Tagungsprogramm: Musik in Szene - Szenen in Musik

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    07-Apr-2016

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Interdisziplinre Aspekte der Musikvermittlung 26.-28. Februar 2015, Salzburg Eine Tagung der Plattform fr Musikvermittlung sterreich

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26.28. FEBRUAR 2015 in SAlzBURgMUSiK in SzEnE SzEnEn in MUSiKEinE TAgUng DER PlATTFORM MUSiKVERMiTTlUng STERREiCHinTERDiSziPlinRE ASPEKTE DER MUSiKVERMiTTlUng2ber welche Erfahrungen verfgen KulturvermittlerInnen in den unterschiedlichen Disziplinen, welche Gemeinsamkeiten verbinden Musik und andere Knste und welche Differenzen in Methoden und Herangehensweisen machen in der Gestaltung der Projekte zu schaffen? Die Tagung Musik in Szene Szenen in Musik richtet sich an VermittlerInnen aller Kultur- und Bildungseinrichtungen in sterreich. In Vortrgen, interaktiven Diskussionsforen und Workshops sollen Erfahrungen und Zugnge zum Thema ausgetauscht und diskutiert werden. Die Tagung dient der Vertiefung aktueller Entwicklungen und gleich-zeitig der Vernetzung der sterreichischen VermittlerInnen.3Sabine ReiterGeschftsfhrende Direktorin, mica music austria(Foto Eva Dranaz)Die Plattform Musikvermittlung sterreich, gegrndet 2012 von Constanze Wimmer gemein-sam mit dem sterreichischen Musikinformationszentrum zum Zweck der Vernetzung und des Erfahrungs- und Wissensaustauschs, veranstaltet ihre zweite Tagung. Das Thema, Inter-disziplinaritt, wurde von den TeilnehmerInnen der ersten Tagung im Juni 2013 gemeinsam gefunden und mit groer Mehrheit zum Tagungsthema gewhlt.Unter Interdisziplinaritt versteht man im Allgemeinen die Nutzung von Denkweisen, Me-thodik und Erkenntnissen verschiedener Fachdisziplinen zur Lsung einer spezifischen Fra-gestellung. In unserem Fall sind vor allem die verschiedenen Disziplinen der Kunst gemeint, deren Einsatz die Wahrnehmung von Musik frdern soll. Dass die Integration smtlicher Sinne das Lernen und nicht nur das schulische untersttzt, ist inzwischen Allgemein-wissen. Wie die Aktivierung anderer Sinne durch knstlerische Mittel die Wahrnehmung und Verarbeitung von Musik befrdert, ist eine Frage der Ausgewogenheit des Mitteleinsatzes gegenber dem eigentlichen Gegenstand. Dieser Frage wird die Tagung in verschiedenen Formaten nachgehen.Musik in Szene Szenen in Musik erfreut sich breiter Untersttzung durch Kooperations-partner und Frdergeber. Wir danken dem Institut fr Musikpdagogik der Universitt Mo-zarteum Salzburg, der Stiftung Mozarteum Salzburg, den Europischen Mozart Wegen, deren Symposium der Tagung vorangeht, dem Programmbereich ConTempOhr am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst der Universitt Salzburg fr die gute Zusammenarbeit sowie unse-ren Frdergebern, den Kulturabteilungen von Land und Stadt Salzburg, der Ernst von Siemens Musikstiftung sowie der Abteilung fr Kunst und Kultur des Bundeskanzleramts.Dem Beirat der Plattform Musikvermittlung sterreich sei an dieser Stelle fr seine Unter-sttzung vielmals gedankt.4Constanze WimmerDekanin und Leiterin des Lehrgangs Musikvermittlung Musik im Kontext, Anton Bruckner Privatuniversitt LinzMusikvermittlerInnen mchten Spuren zum Wesen der Musik legen. Die Wege dorthin sind beraus vielfltig und enden doch immer an derselben Stelle: bei der individuellen Begeg-nung des einzelnen Zuhrers mit einem Musikstck. Manchmal fhren breite Straen dorthin, manchmal verschlungene Pfade, oft ist ein Berg an schwierigen Vorerfahrungen zu ber-winden. Einen wesentlichen Part spielen auf dieser Spurensuche die anderen Knste. Tanz, Bildende Kunst, Film oder Theater ffnen fr den Hrer neue Mglichkeiten, die in der Zeit erscheinende und verklingende Musik zu erfassen. Ob im Konzert fr Kinder, in partizipativen Projekten mit SchlerInnen oder im inszenierten Kammerkonzert fast immer ist zur Musik noch eine weitere Kunstform im Spiel, und sei es nur eine Geschichte, die als verbindendes Element einzelne Musikstcke in einen neuen Zusammenhang stellt.Die Tagung mchte anhand von praktischen Beispielen und reflektierendenDiskussionen die Chancen dieser Verbindungen genauso in den Blick nehmen wie die Herausforderungen, die sich aus der Interaktion der Knste ergeben: Lenken visuelle oder erzhlende Formen von der Musik ab? Wie kann der Tanz Musik interpretieren statt illust-rieren? Erschlgt ein Film die Eigenstndigkeit der Musik? Braucht ein inszeniertes Konzert einen/eine RegisseurIn wenn ja, worauf muss in der Auseinandersetzung mit Musik und MusikerInnen geachtet werden? Zu diesen und vielen weiteren Fragen mchte die Tagung einen Ort der lebendigen Auseinandersetzung bieten. Unterschiedliche Meinungen, Einscht-zungen und Erfahrungen werden uns inspirieren und in unserem tglichen Tun weiterbringen darauf freue ich mich!5Monika OebelsbergerLeiterin der School of Music, Arts and Education und des Departements fr Musikpdagogik der Universitt Mozarteum Salzburg(Foto Jana Buschmann)Neben der Frderung des knstlerischen Nachwuchses sieht die Universitt Mozarteum Salzburg die Ausbildung der Musik- und KunstpdagogInnen als einen Kernbereich ihres bildungspolitischen Auftrages. Mit der Einrichtung der School of Music, Arts and Educati-on setzt die Universitt Mozarteum einen wichtigen Akzent, um auch weiterhin einerseits exzellenten Nachwuchs fr die Kunst- und Musikuniversitten zu frdern sowie andererseits die Voraussetzungen fr eine aktive Kulturarbeit mit effizienter Breitenwirkung in der Ge-sellschaft leisten zu knnen. Neben einer bestmglichen Ausbildung zuknftiger Musik- und KunstlehrerInnen werden zunehmend Felder der auerschulischen Kulturvermittlung als Aufgabe einer Musik- und Kunstuniversitt wahrgenommen: So wurden universitre Lehrgn-ge fr Musiktheatervermittlung sowie fr Kinder- und Jugendchorleitung in Kooperation mit namhaften Kooperationspartnern eingerichtet. Besondere Bedeutung wird der Vernetzung von schulischem Musikunterricht und auerschulischen Kulturtrgern beigemessen: Nur so wird gewhrleistet, dass auch zuknftig alle Schler und Schlerinnen Musikvermittlung als Zusatzangebot vor allem in Bezug auf die Schulung des Rezeptionsverhaltens wahrnehmen knnen.Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, die Plattform Musikvermittlung sterreich sowie die Europischen Mozart Wege an unserem Hause willkommen heien zu drfen und wnschen allen Beteiligten eine impulsreiche und intensive Zeit des Austausches.6SiSTEMA inSPiRED MUSiC EDUCATiOn in EUROPE AnD BEYOnD EnABling SOCiAl CHAngE THROUgH COllECTiVE MUSiC-MAKingInspired by the worldwide phenomenon, Fundacin Musical Simn Bolvar (El Sistema), new audiences and participants of all ages throughout the world are experiencing classical and contemporary music for the first time and existing audiences are being re-inspired by the power of music. The phenomenon that El Sistema is rapidly spreading across the world has significant impact on social change through excellence in music making.This seminar uniquely brings together experts from Europe and North America and draws on knowledge from as far afield as Korea and New Zealand. The issues addressed will include the relationship between Sistema inspired programs and music education, enabling social change through collective music making and special educational needs.08:30 09:00 REgiSTRATiOn09:00 09:20 WElCOME & inTRODUCTiOn M. Majno and G. Spitz, European Mozart Ways09:20 10:30 THROUgH THE nOiSE: an exploration into El Sistema and Social Action Music M. Marcus (Chair of Sistema Europe and CEO of the European Union Youth Orchestra) and Jonathan Govias (conductor, writer, educator and public speaker) in conversation about El Sistema and the principles and practice of social action music programes. DOnnERSTAg, 26.2.201509:00 15:45 Uhr Die Europischen Mozart Wege veranstalten als Kooperationspartner der Tagung Musik in Szene Szenen in Musik der Plattform Musikvermittlung sterreich ein Symposium zum Thema Sistema inspired Music Education in Europe and Beyond Enabling social change through collective music-making (in engl. Sprache).Ort: Kleines Studio, Universitt Mozarteum Salzburg, Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg10:30 10:45 BREAK10:45 12:00 inTERnATiOnAl SiSTEMA COOPERATiOn Eric Booth/USA, Arts educator, David Visentin/CAN, Sistema Toronto CURREnT RESEARCH R. Hallam, Sistema England, L. Pairon, Music Fund/Research platform SIA (Social Impact of the Arts)12:15 13:45 lUnCH14:00 15:30 PAnEl DiSCUSSiOn nEW, YOUng AnD KEEn How social action music projects such as El Sistema in Europe and beyond are proving to be amongst the most effective audience development programes for classical music. M. Marcus/UK Sistema Europe, D. Fabris/IT International Musicological Society, T. Fedeski/CAN OrKidstra, The Leading note foundation, T. Tunstall/USA author/music educator, M. Jeschko/AT Wiener Konzert- haus, J. Honsig Erlenburg/AT Stiftung Mozarteum Salzburg Program subject to changeORgAnizERThe European Mozart Ways are an international network connecting cities, regions and insti-tutions in 10 European countries visited by Mozart during his travels, which covered over half of his lifetime and contributed in a most decisive way to the constitution of this unsurpas-sable figure of Western culture.The Association, founded in Salzburg in 2002, has the purpose to promote the discovery of touristic itineraries as well as fostering cooperations in the artistic, cultural, educational and academic areas with particular regard to the life and uvre of W.A. Mozart.The Mozart itineraries have been designated Major Cultural Route by the Council of Europe, and within this program they represent the only instance centered on the life and work of a musician.78TAgUng MUSiK in SzEnE SzEnEn in MUSiK DER PlATTFORM MUSiKVERMiTTlUng STERREiCHORT: UniVERSiTT MOzARTEUM SAlzBURg, MiRABEllPlATz 1, 5020 SAlzBURgWORlD CAF, BEgRSSUng, VORTRAg UnD ABEnDVERAnSTAlTUngRume: Kleines Studio, Solitr, groes Studio15:00 16:00 AnMElDUng UnD WElCOME16:00 17:45 WORlD CAF: COME TOgETHER, Vernetzung mit den TeilnehmerInnen des Symposiums der Europischen Mozart Wege Raum: Kleines Studio17:45 18:00 PAUSE18:00 18:30 BEgRSSUng Heinrich Schellhorn, Kulturlandesrat Salzburg Sebastian Lankes, Gemeinderat Stadt Salzburg, Kultursprecher Siegfried Mauser, Rektor der Universitt Mozarteum Salzburg Constanze Wimmer, Dekanin der Anton Bruckner Privatuniversitt Linz Raum: Solitr18:30 20:00 iCH BRAUCHE KEinEn ClOWn AUF DER BHnE Erffnungsvortrag mit anschlieender Diskussion Peter Stangel, Komponist und Dirigent (Mnchen) Raum: Solitr20:00 20:45 ABEnDVERAnSTAlTUng Ausschnitte aus der choreographischen Neuinterpretation der Carmina Burana mit der Performancegruppe des Carl Orff Instituts DAS COLLECTIF Anschlieendes Knstlergesprch mit der Choreographin Irina Pauls Raum: Groes StudioDONNERSTAG, 26.2.201516:00 21:30 Uhr 9KOnzERT UnD DiSKUSSiOn zUM THEMA inTERDiSziPlinARiTTRaum: Solitr10:00 12:00 REiCH MiR DiE HAnD, MEin lEBEn... Mozart, die Handtaschen und besondere (Verfhrungs-) Szenarien. Eine multimediale Konzertperformance fr Jugendliche und Erwachsene ab 13 Jahren; Stiftung Mozarteum Salzburg REFlExiOn Constanze Wimmer, Anton Bruckner Privatuniversitt Linz, im Gesprch mit Antje Blome-Mller, Leiterin Kinder- und Jugendprogramm Stiftung Mozarteum Salzburg, Theodor Burkali, Arrangeur und Komponist, Astrid Griesbach, Professorin der HfS Ernst Busch, Abteilung zeitgenssische Puppenspielkunst, und Mitwirkenden des Projektes (KnstlerInnen, SchlerInnen, LehrerInnen) Raum: Solitr12:00 14:00 MiTTAgSPAUSE Mittagsbuffet im Restaurant Hibiskus, Universitt Mozarteum SalzburgFREiTAg, 27.2.201510AnWEnDUngSORiEnTiERTE WORKSHOPS UnD MARKTPlATzRume: Solitr, Foyer, groes Studio und Kleines Studio 14:00 15:30 MAKing OF Anwendungsorientierte Workshops (optional) sound copies experimentelle Klanggestaltung und graphische notation Referent: Burkhard Friedrich Komponist, Musikpdagoge Raum: Kleines Studio Ausflug Ein interdisziplinres Musikvermittlungsprojekt mit Berufsschlerinnen Referentin: Anke Fischer Musikvermittlerin, Kuratorin von Ausflug des Ensemble Resonanz Raum: Groes Studio15:30 16:00 PAUSE16:00 17:30 MAKing OF Anwendungsorientierte Workshops (optional) Pinselklnge Eine Kooperation des Tiroler Symphonieorchesters innsbruck mit den Tiroler landesmuseen Referentinnen: Sascha Rathey Musikvermittlerin, Angelika Schafferer Kulturvermittlerin Raum: Kleines Studio SOUnDPAinTing A multidisciplinary tool for instant composition (in engl. Sprache) Referentin: Ceren Oran Soundpainterin Raum: Groes Studio17:30 18:00 PAUSE18:00 20:00 MARKTPlATz: Projektprsentationen, Poster-Prsentationen Raum: FoyerFREiTAg, 27.2.201511gESPRCH, VORTRAg UnD ABSCHlUSSDiSKUSSiOnRaum: Solitr09:00 09:30 WOHin UnD zURCK? EinE STAnDORTBESTiMMUng zUR MUSiKVERMiTTlUng 2015 Esther Planton, Musikvermittlerin, Tonknstler-Orchester Niedersterreich und Reinhart von Gutzeit, Musikvermittler, Rektor em. der Universitt Mozarteum Salzburg im Gesprch Raum: Solitr09:30 10:30 SzEniSCHE inTERPRETATiOn VOn MUSiK + THEATER Referent: Rainer O. Brinkmann, Musiktheaterpdagoge, Schauspieler, Regisseur, Leiter der Jungen Staatsoper Berlin Raum: Solitr10:30 11:00 PAUSE11:00 12:30 PERSPEKTiVEnWECHSEl: MUSiKVERMiTTlUng iM DiAlOg DER KnSTE Abschlussdiskussion Moderation: Axel Petri-Preis, Musikerzieher, freischaffender Musikvermittler, Musikvermittler von terz Gste: Ela Baumann, Regisseurin, Choreographin Simone Heilgendorff, Musikwissenschaftlerin, Bratschistin, Leiterin des Programmbereichs ConTempOhr am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst und des internationalen Forschungsprojekts New Music Festivals as Agorai... an der Universitt Salzburg Monika Oebelsberger, Leiterin der School of Music, Arts and Education und des Departements fr Musikpdagogik der Universitt Mozarteum Salzburg Angelika Schafferer, Kulturvermittlerin, Landesmuseen Tirol Raum: Solitr12:30 13:00 AUSBliCK DER PlATTFORM MUSiKVERMiTTlUng STERREiCH Raum: SolitrSAMSTAg, 28.2.201512PROgRAMMPUnKTEiCH BRAUCHE KEinEn ClOWn AUF DER BHnEErffnungsvortrag mit anschlieender DiskussionPeter Stangel, Komponist und Dirigent (Mnchen)Der Dirigent Peter Stangel hat ein Modell zur Vermittlung klassischer Musik fr Kinder ent-wickelt, das sich ganz auf das Hren konzentriert: Groe Musik fr kleine Hrer. Allein mit Hilfe der Musik und einer Geschichte, die er vortrgt, gelingt es dem Dirigenten und seinem Ensemble, der taschenphilharmonie, Kinder bereits ab 4 Jahren zum gebannten Zuhren durchaus komplexer, erwachsener Musik zu bringen. Stangel geht es dabei um eine Ein-bung in eine spezifische Konzert-Tradition des Zuhrens, die er mglichst vielen Kindern anbieten mchte: Niemand muss Klassik mgen, aber jeder sollte die Chance dazu haben.Die Konzerte Groe Musik fr kleine Hrer der taschenphilharmonie werden jhrlich allein in Mnchen von bis zu 8.000 Kindern besucht, die CDs des Ensembles wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet.In seiner Keynote mchte Peter Stangel einen Einblick in seine Erfahrungen geben und dazu ermutigen, der Kraft der klassischen Musik auch ohne Schauspieler, Clowns, Projektionen oder Interaktivitt zu vertrauen.ABEnDVERAnSTAlTUngChoreographische neuinterpretation der Carmina Burana2 Ausschnitte aus der choreographischen Neuinterpretation der Carmina Burana mit der Performancegruppe des Carl Orff Instituts DAS COLLECTIF. Es tanzen Studierende des Carl Orff Instituts. Choreographin: Irina PaulsIm Anschluss an die Performance findet ein Knstlergesprch mit der Choreographin Irina Pauls statt.13REiCH MiR DiE HAnD, MEin lEBEn...Mozart, die Handtaschen und besondere (Verfhrungs-) Szenarien.Eine multimediale Konzertperformance fr Jugendliche und Erwachsene ab 13 JahrenStiftung Mozarteum SalzburgDie multimediale Inszenierung Reich mir die Hand, mein Leben... ist die Weiterentwicklung eines Schulprojekts, das sich mit der Frage beschftigte, was Mozarts Oper Don Giovanni und die Handtasche als Design- und Konsumprodukt miteinander verbindet. Das Projekt bestand aus dem Video-Workshop Film der Verfhrung, bei welchem die SchlerInnen ihre eigene Idee fr einen Kurzfilm rund um die Hauptfigur Tasche entwickelten sowie dem Workshop Handtaschen Fashion und Design selbst gemacht, in welchem verschiedene Handtaschenmodelle entworfen und angefertigt wurden, deren Ausgangspunkt Figuren und Musik aus Mozarts Oper Don Giovanni waren.Die Ergebnisse werden nun im Rahmen der Tagung Musik in Szene Szenen in Musik als multimediale Konzertperformance unter Mitwirkung von Studierenden der HfS Ernst Busch Abteilung zeitgenssische Puppenspielkunst und Musikern des oenm.sterreichisches en-semble fr neue musik vorgestellt.MusikerInnen des oenm.sterreichisches ensemble fr neue musik: Fritz Kronthaler (Klari-netten), Stefan Konzett (Posaune), Michaela Girardi (Violine), Peter Sigl (Violoncello), Micha-el Mitterlehner-Romm (Schlagzeug), Theo Burkali (Arrangement).REFlExiOnConstanze Wimmer (Anton Bruckner Privatuniversitt Linz) im Gesprch mit Antje Blome-Mller (Leiterin Kinder- und Jugendprogramm Stiftung Mozarteum Salzburg), Theodor Burkali (Arrangeur und Komponist), Astrid Griesbach (Professorin der HfS Ernst Busch, Abteilung zeitgenssische Puppenspielkunst) und Mitwirkenden des Projektes (KnstlerIn-nen, SchlerInnen, LehrerInnen)14AnWEnDUngSORiEnTiERTER WORKSHOPsound copies experimentelle Klanggestaltung und graphische notationBurkhard Friedrich, Komponist, MusikpdagogeIm Musikunterricht allgemeinbildender Schulen und Musikschulen gewinnen Experimentelle Musik, Komposition und Improvisation zunehmend an Bedeutung. Besonders in Lerngruppen mit hohem Migrationsanteil und komplexen sozialen Hintergrnden wird die Notwendigkeit von kreativen, produktiven und zielgruppenorientierten Konzepten jenseits von musikali-schen Fertigkeiten deutlich. Das Erkennen der individuellen kreativen Kompetenzen und diese in der Gruppe zu vertreten steht im Zentrum der Vermittlungsarbeit.Einer der wichtigsten Bestandteile dieser kreativen Prozesse liegt im sinnlichen und kogni-tiven Erleben der eigenen sthetischen Wahrnehmungskompetenz und deren Bedeutung im musikalisch- produktiven Arbeiten der gesamten Gruppe.In diesem Workshop werden Vermittlungskonzepte und -modelle des kreativen Hrens, des experimentellen Klanggestaltens bis hin zum kompositorischen Prozess und deren grafische Umsetzung vermittelt und die didaktische Relevanz diskutiert.Eigene instrumente, Klangerzeuger, Klangobjekte sollten mitgebracht werden.AnWEnDUngSORiEnTiERTER WORKSHOPAusflug Ein interdisziplinres Musikvermittlungsprojekt mit BerufsschlerinnenAnke Fischer, Musikvermittlerin, Kuratorin von Ausflug des Ensemble ResonanzMit dem Projekt Ausflug des Ensemble Resonanz soll die Musik des Orchesters nor-malerweise den grten Konzertslen vorbehalten in neuen Rumen erklingen. So wird Menschen, die keinen Zugang und keinen Bezug zu Musik haben, die Mglichkeit gegeben, dies hautnah in ihren Rumlichkeiten zu erleben. In der Saison 2013/14 fand der Ausflug mit der Berufsschule Gsechs fr Holz, Farbe und Textil statt.15AnWEnDUngSORiEnTiERTER WORKSHOPPinselklngeEine Kooperation des Tiroler Symphonieorchesters innsbruck mit den Tiroler landesmuseenSascha Rathey, Musikvermittlerin und Angelika Schafferer, KulturvermittlerinWie klingt das Bild? Welche Bilder erzeugt die Musik? Das Hren von Musik und das Be-trachten von Bildern wecken beim Zuhrer bzw. Betrachter Assoziationen und Gefhle. In diesem interdisziplinren Workshop wird Debussys bildhafte Musik Laprs midi dun faune dem Bild Amalfi, Golf von Salerno von Franz Richard Unterberger (1893) aus dem Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum gegenbergestellt. Das Gemlde und die Musik beziehen sich thematisch aufeinander. Begleitet von einer Kunstvermittlerin und einer Musikvermittlerin malen die SchlerInnen im Atelier ein Bild zur Musik und erfinden im Museum Musik zu einem Bild. Diese nonverbale Kommunikation ermglicht einen spannenden und ungewhnlichen Zugang zur Bildenden Kunst und zur Musik!Eigene instrumente, Klangerzeuger, Klangobjekte sollten mitgebracht werden.AnWEnDUngSORiEnTiERTER WORKSHOPSOUnDPAinTing A multidisciplinary tool for instant composition(in engl. Sprache)Ceren Oran, SoundpainterinSoundpainting ist eine Zeichensprache, die 1974 vom New Yorker Komponisten Walter Thompson erfunden wurde. Sie wird von MusikerInnen, TnzerInnen, SchauspielerInnen und anderen KnstlerInnen verwendet. Bis heute ist so eine Sammlung von mehr als 1.200 Zei-chen entstanden, die DirigentInnen nutzen, um die Gruppe in ihrer Performance anzuleiten. Die Komposition entsteht durch die Ausfhrung der Zeichen durch die involvierten Knstler.Ceren Oran: I am inviting people to learn and understand the basics of Soundpainting and enjoy composing and performing through it.One of the most important motto of a Soundpainting Composition is: There is NO MISTAKES in Soundpainting Composition.People will experience the amazing freshness of a real time composed piece and feel the joy of the unexpected moments during the performance.iM gESPRCHWohin und zurck? Eine Standortbestimmung zur Musikvermittlung 2015Esther Planton, Musikvermittlerin, Tonknstler-Orchester niedersterreichReinhart von gutzeit, Musikvermittler, Rektor em. der Universitt Mozarteum SalzburgDer Bereich der Musikvermittlung hat sich in den letzten Jahren entwickelt, verndert, an Vielfltigkeit gewonnen. Musikvermittlung ist in vielen Kultureinrichtungen, Orchestern und Ensembles zu einem fixen Bestandteil geworden. Esther Planton, Musikvermittlerin, Ton-knstler-Orchester Niedersterreich, und Reinhart von Gutzeit, Musikvermittler, Rektor em. der Universitt Mozarteum Salzburg, stellen sich und einander die Frage Wohin und zurck? Eine Standortbestimmung zur Musikvermittlung 2015VORTRAgSzenische interpretation von Musik + TheaterRainer O. Brinkmann, Musiktheaterpdagoge, Schauspieler, Regisseur, leiter der Jungen Staatsoper BerlinFloria Tosca: Die Diva muss auf der Bhne das hohe C singen und gleichzeitig Scarpia, den zudringlichen Baron ermorden eine Herausforderung nicht nur fr die Darstellerin sondern auch fr die Zuschauer. Musiktheatervermittlung muss immer der Diener zweier Herren sein; die darstellende und die klingende Kunst haben ihre jeweils eigenen Erfordernisse und Zugangsmglichkeiten. Wie sich die Methode der Szenischen Interpretation diesen Um-stand zunutze macht und an welche Grenzen sie dabei stt, mchte Rainer O. Brinkmann in diesem Vortrag mit einigen praktischen Beispielen erlutern.ABSCHlUSSDiSKUSSiOnPerspektivenwechsel: Musikvermittlung im Dialog der KnsteModeration:Axel Petri-Preis, Musikerzieher, freischaffender Musikvermittler, Musikvermittler von terzDie abschlieende Podiumsdiskussion greift Fragestellungen auf, die im Rahmen der Tagungentstehen. Welche Kriterien muss ein erfolgreiches interdisziplinres Projekt erfllen? Welcher Mehrwert wchst fr die Musikvermittlung aus derartigen Projekten und wo positio-niert sich die Musikvermittlung im Dialog der Knste?Gste: Ela Baumann Regisseurin, ChoreographinSimone Heilgendorff Musikwissenschaftlerin, Bratschistin, Leiterin des ProgrammbereichsConTempOhr am Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst und des internationalen For-schungsprojekts New Music Festivals as Agorai... an der Universitt SalzburgMonika Oebelsberger, Leiterin der School of Music, Arts and Education und des Departe-ments fr Musikpdagogik der Universitt Mozarteum SalzburgAngelika Schafferer Kulturvermittlerin, Tiroler Landesmuseen16BiOgRAFiEnElA BAUMAnnEla Baumann studierte an der Universitt Mozarteum Salzburg Musik und Tanz. Als Regisseurin, Choreographin und Dramaturgin arbeitet die sterreicherin an Husern wie La Monnaie Brussel, Wiener Staatsoper, Vlaamse Opera Antwerpen, Opera Lorraine, Konzerthaus Wien, Lucerne Festival, Philharmonie Kln, deSingel Antwerpen, Theater Erfurt, Philharmonie Luxemburg.Mit groer Leidenschaft kreiert Ela Baumann Musik- und Tanztheater fr junges Publikum: (K)eine Alpensage UA Christof Dienz, Nchster Halt: Blau, Das goldene Herz, Mausemrchen und Riesengeschichte UA Elisabeth Naske.Ihre Stcke erhielten Auszeichnungen wie den junge-ohren-preis, YEAH! Young EARopean Award und den YAMA-Publikumspreis, Concours litteraire national du Luxembourg.AnTJE BlOME-MllERAntje Blome-Mller arbeitete freiberuflich im Bereich Kunstvermittlung (Musik und Tanz), als Dozentin in Aus- und Weiterbildung und als Initiatorin und Leiterin knstlerischer Education-Projekte. Entwicklung der Perfor-mance-Art Klangsense. 2009 bis 2010 Leiterin der KlangFABRIK, Theater und Philharmonie Thringen. Konzeption, Durchfhrung und Moderation von Musikvermittlungsangeboten.Seit Mrz 2012 Leiterin des Kinder und Jugendprogramms KlangKarton der Stiftung Mozarteum Salzburg.RAinER O. BRinKMAnnLeiter der Jungen Staatsoper Berlin, Musiktheaterpdagoge, Schauspieler und Regisseur.Wissenschaftliche Erforschung des Themas Szenische Interpretation von Musik + Theater und zahlreiche pdagogische Verffentlichungen dazu. Aufbau und Leitung der Abteilung op|erleben - Musiktheaterpdagogik an der Deutschen Staatsoper Berlin seit 2001. Mitbegrnder des Instituts fr Szenische Interpretation von Musik + Theater (ISIM) in Berlin und des Universittslehrgangs Musiktheatervermittlung an der Universitt Mozar-teum Salzburg.(Foto Hans Koeken)(Foto Erika Mayer)(Foto Ilse Ungeheuer)17BURKHARD FRiEDRiCHKompositions- und Musikpdagogikstudium in Lbeck und Stuttgart, klas-sisches Saxophon in Berlin.Experimentelle Musiktheaterwerke und Konzertinstallationen auf Festivals in Berlin, Hamburg, Wien u. a.; seine Kammermusikwerke finden sich im Repertoire bekannter Ensembles, Zusammenarbeit mit Konzeptknstlern wie Timo Schierhorn oder Felix Kubin; 19942011 Knstlerischer Leiter und Saxophonist des ensemble Intgrales; diverse Portrait-CDs; verschiedene internationale Auszeichnungen und Stipendien.Knstlerischer Leiter der Kompositionsprojekte Klangradar 3000 (Ham-burg), sowie Klangradar Berlin (netzwerk junge ohren) und Leiter von Se-minaren; Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Lbeck und Gastdozent an internationalen Musikuniversitten; Verffentlichung von Neue Musik und experimentelle Klanggestaltung in allgemeinbildenden Schulen (i. V.).Weitere Informationen unter: www.burkhard-friedrich.com, www.klangra-dar3000.de, www.klangradar-berlin.deAnKE FiSCHERAnke Fischer wurde 1977 in Osterode am Harz (Deutschland) geboren. Sie absolvierte das Grundstudium der Gesangspdagogik im Fachbereich Popmusik am Musikseminar Hamburg (heute Schnittke Akademie). Im Jahr 2013 absolvierte sie den Masterstudiengang Musikvermittlung Musik im Kontext an der Anton Bruckner Privatuniversitt in Linz. Als musikalische Leiterin verschiedener Theaterproduktionen von Erwachsenen ist sie seit 2005 am Theater das kleine hoftheater in Hamburg ttig. Seit Februar 2010 arbeitet sie mit dem renommierten Ensemble Resonanz in Hamburg zusammen (Konzeptentwicklung Die kleine Schnecke und ihre Freunde und Ausflug). Am Klingenden Museum Hamburg ist sie als Leiterin der Musikvermittlungsabteilung beschftigt.(Foto Kurt Hrbst)(Foto Henkel)18SiMOnE HEilgEnDORFFStudium der Musikwissenschaft, Philosophie und Psychologie (Dr. phil. 1999, Berlin) sowie der Viola (Master of Music 1991, Michigan Annrbor/USA) in Freiburg i. Br., Zrich und Berlin.Seit Herbst 2013 Leiterin des Programmbereichs ConTempOhr am Schwer-punkt Wissenschaft und Kunst und des internationalen Forschungspro-jekts New Music Festivals as Agorai... an der Universitt Salzburg. Zuvor diverse Positionen an Hochschulen und Universitten, u. a. an der Hoch-schule fr Musik Detmold/Univ. Paderborn, an der Hochschule fr Musik und darstellende Kunst Stuttgart. 20072013 Universittsprofessorin fr Angewandte Musikwissenschaft an der Alpen- Adria-Universitt Klagenfurt am Wrthersee.Grndungsmitglied und Bratschistin des auf Neue Musik spezialisierten Kairos Quartetts.Mitglied des wissenschaftlich-knstlerischen Beirats der John-Cage- Or-gelstiftung (Halberstadt) und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der sterreichischen Musikzeitschrift (MZ).(Foto Dorothee Brodowski)(Foto Harald Gaukel)Geboren 1984 in Istanbul. Ab 2006 studierte sie zeitgenssischen Tanz am SEAD Salzburg. Nach dem Abschluss des Postgraduate-Programmes ICE am SEAD begann sie im Februar 2010 ihre Arbeit am Toihaus Theater als Tnzerin und Choreografin. Sie tanzte bereits fr viele verschiedene europische, amerikanische und trkische Choreografen und arbeitete mit zahlreichen Tnzern fr ihre eigenen Projekte. Neben Tanz und Gesang steht sie ebenfalls als Soundpainterin auf der Bhne. Sie unterrichtet diese Technik auch am Toihaus Theater und wirkt in mehreren Soundpain-ting-Formationen mit.CEREn ORAn19AxEl PETRi-PREiSStudium der Musikerziehung, Germanistik und Musikwissenschaft; Ful-bright Stipendium Teaching Assistant am Department of German Studies des Bard College, New York. Musikerzieher an einem Wiener Gymnasium und freischaffender Musikvermittler mit dem Fokus auf zeitgenssischer Musik. Leitung der Musikvermittlung von terz.cc und redaktionelle Leitung von dessen Online-Magazin zu zeitgenssischer Musik. Weitere Auftrge erhielt er u. a. von Institutionen und Festivals wie Neue Oper Wien (Pro-grammheftdramaturgie und Response-Projekte fr Jugendliche), Pdago-gische Hochschulen Wien & Niedersterreich, ORF RSO Wien, Tonknstler Orchester Niedersterreich (Konzertformat fr Jugendliche), Wien Modern (Workshops fr Schulklassen, Community Dance Projekte, Moderation), Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Von 20122014 Stipendiat der 2. Masterclass on Music Education der Krber Stiftung.Weitere Informationen unter: www.terz.ccESTHER PlAnTOnEsther Planton studierte Angewandte Musikwissenschaft mit Klavier an der Alpen-Adria-Universitt Klagenfurt und am Krntner Landeskonser-vatorium. Zustzlich absolvierte sie eine Tanz- und Gesangsausbildung, unterrichtete Ballett, Jazz-Tanz, Standard- und Lateintanz und war im Musikmanagement bei nationalen und internationalen Projekten ttig. Seit 2014 ist sie in der Musikvermittlung des Tonknstler-Orchesters Nieders-terreich ttig.SASCHA RATHEYDipl. Fltistin, Dipl. Musikpdagogin, Musikvermittlung/KonzertpdagogikStudium der Querflte in Stuttgart und Wien (Orchester-Diplom und Instru-mentalpdagogik, einige Semester auch Hauptfach Gesang und Nebenfach Ensemble-Leitung). Whrend der Studienzeit Initiatorin verschiedenster Projekte: Produktion einer Hrspiel-CD mit Musik (erschienen Spekt-ral-Records), Kulturprojekt Kulturbeutel, Regiebeteiligung an einem satirisch-fiktiven Kurzfilm ber einen Kultur-faschistischen Staat.2008/2009 in der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker aufge-nommen. Seit 2009 im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck als 2. Flte / Piccolo angestellt. Seit 2011 Leiterin der Konzertpdagogik: das Junge TSOI - des Tiroler Landestheater und Symphonieorchesters Innsbruck.2013 Weiterbildung CAS Konzertpdagogik an der Zricher Hochschule der Knste.(Foto Armin Bardel)(Foto Elena Rachor)(Foto Willy Theil)20AngEliKA SCHAFFERERZertifizierte KulturvermittlerinSeit 2008 Leiterin der Besucher-Kommunikation der Tiroler Landesmuse-enBetriebsgesellschaft m.b.H.Studium der Germanistik und Politikwissenschaft, Lehrgang Kulturmanage-ment an der Universitt Innsbruck 1994, berufsbegleitende postgraduale Ausbildung zur Kommunikationskuratorin im Museums- und Ausstellungs-wesen am Institut fr Kulturwissenschaften, Wien (19982000). Von 1996 bis 2007 Projekte als freiberufliche Kulturvermittlerin in verschiedenen Mu-seen und Ausstellungen in Innsbruck und Tirol (Vermittlungskonzepte fr verschiedene Zielgruppen, z.B. Musikvermittlung fr Schulklassen bei den Festspielen Erl.) Konzession zur Austria Guide 2002; 2006 Vereinsgrndung von die stadtfhrerINNen, seither auch Erfahrungen an der Schnittstelle zwischen Objekt/Thema und Publikum im ffentlichen Raum.PETER STAngElAb 1990 Repetitor, Studienleiter und erster Kapellmeister an verschie-denen europischen Opernhusern. Ab 1999 Generalmusikdirektor der Max-Bruch-Philharmonie und der Oper Nordhausen in Thringen, gleich-zeitig 1. Gastdirigent an der Staatsoper Ljubljana (Slowenien). Leiter des ersten deutschen Max-Bruch-Festes. Nominiert als bester Dirigent (Opernwelt 2000).Seit 2004 vor allem kompositorische Arbeit sowie Entwicklung und Leitung des Ensembles die taschenphilharmonie. 2007 Frderpreis der Stadt Mnchen fr Autopoesia (Urauffhrung bei der Biennale 2008).2011 Nominierung der Kinder-Klassik-Edition fr den Echo-Klassik-Preis, Leopold-Medienpreis; Verffentlichung des Buches Oboe&Co oder: Was macht das Horn im Wald? Die Instrumente stellen sich vor; Frderpreis der internationalen Bodensee-Konferenz fr Kulturvermittlung; 2013 Preis der deutschen Schallplattenkritik. Bundesweites Bildungsprojekt KLI(C)K (Klassik in die Kitas).(Foto TLM)(Foto Astrid Ackermann)21COnSTAnzE WiMMERConstanze Wimmer studierte Musikwissenschaft und Publizistik an der Universitt Wien und Kulturmanagement an der Hochschule fr Musik und darstellende Kunst Wien. Ein Praktikum am Opernhaus Kln im Bereich Musiktheaterpdagogik, die Mitwirkung am Projekt die kunst der stunde des Wiener Instituts fr Musikpdagogik und der Aufbau der Klangnetze vertieften den Zugang zur Musikvermittlung. Als Musikreferentin beim sterreichischen Kultur-Service und als Leiterin des Bereichs Kinder- und Jugendprojekte der Jeunesse gingen Anliegen der Musikvermittlung mit Managementaufgaben Hand in Hand.An der Anton Bruckner Privatuniversitt in Linz leitet sie den postgradu-alen Masterstudiengang Musikvermittlung Musik im Kontext und ist als Projektentwicklerin und Forscherin in der Musikvermittlung aktiv. Seit 2014 ist sie Dekanin am Institut fr Musikpdagogik der Anton Bruckner Privatuniversitt Linz.REinHART VOn gUTzEiTStudium der Schulmusik an der Musikhochschule Kln sowie Literaturwis-senschaften in Dsseldorf, Kln und Freiburg. Knstlerische und pdagogi-sche Ttigkeit als Geiger, Bratscher und Kammerorchester- Leiter.19952006 Direktor des Anton Bruckner Konservatoriums Linz und ver-antwortlich fr dessen Umgestaltung zur Anton Bruckner Privatuniversitt fr Musik, Schauspiel und Tanz; 2004 Habilitation und Ernennung zum Universittsprofessor fr Musikpdagogik Musikvermittlung. Rektor der Universitt Mozarteum Salzburg von 20062014.Er ist Ehrenvorsitzender des Verbandes deutscher Musikschulen, Vorsit-zender des Kunsthochschulbeirats in Nordrhein-Westfalen, der Wettbe-werbe Jugend musiziert und der Gesamtjury beim Bundeswettbewerb; Juryttigkeit bei internationalen Wettbewerben (u. a. ARD). Mitglied der Europischen Akademie der Wissenschaften und Knste (Salzburg) und Prsident der Salzburg Biennale.Zahlreiche Verffentlichungen, ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis des Europarats. Mitbegrnder und Mitherausgeber der Zeitschrift ben & Musizieren (Verlag Schott).(Foto Corny)22Musikvermittlung und konzertpdagogische Workshops ergnzen und bereichern das sterreichische Musikleben auf vielfltige Weise. Kaum ein Ensemble, Konzertveranstalter oder Opernhaus verzichtet mittlerweile auf diese knstlerisch-pdagogische Kommunikation mit seinem jungen und erwachsenen Publikum. Die berufliche Praxis von MusikvermittlerInnen profitiert von fachlichem Austausch, geteilten Erfahrungen und Visionen fr die Zukunft dafr hat mica music austria gemeinsam mit Constanze Wimmer, Leiterin des Lehrgangs Musikvermittlung Musik im Kontext und Studiendekanin an der Anton Bruckner Privatuniversitt Linz, als Ort der Kommunikation und der Vernetzung die Plattform Musikvermittlung sterreich im Jahr 2012 initiiert.PlATTFORM MUSiKVERMiTTlUng STERREiCHMiCA MUSiC inFORMATiOn CEnTER AUSTRiADas sterreichische Musikinformationszentrum mica music austria (www.musicaustria.at) ist die wichtigste Anlaufstelle fr Informationen ber zeitgenssische sterreichische Musik aller Genres und darber hinaus ein kompetenter Ansprechpartner und Berater fr sterreichische Musikschaffende. Die kostenlosen Angebote von mica music austria erstrecken sich von Karriere- und Rechtsberatung ber Workshops bis hin zu Online-Services wie der music austria Musikdatenbank, dem Online Noten- und MP3-Shop sowie dem Online Musikmagazin, bei denen die Promotion heimischer Musikschaffender im Vordergrund steht.23VERAnSTAlTUngSORTUniversitt Mozarteum SalzburgnHERE inFORMATiOnEn zUM PROgRAMMwww.uni-mozarteum.at/veranstaltungenwww.musicaustria.at/mv-tagungKOnTAKTMarie Kristin Krammer tagung.musikvermittlung@musicaustria.atKOnzEPTiOnSabine Reiter, Constanze Wimmer, Marie Kristin Krammer und der Beirat PMConTempOhr

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