ffentlichkeit fr den Beruf. V ita 8 SCHWERPUNKTTHEMA 9. I ch bin davon berzeugt, dass gewisse berufliche P ositionen eine gesell schaftliche V erantwor tung mit sich bringen . S T E F A N B I E L M E I E R 10. 10 In eigener Sache von Ralf Frank ber 55 Jahre hat die DVFA ihre Reputation als Finanzanalys- tenverband aufgebaut und sich die Position des Chefausbil- ders der Investment Professionals im deutschen Markt erobert. Derweil, insbesondere in den letzten etwa 5 Jahren, ist die Struk- tur der Mitgliedschaft im Verband immer heterogener geworden, arrivierte Kommunikationsmodelle haben sich modifiziert, die Ansprche von Berufsangehrigen an ihre Standesorganisation sind gewachsen, und Zeit von Investment Professionals fr ein Engagement in DVFA-Gremien ist knapper. Kern der Modernisierung ist die Schrfung des Profils des Verbands. Bereits heute bildet die ursprngliche Kerngruppe der DVFAEquity Sell-side Analystennur noch 20% der Mitglieder. Knapp 45% der Mitglieder arbeiten auf der Buy-side im Fondsma- nagement oder der Buy-side Analyse, im institutionellen Vertrieb. Ca. 20% der Mitglieder der DVFA rekrutieren sich aus Bereichen wie M&A oder Corporate Finance. Noch dazu kommen Bereiche in Banken wie Kreditmanagement oder Risikomanagement bzw. Assetklassen wie Immobilien, in denen die DVFA-Finanzakademie seit Jahren erfolgreich Investment Professionals ausbildet. Es ist schlichtweg nicht mehr korrekt, bei all diesen Gruppen vom Ver- band der Finanzanalysten zu sprechen. Vielmehr sind es Funktio- nen oder Ttigkeiten, bei denen finanzanalytisches Knowhow eine mehr oder weniger groe Rolle spielt. Zuknftig definiert die DVFA Investment Professionals nicht mehr nur als Finanzanalysten oder Asset Manager, sondern ver- steht sich als Standesorganisation von allen Personen, die im Kapitalmarkt ttig sind, und die beruflich Finanzierungs- und Anlageprodukte konzipieren, managen, evaluieren oder berwachen, Anlageentscheidungen treffen bzw. beratend begleiten, oder Kredit-, Bonitts- und andere Finanzrisiken analysieren. Im Zuge der berflligen Re-Definition hat der Vorstand 8 Zielgruppen bzw. funktionale Felder festgelegt, die der Verband zuknftig prioritr bedienen wird. Dies sind Personen im Sinne der neuen Definition in Banken Asset Management Fixed Income Immobilien Unternehmensbewertung/-analyse Banken-Risikomanagement Kreditmanagement und junge Berufsangehrige Strkung der Leistungen fr Mitglieder Der Verband wird Mitgliedern zuknftig verstrkt exklusive Leistun- gen anbieten. Die Teilnahme an bestimmten Veranstaltungen wird zuknftig nur noch Mitgliedern vorbehalten sein, wie z.B. an dem im Februar neu eingefhrten Format DVFA Insights, das DVFA-Mitglie- der monatlich ber Branchen oder wichtige Themen im Rahmen von Lunch- oder Breakfast-Meetings informiert. Zudem erhalten DVFA- Mitglieder stark kostenreduziert oder -frei Zugang zu DVFA-Foren und -Symposien. Verjngung der Mitgliedschaft durch 1. YIP Young Investment Professionals Der Verband bietet jungen Berufsangehrigen bis 40 Jahren eine Plattform fr eigene Aktivitten. Junge Berufsangehrige knnen sich bei den YIPs fr eigene Themen wie Karriere, persnliche Weiterentwicklung und Networking engagieren, und eigene Veran- staltungen durchfhren. 2. Hochschulmarketing und Junior Mitgliedschaft Studierende in kapitalmarkt-relevanten Disziplinen wie BWL/Finan- zen oder Volkswirtschaft knnen sich schon im Hauptstudium bei der DVFA ber Themen informieren und an ausgewhlten Ver- anstaltungen teilzunehmen. Eine Junior-Mitgliedschaft sichert eine frhe Bindung zu ihrem zuknftigen Ttigkeitsfeld. Mehr Visibilitt der DVFA in der ffentlichkeit Die DVFA wird zuknftig mehr in die Rolle eines Erklrers des Ka- pitalmarktes schlpfen. ber die ffentlichkeitsarbeit der DVFA wird gezielt thematische Bandbreite angestrebt, indem Studien und Forschungsprojekte durchgefhrt werden. Zudem werden Zielgruppen ber Social Media wie XING, Facebook, Twitter und Blogs, die erfolgreich Ende 2013 in Betrieb genommen wurden, ber wichtige Themen und Trends in der Branche informiert. Attraktivere und effizientere Mglichkeiten der Weiterbildung anbieten Auch wenn es manch einem Berufsangehrigen noch seltsam vor- kommt: eLearning, d.h. Seminar- und Weiterbildungsprogramme am PC oder gar auf einem Tablet, gehren mittlerweile zum Stan- dardrepertoire einer jeden Akademie. Die DVFA wird ihre bekannten Postgraduierten-Studiengnge wie den CIIA, CCrA oder CRM durch online Materialien, Webinare und Lernfilme ergnzen und erstmals komplette digitale Seminare anbieten. Die teilweise dramatischen Vernderungen in unseren Mrkten bringen mit sich, dass sich mehr und mehr Berufsangeh- rige aus der Flche, d.h. auerhalb von Frankfurt, fr die Weiterbil- dungsangebote der DVFA interessieren, aber immer weniger bereit sind, dafr den Reiseaufwand auf sich zu nehmen. Diesen Zielgrup- pen werden die eLearning-Angebote der DVFA entgegenkommen. Die DVFA verndert sich und das ist gut so. Einige Resultate unserer Modernisierung haben schon Frchte getragen; andere werden im Laufe diesen Jahres sichtbar werden. Wir haben uns viel vorgenommen, in der fr den Kapitalmarkt typischen Rede- weise: wir sind bullish. SCHWERPUNKTTHEMA 11. 11 Exklusiv fr Mitglieder Social media, web, Studien Social media, web, Studien YIP kommission Risiko- management kommission Kreditanalyse &-mngt. Cruf AK Sektoren AK Corp. Val. kommission Immobilien kommission Asset Management kommission Responsible Investing kommission Corporate Bonds kommission Rating kommission Banken Immobilien forum AM forum Fixed income forum Banken forum Young Investment Profs Banken- Risikomngt. forum Kreditanalyse & mngt. forum UN-Bewertung forum DVFA Insights DVFA Insights DVFA Insights DVFA Insights DVFA Insights DVFA Insights DVFA Insights DVFA Insights DVFA JAHRESBERICHT 2013 ffentlichffentlich 12. BERLINDer V erband national und international unterwegs Nachhaltiges Investieren, nachhaltiges Finanzieren: Finanzbranche und Bundesumwelt- minister im Gesprch ber die Energiewende Ralf Frank, DVFA-Generalsekretr, moderierte am 14. Mai 2013 einen hochkartig besetzten Dialog mit Finanzmarktakteuren unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministeriums. Es nahmen Peter Altmaier, Bundesumweltminister, Markus Burghardt, Vorstand Financial Services PwC, Daniel Just, Vorstands- vorsitzender Bayerische Versorgungskammer, Holger Kerzel, Ge- schftsfhrer MEAG MUNICH ERGO Kapitalanlagegesellschaft mbH, Alexander Schindler, Vorstand Union Investment, und Gnter Tallner, Bereichsvorstand Commerzbank AG, teil. Als Fazit der Diskussion lsst sich festhalten, dass fr die Finanzierung der Energiewende durch Banken, Asset Manager und Pensionskassen insbesondere die regulatorischen Rahmen- bedingungen, denen die Finanzbranche unterliegt, der politischen Zielstellung der Energiewende angepasst werden mssen. 12 SCHWERPUNKTTHEMA 13. HON GKON G Das 26. ACIIA Council Meeting Das 26. ACIIA Council Meeting fand in Hong Kong unter der Feder- fhrung des Hong Kong Securities and Investment Institute (HKSI) statt. Stefan Bielmeier, DZ BANK AG, Vorstandsvorsitzen- der der DVFA, und Ralf Frank, Generalsekretr der DVFA, waren fr den deutschen Dachverband angereist. ACIIA, Association of Certified International Investment Ana- lysts, ist die Dachorganisation der nationalen CIIA-Verbnde. Die innerhalb des ACIIA 2005 gegrndete gemeinsame Lernplatt- form fr CIIA-Kandidaten ILPIP, International Learning Plattform for Investment Professionals, koordiniert die Entwicklung der Lernmaterialien. 13DVFA JAHRESBERICHT 2013 14. Social Media Ralf Frank im ersten Blog-Beitrag: Liebe Investment Professionals und Freunde der DVFA, seit Dezember 2013 funkt die DVFA nun auch ber Social Media. Zunchst als Soft Launch (laufen lernen, bevor man mit dem Rennen beginnt) haben wir unsere Prsenzen auf Twitter, Facebook, XING und LinkedIn Zug um Zug mit interessanten Nachrichten und Hinweisen zu Studien gefllt, um nunmehr mit der Werbung von Followern zu beginnen. Dies um IhnenDVFA-Mitgliedern, -Absolventen und Freundeneine Orientierung in einem zuneh- mend unbersichtlichen Umfeld von Postings, Nachrichten und medialen Inhalten zu geben. ber den DVFA-Blog werden Stefan Bielmeier, Vorstands- vorsitzender des DVFA e.V. und Chefvolkswirt der DZ BANK, und ich noch dazu abwechselnd ber Entwicklungen im Markt, inter- essante Begebenheiten, das, was uns bewegt und von dem wir glauben, dass es durchaus kommentierungswrdig ist, berichten mal ernsthaft, mal launig, mal nachdenklich, mal mit Humor, gem dem Motto ein Scherz hat oft gefruchtet, wo der Ernst nur Widerstand hervorzurufen pflegte, wie ein gewisser Herr August von Platen-Hallermnde befand 14 SCHWERPUNKTTHEMA 15. 15DVFA JAHRESBERICHT 2013 16. FINANZ AK ADEMIE 17. Weitere Infos finden Sie unter www.dvfa.de/eSeminare und www.dvfa.de/executive-seminare Bericht zur Lage Die DVFA-Finanzakademie verbuchte 2013 sowohl bei den Post- graduierten-Programmen als auch bei anderen Veranstaltungen gute Teilnehmerzahlen. Im Frhjahr wurde dem 500sten Absol- venten das Zertifikat zum Certified Credit Analyst berreicht, im Dezember gratulierten wir dem 1.000sten CIIA-Absolventen in Deutschland. Das Weiterbildungsangebot der DVFA-Finanzaka- demie stellt sich neuen Herausforderungen: 2013 haben wir kon- sequent begonnen, den langjhrigen Innovationsstau aufzulsen und neue Wege im Bereich der LehrmethodikStichwort eLear- ningals auch im Hinblick auf das Produktangebot mit den Exe- cutive-Seminaren einzuschlagen. eLearning Das komplett neu aufgesetzte DVFA-Netz, in dem Unterrichts- materialien zum Download bereit stehen, ist vollstndig in den Internetauftritt der DVFA integriert. Seit Anfang 2013 bietet die DVFA-Finanzakademie mit den eSeminaren erstmals eine komplett orts- und terminunabhngige Wissensvermittlung an. Vom Typus entsprechen eSeminare sogenannten Lernfilmen. Vier Prsenz seminare wurden per Video aufgezeichnet und mit den entspre- chenden Vortragsfolien synchronisiert. Die Themen der ersten eSeminare sind: Aktienanalyse Analyse von Zinsinstrumenten Bilanzierung nach HGB und IFRS Derivative und strukturierte Finanzprodukte Teilnehmer der eSeminare greifen ber das Internet auf die Inhalte zu und sehen in einem Split-Screen sowohl den Referenten als auch die Folien. Die eSeminare haben eine Dauer von etwa fnf bis sieben Stunden. Teilnehmer entscheiden individuell, wie lange und in wie vielen Etappen sie das eSeminar durcharbeiten mchten. executive-Seminare Mit so genannten Executive-Seminaren wird ein neues Ange- bot fr DVFA-Absolventen, Mitglieder sowie erfahrene Praktiker offeriert. Das erste Executive-Seminar Fixed Income Investor Relations Officer boten DIRKDeutscher Investor Relations Ver- band und DVFA in einer Kooperation im Oktober an. Ziel dieses Seminars ist es, Kenntnisse auf dem Gebiet der Fixed Income Investor Relations zu vertiefen und das gegenseitige Verstnd- nis der anleiheemittierenden Unternehmen auf der einen und der Bond-Investoren und -Analysten auf der anderen Seite zu frdern. Die Referenten kommen sowohl aus Emissionshusern als auch von Emittenten. Das zweite Executive-Seminar Financial ModellingFinanz- modellierung und DCF-Bewertung in Excel hlt federfhrend Prof. Dr. Bernhard Schwetzler, Lehrstuhlinhaber an der HHL Leipzig Graduate School of Management sowie Leiter des DVFA-Arbeits- kreises Corporate Transactions & Valuation. Die Teilnehmer lernen die eigenstndige Entwicklung eines integrierten Excel-basierten Finanzmodells. Weitere (bereits geplante) Executive-Seminare fr 2014 sind ESGBewertung, Messung & Integration sowie Behavioral Finance. CIIA-Symposium Mit dem ersten CIIA-Symposium im Oktober 2013 lud die DVFA- Finanzakademie ein, sich einen Tag intensiv mit dem Thema Be- havioral FinanceVerzerrungen und Anomalien: aktuelle Heraus- forderungen fr Asset Manager und Investoren zu befassen. In sieben Vortrgen wurden sowohl aktuelle Forschungsergebnisse als auch die praktische Umsetzung von Behavioral Finance-Anst- zen im Asset Management diskutiert. Diplomverleihung Den Absolventen der folgenden vier DVFA-Postgraduierten-Pro- gramme wurden am 15. Mrz 2013 ihre Zertifikate im Haus der Deutschen Bundesbank berreicht: CIIACertified International Investment Analyst, 19. Jahrgang CCrACertified Credit Analyst, 18. Jahrgang CeFMCertified Financial Manager, 8. Jahrgang CRMCertified Risk Manager, 4. Jahrgang In seiner Keynote sprach Hans-Joachim Kohse, Prsident der Hauptverwaltung Frankfurt am Main der Deutschen Bundesbank, ber Aktuelle Herausforderungen fr die Finanzstabilitt. Im An- schluss wurden die Jahrgangsbesten geehrt sowie allen Absol- venten ihre Zertifikate durch den wissenschaftlichen Leiter der Programme CRM und CeFM, Prof. Dr. Markus Rudolf von der WHU Otto Beisheim School of Management, berreicht. Die Verleihung klang mit einem Get-together aus. 17DVFA JAHRESBERICHT 2013 18. EF FAS 19. Dear friends: Last year 2013 EFFAS continued working to promote the image of our European federation as: Center for reflection and think tank, encouraging the research and the independent opinion on Economy, Finance and Financial and Stock Markets with the ultimate goal of setting necessary standards for the finance industry. Working and Discussion Forum for qualified professionals and researchers in those fields. We also want to share our views with the economic and financial authorities in order to facilitate the modernization and best knowledge of capital markets. International referent in the training and qualification of investment professionals. Civil society is the final recipient of our proposals and solutions facing the concerns, problems and challenges of European and international economic and financial reality. In this sense, EFFAS will continue working with financial and supervisory authorities to give our opinion, contributing to the approach of issues or mat- ters of interest to the financial system in the various aspects that continue being interesting both at European level and for our national countries. Recent examples have been our participation in the Green paper on long-term financing of European economy, the contributions that our FAC Commission periodically makes to the IASB, our collaboration with ICGN and PRI in the ESG project sponsored by the European Commission or our active participa- tion in the ESMA conference calls. On the other hand, we must further strengthen our ability to generate discussion forums as well as putting more emphasis on publicizing the standards that we have already created and others we will create in the future. Bond Communication, Substitution rates in DC pension Funds, ESG, AIAF Guide and technical meet- ings organized by our EFFAS Commissions are clear examples of our capacity in this field. Just last May we had the opportunity to present our activities, especially the new training and certification projects on ESG, to the DG of Enterprise and Industry at the European Commission in Brussels. His General Manager, Daniel Calleja, invited EFFAS to participate in the next Financial Forum for Small and Medium caps to be held in 2014. We firmly believe that with this type of meetings we increase our visibility to the authorities while it is a good opportunity for possible collaborations on projects funded by the EU. Also during this past year EFFAS has participated and even sponsored various events organized by our NMS. For example the Annual Financial Market Liquidity Conference 2013, held in Bu- dapest, the Annual Conference of the Romanian Association of Financial Banking Analysts, held in Bucarest, the ESG Annual Conference held in Paris, the Conference about Bond Communi- cation in Madrid or 15th Euro Finance Week, held in Frankfurt. In addition, since last March, the EMC organizes, in collabo- ration with the NMS, conferences or seminars the day before or after the EMC meetings. The objective is to give greater visibility to our activities, to facilitate the networking among members of our associations and the EMC members, allowing us to learn first-hand their concerns and needs as well as having the op- portunity to explain to the local authorities and supervisors the EFFAS role as European Federation. Another traditional activity of EFFAS has been the continu- ous training and accreditation of professionals. Our leadership as certification center goes necessarily on being able to create new Diplomas adapted to the new market demand, supporting NMS to promote the corresponding training programs. Aware of this necessity, last February we celebrate the first EFFAS Regional Forum in Budapest organized jointly with the Hun- garian Association and the EFFAS TQC. Several Central and East- ern European countries participated in this event. The Forum helped to inform all the attendees about the latest developments within EFFAS and to present the strategic activity plan prepared by the Executive Management Committee (EMC) for the next three years. Other topics covered were the description of the EFFAS Com- missions, their main activities and their aims, with particular atten- tion to the work of TQC and the new projects in the field of training. During 2013 we have implemented two new EFFAS Certified Diplomas: Risk Management and ESG, and we are already work- ing on the new Credit Analyst diploma. We thank to the Belgian (ABAF-BVFA) and German (DVFA) associations for their continu- ous contributions and suggestions and especially for their active participation in these projects. Handling the requests of some associations and as part of our social action, we also considered appropriate to launch a policy of scholarships and grants, initially for our CEFA Diploma, although we hope to extend it to the rest of Diplomas in successive years. Last July 2013, again with the sponsorship of Banco San- tander, we celebrated the sixth edition of the EFFAS Summer School. Around 200 participants, CEFA and CIIA holders and other financial analysts from Europe, Africa, Asia and America could enjoy the magnificent facilities of the Santander Financial City in Boadilla del Monte, where it was held. During three days there were simultaneous workshops and plenary sessions given by EFFAS experts in different subjects: Corporate Finance, Portfolio Management, Fixed Income, Derivatives, Equities and Financial Accounting who actively participated in their solution. The attend- ees also had the opportunity to hear top level speakers who gave the scheduled conferences and speeches, discussing with partici pants about the current financial situation. The ESS is certainly a prime example of our capacity to or- ganize international events and facilitate networking between 19DVFA JAHRESBERICHT 2013 20. our associations. In this sense we are working to promote new initiatives such as the EFFAS Annual Investment Professional Congress and the EFFAS Quarterly Professional meetings. Regarding the relationship with other international associa- tions, EFFAS remains a member of ACIIA, ECMI, ICIA, XBRL, GIPS and WICI. We have even been able to consolidate our position in XBRL and WICI where our representatives now occupy positions in the Boards of these institutions. We thank them for their con- tinued support to EFFAS. In September 2013, ACIIA and EFFAS signed a service con- tract so EFFAS begin to take charge of the ACIIA Headquarters in Frankfort. In this sense, EFFAS had started at the same time nego tiations with the DVFA in order to foresee sufficient office space and infrastructure. Finally, last September an agreement has been reached and EFFAS will host the ACIIA offices as from July 1st 2013 onwards. We thank DVFA, especially its Secretary General Mr. Ralf Frank, for the continuous support offered to EFFAS, sup- port that has allowed reaching the agreement noted above. Finally, on behalf of the EMC members, I especially appre- ciate the efforts of those who work daily to make possible, year after year, the EFFAS achievements. I also wish to thank all the presidents of the EFFAS national associations for their support and interest in promoting the reflexion and value creation of our European Federation. I would also like to express our gratitude and recognition to all professionals and authorities who have supported EFFAS with his presence at several events, reports and programs. As EFFAS Chairman I remain at your disposal to receive all advice, ideas or suggestions as well as constructive criticism when it seems that something is not working as it should. Jess Lpez Zaballos, Ph.D. EFFAS Chairman 20 EFFAS 21. E F F A S continued working to promote the image of our E uropean federation as a center for reflection and think tank . J es s L pez Z aballos 22. E VENTS unD AK TIVITTEN 22 THEMA 23. DVFA JAHRESBERICHT 2013 Der DVFA-Kongress ist ein neues Veranstaltungsformat fr The- men mit Tragweite. 2013 waren dies Pensionsverplichtungen und Funding Gap sowie Ethik und Finanzwirtschaft. Im ersten Teil sprachen Michael Schmidt, Union Investment Privatfonds GmbH, und Martin Thiesen, Deutsche Asset & Wealth Management. Pensionsrisiken gewinnen zunehmend an Relevanz, darin waren die Redner sich einig. Professor Dr. Julian Nida-Rmelin, LMU Mnchen, Leiter der Arbeitsgruppe Ethik und Finanzwirtschaft, war als Sprecher zum Thema Ethik zu Gast. Nida-Rmelin berzeugte mit einem rheto- risch versierten Vortrag, und erluterte: Die wirtschaftliche Praxis ist nicht moralfrei, wie uns die marktradikale Ideologie in den letz- ten Jahrzehnten weismachen wollte, im Gegenteil: eine (Finanz-) Wirtschaft, die sich aus allen kulturellen und moralischen Bindun- gen herauslst, bt ihr wichtigstes Kapital ein: Vertrauen. ber 100 Gste fanden den Weg ins DVFA Center zum ersten DVFA-Kongress. F E ATURE DV FA - Kongress am 28.M ai2013 Professor Dr. Julian Nida-Rmelin, LMU Mnchen, Leiter der Arbeits gruppe Ethik und Finanzwirtschaft, und Ralf Frank, Geschftsfhrer und Generalsekretr DVFA Michael Schmidt, Union Investment Privatfonds GmbH, und Martin Thiesen, Deutsche Asset & Wealth Management. 2323 24. 24 Auch 2013 fanden viele Gste den Weg zur DVFA, um an der Mit- gliederversammlung teilzunehmen. Rainer Back, MEAG MUNICH ERGO Asset Management GmbH, ist neues Vorstandsmitglied. Vorstandswahlen stehen 2014 an. Das schne Wetter kam an diesem Tag wie auf Bestellung, und eine Vielzahl von DVFA-Freunden fand sich am frhen Abend im Garten der DVFA zum Feiern zusammen. Der Abendevent run- dete das Tagesprogramm ab, das mit der Mitgliederversammlung erffnet und dem ersten DVFA-Kongress fortgesetzt worden war. Mitgliederversammlung und G artenparty 28.M ai2013 EVENTS UND AKTIVITTEN 25. D ie A ktivitten der D V F A mnden jhrlich in der M itgliederversammlung und der G artenparty. 26. 26 januar 2013 Februar Mrz APril Mai Juni 3.DVFA Banken Forum DVFA Konferenzen und Foren 11. Juni 2013 Zur Beurteilung von Rekordgewinnen bei amerikanischen Banken DVFA umfrage 21. Januar 2013 geplante Einfhrung des Trennbankensystems DVFA umfrage 15. Februar 2013 Bonuszahlungen bei Bankern DVFA umfrage 8. Mrz 2013 zur Bonitt mittelstndischer Anleihen DVFA umfrage 6. Juni 2013 DVFA Club Crowd Investing DVFA Verband 10. Juni 2013 GIPS-Tag DVFA-Finanzakademie 12. Mrz 2013 Diplomverleihung DVFA-Finanzakademie 15. Mrz 2013 DVFA-Kongress/Mitgliederversammlung DVFA Verband 28. Mai 2013 K A LENDER 2013 Deutsche Brse Frhjahrskonferenz One-on-One-Management 6.8. Mai 2013 6th DVFA Life Science Conference DVFA Konferenzen und Foren 18. Juni 2013 EVENTS UND AKTIVITTEN 27. 27 Juli August September Oktober November Dezember 3rd DVFA/EFFAS Corporate Bond Forum DVFA Konferenzen und Foren 18 September 2013 3. DVFA-Asset Management Forum DVFA Konferenzen und Foren 24. September 2013 DVFA Club Fremdkapitalgeber DVFA Verband 4. Juli 2013 1. CIIA-Symposium DVFA-Finanzakademie 16. Oktober 2013 5.DVFA Investment-Consultant-Konferenz DVFA-Finanzakademie 4. November 2013 Deutsches Eigenkapitalforum One-on-One-Management 11.13. November 2013 11th SCC_ Small Cap Conference DVFA konferenzen und foren 26.28. August 2013 8. DVFA-Immobilien-Konferenz DVFA konferenzen und foren 26. August 2013 DVFA JAHRESBERICHT 2013 28. F IN A N Zkommunikation Die DVFA hat auch 2013 das One-on-One-Management auf dem Deutschen Eigenkapitalforum organisiert. Damit ist das Kon ferenzmanagement-Team im achten Jahr sehr erfolgreich bei der Vermittlung zwischen Einzelinvestoren und Entscheidungs trgern unterwegs. 2013 gab es eine Steigerung zum Vorjahr um ein Fnftel, sowohl bei den angefragten als auch den vor Ort statt- gefundenen Gesprchen. Es gab 2.363 vor Ort stattgefundene Gesprche, ein Anstieg von 19% zum Vorjahr. One- on - One- M anagement 11.13. N ovember 2013 Die DVFA auf dem Eigenkapitalforum 2013 28 EVENTS UND AKTIVITTEN 29. 11th SCC _Small Cap Conference 26.28. August 2013 Auf der 11th SCC_ Small Cap Conference besuchten mehr als 250 Investment Professionals die Prsentationen und hielten ber 200 Einzelgesprche mit dem Senior Management von mittelstn- dischen brsennotierten Unternehmen ab. Auf der SCC_ Party konnten Unternehmensvertreter und Investment Professionals in den Rumlichkeiten des DVFA Centers ihre Gesprche in lockerer Atmosphre fortsetzen. Ralf Frank, Geschftsfhrer der DVFA, betonte: Eine groe Reihe an Emittenten hat zur diesjhrigen SCC_ Small Cap Confe- rence die DVFA-Small Cap Reporting Standards (SCRS) den anwe- senden Investoren und Finanzanalysten zur Verfgung gestellt. Sie bieten brsennotierten Small-Cap-Unternehmen eine kostenfreie Untersttzung zur Erweiterung ihrer institutionellen Reichweite. Unternehmensprsentation auf der 11th SCC_ Small Cap Conference DV FA Konferenzen und F oren 29DVFA JAHRESBERICHT 2013 30. DV FA Banken F orum 11. Juni 2013 Eine funktionierende Marktwirtschaft braucht ein stabiles und ge- sundes Bankensystem, das die jeweilige Wirtschaftsstruktur ab- bildet. Die derzeitige Regulierung verstrkt zwar die Stabilitt des deutschen Bankensystems, jedoch werden die Margen der Ban- ken eingeschrnkt, was mittelfristig zu einer geringeren Wettbe- werbsfhigkeit und einer Schwchung des Bankensystems fhren kann. Dies sagte Stefan Bielmeier, Chefvolkswirt, DZ BANK AG, und Vorstandsvorsitzender DVFA e.V., auf dem 3.DVFA Banken Forum Geschftsmodell Risiko. Stefan Bielmeier referierte ber Banken in der Sozialen Marktwirtschaft: Anforderungen und Funktionen. Weitere Referenten waren Guido Hoymann, B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, Mitglied im DVFA-Vorstand, Hubertus Vth, NewMark Finanzkommunikation, Rainer Wilken, Pricewaterhouse- Coopers AG, Financial Services, Dr. Hartmut Gau, DZ BANK AG, und Dr. Wolf Schumacher, Aareal Bank AG. Hubertus Vth, NewMark Finanzkommunikation Stefan Bielmeier, DZ BANK AG DV FA Konferenzen und F oren 30 EVENTS UND AKTIVITTEN 31. Das 3.DVFA Asset Management Forum Gesellschaftliche Ver- antwortung und Renditeerwartung: Asset Management im Jahr 5 nach Lehman befasste sich mit Status und Ausblick in der Asset Management Branche. Eine Panelrunde widmete sich der Finan- zierung von Energiewende und Green Economy. Die zweite Dis- kussionsrunde ging um Aktienanlage im Niedrigzinsumfeld und der damit verbundenen Erwartung, dass dies die Aktienquote in Deutschland steigern knnte. Als Sprecher wirkten renommierte Finanzexperten mit: Dr. Andreas Beck, Institut fr Vermgensaufbau AG, Rainer Habisch, Deutsche Asset & Wealth Management, Prof. Dr. Jens Kleine, Steinbeis Hochschule Berlin, Dr. Phillip Koch, McKinsey & Com- pany Inc., sowie Prof. Dr. Max Otte, IFVE, Institut fr Vermgens- entwicklung GmbH, Michael Viehs, Maastricht University/Smith School of Enterprise and the Environment, University of Oxford. DV FA Asset M anagement F orum 24. September 2013 von rechts: Ingo Mainert, Allianz Global Investors Europe GmbH, Frank Klein, Deutsche Asset & Wealth Management International GmbH, Michael Schmidt, Union Investment Privatfonds GmbH, allesamt Vorstand DVFA e.V. Prof. Dr. Max Otte, IFVE, Institut fr Vermgensentwicklung GmbH 31DVFA JAHRESBERICHT 2013 32. Wie irrational sind eigentlich die Finanzmrkte? Wie gehen die Finanz-Akteure mit schwarzen Schwnen, nicht vorhersagbarer Lebenserwartung, mit Aversionen oder Appentenzverhalten um? Ingo Mainert, Allianz Global Investors Europe GmbH, hielt die Keynote auf dem ersten CIIA-Symposium zu Behavioral FinanceVerzerrungen und Anomalien: aktuelle Herausforderun- gen fr Asset Manager und Investoren. Mehr als 50 Gste hatten ins DVFA Center gefunden. Weitere Referenten waren Prof. Dr. Markus Arnold, Universitt Bern, Prof. Dr. Raimond Maurer, wis- senschaftlicher Leiter des CIIA-Programms, Goethe-Universitt, Dr. Ulrich Neugebauer, Deka Investment GmbH, Hans-Jrg Naumer, Allianz Global Investors Europe, Dr. Winfried Hallerbach, Robeco Niederlande, und Patrick Hussy, sentix GmbH. 1. CIIA - Symposium 16. oktober 2013 Prof. Dr. Raimond Maurer, wissenschaftlicher Leiter des CIIA-Programms, Goethe-Universitt DV FA F IN A N Z akademie Ingo Mainert, Allianz Global Investors Europe GmbH, im Gesprch 32 EVENTS UND AKTIVITTEN 33. ber 120 Investment Consultants und institutionelle Investo- ren besuchten die 5.DVFA Investment-Consultant-Konferenz zur Eurokrise und zu den mglichen Auswirkungen auf das Asset Management. Dr. Thomas Mayer, Deutsche Bank Group, sprach in seiner engagierten Keynote ber Einschtzungen zur Zukunft der Eurozone und spielte mgliche Szenarien durch. Ein Panel schloss zum gleichen Thema an. Asset Manager sollten sich mglichst flexibel auf denkbare Szenarien einstellen, so das Credo. Das zweite Panel zu Konsolidierungsprozessen in der Branche Sind wir wirklich zu viele?ging auf die Ausdiffe- renzierung in institutionelle Anleger und Boutiquen ein, die die Bedrfnisse ganz unterschiedlicher Zielgruppen bedienen. Karriereplanung samt sich wandelnder Anforderungen an die Ausbildung erfordern eine Professionalisierung entlang der gesamten Wertschpfungskette: Auf der letzten Podiumsdiskus- sion des Konferenztages tauschten sich vornehmlich Personalbe- rater ber Human Ressources aus, die allesamt das Primat einer exzellenten Ausbildung einforderten. DV FA Investment- Consultant- Konferenz 4. N ovember 2013 Blick ins Publikum: 5.DVFA Investment-Consultant-Konferenz Dr. Thomas Mayer, Deutsche Bank Group 33DVFA JAHRESBERICHT 2013 34. BERICHT BER DIE GREMIEN 35. 35 Gremien Mitgliedschaften UND Kooperationen Equities Steering Committee Fixed Income Steering Committee Asset Management Steering Committee Kommission Banken Kommission Corporate Governance Arbeitskreis Corporate Transaction & Valuation Kommission Life Science Arbeitskreis Small Caps Arbeitskreis Immobilien CRUF Corporate Users' Forum IIRC International Integrated Reporting Committee Deutscher Nachhaltigkeitskodex Kommission Bondkommunikation Kommission Rating Standards Arbeitskreis Lnderrating Kommission Responsible Investing GAMSC German Asset Management Standards Committee DVFA JAHRESBERICHT 2013 36. 36 innovative Behandlungsanstze zur Krebs- bekmpfung (z.B. verbesserte Antikrper, Immunmodulation, Next Generation Sequen- cing) sowie die aktuellen Rahmenbedingun- gen fr neue Krebstherapien (Regulierung & Erstattung & Zulassung) nher beleuchtet und diskutiert werden. Arbeitskreis Small Caps Die Mitglieder des Arbeitskreises entwi- ckelten die SCRS (Small Cap Reporting Standards), ein Instrumentarium fr kleine- re und mittelstndische Unternehmen. Mit Hilfe der SCRS soll die Kommunikation am Kapitalmarkt und damit der Dialog zwischen Emittent und Investor verbessert werden. Aktuell steht eine strkere Verbreitung der SCRS auf der Agenda. Um die Aussagekraft der Templates zu erhhen und fr Investo- ren eine bessere Vergleichbarkeit zu erzie- len, ist es jedoch notwendig, einige Kenn- ziffern branchenbergreifend zu adjustieren. Zudem identifizierten die Leiter in mehreren Telefonkonferenzen vornehmlich im zweiten Halbjahr Themen, die zeitnah vom Arbeits- kreis aufgegriffen werden sollen. Arbeitskreis Immobilien Im August 2013 fand die 8. DVFA-Immo- bilien-Konferenz Geschftsmodedelle im Wandel statt. Knapp vier Wochen vor der Bundestagswahl kommentierten nam- hafte Vorstandsmitglieder, Asset Mana- ger, Analysten und Wissenschaftler das Marktgeschehen. Auf zwei Panels wurde zu Geschftsmodellen und der Dynamik der Marktvernderungen bzw. zur Markt- entwicklung von Immobilien-AGs diskutiert. Hinterfragt wurde, ob Preise und Funda- mentaldaten noch korrespondieren. In den fhrenden Fachmedien der Branche wurde sehr ausfhrlich ber Kernpunkte der Kon- ferenz berichtet. Fassung der DVFA Best Practice Empfeh- lungen Unternehmensbewertung abge- schlossen. Die mit der Publikation der ers- ten Fassung Oktober 2011 einsetzende lebhafte Diskussion in Fachkreisen hat sich auch im Jahr 2013 fortgesetzt und in folgen- den weiteren Verffentlichungen von Mitglie- dern des Arbeitskreises ihren Niederschlag gefunden: Schwetzler, Unternehmensbewertung in dominierten Situationen: Erweiterungen und Alternativen zu IDWS1, CFBiz 2/2013 Aders/Schwetzler: Niemand lsst sich gerne ein Monopol wegnehmen, Brsen-Zeitung v. 22.6.2013 Auch in den einschlgigen Fachtagungen des Jahres 2013, wie dem Jahresforum Unter- nehmensbewertung oder der IACVA Jahres- tagung, wurden die Empfehlungen im Rah- men von Vortrgen lebhaft debattiert. Kommission Life Science Am 18. Juni 2013 wurde die 6th DVFA Life Science Conference Innovative Strategies in the Life Science Sector: Pharma & Medtech durchgefhrt. Industrie- und Kapitalmarktex- perten diskutierten innovatives Research & Development sowie Marketingstrategien im Bereich Pharma, Biotech, Consumer Health, Diagnostik und Medtech. Die Veranstaltung zeigte, dass in allen Bereichen des Gesund- heitswesens neue Unternehmensstrategien und innovative Produkte notwendig sind, um die Effizienz, Effektivitt und Qualitt von Gesundheitsdienstleistungen und medizini- schen Produkten zu verbessern. Das Sym- posium wurde untersttzt von den Spon- soren BIO Deutschland, Deutsche Brse Group, Mayer Brown LLP, Pricewaterhouse- Coopers, Schnee Research sowie transkript und GoingPublic. Derzeit laufen die Planungen fr die 7th DVFA Life Science Conference Innovative Treat- ment Strategies for Cancer am 7. Mai 2014 im DVFA Center Frankfurt. Dabei sollen Equities KomMission Banken Welche Risiken zhlen zum Kerngeschft der Banken? Wie viel Risiko ist gesund? Wird Risiko angemessen gemanagt? Mit diesen und anderen fr die Geschftsmodelle der Banken entscheidenden Fragen befassten sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Referate und Diskussionen des 3.DVFA Ban- ken Forums Geschftsmodell Risiko. Stefan Bielmeier, DZ BANK AG, Vorstandsvor- sitzender DVFA, referierte ber Banken in der Sozialen Marktwirtschaft: Anforderungen und Funktionen: In der Vergangenheit sei das Prinzip der Haftung von Banken im Ordnungs- rahmen der Sozialen Marktwirtschaft nicht gengend beachtet worden. Bielmeier gab einen Ausblick auf Bemhungen um Nach- justierung wie die des zweistufigen Abwick- lungsplanes EU Crisis Management Directive (CMD) und dessen Anwendung auf die zyprio- tischen Banken, ebenso auf Basel III und die Umsetzung eines Trennbankensystems. Guido Hoymann, B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, Mitglied im DVFA-Vorstand, hob zuvor in seiner Einfhrung die Bedeutung des gesunden Menschenverstandes beim Banking hervor. Hubertus Vth, NewMark Finanzkommuni- kation, titelte seinen ambitionierten Vortrag Knnen wir Risiko?. Um Widerstandskraft zu steigern, braucht man Diversitt, nicht Vereinheitlichung, resmierte Vth und stell- te fest: Finanzmrkte sind komplexe Syste- me par excellence. Die Antwort auf die Fra- ge Knnen wir Risiko? lautete: Vielleicht. Intuition, Heuristik, Information auf der ter- ra incognita Risiko, die Verabschiedung von der Machbarkeitsillusion seien mgliche Schlssel, um Risiken zu begrenzen. Arbeitskreis Corporate Trans action & Valuation Der Arbeitskreis hat seine Arbeit im Dezem- ber 2012 mit der Publikation der finalen BERICHT BER DIE GREMIEN 37. 37 Fixed Income MITTELSTAND UND FINANZMARKT Im Ressort Fixed Income arbeiten drei Grup- pen: die Kommission Bondkommunikation, die Kommission Rating Standards und der Arbeitskreis Lnderrating. Hinzu kommt das Fixed Income Forum, das sich in unregelm- igen Abstnden zu aktuellen Themen trifft. Im Jahre 2013 bildeten Fragestellungen rund um Mittelstandsanleihen einen Schwer- punkt unserer Arbeit. Hierzu fhrte die DVFA auch eine Blitzumfrage unter 300 Invest- ment Professionals durch. Trotz der zu Tage getretenen Probleme in diesem relativ neu- en Marktsegment sind drei Viertel der Be fragten davon berzeugt, dass mit dieser Assetklasse eine gute Mglichkeit geschaf- fen worden ist, um mittelstndische Unter- nehmen an den Kapitalmarkt heranzufhren. Auch hohe Risiken werden nicht als grund- stzlicher Einwand gegen dieses Fremdkapi- talprodukt betrachtet, sofern die Investoren in klarer Form auf die jeweiligen Risiken hin- gewiesen werden. Aus verschiedenen Grn- den, nicht zuletzt wegen der Anforderungen des WpHG, hlt die Mehrheit der Befragten jedoch dieses Marktsegment kaum geeignet fr Privatanleger. Im vergangenen April kam das Release 2.0 der Standards fr Bondkommunikation von der gleichnamigen Kommission heraus. Die Initiative war entscheidend im Hinblick auf die Entwicklung selbstverpflichtender Re- geln im Anleihesegment. Der DVFA-Club FremdkapitalgeberAnleger zweiter Klasse? stellte im Juli 2013 das neu erschienene Handbuch Debt Relations vor. Peter Thilo Hasler, Markus A. Launer und Martin K. Wilhelm, die drei Herausge- ber, lieferten mit ihren Impulsreferaten ber zentrale Fragen wie die Notwendigkeit eines systematischen Konzeptes fr die Anlei- hen-Kommunikation, die Rolle von Handels- plattformen, den adquaten Umgang mit der Komplexitt zahlreicher Debt-Produkte, die Defizite bei Ad-hoc-Mitteilungen, die Proble- matik relativ hoher Ausfallquoten sowie den teils fragwrdigen Prospekten und Ratings die Basis fr eine lebhafte Diskussion. Das dritte DVFA/EFFAS Corporate Bond Forum behandelte im vergangenen September an zwei Tagen eine Flle aktueller Themen in Vortrgen und Panels hochkartiger Experten. Kommission Bondkommunikaton 2013 ging es um die strkere Implementie- rung und Anwendung der DVFA Standards fr Bondkommunikation in der Praxis, die 2011 erstmals verffentlicht worden waren. Dazu erfolgte eine aktive Ansprache von In- vestoren, Emittenten und Syndikate durch die Kommissionsmitglieder. Die DVFA hat im Juni 2013 eine Blitzumfrage durch- gefhrt, die besttigte, dass mittelstn- dische Anleihen nur bei entsprechender Finanzmarktreife eine Mglichkeit darstel- len, um den Mittelstand an den Kapital- markt heranzufhren. Schlielich zeigte auch die empirische Untersuchung von FAS Financial Solutions Experts, dass die Stan- dards fr Bondkommunikation der DVFA ei- ne sinnvolle Handlungsanleitung fr eine investorengerechte Bondkommunikation dar- stellen, denen es aber nach wie vor noch an breiter Akzeptanz fehlt. Fassung 2.1 der Standards von April 2014 greift nun An- regungen aus der Praxis auf und arbeitet sie ein. Im Springer Gabler Verlag erschien das Pra- xishandbuch Debt Relations zu dem The- ma, dort verffentlichte Christoph Klein, DB Advisors, Leiter der Kommission Bondkommu- nikation den Beitrag Reduzierung der Markt- volatilitt durch Bondkommunikation. Das 3rd DVFA/EFFAS Corporate Bond Forum warf dann im September ein Schlaglicht und frag- te nach der Zukunft der Plain and boring side liners ??? Spotlight on Corporate Bonds. Kommission Rating Standards Die Arbeitsgruppe Lnderrating erarbeite- te unter der Leitung von Prof. Dr. Heinrich Rommelfanger, Goethe-Universitt Frank- furt, allgemeine Standards fr die Erstellung von Lnderratings. Dieses 14 Seiten umfas- sende Papier hat das Ziel, fr mehr Trans- parenz bei Lnderratings zu sorgen. Die Vorstellung der DVFA-Lnderrating Stan- dards in der Fachwelt und ffentlichkeit ist in Vorbereitung. Da die Angaben zum Rating bei Mittelstands- anleihen hufig ungenau, zum Teil gar irre- fhrend und in den ausfhrlichen Prospek- ten auf viele Stellen unbersichtlich verteilt sind, hat sich die DVFA-Kommission Rating Standards entschlossen, mehr Transparenz in die Ratings von Mittelstandsanleihen zu bringen. Dazu erabeitete die Kommission ein fact sheet, das zusammengefasst auf- fhrt, welche Rating-Angaben bei einem IBO kommuniziert werden sollten. Fr das Jahr 2014 hat sich die Kommissi- on Rating Standards vorgenommen, sich mit Kommunalrating zu befassen. Da Kommu- nen in Zukunft zur Refinanzierung verstrkt auf die Bondmrkte zugreifen mssen, ge- genwrtig aber weitgehende methodische Unsicherheit herrscht hinsichtlich des Kom- munalratings, will die DVFA-Kommission zu- nchst gemeinsam mit Kommunalvertretern die Zukunft der Kommunalfinanzierung dis- kutieren. Danach soll ber Empfehlungen fr Kommunalratings nachgedacht werden. Asset Management FRAGEN ZUR GESELLSCHAFTLICHEN VERANTWORTUNG Der (geschlossene) Gesprchskreis Asset Management Kommissionbestehend aus knapp 20 Vertretern von inlndischen und auslndischen Kapitalanlagegesellschaf- ten verschiedener Gren, Kreditinstituten und Family Officeshat sich fest etabliert. DVFA JAHRESBERICHT 2013 38. 38 Er dient als Arbeitskreis und Ideenwerkstatt fr den einmal im Jahr stattfindenden gro- en Asset Management Gipfel. Diese Asset Management Kommission diskutierte am 30. April zu den Themen Liquidittsma- nagement und Hochzinsanleihen. In der Regel sind zwei Kommissionssitzungen im Jahr vorgesehen. Das 3.DVFA Asset Management Forum fand am 24. September unter der Leitlinie Ge- sellschaftliche Verantwortung und Rendite- erwartung: Asset Management im Jahr 5 nach Lehman statt. Die Veranstaltung war mit mehr als 60 Gstendarunter auch Pressevertretersehr gut besucht. Die Key- note wurde von Prof. Dr. Max Otte (Institut fr Vermgensentwicklung) gesprochen. Es gab Vortrge zu Status und Outlook fr die Asset Management Industrie, Die Finan- zierung von Energiewende und Green Eco- nomy, Importance of Shareholder Enga- gement, Die Zukunft des europischen Cash-Managements, Private Geldanlage: Ist Risiko messbar? und Nachhaltigkeit und Investment-Performance aus wissen- schaftlicher Perspektive. Zustzlich wurde in einer Podiumsdiskussion die Aktienan- lage im Niedrigzinsumfeld: Letzte Hoffnung fr eine substanzielle Steigerung der Akti- enquote in Deutschland? diskutiert. Das 3. DVFA Asset Management Forum endete mit einem Get-together. Seit dem Frhjahr 2012 sind nun insgesamt vier Vorstnde (Frank Klein, Ingo Mainert, Michael Schmidt und neu Dr. Ulrich Neuge- bauer) fr das Ressort zustndig. Dies zeigt die in den letzten Jahren zunehmende Wich- tigkeit der Vermgensverwaltung im weiteren Sinne innerhalb des Berufsverbandes. Kommission Responsible Investing Die Mitglieder der Kommission Responsible Investing haben im Jahr 2013 den DVFA Standard fr die Nachhaltigkeitsbericht- erstattung und -analyse KPIs for ESG (Key Performance Indicators for Environmen- tal, Social and Governance Issues) durch die Mitarbeit an verschiedenen Projekten Gewinn bringend und reputationsfrdernd verbreitet. Unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Alexander Bassen wurde 2013 durch Mit- glieder der Kommission fr EFFAS ein Semi- nar fr die Messung, Bewertung und Inte- gration von ESG in Anlageentscheidungen konzipiert (Mastering ESGValuation, Mea- surement and Integration) und im Novem- ber erstmals gehalten. Die DVFA wird im Mai 2014 das Executive-Seminar in Deutsch- land anbieten, das erste mit Prsenzmodus europaweit. Die DVFA ist personell im IIRC (International Integrated Reporting Council) vertreten und arbeitet in der Technical Task Force zu der Abfassung des Rahmenwerks fr integrier- te Berichterstattung mit. Mehrere Mitglieder der Kommission sind im Beirat des Stoxx ESG Global Leaders Index, der auf den DVFA KPIs for ESG basiert, vertreten. Die Arbeit des Beirats des US-amerikani- schen Sustainability Accounting Standards Board (SASB) wurde durch Mitglieder der Kommission in verschiedenen Work Streams untersttzt. Ziel des von der US-amerika- nischen Brsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) mandatierten Boards ist es, einen Rechnungslegungsstan- dard fr Nachhaltigkeitsberichte zu definie- ren, nach dem in den USA notierte Unterneh- men verpflichtend berichten werden mssen. Mitglieder der Kommission traten auf natio- nalen und internationalen Konferenzen und Symposien auf und setzten sich fr die Inte- gration und Verbreitung von ESG-Aspekten in der traditionellen Finanzanalyse ein. Die DVFA hat sich ber die Kommission fr die Einfhrung eines europischen Nachhal- tigkeitskodex nach deutschem Vorbild ein- gesetzt und dabei in verschiedenen Arbeits- und Sondierungsgruppen mitgewirkt. Basierend auf den EFFAS/DVFA ESG KPI wurde 2013 zum nunmehr 3. Mal der Deut- sche Investorenpreis fr verantwortliches Wirtschaften verliehen. Jrgen Fitschen, Co-CEO der Deutschen Bank, berreichte den Preis feierlich im Rahmen der jhrlichen Euro Finance Week in Frankfurt. MITGLIED- SCHAFTEN und KOOPE- RATIONEN DVFA und IIRC Consultation Draft vorgestellt Im April 2013 wurde in Frankfurt/Main der Consultation Draft des Rahmenwerks des In- ternational Integrated Reporting Committee (IIRC) fr die integrierte Berichterstattung vorgestellt. Bis zum 15. Juli 2013 waren In- vestoren, Asset Manager, Unternehmen und Marktteilnehmer eingeladen, den Entwurf des Rahmenwerks zu kommentieren. Die DVFA ist im IIRC, dem Standardsetzer fr Integrated Reporting, gleich mehrfach ver- treten ber den Generalsekretr Ralf Frank: in der IIRC Working Group, in der Technical Task Force und der Investor Testing Group. Das IIRC ist fhrend in der Entwicklung ei- nes globalen Rahmens fr Integriertes Re- porting. Integrierte Unternehmensbericht- erstattung hat zum Ziel, die klassische Finanzberichterstattung um Berichte zu nicht-finanziellen Aspekten z.B. Corporate Social Responsibility CSR, Environmental, Social and Corporate Governance ESG und Humankapital zu erweitern. Die finale Version wurde am 3. Dezember 2013 verffentlicht: http://www.theiirc.org/international-ir-framework/ DVFA und RNE Prof. Dr. Alexander Bassen im RNE Der neu besetzte 15-kpfige Rat fr Nach- haltige Entwicklung RNE ist mit Prof. Dr. Alexander Bassen von einem renom- mierten Mitglied aus der DVFA-Kommmis- sion Responsible Investing verstrkt wor- den. Prof. Dr. Alexander Bassen lehrt an der Universitt Hamburg, Wirtschafts- und BERICHT BER DIE GREMIEN 39. 39 Best Practice Guide: Empfehlungen zu einer ganzheitlichen Kapitalmarktkommunikation im Bereich Nachhaltigkeit Die Deutsche Brse hat am 2. September 2013 einen Best Practice Guide mit Empfehlungen zu einer ganzheitlichen Kapi talmarktkommunikation im Bereich Nachhaltigkeit vorgestellt. Nichtfinanzielle Aspekte, d.h. kologische und soziale Informa- tionen sowie Aspekte der Unternehmensfhrung, machen einen betrchtlichen Teil des Unternehmenswertes aus. Erarbeitet hat die Deutsche Brse den Best Practice Guide gemeinsam mit Emittenten- und Investorenvertretern aus dem Issuer Markets Advisory Committee, einem Beratungsgremi- um der Deutsche Brse AG in Kapitalmarktfragen, sowie dem Deutschen Fondsverband BVI, dem Deutschen Aktieninstitut DAI, dem DIRKDeutscher Investor Relations Verband und der DVFADeutsche Vereinigung fr Finanzanalyse und Asset Ma- nagement sowie mit Emittenten und Investoren. Sozialwissenschaftliche Fakultt. Die Man- datszeit fr das RNE-Mandat betrgt drei Jahre. Der RNE bert die deutsche Bundes- regierung in Fragen der Nachhaltigkeit und soll mit Beitrgen und Projekten die Ent- wicklung von Nachhaltigkeitsstandards fr- dern helfen. DVFA und EFFAS arbeiten seit vielen Jahren entscheidend an der Entwicklung von Nach- haltigkeitsstandards mit und haben be- achtliche Erfolge bei der Implementierung entsprechender Vorgaben in die Finanzbe- richterstattung kapitalmarktorientierter Un- ternehmen erzielt. Geleitet wird die DVFA- Kommission von Dr. Hendrik Garz, Sustain- alytics, und Felix Schnella, KOWORLD LUX S.A., Prof. Dr. Alexander Bassen bestimmt die Arbeit der Kommission seit Jahren feder- fhrend mit. DVFA JAHRESBERICHT 2013 40. Mitglieder deR G REMIEN Aufnahmekommission Nikolaus Brandl Dr. Hans-Peter Rathjens Allianz Global Investors Europe GmbH Alice Kytka KfW IPEX-Bank GmbH CRUF Norbert Barth Baader Bank Aktiengesellschaft Winfried Becker Independent Research Ingbert Faust equinet bank AG Guido Fladt PricewaterhouseCoopers AG Ralf Frank DVFA e.V. Andreas Heinrichs Bank Vontobel Europe AG Guido Hoymann B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA Jochen Mathe BNP Paribas Investment Partners Belgium S.A. (Vorsitzender) Samantha McKevitt PricewaterhouseCoopers AG Uwe Otten Vontobel Securities AG Marion Scherzinger IKB Deutsche Industriebank AG Michael Schmidt Union Investment Privatfonds GmbH Gunnar Miller Allianz Global Investors Dr. Peter-Noel Schmig Schmig & Geschrei Kommission Banken Ralf Bckel Union Investment Privatfonds GmbH Sabine Bohn DZ BANK AG Prof. Dr. Anne d'Arcy WU Wirtschaftsuniversitt Wien Thomas Drr B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA Ingo Frommen Landesbank Baden-Wrttemberg Ralf Frank DVFA e.V. Thomas Hfer Deutsche Asset Management Investmentgesellschaft mbH Guido Hoymann B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA (Vorsitzender) Jrg-Alexander Paul Bird & Bird Manfred Piontke Manfred Piontke Portfolio Management GmbH Sebastian Reuter KfW Bankengruppe Klaus-Dieter Schallmayer Commerzbank AG Felix Thierfelder Deutsche Bundesbank Volker v. Krchten Commerzbank AG Wolfgang Weigel PricewaterhouseCoopers AG Arbeitskreis Immobilien Martin Beck BDO Deutsche Warentreuhand AG Michael Beck Bankhaus Ellwanger & Geiger Dr. Wilhelm Breuer Dr. Breuer Capital Market Advisory Dr. Alan Cadmus POLIS Immobilien AG Mag. Wolfhard Fromwald CA Immobilien Anlagen AG Prof. Dr. Bernhard Funk Universitt HAWK Hildesheim (Vorsitzender) Stefan Goronczy HSH Nordbank AG Thomas Gtle Cordea Savills Dr. Ilga Haubelt Union Investment Privatfonds GmbH Dr. Sven Helmer Lagrange Financial Advisory GmbH Sven-Erik Hintz Berenberg Bank Dr. Georg Kanders Bankhaus Lampe KG Kai Malte Klose Berenberg Bank Dr. Ulrich Nack LaSalle Investment Management KAG mbH Florian Nowotny CA Immobilien Anlagen AG Dr. Daniel Piazolo IPD Investment Property Databank GmbH Clemens Schfer RREEF Spezial Invest GmbH Christian Schulz-Wulkow Ernst & Young Real Estate GmbH Prof. Dr. Ramon Sotelo Bauhaus-Universitt Weimar Marcus Stahlhacke Allianz Global Investors Europe GmbH Prof. Dr. Matthias Thomas INREV Dieter Thomaschowski Thomaschowski Research & Advisory Arbeitskreis Corporate Transaction & Valuation Prof. Dr. Christian Aders Duff & Phelps GmbH und Value Trust Advisors GmbH Dr. Johannes Adolff Hengeler Mueller Dr. Sven Arnold Center for Corporate Transactions, Handelshochschule Leipzig Dr. Ulrike Binder Mayer Brown LLP Henryk Ciesielski American Appraisal Germany GmbH Andreas Creutzmann IVA VALUATION & ADVISORY AG Dr. Mark-Ken Erdmann Rickmers Holding Ralf Frank DVFA e.V. Dr. Thomas Gasteyer Clifford Chance Dr. Martin Hebertinger Dr. Karsten Heider CMS Hasche Sigle Guido Kerkhoff ThyssenKrupp AG Dr. Julia Kersjes White & Case LLP Dr. Gerhard Killat Lazard & Co. GmbH Christian Krause Blue Arrow Company Dr. Thomas Krecek Clifford Chance Dr. Hanns Ostmeier Prof. Dr. Bernhard Schwetzler Center for Corporate Transactions, Handelshochschule Leipzig, Vorsitzender Christian Strenger DWS Investment GmbH und Center for Corporate Governance Handelshochschule Leipzig Michael Wabnitz Alix Partners GmbH Dr. Robert Weber White & Case LLP 40 BERICHT BER DIE GREMIEN 41. Arbeitskreis Small Caps Ralph Bieneck Heidelberger Beteiligungsholding AG Peter-Thilo Hasler Sphene Capital GmbH Dr. Bodo Kesselmeyer anubo GmbH & Co. KG Lars Kuhnke GFEI Aktiengesellschaft Prof. Dr. Max Otte IFVE GmbH Roger Peeters Close Brothers Seydler Research AG Thomas Schiele Equi.TS GmbH Christoph Schlienkamp Bankhaus Lampe KG (Vorsitzender) Kommission Rating Standards Christian Albrecht DZ BANK AG Prof. Dr. Dr. h.c. Jrg Baetge Westflische Wilhelms-Universitt Mnster Frank Cerveny European Securities and Markets Authority (ESMA) Dr. Oliver Everling RATING EVIDENCE GmbH Prof. Dr. Josef Fischer Georg-Simon-Ohm Hochschule Nrnberg Dr. Andreas Fischer Fischer Bussmann Konrad GmbH Prof. Dr. Thomas Heidorn Frankfurt School of Finance & Management gGmbH Christian Hesse Creditreform Rating AG Dr. Andreas Jerschensky ALTANA AG Christian Junk NRW.BANK Prof. Dr. Harald Krehl DATEV eG Prof. Dr. Jens Leker Westflische Wilhelms-Universitt Mnster (Vorsitzender) Dr. Michael Munsch Creditreform Rating AG Dieter Pape URA Rating Agentur GmbH Jrgen Paskert KPMG AG Wirtschaftsprfungsgesellschaft Inge Pawlik Commerzbank AG Dr. Karl Eugen Reis Dr. Reis und Kollegen GmbH & Co. KG Bodo Richardt Wirtschaftsprfer & Steuerberater Dr. Eva-Maria Rid-Niebler BayBG Bayerische Beteiligungs- gesellschaft mbH Prof. Dr. Heinrich Rommelfanger Johann Wolfgang Goethe-Universitt Frankfurt Prof. Dr. Dr. Oliver Steinkamp Technische Hochschule Mittelhessen Dr. Hans-Ulrich Templin Helaba Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH Karl-Heinz Wolf MORISON AG Wirtschaftsprfungsgesellschaft Anna Yakimochkina Johann Wolfgang Goethe-Universitt Frankfurt Kommission Life Science Sascha Alilovic MorphoSys AG Dr. Christa Bhr (Vorsitzende) Dr. Viola Bronsema BIO Deutschland e.V. Kai Brning Apo Asset Management GmbH Ines-Regina Buth akampion Dr. Ralf Emmerich European Investment Fund Andreas Heinrichs Bank Vontobel Europe AG Stefan Hfer Deutsche Brse AG Dr. Kai Gregor Klinger RHN-KLINIKUM AG Dr. jur. Dr. med. Adem Koyuncu COVINGTON & BURLING LLP Dr. Solveigh Karola Mhler MC SERVICES AG Dr. med. Markus Manns Union Investment Privatfonds GmbH (Vorsitzener) Dr. Markus Metzger STADA Arzneimittel AG Dr. Marie-Luise Roth DIB Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie Dr. Martin Schnee Schnee Research Dr. Julia Schler BioMedServices Prof. Dr. Joerg Vienken Fresenius Medical Care Deutschland GmbH Kommission Responsible Investing Prof. Dr. Alexander Bassen Universitt Hamburg Ralf Frank DVFA e.V. Gunnar Friede Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH Dr. Hendrik Garz Sustainalytics Germany (Vorsitzender) Frank Klein Deutsche Asset & Wealth Management International GmbH Christoph Klein Deutsche Asset & Wealth Management International GmbH Susana Penarrubia Deutsche Asset & Wealth Management Investment GmbH Marcus Pratsch DZ BANK AG Felix Schnella KOWORLD LUX S.A. (Vorsitzender) Christian Strtz Bayerische Landesbank Florian Sommer Union Investment Privatfonds GmbH Peter Walburg GreenVesting GmbH & Co. KG Kommission Bondkommunikation Prof. Dr. Alexander Bassen Universitt Hamburg Prof. Dr. Wolfgang Blttchen BLTTCHEN FINANCIAL ADVISORY GmbH Uwe Burkert Landesbank Baden-Wrttemberg Monica Fernandez DZ BANK AG Thomas Hvelmann Landesbank Hessen-Thringen Frank Hussing Commerzbank AG Ralf Jlichmanns Allianz Global Investors Europe GmbH Christoph Klein Deutsche Asset & Wealth Management International GmbH Stefan Krewinkel Close Brothers Seydler Bank AG Veronika Richter ERSTE-SPARINVEST Marion Scherzinger IKB Deutsche Industriebank Thomas Schiele EQUI.TS GmbH Michael Schiller Union Investment Privatfonds GmbH Christian Strtz Bayerische Landesbank Gerhard Wolf Landesbank Baden-Wrttemberg Elmar Zurek Deutsche Asset & Wealth Management International GmbH 41DVFA JAHRESBERICHT 2013 42. MITGLIEDER UND BIL ANZ 43. Vorstand Stefan Bielmeier DZ BANK AG Vorsitzender, Fixed Income Dr. Peter Merk Landesbank Baden-Wrttemberg Stellvertretender Vorsitzender, Fixed Income Andreas Heinrichs Bank Vontobel Europe AG Schriftfhrer, Equities Frank Klein Deutsche Asset & Wealth Management International GmbH Schatzmeister, Asset Management Weitere Vorstandsmitglieder Reiner Back MEAG MUNICH ERGO Asset Management GmbH Asset Management Guido Hoymann, CEFA B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA Equities Ingo Mainert Allianz Global Investors Europe GmbH Asset Management Dr. Ulrich Neugebauer Deka Investment GmbH Asset Management Michael Schmidt, CFA Union Investment Privatfonds GmbH Asset Management Beirat DR. KARL-GEORG ALTENBURG JPMorgan Chase Bank, N.A., Frankfurt Branch Senior Country Officer CLAUS DRING Brsen-Zeitung, Chefredakteur NORBERT ENSTE Enste/PCG Asset Management GmbH, Geschftsfhrer LARS HILLE DZ BANK AG, Mitglied des Vorstands DR. LUTZ R. RAETTIG Morgan Stanley Bank AG, Vorsitz des Aufsichtsrats VORSTA ND, BEIR AT und F RDERER Stefan Bielmeier Reiner Back Ingo Mainert dr.Ulrich Neugebauer Guido Hoymann Dr. Peter Merk Andreas Heinrichs Frank Klein Michael Schmidt DR. HANS RECKERS Olswang Germany LLP, Senior of Council DR. JOHANNES J. REICH B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, persnlich haftender Gesellschafter MICHAEL REUTHER Commerzbank AG, Mitglied des Vorstands DR. HEROLD C. ROHWEDER Allianz Global Investors US LLC, Member of the excecutive committee, Managing Director PROF. DR. DR. H.C. UWE SCHNEIDER Johannes-Gutenberg-Universitt Mainz, Direktor des Instituts fr deutsches und internationales Recht des Spar-, Giro- und Kreditwesens DR. ZENO STAUB Bank Vontobel AG, CEO WOLFGANG STERTENBRINK Alte LeipzigerHALLESCHE Konzern, Vorsitzender der Aufsichtrte JENS WILHELM Union Asset Management Holding AG, Mitglied des Vorstands STEFAN WINTER UBS Deutschland, CEO Investment Bank, Mitglied des Vorstands BERND ZENS DEVK-Versicherungen, Mitglied des Vorstands 43DVFA JAHRESBERICHT 2013 44. Reprsentanten und EHREN Mitglieder SCHIEDSGERICHT Dr. h.c. Gerd Nobbe Vors. Richter am BGH i.R., Vorsitzender Dr. Jrgen Callies Beisitzer Helmut Mader Beisitzer Christian Strenger Stv. Beisitzer EhrenGERICHT Thomas Sagebiel Vorsitzender Richter am OLG Frankfurt Thomas Neisse Beisitzer Rudolf Symmank Beisitzer Bruno Hidding Stv. Beisitzer Dr. Lars Slomka Stv. Beisitzer Ehrenmitglieder der DVFA Michael Hauck Dr. Peter Maurer Ehrenvorsitzender des Vorstandes Fritz H. Rau Reprsentanten national Heinz-Jrgen Schfer Brsenrat der Frankfurter Wertpapierbrse Norbert Barth DRSC (Deutscher Standardisierungsrat) Thorsten Beckers DPR (Deutsche Prfstelle fr Rechnungslegung) Ralf Frank EFPA Deutschland-Vorstand Ralf Frank Fachbeirat der BaFin Ralf Frank FIRM-Beirat Stefan Bielmeier Frankfurt Main Finance Ralf Frank GAMSC (German Asset Management Standards Committee) Prof. Dr. Alexander Bassen RNE (Rat fr nachhaltige Entwicklung) Ulf Mayer SQC (Standards and Qualification Commission EFPA Deutschland) Reprsentanten bei ACIIA Stefan Bielmeier ACIIA Council Prof. Dr. Raimond Maurer IEC (International Examinations Committee) Reprsentanten bei EFFAS RALF FRANK CESG (Commission on ESG Environmental, Social & Governance Issues) Frank Klein EMC (Executive Management Committee) Ulf Mayer TQC (Training and Qualification Commission) Reprsentanten international Martin Schliemann GIPS RIPS EMEA Dr. Carsten Zielke EFRAG Insurance Accounting Working Group (IAWG) Norbert Barth IASB (Insurance Working Group) Working Group on Future of Audit Ralf Frank IIRC (International Integrated Reporting Committee) Ralf Frank Project Delphi Ralf Frank Stoxx ESG Global Leaders Advisory Board Ralf Frank SASB (Sustainability Accounting Standards Board US) 44 MITGLIEDER und BILANZ 45. Martin Rttgers CIIA, CEFA Jens Rudloff CRM Martin Rzehak CIIA, CEFA Dr. Franz Xaver Sailer CRM Axel Schade CEFA, CREA Michael Schaefer CIIA Bastian Schfer CIIA Dennis Schfer CIIA, CEFA Andreas Schempp CCrA Michael Scherl CIIA, CEFA Mirko Schinck CIIA, CEFA Magnus Schmagold CIIA, CEFA Stephanie Schmitt CREA Thomas Schmitz CCrA Thilo Schnauder CIIA, CEFA Thorsten Schneeloch CIIA, CEFA Michael Schn CRM Marcel Schroeder CRM Stephan Schuster CREA Anke Seger CIIA, CEFA Marcel Seidel CRM Kristin Siegel CIIA, CEFA Dr. Nikolaus Siegfried CIIA, CEFA David Sonius CCrA Andrea Stahr CRM Wolfgang Steiner CRM Sebastian Steuer CIIA Soenke Strau CIIA Fabian Strube CIIA, CEFA Ivan Sundic CIIA, CEFA Ahmet Tatlign CRM Udo Theuerkorn CRM Heiko Thomen CIIA, CEFA Peter Trabert CRM Ai-Minh Vi CRM Dirk Viebahn CIIA, CEFA Ulrike Wackernagel CIIA, CEFA Andreas Wagenknecht CIIA, CEFA Alexander Waldmann CREA Jens Walter CRM Lars Walter CRM Ulrich Weber CIIA, CEFA Sabine Weidemann CCrA Falk Weindorf CCrA Christoph Weipert CREA Alexander Wendland CCrA Hagen Wiesner CCrA, CRM Heinz Wilhelm CRM Tobias Wolberg CRM Volker Wolf CIIA, CEFA Tobias Zacholowsky CRM Ines Zehnder CCrA Cyrus Asreahan CREA Oliver Balster CRM Andreas Baumann CRM Carsten Baye CREA Dr. Sascha Becker CIIA Mario Berndt CIIA, CEFA, CREA Sven Bertram CRM Dirk Biering CRM Claus Martin Bittner CIIA Oliver Blchl CCrA Daria Bossert CREA Steffen Breiner CIIA Christian Brigadski CIIA, CEFA Nadja Bundan CCrA Florian Buschow CRM Nils Dalhoff CIIA, CEFA Corina Damm CIIA Jasmin de Bel CCrA Tobias Demandt CIIA, CEFA Andrea Diallo CCrA Matthias Dietl CRM Tobias Dirsch CIIA Thomas Domsch CRM Marcel Dren CCrA Wolfgang Engel CCrA, CeFM, EFA Marie-Louise Erkrath CIIA, CEFA Christian Exner CIIA Karina Fabian CREA Alex Farger CIIA, CEFA Mariane Florath CCrA Stefan Floth CRM Felix Frankl CREA Andreas Freier CREA Christian Freiherr von Roenne CRM Andre Fricke CIIA Christian Fuchs CIIA, CEFA Olena Galeski CRM Thomas Galgon CIIA, CEFA Guido Gerstner CREA Markus Gille CIIA, CEFA Anja Gttker-Schnetmann CRM Christian Grosser CCrA, CRM Andrea Gutermuth CIIA, CEFA Robin Haber CIIA Michael Hahmann CIIA, CEFA Andre Hantke CREA Sandra Hanusch CIIA, CEFA Axel Heesen CIIA Wolfgang Heilemann CCrA Mark Hellweg CCrA Dr. Sven Helmer CIIA, CEFA Sebastian Henkel CIIA, CEFA Christoph Hennemann CIIA, CEFA Ute Hesse CIIA, CEFA Marc Hitzemann CIIA, CEFA David Hoffmann CIIA, CEFA Sabine Joubert CCrA Sebastian Junker CIIA, CEFA Yann Kalkofen CREA Jens Kelber CREA Annick Kleine CRM Thomas Kleinhans CIIA, CEFA Sebastian Klinger CIIA, CEFA Torsten Klingner CREA Thomas Koch CCrA, CRM Hendrik Kollmann CCrA Mario Kristl CCrA Bjrn Krger CIIA, CEFA Denis Kuhn CCrA Hendrik Khne CIIA, CEFA Maximilian Lainer CIIA Thilo Lapisch CCrA Dennis Lehnhoff CIIA, CEFA Danny Leichsenring CIIA, CEFA Andreas Lei CIIA Horst Leonbacher CCrA Christian Lener CREA Jiawei Lin CIIA, CEFA Uwe Lippert CIIA, CEFA Sebastian Lhe CRM Verena Maria Lohninger CRM Evgeni Lokschin CIIA, CEFA Marc Lck CIIA, CEFA Anna Ludwig CRM Michael Lutter CCrA Stephan Mack CIIA Brian Mandt CIIA, CEFA Nico Marcuz CIIA, CEFA Clemens Mayer CIIA, CEFA Benny Memadathil CIIA, CEFA Nicola Mertens CCrA Fabian Mielke CCrA Karolina Miljak CIIA, CEFA Marc Mhr CIIA, CEFA Bardia Mokhtari Far CCrA Tobias Mller CIIA, CEFA Bernd Neuber CCrA Isabel Neumann CRM Achim Nickel CRM Christine Niederhacke CCrA Manuel Nietz CRM Tobias Nolte CIIA Ekaterina Novikova CRM Jochen Pelz CREA Bettina Persitza CCrA Carl Pfeiffer CREA Pascal Pfeiffer CIIA Natalie Pichler CREA Robin Pilz CIIA, CEFA Martin Phlsen CIIA, CEFA Henning Prelle CIIA, CEFA Nico Preuker CIIA, CEFA Gitta Prume CREA Jens Rachfahl CCrA Marco Rachor CREA Ulrich Rahn CRM Silvia Rausch CRM Mag. iur. Samira Rauter CREA Nikolaus Rechtmann CCrA Joachim Rohrmann CIIA Timm Rometzki CRM A bsolventen P ostgraduierten Programme 2013 45DVFA JAHRESBERICHT 2013 46. Eigenkapital Stand 01.01. Jahresergebnis Stand 31.12. Rckstellungen FREMDKAPITAL Verbindlichkeiten Bilanzsumme A K TIVA Anlagevermgen Beteiligung DVFA GmbH Beteiligung Gemeinntziges DVFA Institut fr Finanzstudien gGmbH UMLAUFVERMGEN Forderungen Liquide Mittel und Wertpapiere Bilanzsumme 20.451,68 25.000,00 313.053,81 274.292,93 632.789,42 20.451,68 25.000,00 154.046,40 361.504,04 561.002,12 2013 EUR 2012 EUR PAS SIVA 396.289,59 15.773,54 412.063,13 5.100,00 215.635,29 632.789,42 386.347,85 9.941,74 396.289,59 4.150,00 160.562,53 561.002,12 2013 EUR 2012 EUR JA HRESA B SCHLUS S E.V. BIL A N Z 31.12.13 (EUR) Bilanz Die Bilanzsumme ist mit 633 T um 72 T hher als im Vorjahr (561 T). Die Forderungen in Hhe von 313 T (Vorjahr 154 T) beinhalten im Geschftsjahr 2013 Forderungen an die Vereins- mitglieder (88 T; Vorjahr 49 T), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (163 T, Vorjahr 76 T) und sonstige Vermgensge- genstnde in Hhe von 62 T (Vorjahr 29 T). Die liquiden Mittel sowie kurzfristig verfgbaren sonstigen Wertpapiere betragen 274 T (Vorjahr 362 T). Die Verbindlichkeiten in Hhe von 216 T (Vorjahr 161 T) setzen sich aus Verbindlichkeiten gegenber verbundenen Unternehmen 127 T (Vorjahr 112 T), und brigen Verbindlichkeiten in Hhe von 89 T (Vorjahr 49 T) zusammen. Das Eigenkapital erhht sich um 16 T auf 412 T. Die Eigenkapital- quote betrgt 65%. MITGLIEDER unD bilanz46 47. G ewinn und V erlust Mitgliedsbeitrge Frderzahlungen Sonstige Ertrge Sonstige Aufwendungen Zinsergebnis Ertrge aus beteiligungen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Jahresergebnis 242.145,00 5.000,00 3.237,77 350.826,28 385,25 110.000,00 0,00 9.941,74 260.520,19 0,00 765,89 428.310,04 205,00 200.000,00 17407,50 15.773,54 2013 EUR 2012 EUR G E WIN N UND V ERLUSTRECHUN G 01.0131.12.13 (EUR) GEWINN UND VERLUST Die Gewinn- und Verlustrechnung weist Ertrge von 261 T (Vorjahr 250 T) und Gesamtaufwendungen in Hhe von 446 T (Vorjahr 351 T) aus. Hieraus resultiert, unter Bercksichtigung der Ertrge aus Beteiligungen in Hhe von 200 T (Vorjahr 110 T), ein Jahres- ergebnis von 16 T (Vorjahr 10 T). Im Geschftsjahr 2013 werden Mitgliedsbeitrge, vereinnahmte Frderzahlungen sowie sonstige Ertrge in Hhe von 260 T (Vorjahr 250 T) ausgewiesen. Die Betriebsaufwendungen setzen sich aus sonstigen Aufwendungen in Hhe von 428 T (Vorjahr 351 T), und Aufwendungen aus Steuern in Hohe von 17 T zusammen. Die sonstigen Aufwendun- gen enthalten die Ausgaben fr die ffentlichkeitsarbeit in Hhe von 83 T (Vorjahr 61 T), Ausgaben fr Reisen und Bewirtung in Hhe von 20 T (Vorjahr 29 T), Rechts- und Beratungskosten in Hhe von 28 T (Vorjahr 11 T), die Aufwendungen aus dem Dienst- leistungsvertrag fr die Verwaltungs- und Organisationsttigkeit der DVFA GmbH in Hhe von 193 T (Vorjahr 182 T) sowie weitere Aufwendungen in Hhe von 104 T (Vorjahr 68 T). Der Jahresabschluss 2013 wurde von Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Frankfurt am Main, geprft und mit einem uneingeschrnkten Be- sttigungsvermerk versehen. DVFA JAHRESBERICHT 2013 47 48. jahresbericht 2013 Konzeption und Inhalt: DVFA e.V. V.i.S.d.P.: Ralf Frank Redaktion: Natascha Bingenheimer Gestaltung: Anina Beuchert, John Russo Studioheyhey | Frankfurt Druck: Wngler Medientechnik | Dreieich Das Werk einschlielich all seiner Teile ist urheber- rechlich geschtzt. Jegliche Verwertung auerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetz ist ohne Zustimmung der DVFA unzulssig und strafbar. Das gilt insbesondere fr Vervielfltigungen, ber- setzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Herausgeber DVFADeutsche Vereinigung fr Finanzanalyse und Asset Management e.V. Mainzer Landstrae 47a 60329 Frankfurt am Main Tel. +49 (0)69 26 48 48 0 Fax +49 (0)69 26 48 48 488 Mail: info@dvfa.de www.dvfa.de