Richard Wagner - Auffhrungsmateriale und Fassungen

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    16-Mar-2016

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Der heilige Gral fr professionelle Wagner-Interpreten: In dieser Broschre erfahren Sie alles rund um Auffhrungsmateriale, Ausgaben und Werkfassungen.

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  • RICHARD WAGNERAuffhrungsmateriale und Fassungen

  • Richard WagnerSmtliche WerkeHerausgegeben im Auft rag der Gesellschaft zur Frderung der Richard Wagner-Gesamtausgabe e.V., Mainzin Verbindung mit der Bayerischen Akademie der Schnen Knste Mnchen

    Begrndet von Carl DahlhausEditionsleitung: Egon VossWissenschaft liche Mitarbeiter: Klaus Dge, Christa Jost, Peter Jost, Gabriele Meyer

    Die Richard Wagner-Gesamtausgabe macht zum ersten Mal das gesamte Schaffen Wagners in zuverlssigen Ausgaben zugnglich. Ein erster Ver-such, das Werk Wagners fr Wissen-schaft und Praxis zu erschlieen, wur-de zu Beginn dieses Jahrhunderts von dem Dirigenten Michael Balling un-ternommen, gelangte aber ber die Edition von zehn Bnden, die ber-dies gravierende Mngel aufwiesen, nicht hinaus und wurde nach Ballings Tod (1925) eingestellt. Ein weiterer Versuch von Otto Strobel blieb in den Vorarbeiten stecken. Der nunmehr dritte Versuch einer Gesamtausgabe ist die erste kritische, wissenschaftlich fundierte Edition, erarbeitet auf der Grundlage smtli-cher heute erreichbarer Quellen und der neuesten Erkenntnisse der Wag-nerforschung. Zugleich ist sie fr die musikalische Praxis bestimmt. Der Notentext bleibt darum von philolo-

    gischen Kennzeichnungen frei. Der philologischen Rechtfertigung der Ausgabe dienen Kritische Berichte, die im Anhang der einzelnen Bnde erscheinen. Zahlreiche bislang vllig unbekann-te, zum Teil unverffentlichte Werke und vor allem Werkfassungen werden zum ersten Mal publiziert. Zugleich wird den Wagnerauffhrungen ein gesichertes Material und Wagnerfor-schern wie -liebhabern ein authen-tischer Text bereitgestellt; denn ent-gegen einer weitverbreiteten Ansicht liegen auch die bekannten Werke Wagners durchaus nicht durchweg in zuverlssigen Ausgaben vor. In aus-fhrlichen Dokumentationen zu allen Werken werden Entstehung, Werkge-schichte und von Wagner selbst gelei-tete Auffhrungen dargestellt, so dass sich ein nahezu lckenloses Bild der Intentionen Wagners ergibt.

    Projekthomepage auf den Seiten der Akademie der Wissenschaft en und der Literatur Mainz www.adwmainz.de

  • RICHARD WAGNERAuffhrungsmateriale und Fassungen

    Inhalt

    Orchestermateriale nach der Gesamtausgabe ..........................................................4

    Klavierauszge nach der Gesamtausgabe ...............................................................10

    Fassungsvergleich Der fl iegende Hollnder: 1841 und 1842-1880 .........................14

    Fassungsvergleich Tannhuser: Dresden und Paris-Wien........................................16

    Die reduzierten Fassungen von Abbass und Lessing ..............................................18

    Sinfonische Werke von Richard Wagner ................................................................21

    Auskopplungen aus den Opern fr den Konzertsaal ..............................................22

    Inspiration Wagner ................................................................................................24

    Impressum, Text- und Bildnachweise .....................................................................26

  • 4rchestermateriale

    Bei der Erstellung haben wir eng mit Theatern zusammengearbeitet, die unsere Orchester-materiale fr aktuelle Produktionen nutzen und uns mit den im Probenprozess gewonne-nen Erkenntnissen helfen, die neuen Stimmen optimal fr den Theatergebrauch einzurich-ten. So wurde das Material zu Lohengrin vom Hessischen Staatstheater Wiesbaden probiert, das Mainfranken Theater Wrzburg arbeitete fr seine neue Tristan und Isolde-Produktion mit neu hergestelltem Orchestermaterial. Fr das Orchestermaterial des Ring des Nibe-lungen planen wir eine Zusammenarbeit mit den Bamberger Symphonikern.

    Vorteile fr die Bhnen

    Bei der Neuherstellung bringt unser Lekto-rat die Regeln moderner Notenausgaben mit den spezifischen Erfordernissen in Einklang, die fr Orchestermaterial von Werken des 19. Jahrhunderts gelten. Das neue Orchester-material folgt dem wissenschaftlichen An-spruch der Gesamtausgabe und erfllt zugleich die hohen Anforderungen der modernen Orchesterpraxis.Das betrifft neben einem korrekten, der Gesamtausgabe entsprechenden Notentext besonders:

    PRAXISORIENTIERTE WENDESTELLENWir nhern uns dem tradierten Notenbild des historischen Stimmenmaterials an, ohne auf die Errungenschaften eines modernen Noten-bildes zu verzichten. Insbesondere bei der Herstellung der Streicherstimmen achten wir darauf, die einzelne Seite so zu befllen, dass musikalisch zusammenhngende Abschnitte ohne Wendestelle sichtbar werden und zu-gleich eine gute Lesbarkeit gegeben ist. Die proportionale Verteilung der rhythmi-schen Notenwerte wie sie bei Notensatz-programmen im Gegensatz zum alten Noten-stich blich ist wird dabei nur in seltenen Ausnahmefllen aufgegeben. Insbesondere achten wir darauf, dass genaue Dynamik

    platzierungen, beispielsweise ein Crescendo auf dem letzten Schlag einer ganzen Note, genau erkennbar bleiben. Seiten mit weniger als neun Systemen haben wir nach Mglichkeit vermieden; gegebenen-falls werden in kritischen Fllen Wendeseiten eingeschossen. Um ein bersichtlich-kompak-tes Notenbild zu erreichen, kann in Ausnah-mefllen auch die Aufteilung eines Taktes eine praktikable Lsung sein. In diesem Fall wird der Taktzhler am nchsten ganzen Takt in Klammern angegeben.

    STUDIERZIFFERN UND TAKTZHLERStudierziffern und Taktzhler werden aus der Gesamtausgaben-Partitur bernommen. Takt-zhler allerdings erscheinen in den Stimmen grundstzlich am Zeilenanfang, auch wenn dies in der Gesamtausgaben-Partitur anders gehandhabt wird.

    STICHNOTENBei den Stichnoten werden die historischen Orchesterstimmen der Opern bei der Neu-herstellung von Stimmen nach den Gesamt-ausgaben-Partituren als Vorlage genutzt. Da-bei werden im Gegensatz zu zeitgenssischen Stimmenmaterialen die Transpositionen der Stichnoten an die Stimmung jenes Instru-ments angepasst, in dessen Stimme die Stich-noten erscheinen. Das heit: In den Streicher-stimmen erscheinen z.B. alle Stichnoten in C, in der Klarinettenstimme wechseln sie jeweils von A zu B, je nachdem welche Klarinette ge-rade verwendet wird, im Englisch Horn in F.

    SCHLSSELDie Schlsselverwendung in der Gesamtaus-gaben-Partitur ist fr die Neuherstellung der Stimmen nicht ausschlaggebend.In Cello-, Fagott- und Posaunenstimmen wird der Tenorschlssel verwendet, wenn dadurch mehr als drei Hilfslinien vermieden werden knnen; generell wird jedoch der Bassschls-sel bevorzugt. Beim Cello und nur beim Cel-lo ist auch der Violinschlssel mglich.

    Taktzhler und Studierziffern passen zur Partitur

    der Gesamtausgabe.

    In der Praxis erprobte Stichnoten,

    auch von Gesangspartien, erleichtern die Probenarbeit.

    Das klare, ausgewogene Notenbild

    erleichtert die Lesbarkeit.

    Blendfreies und griffiges Papier

    sorgt fr optimale Lesbarkeit bei den spezifischen Lichtverhltnissen

    im Graben und angenehme Handhabung beim Blttern.

    Onach der GesamtausgabeUnser neues Orchestermaterial zu den Opern von Richard Wagner hat gegen-ber den bisherigen Materialen zahlreiche Vorteile. Vor allem ist es das erste Auffhrungsmaterial, das an die Partituren der Gesamtausgabe angeglichen ist.

  • 5303 pizz

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    Lohengrin WWV 75 Violine I, S. 12 (verkleinerte Darstellung)

  • 6 2012 Schott Music GmbH & Co. KG, Mainz

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    Romantische Oper in drei Akten, WWV 75Lohengrin

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    Richard Wagner(18131883)

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    Lohengrin WWV 75 Horn 1 / alternative Stimme in F, S. 1 (Ausschnitt in verkleinerter Darstellung)

    Lohengrin WWV 75 Violine I, S. 83 (Ausschnitt in verkleinerter Darstellung)

  • 7Ich halte es grundstzlich fr wichtig, wis-senschaft lich neu recherchierte Ausgaben zu benutzen, und im Falle des Lohengrin ganz besonders, da sich hier durch die neue Ausgabe Fragen, die sich in der Praxis etwa bezglich Phrasierung, Dynamik, Artikula-tion und einheitlichem Klangbild ergeben, im Vergleich mit lteren Ausgaben sinnvoll und natrlich erschlieen. Um ein Beispiel zu nennen: der Unterschied zwischen einem Punkt und einem Keil ber einer Note oder die genaue Angabe, auf welche Zhlzeit die

    Marc Piollet Generalmusikdirektor

    Hessisches Staatstheater Wiesbaden, im Juni 2012

    TRANSPOSITIONENBei Stimmenauszgen aus Gesamtausgaben ist es sinnvoll, einzelne Stimmen zustzlich in heute blichen Transpositionen anzufertigen, z.B. bei der Bassklarinette, die komplett in B und im Violinschlssel als Ergnzungsstimme beigelegt wird. Darber hinaus wird im Einzel-fall geprft, ob es sinnvoll ist, Horn- und Trom-petenstimmen zustzlich komplett in F bzw. C zu transponieren. Insbesondere gilt dies fr die Basstrompete in Wagner-Opern, da diese in der Regel von Posaunisten gespielt wird, de-ren Stimmen normalerweise in C notiert sind.

    ANHNGE, STRICHEDie Orchesterstimmen enthalten alle auffh-rungsrelevanten Anhnge der Gesamtaus-gabe, teilweise auch auffhrungsrelevante Transpositionen in den Gesangspartien, die Auswirkungen auf die Orchesterstimmen ha-ben. Auch die von Wagner autorisierten Stri-che sind im Orchestermaterial enthalten.

    Zustzlich zu den traditionellen transponierten Stimmen sind alternative Stimmen in heute blichen Stimmungen (Hrner in F, Trompeten in C und Bassklarinett e nur in B und im Violinschlssel)Teil des Auff hrungsmaterials.

    Zur Information ist in diesenalternativen Stimmen die Originalstimmung angegeben.

    Beim Einrichten der Umbrche wurde grter Wert auf praktikable Wendestellen gelegt.

    FORMATBeim Format orientieren wir uns am traditi-onellen Quart-Format. Die Orchesterstimmen sind dadurch grer als die blichen Ausga-ben und entsprechen den Formatvorgaben der DOV- und MOLA-Richtlinien.

    PAPIERDen spezifi schen Lichtverhltnissen im Or-chestergraben tragen wir durch den Druck auf einem leicht eingetnten anstelle eines rein weien Papiers Rechnung. Die Erfahrung hat gezeigt, dass dieses Papier unter den Pult-leuchten der Orchesterpulte eine wesentlich bessere Lesbarkeit der Noten gewhrleistet.

    dynamische Bezeichnung beginnt. In lteren Ausgaben sind solche Details oft ungenau und nicht einheitlich dargestellt. Auerdem schtze ich bei der neuen Schott -Ausgabe das klare, frische, grogedruckte Notenbild, das auf die Musiker, die daraus spielen, kreativittsfrdernd wirkt.Ich bin sehr glcklich, dass ich meinen ers-ten Lohengrin zur Erff nung der Interna-tionalen Maifestspiele Wiesbaden 2012 als erster Dirigent aus der neuen Schott -Ausga-be dirigieren konnte.

  • 8Tristan und Isolde WWV 90 Oboe 1, S. 38 (verkleinerte Darstellung)

  • 9Werk/Fassung Art des Materials Verfgbarkeit

    Rienzi Neuherstellung lieferbar

    Der fl iegende Hollnder (Urfassung) Neuherstellung lieferbar

    Der fl iegende Hollnder (1842-80) Neuherstellung Frhling 2013

    Tannhuser (Dresden) Neuherstellung Ende 2012

    Tannhuser (Paris/Wien) Neuherstellung Ende 2012

    Lohengrin Neuherstellung lieferbar

    Das Rheingold Neuherstellung Anfang 2013

    Die Walkre Neuherstellung Ende 2012

    Siegfried Neuherstellung Anfang 2013

    Gtterdmmerung Neuherstellung Oktober 2012

    Tristan und Isolde Neuherstellung lieferbar

    Die Meistersinger von Nrnberg Neuherstellung Ende 2013

    Parsifal Einrichtung nach Gesamtausgabe lieferbar

    Iphigenia in Aulis (Gluck/Wagner) Neuherstellung Oktober 2012

    Zu Das Rheingold und Gtterdmmerung werden neue Dirigierpartituren hergestellt, die im Notentext identisch mit den Gesamtausgaben-Partituren sind, jedoch durch ein optimiertes Layout theaterpraktischen Anforderungen besser entsprechen.

    Herstellungsstand der Orchestermateriale zu den Opern (September 2012)

    Fr das Philharmonische Orchester Wrz-burg und mich war es eine groe Freude und Ehre, die ersten Musiker zu sein, die das neue Orchestermaterial des Schott -Verlages zu Tristan und Isolde benutzen konnten. Abgesehen davon, dass das Material durch seine klare Gestaltung sehr angenehm in der Benutzung fr das Orchester ist, bietet es den Ausfhrenden vollkommen neue Mg-lichkeiten: Da die Noten fr die einzelnen Stimmen von spteren Zustzen bereinigt sind und nur die Vortragsbezeichnungen

    eingetragen sind, die Wagner in sei-ner autographen

    Enrico Calesso Generalmusikdirektor Mainfranken Theater Wrzburg, im Juli 2012

    Partitur vermerkt hat, ist es viel einfacher geworden, dem Orchester die Absichten des Komponisten zu vermitt eln. Neben der au-thentischeren Wiedergabe von Harmonien, Artikulationen und Rhythmen erlaubt das neue Material etwa, mit dem Orchester die von Wagner so akkurat durchdachte Archi-tektur und Beziehungen der Tempoangaben zu realisieren. Da man nun die Mglichkeit hat, die von Wagner intendierten Vortrags-bezeichnungen mglichst authentisch zu vermitt eln, kann das Publikum auch beim Hren sinnlich erfahren, wie transparent Wagner den Orchesterklang dieses Werkes konzipiert hat. Dabei wird deutlich, dass man auch mit einer kleineren Orchesterbe-setzung wie in Wrzburg, die von der Strke her der der Urauff hrung sehr hnlich sein drft e, mit Hilfe der Vortragsangaben in den

    einzelnen Stimmen diese Durchhrbar-keit erreichen kann.

    Originale von Wagner autorisierte Sprnge und Striche werden mit der Beziff erung aus der Gesamtausgabe angegeben.

    Originale berleitungstakte fr Sprnge fi nden sich direkt an der entsprechenden Stelle.

    Die przise proportionierte Positionierung der Dynamikauf der entsprechenden Zhlzeit ermglicht ein diff erenziertes Klangbild nach den exakten Vorstellungen des Komponisten.

  • 10

    lavierauszge Zum ersten Mal als Urtext auf Grundlage der Gesamtausgabe

    Tannhuser (Dresdner/Pariser/Wiener Fassung) ED 20469

  • 11

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    Richard Wagner

    Gtterdmmerung Klavierauszug nach der Gesamtausgabe Vocal score based on the complete edition

    ED 20550

    Gtterdmmerung.indd 1 24.01.2011 14:42:23

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    Richard Wagner

    Die Walkre Klavierauszug nach der Gesamtausgabe Vocal score based on the complete edition

    ED 20410

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    Richard Wagner

    Siegfried Klavierauszug nach der Gesamtausgabe Vocal score based on the complete edition

    ED 20545

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    Richard Wagner

    Der fl iegende Hollnder

    Klavierauszug nach der Gesamtausgabe Vocal score based on the complete edition

    ED 8065

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    Richard Wagner

    Der fliegende Hollnder

    Klavierauszug nach der Gesamtausgabe Vocal score based on the complete edition

    ED 8065

    Hollnder_Ur.indd 1 24.01.2011 14:33:02

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    Richard Wagner

    Die Meistersingervon Nrnberg

    Klavierauszug nach der Gesamtausgabe Vocal score based on the complete edition

    ED 20410 Wag

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    Richard Wagner

    Parsifal Klavierauszug nach der Gesamtausgabe Vocal score based on the complete edition

    ED 20545

    Parsifal.indd 1 24.01.2011 14:25:45

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    Richard Wagner

    Tristan und Isolde Klavierauszug nach der Gesamtausgabe Vocal score based on the complete edition

    ED 20542

    lavierauszge Zum ersten Mal als Urtext auf Grundlage der Gesamtausgabe

    Der fl iegende Hollnder (Urfassung 1841)ED 8065

    Der fl iegende Hollnder (1842-1880)ED 20531

    LohengrinED 20370

    Das RheingoldED 20491

    Die WalkreED 20530

    SiegfriedED 20532

    Gtt erdmmerungED 20550

    Die Meistersingervon NrnbergED 20410

    ParsifalED 20545

    Tristan und IsoldeED 20542

    Eine wichtige Ergnzung zu unseren neu hergestellten Orchestermaterialen ist die Erstverffentlichung von Klavierauszgen zu Wagners zehn groen Opern in allen wichti-gen Fassungen. Damit bieten wir den Bhnen und interessierten Opernliebhabern erstmals Klavierauszge als Urtext-Ausgaben, die nach einheitlichen editorischen Kriterien konzipiert wurden:

    Der Notentext ist auf das Auffhrungs-material der Gesamtausgabe abgestimmt.

    Alle Klavierauszge sind proben- und studierpraktisch mit Studierziffern und durchgehenden Taktzhlern ausgestattet.

    Als Herausgeber konnten renommierte Musikwissenschaftler aus dem Umkreis der Richard Wagner-Gesamtausgabe ge-wonnen werden, die in kritischen Vorwor-ten Detailinformationen zu den jeweiligen Ausgaben vermitteln.

    Die Vorworte sind in drei Sprachen (Deutsch, Englisch, Franzsisch) abge-druckt.

    Eine einheitliche und ansprechende Um-schlaggestaltung mit Reproduktionen von Gemlden aus der Wagner-Zeit unter-streicht den Reihen-Charakter der Edition.

    Drei der elf Klavierauszge weisen Besonder-heiten auf:

    DER FLIEGENDE HOLLNDER(URFASSUNG 1841)

    Mit dem Klavierauszug der Urfassung 1841 wird diese Fassung der Oper erstmals in ei-nem Klavierauszug zugnglich gemacht.

    TANNHUSER

    Im Rahmen der Richard Wagner-Gesamtausga-be haben die Herausgeber Egon Voss, Peter Jost und Reinhard Strohm sowie Cristina Urchuegua die mehr als dreiigjhrige Entstehungs- und Werkgeschichte des Tannhuser in ebenfalls etwa dreiigjhriger wissenschaft licher Arbeit auf 2.959 Seiten, verteilt auf acht Bnde, aufgear-beitet und ausgebreitet. Mit dem hier vorgelegten Klavierauszug sollen die dort versammelten Er-kenntnisse nun auch fr die musikalische Praxis erschlossen werden.(Wolfgang M. Wagner, zitiert nach dem Vor-wort zum neuen Tannhuser-Klavierauszug)

    Der Klavierauszug vereinigt erstmals alle vier Stadien des Werkes (den Stand der Partitur von 1845, den Stand der Partitur von 1860, den Stand der Pariser Fassung von 1861/62 mit dem vollstndigen franzsischen Text dieser Fassung und den Stand der Wiener Fassung von 1875) in einem einzigen proben- und studierpraktischen Auszug und ermg-licht so den Vergleich der Fassungen, ohne auf Praktikabilitt zu verzichten.

    Alle Varianten sind in der chronologischen Reihenfolge des Bhnengeschehens hinter-einander abgedruckt, so dass jede von ihnen durch einfaches Vorwrtsblttern in ihrem Handlungskontext erschlossen werden kann. Lediglich zwei vor der Pariser Erstauffhrung verworfene Varianten wurden separat im An-hang abgedruckt.

    Einen faszinierenden Einblick in Richard Wagners bhnenpraktisches Denken und seine sehr genauen Vorstellungen von Klang-balance, szenischen Details und von Rollen-konzeption ermglichen die an Kernstellen abgedruckten Zitate aus seiner im Jahr 1852 erschienenen Schrift ber die Auffhrung des Tannhuser.

  • 12

    Tannhuser WWV 70 Klavierauszug ED 20469, S. 153 (verkleinerte Darstellung)

  • 13

    Dresdner / Wiener Fassungen

    Franzsischsprachige Pariser Fassung

    Singbarer franzsischer Text der Pariser Fassung

    Praxisrelevante Varianten aus unterschiedlichen Quellen

    Ossia-Varianten der einzelnen Fassungen

    Taktzhler und Studierziffern (nicht im Bild)nach der Gesamtausgabe

    Instrumentenangaben

    So begrndet Wagner beispielsweise einen bald nach der Urauffhrung in der vierten Szene des I. Aktes vorgeschlagenen Strich im Orchester mit der Bemerkung:

    [] bei der ungemeinen Steifheit und Befan-genheit unserer gewhnlichen Theaterstatisten und Komparsen kam es nicht zu dem berwlti-gend heiteren Eindrucke, den ich beabsichtigte, und der eine wohlentsprechende Steigerung der auf die frischesten Lebensuerungen hingeleite-ten Stimmung zu bieten haben sollte. (Klavierauszug, S. 221)

    In der groen Ensembleszene zum Ende des II. Aktes kommentiert Wagner an einer be-stimmten Stelle mit Blick auf den Dirigen-ten und dessen groe Verantwortung fr die Klangbalance:

    Die Ausrufe Ach, erbarm dich mein! erfordern einen so durchdringenden Akzent, da er [der Darsteller des Tannhuser] als bloer wohlgebil-deter Snger hier nicht auskommt; sondern die hchste dramatische Kunst mu ihm die Energie des Schmerzes und der Verzweiflung fr einen Ausdruck ermglichen, der aus den schauerlichs-ten Tiefen eines furchtbar leidenden Herzens, wie ein Schrei nach Erlsung hervorzubrechen scheinen mu. Der Dirigent hat darber zu wa-chen, da dem Hauptsnger der angedeutete Er-folg durch allerdiskreteste Begleitung der brigen Snger, sowie des Orchesters ermglicht werde. (Klavierauszug, S. 367)

    TRISTAN UND ISOLDE

    Aus der Gesamtausgaben-Edition des Tristan wurden die Ausfhrungsanweisungen des Sngers Ludwig Schnorr von Carolsfeld in den Klavierauszug bernommen, die dieser in sein Handexemplar der Tristan-Stimme ein-gezeichnet hatte, das er fr die Mnchener Urauffhrung von 1865 benutzt hatte. Seine Interpretation der Titelpartie hatte Wagner tief beeindruckt.

    Erstmals sind in einem Klavierauszug zu Tris-tan und Isolde alle Striche mit den dazu ge-hrigen berleitungstakten eingearbeitet, die von Wagner selbst vorgenommen wurden, seine Zustimmung gefunden haben und, in zwei Fllen, von ihm sogar fr endgltig er-klrt wurden. Diese Striche dokumentieren eindrucksvoll Wagners Ringen um die endgl-tige Form des Werkes.

    Erstmals finden sich in einem Auszug alle von Wagner selbst vorgeschlagenen, aus den ver-schiedenen von ihm selbst betreuten Auffh-rungen erwachsenen OssiaVarianten fr die Snger. Hierzu schreibt Egon Voss in seinem Vorwort zum Klavierauszug:

    Solche ,Punktierungen, wie man sagte, waren im 19. Jahrhundert gngige Praxis, der sich auch Wagner, wie das Beispiel zeigt, nicht entzog. Er war Bhnenpraktiker genug, um zu wissen, dass ein schlecht gesungener Spitzenton mehr ver-dirbt als der Verzicht darauf. Auch Transpositi-onen lngerer Abschnitte hat Wagner geduldet, weil es ihm nicht um den Buchstaben der Par-titur zu tun war, sondern um die musikalisch-theatralische Wirksamkeit. [] Der hier vor-gelegte Klavierauszug geht [] insofern ber die Gesamtausgabe hinaus, als er die erwhnten Ossia-Fassungen der Singstimmen im Notentext selbst im Kleinstich mitteilt. Sie betreffen hauptschlich die Partie des Tristan, aber auch diejenigen Isoldes, Brangnens und Kurwenals. Sie fuen zu einem Teil auf der Tristan-Edition innerhalb der Gesamtausgabe, gehen aber zum greren Teil auf eine Quelle zurck, die fr die Gesamtausgabe nicht bercksichtigt werden konnte, weil sie ihr noch nicht zugnglich war. Es handelt sich dabei um einen Klavierauszug aus dem Besitz des Komponisten Peter Cornelius, der bei den Wiener Proben 1861-1863 im Auf-trag Wagners als Korrepetitor fungierte. Dass die in diesem Klavierauszug enthaltenen Ossia-Fas-sungen auf Wagner zurckgehen, darf als sicher angenommen werden, da sie an einigen Stellen von seiner eigenen Hand notiert sind. (Egon Voss, zitiert nach dem Vorwort zum Klavierauszug)

    Die von Egon Voss erwhnten Transpositionen zwei von Hans von Blow fr die von ihm dirigierte Wiederaufnahme des Werkes 1869 in Mnchen ausgefhrt, die dritte von Wagner selbst 1861 vorgeschlagen sind im Anhang des Klavierauszuges abgedruckt.

    Diese OssiaFassungen und Transponierungen wie auch die Striche stehen damit fr den bhnen- und probenpraktischen Einsatz zur Verfgung.

    Die Striche sind auch im Orchestermaterial zu Tristan und Isolde eingearbeitet. Fr die Ossia-Fassungen gilt dies in den Fllen, in denen diese Auswirkungen auf die Orchester-stimmen haben.

  • 14

    Die Urfassung von Der fliegende Hollnder entstand 1841. Wagner, der zu dieser Zeit als in Frankreich vllig unbekannter Kappellmeis-ter versuchte, in Paris Fu zu fassen, sah eine Chance fr ein Bhnenwerk, das der Praxis an der Pariser Oper entsprach, an einem Abend mehrere kurze Werke hintereinander aufzu-fhren: Der fliegende Hollnder, konzipiert 1840, gedichtet und komponiert 1841, schien ihm hierfr geeignet zu sein. Auch wenn Wagner 1841 schon nicht mehr mit einem Erfolg in Paris rechnete, behielt er die Konzeption der einaktigen Oper zunchst bei und bot sein Werk deutschen Opernhu-sern unter dem Titel Romantische Oper in einem Akt und drei Aufzgen an. Der Schau-platz dieser Urfassung ist Schottland, ent-sprechend der literarischen Vorlage der Oper, Heinrich Heines Romanfragment Aus den Me-moiren des Herren von Schnabelewopski, und so sind auch die Namen der Protagonisten englisch. Diese Fassung wurde jedoch zu Leb-zeiten Wagners nie aufgefhrt.Ab 1842 erlebte das Werk dann eine perma-nente Bearbeitungsgeschichte. Schon vor der Dresdner Urauffhrung (2. Januar 1843) nahm Wagner grundstzliche nderungen vor: Er verlegte den Schauplatz von Schottland nach Norwegen, vernderte entsprechend die Rol-lennamen, teilte die Oper in drei getrennte Akte wohl auch aus umbaupraktischen Er-wgungen und transponierte die Ballade der Senta von a- nach g-Moll. In dieser Fassung ging die Partitur der Oper 1845 in Druck.In den folgenden Jahren nahm Wagner noch zahlreiche kleinere Retuschen an der Oper vor, die vor allem Details der Instrumentie-rung betreffen, die teilweise ausgednnt, also verschlankt wurde. Auch den Schluss der Ou-vertre und den des 3. Aktes nderte Wagner:

    Fr eine Auffhrung im Jahre 1860 kompo-nierte er den spter so genannten Tristan- oder Erlsungsschluss der Ouvertre.Bis zu seinem Lebensende trug Wagner sich mit dem Plan einer abschlieenden Partitur oder eines endgltigen Klavierauszugs; dazu kam es jedoch nie, so dass Der fliegende Hol-lnder, wie auch der Tannhuser, bis heute letztlich nicht in einer endgltigen Fassung vorliegt. Unsere Ausgaben enthalten, basierend auf den Forschungserkenntnissen der Gesamtaus-gabe, zum einen die Urfassung von 1841, zum anderen die Fassung, die im wesentlichen auf den Erstdruck der Partitur von 1845 zurck-geht, zustzlich aber auch durch die Quellen der ab 1842 bis 1880 vorgenommenen Retu-schen ergnzt wurde.

    HUrfassung und Fassung 1842-1880

    Der fliegende ollnder

    ORCHESTERMATERIALDas nach der Gesamtausgabe neu hergestellte Orchestermaterial zur Urfassung 1841 ist lie-ferbar, das ebenfalls neu hergestellte Material zur Fassung 1842-1880 wird im Frhjahr 2013 vorliegen.

    KLAVIERAUSZUGIm Jahr 2005 wurde die Urfassung der Oper erstmals in einem Klavierauszug zugng-lich gemacht (ED 8065). 2011 erschien die vollstndig berarbeitete Neuausgabe des Klavierauszugs der Fassung 1842-1880 (ED 20531).

  • 15

    URFASSUNG (1841)

    Personen:Donald, ein schottischer Seefahrer Bass - Senta, seine Tochter Sopran - Georg, ein Jger Tenor - Mary, Sentas Amme Alt - Der Steuermann Donalds Tenor - Der Hollnder hoher Bass - Matrosen des schottischen Schiffs - die Mannschaft des fliegenden Hollnders - Mdchen

    Orchester: Picc. 2 2 Engl. Hr. 2 2 - 2 Ventilhr. 2 Naturhr. 2 Ventiltrp. (auch Naturtrp.) 3 1 - P. - Str. - Auf der Bhne: 3 Picc. (womglich mehrfach besetzt) - 6 Hr. - Tamt. Windmasch.

    Spieldauer: 135 Minuten

    FASSUNG 1842-1880

    Personen:Daland, ein norwegischer Seefahrer Bass - Senta, seine Tochter Sopran - Erik, ein Jger Tenor - Mary, Sentas Amme Alt - Der Steuermann Dalands Tenor - Der Hollnder hoher Bass - Matrosen des Norwegers - die Mannschaft des fliegenden Hollnders - Mdchen

    Orchester:Picc. 2 2 Engl. Hr. 2 2 - 2 Ventilhr. 2 Naturhr. 2 Ventiltrp. 3 1 - P. - Hfe. - Str. - Auf der Bhne: 3 Picc. (womglich mehrfach besetzt) - 6 Hr. - Tamt. Windmasch.

    Spieldauer: 135 Minuten

  • 16

    An der Fassung des Tannhuser, die am 19. Oktober 1845 am Dresdner Hoftheater ur-aufgefhrt wurde, arbeitete Wagner mit Unterbrechungen von 1842 bis 1845, dem Zeitpunkt der Drucklegung der Partitur. Diese erschien in einer Auflage von 100 Exemplaren im Selbstverlag und wurde vom Dresdner Ver-lag C. F. Meser in Kommission vertrieben. Zu dieser Fassung hatte Wagner selbst einen Kla-vierauszug erstellt, der in der Gesamtausgabe abgedruckt ist (GA 20, III).Die Auffhrungspraxis des in der Folge der Dresdner Urauffhrung hufig gespielten Werkes fhrte zu Retuschen. Vor allem drei wichtige Details wurden von Wagner selbst verndert: Das Schalmei-Solo vor dem Einsatz

    des Hirten in I,3 wurde zunchst verkrzt, spter jedoch wieder verlngert, gleiches ge-schah mit dem Vorspiel zum III. Akt. Auch den Schluss der Oper vernderte Wagner: Er lie Venus noch einmal kurz auftreten und lie den Zug mit der Leiche Elisabeths szenisch darstellen. Diese Vernderungen finden sich im Druck der Partitur von 1860, der Dresd-ner Fassung, und sollten im Wesentlichen auch Grundlage fr die Auffhrung an der Pa-riser Opra sein. Fr Paris war jedoch entsprechend den dama-ligen Auffhrungsgepflogenheiten eine Bal-lett-Einlage im II. Akt obligatorisch. Wagner lehnte dies zunchst ab, entschloss sich aber schlielich dazu, fr die 1. Szene des I. Aktes

    ein Bacchanal zu komponieren, das damit zum charakteristischen Merkmal der so genannten Pariser Fassung von 1861/62 wurde. Bei einer Neu-Einstudierung des Tannhuser an der Mnchner Oper im Jahre 1867, die Wagner nicht selbst betreute, wurden bis auf wenige musikalische Striche fast alle Er-gnzungen der Pariser Fassung bernommen; auch die franzsischen Texte der ersten bei-den Szenen des I. Aktes waren bereits 1861 ins Deutsche rckbersetzt worden. In dieser Fassung, der Wiener Fassung, wurde der Tannhuser 1875 in Anwesenheit Wagners an der Wiener Hofoper neu einstudiert.

  • 17

    TDresdner/Pariser/Wiener Fassung

    annhuser

    ORCHESTERMATERIALDas Orchestermaterial zur Wiener Fassung des Tannhuser ist bereits hergestellt. Zudem planen wir, analog zu dem neu erschienenen Klavierauszug ED 20469 die Wiener Fassung, die franzsischsprachige Pariser Fassung und die Dresdner Fassung in einem Material zu-sammenzufassen. Die Fertigstellung ist fr Ende 2012 geplant.

    KLAVIERAUSZUGDer nach der Gesamtausgabe neu herausgege-bene Klavierauszug vereinigt erstmals alle vier Stadien des Werkes (den Stand der Partitur von 1845, den Stand der Partitur von 1860, den Stand der Pariser Fassung von 1861/62

    DRESDNER FASSUNG

    Herrmann, Landgraf von Thringen tiefer Bass - Tannhuser Tenor - Wolfram von Eschinbach hoher Bass - Walther von der Vogelweide Tenor - Biterolf Bass - Heinrich der Schreiber Tenor - Reinmar von Zweter Bass - Elisabeth, Nichte des Landgrafen Sopran - Venus Sopran - Ein junger Hirt Sopran - Vier Edelknaben Sopran und Alt - Thringische Ritter, Grafen und Edelleute, Edelfrauen, ltere und jngere Pilger, Sirenen, Najaden, Nymphen, Bacchantinnen Chor

    3 (3. auch Picc.) 2 2 Bassklar. 2 - 2 Ventilhr. 2 Waldhr. 3 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. gr. Tr. Tamb.) (2 Spieler) - Hfe. - Str. -Auf der Bhne: 2 Picc. 4 4 Engl. Hr. 6 4 - 12 Waldhr. 12 Trp. 4 Pos. - S. (Trgl. Beck. Tamb.) - Hfe. (als Scheininstrument, Partie wird im Orchester ausgefhrt)

    PARISER FASSUNG

    Hermann, Landgrave de Thuringe Bass - Tannhauser Tenor - Wolfram Bariton - Walther Tenor - Biterolf Bariton - Henri Tenor - Reinmar Bass - lisabeth, nice du Landgrave Sopran - Vnus Sopran - Un jeu-ne Ptre Sopran - Quatre Pages Sopran und Alt - Chevaliers, Nobles de Thuringe, Dames, Pages, Plrins, Nymphes, Faunes, Bacchantes [Sirnes, 3 Grces, Satyres] Chor

    3 (3. auch Picc.) 2 2 2 - 2 Ventilhr. 2 Waldhr. 3 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. Tamt. gr. Tr. Tamb.) (3 Spieler) - 4 Hfn. - Str. -Auf der Bhne: 1 Picc. 2 2 Engl. Hr. 3 2 - 4 Ventilhr. 12 Waldhr. 9 Trp. - S. (Trgl. Beck. Tamb. Kast.) - Hfe. (als Scheininstru-ment, Partie wird im Orchester ausgefhrt)

    WIENER FASSUNG

    Hermann, Landgraf von Thringen tiefer Bass - Tannhuser Tenor - Wolfram von Eschenbach Bariton - Walther von der Vogelweide Tenor - Biterolf Bass - Heinrich-der Schreiber Tenor - Reinmar von Zweter Bass - Elisabeth, Nichte des Landgrafen Sopran - Venus Sopran - Ein junger Hirt Sopran - Vier Edelknaben Sopran und Alt - Thringische Ritter, Grafen und Edelleute, Edelfrauen, ltere und jngere Pilger, Sirenen, Najaden, Nymphen, Bacchantinnen Chor - 3 Grazien - Amoretten - Jnglinge - Faune - Satyrn

    3 (3. auch Picc.) 2 2 Bassklar. 2 - 2 Ventilhr. 2 Waldhr. 3 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. Tamb. gr. Tr. Kast.) (3 Spieler) - Hfe. - Str. -Auf der Bhne: 1 Picc. 2 2 Engl. Hr. 3 0 - 4 Ventilhr. 12 Waldhr. 12 Trp. - S. (Trgl. Beck. Tamb.) - Hfe. (als Scheininstrument, Partie wird im Orchester ausgefhrt)

    und den Stand der Wiener Fassung von 1875) in einem proben- und studierpraktischen Aus-zug und ermglicht den Vergleich der Fassun-gen, ohne auf Praktikabilitt zu verzichten.

    VARIANTENAlle Varianten sind in der chronologischen Reihenfolge des Bhnengeschehens hinter-einander abgedruckt, so dass jede von ihnen durch einfaches Vorwrtsblttern in ihrem Handlungskontext erschlossen werden kann.

    STRICHEAuch alle von Wagner autorisierten Striche sind im Auszug angezeigt, inklusive der von ihm selbst vernderten berleitungstakte.

  • 18

    Alfons Abbass (1856-1924) trat 1877 als 1. Geiger in die Meininger Hofkapelle ein, bald danach wurde er 1. Bratschist. 1907 wur-de er zum Herzoglichen Musikdirektor fr Bhnen- und Zwischenaktmusiken ernannt. Zu seinen Aufgaben gehrte das Arrangieren fr kleine Besetzungen. Abbass hatte schon frher populre Orchesterstcke fr das Mi-litrorchester des in Meiningen stationierten Infanterieregiments bearbeitet, das bis 1909 als Verstrkung der Hofkapelle unter anderem fr Zwischenaktmusiken bei Schauspielpro-duktionen eingesetzt wurde.Wann Alfons Abbass seine reduzierten Fas-sungen des Ring des Nibelungen und des Parsi-fal erstellte und in welcher Beziehung er zum Herzoglichen Schsischen Hoftheater Coburg-Gotha stand, ist nicht berliefert. Seit im Jah-re 1854 erstmals der Tannhuser in Coburg gezeigt wurde, waren die Opern von Richard Wagner fester Bestandteil der Spielplne des Hoftheaters. Die Erstauffhrung des Ring des Nibelungen fand dort 1906-1907 unter Lei-tung des damaligen 1. Hofkapellmeisters und spteren GMD Alfred Lorenz statt. Mgli-cherweise hat Alfons Abbass seine reduzierte Orchesterfassung der vier Ring-Teile fr diese Auffhrungsserie erarbeitet. Ob auch seine reduzierte Fassung des Parsifal fr Coburg entstand, wo das Werk erstmals im Dezember 1920 inszeniert wurde, ist nicht feststellbar.

    Gotthold Ephraim Lessing (1903-1975) be-gann 1921 als Solorepetitor und Studienleiter in Dortmund. Zwischen 1935 und 1937 wirkte er als GMD am Stadttheater Plauen. Anschlie-end wurde er GMD des Kur- und Sinfonie-orchesters Baden-Baden, dessen Chefdirigent er auch nach der 1946 erfolgten Umbenen-nung in Groes Orchester des Sdwestfunks bis 1948 blieb. Bis 1956 war er musikalischer Oberleiter in Lbeck und bernahm bis 1963 die Meisterklasse fr Dirigieren an der Hoch-schule fr Musik und Theater in Mnchen. Bis 1971 leitete er als Chefdirigent das Staatliche Trkische Symphonieorchester.Wie Abrechnungen mit Schott belegen, ent-stand Lessings reduzierte Fassung des Ring des Nibelungen in den Jahren 1942-43. Fr welches Inszenierungsvorhaben sie gedacht war, lie sich nicht feststellen. Fr die Gtter-dmmerung lsst sich aus handschriftlichen

    Abrechnungsunterlagen des Schott-Verlags eine erste Auffhrung im April 1951 am Thea-ter Regensburg belegen.

    Die Parsifal-Fassung von Abbass

    Beim Parsifal reduziert Abbass die Holzblser von 15 auf 12 Spieler, indem er Englisch Horn und Bassklarinette als Wechselinstrument dem 3. Oboisten beziehungsweise dem 3. Kla-rinettisten zuordnet und auf das Kontrafagott verzichtet. Bei der Bhnenmusik verringert er die Anzahl der Blechbser von sechs Trompe-ten und sechs Posaunen auf zwei Trompeten und vier Posaunen.

    Die Ring-Fassungen von Abbass und Lessing im Vergleich zu den Originalfassungen

    Augenfllig bei beiden Reduktionen ist, dass sie sich ausschlielich auf den Blsersatz, die Harfen und die Bhnenmusik beziehen und die Streicher sowie das Schlagwerk der Origi-nalfassungen unverndert beibehalten.

    Abbass verzichtet auf den separaten Piccolo-Spieler und legt die Piccolo-Flte als Wechse-linstrument in die 3. (bei der Walkre in die 2.) Flte. hnlich verfhrt er beim Englisch-horn und bei der Bass-Klarinette, die dem

    2. Oboisten beziehungsweise dem 2. Klari-nettisten als Wechselinstrument zugeordnet werden. Insgesamt reduziert er die Anzahl der

    Holzblser von 15 Spielern (Originalfassung) auf neun (bei der Walkre auf acht) Spieler. Deutlich reduziert Ab-bass die Blechblser: Er verzichtet auf Tenortuba, Basstuba, Basstrompete und Kontrabass-Posaune, halbiert den Hornsatz von acht auf vier Hrner, den Trompetensatz von vier auf zwei Spieler und reduziert den Posaunensatz von vier auf drei Spieler. Die sechs Harfen der Ori-ginalfassung reduziert Ab-bass auf eine Harfe, wobei

    im Rheingold eine zweite Harfe hinter der Bhne als

    Teil der Bhnenmusik ad lib. gesetzt ist. In der Gtterdmmerung legt Abbass Teile der Har-fenstimme in die Stimme des Konzertmeisters.Die 18 Ambosse der Bhnenmusik beim Rheingold reduziert er auf (mindestens) drei Ambosse. Bei Siegfried reduziert er die Bh-nenmusik auf ein Englisch Horn, das auch vom 2. Oboisten bernommen werden kann. Bei der Walkre und der Gtterdmmerung ver-zichtet er ganz auf die Bhnenmusik.

    Lessing greift bei seinen Reduktionen der vier Ring-Teile weniger stark in den Blsersatz ein. Er reduziert die Holzblser von 15 Spielern auf zwlf Spieler. Bei den Blechblsern behlt er bis auf die Kontrabass-Posaune die Sonderinstrumente bei und reduziert den Hornsatz von acht auf sechs Hrner. Bei den Trompeten wird die Bass-Trompete ad lib. gesetzt; der Posaunen-satz verringert sich um eine Posaune von vier auf drei Spieler. Die sechs Harfen der Originalfassung reduziert er wie auch Abbass auf eine Harfe; eine zweite Harfe wird ad lib. hinter der Bhne eingesetzt. Statt der 18 Ambosse der Bhnenmusik beim Rheingold gibt Lessing eine Mindestbesetzung von acht Ambossen an.

    eduzierte Fassungen von Abbass und Lessing:Parsifal und Der Ring des Nibelungen

    Alfons Abbass (2.v.r.) als Bratscher des Wendling-Quartetts, zusammen mit dem Klarinettisten Richard Mhlfeld (c. 1899)

    RZum Ring des Nibelungen und zu Parsifal haben wir das komplette Orchestermaterial zu reduzierten Fassungen in unserem Programm, die auch Theatern mit begrenztem Platz im Orchestergraben Auffhrungen ermglichen: Diese reduzierten Fassungen sind unter den Namen ihrer Urheber als Abbass-Fassungen (oder auch Coburger Fassungen, nach dem Ort ihrer mutmalichen Erstauffhrungen) beziehungsweise Lessing-Fassungen bekannt.

  • 19

    DAS RHEINGOLD

    Original Lessing Abbass

    Holz 15 Spieler Picc. 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3

    12 Spieler3 (alle auch Picc.) 3 (3. auch Engl. Hr.) 3 (3. auch Bassklar.) 3

    9 Spieler3 (3. auch Picc.) 2 (2. auch Engl. Hr.) 2 (2. auch Bassklar.) 2

    Blech 8 Hrner 5. u. 7. auch Tenortb. in B, 6. u. 8. auch Basstb. in F

    6 Hrner3. u. 5. auch Tenortb. in B, 4. u. 6. auch Basstb. in F

    4 Hrner

    4 Trompeten3 Basstrp.

    34 Trompeten3 Basstrp. ad lib.

    2 Trompeten

    4 Posaunen4. auch Kb.-Pos.

    3 Posaunen 3 Posaunen

    in allen Fassungen: 1 Kb.Tb.

    Harfen 6 Harfen (alternativ: 1 Harfe in der Einrichtung von Heinrich Katona-Grneke)

    2 Harfen (2. ad lib. hinter der Bhne)

    2 Harfen (2. ad lib. hinter der Bhne)

    Bhnenmusik 18 Ambosse, 1 Harfe mind. 8 Ambosse mind. 3 Ambosse

    Schlagwerk in allen Fassungen: P. S. (Trgl. Beck. Tamt.) (2 Spieler)

    Streicher in allen Fassungen: 16 16 12 12 8

    DIE WALKRE

    Original Lessing Abbass

    Holz 15 Spieler Picc. 3 (3. auch Picc.) 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3

    12 Spieler3 (2. u. 3. auch Picc.) 3 (3. auch Engl. Hr.) 3 (2. auch D-Klar., 3. auch Bassklar.) 3

    8 Spieler2 (2. auch Picc.) 2 (2. auch Engl. Hr.) 2 2

    Blech 8 Hrner 5. u. 7. auch Tenortb. in B, 6. u. 8. auch Basstb. in F

    6 Hrner3. u. 5. auch Tenortb. in B, 4. u. 6. auch Basstb. in F

    4 Hrner

    4 Trompeten3 Basstrp.

    34 Trompeten3 Basstrp. ad lib.

    2 Trompeten

    4 Posaunen4. auch Kb.-Pos.

    3 Posaunen 3 Posaunen

    in allen Fassungen: 1 Kb.Tb.

    Harfen 6 Harfen (alternativ: 2 oder 1 Harfe in der Einrich-tung von Heinrich Katona-Grneke)

    2 Harfen (alternativ: 1 Harfe in der Einrichtung von Heinrich Katona-Grneke)

    2 Harfen

    Bhnenmusik Stierhorn Donnermaschine Stierhorn Donnermaschine

    Schlagwerk in allen Fassungen: P. S. (Glsp. Trgl. Beck. Tamt. Rhrtr.) (2 Spieler)

    Streicher in allen Fassungen: 16 16 12 12 8

    PARSIFAL

    Original Abbass

    Holz 15 Spieler 3 (3. auch Picc.) 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 Kfg.

    12 Spieler3 (3. auch Picc.) 3 (3. auch Engl. Hr.) 3 (3. auch Bassklar.) 3

    Blech in beiden Fassungen: 4 3 3 1

    Harfen in beiden Fassungen: 2 Hfn.

    Bhnenmusik 6 Trp. 6 Pos. Rhrtr. Gl. Donnermaschine 2 Trp. 4 Pos. Rhrtr. (sehr tief) Gl.

    Schlagwerk in beiden Fassungen: P.

    Streicher in beiden Fassungen: 16 16 12 12 8

  • 20

    GTTERDMMERUNG

    Original Lessing Abbass

    Holz 15 Spieler Picc. 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3

    12 Spieler3 (3. auch Picc.) 3 (3. auch Engl. Hr.) 3 (3. auch Bassklar.) 3

    9 Spieler3 (3. auch Picc.) 2 (2. auch Engl. Hr.) 2 (2. auch Bassklar.) 2

    Blech 8 Hrner 5. u. 7. auch Tenortb. in B, 6. u. 8. auch Basstb. in F

    6 Hrner3. u. 5. auch Tenortb. in B, 4. u. 6. auch Basstb. in F

    4 Hrner

    4 Trompeten3 Basstrp.

    34 Trompeten3 Basstrp. ad lib.

    2 Trompeten

    4 Posaunen4. auch Kb.-Pos.

    3 Posaunen 3 Posaunen

    in allen Fassungen: 1 Kb.Tb.

    Harfen 6 Harfen (alternativ: 2 oder 1 Harfe in der Einrich-tung von Heinrich Katona-Grneke. Wird diese Einrichtung verwendet, empfiehlt es sich, die Einrichtung der Violine I-Stimme von Alfons Abbass zu verwenden, in der Teile der Harfenstimmen vom Konzert-meister solistisch bernommen werden.)

    2 Harfen (alternativ: 1 Harfe in der Einrichtung von Heinrich Katona-Grneke. Wird diese Einrichtung verwendet, empfiehlt es sich, die Einrichtung der Violine I-Stimme von Alfons Abbass zu verwenden, in der Teile der Harfenstimmen vom Konzertmeister solistisch bernommen werden.)

    1 Harfe

    Bhnenmusik Horn in C Hrner in F Stierhrner in C, Des und D 4 Hfn. (sind in der Einrichtung fr 1 Harfe enthalten)

    Horn in C Hrner in F Stierhrner in C, Des und D 4 Hfn. (sind in der Einrichtung fr 1 Harfe enthalten)

    Schlagwerk in allen Fassungen: P. S. (Glsp. Trgl. Beck. Tamt. Rhrtr.) (2 Spieler)

    Streicher in allen Fassungen: 16 16 12 12 8

    SIEGFRIED

    Original Lessing Abbass

    Holz 15 Spieler Picc. 3 (3. auch Picc.) 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3

    12 Spieler3 (2. u. 3. auch Picc.) 3 (3. auch Engl. Hr.) 3 (3. auch Bassklar.) 3

    9 Spieler3 (2. u. 3. auch Picc.) 2 (2. auch Engl. Hr.) 2 (2. auch Bassklar.) 2

    Blech 8 Hrner 5. u. 7. auch Tenortb. in B, 6. u. 8. auch Basstb. in F

    6 Hrner3. u. 5. auch Tenortb. in B, 4. u. 6. auch Basstb. in F

    4 Hrner

    4 Trompeten3 Basstrp.

    34 Trompeten3 Basstrp. ad lib.

    2 Trompeten

    4 Posaunen4. auch Kb.-Pos.

    3 Posaunen 3 Posaunen

    in allen Fassungen: 1 Kb.Tb.

    Harfen 6 Harfen (alternativ: 2 oder 1 Harfe in der Einrich-tung von Heinrich Katona-Grneke)

    2 Harfen (alternativ: 1 Harfe in der Einrichtung von Heinrich Katona-Grneke)

    1 Harfe

    Bhnenmusik Engl. Hr. Hr. Schmiedehammer Donnermaschine

    Engl. Hr. Hr. Stierhorn Donnermaschine

    Engl. Hr. (kann auch vom 2. Oboisten bernommen werden)

    Schlagwerk in allen Fassungen: P. S. (Glsp. Trgl. Beck. Tamt.) (2 Spieler)

    Streicher in allen Fassungen: 16 16 12 12 8

  • 21

    Album SonateSonate in As-Dur fr Klavier (1853) orchestriert von Karl Mller-BerghausOrchester: 3 (2. auch Picc., 3. ad lib.) 2 Engl. Hr. 2 Bassklar. 2 - 4 2 3 1 - P. - Hfe. - Str.10

    Deux entreacts tragiques(1832)orchestriert von Henk de VliegerOrchester: 2 2 0 2 - 2 2 0 0 - P. - Str.12

    Fnf Gedichtevon Mathilde Wesendonckfr Sopran und Orchester (1857-1858)Nr. 1-4 instrumentiert von Felix Mottl, Nr. 5 von Richard WagnerOrchester: 2 2 2 2 - 4 1 0 0 - Str.15

    Groer Festmarschfr groes Orchester in e-Moll (1876)Orchester: Picc. 3 3 3 3 Kfg. - 4 3 Basstrp. 3 Kb.-Tb. - 3 P. S. (Trgl. Beck. Tamt. kl. Tr. gr. Tr.) (4 Spieler) - Str.12

    Huldigungsmarschfr groes Orchester (1864)Orchester: Picc. 2 2 2 Bassklar. 2 - 4 3 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. kl. Tr. gr. Tr.) (3 Spieler) - Str.12

    Huldigungsmarschfr groes Blasorchester (1864)Orchester: 2 Picc. 2 As-Klar. 8 Es-Klar. 3 Bassklar. 2 - 8 2 Althr. 3 Tenorhr. 2 Flgelhr. 2 Trp. [hoch B] 4 Trp. in F 2 Trp. in Es 6 2 Bar. 6 - P. S. (Trgl. kl. Tr. gr. Tr. m. Beck.) (3 Spieler) 12

    KonzertOuvertre Nr. 1fr Orchester in d-Moll (1831)nach der Gesamtausgabe herausgegeben von Egon VossOrchester: 2 2 2 2 - 4 2 0 0 - P. - Str.7Gesamtausgabe RWA 118-10

    KonzertOuvertre Nr. 2fr Orchester in C-Dur (1832)nach der Gesamtausgabe herausgegeben von Egon VossOrchester: 2 2 2 2 - 4 2 3 0 - P. - Str.10Gesamtausgabe RWA 118-10

    La Descente de la Courtille(Heimmarsch von La Courtille)fr gemischten Chor und Orchester in B-Dur (1841)als Einlage in Th. Marion Dumersans und Ch.-Dsir Dupeutys Vaudeville-Ballett- Pantomime in zwei BildernOrchester: Picc. 1 2 2 2 - 2 2 3 0 - P. S. (gr. Tr. Mil. Tr. Beck. Trgl. Tamb. Kast.) (4 Spieler) - Str.Auf der Bhne: mehrere Alpenhrner in F4

    Neujahrskantatefr gemischten Chor und Orchester in e-Moll (1835)Musik zu dem Festspiel Beim Antritt des neuen Jahres 1835 von Wilhelm SchmaleOrchester: Picc. 2 2 2 2 Kfg. - 4 2 3 0 - P. S. (Trgl. Beck. kl. Tr. gr. Tr) - Str. - Bhnenmusik: 2 2 2 2 - 4 0 0 016Gesamtausgabe RWA 116

    Norma il predisse, o DruidiArie fr Bass, Mnnerchor und Orchester fr die Oper Norma von Vincenzo Bellini (1839)nach der Gesamtausgabe herausgegeben von Egon VossOrchester: Picc. 1 2 2 2 - 4 2 3 1 - P. S. (gr. Tr. m. Beck.) - Str.8Gesamtausgabe RWA 115

    Ouvertrezu Raupachs (historischem) Trauerspiel Knig Enziofr Orchester in e-Moll (1831-1832)nach der Gesamtausgabe herausgegeben von Egon VossOrchester: 2 2 2 2 - 4 2 0 0 - P. - Str.7Gesamtausgabe RWA 118-10

    Sinfonie in CDurfr Orchester (1832-1878/1882)nach der Gesamtausgabe herausgegeben von Egon VossOrchester: 2 2 2 2 Kfg. - 4 2 3 0 - P. - Str.30Gesamtausgabe RWA 118-10

    Sinfonie in EDurfr Orchester (1834)ergnzt und instrumentiert von Felix Mottl (1887)nach der Gesamtausgabe herausgegeben von Egon VossOrchester: 2 2 2 2 Kfg. - 4 2 2 0 - P. - Str.18Gesamtausgabe RWA 118-20

    Sinfonische Werke von Richard WagnerDas sinfonische Werk Richard Wagners steht im Schatten seiner Bhnenwerke. Mit dieser bersicht ber seine orchestralen Werke wollen wir Ihre Aufmerksamkeit auf eine kaum bekannte Seite Wagners lenken und Ihnen Anregungen fr Ihre Konzertplanung geben.

  • 22

    ORCHESTER

    Rienzi, der Letzte der Tribunen

    OuvertreOrchester: Picc. 2 2 2 2 Kfg. - 4 4 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. Rhrtr. kl. Tr. gr. Tr.) (2 Spieler) - Str. 12

    Der fliegende Hollnder

    OuvertreUrfassung 1841Orchester:Picc. 2 2 Engl. Hr. 2 2 - 2 Ventilhr. 2 Naturhr. 2 Ventiltrp. (auch Naturtrp.) 3 1 - P. - Str.10

    OuvertreFassung 1842-80Orchester: Picc. 2 2 Engl. Hr. 2 2 - 4 2 3 1 - P. - Hfe. - Str.10

    Tannhuser

    Ouvertre (Dresdner Fassung)Orchester: Picc. 2 2 2 2 - 2 3 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. Tamb.) (2 Spieler) - Str.14

    Bacchanale(Der Venusberg - Pariser Fassung)Orchester: Picc. 2 2 2 2 - 4 3 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. Tamb. Kast.) (3-4 Spieler) - Hfe. - Str.12

    Die Walkre

    Der Ritt der WalkrenOrchester: 2 Picc. 2 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 - 8 3 4 Kb.-Tb. - P. S. (Trgl. Beck. Rhrtr.) (2-3 Spieler) - Str.6 Eulenburg Taschenpartitur ETP 807

    Wotans Abschied und FeuerzauberFassung fr OrchesterOrchester: 2 (2. auch Picc.) 2 2 2 - 4 2 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. Glsp.) (3 Spieler) - Hfe. - Str.18

    Gtterdmmerung

    Morgendmmerung und Siegfrieds RheinfahrtOrchester: Picc. 3 3 Engl. Hr. 3 Bass-klar. 3 - 8 3 Basstrp. 3 Kb.-Pos. Kb.-Tb. - P. S. (Trgl. Beck. Glsp.) (2 Spieler) - Hfe. - Str. - 1 Hr. hinter der Bhne12

    Morgendmmerung und Siegfrieds Rheinfahrtfr Orchester eingerichtet von Engelbert HumperdinckOrchester: Picc. 2 (2. ad lib.) 2 2 2 - 4 3 (3. ad lib.) 3 1 - 3 P. (3. ad lib.) S. (Beck. Trgl. Glsp.) (2 Spieler) - Hfe. - Str.10

    Tod und Trauermarschfr reduziertes Orchester eingerichtet von L. StasnyOrchester: 2 (2. auch Picc.) 2 2 2 - 4 2 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. Rhrtr.) (3 Spieler) - Hfe. - Str.10

    Tristan und Isolde

    Einleitung mit KonzertschlussOrchester: 3 2 Engl. Hr. 2 Bassklar. 3 - 4 2 3 1 - P. - Hfe. - Str.12

    Parsifal

    VorspielOrchester: 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 Kfg. - 4 3 3 1 - P. - Str. 10Eulenburg Taschenpartitur ETP 666

    KarfreitagszauberOrchester: 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 Kfg. - 4 3 3 1 - P. - Str.9

    GESANG UND ORCHESTER

    Rienzi, der Letzte der Tribunen

    Introduktion und Gebet des Rienzifr Tenor und OrchesterOrchester: 2 2 2 2 Kfg. - 4 2 3 0 - P. - Hfe. - Str.9

    Der fliegende Hollnder

    Arie des Hollndersfr Bariton und OrchesterOrchester: Picc. 2 2 2 2 - 4 2 3 1 - P. - Str.10

    Ballade der Sentafr Sopran und OrchesterOrchester: Picc. 2 2 2 2 - 4 2 3 1 - P. - Str. 5

    Tannhuser

    Lied an den Abendsternfr Singstimme und Orchester (Dresdner Fassung)Orchester: 2 2 1 2 - 0 0 3 1 - Hfe. - Str.5

    Arie der ElisabethHallen-Arie aus dem II. Aufzugfr Sopran und Orchester (Dresdner Fassung)Orchester: 2 2 2 2 - 4 0 0 0 - P. - Str.5

    Gebet der Elisabeth Allmchtge Jungfrau!fr Sopran und BlserOrchester: 3 2 1 Bassklar. 2 - 2 Ven-tilhr. 2 Waldhr. 3 Trp.

    Rom-Erzhlungfr Tenor und Orchester (Dresdner Fassung)Orchester: 3 (3. auch Picc.) 2 2 2 - 4 2 3 1 - P. - Str.10

    Die Walkre

    Siegmunds Liebesliedfr Tenor und OrchesterOrchester: 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 - 4 0 0 0 - Hfe. - Str.5

    Wotans Abschied und FeuerzauberFassung fr Bassbariton und OrchesterOrchester: 2 (2. auch Picc.) 2 2 2 - 4 2 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. Glsp.) (3 Spieler) - Hfe. - Str.18

    Auskopplungen aus den Opern fr den KonzertsaalArien, Ouvertren und Konzertstcke aus Wagners Opern sind beliebte Programmpunkte fr Sinfoniekonzerte. Wir haben Ihnen eine Auswahl aus unserem Repertoire zusammengestellt.

  • 23

    Siegfried

    Siegfrieds Hmmerliedfr Tenor und OrchesterOrchester: 2 3 Engl. Hr. 3 3 - 8 3 Basstrp. 4 Kb.-Tb. - P. S. (Schmiedeham-mer) - Str.9

    Siegfrieds Schmelzliedfr Tenor und OrchesterOrchester: Picc. 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 - 8 (5. u. 7. auch Tenortb. in B, 6. u. 8. auch Basstb. in F) 3 Basstrp. 3 Kb.-Pos. Kb.-Tb. - P. - Hfe. (ad lib. 2 oder 6 Hfn.) - Str.9

    Gtterdmmerung

    Schluss-Szene der Brnnhildefr Sopran und OrchesterOrchester: Picc. 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 - 8 (5. u. 7. auch Tenortb. in B, 6. u. 8. auch Basstb. in F) 3 3 Kb.-Pos. Kb.-Tb. - P. S. (Beck. Trgl. Tamt.) (2 Spie-ler) - Hfe. (ad lib. 2 oder 6 Hfn.) - Str.20

    Schluss-Szene der Brnnhildeeingerichtet von Gotthold Ephraim LessingOrchester: 3 (3. auch Picc.) 3 (3. auch Engl. Hr.) 3 (3. auch Bassklar.) 3 - 6 in F und B (3. u. 5. auch Tenortb. in B, 4. u. 6. auch Basstb. in F) 3 3 1 - P. S. (Beck. Trgl. Tamt.) (2 Spieler) - 2 Hfn. - Str.20

    Siegfrieds Erzhlung, Tod und Trauermarschfr Tenor und OrchesterOrchester: Picc. 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 - 8 (5. u. 7. auch Tenortb. in B, 6. u. 8. auch Basstb. in F) 3 Basstrp. 3 Kb.-Pos. Kb.-Tb. - P. S. (Rhrtr. Beck. Trgl.) (3 Spieler) - Hfe. (ad lib. 2 oder 6 Hfn.) - Str.17

    Die Meistersinger von Nrnberg

    Fliedermonologfr Bass und OrchesterOrchester: Picc. 2 2 2 2 - 4 0 0 0 - P. - Hfe - Str.6

    Monolog des Hans Sachsfr Bass und OrchesterOrchester: Picc. 2 2 2 2 - 4 2 3 1 - P. - Hfe - Str.7

    Walthers Preisliedfr Tenor und OrchesterOrchester: 2 2 2 2 - 4 2 3 1 - P. - Hfe - Str.4

    MEHRERE SOLOSTIMMEN MIT ORCHESTER

    Die Meistersinger von Nrnberg

    Quintett aus dem dritten Aktfr zwei Soprane, zwei Tenre, Bass und OrchesterOrchester: 2 2 2 2 - 4 1 3 0 - P. - Hfe - Str.4

    Parsifal

    Karfreitagszauberfr Tenor-, Bass-Solo und OrchesterOrchester: 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 Kfg. - 4 3 3 1 - P. - Str.11

    CHOR MIT ORCHESTER

    Der fliegende Hollnder

    Matrosenchorfr Mnnerchor und OrchesterOrchester: Picc. 2 2 2 2 - 4 2 3 1 - P. - Str.3

    Tannhuser

    Einzug der Gstefr gemischten Chor und Orchester (Dresdner Fassung)Orchester: 3 (3. auch Picc.) 2 2 2 - 4 3 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. gr. Tr.) (3 Spieler) - Str. (Auf der Bhne): 12 Trp.7

    Pilgerchorfr gemischten Chor und Orchester (Dresdner Fassung)Orchester: 2 2 2 2 - 4 0 3 1 - P. - Str.4

    SOLOSTIMMEN, CHOR UND ORCHESTER

    Die Meistersinger von Nrnberg

    Schlussgesang des Hans Sachsfr Bass, gemischten Chor und OrchesterOrchester: Picc. 2 2 2 2 - 4 3 3 1 - P. S. (Trgl. Beck.) (2 Spieler) - Str. (Hinter der Bhne): Trp. - Rhrtr.10

    Parsifal

    Verwandlungsmusik und Schluss-Szene des ersten Aktesfr Soli (TBB), Knabenchor, gemischten Chor und groes OrchesterOrchester: 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 Kfg. - 4 3 3 1 - P. - Str. (Auf der Bhne): 6 Trp. 6 Pos. - Rhrtr. Gl.20

  • 24

    Gavin BryarsThe Porazzi Fragmenton a theme by Richard Wagnerfor 21 solo strings (1999)Orchester: 11vn.4va.4vc.2db15

    Version for double-bass choir (2006)12db15

    Hans Werner HenzeRichard Wagnersche Klavierliederfr zwei Soli (Mezzosopran und Bariton), Chor und Orchester gesetzt von Hans Werner Henze(1998-1999)(dt./frz.)Orchester: 2 (1. auch Picc., 2. auch Picc. u. Altfl.) 2 (2. auch Engl. Hr.) 2 (2. auch Bassklar.) 2 (2. auch Kfg.) - 2 2 0 Tenor-tb. (Wagner-Tuba, von einem Hornis-ten zu spielen) Kb.-Tb. - P. S. (Crot. 3 hg. Beck. Beckenpaar Tamt. Tamb. 3 Tomt. kl. Tr. Rhrtr. Mil. Tr. gr. Tr. m. Beck. Kast. Guiro Glsp. Vibr. Marimba) (3 Spieler) - Hfe. Cel. Klav. - Str.60

    Als Hans Werner Henze Ende der 1990er Jahre den Auftrag erhielt, frhe Lieder Ri-chard Wagners zu instrumentieren, sprte er, dass er den Klavierpart nicht einfach auf ein klassisch-romantisches Orchester bertragen konnte: Ich wollte, ich musste weiter als ich in meiner Wesendonck-Einrichtung gegangen war, wenn die ganze Operation sich nicht als knstlerisch vllig berflssig herausstellen sollte. So treten also vielerlei Vernderungen ans Licht, nicht aus Willkr, sondern aus ar-tistischer Neugier: Taktwechsel zum Beispiel, Transformationen von Tonart und Tessitura, die Ausfhrung und Fertigstellung bei beiden Fragmenten Extase und La tombe dit la rose, dazu neue Nebenstimmen lauter Din-ge, welche meinem Wunsche entsprachen, die oftmals im Klavierpart versteckten, dort nur andeutungsweise erfahrbaren Schnhei-ten dieser Musik ans Tageslicht zu heben und sie in ihrem ganzen Reichtum aufzufchern und erstrahlen zu lassen. (Hans Werner Henze)

    TristanPrludes fr Klavier, Tonbnder undOrchester (1973)Orchester: 4 (3. auch Picc. u. Altfl., 4. auch Picc.) 2 Engl. Hr. Es-Klar. 2 Bassklar. Sopransax. 2 Kfg. - 6 4 (1. auch Picc.-Trp.) 3 1 Tenortb. - P. S. (I: Crot. Dobai Marimbula Marimba Vogelruf; II: Trinidad Steel Drum Woodbl. Boo-bam Kast. Glsp. Vogelruf; III: 4 hg. Beck. Beckenpaar Flex. Vibr. 4 Handgl. Vogelruf; IV: 4 Tamt. 2 Wassergongs Mil. Tr. Sarna bell Donnerblech Gl. auf Metallplatte Rhrengl. Vogelruf; V: Tomt. Reibetr. gr. Tr. Bass-Sir.) (5 Spieler) - Mand. Hfe. Cel. - Str.43

    WesendonckLiederFnf Lieder fr eine Frauenstimmeauf Gedichte von Mathilde Wesendonckvon Richard WagnerInstrumentiert fr Altstimme undKammerorchester von Hans WernerHenze (1976)Orchester: 1 Altfl. 1 Engl. Hr. 1 Bass-klar. 1 Kfg. - 2 0 0 0 - Hfe. - Str. (6 4 4 4 2)13

    In der Phase, in der diese Bearbeitung ent-stand, war Hans Werner Henze alles andere als ein Wagnerianer. Dennoch verordnete er sich selbst die Auseinandersetzung mit dessen Musik. Tristan und Isolde war die Oper Wag-ners, zu der Henze einen gewissen Zugang fand, und so rckten auch die Wesendonck-Lieder aus dem Jahr 1858 mit ihren deutlichen Anklngen an die Tristan-Harmonik in sein Interesse. Zum Ziel seiner Bearbeitung erklr-te er selbst, den vortristanschen Zustand zu evozieren. Aus diesem Grunde habe ich einen kleinen Apparat von sieben Holzblsern, zwei Hrnern, Harfe und einem kleinen Streichor-chester gewhlt, so dass der Vorbungscha-rakter der Lieder erhalten bleibt. Gleichzeitig versuche ich aber, durch harmonische Aufbre-chungen den schon der Klavierfassung inh-renten tristanesken Klang zu entfalten. (Hans Werner Henze)

    Isoldes Todfr Orchester (2012-2013)- Einzelheiten standen bei Drucklegung dieser Broschre noch nicht fest -Urauffhrung: 26. Mrz 2013 Salzburg,Groes Festspielhaus (A) Osterfestspiele Dirigent: Christian Thielemann Schsische Staatskapelle Dresden

    Inspiration WagnerAuf diesen beiden Seiten finden Sie und Bearbeitungen von Bhnen- und Vokalwerken Richard Wagners. Auerdem stellen wir Ihnen Wagner ohne Wagner vor: zeitgenssische Werke des 20. und 21. Jahrhunderts, die sich direkt auf ihn beziehen oder im Geiste des Meisters geschrieben wurden.

    Harald HeilmannStern der LiebeKantate fr Sopran und Streichorchester, op. 142nach Worten von Richard Wagner7

    Volker David Kirchner1. Sinfonie Totentanzfr groes Orchester (1980)Orchester: 4 (4. auch Picc.) 3 Engl. Hr. 3 (2. auch Es-Klar.) Bassklar. 3 Kfg. - 8 (5.-8. auch Tb.) 4 4 0 Kb.-Tb. - P. (2 Spieler) S. (Trgl. 2 Beck. 2 Tamt. kl. Tr. gr. Tr. Holzbl. Glserspiel Glsp. Marimba Xyl.) (8 Spieler) - Mand. 2 Hfn. Cel. Klav. - Str. (16 14 12 10 8)20

  • 25

    Volker David KirchnerNachtstckVarianten ber eine Wagnersche Akkordver-bindung fr Viola und kleines Orchester(1980-1981/1983)Orchester: 2 2 Engl. Hr. 2 2 (2. auch Kfg.) - 2 2 2 0 - Str. (0 0 6 5 3)12

    Markus LehmannSouvenirs de MunichQuadrille sur les thmes favoris de Tristan et Isolde de Richard Wagner de Emmanuel ChabrierFr Blasorchester, Pauken und Schlagzeug gesetzt und zustzlich musikalisch gepfeffert mit einigen weiteren bekannten Themen ausTristan und Isolde von Markus Lehmann (1988)Orchester: Picc. 1 2 1 Bassklar. 2 Kfg. - 4 2 2 Basspos. 1 - P. S. (Trgl. Beckenpaar kl. Tr. gr. Tr.)11

    Lorin MaazelDer Ring ohne Wortefr Orchesterzusammengestellt von Lorin Maazel(1987-1988)Orchester: 2 Picc. 3 3 Engl. Hr. 3 Bass-klar. 3 - 8 (auch 2 Tenortb. und 2 Basstb.) 3 2 Basstrp. 4 Kb.-Pos. Kb.-Tb. - P. S. (Trgl. Beck. Tamt. Gl. kl. Tr. gr. Tr. Stierhorn 3 Ambosse) - 2 Hfn. - Str.70

    Dieter SchnebelWagnerIdyll(Re-Visionen I,4)fr Kammerensemble und Singstimme ad lib. (1980)(dt.)Ensemble: Altfl. Sopransax. (auch Altsax.) - Trp. - S. (Rhrengl. Beck. Tamt. gr. Tr. Xylorimba Vibr.) (2 Spieler) - Hfe. (od. 2 Git.) Harm. (od. Orgelpositiv) - Va. Vc.10

    Valentin SilvestrovZwei Dialoge mit Nachwortfr Streichorchester und Klavier(2001-2002)10

    Henk de VliegerThe Ringan orchestral adventure (1991)Orchester: Picc. 3 (3. auch Picc.) 3 Engl. Hr. 3 (3. auch D-Klar.) Bassklar. 3 - 4 2 Tenortb. (auch 5. und 6. Hr.) 2 Basstb. (auch 7. und 8. Hr.) 3 (2., 3. auch gr. Am-bosse) Basstrp. 3 Kb.-Pos. Kb.-Tb. - 2 Paar P. (2. auch Ambosse) S. (Trgl. Beck. Tamt. gr. Rhrtr. 3 Ambosse Glsp.) (3 Spieler) - 2 Hfn. (mglichst zwei- oder dreifach besetzt) - Str. (16 16 12 12 8)70

    Tristan und Isoldean orchestral passion (1994)Orchester: 3 (3. auch Picc.) 2 Engl. Hr. 2 Bassklar. 3 - 4 3 3 (3. Basspos.) 1 - P. Hfe. Str.60

    Meistersingeran orchestral tribute (2005)Orchester: 3 (3. auch Picc.) 2 2 2 - 4 3 3 1 - P. S. (Trgl. Beck. 2 Rhrtr. gr. Tr. Glsp.) (4 Spieler) - Hfe. - Str. - ad lib.: 1 oder 2 Hr. hinter der Bhnelinks 1 oder 2 Trp. hinter der Bhne rechts52

    Parsifalan orchestral quest (1993)Orchester: 3 3 Engl. Hr. 3 Bassklar. 3 Kfg. - 4 3 3 1 - P. S. (tiefe Gl. in C G A E [Plattengl. eventuell mit tiefen Gongs ver-doppeln] sehr tiefe Rhrtr. [entferntaufgestellt]) (2 Spieler) - 2 Hfn. - Str. (stark besetzt)55

    Was Henk de Vlieger, im Hauptberuf Schlag-zeuger beim Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, mit tribute, passion, adven-ture und quest bezeichnet, knnte man unter der Gattungsbezeichnung Sinfoni-sche Dichtung zusammenfassen. Denn sei-ne Wagner-Bearbeitungen gehen weit ber die bloe Zusammenstellung von Melodie-Highlights hinaus. Mit dezenten Eingriffen in die Originalpartituren fngt er die Essenz der jeweiligen Oper ein, lsst vor den Ohren ganze Szenen entstehen und vergehen und zeichnet wichtige vokale Passagen feinsinnig im Orchester nach. Anhand der Bezeichnung der Teile kann der Zuhrer dem Programm der Musik in durchkomponierter Form leicht folgen.

  • 26

    ImpressumSchott Music GmbH & Co. KG MainzWeihergarten 5, 55116 Mainz/GermanyTel +49 6131 246-886Fax +49 6131 246-75886infoservice@schott-music.com

    Redaktion: Rainer SchochowLayout und Satz: Christopher Peter

    KAT 3091-99 Made in Germany

    Die Auffhrungsmateriale zu den Bhnenwerken dieses Kataloges stehen leihweise zur Verfgung, sofern nicht anders angegeben. Bitte richten Sie Ihre Bestellungen per e-Mail an com.hire@schott-music.com oder an den fr Ihr Liefergebiet zustndigen Vertreter bzw. die zustndige Schott-Niederlassung. Alle Ausgaben mit Editionsnummern erhalten Sie im Musikalien-handel oder ber unseren Online-Shop. Kostenloses Informationsmaterial zu allen Werken knnen Sie per e-Mail an infoservice@schott-music.com anfordern. Alle Zeitangaben sind approximativ.

    Dieser Katalog wurde im September 2012 abgeschlossen.

    Bild- und TextnachweiseTitelbild: Das Rheingold, Landestheater Detmold - Foto: Michael HrnschemeyerFoto Marc Piollet: Felix BroedeFoto Enrico Calesso: Mainfranken Theater WrzburgAbbildung S. 14/15: Der fl iegende Hollnder, Deutsche Oper am Rhein - Foto: Hans-Jrg MichelAbbildung S. 16/17: Tannhuser, Oper Frankfurt - Foto: Monika RittershausAbbildung S. 18: Colin Lawson, Brahms Clarinet Quintet, Cambridge University Press 1998, S. 43Foto Hans Werner Henze: Peter AndersenFoto Henk de Vlieger: Simon van Boxtel

    Die Texte sind Originalbeitrge fr diese Broschre. Alle Rechte an Texten und Abbildungen vorbehalten. Urheber, die nicht zu erreichen waren, werden zwecks nachtrglicher Rechtsabgeltung um Nachricht gebeten.

    Schott WeltweitDeutschlandSchott Music GmbH & Co. KGWeihergarten 5, 55116 MainzTel +49 6131 246-886Fax +49 6131 246-75886 infoservice@schott-music.com

    FrankreichSchott Music S.A.175, rue Saint-Honor, 75040 Paris cedex 01Tel +33 1 42968911Fax +33 1 42860283 paris@schott-music.com

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    Tschechische RepublikSchott Music Panton s.r.o.Radlick 99/2487, 15000 Praha 5Tel +420 251 553952Fax: +420 251 555994panton@panton.cz

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    Vereinigtes KnigreichSchott Music Ltd.48 Great Marlborough StreetLondon W1F 7BBTel +44 20 75340750Fax +44 20 75340759promotions@schott-music.com

  • Opern der Welt: Richard WagnerDiese Textbcher zu Wagners Opern enthalten neben dem Operntext ein- fhrende Kommentare von Kurt Pahlen. Er begleitet das musikalische und das uere wie innere dramatische Geschehen der Opern mit Hinweisen zu kompositori-scher Struktur und Sinnzusammenhang. Eine kurze Inhaltsangabe und ein Abriss der Entstehungsgeschichte stellen das Werk in einen Zusammenhang mit dem Gesamt schaffen des Komponisten und seiner Biographie und bieten eine um-fassende, reich illustrierte Einfhrung fr den Opernliebhaber.

    MA 307

    4-01

    06

    /12

    Der iegende HollnderISBN 978-3-254-08028-8SEM 8028 / 9,95

    Siegfried ISBN 978-3-254-08034-9SEM 8034 / 13,99

    LohengrinISBN 978-3-254-08030-1SEM 8030 / 9,95

    Die WalkreISBN 978-3-254-08037-0SEM 8037 / 11,50

    GtterdmmerungISBN 978-3-254-08029-5SEM 8029 / 12,95

    Das RheingoldISBN 978-3-254-08033-2SEM 8033 / 11,95

    ParsifalISBN 978-3-254-08032-5SEM 8032 / 9,95

    Tristan und IsoldeISBN 978-3-254-08036-3SEM 8036 / 12,95

  • ISMN97

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