Prfungsklausur im Fach Verwal Abschlussprfung A I 22 DTA Mnster, im April 2016

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    06-Feb-2018

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    AbschlussprfungAI22DTA Mnster,imApril2016

    PrfungsklausurimFachVerwaltungsorganisation

    Hilfsmittel: keine Zeit: 180MinutenDiesePrfungsklausurhatsechsSeiten.BittekontrollierenSie,dassIhnenallesechsAufgabenblttervorliegen.

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    Aufgabe1:(geschtzterZeitanteilderBearbeitung:ca.16Minuten)KreuzenSiebeidenfolgendenAussagenan,obdieserichtigoderfalschsind.

    Aussagen

    richtig

    falsch

    1 DaswichtigsteFormalzielistdieBrgerfreundlichkeit.

    2 DemElementdesMenschenkommtunterdenElementenderVerwaltungsorganisationdiegrteBedeutungzu.

    3 DasAKVPrinzipbesagt,dassAufgaben,KompetenzundVerantwortungineinemvernnftigenVerhltniszueinanderstehenundeinanderentsprechensollen.

    4 AktensindgeordnetesSchriftgutderVerwaltung.

    5 DasPrinzipderDelegationverlangt,dassFhrungskrfteAufgabenanihreMitarbeiterabgebensollen,dieVerantwortungaberbeisichbehalten.

    6 DezernategibtesinderRegelinVerwaltungenvonKommunenbzw.KommunalverbndenmiteinergrerenEinwohnerzahl.

    7 DieffentlicheVerwaltunghatdasPrimrzielderGewinnerzielung.

    8 berorganisationmeint,dasseszuvieleRegelungengibt,wasdazufhrt,dassdiefrdieAufgabenerfllungnotwendigeFlexibilittnichtgegebenist.

    9 KommunaleAufgabenknnensichdurchneueBundesgesetzeverndern.

    10 DerGeschftsverteilungsplangibtAuskunftdarber,welche/rMitarbeiter/ineineStelleinnehat,welchesTtigkeitsgebietaufdieserStellewahrzunehmenistundwiedieStellebesoldet/vergtetwird.

    11 DieLeistungsbereitschafteinesMenschenistalsbedeutendererFaktoralsdieLeistungsfhigkeiteinesMenschenimArbeitsundProduktionsprozesszubeurteilen.

    12 WirtschaftlichkeitistinbestimmtenFllengleichbedeutendmitSparsamkeit.

    13 ZumSelbstverwaltungsrechtgehrenu.a.dieOrganisationshoheitunddiePersonalhoheit.

    14 DerBrgermeisterentscheideteigenverantwortlich,wiederGeschftsverteilungsplanderKommuneaufgestelltist.

    15 DieBildungvonDezernatenerfolgtstetsnachdenKriterienderArtverwandtschaftundderZweckbeziehung.

    16 NachdemMinimalprinzipwirdmitgegebenenMittelndasbestmglicheErgebnisavisiert.

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    Aufgabe2:(geschtzterZeitanteilderBearbeitung:ca.84Minuten)Sachverhalt:IhreAusbildungsleiterin richteteineBitteanSie:NachbestandenerPrfung sollenSiealserfahrene/rAuszubildende/reinendieselbeAusbildungneubeginnendenKollegen indieGeheimnissederVerwaltungsorganisationeinfhren.Aufgaben: 2.1 BenennenSiedieElementederVerwaltungsorganisationundstellenSiesieimZu

    sammenhangdar.OrdnenSieein,welchemElementIhrerAuffassungnachinderZukunftbesondereBedeutungzukommenwird.

    2.2 ErklrenSie,wasunterdenBegriffenOrganisation,DispositionundImprovisationzu

    verstehen ist. Legen Siedar, inwelchem ZusammenhangdieseBegriffe zueinanderstehenundbringenSiefralledreiBegriffeeinaufdiePraxisderffentlichenVerwaltungbezogenesBeispiel.

    2.3 ErluternSie,wieFormalundSachzielezuunterscheidensind.BringenSiefrbeide

    ZielartenjeweilseinaufdiePraxisderffentlichenVerwaltungbezogenesBeispiel.2.4 WhlenSie zweiOrganisationsprinzipienausund zeigenSieauf,welcheBedeutung

    diesefrdieVerwaltungspraxishabenundwelcheVorundNachteilemitihnenverbundensind.

    2.5 LegenSiedar,welcheArtenkommunalerAufgabenesgibtundwiediese zuunter

    scheidensind.BenennenSiefrjedeAufgabenarteinBeispiel. 2.6 ZeigenSieauf,wiesichdieaktuellePersonalsituationimffentlichenSektordarstellt

    undwelcheHerausforderungen sich daraus fr das Personal und Verwaltungsmanagementergeben.

    2.7 ErklrenSie,wasdenffentlichenDienstalsArbeitgeberkennzeichnetundwasunter

    demBegriffEmployerBranding zuverstehen ist.SchlagenSiedrei InstrumentedesEmployerBrandingvor,dieKommunalverwaltungenfrsichnutzenknn(t)en.

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    Aufgabe3:(geschtzterZeitanteilfrdieBearbeitung:ca.80Minuten)

    Sachverhalt:IneinerderlokalenTageszeitungeninMnstererschienvoreinigenTagenfolgenderArtikel:

    Wiesichdemo.a.Zeitungsartikelentnehmenlsst,kritisiereneinigeMnsteraner,wiemitdemFreibadCoburgumgegangenwird.Aufgaben:3.1 ErluternSie,welcheFormenderAufgabenkritikzuunterscheidensindundbegrn

    denSieanschlieend,obeinebzw.gegebenenfallswelcheForm/enderAufgabenkritik im vorliegenden Sachverhalt angesprochenwird/werden.Gehen Siedabei auchdaraufein,umwelcheArtderkommunalenAufgabenessichhierhandelt.

    FortsetzungdesSachverhaltes:AngenommenSiewrenMitarbeiter/in imSportamtderStadtMnster.HerrHelmutKalthoff,dessenStiftung25.000,frdenFernwrmeanschlusszurVerfgunggestellthat,hatdieindemo.a.ZeitungsartikelangesprocheneKritikschriftlichmitgeteiltundIhrAmtsleiter,HerrBerndSchirwitz,bittetSienun,HerrnKalthoffeinen freundlichen,aberentsprechendderaktuellenRahmenbedingungengebotenenAntwortbriefzuschicken.HerrKalthoffhateinenBriefmitfolgendemInhaltgeschickt:

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    HelmutKalthoff Mnster,10.04.2016Kartoffelacker9948145MnsterStadtMnsterHerrnSchirwitzLeiterdesSportamtes48145MnsterVerlngerteffnungszeitenundzuknftigeNutzungdesFreibadesCoburgSehrgeehrterHerrSchirwitz,wieIhnenbekanntist,habeichmitdervonmirinsLebengerufenenKalthoffStiftungfrbrgerschaftlichesEngagementimJahr2015einenZuschussvon25.000,frdieFinanzierungdesFernwrmeanschlussesimFreibadCoburgzurVerfgunggestellt.DamitwarundistdasAnsinnenverbunden,dieBeheizungdesFreibadesCoburgauchinsonnenrmerenSommernsicherzustellenunddenschwimminteressiertenundbegeistertenMnsteranerinnenundMnsteranerneinenmglichstlangeNutzungszeitzuofferieren.VordiesemHintergrundistesmirbisheutevlligunverstndlichgeblieben,wieesaufBetreibendesSportamtesderStadtMnsterdazugekommenist,imvergangenenSptsommer2015dasFreibadCoburgtrotzderhervorragendenWasserqualittundwrmesowiederberdurchschnittlichenNutzerzahlennurwenigeTagespteralsanderestdtische,nichtfernwrmebeheizteFreibderzuschlieen.KnnenSiestdtischerseitsnichtdamitumgehen,dassdurchbrgerschaftlichesEngagementbessereRahmenbedingungenfrdasSchwimmeninMnstergeschaffenwerdenalsdurchdieStadtselbst?Ichbinehrlichgesagtstinksauer,dasseinsolchesVorgehenvonIhnengewhltwird,ohneRcksprachemitdenvorOrtBeteiligtenundmiralsStifterzuhalten.Ichgehedavonaus,dassbevorirgendwelcheEntscheidungendurchdieStadtMnsterzurZukunftdesFreibadesCoburggetroffenwerden,auchichalsStiftereinbezogenwerde.Ichfreuemich,vonIhnenzuhren.FreundlicheGreHelmutKalthoff Aufgaben:3.2 ErklrenSie,welchegrundstzlichenAnforderungenaneineverstndlicheundbr

    gerfreundliche Sprache zu stellen sindundweshalbdiese inderVerwaltungspraxisbeachtetwerdensollten.

    3.3 EntwerfenSieeinanHerrnKalthoffgerichtetesAntwortschreibenunterBercksichti

    gungderAnforderungenaneineverstndlicheundbrgerfreundlicheSprache.DenKopfbogenmssenSienichtgestalten.BeschrnkenSiesichaufdieBetreffzeileunddendannfolgendenBriefeinschlielichAnredeundGruformel.NutzenSiezurFormulierungIhresSchreibensanHerrnKalthoffggf.hilfreicheinhaltlicheInformationen,dieIhnendero.a.Zeitungsartikelbietet.

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    FortsetzungdesSachverhaltes:Angenommen imSportamtderStadtMnsterwrenaufgrundderEinfhrungund laufenden Betreuung des neuen Bderkonzeptes, das in Zusammenarbeit mit den Sport undSchwimmvereinenundVerbndenMnsterserarbeitetworden ist, zuwenige Stellen vorhanden,umdiezustzlichzuerfllendenAufgaben,u.a.zurattraktivenVermarktungundfortlaufendenInstandhaltungderSchwimmbder,zuknftigindergebotenenWeisebewltigenzuknnenundeswrdennachDurchfhrungeinerStellenbedarfsermittlungdeshalbzweizustzlicheStellengeschaffen.Aufgaben:3.4 DefinierenSie,wasunterdemBegriffStellezuverstehenist.ZhlenSiedreiwesentli

    cheMerkmaleeinerStelleauf.3.5 Erlutern Sie,was unter dem Begriff Leitungsspanne zu verstehen ist. Listen Sie

    stichpunktartigauf,vonwelchenFaktorendieLeitungsspanneabhngigist.WieverndertsichdieLeitungsspanne imo.a.Sachverhalt,wennzweineueStellenhinzukommen?

    3.6 WelcheOrganisationsplnemsstengendertwerden,wennzweineueStellenhinzukmen?BegrndenSieIhreAuffassung.

    VielErfolg!!!

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