Tron Sole

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    18-Oct-2015

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  • — NACH NE UER SIA 18 1 (Schallsc hutz) — NACH SI A 262 UND SIA 263 T ECHN ISCHE INFORMAT ION SCHÖCK TRONSOLE ®
  • St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® Planungs- und Beratungsservice — Anwendungstechnik Telefon-Hotline und technische Projektbearbeitung Telefon: 062 834 00 10 Telefax: 062 834 00 11 E-Mail: info@schoeck.ag — Anforderung und Download von Planungshilfen Telefon: 062 834 00 10 Telefax: 062 834 00 11 E-Mail: info@schoeck.ag Internet: www.schoeck.ag Die Ingenieure der Anwendungstechnik von Schöck beraten Sie gerne bei statischen, konstruktiven und bauphysikalischen Frage- stellungen und erstellen für Sie Lösungsvorschläge mit Berechnungen und Detailzeichnungen. Schicken Sie hierfür bitte Ihre Planungsunterlagen (Grundrisse, Schnitte, statische Angaben) mit Angabe der Bauvorhabenadresse an: Schöck Bauteile AG Neumattstrasse 30 5000 Aarau
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 3Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k T F R QW B AZ AZT ZF V PL SCHÖCK TRONSOLE® Inhalt Seite Alle Typen auf einen Blick 4 - 5 Bauphysik – Trittschallschutz im Hochbau 6 - 7 – Trittschallschutz im Treppenhaus 8 – Trittschallschutz mit Schöck Tronsole® 9- 10 Schöck Tronsole® Typ T 11 - 16 Schöck Tronsole® Typ F 17 - 21 Schöck Tronsole® Typ R 23 - 28 Schöck Tronsole® Typ QW 29 - 39 Schöck Tronsole® Typ B 41 - 46 Schöck Tronsole® Typ AZ 47 - 51 Schöck Tronsole® Typ AZT 53 - 63 Schöck Tronsole® Typ ZF 65 - 70 Schöck Tronsole® Typ V 71 - 76 Schöck Tronsole® Typ PL 77 - 82 Schallschutzpaket 83 Brandschutz mit Schöck Tronsole® 84 Datenblatt Elastomerlager 85
  • – 4Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Seite 11 Seite 17 Seite 23 Seite 29 Seite 41 Schöck Tronsole® Trennung zwischen Lauf und Podest Lauf und Podest Trittplatten und Lauf Podest und gewendelter Lauf und Wand Lauf und Boden- platte 8 - 11 dB 28 dB 15 dB 27 dB 20 dB Typischer Einsatz Schallschutzsystem Trittschall- minderung Tronsole® ΔL*w SCHÖCK TRONSOLE® Alle Typen auf einen Blick Typ T Typ F Typ R Typ QW Typ B
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 5Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k – Die Schöck Fugenplatten Typ PL sind Bestandteil der Schöck Schallschutzsysteme Seite 53 Seite 77 Seite 71 Seite 65 Seite 47 Seite 00 SCHÖCK TRONSOLE® Alle Typen auf einen Blick Schöck Tronsole® Trennung zwischen Podest und Wand Podest und Wand Podest und Wand Podest und Wand Treppe und Wand 26 dB 26 dB 26 dB 12 dB – Typischer Einsatz Schallschutzsystem Trittschall- minderung Tronsole® ΔL*w Typ AZ Typ AZT Typ ZF Typ V Fugenplatte Typ PL
  • 6Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k BAUPHYSIK Trittschallschutz im Hochbau Warum ist Schallschutz heute so wichtig? Die Lebensqualität wird heutzutage zunehmend durch Lärmbelästigungen beeinträchtigt. Besonders in der eigenen Wohnung wird damit Schallschutz immer bedeutender. Die schallschutztechnische Qualität einer Wohnung wird durch den Bauteilbereich mit dem niedrigsten Schalldämmniveau bestimmt. Gerade die Tr i t tschal lüber t ragungen aus dem Treppenhaus werden als besonders beläst igend und störend empfunden. So sind in der SIA 181 „Schallschutz im Hochbau“, Ausgabe 2006, auch Anforderungen an den Trittschallschutz von Treppen enthalten. Wichtige trittschalltechnische Begriffe Luftschall nennt man alle Schallausbreitungen in der Luft. Jedes vom Gehör beim Aufenthalt in Wohnräumen empfundene Schall - ereignis wird als Luftschall wahrgenommen. Körperschall ist sich in festen Stoffen ausbreitender Schall. Körperschall wird über die Oberflächen des angeregten Körpers als Luftschall abgestrahlt. Trittschall i s t durch das Begehen oder durch ein Norm-Hammerwerk angeregter Körperschal l von Decken oder Treppen. Trittschall wird ebenfalls durch die Abstrahlung der angeregten Bauteile als Luftschall hörbar. Norm-Trittschallpegel L’n: Im Bau oder Laboratorium (mit Nebenwegen) gemäss ISO 140/VII gemessener Trittschallpegel. L’n = L i + 10 . log(Ai/A0) Li: im Frequenzband i gemessener Trittschallpegel, Ai: Äquivalente Schallabsorptionsfläche des Empfangsraumes im Frequenzband i, A0 = 10 m2 („Bezugs-Schallabsorptionsfläche“) Standard-Trittschallpegel L’nT : Nachhallzeitbezogener Standard-Trittschallpegel gemäss ISO 140/VII. L’nT = L i – 10 . log(Ti/T0) Li: im Frequenzband i gemessener Trittschallpegel, T i: Nachhallzeit des Empfangsraumes im Frequenzband i, T0= 0,5 s für Raum- volumen bis 100 m3 („Bezugs-Nachhallzeit“) Zusammenhang zwischen Nachhallzeit und äquivalenter Schallabsorptionsfläche: Frequenzabhängigkeit: Bauakustisch interessant ist der Frequenzbereich von 100 Hz bis 3150 Hz. Bei einer bauakustischen Schallmessung werden 16 Einzelfrequenzen in diesem Frequenzbereich gemessen. Aus diesen 16 Messwerten wird über ein genormtes Verfahren eine aussagekräftige Einzahlangabe (z. B. L’n,w) ermittelt. Bewerteter Norm-Trittschallpegel L’n,w : Aus den 16 Einzelwerten L’n des gemessenen Norm-Trittschallpegels L’n wird mit Hilfe einer Bezugskurve eine Art Mittelwert, der sogenannte „bewertete Norm-Trittschallpegel“ L’n,w, ermittelt (s. Abb. 1 und 2). Der bewertete Norm-Trittschallpegel ist ein Mass für die Trittschalldämmung der Gesamtkonstruktion. Eine hohe Trittschalldämmung bedeutet niedrige Werte von L’n,w. Ti = 0,163 . V Ai
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 7Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k No rm -Tr itt sch all pe ge l L ’ n in dB No rm -Tr itt sch all pe ge l L ’ n in dB Frequenz in Hz Frequenz in Hz Bezugskurve Messkurve Messkurve L’n,w = 55 dB verschobene Bezugskurve Abb. 1: Frequenzabhängige Darstellung der gemessenen Norm-Trittschallpegel L’n mit eingetragener Bezugskurve für Trittschallmessungen. Abb. 2: Ermittlung der Einzahlangabe L’n,w aus den 16 Einzelwerten L’n: Die Bezugs- kurve wird in vertikaler Richtung so weit verschoben, bis die Abweichungen bei der schraffierten Fläche im Mittel 2 dB betragen. L’n, w ist der bei 500 Hz abgelesene Wert der verschobenen Bezugskurve. BAUPHYSIK Trittschallschutz im Hochbau Trittschallverbesserungsmass ΔLw: Die trittschalldämmende Wirkung von Deckenauflagen (schwimmende Estriche, weichfedernde Bodenbeläge) wird gemäss ISO 717/2 mit dem Trittschallverbesserungsmass ΔLw gekennzeichent (Einzahlangabe). Im Wesent- l ichen entspricht dieser Wert der Differenz zwischen bewertetem Norm-Trittschallpegel Ln,w ohne Trittschalldämmung (TSD) und dem entsprechenden Wert mit Tritt schalldämmung: ΔLw = Ln,w (ohne TSD) – Ln,w (mit TSD) Die tr ittschalldämmende Wirkung ist um so grösser, je höher der Wert ΔLw ist. Bewerteter Standard-Trittschallpegel L’nT,w: Einzahlangabe für die in den einzelnen Frequenzbändern ermittelten Werte der Standard-Trittschallpegel L’nT gemäss ISO 717/2. Trittschallverbesserungsmass ΔL*w von Treppen-Dämmelementen ist in Analogie zum ΔLw-Wert von Deckenauflagen ein Mass für die Trittschalldämmwirkung von Treppen-Dämmelementen. Da es für diese Messung kein normiertes Messverfahren gibt, muss man sinn- gemäss das Verfahren für Deckenauflagen auf Treppen übertragen. Der Stern (*) steht zur Unterscheidung von dem genormten Tritt- schallverbesserungsmass für Deckenauflager. Näheres zur Bestimmung von ΔL*w siehe Seite 9.
  • 8Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k BAUPHYSIK Trittschallschutz im Treppenhaus Anforderungen an den Schutz gegen Trittschallübertragung von Treppen nach SIA 181 (2006) Geltungsbereiche Wohn- und Schlafräume mittel mässig L´ ≤ 53 dB L´ ≤ 50 dB Schulzimmer Büroräume Hotelzimmer Spitalzimmer u. ä. Einstufung der Lärmempfind- lichkeit nach SIA 181 Grad der Störung nach SIA 181 Mindestanforderungen* Erhöhte Anforderungen* Mindestanforderungen: Die Mindestanforderungen sind in jedem Falle einzuhalten. Sie gewährleisten den erfordelichen Trittschallschutz von Treppen zur Verhinderung erheblicher Störungen zwischen Nutzungseinheiten. Erhöhte Anforderungen: Bei Doppel- und Reihen-Einfamilienhäusern sowie bei neu gebautem Stockwerkeigentum gelten die erhöhten Anforderungen obligatorisch. Für andere Hochbauten gelten sie nach privatrechtlicher Vereinbarung (Werkvertrag). Da dieser Trittschallschutz jedoch an der unteren Grenze des Wünschbaren liegt, soll bei der Projektierung angestrebt werden, die Mindestanforderung wenn immer möglich zu übertreffen. * Die Anforderungen sind eingehalten, falls gilt: L’tot ≤ L’ (L’tot = L’nT,w + Cl + Cv ohne Lt: spektral- und volumenkorrigierter bewerteter Standard-Trittschallpegel (Messwert im Gebäude)
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 9Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k BAUPHYSIK Trittschallschutz mit Schöck Tronsole® Messung der Trittschalldämmwirkung von Schöck Tronsolen Da für Trittschalldämmelemente von Treppen (z. B. Schöck Tronsole®) kein genormtes Verfahren zum Nachweis der Trittschall dämm - wirkung existiert, sind für aussagefähige Angaben die Messvorschriften der massgeblichen Normen (SIA 181) sinn gemäss auf die Prü- fung von Trittschalldämmelementen im Prüfstand zu übertragen. In Analogie zur Messung von trittschalldämmenden Deckenauflagen wird das Trittschallverbesserungsmass ΔL*w von Schöck Tronsolen im Prüfstand gemessen: In die Trennwand eines Wandprüfstandes wird das betreffende Treppenbauteil (Treppenlauf oder -podest) starr und dann mit Schöck Tronsole® gedämmt eingebunden. Die Differenz der jeweils gemessenen bewerteten Norm-Trittschallpegel stellt dann das Trittschallverbesserungmass ΔL*w der Schöck Tronsole® dar ΔL*w = Ln,w (starr) – L’n,w (mit Schöck Tronsole®) Der Stern steht zur Unterscheidung des (über ein genormtes Verfahren) ermittelten Trittschallverbesserungsmasses ΔLw bei Decken- auflagen. Trittschallverbesserungsmasse von Schöck Tronsolen Treppenlauf Schöck Tronsole® Typ T F B R QW Trittschall- verbesserungsmass ΔL*w = 8 – 11 dB ΔL*w = 28 dB ΔL*w = 20 dB ΔL*w = 15 dB ΔL*w = 27 dB Treppenpodest V AZT AZ AZ ΔL*w = 12 dB ΔL*w = 26 dB
  • 10Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Kieselstein unterlegt ohne Schallbrücke Meissel eingestemmt Abbildung 3a: Messaufbau Abbildung 3b: Der Einfluss von Körperschallbrücken am Beispiel eines elastisch gelagerten Treppenlaufs (n. Prof. H. Ertel, Bauforschungsbericht F 1876). BAUPHYSIK Trittschallschutz mit Schöck Tronsole® Fehlerquellen und der Einfluss von Schallbrücken Die immer wieder bei der Planung und der Bauausführung anzutreffenden Versäumnisse bzw. Mängel haben zur Folge, dass sich un- erwünschte Schallbrücken in Form von Beton-, Mörtel-, Putz- und Belagsüberbrückungen sowie durch Verschmutzungen im Laufe des Bau- fortschritts bilden. Wie gravierend solche Schallbrücken einen an sich guten Tritt schallschutz beeinträchtigen können, zeigen Messungen an einem trittschall- gedämmten Treppenlauf, bei dem nachträglich Schallbrücken eingebaut wurden (Abbildung 3a). Häufig an zu treffende Über- brückungen der Fuge durch Ver schmutzun gen wurden mittels eines eingestemmten Meissels („horizontale Schallbrücke“) und eines an der Stelle des Auflagers unterlegten Steines („vertikale Schallbrücke“) simuliert. Es ergaben sich bei der horizontalen Schallbrücke eine Verschlechterung des Trittschallschutzes von 7 dB, bei der vertikalen Schall brücke sogar von 12 dB. Dieses Ergebnis entspricht der Faustregel, wonach gilt, dass beim Vorliegen einer einzigen massiven Schallbrücke mit einer Verschlechterung des Trittschall- schutzes von ca. 10 dB gerechnet werden muss. Frequenz in Hz No rm -Tr itt sch all pe ge l L ni n d B ’ Kieselstein unterlegt ¨ Meissel eingestemmt Podest Elastomer- lager Lauf
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® T 11Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Trittschalltechnische Trennung zwischen Treppenlauf und Podest Schöck Tronsole® Typ T 6 Inhalt Seite Einbauzustand/Merkmale 12 Elementanordnung/Anschlussdetails 13 Bemessungstabelle/Abmessungen 14 Bauseitige Bewehrung/Hinweise/Baustoffe 15 Einbauanleitung 16 Treppenlauf: Ortbeton oder Fertigteil Treppenpodest: Ortbeton oder Halbfertigteil ” Einfaches System: Kombination Anschlussbewehrung und Trittschalldämmung ” Hohe Querkraftaufnahme ” Hohe Planungssicherheit: statisch geprüft, schalltechnisch geprüft, brandschutztechnisch geprüft ” Dauerhaftigkeit, Standsicherheit: Bewehrungsstäbe aus Edelstahl ” Passend für alle Treppenabmessungen SCHÖCK TRONSOLE® TYP T
  • 12 T St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP T Einbauzustand/Merkmale Einbauzustand Schöck Tronsole® Typ T Merkmale Schöck Tronsole® Typ T 1) Statische Berechnung nach SIA 262 und 263, Schöck Tronsole® Typ T, Nr. P04314, SMP, Ingenieure im Bauwesen, D-Karlsruhe verifiziert und geprüft: Basler & Hofmann, Ingenieure und Planer AG, CH-Zürich 2) Brandschutzgutachten Nr. 7757/2006, MPA Braunschweig ¿ Statische Berechnung1) nach SIA 262 und 263 ¿ Trittschallschutz Trittschallverbesserungsmass Typ T4: ΔL*w = 11 dB, Typ T6: ΔL*w = 10 dB, Typ T8: ΔL*w = 8 dB, ¿ Brandschutz2) Feuerwiderstandsklasse R 90 ¿ Korrosionsschutz Bewehrungsstäbe aus Edelstahl, W.-Nr. 1.4362 * Sonder-Elementhöhen bis 300 mm auf Anfrage. sichtbare Fugenöffnung: 12 elastische Fuge Randdämmstreifen elastische Fuge Randdämmstreifen ≥ 32 ≥ 45 16 0 - 2 20 * 16 0 - 2 20 * ≥ 125 Profil beidseitig je 5 cm ablängbar Verteilerstab hindert nicht beim Einbau Kunststoff-Profil (PS) Nagelleiste Bewehrungsstäbe (BSt 500 NR, Werkstoff-Nr. 1.4362) modularer Aufbau (Zusatzprofil und End- kappen aufsteckbar) Profilierung für guten Verbund im Beton rundum gerader Fugenverlauf umlaufendes Feuerschutz- band (innenliegend)
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 13 T St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Grundriss: Elementanordnung und Anschlussdetails Schöck Tronsole® Typ T SCHÖCK TRONSOLE® TYP T Elementanordnung/Anschlussdetai ls Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL Hauptpodest (schwimmender Estrich) Zwischenpodest (schwimmender Estrich) Schöck Tronsole® Typ T Schöck Tronsole® Typ T Schöck Tronsole® Typ T Schöck Tronsole® Typ T Detail A Detail B Detail A: Detail B: Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL Lauf Lauf Lauf Podest Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL Podest Wand
  • 14 T St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Schnitt: Schöck Tronsole® Typ T Grundriss: Schöck Tronsole® Typ T 4 Grundriss: Schöck Tronsole® Typ T 6 Grundriss: Schöck Tronsole® Typ T 8 Querkraft VRd [kN/Element] + 34,7 + 52,1 + 69,5 Schöck Tronsole® Typ T 4 T 6 T 83) 1) Die Elementhöhe entspricht der Podestplattendicke. Sonder-Elementhöhen 230 bis 300 mm auf Anfrage. 2) Die Schöck Tronsole® Typ T kann beidseitig um maximal 50 mm (für l ≤ 1500) bzw. 150 mm (für l >1500) bauseits gekürzt werden. Nach dem Kürzen Endkappen wieder aufstecken. 3) Bei Elementlänge < 1000 mm darf die Schöck Tronsole® Typ T 8 bauseits nicht gekürzt werden. 4) Parallel zur Fuge 5) Beim Typ T8 erst ab l = 1800 Elementlänge l [mm 900 - 2000 Elementhöhe1) h [mm] 160 - 220 Bewehrung 4 P 6 6 P 6 8 P 6 Stababstand es [mm] 100 (für l ≤1500) 2005) (für l >1500) Randabstand2) eR [mm] 150 (für l ≤1500) 250 (für l >1500) Horizontalkraft4) HRd [kN/Element] ± 1,7 ± 2,5 ± 3,4 SCHÖCK TRONSOLE® TYP T Bemessungstabelle/Abmessungen * variable Elementhöhe durch zusammensteckbare Zusatzprofile ** im Brandfalle aufschäumend Zusatzprofile * Feuerschutzband** VS P6 P 60 P6 0 35° Feuerschutzband** 14 5 19 0 - 2 20 16 0 - 1 80 15 0 900 - 2000 171 15 30 110 900 - 2000 900 - 2000 eR eS 36 eR eS eS eSeR eS eS 10 10 20 20 P82 36 36
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 15 T St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Bauseitige Bewehrung SCHÖCK TRONSOLE® TYP T Bauseit ige Bewehrung/Hinweise/Baustoffe Hinweise — Der Anwendungsbereich der Schöck Tronsole® Typ T erstreckt sich ausschliesslich auf Treppenläufe und Podestplatten mit vorwiegend ruhenden Verkehrslasten nach SIA 261. — Für die beiderseits der Schöck Tronsole® Typ T anschliessenden Bauteile ist ein statischer Nachweis vorzulegen. Hierbei ist für die Ermittlung der Bewehrung eine freie Auflagerung anzunehmen, da durch die Schöck Tronsole® Typ T nur Querkräfte und Horizontal- kräfte parallel zur Fuge übertragen werden können. — Die obere und untere Bewehrung der anschliessenden Bauteile ist auf beiden Seiten unter Berücksichtigung der erforderlichen Be- tondeckung möglichst dicht an die Schöck Tronsole® Typ T heranzuführen. Hierbei kann auf der Laufseite der Verteilerstab (VS) mit Betondeckung 30 mm als Anschlag genutzt werden. Die podestseitige Randeinfassung ist gemäss Pos. 1 auszuführen. — Die bis zum Auflager zu führende untere Längsbewehrung des Treppenlaufs (Pos.3 , Pos.4 ) ist unmittelbar vor der Schöck Tronsole® Typ T hochzuführen und oben ausreichend zu verankern. An beiden Enden des Treppenlaufs ist eine für die maximale Quer- kraft dimensionierte Aufhängebewehrung anzuordnen. Diese ist üblicherweise durch das Hochführen der unteren Bewehrung gegeben. — Der Nachweis der Querkraft in dem Treppenlauf bzw. in der Podestplatte hat vom Tragwerksplaner nach SIA 262, Abs. 4.3.3 zu erfolgen. — Bei voller Ausnutzung der Schöck Tronsole® Typ T tritt eine vertikale Verformung von 0,8-1,0 mm auf. Baustoffe Beton: Festigkeitsklasse ≥ C25/30 Bauseitige Bewehrung: B 500 A/B P8 P8 Verteilerstab (VS) 100 100 ls = 1,4 • lbd 16 0 - 2 20 16 0 - 2 20 P8 P8Pos. 2 Obere Bewehrung (konstruktiv) 4 2 5 5 6 6 3 1 Pos. 3 Gestossene untere Bewehrung Pos. 1 Steckbügel P6/15 oder Matte As,min = 188 mm 2/m Pos. 5 Steckbügel P 6 Pos. 6 Stabstahl P 6 Pos. 4 Untere Bewehrung (nach statischen Erfordernissen) 1 Pos. 1 Steckbügel P 6/15 oder Matte As,min = 188 mm 2/m
  • 16 T St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k 2a 2b 1 Auf der Baustelle — Vor dem Absetzen des Laufes Fugen platten seitlich am Lauf anbringen. — Treppenlauf absetzen, geeignet unterstützen und Podest betonieren (Abbildung 2b). Fertigteil-Bauweise Im Fertigteilwerk — Schöck Tronsole® Typ T beim Betonieren des Trep- penlaufes als Abschalung verwenden (Abbildung 2a). Ortbeton-Bauweise — Schalungsboden für Treppenlauf und -podest er- stellen. — Schöck Fugenplatten Typ PL entlang des Treppen- laufes an der Treppenhaus wand anbringen. — Einbauort der Schöck Tronsole® Typ T auf der Podestschalung anreissen. — Nagelleiste auf Podestschalung nageln und Schöck Tronsole® Typ T aufstecken. Dabei die Schöck Tronsole® Typ T dicht an die Fugenplatten an- schliessen. — Zweite Nagelleiste auf Holzleiste nageln und auf Tronsole® Typ T stecken. Holzleiste befestigen und damit die Tronsole® Typ T fixieren. — Treppenschalung fertigstellen, bau seitige Be- wehrung einlegen und betonieren. SCHÖCK TRONSOLE® TYP T Einbauanleitung Wichtig: Bei allen Arbeiten ist darauf zu achten, dass keine Schallbrücken entstehen! Schalung Schöck Tronsole ® Typ T Schöck Fugenplatten Typ PL 1. Nagelleiste unten annageln 3. Nagelleiste oben auf Holzleiste aufnageln 4. Holzleiste aufstecken und befestigen 2. Tronsole® aufstecken 1 2
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 17 F St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Trittschalltechnische Trennung zwischen Fertigteil-Treppenlauf und Podest Schöck Tronsole® Typ F 1,0 Linie Inhalt Seite Einbauzustand/Merkmale 18 Elementanordnung/Anschlussdetails 19 Bemessungstabelle/Abmessungen 20 Einbauanleitung 21 Treppenlauf: Fertigteil Treppenpodest: Ortbeton, Halbfertigteil oder Vollfertigteil ” Einbaufertiges Element ” Einfacher und schneller Einbau ” Variabler Einsatz durch einfache Ablängbarkeit ” Rundum-Schutz im Fugenbereich ” hohe Trittschalldämmung SCHÖCK TRONSOLE® TYP F
  • 18 F St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k elastische Fuge Randdämmstreifen elastische Fuge elastische Fuge elastische Fuge 100 -160 100 -160 10 ≤ 12 0 ≤ 12 0 Schöck Tronsole® Typ F Schöck Tronsole® Typ F hochwertiger PE-Weichschaum, leicht zuschneidbar Seitenklappen zum schall- brückenfreien Anschluss am Treppenauge hochwertiges PUR-Elastomerlager als Linienlager (Kennwerte siehe Seite 83) passt sich der Auflagertiefe an Randdämmstreifen Einbauzustand Schöck Tronsole® Typ F Merkmale Schöck Tronsole® Typ F ¿ Trittschallschutz1) Trittschallverbesserungsmass ΔL*w = 28 dB SCHÖCK TRONSOLE® TYP F Einbauzustand/Merkmale 10 1) Norm-Trittschallpegel nach DIN EN ISO 140-6, Nr. S 1048, Treppenprüfstand, Jettingen
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 19 F St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP F Elementanordnung/Anschlussdetai ls Grundriss: Elementanordnung und Anschlussdetails Schöck Tronsole® Typ F Schöck Tronsole® Typ F Treppen - podest Detail A: Detail B: Treppenauge Wand Schöck Fugenplatte Typ PL Schöck Tronsole® Typ F Treppen - podest Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL Hauptpodest (schwimmender Estrich) Detail B Schöck Tronsole® Typ F Schöck Tronsole® Typ FSchöck Tronsole® Typ F Schöck Tronsole® Typ F Detail A Zwischenpodest (schwimmender Estrich) Treppenlauf Treppenlauf Treppenlauf
  • 20 F St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k L1 = 1000/1200 12 0 160 160 PUR-Elastomerlager 1000/1200 x 25 x 10 A L2 =1020/1220 L1 =1000/1200 160 10 150 25 30 90 Perforation Elastomerlager 1000/1200 x 25 x10 Elastomerlager 1000/1200 x 25 x10 Perforation Seitenklappe Schnitt A-A: Seitenklappe 160 90-160 10 10 16 0 12 0 10 12 0 0 - 7 0 10 10 35 25 30 17 0 25 25 SCHÖCK TRONSOLE® TYP F Bemessungstabelle/Abmessungen Vorderansicht: Schöck Tronsole® Typ F (Sonderelemente auf Anfrage) Draufsicht: Schöck Tronsole® Typ F Schnitt: Schöck Tronsole® Typ F Schnitt im abgeknickten Zustand Schöck Tronsole® Typ L1 [mm] L2 [mm] F 1,0 Linie F 1,2 Linie Elementlänge Dicke [mm] [kN/m] max. Auflagerkraft Vd [kN/Element] 1000 1020 10 33,0 1200 1220 10 33,0 33,0 39,6 A
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 21 F St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP F Einbauanleitung Treppenlauf ohne seitlichen Abstand zur Wand Treppenlauf mit seitlichem Abstand zur Wand 2 a 2 b 3 4 1 2 3 4 5 1 Wandseite Laufbreite Laufbreite Wandseite Die abgetrennte Seitenklappe mit Gewebeband ankleben.Fall: Laufbreite < Elementlänge C Schöck Tronsole® Typ F wandseitig kürzen. Ankleben der Schöck Fugenplatte Typ PL an den Fertigteillauf. Einbaufertige Schöck Tronsole® Typ F. Die Schöck Tronsole® Typ F passt sich beim Absenken des Treppenlaufes automatisch der Auflagertiefe an. Die Schöck Tronsole® Typ F passt sich beim Absenken des Treppenlaufes automatisch der Auflagertiefe an. Falls erforderlich, Schöck Tronsole® Typ F kürzen.Fall: Laufbreite = Elementlänge C Seitenklappe entfernen.
  • 22Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 23 R St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Trittschalltechnische Dämmung von Trittplatten bei geraden und gewendelten Treppenläufen (für Sanierung und nachträglichen Einbau) Schöck Tronsole® Typ R Inhalt Seite Einbauzustand/Merkmale 24 - 25 Abmessungen/Vorteile 26 Einbauanleitung 27 - 28 Treppenlauf: Ortbeton- oder Fertigteil-Treppenläufe ” Minimales Schallbrückenrisiko beim Einbau ” Schalltechnisch geprüft ” Variabel zuschneidbar ” Spannungsfreies, vollflächiges Verlegen von Trittplatten aus Betonwerkstein, Naturstein und Holz SCHÖCK TRONSOLE® TYP R
  • 24 R St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k 1) IBP Prüfbericht Nr. P-BA 90/1999, Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Stuttgart SCHÖCK TRONSOLE® TYP R Einbauzustand/Merkmale Einbauzustand Schöck Tronsole® Typ R Merkmale Schöck Tronsole® Typ R ¿ Trittschallschutz1) Trittschallverbesserungsmass ΔL*w = 15 dB ¿ Brandschutz Baustoffklasse E nach EN 13501-1 Mörtelbett (vollflächig) Doppelseitiges Klebeband zum Ankleben des Dämm-Streifens an der Trittplatte Dämm-Matte aus PE-Weichschaum PE-Dämm-Streifen zum schallbrückenfreien Einbau der TrittplattenTrittplatte elastische Fuge Randdämmstreifen Randdämmstreifen elastische Fuge elastische Fuge 30 /4 0 5 3 Schöck Tronsole® Typ R
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 25Sta nd : 0 4/ 20 09 Au fla ge : 5 00 St üc k R elastische Fuge elastische FugeMörtelbett (vollflächig) Putz Putz Sockelfliese Wand Lauf 3 Schöck Tronsole® Typ R Schöck Tronsole® Typ R 30 /4 0 5 3 SCHÖCK TRONSOLE® TYP R Einbauzustand Einbauzustand Schöck Tronsole® Typ R: Schnitt quer zum Lauf Einbauzustand Schöck Tronsole® Typ R vor dem Anbringen der Sockelfliesen
  • 26 R St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Abmessungen der Schöck Tronsole® Typ R Vorteile — Einfacher und schneller Einbau. — Zur Positionierung der Setzplatten und Sockelfliesen kann auf das Verkeilen verzichtet werden. — Zusätzliche Randdämmstreifen und Putzkanten entfallen. — Die Beschaffenheit des Materials garantiert eine wirksame Verbindung mit dem Mörtelbett. — Ermöglicht spannungsfreies, vollflächiges Verlegen von Trittplatten aus Betonwerkstein, Naturstein oder Holz. — Minimales Schallbrückenrisiko, da das letzte Gewerk die Trittschallschutzmassnahme durchführt. — Nachträgliche Kontrolle von Trittschallschutz und Schallbrückenfreiheit möglich. SCHÖCK TRONSOLE® TYP R Abmessungen/Vortei le Schöck Tronsole® Typ Dämm-Streifen Dämm-Matte R 3 (für Trittplattendicke 30 mm) 5 mm 1,50 m 10 m/35 m 3 mm 75 mm 30 m PE- Weichschaum (frei von FCKW, HFKW und HFCKW)3 mm 85 mm 30 mR 4 (für Trittplattendicke 40 mm) Dicke Höhe Länge Dicke Breite Länge Material Dämm-Matte Dämm-Streifen 75/85 5 150 0 3 Tri ttp lat ten dic ke 30 /4 0
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 27Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k R ca. 50 1 2 3 4 Trittplattenüberstand beachten, ca. 50 mm Abstand lassenVorderseite Trittplatte Unterseite Trittplatte Oberseite Trittplatte Sichtseite Trittplatte Arbeitsfläche hier einschneiden Sichtseite Trittplatte Dämm-Streifen anbringen — Zum Ankleben des Dämm-Streifens die Trittplatte mit Überstand auf die Arbeitsfläche auflegen. — Schutzfolie des oberen Klebebandes abziehen. Dämm-Streifen an der Unterkante der Dämm- Matte ansetzen und stirnseitig im Bereich der Sockelfliesen und Setzstufe festkleben. — Schutzfolie des unteren (silbernen) Klebebandes abziehen und Stossfuge zur Dämm-Matte auf der Unterseite der Trittplatte abkleben. — Dämm-Streifen im Eckbereich der Trittplatte ein- schnei den. Dämm-Streifen umlegen und ankleben — Im Eckbereich Gehrungsschnitt durchführen. — Nach oben überstehender Dämm-Streifen umlegen und ankleben. Kleber aufbringen — 3 Klebstoffraupen auf der Unterseite der Trittplatte aufbringen. Die Unterseite der Trittplatte muss trocken und staubfrei sein. — Zum Verkleben der Schöck Tronsole® Typ R auf der Trittplatte den PU-Klebstoff Sikaflex-11 FC ver- wenden. Ein Beutel (400 ml) ist ausreichend für ca. 4 Trittplatten. Dämm-Matte zuschneiden — Trittplatte auf der Dämm-Matte positionieren und bündig ausschneiden. Achtung! Offenporige Seite der Dämm-Matte muss nach un- ten zeigen, um einen guten Verbund zum Mörtel- bett zu gewährleisten. SCHÖCK TRONSOLE® TYP R Einbauanleitung 1 2 3 4
  • 28 R St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k 5 Wichtig: Bei allen Arbeiten ist darauf zu achten, dass keine Schallbrücken entstehen! Dämm-Streifen ca. 10 mm unterhalb der Trittplattenober- kante abschneiden. Trittplatte am Laufaustritt Treppenbelag verlegen — Trittplatte vollflächig ins Mörtelbett (übliche Dicke setzen. Mörtel sollte möglichst feucht sein, um einen ausreichenden Verbund mit der Schöck Tronsole® Typ R zu gewährleisten. — Setzplatte wie üblich am Lauf anbringen. — Sockelfliesen anbringen. Dämm-Streifen als Abstand- halter nutzen. — Zwischen Sockelfliese und Stirnseite der Trittplatte 3 mm Abstand halten (sonst Schallbrücke!). — Ober- und unterseitiger Überstand der Dämm-Matte schräg aus den Fugen schneiden. — Seitlicher Überstand zum Treppenauge erst nach dem Verputzen abschneiden (sonst Schallbrücke!). — Elastisch verfugen. SCHÖCK TRONSOLE® TYP R Einbaubauanleitung 5
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® Treppenlauf: Ortbeton, Halbfertigteil oder Vollfertigteil 29 QW St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Treppenhauswand: Mauerwerk oder Beton Treppenpodest gewendelter Treppenlauf: Ortbeton oder Fertigteil Trittschalltechnische Trennung zwischen Treppenpodesten, gewendelten Treppenläufen und Treppenhauswand Schöck Tronsole® Typ QW Inhalt Seite Einbauzustand/Merkmale 30 Elementanordnungen 31 - 32 Bemessungstabelle/Abmessungen 33 Bauseitige Bewehrung 34 - 36 Bemessungstabelle/Bauseitige Bewehrung 37 Einbauanleitung Fertigteilwerk/Baustelle 38 ” Hohe Querkraftaufnahme ” Hohe Planungssicherheit: statisch geprüft, schalltechnisch geprüft, brandschutztechnisch geprüft ” Dauerhaftigkeit, Standsicherheit: Rechteck-Hohlprofil aus Edelstahl (oder feuerverzinkt) ” Einfacher und sicherer Einbau ” Hohe Trittschalldämmung SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW
  • 30 QW St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Z.Nr.2520329Z.Nr.2520329 SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW Einbauzustand/Merkmale Einbauzustand Schöck Tronsole® Typ QW Merkmale Schöck Tronsole® Typ QW 1) Statische Berechnung nach SIA 262, Schöck Tronsole® Typ QW, Nr. 05-510, ipu Braunschweig Verifiziert und geprüft: Kocher, Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau CH-Bülach 2) Prüfbericht Nr. 0031.99 - P 324/94, ITA Wiesbaden 3) Prüfbericht zur Luftschalldämmung nach DIN 52210, Nr. L 270.94- P18, ITA Wiesbaden 4) Brandschutzgutachten Nr. 045/99 -Nau- (3957/9579), MPA Braunschweig 5) Bei Ortbetonbauweise kann auf die Laufhülse verzichtet werden 6) Bei Mauerwerk oder bei Verwendung von Treppen-Fertigteilen kann auf die Blech-Wandhülse verzichtet werden ¿ Statische Berechnung1) nach SIA 262 ¿ Trittschallschutz2) Trittschallverbesserungsmass ΔL*w = 27 dB ¿ Luftschalldämmung3) keine Beeinträchtigung des Luftschalldämm- verhaltens ¿ Brandschutz4) Feuerwiderstandsklasse R 90 durch optional erhältliche Brandschutzmanschette ¿ Korrosionsschutz Rechteck-Hohlprofil aus Edelstahl, W.-Nr. 1.4301 oder aus Baustahl S 355, feuerverzinkt Treppenpodest/ Treppenlauf Brandschutz manschette (optional) Laufhülse mit Nagellasche5) Sockelfliese Wand Randdämmstreifen Blech-Wandhülse mit Nagellasche6) PUR-Elastomerlager Druckverteilungsplatte Blech- Wandhülse mit Nagellasche6) hochwertiges PUR-Elastomerlager Nagellasche zur Befestigung der Wandhülse an der Wandschalung Rechteck-Hohlprofil aus A2-Edelstahl (W.-Nr. 1.4301) oder feuerverzinkt Laufhülse mit Nagellasche für den Einbau bei Holzschalung im Fertigteilwerk5) Druckverteilungsplatte für eine gleichmässige Lagerpressung trittschallgedämmte Wandhülse Schöck Fugenplatte Typ PL Rechteck-Hohlprofil (Edelstahl oder feuerverzinkt) Schallbrücke vermeiden trittschallgedämmte Wandhülse ≥ 40 (bei An for der ungen an den brandschutz- technischen Raum- ab schluss) elastische Fuge 200 ≥ 12 0/ 14 0 Schöck Tronsole® Typ QW 130 10 – 40 200 – 170
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 31 QW St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW Varianten Schöck Tronsole® Typ QW-Z-W (feuerverzinkt)/Typ QW-A2-W (A2-Edelstahl): Die Laufhülse wird nicht benötigt, da Treppe ört- lich betoniert wird. FT : Fertigteilversion OB : Ortbetonversion NL : Laufhülse mit Nagellasche M : Mauerwerkswand B : Betonwand Laufhülse Schöck Tronsole® Typ QW-Z-W-LN (feuerverzinkt)/ Typ QW-A2-W-LN (A2-Edelstahl): wird über die Nagellaschen an der Fertigteil-Schalung angenagelt. Blech-Wandhülse mit Nagellasche trittschallgedämmte Wandhülse trittschallgedämmte Wandhülse Rechteck-Hohlprofil (Edelstahl oder verzinkt) trittschallgedämmt Wandhülse Rechteck-Hohlprofil (Edelstahl oder verzinkt) Rechteck-Hohlprofil (Edelstahl oder verzinkt) Laufhülse mit Nagellasche für den Einbau bei Holzschalung im Fertigteilwerk Schöck Tronsole® Typ QW-Z-W-N (feuerverzinkt)/Typ QW-A2- WN (A2-Edelstahl): Die Laufhülse wird nicht benötigt, da Treppe örtlich betoniert wird. Die Blech-Wandhülse mit Nagellasche dient zur Befestigung an der Wandschalung. Treppe als Fertigteil Treppenhauswand: Mauerwerk oder Beton Treppe in Ortbeton Treppenhauswand: Mauerwerk Treppenhauswand: Beton
  • 32 QW St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k 2520344 Elementanordnung SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW Elementanordnung Schöck Tronsole® Typ QW Zwischenpodest Zwischenpodest eR ≥ 120 e R ≥ 1 20 eR ≥ 120 eR ≥ 120 Hauptpodest Hauptpodest Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Schöck Tronsole® Typ QW Grundriss: Elementanordnungen der Schöck Tronsole® Typ QW Grundriss: Elementanordnungen der Schöck Tronsole® Typ QW
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 33 QW St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW Elementanordnung Grundriss: Elementanordnungen der Schöck Tronsole® Typ QW ≥ 120 ≥ 120 ≥ 12 0 ≥ 12 0 Schöck Fugenplatte Typ PL elastische Lagerung mit Schöck Tronsole® Typ F Hauptpodest (schwimmender Estrich) Schöck Fugenplatte Typ PL alternative Elementanordnung alternative Elementanordnung Schöck Tronsole® Typ QW „Fusspunkt“ „Fusspunkt“ Achse Laufplattenbewehrung eR ≥ 120 „Kopfpunkt“ eR ≥ 120 ≥ 60 ≥ 60 ≥ 60 ≥ 60 ≥ 60 ≥ 12 0 ≥ 14 0 ≥ 14 0 alternative Elementanordnung „Kopfpunkt“ „Fusspunkt“ „Kopfpunkt“ Ansicht: Anordnung der Schöck Tronsole® Typ QW oberhalb der Plattenbewehrung Ansicht: Anordnung der Schöck Tronsole® Typ QW zwischen der Plattenbewehrung in einem „Kopfpunkt“ Ansicht: Anordnung der Schöck Tronsole® Typ QW zwischen der Plattenbewehrung in ei- nem „Fusspunkt“ Elementanordnungen Schöck Tronsole® Typ QW Achse Laufplattenbewehrung Achse Laufplattenbewehrung
  • 34 QW St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW Bemessungstabelle/Abmessungen 44 66 200 - 170 10 - 40 120 10 P 5 130 10 20 10 25 25 10 0 - 30 40 6 10 20 63 13 2 200 10 - 40 130 20 140 120 Laufhülse mit Nagellasche1) PUR-Elastomerlager 120 x 110 x 10Druckverteilungsplatte Nagellasche Nagellasche Nagellasche Etikett Blech-Wandhülse mit Nagellasche2) Blech-Wandhülse mit Nagellasche2) trittschallgedämmte Wandhülse Laufhülse mit Nagellasche Rechteck-Hohlprofil 60 x 40 x 4 Rechteck-Hohlprofil 60 x 40 x 4 Bestandteile Schöck Tronsole® Typ QW Länge [mm] Breite [mm] Höhe [mm] Rechteck-Hohlprofil (t = 4 mm) 330 60 40 Laufhülse1) 200 63 44 Wandhülse (trittschallgedämmt) 130 130 66 Brandschutzmanschette — Bei Fugenbreiten ≥ 30 mm zwei Brandschutz manschetten verwenden. Dicke: 20 140 120 Schnitt: Schöck Tronsole® Typ QW Schnitt: Blech-Wandhülse mit Nagellasche2) Draufsicht: Schöck Tronsole® Typ QW Schöck Brandschutzmanschette Typ QW Fugenbreite [mm] Querkraft VRd Rechteck-Hohlprofil [kN] 27,9≤ 40 — Massgebend für die Bemessung ist der kleinste VRd-Wert aus Rechteck- Hohlprofil und bauseitiger Bewehrung (siehe Seite 38). — Bei voller Ausnutzung von VRd ist bei Mauerwerk mindestens Mauerwerks art MB, MC oder MK nach SIA 266, Abs. 3.1.3.3, erforderlich. — Bei der Bemessung sind die auftretenden Einbautoleranzen bezüglich der Fugenbreite zu berücksichtigen. 1) Bei Ortbetonbauweise kann auf die Laufhülse verzichtet werden 2) Bei Mauerwerk oder bei Verwendung von Treppen-Fertigteilen kann auf die Blech-Wandhülse verzichtet werden
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 35 QW B AZ AZT ZF V PL St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW Bauseit ige Bewehrung Pos. ≤ 40 30 35 35 ≥ 20 * ≥ 16 0 d ≥ 60 ≥ 20≥ 20 ≥ 20 * ≥ 16 0 eR ≥ 120 e ≥ 60 Pos. 2 Pos. 2 Pos. 3 Pos. 3 Pos. 3 Pos. 1 Pos. 1 Ansicht: Schnitt: ≤ 0,5 d ≤0,5 d 0,5 d 0,5 d * Bei Feuerwiderstandsklasse R 90 muss das Achsmass der Bewehrung 35 mm betragen. 4a ≥ 15 Hinweise — Der Anwendungsbereich der Schöck Tronsole® Typ QW erstreckt sich ausschliesslich auf Treppenläufe und Podestplatten mit vorwiegend ruhender Belastung nach SIA 261. — Der Nachweis der Querkraft in dem Treppenlauf bzw. in der Podestplatte muss vom Tragwerksplaner erbracht werden. Pos. 4a Schöck Tronsole® Typ QW im Treppenpodest: Bewehrungsführung Pos. 2 geschlossen
  • 36 QW St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Pos. 2 P 8 (konstruktiv) 35 30 ≥ 20 * ≥ 15≥ 4 0 ≥ 20 ≥15 ≥ 120 ≥ 60 ≥ 20 ≥ 20* Pos. 3 Pos. 3 Pos. 1 Pos. 1 Ansicht Treppenstufe: Schnitt Treppenstufe: ≤0,5 d 0,5 d ≤0,5 d 0,5 d 4b ≥ 20 Pos. 4a Pos. Pos. Pos. 35 35 30 30 35 35 eR ≥ 120 eR ≥ 120 ≥ 20 *≥ 20* ≥ 140 ≥ 60 ≥ 60 ≥ 60 ≥ 60 ≥ 60 ≥ 14 0 ≥ 15 ≥ 20 * ≥ 14 0 d d ≥ 60 Pos. 2 Pos. 2 Pos. 2 Pos. 2 Pos. 3 Pos. 3 Pos. 3 Pos. 3Pos. 3 Pos. 3 Pos. 1 Pos. 1 Pos. 1 Pos. 1 Ansicht „Kopfpunkt“: Ansicht „Fusspunkt“: Schnitt „Kopfpunkt“: Schnitt „Fusspunkt“: ≤0,5 d 0,5 d ≥ 14 0 ≥ 20 * ≥ 20 ≥ 20 ≤ 0,5 d ≤0,5 d ≤0,5 d 0,5 d 0,5 d 0,5 d 4a 4a 4a ≥ 15 * Bei Feuerwiderstandsklasse R 90 muss das Achsmass der Bewehrung 35 mm betragen. * Bei Feuerwiderstandsklasse R 90 muss das Achsmass der Bewehrung 35 mm betragen. Anordnung Schöck Tronsole® Typ QW im gewendelten Treppenlauf: Bewehrungsführung bei Anordnung oberhalb der Plattenbewehrung Anordnung Schöck Tronsole® Typ QW im gewendelten Treppenlauf: Bewehrungsführung bei Anordnung zwischen der Plattenbewehrung SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW Bauseit ige Bewehrung d Pos. 2 geschlossen Pos. 2 geschlossen
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 37 T F R QW B AZ AZT ZF V PL St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Stab P [mm] ≥ C25/30 6 8 10 12 300 400 500 600 d = b1) [mm] (R 90) 80 100 120 140 120 Plattendicke h [mm] 120 140 160 180 200 lbd [mm] 1) für Betondeckung cnom = 20 mm bzw. bei R 90 Achsmass der unteren Bewehrung: 35 mm (siehe auch Seite 35) h h d Stanzkegel Stanz- kegel d = h – cnom – PPos4 deff = h – cnom – PPos4 d Pos. : Zulagen P 6, P 8, P 10, P 12 Pos. : Zulagen P 6, P 8, P 10, P 12 Stanzkegel StanzkegelStanzkegel lbd lbd b = 1,0 • d 65 65 130lbd b = 1,0 • d b = 1,0 • d lbd 4a 4b Pos. 3 : Steckbügel P 6, P 8, P 10 b = 1,0 • d Stanzkegel lbd Pos. 1 : Schlaufe* P 8, P 10, P 12 Pos. 2 : Hutbügel P 8 ≥ 250 ≥ 130 ≥ 130 100 96 für P 8120 für P 10 144 für P 12 * Die Stabenden sind entsprechend der Laufplattenrichtung ca. 15° nach oben bzw. unten abzubiegen. SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW Bauseit ige Bewehrung Ermittlung der statischen Nutzhöhe d
  • 38 QW St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k * bei Feuerwiderstandsklasse R 90 SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW Bemessungstabelle/Bauseit ige Bewehrung/Geometrische Mindestmasse 1) Bei Unterschreitung der Mindestmasse ist ein genauer Durchstanznachweis gemäss SIA 262, 4.3.6 zu fü̈hren 2) Pos. 2 kann bei Anordnung der Tronsole oberhalb der Plattenbewehrung entfallen 3) Mindestbewehrung zur Aktivierung des Durchstanzwiderstandes nach SIA 262, 4.3.6.4.1 Diese Bewehrung ist zusätzlich zur Plattenbewehrung einzulegen 4) In R 90 geometrisch nicht ausführbar Plattendicke h [mm] 140 160 180 Schlaufen 2 P 8 2 P 10 2 P 8 33024,0 26,9 27,9 370 2 P 12 410 4 P 8 3 P 8 100 120 140 200 27,9 2 P 12 450 160 Hutbügel Pos. 1 Pos. 2 2) by [mm] Querkraft VR,d [kN] Pos. 3 Steckbügel Pos. 4 Zulagen Durchstanzbewehrung3) Asx bx [mm] Asy Rückhängebewehrung Beton C25/30 Bemessungswiderstände und bauseitige Bewehrung Betondeckung cnom= 30 mm (Feuerwiderstandsklasse R 90) eR > eR,min bzw. eR,crit und e > ecrit1) 1) Minimaler Randabstand 2) Minimaler Randabstand ohne weiteren Durchstanznachweis 3) Minimaler Tronsolen-Abstand bei Berücksichtigung der Einflusszone benachbarter Tronsolen 4) Minimaler Tronsolen-Abstand ohne gegenseitige Beeinflussung Geometrische Mindestmasse, siehe Seite 32, 35 Plattendicke h [mm] 140 160 180 eR,min1) 120 120 120 149 164 180 180 180 180 297 328 360 200 120 196 180 391 eR,crit2) Eckbereich emin3) ecrit4) [mm] [mm] [mm] [mm] Tronsolen-Abstand
  • 39 T F R St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k 2a 2b S C H Ö C K T R O N S O L E ® R QW B SCHÖCK TRONSOLE® TYP QW Einbauanleitung Fertigtei lwerk/Baustel le Einbau der Laufhülse — Die Position der Laufhülse Schöck Tronsole® Typ QW an der Holzschalung anreissen. — Laufhülse an der Schalung annageln. — Bauseitige Bewehrung verlegen und anschliessend Treppenlauf betonieren. — Treppenlauf entschalen. Holzschalung Laufhülse mit Nagellasche 1 1 Wichtig: Bei allen Arbeiten ist darauf zu achten, dass keine Schallbrücken entstehen! Achtung! V or dem Ve rfüllen der Öffnung muss die W andhülse k raftschlüss ig auf dem A uflager au fliegen! Einbau auf der Baustelle — An der vorgesehenen Einbaustelle der Schöck Tronsole® Typ QW beim Hoch mau ern bzw. beim Be- tonieren der Treppenhauswand eine genügend grosse durchgehende Öffnung (ca. 25 cm x 25 cm) in der Wand aussparen. — Für die Auflagerfläche der Schöck Tronsole® Typ QW ein ebenes, vollflächiges Auflager aus Mörtel- bett oder Voll stein ausführen (Mauerwerksart MB, MC oder MK). — Beim Einbau des Treppenlaufs die Schöck Tronsole® Typ QW durch die Wandöffnung in die Laufhülse ein- schieben (Abbildung 3a). — Ausführung bei R 90: Die Brandschutzmanschette auf das Rechteck- Hohlprofil der Schöck Tronsole® Typ QW auf- schieben. — Treppenlauf vorsichtig absetzen und ausrichten. Vorderkante der Wandhülse muss genau mit der Vorderkante des Auflagers bündig abschliessen. Falls erforderlich, Höhenjustierung mit untergeleg- ten Stahlplatten vornehmen (Wandhülse muss vollständig auf den Stahlplatten aufliegen!) (Abbildung 3b). — Wandaussparung vollständig ausmauern oder ver- giessen. Dabei darf keine Verbindung zum Treppen- lauf bzw. zum Dorn entstehen. Treppenlauf Brandschutzmanschette (bei R 90-Anforderung) durchgehende Wandaussparung ebenes, vollflächiges Auflager Brandschutzmanschette (bei R 90-Anforderung) Auflager Vorderkante Wandhülse bündig mit Vorderkante Auflager 2
  • 40Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k
  • 41Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k S C H Ö C K T R O N S O L E ® T F R QW B Treppenlauf: Ortbeton oder Fertigteil SCHÖCK TRONSOLE® TYP B Inhalt Seite Einbauzustand/Merkmale 40 Elementanordnung/Materialien 41 Bemessungstabelle/Abmessungen 42 Einbauanleitung 43 - 44 ” Variabler Einsatz durch einfache Ablängbarkeit ” Integrierter Randdämmstreifen erleichtert den schallbrückenfreien Einbau ” Hohe Trittschalldämmung Schöck Tronsole® Typ B 100 x 35 Linie Trittschalltechnische Trennung zwischen Treppenlauf und Bodenplatte
  • 42 B St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP B Einbauzustand/Merkmale Schnitt: Schöck Tronsole® Typ B – Einbauzustand Fusspunkt Fertigteil-Treppenlauf Schnitt: Schöck Tronsole® Typ B – Einbauzustand Fusspunkt Ortbeton-Treppenlauf ¿ Trittschallschutz Trittschallverbesserungsmass ΔL*w = 20 dB ¿ Brandschutz Baustoffklasse E nach EN 13501-1 elastische Fuge integrierter Randdämmstreifen elastische Fuge Schöck Tronsole® Typ B 15 10 5 PUR-Elastomerlager elastische Fuge integrierter Randdämmstreifen elastische Fuge Schöck Tronsole® Typ B 15 600 – 200/350 – 200 PUR-Elastomerlager 5 10 600 – 200/350 – 200
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 43 B St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP B Elementanordnung/Material ien Elementanordnung Schöck Tronsole® Typ B Materialien – PUR-Elastomerlager (Kennwerte siehe Seite 83) – PE-Weichschaum (frei von FCKW, HFKW und HFCKW)
  • 44 B St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k PUR-Elastomerlager 1000 x 25 x 15Perforation L = 1000 1200 55 0 B = 35 0 25 Abmessungen Schöck Tronsole Typ B 100 x 35 Linie 25 Perforation PUR-Elastomerlager 1200 x 25 x 15 L = 1200 L = 1200 1400 1400 55 0 B = 35 0 25 25 15 100 25 350 PUR-Elastomerlager 1000/1200 x 25 x 15 100 10 5 PUR-Elastomerlager 1000 x 25 x 15Perforation 1200 L = 1000 80 0 B = 60 0 80 0 B = 60 0 SCHÖCK TRONSOLE® TYP B Bemessungstabelle/Abmessungen Schöck Tronsole® Typ1) B 100 x 35 Linie B 100 x 60 Linie B 120 x 35 Linie B 120 x 60 Linie 1) Sonderelemente auf Anfrage 2) Jede Schöck Tronsole® Typ B kann aufgrund ihrer Ablängbarkeit innerhalb des angegebenen Auflagerflächenbereichs eingesetzt werden. 3) Wird über Reibung und Schubbeanspruchung des Elastomerlagers aufgenommen. Auflagerfläche für Treppenlauf Länge L2) [mm] 1000 1200 Breite B2) [mm] 350 600 350 600 Länge [mm] 1200 1400 Breite [mm] 550 800 550 800 Dicke [mm] 15 33,0 33,0 2,8 2,8 33,0 33,0 2,8 2,8 33,0 39,6 2,8 3,3 33,0 39,6 2,8 3,3 Gesamtabmessungen max. Auflagerkraft Vd max. Horizontalkraft3) Hd Schnitt: Schöck Tronsole Typ B Abmessungen Schöck Tronsole Typ B 120 x 35 Linie Abmessungen Schöck Tronsole Typ B 100 x 60 Linie [kN/m] [kN/Element] [kN/m] [kN/Element] maximale Auflagerfläche integrierter Randdämmstreifenmaximale Auflagerfläche integrierter Randdämmstreifen maximale Auflagerfläche integrierter Randdämmstreifen maximale Auflagerfläche integrierter Randdämmstreifen PUR-Elastomerlager 1200 x 25 x 15Perforation Abmessungen Schöck Tronsole Typ B 120 x 60 Linie
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 45 B St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Wichtig: Bei allen Arbeiten ist darauf zu achten, dass keine Schallbrücken entstehen! SCHÖCK TRONSOLE® TYP B Einbauanleitung Rohbauer — Schöck Tronsole® Typ B mit der blauen Seite auf Boden platte legen und ausrichten, dabei die blaue Schaumplatte als Wandanschlag nutzen. Wandseitig überstehenden Randdämmstreifen abschneiden (Abbildung 1a). Schöck Tronsole® Typ B ggf. vorher entsprechend der Treppenlauf- breite kürzen. Beim Ausrichten darauf achten, dass das Elastomer- lager mittig unter der Auflagerfläche des Treppen- laufs positioniert ist. — Einbau bei Fertigteil-Treppenläufen: Schöck Fugenplatten Typ PL lückenlos an die Treppen laufwange kleben und Treppenlauf mittig auf die Schöck Tronsole® Typ B absetzen (Ab- bildung 1b). — Einbau bei Ortbeton-Treppenläufen: Treppenlaufschalung mittig auf der Schöck Tronsole® Typ B errichten (Abbildung 1c). Die über die Schalung hinaus stehende Schöck Tronsole® Typ B bei der Fixierung der Schalung nicht beschädigen und nicht abschneiden. Schöck Fugenplatten Typ PL dicht an die Schöck Tronsole® Typ B anschliessen. Alle Stossstellen mit den beigelegten Klebestreifen sorgfältig abkleben. — Treppe betonieren und ausschalen. integrierter Randdämmstreifen wandseitig abschneiden und Länge des Elements ggf. kürzen Treppenlauf mittig aufsetzen Schalung mittig auf Schöck Tronsole® Typ B erstellen 1 1a 1b 1c
  • 46 B St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k 2 3a 3b Wichtig: Bei allen Arbeiten ist darauf zu achten, dass keine Schallbrücken entstehen! SCHÖCK TRONSOLE® TYP B Einbauanleitung Estrichleger — Den integrierten Randdämmstreifen ringsum nach oben klappen und an den Treppenlauf kleben (Abbildung 2). Der überstehende Teil der blauen Schaumplatte kann bündig mit dem Treppenlauf abgeschnitten werden. — Beim Verlegen des Estrichs die hochgeklappten Überstände der Schöck Tronsole® Typ B als Rand- dämmstreifen nutzen. — Darauf achten, dass an keiner Stelle Kontakt zwi- schen Estrich und Treppenlauf besteht. Plattenleger — Überstehenden Teil der Schöck Tronsole® Typ B beim Verlegen des Bodenbelags als Randdämm- streifen nutzen. — Überstehenden Teil der Schöck Tronsole® Typ B beim Verlegen der untersten Setzstufe zur Vermei- dung von Schallbrücken als Abstandhalter und Fu- genhinterfüllung nutzen (Abbildung 3a). Darauf achten, dass an keiner Stelle Kontakt zwi- schen Bodenbelag und Treppenlaufbelag besteht. — Überstand abschneiden und elastisch verfugen (Abbildung 3b). Überstand mit Klebeband hochkleben Überstand als Randdämm - streifen nutzen Überstand abschneiden und elastisch verfugen 2 3
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 47 T F R QW B AZ AZT ZF V PL St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Treppenlauf: Ortbeton, Halbfertigteil oder Vollfertigteil SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZ Treppenhauswand: Mauerwerk oder Beton Treppenpodest: Ortbeton Trittschalltechnische Trennung zwischen Ortbeton-Podest und Treppenhauswand Schöck Tronsole® Typ AZ Inhalt Seite Einbauzustand/Merkmale 46 Elementanordnungen 47 Bemessungstabelle/Abmessung 48 Einbauanleitung 49 ” Hohe Planungssicherheit: Schalltechnisch geprüft, brandschutztechnisch geprüft ” Minimiertes Schallbrückenrisiko durch optimierten Anschluss-Rahmen für Fugenplatten ” Hohe Trittschalldämmung
  • 48 AZ St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k ¿ Typenstatik nach SIA 2621) ¿ Trittschallschutz2) Trittschallverbesserungsmass ΔL*w = 26 dB ¿ Luftschalldämmung3) keine Beeinträchtigung des Luftschalldämm- verhaltens ¿ Brandschutz4) Feuerwiderstandsklasse R 90 bei entsprechen- der bauseitiger Betondeckung der Auflager- konsolen (siehe Seite 83) Einbauzustand: Schöck Tronsole® Typ AZ Merkmale Schöck Tronsole® Typ AZ SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZ Einbauzustand/Merkmale 1) Statische Berechnungen nach SIA 262, Schöck Tronsole® Typ AZT, Nr. P 06150, SMP Ingenieure im Bauwesen, Karlsruhe Verifiziert und geprüft: Kocher, Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau, CH-Bülach 2) Prüfbericht Nr. L 181.93-P 130, ITA Wiesbaden 3) Prüfbericht zur Luftschalldämmung nach DIN 52210, Nr. L 270.94- P18, ITA Wiesbaden 4) Brandschutzgutachten Nr. 3285/0511, MPA Braunschweig Putz Schöck Tronsole® Typ AZ Putzträger (bei Anfor der ungen an den brand schutz- tech nischen Raum- abschluss) Sockelfliese elastische Fuge Randdämmstreifen Belag (schalltechnisch kein schwimmender Estrich erforderlich)Anschluss-Rahmen Schallbrücke vermeiden (z. B. Kellenschnitt) Podest PUR-Elastomerlager stabile Kunststoff-Aussparungsform aufsteckbarer Rahmen für Fugenplatten-Anschluss hochwertiges PUR-Elastomerlager (Kennwerte siehe Seite 83)umlaufende Nagellasche zum Annageln an Wandschalung ≥ 40 15 150 ≥ 16 0
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 49 AZ St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Zwischenpodest Zwischenpodest Schöck Tronsole® Typ AZ Schöck Tronsole® Typ AZ Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Hauptpodest Hauptpodest Beispiel für Elementanordnungen Beispiel für Elementanordnungen SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZ Elementanordnungen
  • 50 AZ St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZ Bemessungstabelle/Abmessungen Schöck Tronsole® Typ AZ AZ plus1) AZ-S3) 1) Mit zusätzlichem Elastomerlager oben für abhebende Kräfte. 2) Wegen kraftschlüssigem Verbund zum oberen Lager. 3) Mit zusätzlichen Elastomerlagern seitlich für horizontale Kräfte parallel zur Fuge. 4) Mit zusätzlichen Elastomerlagern oben und seitlich für abhebende und horizontale Kräfte Podestdicke [mm] ≥160 166 224 136 216 300 150 64/–15 64 64/–15 – 64 – ±35 ±35 ≥ 1802) ≥ 160 AZ-S plus4) ≥ 180 max. Horizontalkraft Hd [kN/Element] max. Auflager- kraft Vd [kN/Element] Länge [mm] Breite [mm] Dicke [mm] Innenabmessungen Länge [mm] Breite [mm] Dicke [mm] Aussenabmessungen Vertikalschnitt: Schöck Tronsole® Typ AZ Anschluss-Rahmen Anschluss-Rahmen Anschluss-Rahmen PUR-Elastomerlager 120 x 90 x 15 Anschluss-Rahmen PUR-Elastomerlager 190 x 110 x 15 PUR-Elastomerlager 190 x 110 x 15 PUR-Elastomerlager 85 x 75 x 15 136 136 136 15 15 150 150 15 136 150 15 150 21 6 30 0 30 0 21 6 17 4 16 6 31 35 24 0 22 4 30 30 24 0 22 4 30 30 17 4 16 6 31 35 Vertikalschnitt: Schöck Tronsole® Typ AZ plus/Typ AZ-S plus Horizontalschnitt: Schöck Tronsole® Typ AZ/Typ AZ plus Horizontalschnitt: Schöck Tronsole® Typ AZ-S/Typ AZ-S plus Hinweise — Der Anwendungsbereich der Schöck Tronsole® Typ AZ erstreckt sich ausschliesslich auf Treppenläufe und Podestplatten mit vorwiegend ruhender Belastung nach SIA 261. — Der Nachweis der Querkraft in der Podestplatte muss vom Tragwerksplaner erbracht werden. — Bei dem Nachweis zur Begrenzung der Verformung ist zusätzlich zur Auflagerverdrehung α L aus Plattenbiegung eine Auflagerver- drehung αE aufgrund Schiefwinkligkeit und Unebenheit wie folgt zu berücksichtigen: α = α L + αE = α L + 0,016 rad ≤ 0,068 rad = zul α Bei Einhaltung d. Durchbiegungsbeschränkung l/250 für die Podestplatte, ergibt sich max α ≤ 0,032 ≤ 0,068 ≤ zul α — Bei Ausnutzung von VR,d = 64 kN beträgt die mittlere Auflagerpressung vorh. σm = 2,11 N/mm2. Der Nachweis der Aufnahme im Mauerwerk ist vom Tragwerksplaner zu erbringen.
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 51 AZ St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k OK Lage r OK Lage r OK Lage r 1a 2 3 1b Wichtig: Bei allen Arbeiten ist darauf zu achten, dass keine Schallbrücken entstehen! SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZ Einbauanleitung Einbau in Betonwand — Schöck Tronsole® Typ AZ einmessen und waage- recht an der Schalung fest annageln. Dafür alle Nagellöcher verwenden. Die Angabe „OK Lager“ auf der Schöck Tronsole® Typ AZ kennzeichnet das Auflagerniveau für die später hergestellte Stahlbe- tonkonsole (Abbildung 1a). — Achtung: Maximale Betonierhöhe über der Schöck Tronsole® Typ AZ: 3 m. Einbau im Mauerwerk — Schöck Tronsole® Typ AZ einmessen und wie ein Mauerstein mit der Vorderseite bündig vermauern. Die Angabe „OK Lager“ auf der Schöck Tronsole® Typ AZ kennzeichnet das Auflagerniveau für die später hergestellte Stahlbetonkonsole (Abbildung 1b). Podest erstellen — Podestschalung errichten. — Den Innenbereich der Schutzfolie der Schöck Tronsole® Typ AZ entlang der Perforation entfernen Holzaussteifung und den zusammengeklappten Anschluss-Rahmen herausnehmen (Abbildung 2). Fugenplatten anschliessen — Rahmen aufklappen und bis zum Anschlag auf die Schöck Tronsole® Typ AZ stecken (Bild 3). Der An- schluss-Rahmen erleichtert den schallbrückenfreien Anschluss der Schöck Fugenplatten Typ PL. — Schöck Fugenplatten Typ PL lückenlos umlaufend an der Treppenhauswand anbringen. Zur Vermei- dung von Schallbrücken alle Stossstellen sorgfältig mit Klebeband abdichten. — Podest- und Konsolbewehrung nach Angaben des Statikers verlegen. Die Anforderungen an den Brandschutz (ausreichende Betondeckung) sind zu berücksichtigen. — Den Beton im Konsolbereich sorgfältig einbringen und verdichten. 1a 1b 2 3
  • 52Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 53 AZT St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Treppenlauf: Ortbeton, Halbfertigteil oder Vollfertigteil SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Treppenhauswand: Mauerwerk oder Beton Treppenpodest: Ortbeton Trittschalltechnische Trennung zwischen Ortbeton-Podest und Treppenhauswand (mit einbaufertigem Tragelement) Schöck Tronsole® Typ AZT Inhalt Seite Einbauzustand/Merkmale 54 Elementanordnungen 55 Abmessungen 56 Bemessung 57 - 58 Bemessungsbeispiele 59 - 60 Bauseitige Bewehrung/Beispiele für die Bauseitige Bewehrung 61 - 62 Einbauanleitung 63 ” Einbausicher durch einbaufertiges Tragelement ” Hohe Planungssicherheit: statisch geprüft, schalltechnisch geprüft, brandschutztechnisch geprüft ” Minimiertes Schallbrückenrisiko durch optimierten Anschluss-Rahmen für Fugenplatten ” Hohe Trittschalldämmung
  • 54 AZT St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Schnitt: Schöck Tronsole® Typ AZT Merkmale Schöck Tronsole® Typ AZT 1) Statische Berechnungen nach SIA 262, Schöck Tronsole® Typ AZT, Nr. P 06150, SMP Ingenieure im Bauwesen, Karlsruhe Verifiziert und geprüft: Kocher, Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau, CH-Bülach 2) Prüfbericht Nr. L 181.93-P 130, ITA Wiesbaden 3) Prüfbericht zur Luftschalldämmung nach DIN 52210, Nr. L 270.94- P18, ITA Wiesbaden 4) Brandschutzgutachten Nr. 3285/0511, MPA Braunschweig stabile Kunststoff-Aussparungsform aufsteckbarer Anschluss-Rahmen für Fugenplatten-Anschluss einbaufertiges Tragelement mit Anschlussbewehrung umlaufende Nagellasche zum Annageln an Wandschalung ¿ Statische Berechung1) nach SIA 262 ¿ Trittschallschutz2) Trittschallverbesserungsmass ΔL*w = 26 dB ¿ Luftschalldämmung3) keine Beeinträchtigung des Luftschalldämm- verhaltens ¿ Brandschutz4) Feuerwiderstandsklasse R 90 (siehe Seite 83) Putz Schöck Tronsole® Typ AZT Putzträger (bei Anfor der ungen an den brand schutz tech nischen Raumabschluss) Tragelement Typ AZT Sockelfliese elastische Fuge Randdämmstreifen Belag (schalltechnisch kein schwimmender Estrich erforderlich) Rechteck-Hohlprofil Anschluss-Rahmen Schallbrücke vermeiden (z. B. Kellenschnitt) Podest PUR-Elastomerlager 150 15 ≥ 40 ≥ 16 0 SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Einbauzustand/Merkmale
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 55 AZT St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Beispiel für Elementanordnungen Beispiel für Elementanordnungen Hauptpodest Schöck Tronsole® Typ AZT ≥ 45≥ 45 ≥4 5 Zwischenpodest Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Hauptpodest Schöck Tronsole® Typ AZT Zwischenpodest Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Elementanordnungen ≥45≥45 ≥ 45
  • 56 AZT St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Schöck Tronsole® Typ AZT AZT plus Podestdicke [mm] ≥ 160 166 224 136 216 300 150 Höhe [mm] Breite [mm] Tiefe [mm] Aussenabmessungen Höhe [mm] Breite [mm] Tiefe [mm] Innenabmessungen Vertikalschnitt: Schöck Tronsole® Typ AZT Vertikalschnitt: Schöck Tronsole® Typ AZT plus Horizontalschnitt: Schöck Tronsole® Typ AZT/Typ AZT plus Anschluss-Rahmen Anschluss-Rahmen Anschluss-RahmenPUR-Elastomerlager 85 x 75 x 15 PUR-Elastomerlager 190 x 110 x 15 PUR-Elastomerlager 190 x 110 x 15 Rechteck-Hohlprofil 50 x 30 x 4 150 15 15 136 185 26 26 150 253 30 0 35 17 4 21 6 16 6 15 136 185 150 253 35 17 4 21 6 16 6 22 4 40 40 45 45 70 30 24 0 30 Rechteck-Hohlprofil 50 x 30 x 4 SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Abmessungen
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 57 AZT St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Bemessung Ermittlung der Querkrafttragfähigkeit VRd — Die Schöck Tronsole® Typ AZT stellt einen punktuellen Anschluss des Podestes an die Treppenhauswand dar — Maximal aufnehmbare Querkraft des Tragelementes AZT: +64 kN/–15 kN Maximale Querkrafttragfähigkeit VRd aus Durchstanznachweis nach SIA 262, Abs. 4.3.6.3: VRd = kr • τ cd • d • u ≤ +64 kN/ –15 kN wobei kr : Beiwert zur Berücksichtigung der Bauteilgrösse und des Biegewiderstandes kr = ≥ ry = 0,15 • l • l: Spannweite in m mOd : Vergleichsmoment (SIA 262, Absatz 4.3.6.4.3) mOd = für Ecktronsolen = für Randtronsolen mRd : Biegewiderstand (SIA 262, Absatz 4.3.6.4.1) τ cd : Bemessungswert der Schubspannungsgrenze (Tabelle 8, SIA 262) dx, dy : statische Höhen der Platte in x- bzw. y-Richtung im Nachweisschnitt d = [m], u: Umfang des Nachweisschnittes mOd mRd dx + dy 2 1 0,45 + 0,9 • ry 1 1 + 2,2 • d 3/2 ( ) Vd 2 Vd 4
  • 58 AZT St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Ermittlung des Umfangs des Nachweisschnitts Bild 1: Im Plattenbereich (Elementabstand e ≥ 15 cm + 0,5 · π · d) Bild 2: Im Eckbereich (bei Randabstand eR,min ≤ eR ≤ 0,25 · π · d) Bild 3: Nebeneinanderliegende Elemente SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Bemessung u = 15 cm + π · 0,5· d u = 15 cm + π · 0,25 · d + eR 0,5 · d 15 cm 0,5 · d 7,5 cm eR 0,5 · d 15 cm ≥4,5 cm 0, 5 ·d 0, 5 ·d u = 15 cm + e + π · 0,5 · d 30 cm ≤ e < 15 cm + 0,5 · π · d 0, 5 · d 15 cm 15 cm Hinweise — Der Anwendungsbereich der Schöck Tronsole® Typ AZT erstreckt sich ausschliesslich auf Treppenläufe und Podestplatten mit vorwiegend ruhender Belastung nach SIA 261. — Der Nachweis der Querkraft in der Podestplatte muss vom Tragwerksplaner erbracht werden, s. dazu Nachweis auf S. 57. In der Tabelle auf S. 62 ist eine auf der sicheren Seite liegende Bemessung durchgeführt. — Bei dem Nachweis zur Begrenzung der Verformung ist zusätzlich zur Auflagerverdrehung α L aus Plattenbiegung eine Auflagerver- drehung αE aufgrund Schiefwinkligkeit und Unebenheit wie folgt zu berücksichtigen: α = α L + αE = α L + 0,016 rad ≤ 0,068 rad = zul α Bei Einhaltung d. Durchbiegungsbeschränkung l/250 für die Podestplatte, ergibt sich max α ≤ 0,032 ≤ 0,068 ≤ zul α — Bei Ausnutzung von VR,d = 64 kN beträgt die mittlere Auflagerpressung vorh. σm = 2,11 N/mm2. Der Nachweis der Aufnahme im Mauerwerk ist vom Tragwerksplaner zu erbringen.
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 59 AZT St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Bemessungsbeispiele Beispiel für Eckbereich — Betonfestigkeitsklasse C25/30, Podestdicke h = 200 mm, Betondeckung cnom = 30 mm, mittlere statische Nutzhöhe d = 160 mm, Randabstand eR = 12,0 cm ≤ 0,25 • π • d = 12,6 cm = eR,crit, τ cd = 1,0 N/mm2, l = 2,50 m Durchstanznachweis: mOd = mRd ≥ 0,5 • mOd = 0,5 • = ≤ 4 • mOd = 2 • Vd ry = 0,15 • l • = 0,15 • 2,5 • = 1,06 m kr = = = 0,71 ≥ = = 0,740 u = eR + 15,0 cm + π • 0,25 • d = 12,0 + 15,0 + π • 0,25 • 16,0 = 39,6 cm VRd = 0,74 • 1,0 • 0,16 • 0,396 = 0,0469 MN = 46,9 kN VRd = 46,9 kN ≤ 64 kN VRd = kr • τ cd • d • u ≤ +64 kN/ –15 kN Vd 2 Vd 2 mOd mRd Vd 4 3/2 Vd • 4 2 • Vd 1 0,45 + 0,9 • ry 1 0,45 + 0,9 • 1,06 1 1 + 2,2 • d 1 1 + 2,2 • 0,16 3/2( ) ( )
  • 60 AZT St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Bemessungsbeispiele Beispiel für nebeneinanderliegende Elemente — Betonfestigkeitsklasse C25/30, Podestdicke h = 180 mm, Betondeckung cnom = 30 mm, mittlere statische Nutzhöhe d = 140 mm, Elementabstand e = 30,0 cm ≤ 15,0 cm + 0,5 • π • d = 37,0 cm = eR,crit, τ cd = 1,0 N/mm2, l = 2,50 m Durchstanznachweis: mOd = mRd ≥ 0,5 • mOd = 0,5 • = ≤ 4 • mOd = Vd ry = 0,15 • l • = 0,15 • 2,5 • = 1,06 m kr = = =0,71 ≥ = = 0,765 u = e + 15,0 cm + π • 0,5 • d = 30,0 + 15,0 + π • 0,5 • 14,0 = 67,0 cm VRd = 0,765 • 1,0 • 0,14 • 0,670 = 0,0718 MN = 71,8 kN VRd = 71,8 kN ≤ 2 • 64 kN VRd = kr • τ cd • d • u ≤ + 64 kN/ –15 kN Vd 4 Vd 4 mOd mRd Vd 8 3/2 Vd • 8 4 • Vd 1 0,45 + 0,9 • ry 1 0,45 + 0,9 • 1,06 1 1 + 2,2 • d 1 1 + 2,2 • 0,14 3/2 ( ) ( )
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 61 AZT St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Bewehrungsauszug: SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Bauseit ige Bewehrung Bauseitige Bewehrung für Anschluss ausserhalb Eckbereich Bauseitige Bewehrung für Anschluss im Eckbereich Pos. 1 : Steckbügel P 8 Pos. 2 : Steckbügel Asx Pos. 3 : Stäbe Asy (ausserhalb Eckbereich) Pos. 4 : Steckbügel Asy (im Eckbereich) Vertikalschnitt: Bauseitige Bewehrung für Anschluss ausserhalb Eckbereich bzw. im Eckbereich Asy (Pos. 3) Asy (Pos. 3 bzw. Pos. 4) Asy (Pos. 3)Asx (Pos. 2 ) Asx (Pos. 2) Asx (Pos. 2) Asx (Pos. 2 ) Asx (Pos. 2) eR Pos. 1 Pos. 1 Pos. 1 Pos. 3 (Pos. 3 bzw. Pos. 4) Asy (Pos. 4) Asy (Pos. 4) mit lbd verankern by = 15 cm + 2 · d by = 15 cm + 1,0 · d + eR mit lbd verankern mit lbd verankern bx = 1,0 · d bx lbd by ≥ 200 lbd lbd by lbd 150 ≥ 16 0 d mit lbd verankern Pos. 1 Pos. 1 75
  • 62Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k AZT SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Bemessungstabelle/Bauseit ige Bewehrung/Geometrische Mindestmasse 1) Bei Unterschreitung der Mindestmasse ist ein genauer Durchstanznachweis gemäss S.57 zu führen 2) Die Bemessungswerte gelten fu ̈r kr = 1/(1+2,2*d) Ein genauer Durchstanznachweis kann entsprechend S.57 geführt werden (VR,d < 64 kN) 3) Mindestbewehrung zur Aktivierung des Durchstanzwiderstandes nach SIA 262, 4.3.6.4.1 Diese Bewehrung ist zusätzlich zur Plattenbewehrung einzulegen Plattendicke h [mm] 160 180 200 Typ AZT 32,1 39,6 32,1/–15 39,6/–15 390 2 + 2 P 8 410 47,5 47,5/–15 430 4 P 8 3 P 8 120 140 160 Typ AZT plus Steckbügel by [mm] Pos. 1 Pos. 2 Pos. 3 bzw. 4 Durchstanzbewehrung3) Asx bx [mm] Asy Querkraft VRd[kN] 2) Beton C25/30 Bemessungswiderstände und bauseitige Bewehrung Betondeckung cnom = 30 mm (Feuerwiderstandsklasse R90) eR > eR,min bzw. eR,crit und e > ecrit1) 1) Minimaler Randabstand 2) Minimaler Randabstand ohne weiteren Durchstanznachweis 3) Minimaler Tronsolenabstand bei Berücksichtigung der Einflusszone benachbarter Tronsolen 4) Minimaler Tronsolenabstand ohne gegenseitige Beeinflussung Geometrische Mindestmasse Plattendicke h [mm] 160 180 200 eR,min1) 120 120 120 94 110 126 300 300 300 338 370 401 eR,crit2) Eckbereich emin3) ecrit4) [mm] [mm] [mm] [mm] Tronsolen-Abstand
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 63 AZT St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k OK Lage r OK Lage r OK Lage r 1a 2 3 4 1b Wichtig: Bei allen Arbeiten ist darauf zu achten, dass keine Schallbrücken entstehen! Einbau in Betonwand — Schöck Tronsole® Typ AZ einmessen und waage- recht an der Schalung fest annageln. Dafür alle Nagellöcher verwenden. Die Angabe „OK Lager“ auf der Schöck Tronsole® Typ AZ kennzeichnet das Auflagerniveau für die später hergestellte Stahl- betonkonsole (Abbildung 1a). — Achtung: Maximale Betonierhöhe über der Schöck Tronsole® Typ AZT: 3 m. Einbau im Mauerwerk — Schöck Tronsole® Typ AZ einmessen und wie ein Mauerstein mit der Vorderseite bündig vermauern. Die Angabe „OK Lager“ auf der Schöck Tronsole® Typ AZ kennzeichnet das Auflagerniveau für die später hergestellte Stahlbetonkonsole (Abbildung 1b). Podest erstellen — Podestschalung errichten. — Den Innenbereich der Schutzfolie der Schöck Tronsole® Typ AZ entlang der Perforation entfernen. Holzaussteifung und den zusammengeklappten Anschluss-Rahmen herausnehmen (Abbildung 2). Fugenplatten anschliessen — Rahmen aufklappen und bis zum Anschlag auf die Schöck Tronsole® Typ AZ stecken (Abbildung 3). Der Anschluss-Rahmen erleichtert den schallbrücken- freien Anschluss der Schöck Fugenplatten Typ PL. — Schöck Fugenplatten Typ PL lückenlos umlaufend an der Treppenhauswand anbringen. Zur Vermei- dung von Schallbrücken alle Stossstellen sorgfältig mit Klebeband abdichten. — Schöck Tragelement Typ AZT vollständig in die Aus- sparungsform einschieben (Abbildung 4). Podest- seitige Bewehrung nach Angaben des Statikers verlegen. — Podest betonieren. SCHÖCK TRONSOLE® TYP AZT Einbauanleitung 1a 1b 2 3
  • 64Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 65 ZF St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Treppenlauf: Ortbeton, Halbfertigteil oder Vollfertigteil SCHÖCK TRONSOLE® TYP ZF Treppenhauswand: Mauerwerk oder Beton Treppenpodest: Vollfertigteil Trittschalltechnische Trennung zwischen Vollfertigteil-Podest und Treppenhauswand Schöck Tronsole® Typ ZF 18 Inhalt Seite Einbauzustand/Merkmale 66 Elementanordnungen 67 Bemessungstabelle/Hinweise 68 Abmessungen 69 Einbauanleitung 70 ” Hohe Planungssicherheit: Schalltechnisch geprüft, brandschutztechnisch geprüft ” Minimiertes Schallbrückenrisiko durch integrierten Anschluss-Rahmen für Fugenplatten ” Hohe Trittschalldämmung
  • 66 ZF St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k 1) Prüfbericht Nr. L 181.93-P 130, ITA Wiesbaden 2) Prüfbericht zur Luftschalldämmung nach DIN 52210, Nr. L 270.94- P18, ITA Wiesbaden 3) Brandschutzgutachten Nr. 148/96 -Nau-, MPA Braunschweig Einbauzustand Schöck Tronsole® Typ ZF Merkmale Schöck Tronsole® Typ ZF ¿ Trittschallschutz1) Trittschallverbesserungsmass ΔL*w = 26 dB ¿ Luftschalldämmung2) keine Beeinträchtigung des Luftschalldämm- verhaltens der Wand ¿ Brandschutz3) Feuerwiderstandsklasse R 90 bei entspre- chender bauseitiger Betondeckung der Auf- lagerkonsolen (siehe Seite 83) SCHÖCK TRONSOLE® TYP ZF Einbauzustand/Merkmale Schöck Tronsole® Typ ZF (bei Anfor der ungen an den brand schutz tech nischen Raum abschluss) Sockelfliese Wand Anschluss-Rahmen Podest elastische Fuge Belag (schalltechnisch kein schwimmender Estrich erforderlich) ≥ 16 0/ 18 0/ 20 0 Randdämmstreifen Schallbrücke vermeiden (z. B. Kellenschnitt) PUR-Elastomerlager 154 ≥ 40 Elastische Aussparungsform aus PUR-Weichschaum (frei von FCKW und HFCKW) integrierter Anschluss-Rahmen für Schöck Fugen platte Typ PL hochwertiges PUR- Elastomerlager
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 67 ZF St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Beispiel für Elementanordnungen SCHÖCK TRONSOLE® TYP ZF Elementanordnungen Schöck Tronsole® Typ ZF Schöck Tronsole® Typ ZF Zwischenpodest Hauptpodest Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Zwischenpodest Schöck Tronsole® Typ ZF Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Hauptpodest Beispiel für Elementanordnungen Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend)
  • 68 ZF St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP ZF Bemessungstabelle/Hinweise Schöck Tronsole® Typ ZF 16 ZFplus 161) ZF 18 ZFplus 181) ZF-S 182) ZF 20 ZFplus 201) 1) Mit zusätzlichem Elastomerlager oben für abhebende Kräfte. 2) Mit zusätzlichen Elastomerlagern seitlich für horizontale Kräfte parallel zur Fuge. Podestdicke [mm] ≥ 160 160 180 200 250 140 187 207 227 274 154 64/–15 64 64/–15 64 64 64/–15 – 64 – – – ±35 – – ≥ 180 ≥ 200 max. Horizontal-max. Auflager- kraft Vd [kN/Element] kraft Hd [kN/Element] Höhe h [mm] Breite [mm] Tiefe [mm] Innenabmessungen Höhe H [mm] Breite [mm] Tiefe [mm] Aussenabmessungen Hinweise — Der Anwendungsbereich der Schöck Tronsole® Typ AZT erstreckt sich ausschliesslich auf Treppenläufe und Podestplatten mit vorwiegend ruhender Belastung nach SIA 261. — Der Nachweis der Querkraft in der Podestplatte muss vom Tragwerksplaner erbracht werden. — Bei dem Nachweis zur Begrenzung der Verformung ist zusätzlich zur Auflagerverdrehung α L aus Plattenbiegung eine Auflagerver- drehung αE aufgrund Schiefwinkligkeit und Unebenheit wie folgt zu berücksichtigen: α = α L + αE = α L + 0,016 rad ≤ 0,068 rad = zul α Bei Einhaltung d. Durchbiegungsbeschränkung l/250 für die Podestplatte, ergibt sich max α ≤ 0,032 ≤ 0,068 ≤ zul α — Bei Ausnutzung von VR,d = 64 kN beträgt die mittlere Auflagerpressung vorh. σm = 2,11 N/mm2. Der Nachweis der Aufnahme im Mauerwerk ist vom Tragwerksplaner zu erbringen.
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 69 ZF St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP ZF Abmessungen Vertikalschnitt: Schöck Tronsole® Typ ZF/Typ ZF-S Vertikalschnitt: Schöck Tronsole® Typ ZF plus Horizontalschnitt: Schöck Tronsole® Typ ZF/Typ ZF plus 20 25 0 27 4 20 31 4 140 154 18 Horizontalschnitt: Schöck Tronsole® Typ ZF-S 20 25 0 27 4 20 31 4 140 154 PUR-Elastomerlager 18 18 18154 140 154 140 H 32 h hH 20 15 15 32 20 PUR-Elastomerlager 190 x 110 x 15 PUR-Elastomerlager 190 x 110 x 15 PUR-Elastomerlager 85 x 75 x 15
  • 70 ZF St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP ZF Einbauanleitung 2 Wichtig: Bei allen Arbeiten ist darauf zu achten, dass keine Schallbrücken entstehen! Im Fertigteilwerk — Podestplatte mit quaderförmigen Konsolauflagern entsprechend den Innenabmessungen der Schöck Tronsole® Typ ZF herstellen. — Bei Planung der Podestabmessungen ist aus schall- technischen Gründen eine ausreichende Fugen- breite zur Wand hin vorzusehen. — Nach dem Ausschalen des Podests die Schöck Tronsole® Typ ZF auf die Konsolauflager bis zum Anschlag aufschieben. Dabei auf die Bezeichnung „OBEN“ achten. Auf der Baustelle — Podest über die trittschallgedämmten Konsolauf- lager auf das vorbereitete Mörtelbett auflagern. — Seitenflächen des Podests vollständig und lücken- los mit Schöck Fugenplatten Typ PL bekleben. 158 250 h Mörtelbett 1 2 1
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 71 V St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Treppenlauf: Ortbeton, Halbfertigteil oder Vollfertigteil Treppenhauswand: Mauerwerk Treppenpodest: Ortbeton-Podest Trittschalltechnische Trennung zwischen Ortbeton-Podest und gemauerter Treppenhauswand Schöck Tronsole® Typ V 4 Inhalt Seite Einbauzustand 72 Elementanordnung/Anschlussdetail 73 Bemessungstabelle/Abmessungen/Elementschnitte und -grundrisse 74 Bauseitige Bewehrung/Hinweise/Baustoffe 75 Einbauanleitung 76 ” Einfaches System: Kombination Anschlussbewehrung und Trittschalldämmung ” Hohe Querkraftaufnahme ” Hohe Planungssicherheit: statisch geprüft, schalltechnisch geprüft, brandschutztechnisch geprüft ” Dauerhaftigkeit, Standsicherheit: Bewehrungsstäbe aus Edelstahl SCHÖCK TRONSOLE® TYP V
  • 72 V St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP V Einbauzustand Schnitt: Schöck Tronsole® Typ V – Einbau im Hauptpodest Schnitt: Schöck Tronsole® Typ V – Einbau im Zwischenpodest 1) Statische Berechnungen nach SIA 262 und 263, Schöck Tronsole® Typ V, Nr. P 05041, SMP, Ingenieure im Bauwesen, D-Karlsruhe verifiziert und geprüft: Basler & Hofmann, Ingenieure und Planer AG, CH-Zürich 2) Prüfbericht L 44.94 – P 130/93, ITA Wiesbaden 3) Brandschutzgutachten Nr. 242/We/Schr, MPA Braunschweig ¿ Statische Berechung1) nach SIA 262 und 263 ¿ Trittschallschutz2) Trittschallverbesserungsmass ΔL*w = 12 dB ¿ Brandschutz3) Feuerwiderstandsklasse R 90 (siehe Seite 83) Elastische Fuge Decke 100 90 20 Mauerwerk als Auflast Hauptpodest Schallbrücke vermeiden, elastische Fuge oder Kellenschnitt Belag (schalltechnisch kein schwimmender Estrich erforderlich) ≥ 16 0 Randdämmstreifen Randdämmstreifen Sockelfliese Sockelfliese Elastische Fuge örtlich zu betonierender Stahlbe- tonbalken 100 ≥ 200 90 20 Mauerwerk als Auflast Schallbrücke vermeiden, elastische Fuge oder Kellenschnitt Belag (schalltechnisch kein schwimmender Estrich erforderlich) ≥ 16 0 Zwischenpodest Schöck Tronsole® Typ V Schöck Tronsole® Typ V ≥ 18 0 ≥ 18 0
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 73 T F R QW B AZ AZT ZF V St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP V Elementanordnung/Anschlussdetai l Anordnung Schöck Tronsole® Typ V Detail Fugenplattenanschluss Schöck Tronsole® Typ V Schöck Tronsole® Typ V Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Trennung mit Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Hauptpodest Zw isc he np od es t de ck en gle ich er Un ter zu g de ck en gle ich er Un ter zu g de ck en gle ich er Un ter zu g de ck en gle ich er Un ter zu g
  • 74 V St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® TYP V Bemessungstabelle/Abmessungen/Elementschnitte und -grundrisse Grundriss: Schöck Tronsole® Typ V 2 N (für abhebende Kräfte) Grundriss: Schöck Tronsole® Typ V 2 Grundriss: Schöck Tronsole® Typ V 4 Grundriss: Schöck Tronsole® Typ V 6 Grundriss: Schöck Tronsole® Typ V 9 Schnitt: Schöck Tronsole® Typ V Schnitt: Schöck Tronsole ® Typ V 2 N (für abhebende Kräfte) Schöck Tronsole® Typ V 2 N V 2 V 4 V 6 V 9 Breite [mm] 240 240 365 490 740 Höhe1) [mm] 180 Tiefe [mm] 90 Bewehrung 2 P 6 2 P 6 4 P 6 6 P 6 9 P 6 Querkraft VRd [kN/Element] –14,0 14,0 27,9 41,9 62,8 Erf. Auflast2) Nd [kN] 28,7 17,2 34,5 51,7 77,6 1) Mindestpodestplattendicke 160 mm 2) für eine Mauerwerkswand mit d ≥ 240 mm 58 240 240200200 67,5 65 67,5 20 20 80 10 15 70 9 0 20 2067,5 67,565 490 450 20 80 10 15 70 20 90 2062,5 65 65 65 65 65 62,5 740 700 20 80 10 15 70 9 0 20 2090 6565 65 65 65 65 65 65 90 365 325 20 80 10 90 20 70 15 2065 65 65 656520 20 70 15 100 90 318 120 18 018 0 40 50 298 32 30 60 90
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 75 V St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Hinweise — Im Anschlussbereich der Podestplatte an die Schöck Tronsole® Typ V ist eine auf die maximale Querkraft dimensionierte Aufhänge- bewehrung anzuordnen. Hierfür ist die untere Podestbewehrung am Plattenrand hochzuführen und an der Oberseite zu verankern. — Die übrigen freien, ungestützten Plattenränder sind mit einer konstruktiven Bewehrung (Steckbügel) einzufassen. — Der Anwendungsbereich der Schöck Tronsole® Typ V erstreckt sich ausschliesslich auf Treppenläufe und Podestplatten mit vorwiegend ruhender Belastung nach SIA 261. — Der Nachweis der Querkraft in dem Treppenlauf bzw. in der Podestplatte muss vom Tragwerksplaner erbracht werden. — Die Nachweise der Normalkraftbanspruchung in der Mauerwerkswand ist entsprechend SIA 266 vom Tragwerksplaner zu führen. — Bei voller Ausnutzung der Schöck Tronsole® Typ V tritt eine vertikale Verformung von 0,6 – 0,8 mm auf. Baustoffe Beton: Festigkeitsklasse ≥ C25/30 SCHÖCK TRONSOLE® TYP V Bauseit ige Bewehrung/Hinweise/Baustoffe Hauptpodest: Schöck Tronsole® Typ V Zwischenpodest: Schöck Tronsole® Typ V Hauptpodest: Schöck Tronsole® Typ V 2N Zwischenpodest: Schöck Tronsole® Typ V2N obere Mattenbewehrung obere Mattenbewehrung untere Mattenbewehrung untere Mattenbewehrung Pos. 2 2 P 10 Pos. 2 2 P 10 Pos. 2 2 P 10 Pos. 2 2 P 10 Pos. 2 2 P 10Pos. 4 4 P 10 konstruktiv Pos. 3 im Bereich Tronsole® Steckbügel (≥P 6/10) Pos. 2 2 P 10 20 20 90 20 20 20 20 20 20 90 90 Pos. 3 im Bereich Tronsole® Steckbügel (≥P 6/10) Pos. 1 unter Bewehrung aus Stabstahl oder Matte (≥P 6/10) Pos. 1 untere Bewehrung aus Stabstahl oder Matte (≥P 6/10) Pos. 3 Bügel (≥ P 6/10) Pos. 1 unter Bewehrung aus Stabstahl oder Matte (≥ P 6/10) Pos. 3 Bügel (≥ P 6/10) Pos. 4 P 4/10 konstruktiv Pos. 1 unter Bewehrung aus Stabstahl oder Matte (≥ P 6/10) 90
  • 76 V St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k 20 20 1a 1b 2a 2b Hauptpodest Hauptpodest Decke Abmauerung Gesamte untere Podestbewehrung aufbiegen. Decke Gesamte untere Podestbewehrung aufbiegen. Zwischenpodest Zwischenpodest Schöck Fugenplatte Typ PL Schöck Fugenplatte Typ PL Wichtig: Bei allen Arbeiten ist darauf zu achten, dass keine Schallbrücken entstehen! SCHÖCK TRONSOLE® TYP V Einbauanleitung Einbau im Hauptpodest — Schöck Tronsole® Typ V nach dem Einschalen der Podeste einbauen. — Zur Einhaltung eines optimalen Trittschallschutzes muss die Schöck Tronsole® Typ V von der Treppen- hauswand 20 mm vor gesetzt werden. — Bauseitige Bewehrung nach Angaben des Statikers verlegen. Im Anschlussbereich der Schöck Tronsole® Typ V ist die gesamte untere Podestbewehrung hochzuführen und an der Oberseite zu verankern. — Beidseitig Stäbe der Schöck Tronsole® Typ V mit bauseitiger Bewehrung verrödeln (Abbildung 1a). — Podest ringsum abmauern und Schöck Fugenplatte Typ PL an die Mauersteine kleben (Abbildung 1b). — Beton gleichmässig beidseitig einbringen und sorg- fältig ver dichten. Einbau im Zwischenpodest — Schöck Tronsole® Typ V beim Hochmauern der Wand in Mörtel versetzen. — Bauseitige Bewehrung nach Angaben des Statikers verlegen. Im Anschlussbereich der Schöck Tronsole® Typ V ist die gesamte untere Podestbe- wehrung hochzuführen und an der Oberseite zu verankern. — Beidseitig Stäbe der Schöck Tronsole® Typ V mit bauseitiger Bewehrung verrödeln (Abbildung 2a). — Nach dem Einschalen der Podeste Schöck Fugen- platte Typ PL umlaufend an die Treppenhauswand ankleben (Abbildung 2b). — Beton gleichmässig beidseitig einbringen und sorg- fältig ver dichten. 1 2
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® Treppenlauf: Ortbeton, Halbfertigteil oder Vollfertigteil 77 PL St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Treppenpodest: Ortbeton oder Vollfertigteil Treppenlauf: Ortbeton oder Fertigteil Schallbrückenfreie Fugenausbildung zwischen Treppe und Wand Schöck Fugenplatte Typ PL Inhalt Seite Einbauzustand/Merkmale 78 Physikalische Eigenschaften/Abmessungen 79 Elementanordnungen 80 Einbauanleitungen 81 - 82 ” Schalltechnisch optimiertes Material: keine Trittschallübertragung über seit l ichen Fugenbereich ” Stabiles Material: keine Beschädigung während des Baufortschrittes ” Leicht schneidbar ” Integriertes Klebeband zur Befestigung an der Wand ” Schöck Schallschutzpaket mit Klebeband und Cutter SCHÖCK FUGENPLATTE TYP PL
  • 78 PL St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Belag elastische Fuge Mörtel Sockelfliese Putz elastische Fuge (Putz darf keinen Kontakt mit Podest oder Lauf haben) Einfach zuschneidbarer Weichschaum aus Polyethylen (PE) Garantiert frei von FCKW, HFCKW, HFKW Klebeband zur einfachen und sicheren Fixierung der Fugenplatte an der Treppenhauswand Dichtstreifen lassen sich nach dem Entschalen herausziehen (sauberer unterer Fugenverlauf) Schalltechnisch optimiertes Material: keine Trittschallübertragung über Fugenbereich SCHÖCK FUGENPLATTE TYP PL Einbauzustand/Merkmale Einbauzustand Schöck Fugenplatte Typ PL ¿ Trittschallschutz Optimaler Trittschallschutz durch Vermeidung von Schallbrücken im Fugenbereich ¿ Brandschutz Baustoffklasse E nach EN 13501-1 Treppenhauswand Podest/Lauf Merkmale Schöck Fugenplatte Typ PL Schöck Fugenplatte Typ PL Erfüllt die Anforderungen an die Baustoffklasse E nach DIN 13501-1
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 79 PL St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Dichtstreifen Dichtstreifen 35 5 35 5 1000 1000 Perforation Klebeband Klebeband Perforation 15 35 5 15 15 SCHÖCK FUGENPLATTE TYP PL Physikalische Eigenschaften/Abmessungen Schnitt: Schöck Tronsole® Typ PL Ansicht: Wandseite Ansicht: Treppenseite Perforation Perforation doppelseitigesKlebeband Dynamische Steifigkeit nach EN 29052-1 Raumgewicht nach EN ISO 845 Stauchhärte bei 10 % Stauchung nach ISO 844 Druckverformungsrest 24 h nach Entlastung 90 MN/m3 28 kg/m3 10 % 10 % Bruchdehnung nach ISO 1926 Wasseraufnahme nach 7 Tagen Gebrauchstemperatur Umweltverträglichkeit nach 94/62/EG 100 % < 1 Vol.-% – 80° C bis +100° C erfüllt
  • 80 PL St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK FUGENPLATTE TYP PL Elementanordnungen Anordnung Schöck Fugenplatten Typ PL bei trittschalltechnischer Trennung Treppenlauf (Schöck Tronsole® Typ T und Typ F). Schöck Fugenplatte Typ PL Hauptpodest Zwischenpodest Anschluss mit Schöck Tronsolen Anschluss mit Schöck Tronsolen Hauptpodest Schöck Fugenplatte Typ PL (umlaufend) Schöck Fugenplatte Typ PL Anschluss mit Schöck Tronsolen Anschluss mit Schöck Tronsolen Zwischenpodest Anordnung Schöck Fugenplatten Typ PL bei trittschalltechnischer Trennung Podest (Schöck Tronsole® Typ AZT, Typ AZ, Typ ZF, Typ V).
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 81 PL St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK FUGENPLATTE TYP PL Einbauanleitung Rohbauer Rohbauer Einbau bei Ortbetonbauweise: — Treppenschalung erstellen. — Schöck Fugenplatten Typ PL entsprechend der Treppenlauf- bzw. Podestgeometrie zurecht- schneiden. — Schöck Fugenplatten Typ PL mit Klebeband an der Treppenhauswand ankleben, dabei auf dichten Abschluss zum Schalbrett hin achten. — Mit Klebeband alle Stoss- und Übergangsstellen dicht abkleben (Abbildung 1a). — Mit einer Dreikantleiste die Unterseite der Fugen- platte fixieren. (Die Dreikantleiste dient gleich- zeitig zur Abfasung der wandseitigen Treppen- kante). Abfasung erleichtert später auch den schall- brückenfreien Putzanschluss an der Treppenunter- seite. — Bauseitige Bewehrung einlegen und Treppenstufen abschalen (Abbildung 1b). — Treppe betonieren. — Treppe entschalen. — Fugenplatten mit ca. 30 mm Abstand abschneiden (Überstand dient später als Putzanschlag). Einbau bei Fertigteilbauweise: — Schöck Fugenplatten Typ PL auf der Baustelle ent- sprechend der Treppenlauf- bzw. Podestgeometrie zu- rechtschneiden. — Schöck Fugenplatten Typ PL mit den Klebebändern am Fertigteil ankleben. Die Fugenplatten sollten an der Unterseite bündig mit dem Fertigteil ab- schliessen (Abbildung 1c). — Mit Klebeband alle Stoss- und Übergangsstellen dicht abkleben. — Fertigteil einsetzen (Abbildung 1d). — Fugenplatten mit ca. 30 mm Abstand abschneiden. Achtung: Alle Stossstellen müssen zur Vermeidung von Schall brücken mit Klebeband dicht abgeklebt sein. Die Schöck Fugenplatten dürfen aus Schallschutz - gründen nicht beschädigt werden. 1 1c 1d 1a 1b
  • 82 PL St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK FUGENPLATTE TYP PL Einbauanleitung Putzer/Fliesenleger Gipser — Vor dem Verputzen der Treppenhauswand Schöck Fugenplatten mit ca. 80 mm (Belagshöhe + 20 mm) Abstand entsprechend Stufenverlauf ab- schneiden. Ober- und unterseitiger Fugenplatten- übestand als Putzanschlag nutzen. Plattenleger — Fugenplattenüberstand beim Verlegen des Treppenbelages als Randdämmstreifen nutzen oder alternativ Randdämmstreifen anbringen. — Fliesenbelag verlegen. — Sockelfliesen ohne Kontakt zum Treppenbelag an- bringen und elastisch verfugen. Achtung: Der Wandputz darf an keiner Stelle Kontakt mit dem Podest oder Lauf haben (Schallbrücke!). Ggf. Kellenschnitt ausführen. Achtung: Der Wandputz darf an keiner Stelle Kontakt mit dem Podest oder Lauf haben (Schallbrücke!). Ggf. Kellenschnitt ausführen. 2 3 2 3
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 83Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Schöck Schallschutzpaket Das Schöck Schallschutzpaket ist ein abgestimmtes Systempaket mit allen erforderlichen Einbauhilfen. Das mit- gelieferte Klebeband zum dichten Abkleben der Fugenplatten-Stossstellen erleichtert den schallbrückenfreien Ein- bau der Trittschall dämm-Elemente. Das Schöck Schallschutzpaket komplettiert die Trittschalldämmlösungen im Treppenhaus und ist Bestandteil der Schöck Schallschutzsysteme. Das Schöck Schallschutzpaket besteht aus: — 15 Schöck Fugenplatten Typ PL — 1 Rolle Klebeband (12,5 m) — 1 Cutter — 1 Baustellenbleistift — 1 Einbauanleitung Beispiel Typischer Mengenbedarf für 3 Geschosse: Trittschalltechnische Trennung der Treppenläufe (Schöck Tronsole® Typ T oder Typ F) Trittschalltechnische Trennung der Treppenpodeste (Schöck Tronsole® Typ AZ, Typ AZT oder Typ ZF) 1 Schallschutzpaket 3 Schallschutzpakete SCHÖCK SCHALLSCHUTZPAKET
  • 84Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k mineralischer Belag mineralischer Putz Schallbrücke vermeiden Sockelfliese ≥ 16 0 ≥ 40 Mauerwerk/ Beton (Aus - führung für Brandwand gem. DIN 4102/4) mineralischer Belag ≥ 40 ≥ 16 0 mineralischer Putz Mauerwerk/Beton (Ausführung für R 90-Wand gem. DIN 4102/4) mineralischer Belag Achse Tragbewehrung Mauerwerk/Beton (Ausführung für R 90-Wand gem. DIN 4102/4) ≥ 25 ≥ 35 ≥ 35 ≥ 35 ≥ 1 60 ≥ ≥ 35 ≥ 35 ≥ 25 BRANDSCHUTZ Mit Schöck Tronsole® Feuerwiderstandsklasse R 90 Die nachfolgend aufgeführten Schöck Tronsolen bestimmen die Standsicherheit der Treppenkonstruktion und sind deshalb durch brand - schutztechnische Gutachten des iBMB1) in die Feuerwiderstandsklasse R 90 eingestuft (zur Einstufung in die Feuer wider standsklasse müssen die an die Schöck Tronsolen anschliessenden Bauteile ebenfalls die Anforderungen an die Feuerwider stands klasse R 90 erfüllen): – Schöck Tronsole® Typ T – Schöck Tronsole® Typ QW mit Brandschutzmanschette – Schöck Tronsole® Typ V – Schöck Tronsole® Typ AZT – Schöck Tronsole® Typ AZ und Typ ZF bei entsprechender bauseitiger Betondeckung der Auflagerkonsolen (siehe Abbildung) Entspricht die Treppenkonstruktion der brandschutztechnischen Benennung R 90-A, so bleibt diese Benennung auch beim Einbau der o.g. Schöck Tronsolen erhalten. Die Schöck Tronsolen Typ F, Typ B und Typ R haben keinen Einfluss auf die Standsicherheit der Treppe im Brandfall. Eine Einstufung in eine Feuerwiderstandsklasse ist aus diesem Grunde nicht erforderlich. Die Feuerwiderstandsklasse wird allein durch eine ausreichende Betondeckung der entsprechenden Massivbauteile gewährleistet. Brandschutztechnischer Raumabschluss Ist die Treppenhauswand gemäss DIN 4102 Teil 4 raumab- schliessend, so bleibt der Raumabschluss beim Einbau der Schöck Tronsolen Typ AZT, Typ AZ, Typ ZF und Typ QW erhalten, sofern der Restquerschnitt der Treppenhauswand im Bereich der Tronsole- Aussparungsform mindestens 40 mm (inkl. Putzdicke) beträgt. Einsatz in Brandwänden Die Schöck Tronsolen Typ AZT, Typ AZ und Typ ZF können in Brand- wänden eingesetzt werden, wenn – neben den Bedingungen für R 90 und Raumabschluss – zusätzlich die im nebenstehenden Bild angegebenen Bedingungen eingehalten werden (bei Brandwänden darf der Wandputz nicht bei der Anrechnung des 40 mm Rest quer - schnitts berücksichtigt werden). Die Schöck Tronsole® Typ QW ist auch ohne die im nebenstehenden Bild angegebenen Beding ungen in Brandwänden einsetzbar. Schöck Tronsole® Typ AZ und Typ ZF: erforderliche Betondeckung für die Einstufung in die Feuerwiderstandsklasse R 90 Schöck Tronsole® Typ AZT (entsprechend mit Typ AZ, Typ ZF, Typ QW): Ausführung bei Anforderungen an den Raumabschluss Schöck Tronsole® Typ AZT: Ausführung beim Einsatz in Brandwänden (entsprechend mit Typ AZ, Typ ZF) 1) Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz, MPA Braunschweig
  • S C H Ö C K T R O N S O L E ® 85 T F R QW B AZ AZT ZF V PL St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK PUR-ELASTOMERLAGER S 910 Technische Kennwerte Material hochwertiges, geschlossenzelliges Polyurethan (PUR) E-Modul statisch und dynamisch in Abhängigkeit von der Lagerpressung (Probengrösse 190 x 110 x 15 mm) Druckspannung [N/mm2] 40 Hz 120 100 80 60 40 20 0 statisch 0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 E-M od ul [N /m m2 ] Dichte Shore-A-Härte Schubmodul (statisch) 910 kg/m3 55 > 0,5 N/mm2 E-Modul (statisch) Wärmeleitfähigkeit Brandverhalten siehe Diagramm 0,2 W/(m · K) Baustoffklasse E nach EN 13501-1
  • 86Stan d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k SCHÖCK TRONSOLE® Notizen
  • St an d: 04 /2 00 9 Au fla ge : 5 00 St üc k Impressum Herausgeber: Schöck Bauteile AG Neumattstrasse 30 5000 Aarau Tel.: 062 834 00 10 Ausgabedatum: April 2009 Copyright: © 2009, Schöck Bauteile AG Der Inhalt dieser Druckschrift darf auch nicht auszugsweise ohne schriftliche Genehmigung der Schöck Bauteile AG an Dritte weiter- gegeben werden. Alle technischen Angaben, Zeichnungen usw. unterliegen dem Gesetz zum Schutz des Urheberrechts.
  • 801333/04.2009/CH-D Technische Änderungen vorbehalten Erscheinungsdatum: April 2009 Schöck Bauteile AG Neumattstrasse 30 · 5000 Aarau Telefon 062 834 00 10 · Telefax 062 834 00 11 Internet: www.schoeck.ag E-Mail: info@schoeck.ag TECHNISCHE INFORMATION BAUPHYSIK TYP T TYP F TYP R TYP QW TYP B TYP AZ TYP AZT TYP ZF TYP V SCHÖCK FUGENPLATTE TYP PL SCHÖCK SCHALLSCHUTZPAKET BRANDSCHUTZ SCHÖCK PUR-ELASTOMERLAGER S 910