Zitate, Quellenangaben und Lit ? Zitate, Quellenangaben und Literaturverzeichnis Zitieren Die direkte

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    01-Sep-2018

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Zitate, Quellenangaben und Literaturverzeichnis Zitieren Die direkte bernahme eines Textes muss als Zitat kenntlich gemacht werden. Zitate haben Hilfsfunktion. Sie sollen - zweckmig ausgewhlt, - begrenzt im Umfang, - in den umgebenden Text integriert, d.h. eingebaut, - genau sein. Zitiertechnik: Alles, was in ... [= Anfhrungszeichen] steht, muss wrtlich aus dem Text bernommen sein [direktes Zitat]. Sobald also eine Abfolge mehrerer Wrter entlehnt ist, muss dies durch entsprechende Anfhrungszeichen kenntlich gemacht werden. Die Fundstelle ist durch genaue Quellen- und Seitenangabe nachzuweisen Dabei werden diese Angaben immer dem Zitat nachgestellt, und zwar in Klammern. Auslassungen Werden Wrter, halbe oder ganze Stze ausgelassen, so ist dies kenntlich zu machen durch ein Auslassungszeichen [...] bei Passagen mitten aus dem Zitat. Am Anfang und am Ende eines Zitats ist ein Anzeigen der Auslassung durch [...] in der Regel vllig berflssig. Auslassungen beim Zitieren drfen nicht sinnentstellend sein, d.h. das Zitierte muss aus sich heraus verstndlich sein. Zitierweise: Bitte Zitate nicht in Klammern setzen! Es erhht die Lesbarkeit, ja Verstndlichkeit des Textes betrchtlich, wenn mit dem Zitat zusammen ein vollstndiger Satz entsteht. Das heit: Das Zitat sollte aus gedanklichen und stilistischen Grnden in den eigenen Text integriert werden. Das ist die Zitateinbettung der Profis! Bei kurzen Zitaten von max. zwei Zeilen erfolgt das Zitieren durch Anfhrungsstriche im fortlaufenden Text. Beispiel 1: Zum Bildungsauftrag des Gymnasiums gehren berufsorientierende Manahmen, um die Schlerinnen und Schler gezielt auf eine begrndete Berufswahlentscheidung und auf den bergang von der Schule in eine berufliche Ttigkeit vorzubereiten. [Niederschsisches Kultusministerium (Hrsg.): Berufsorientierung Informationen fr Eltern, Schlerinnen und Schler. Hannover 2006, S.2] Lngere Zitate werden engzeilig als eigenstndiger Absatz geschrieben. Dieser ist dann mit deutlichen Abstnden nach oben und unten sowie einem linken und rechten Einzug zu versehen. Sie sollen jedoch nur ganz selten verwendet werden. Neben der Verwendung wrtlicher Zitate ist es wichtig, Textaussagen sinngem wiederzugeben. Dabei ist bei enger Anlehnung an die Vorlage auf den Konjunktiv der indirekten Rede zu achten. GRUNDREGEL: ZITATE SPARSAM VERWENDEN !!! Quellenangaben Fr jedes Zitat ist es erforderlich, die Quelle anzugeben. Dabei gibt es verschiedene Mglichkeiten: In einer Klammer am Ende des Zitates wird die Quelle erstmalig vollstndig angegeben. [s.o.: Beispiel 1] Mit einer Funotenziffer am Ende des Zitats wird auf die Quellenangabe in der Funote auf derselben Seite unten oder im Anhang verwiesen. [Beispiel 2] Wird wiederholt aus einmal vollstndig eingefhrten Quellen zitiert, reichen Verfasser bzw. Herausgeber mit Kurztitel und Seitenangabe. [Beispiel 3] Bei aufeinander folgenden Zitaten aus ein und derselben Quelle benutzt man im fortlaufenden Text bzw. in der Funote das Krzel ebd. [ebenda] vor der Seitenangabe. [Beispiele 4a und 4b] Wird in der Arbeit nur auf eine einzige Quelle beim Zitieren zurckgegriffen, dann reicht nach der erstmaligen vollstndigen Nennung der Quelle die einfache Seitenangabe in Klammern am Ende des Zitats. [Beispiel 5] Wird der Text sinngem oder mittels indirekter Rede wiedergegeben, verweist man am Ende der gesamten Passage in Klammern durch ein einleitendes vgl. [vergleiche] auf die entsprechende Seitenangabe. [Beispiel 6] Beispiele [2 - 6] 2. Zum Bildungsauftrag des Gymnasiums gehren berufsorientierende Manahmen, um die Schlerinnen und Schler gezielt auf eine begrndete Berufswahlentscheidung und auf den bergang von der Schule in eine berufliche Ttigkeit vorzubereiten. 1 3. Schulbetriebspraktika sollen die Erkenntnis vermitteln, wie wichtig es ist, gemeinsam mit anderen gut zusammen zu arbeiten und an erteilten Aufgaben verlsslich mitzuwirken. [Niederschsisches Kultusministerium: Berufsorientierung, S.3] 4a. Ziel der Schlerbetriebspraktika ist, vorbereitend auf die Anforderungen im Berufsleben und in der Ausbildung hinzufhren. [ebd. S.5] 4b. Ziel der Schlerbetriebspraktika ist, vorbereitend auf die Anforderungen im Berufsleben und in der Ausbildung hinzufhren.2 5. Das Praktikum bietet die Gelegenheit, sachgerechte Kenntnisse und Einsichten ber technische, konomische und soziale Zusammenhnge im Betrieb zu erwerben. [S.5] 6. Die Broschre des Niederschsischen Kultusministeriums weist daraufhin, dass es zum Bildungsauftrag der Schulen gehre, Schlerinnen und Schler auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten [vgl. S.2]. 1 Niederschsisches Kultusministerium [Hrsg.]: Berufsorientierung Informationen fr Eltern, Schlerinnen und Schler. Hannover 2006, S.2 2 Ebd., S.5 Literaturverzeichnis Im Literaturverzeichnis werden alle verwendeten Quellen angegeben. Die einzelnen Werke sind nach Autoren bzw. Herausgebern alphabetisch zu ordnen. Bcher Name, Vorname: Titel. Untertitel. Auflage. Verlagsort: Verlag. Erscheinungsjahr. [evtl. Reihe] Bemerkungen: Die Auflage erst ab der zweiten anzeigen. Mehrere Autoren werden durch Schrgstrich / voneinander getrennt aufgelistet. Bei Herausgebern wird in Klammern der Vermerk [Hrsg.] hinzugefgt. Beispiele: Friedman, Thomas L.: Was zu tun ist. Eine Agenda fr das 21. Jahrhundert. Aus dem Amerikanischen von Michael Bischoff. Frankfurt/M.: Suhrkamp 2009. Bumann, Hadumod [Hrsg.]: Lexikon der Sprachwissenschaft. 2., vollst. berarb. Aufl. Stuttgart: Krner 1990. Baeler, Ulrich / Heinrich, Jrgen / Koch, Walter: Grundlagen und Probleme der Volkswirtschaft. 18., berarb. Aufl. Stuttgart: Schffer-Poeschel 2006. Raddatz, Fritz J. u. Mary Gerold-Tucholsky [Hrsg.]: Kurt Tucholsky. Gesammelte Werke 1907-1932. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1975. Zeitschriften und Zeitungen Name, Vorname: Titel des Zeitungs- oder Zeitschriftenartikels. evtl. Untertitel. In: Name der Zeitung oder Zeitschrift. Nummer der Ausgabe. Erscheinungsdatum. Jahrgang. Seitenangabe. Beispiele: Reich-Ranicki, Marcel: Flirt mit der Literatur. Die Buchkritiken des groen Feuilletonisten Kurt Tucholsky. In: Die Zeit. Nr. 38. 14.09.1973. S.26. Urschel, Reinhard: Deutschland feiert die Freiheit. Berlin erinnert sich mit Staatsgsten an den Fall der Mauer vor 20 Jahren. In: Gttinger Tageblatt. Nr. 262. 10.11.2009. S.1. Internet-Quellen Name, Vorname: Titel. [Datum der Verffentlichung, soweit angegeben] URL: Angabe der URL [Stand: Datum der letzten Abfrage/des letzten Zugriffs] Bemerkungen: Ist kein Autor benannt, muss die Institution oder Organisation angegeben werden. Lange URL-Bezeichnungen immer am Trennsymbol [Schrgstrich] umbrechen. Beispiele: Reinhardt, Daniel: Das Anfertigen einer Facharbeit. [13.01.2006] URL: http://www.daniel-reinhardt.de/joomla/vortraege/Facharbeit.pdf [Stand: 13.11.2009] Fern-Universitt Hagen. Institut fr Bildungswissenschaft und Medienforschung: Gestaltung schriftlicher Arbeiten [29.10.2009]. URL: http://ifbm.fernuni-hagen.de/lehrgebiete/BWP/service/ gestaltung-schriftlicher-arbeiten-1 [Stand: 13.11.2009]

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