Step by Step – Next Step

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    18-Jan-2016

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Step by Step Next Step. Suchtprvention an Grazer Schulen (Dr. Ulf Zeder). Jugend & Drogen: nichts Neues. Graz hat. 255.000 EinwohnerInnen 96 Schulen,davon 67 AHS, BHS,Kollegs 22 Hauptschulen/NMS 7 Berufsschulen. aber auch eine hohe Verunsicherung an Hand der medialen Berichte. - PowerPoint PPT Presentation

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<ul><li><p>Step by Step Next StepSuchtprvention an Grazer Schulen</p><p>(Dr. Ulf Zeder)</p></li><li><p>Jugend &amp; Drogen: nichts Neues</p></li><li><p>Graz hat..255.000 EinwohnerInnen96 Schulen,davon67 AHS, BHS,Kollegs22 Hauptschulen/NMS7 Berufsschulen</p></li><li><p>aber auch eine hohe Verunsicherung an Hand der medialen BerichteGraz die Drogenhauptstadt MitteleuropasGraz im Wrgegriff der DealerTrauriger Hchststand an DrogentotenVor den Schulen lauern die Drogendealer</p></li><li><p>Akzeleration &amp; Prolongation</p></li><li><p>Step by Step Next Step ein EDV-gesttztes Programm zur Frherkennung und Krisenintervention an SchulenDas Programm setzt dort an, wo es in Schulen Unsicherheit und Unklarheit gibt, wie mit mglichem Drogenkonsum oder Suchtgefhrdung von SchlerInnen - basierend auf den gesetzlichen Grundlagen des Suchtmittelgesetzes umgegangen werden soll und muss (Frherkennung, Gesprchsfhrung, Einbindung der Eltern, Sicherstellung von Beratung und Therapie) mit dem Ziel ein schulinternes Handlungsmodell fr den Anlassfall zu erstellen. Zielpersonen: LehrerInnen ab der 5 Schulstufe (Hauptschlich auf 14-18 jhrige SchlerInnen ausgelegt)</p></li><li><p>Historischer Abriss:Mrz 2002:Beschlussfassung im Grazer Gemeinderat. Projektsumme: 244.800.- als Kooperationsprojekt zw. VIVID- Fachstelle f. Suchtprvention, Drogenberatung des Landes und Stadt Graz Gesundheitsamt als Finanzierer des GesamtprojektsVorbereitungsphase/VorarbeitenOktober 2002 bis Juni 2004: Durchfhrung an den Grazer Schulen und Horte: ber 50 % Teilnahme der Schulen, ber 70% der Horte.</p></li><li><p>BewerbungUm das Angebot Step by Step-Graz unter den Grazer Schulen bekannt zu machen und zu bewerben, wurden in Kooperation mit dem Landesschulrat fr Steiermark im Juni 2002 zwei Informationsveranstaltungen fr Schulen abgehalten. Insgesamt haben an den Veranstaltungen 44 SchulleiterInnen bzw. deren VertreterInnen teilgenommen. Jene Schulen, die im ersten Projektjahr nicht teilgenommen hatten, wurden im Rahmen einer zweiten Bewerbungsphase im Frhjahr 2003 nochmals kontaktiert und ber das Angebot informiert.</p><p>Cave!Angst als Drogenschule zu geltenVerdrngen von Daten/Tatsachen</p><p>Ansatz:Suchtkompetenz als Gtesiegel verstehen* Suchtkompetenz als Handlungserleichterung &amp; Angstminderung</p></li><li><p>Qualittssicherung:Fragebgen zu den 2 Modulen 13 berweisungen an die DrogenberatungLaufende Dokumentation d. ProjektaktivittenRegelm. Intervision &amp; Supervision f. d. ReferentInnenRckkoppelungen, Zwischenberichte und Endberichte mit bzw. fr den Auftragsgeber</p></li><li><p>Leistungen von Step by Step: </p><p>Informationsveranstaltungen fr SchulleiterInnen, Eltervereinsobleute, SchulrztInnen und psychologInnen zum Programm</p><p>Ausbildung von insgesamt 9 ReferentInnen im Rahmen von 5 Ausbildungstagenlaufende fachlicher Begleitung und Supervision der ReferentInnen</p><p>2 Fortbildungsmodule ( 5 Stunden) fr LehrerInnen an den Grazer Schulen </p><p>fachliche Begleitung und Betreuung der teilnehmenden Schulen</p><p>Fachtage (Reflexionsveranstaltung) </p><p>Beratung ber die Notwendigkeit und Mglichkeit gesundheitsbezogener Manahmen bei Suchtmittelmissbrauch gem den Bestimmungen des Suchtmittelgesetzes </p><p>Elterninformationsveranstaltungen und eine Frderung von 363,- pro Schule fr die Durchfhrung eines suchtprventiven Projekts </p></li><li><p>Die Module von SbS:</p><p>Modul 1: Dauer: 5 Stunden (6 Einheiten)Ziel: Erarbeitung von theoretischen und praktischen Grundlagen zur Umsetzung des Programms an der Schule Inhalte: Programmbersicht; Suchtdefinition, Ursachen von Sucht und Suchtprozess; Entwicklungsaufgaben und Risikoverhalten im Jugendalter; Merkmale zur Frherkennung; Gesprchsfhrung Vorbereitung und Durchfhrung in Theorie und Praxis; Einschulung in die CD-Rom</p><p>Modul 2:Dauer: 5 Stunden (6 Einheiten)Ziel: Information ber gesetzliche Grundlagen und mgliche KooperationspartnerInnen vor Ort, sowie Erarbeitung eines konkreten Handlungsmodells fr die jeweilige SchuleInhalte: Vorgehen im Verdachts- und Anlassfall; gesetzliche Bestimmungen ( 13 SMG); Co-Abhngigkeit; Entwicklung eines schulinternen Handlungsmodells; Elternarbeit und Umgang mit suchtgefhrdeten Jugendlichen</p></li><li><p>Zustzliche VorarbeitenAusbildungswoche f. d. 9 ReferentInnen durch Richter, Exekutivkrfte, Schulpsychologie, Psychiatrie, Jugendanwaltschaft, TherapeutInnen u.a.Informationsgesprchen mit den Obleuten der Dachverbnde d. ElternvereineKontaktaufnahme und Terminvereinbarungen mit den angemeldeten SchulenInformationsgesprche mit den angemeldeten SchulenMediale Bewerbung bzw. Informationen zum Thema Jugendalter/SchlerInnen und Substanzkonsum (Drogenmonitoring, Testkufe, Suchthilfe-Homepage,u.a.)</p></li><li><p>bersicht der Teilnehmenden SchulenJe nach Schulgren zw. 6 und 20 LehrerInnen pro SchuleAHS/BHS: 29HS/NMS: 12 Berufsschulen: 7 Horte: 20 (andersartige Module)</p></li><li><p>Zustzliche Inanspruchnahme:Elterninformationsabende an 11 Schulen (Information ber das Projekt, Schutz/Risikofaktoren, Suchtprvention, usw.)3 Fachtage (Reflexion ber das erarbeitete und tlw. erprobte Handlungsmodell) 15 teilnehmende Schulen zu je 3-5 teilnehmende LehrerInnenInanspruchnahme der Gelder des Projektfonds: 5 Schulen</p></li><li><p>Bewertung des Projektsvon den 489 sehr lohnend-Bewertungen beziehen sich 73 explizit auf Modul 2, die restlichen 416 auf das Gesamtprogrammvon den 331 lohnend-Bewertungen beziehen sich 34 explizit auf Modul 1, die restlichen 297 auf das Gesamtprogrammvon den 29 nicht lohnend-Bewertungen beziehen sich 21 explizit auf Modul 1, die restlichen 8 auf das Gesamtprogramm</p><p>Diagramm1</p><p>489</p><p>331</p><p>29</p><p>Tabelle1</p><p>sehr lohnend489</p><p>lohnend331</p><p>nicht lohnend29</p><p>Tabelle1</p><p>Tabelle2</p><p>Tabelle3</p></li><li><p>Die Praxisbezogenheit wurde zumeist sehr gut bewertet. Was die Umsetzung der Projektziele anbelangt (Erhhung der Handlungskompetenz/Sicherheit und die Entwicklung v. schulinterne Handlungsmodelle f. d. Anlassfall) sah die Bewertungen wie folgt aus:von den 467 sehr gut-Bewertungen beziehen sich 34 explizit auf Modul 2, die restlichen 433 auf das Gesamtprogrammvon den 78 mittel-Bewertungen beziehen sich 7 explizit auf Modul 1, die restlichen 71 beziehen sich auf das Gesamtprogrammvon den 13 schlecht-Bewertungen beziehen sich 12 ausschlielich auf Modul 1</p><p>Diagramm2</p><p>467</p><p>283</p><p>78</p><p>13</p><p>Tabelle1</p><p>sehr lohnend489</p><p>lohnend331</p><p>nicht lohnend29</p><p>849</p><p>sehr gut467</p><p>gut283</p><p>mittel78</p><p>schlecht13</p><p>841</p><p>Tabelle1</p><p>Tabelle2</p><p>Tabelle3</p></li><li><p>Next Step: berweisungen an die Drogenberatung whrend der ProjektlaufzeitBeachten: viele SchlerInnen kamen natrlich auch bzw. oft verstrkt nach der ProjektphaseAnzahl der berwiesenen KlientInnen: 82Anzahl der Beratungsgesprche: 316</p></li><li><p>aber es gab natrlich auch ProblemeInterner Kommunikationsfluss in den Schulen- daher wurden zustzliche Informationsbltter fr die LehrerInnen entwickeltManche ReferentInnen besser als Andere. V. a. Modul 1 wurde kritischer gesehen ReferentInnenteams wurden neu zusammangesetztNicht alle LehrerInnen waren freiwillig dabei + Nachmittagsmodule (verborgene Konflikte mit Schulleitungen schwer auflsbar)Manche Inhalte wurden vermisst: Insider-Infos von Schtigen, persnliche Anwesenheit mancher SchulleiterInnen, andere Schte (v.a. Magersucht, PC), generelle Ausbildung in primrer Suchtprvention</p></li><li><p>Alles ist machbar, oder.?</p></li><li><p>Step by Step in den RegionenPolit. Bezirke Leoben &amp; Bruck a.d. Mur: 2004-2005Wenig Schulen (6+7) von 53 = 24%Kaum Leidensdruck, Themenangstnur Alkohol als etwaiges Problem gesehenWeniger BewerbungRegionale Beratungsstellen: keine Next-Step Bezahlung</p></li><li><p>Warum ein Relaunch???Akzeleration: Frher ansetzen: ab 12-13 Jhrige fokussieren Neue Konsummuster beachten (Opioide, vermeintliche Herbaldrugs, Alkoholfokus)Abnahme der berweisungen an Next StepLehrerInnenwechselVergessenDadurch oft zu spt interveniert oder zu drastisch</p></li><li><p>Umsetzung des Relaunch30.11.09 Kick-Off im Gemeinderat SaalMotivationsarbeit um die damaligen TeilnehmerInnen wieder zu gewinnenAb 2010: 6 Termine zu je 4 StundenHandlungsmodelle berprfenNeuere Entwicklungen im Bereich Substanzkonsum fokussierenWnsche aus dem Kick-Off und der Motivationsarbeit soweit mglich integrieren</p></li><li><p>Danke fr Ihre Aufmerksamkeit</p></li></ul>

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