Ueber Donium, ein neuer, im Davidsonit entdeckter Körper

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    12-Jun-2016

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111. o,!+o9, welcho wie das Vorhergehende bchandeit wor- den waren, gaben 0,368 Silber. Man findet hieraus : 1. ir, IIi. $ilber 90,618 89,627 89397 %hie 9,381 10,373 I o,o3 100 1 0 0 i 00. Dieses Carburet scheint demaach eine wohlbestimmte Ver- bindung und identisch mit derjenigen zu seyn, welche B e r - e e I i u s kiirzlich erhielt, i d e m er brenztraubensaures Silber- exyd einem langen Kochen aussetzte. Diese Verbindung bestand nach k? e r z e 1 i us ails: 1 At. Silber 89,82 a )r Kohle 10,,18 -- 100,OQ. Dsr maleimaure Silber, der. Hitze ausgesetzt, eersttat sich demnach ungestiim bei einer Ternperatur von 148' C., eniwiclrelt KohlenJure, bildet eine Brenzsanre, und hinter- liifst sin Siibcr-Carburet, welches BUS I At. Silber und At. Noble Ilesteht. - ITeber Ilonium ein neuer, im Davitisonit entdeckter Korper. Von Thomas Richardmn. (Von dem Verf. mhgotbeilt.) -- l)ieseb Mineral w a d e v m Or. Da I id so n von Aberdtmt in einern Grrnitbruch is der Nachbarschaft der Stadt ent- dec&t, und dem Herrn Dr. Thomvon eugeteodet, welcher eiwm seiner Scbiiler die chemische Unterwhung desselben R i c h a r ds o n , u h r Donrum. 156 iibertrug , mch wolcher aodaiin d t s Mineral angenomrnen wurde nls aine Verbindung von; Kisszlsiiwe 6639 Thonerds 32,ia Wasrer I , h . lndem er dicse Bestandtheile auf A t o m p v i c h t e berech. nett', fand er: t{isselsdure 9 '/s At. l'honerdr I At. +) Die grorse UnwaliiaohciiiliCIikt.it des BestGhens ainer sol- chrn Verbindung lcstinirnte Ihn jetloch, iniLh zu eiiier riocti- inaligen Analyse desstlben Minerals LU veranldsoen. Ek wui-den defshalb 30 Gran des Minarals k i n gepu1vei.b und mit 60 Gran Irohlensauren Natrons gcgriiht. Die g r h - sene Masse wurde init terdiirintz: Sdzsziure hehsndzlt, unJ die Hieselsaure auf gewiihnliche Weise entfeint. SIC wur& ruf einem Filter g e s m i n e l t , gewasrhen, getrocknet untl be- ti.u,o gewogtn 13,49 Grdn, oder 67,iG Procent. Die von der I{issc.ladiire abliltrirte Fliissigkeit wurde auf dem Sandbad concentpirt , init hohlensaursni Ammonisk ge- jattigt , und hicrauf 4etznmmoaiak iin Ueberschufs hiiizoge- fUgt. Es ellhlziid eln H d s e r Niederecblag , nelcber dwcb ein Fi i ter gctrenrtt und gewascheii wurde. Wahrcnd d e s Verddinpfens der \$7aschw&ser fdnd, in dem la0r.w rb drr Aminoniab durch die l l i tze entwich, ein reiLhliLhes bbuchoi- den ron weifaen Plocben statt. Dieser NiederschiG wurde i n Salzsh'ai e anfgelzst, und die Verdampfung foi :gsretzt. SO- bald die geh6rige Concentration erreicht war, wurde kku- jaures bmmonicln hintugefiigt, und rls hiar kcin NiederscMag: ehtstond, die Pliissigkait' zur 'l'rockne vsrbapft , rind die trocltetic mas^ zuin nutbgliihen erbitzt. Oer NIckstand wurdo 156 R i c h a r d s o n , iibcr Doi~iuin. in rehr rerdiinuter Salzsaure w i e t r au!'gelijst, und die Auf- li;sung mit lioblensaurem Natron in einci- Flasche geko"cbt. Es erschien awn ein weil'ser , lluckir;er Nieclerschlag, dessem F81 he w a h r c d c i a Kochens in I h u n iihc-ging. E. wiirde out ein W t e i * gebracht and genaschcn. Dw durch 4etz- ammtmi3k entstandenc ;".lieclerschIag hritte, ubglcicli er anl'ing- licb gsna weik nicdergalallen war, wiili~.ct;tl des Waschens nrch unc! nach cinc braiirie F'srbe ariScnonimen. D a dic, bn- wesenheit vc):i Eisenougd i n dein wrifseii Nieclci-schlag ver- mathet wurde, so wrirde er auf dern Fil ter init schwacber Srlzsiiiire autgeliist, u n d " n i p Zeit mit Artznatroii gekocht. Das Nat.rsn iillte Finen n eifsrn lYictlcrschlag, welcher, nach einigem h c l i m , beinclhe gGiizIich \xicder* verschwand, mit Hinterlsssuirg e n e r kleincii Meii;,c eincs illi:ikclbrauoen,'8blcki- gen Stoffcs, t i s t'iir E h i gulialten, und dttkch ein Filter kseitigt w i i & . die wcii dcigesc*lilcgrn. FiYer gCrioni:iiEir. wiliirerrtl clzs A I J S W ; I S ( ; ~ ~ ~ I I S bi-aun. ]b i t 4etzr,armnliisung wurde init 9sIzsiiure gesSj'ttigt, und Stihstanz a d s i\lcoc ruit kohlenswrcin Natron nic- BurE diescr. Nicderscliiag LGbtc sich , w.if clas Drr in Aetzi.iiron uitiijsiirhe Stoti mi& fiir Eisenoxyd geiirlten oiid iri Salzdirire aufgelijst. Aetzainmoriiah hrachta in diescr Liirung eincn weifsea Piiederschlag herror, welchcr in einem Ueberschui's Jcs E'illungsmittels vollkommen 1%- lieh nap, Einige .Uinstk'cc?.. in dieser A ~ l p e deo;c:en dcmnacb dar- auf nib dals jencs Miiierel purser der 'llioin rdc noch irgend cine tw1er.e Bask eathalte. Die rasche Aufliisliclikeit dcs ~ z t c i i Nieilenchlngs i f i betzammoniak tbewies, days er n i c k gGn2,Iich ous diescr Erde besfeheri lionnte ; wiihrend ;i;idrer- s i i ts die bemcilwnswzidn! 'l'liatsachc, dafs niimlich allt? Nie- de',scllfiigi., obglcich aid'~ii;g!i~ h weirs aiilirend des Wasohear AicAardren, iibu Doniurn. i57 braslo wurden, d i e Wahrscheinlichkeit unterhielt, dals alle wenip tens einen Theil ein ond dessdben Stones enthielton. Alle d i m e Eigenthiimlichkeiten liersen eine Wiederholung d e r Analysc in griifserem Naafsstabe notbwendig erscbeinen ; und urn einen hierin zu verfolgenden W e g festzustellcn, wur- den einige Versuche gemacht, urn mbglicherweise die Art der Bestandtheile kennen zu Iernen. Ein Theil des braunen Stoffes wurde defslialb in Salzsiiure aufgeliist , und die Liisong durch Verdampfen so neutral als miiglich gcmacht. Die Leobah- teten Eigcnschaften sind folgende : I. YVurde durch d ie schpach sauer gemachte Aufiitsung ein Strorn van>. Schwefelwasserstoffgas geleitet , SO eotstand t i n schwach brauner Niedetschlag. 2. TTenn der F!iissigkeit, durch welche man das Scbwe- felwassersioligas geleitet hatte, ein Ueberschuh r o n Aeteam- moniab hirizugefiigt murde, so entstand ein um vieles stiirkerer Siederschlag , welcher eine dunbelgriine F a r b e annahm. 3. Beim Ilinzufiigen von Aetenatron zur Liisnng ent- stand ein weifser Hoekiger Niedcrschlag , welcher von einem Ueberschafs des Fillungsrnittcls sich leicht aufl9ste. Aetzamrnoniak brachte gleichfalh einen weirsen, im Ueberschurs von Alhali liislichen Eiederschlag hervor. 4. 5. Ho!rlcnsauics hrnmonialc that dilsselbe. Diese EigenthGmlichkeiten mnc.f:ten es vollkommen klor, d d s dieses Mineral eine von T h o r i d e und dcn andern erdi- gen Basen veiwhicdene Substanz entbalten miisse, und dcr beste W e # , urn dieselbe von Lctzteren zu trennen, schieri die Anwendung von Schwefelwasserstofl-.4mmonium zu seyrr. 100 Gran des feingepplverten Minctsls wurden mit 300 Gran koblensauren Natrvnu gegiiilt. D i e gcsclimqzena Masse wurde wie gew3hnlicl-i behandelt :and die HieselsCure abgeschieden. A. B. z u der concentrirten Lasang and dtrn Wasehwaiser von A v w d e Sc!iwefelammonium gesetzt. Es fie1 ein sehr diclier, dunkelgriiner Niederschlag LU Boden, v e l e h e r aLfil- t r i r t und gewoschen wurde. Die Fliissiglreit, welche bci B durch das Filter gc- gangrn war, wnrde conrcntri1.t und rnit kleesaurern Ammonia11 ornetat . Als kein Nieilersclileg erfolgte, verdampfte man die FliieriRheit zur Trocknifs und di ie l t nun out' dem gewiihrr- lichen Vl-ege eiiw schr kleirie 3lenge von Mognesia. Dieser Analyse zufolge schcfrit es, dafs. wenn wir den kleinen Aritheil Magnesia ausnehnicn , das Mineral giirizlich aus I{ieseloiiure und der durch Schwrfelammoniuni gdiillten Sub- stanz bestehe. !)as Zuniichstli~gentle war nun c h ' Ermittelung, wsrin diese Substanz bestehe; und da illre ~ t i l l i i s l i c h k ~ i t in kruvtisehen Alkalien ein unterscheidender Charahtei derselben zu seyn schien, SO wiirde das Sulfuret dur-ch Hbnigswasser zersetzt, und dann init Aetzammuniek in einem wohlverschlos- senen GefaIke behandelt , i d e m daseelhe, zur Begiinstigung eirrer Autliisung , zoweilen urngeschiittelt wurde. Diesc ni- ges'ion wrrrde an vierzehn Tnge unterholten , inclern inan rnf ingl ich nlle a$ Stunden, und sparer alle z bis 3 Tege die hiare Fliissigkeit abzog. Der Niederschlag nahro im VerlauF d e r JJigestion allmahlig eine rotbbroune Farbe an , m J seine Aafl5slicblteit nahm niit dem JhinklerwerJen der P'arbe so augeofailig ;11, dds zuletzt Jie \ o m .%mmo:iiak aufgenonimene h n g c zu gering erschien, als dars es der Miihe werth ge- whicnen h i t re die Digestion wciter fortsusetzen. Das unge- iiist Zuriicbbleibendt, welches beirlalio die Miilfte cles Ganzen betrug, wurde auf's Neue in Salzsiiere aufgcliist. Dieser Auf- lasung wurde Aetznatron im Uel~erschul's zugesctrt, worauf aio we:kier PSieJerw,hlag entstatid, der , wenn die Fliirsigkrit gekue!it wurde, theilweise sicb wiliiiste, und theilweiss e ine bratine Firbung annabm. D;s Ganze wurde auf ein Filter C. &' i c k a I' ds o II , iibpr Doiiirint. 159 gebracht. welcbm die braune Substanz aufnahm, wiihrend eins lhrhiosc f h b b l n - z hindurchging. n e r griine Niedrrsf hlag, welchei dureh clas Schwefel- ammonium entstaiiden war, fmrt sieh demnacii in drei Thrile gescbieden , in : A - des vom r\etz.imrnoriial( gelKste; B - das voni Aeirnati*on gelgste; C - die ungel6ste brdune Portion, welehe von dcr 13- Die Aelzaiiiuroninliliisung wurde zur 'L'rockm? ver- dampft , und die trochene Masse im Flatintiegel durn Roth- gliihen erhitzt. Als Riirlistrnd erhielt inan ein sehr teichtcs, vJeihes Pulrer , weichern folgende Eigeoachafteri zukommen : sung in Aetenatmn getrcnnt worden war. A. 1. Vor durn Liithiohr. Fiir sioh: unverandwt. Mir kohlensa3rem Salron in der Zufsereo Flarime gibt es der Perle e k e griine Parbe, welche nach innen in Bldfsioth irbecgeb t. f i t h r a x schmilzt es zu einer Jurchsichtigen, farbloseo Perk Mit Phosphorsalz s c h n d z t ec zu einer durchsichtigen Pede, welche, so la::ge sic noch heifs ict, gelblirh, beim Erkalten aber f'artlos 1st. Mit Sslpettr. tn Jar Ziufsern Flamme bildet cs ein Horn von bllruer Farbe, wclchrs irn Innern lteine Veriindeiuiig cr- hidet. Mit salpetets/ firer Kobaltoxyd - ;;sung erhiilt man cine Masss von purpwrrother, d a o g l i c h sehr tiefer Farbe. 11. Die w e i l k Suhstaoz liis! sich in Salpetersaure nad & h & ~ r e , und sch wierig in Bchwefelsdure. Ill. Die Aufliisung in S&siiore setzt, weon sie concen- trirt bei Seite gestrllt wird, rehr kleine Hrystalle ab, welcbe vlktneitige PI ismm cu seyn schdnen; zur Trockne verdampft liefert sie einen Riickstand voo bellgelber Farbe, von 8iifS cosammenzielrendem Geschi : a d , und der zerflkfst, wenn er der Lult ausgesetzt w id . Dieselbe schwach sauer gemschte Liisung rerhielt sich gegen Reagentien auf folgende Weise: I. Mit Aetzammoiiiali eritsteht ein weifser, flockiger Nie- derscblag ; lijslicb in einem Ueberocbufs. 1. Mit Aetznatroia - dieselbe Reaction. 3. v i e oben. 4. derschlag, im Ueberschufs des Fdllungsmittcls nicbt l6slich. griiner Niederschlag. 1V. Mit kohlenPourem Ammooiak - gleicbes Ymhalten Nit kohlensaurem Natron - weifser, flockiger Nis- Schwcfelwasserstoff - Schwefelammonium 7 fjoekiger Oxalsaures Ammoniab - bein Niederrcblag. Phorphorsauree Ammoniak - schmutzig neifrrr Nie- Arseniksaures Watron - weifser, flockiger Rieder- 5. 6. 7. derscblag. 8. rchlag. 9 Schwefelsaures Ndtron - nichts. 10, C~romsaures Xali - reicblicher, gelber Nidemchlag. I I. Weinsteiesaures Kali - leichter, weifser Niederscblag. is. Gallostinctur - hein Niederscblag. B. Die ~ e t z n a t r o n - ~ ~ s u n g wurde mit einer W o n g VOR koblensaarem Kali vermischt, und Schwefelsiiore io blejnem Ucberscburs binzugefiigt. Nachdem dtese LGsong dorcb Per- drmpfen binldnglich concentrirt w w , wurde rie mr &ystrl- liration bei Seite gesetzt. Nacb Verlauf von zniilf Stundeo bemerkte man eioen reiehlicben Absatz VQB Krystalleo. Diere bestanden griifstentbeils aus breiten Prismen von schwefel- saurem Natron; man konntc jedocb untes denselben eine klcine Anzabl ron Octredero beobacbteo, norm &i eisigen die Henten u.td Eudecben abgestompft wrren, wi;hrepd waden H i c h ar ds o n , iiber Donium, i 61 volthornmen aucgebildet waren. Man stellte Alles in den Trockcnraum, bis die Hrystalle von schwefelsaurem Natroe z u Pulver zerfallen waren, worauf es leicht war, die octas- driscben Krystalle auszulesen. Bus den Versuchen, welchen sie unterworfen wurden, er- gnben sich folgende Eigenschaften: Sie liisea sich leicbt in Wasser. Sie ef f lorex imn nicht, d e r Luft ausgesetzt. Erhi te t schmelzen sic in ihrern Wasser, schwellen auf Ihr Gcschmack ist siifs und zusammewiahend. I n eincr Liisong dieser Krystalle tiringt Chlorberyum eincn reichlichen weifsen Niederschlag hervor , d e r in eiaem Ucber- nchurs von Siiure unliislici ist. Aetzemmoniak bringt in der Liisung einen weirsen Nie- derschlag hervor , welcher ron einern Ueberschurs des FEI- lungsmittels sogleich aufgcliist wird. Platinchlorid erzeogt einen schneren, gelben Niederschlag. D i u e s Salz besteht demnach aus Schwefelsiiure, der weirsen Substanz, Kali und Wasser. C. Ein Theil der rothhraunen Masse, welchc von Aetz- natron ungeliht zuriickblieb, wurde in Selzsaure geliiet, und n a n Aetzammoniak hinzugefiigt. EE entstand ein weil'ser, so- . gheich wieder aufl6slicher Niederschlaa, wenn Animoninb iibqr- ScLiissig wurde. Es hlieh demnach kein Zweifel iibrig, dds diese Substanz dieselbe is t , wie die ohere. Man trocknete s ie aorp,Cril\ig auf dem Sandbad, worauf sie ein rehfarbiges An- sehen bekam, welche Farbe nacli den1 Rothglijhen elwas dunh- ler zu werden schien. Die trockenc Substanz brauste, mi t rerdunnter SelzsCure bchandelt , auI', ohne sich jedoch ad'zu- l&n, und verh:iderte ihre Farbe in weirs. Nach dem Gluhen fand man ilir specifisches Gewicht = 4,309. und wcrden weirs und undurchsichtig. Aund. d. Pharrn. XIX. Bds. r . Heft. I1 4 62 Rcc h a : d s o , : , ribe: Doniurn. Die aus &m l~Javk~soni:e also erhsltene Substana, dercn antersuchung hier ausgefihrt ist, scheint demnach Eigen- scbaften zu !xsitzen, welehe von allen seither bqkannten s icb unte~,scheidcn. Voo dcn Alltalien und alkaliscben Erden nbd einigen Metnilbasen ist sic d u i c h die griine Fallong mit Sobwe- fetammonium auf's bestimmteste verschieden ; wohrend ihre LGslicbbeit in kaustischen Alkalien uod in hohlensaurem Am- moltirk, tlcr schwnche, braune, durch Sc.bwefelwasser8toff erzeugte Kictierschlag, und der griine, darch Schwefelwwser- stoff - Amnionium cntstehende , roflkommen hinreichen, urn diese Yubstimz pon allen iibr isen ou unterscheiden. Liifst sich nun diese Substanz als cine hinrcichend unter- scbiedene betracliten , was ich den angefiihrten Eigenthlim- licbheiteri nach thun zu kbnnen mich berechtigt halte, so n i i r d e ich ihr den Namen Doniurn beizolegen rorschlegen, eine passende Zusammenziehung von Aberdonia ,. der lateini- schen Benennung r o n Aherdeen, in dcssen Nahe der David- sonit vorliomrnt ; ich rerdanke diese ALlcitung des Nnmens Herrn Dr. '1' h 0 ni s o 1;. Der Farber;wechse! wclchcti dic Niederschliige dicser Substanz w-ihrei,..! des Waschc13s erleiden, Scbeicit von einer verschiedcncn Oa.~,tJ:~tionss~.u~c herzuriiliren; und es war in dcr ALsic>!it, n:",;lichcrw,!:isc die Eigcnschaften dcs Metalls selbst, o J e r die seiner Oydati:lnsstufen zii bestimrneo, dafs folgende Vcrsucbe angestellt wrrrden. U e l m einen Theil des weifsen, zum starken Roth- gliibcn erhitzten Oxyrls lids nian, nachst eine Stunde lang, Pineri S11w:n !-on trorl!enem \?'asserstoffgas streichen. Das (iatizc verwandelte sich i n cine schicferblaue Masse, wiihrend Wisscrdampf on dem Ende der R&e sicb entwichelte; roo I'heile des weifsen I'ulrers verloren auf diese Weise 16,34 ihres Gewichts. Ein Tbeil des rehfarbenen Oxyds wmde derselbeo A. B. RfcAardsen, libsr Danium. 108 Bebmdlang un tmbr fen , und d d b e whieferblaae Polvsr erhalteo, nnter Eotwichelung von Wasserdampf; BOO Tbeile dieses Oxyds ve r lo r~n 5,1 I ibres Gewichta. Die schieferblaae Snbstanz besofs folgende Eigenschatteo: I. In einem trochenen Acbatmtiraer geriebtn scbien rie 9. z;On: Rothgliihen erhitzt glimmh sie wie Zunder fort, und wurde weilr. 3. Mil rediinnter Salzsiiurr braurto rie auf, unter Vsr- waadlune in ein weirses Pulver. 4. In einem Kohlentiegel gut verrchlossen und in einer E m eine balbe Stunde lang btftig erhitzt, erlitt sie keine Verihderung. Es ist wahrscheinlicb , &fs diese schieferblaue Stibstanz @us metallischem Donium im Zustande der feinsten Zerthei- long bcrteht; wihrend es nach obigeu, niit den Oxyden an- gestelltcn Vereuchen , welcben jeduch aus mehrfacben Griin- den kein zu groher Gewicht beigeleg) werden ksnn, den An. rchein bat, als bestiiaden seine Oxyde a m : I. das Rehbmune: q$,09 Donium + 5,ii Sauercttbff., 11. das W'cifse: 83,G6 Donium + 16,34 Saucrsia:JI, oder das weifse Oxpd enthiilt dreioial den Sauerstoff des braanen. Obgleicb Vmstiivde mich rer lhdern, 6, jrfzt dipse Un- tarsuchling forLzuseteen, so babe ich doch tiiUriJe zu @AM- bea, dafs dieselbe nicbt ouf die Seitc ;e!egt werden soil, sandern dal's vielmebr iu Jer Kiirze vollstiindigere Angaben Gber dieren Hiirper, ron einer zlir L h n g der Aafga!)c rirtlir bcfiidgten S t h e , LU erwarten steheh. rndrtflabolicben Glanz anzuaebmen.