• EINLADUNG ZUM KENNENLERNEN Gute Unterhaltung, gute Besserung! Alle Weltnachrichten, die Ihr Leben beeinflussen, alle Entscheidungen, die Ihre Region betreffen, alle Veranstaltungen, die Ihre Freizeit verschönern. Ihre Vorteile: 3 Kostenloser Test für 2 Wochen 3 Gratis und unverbindlich 3 Frühzustellung bis 6 Uhr in Ihren Briefkasten 3 Die Lieferung endet automatisch – keine Verpflichtung Gratis-Leseprobe gleich anfordern: Tel. 0800 - 30 200 80 (kostenlos aus dem dt. Festnetz) Bitte senden Sie mir: £ die Frankfurter Neue Presse £ die Taunus Zeitung £ das Höchster Kreisblatt £ die Nassauische Neue Presse Mein Starttermin: £ schnellstmöglich £ Wunschtermin: Porto zahlt Empfänger. Oder per Fax: (069)7501-4490 Frankfurter Neue Presse Taunus Zeitung Höchster Kreisblatt Nassauische Neue Presse Leser-Service / Frau Schwarz 60268 Frankfurt £ Ja, ich möchte die Zeitung zu Hause kosten- los und unverbindlich 2 Wochen testen. Danach endet die Lieferung automatisch. Name / Vorname Straße / Nr. PLZ / Ort Telefon (für evtl. Rückfragen) Geburtsdatum E-Mail £ Ja, ich will weiterhin gut informiert bleiben und gestatte der Frankfurter Societäts-Medien GmbH, mir telefonisch oder per E-Mail Angebote zu ihren Produkten / Dienstleistungen zu machen und zu diesem Zweck meine o. g. Daten zu speichern, zu verarbeiten und zu nutzen. Datum / Unterschrift Vertrauensgarantie: Wir versichern Ihnen, dass Ihre Daten nur für die Auftragsbearbeitung und für unsere Eigenwerbung genutzt werden. Eine Weitergabe Ihrer angegebenen Daten zu Marketingzwecken anderer Unternehmen erfolgt garantiert nicht. Ihre Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Gleich anfordern: Tel. 0800 - 30 200 80 (kostenlos aus dem dt. Festnetz) Fax 0 69-75 01 44 90 www.fnp.de/probe 3 1AN13KFH ! KOSTENLOSE LESEPROBE Probeabo_Klinikzeitung.22.01.13:. 22.01.13 12:51 Seite 1
  • 3 Inhaltsverzeichnis Aktuelle Informationen Grußwort Rosemarie Heilig, Dezernentin für Gesundheit . . . . . . . . . . 5 Struktur des Klinikums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Historie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Wir über uns . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Übersicht / Lageplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Kritik, Lob und Anregungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Patienteninformationen Aufnahme ins Klinikum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Der Aufenthalt im Klinikum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Entlassung aus dem Klinikum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Hinweise für unsere Patienten und Besucher von A - Z . . . . . . 21 Stichwort Krankenhaushygiene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Zentren und weitere Schwerpunkte Tumorzentrum TFH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 FamilienInformationsZentrum (FIZ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Schwerpunkt Pneumologie im Tumorzentrum . . . . . . . . . . . . . 34 Sarkornzentrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Kliniken / Institute Klinik für Augenheilkunde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie . . 37 Gefäßzentrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Klinik für Anästhesie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie 40 Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . Operative und konservative Gynäkologie, Gynäkologische Onkologie, Pränataldiagnostik, Geburtshilfe 41 Klinik für Kinderchirurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Willkommenspaket für Frankfurter Neugeborene . . . . . . . . . . 46 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie . . . . . . . . . . . . . . . 50 Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Gesichtschirurgie . . . . . . . 53 Klinik für Innere Medizin 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie 54 Klinik für Innere Medizin 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin 56 Klinik für Innere Medizin 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie 59 Klinik für Innere Medizin 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Geriatrie 62 Geriatrische Tagesklinik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Klinik für Neurochirurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Klinik für Neurologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 Stroke Unit Hofheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . Schwerpunkt Orthopädie 73 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie 74 Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 Klinik für Urologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Operative und konservative Urologie, Urologische Onkologie, Kinderurologie 77 Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychosomatik . . . 80 Psychiatrische Institutsambulanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 Institut für Laboratoriumsmedizin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klinische Chemie, Mikrobiologie, Transfusionsserologie 83 Institut für Pathologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin . . . Schwerpunkt Radiologie 85 Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin . . . Schwerpunkt Neuroradiologie 86 Krankenhausapotheke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 Ambulante Einrichtungen Medizinisches Versorgungszentrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychosomatik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 Service für unsere Patienten Pflegedienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 Entlassmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 Komfort- und Wahlleistungsstationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Krankenhausseelsorge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Gelbe Damen / Grüne Damen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Ambulante Hospizgruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 Zentrale Therapiebereiche Physiotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Ergotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 Bäder und Massagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 Logopädie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 Ambulante Therapieangebote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Ausbildungszentrum: Schulen des Klinikums Frankfurt Höchst Krankenpflegeschule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 Schule für operationstechnische Assistenzen . . . . . . . . . . . . . 100 Schule für Ergotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 Schule für technische Assistentinnen/Assistenten in der Medizin . . . . . . . . . . . . . . . 102 Schule für Physiotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 Appendix Förderkreis des Klinikums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 Inserentenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
  • 4 Verlag: Verlag reinheimer gmbh Wilhelm-Riehm-Straße 9 75249 Kieselbronn T: 07231 1668951 E: h .[email protected] .de F: 07231 1668952 I: www .iwh-verlag .com Design & Layout: medienwerkstatt i Brendel www.medien-werkstatt.net Sollten Sie Anregungen oder Wünsche haben oder in der nächsten Ausgabe des Patientenratgebers/Klinikdokumentation mit einer Anzeige dabei sein möchten, wenden Sie sich bitte an den Ver- lag . Die photomechanische Wiedergabe oder Gestaltung des Patientenratgebers/Klinikdokumentation bedarf der ausdrück- lichen Genehmigung des Verlages . Zuwiderhandlungen sind strafbar . Alle Rechte - auch der Gestaltung - sind dem Verlag vor- behalten . Nachdruck - auch nur auszugsweise - sowie die Über- nahme in elektronische Datenverarbeitungsanlagen, Verwendung von Ausschnitten der Anzeigen zu Werbezwecken für andere Klinik- magazine sind untersagt und werden als Verstoß gegen die Gesetze zum Urheberrecht und zum Wettbewerbsrecht gerichtlich verfolgt . Die Gesamtherstellung erfolgt mit der gebotenen Sorgfaltspflicht, jedoch ohne Gewähr . Der Verlag kann keine Haftung für etwaige Fehler übernehmen . Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen . Etwaige Korrekturen und Verbesserungsvor- schläge sind selbstverständlich erwünscht . Gedruckt auf 100% chlorfrei gebleichtem Papier . Inserentenverzeichnis Seite Frankfurter Neue Presse, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . U2 Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e .V . . . . . . . . . U3 Kliniken Hartenstein GmbH & Co . KG . . . . . . . . . . . U4 + 79 DOMICIL-Seniorenpflegeheim GmbH . . . . . . . . . . . 6 Gesundheitszentrum Kelkheim GmbH & Co . KG . . . 16 F .AD MÜLLER & SÖHNE OHG, Wiesbaden . . . . . . . 19 KANNE GROUP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Obst Meuer GmbH, Kelkheim . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Frankfurter Sparkasse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Hoellinger GmbH, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Bull Healthcare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Reha-Kliniken Küppelsmühle, Bad Orb . . . . . . . . . . 48 Infraserv GmbH & Co . Höchst KG . . . . . . . . . . . . . . 48 Pflegewohnstift am Wasserturm, Frankfurt . . . . . . . 48 St . Jude Medical GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 AWO Johanna Kirchner Stiftung . . . . . . . . . . . . . . . . 51 CfNH Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 + 58 AWO Seniorenresidenz Haus am Park, Frankfurt . . . 61 Reha-Zentrum Bad Nauheim, Klinik Taunus . . . . . . . 61 Reha-Zentrum Hofheim GmbH, Hofheim . . . . . . . . . 66 + 72 ASKLEPIOS Neurologische Klinik Falkenstein . . . . . 67 Druckhaus Strohbach GmbH, Frankfurt . . . . . . . . . 67 GFTM, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 Klinik Rabenstein, Bad Salzhausen . . . . . . . . . . . . . 71 Orthopädietechnik Rhein-Main, Frankfurt . . . . . . . . 75 Gemeinschaftspraxis Radiologie u . Nuklearmedizin . . . . 85 Senioren Alltagshilfe e .K ., Frankfurt . . . . . . . . . . . . 92 CURANUM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 Agfa HealthCare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106 6 . Auflage 2013 Alle Rechte vorbehalten . Fotos: PD Dr . Lothar Schrod, Klinikum Frankfurt Höchst Doreen Werner, Klinikum Frankfurt Höchst Dr . Oliver Colhoun, Klinikum Frankfurt Höchst Franz Schmidt, Kelkheim Maik Reuß, Frankfurt am Main Druck: Röhm Typofactory GmbH Böblinger Straße 68 71060 Sindelfingen T: 07031 862-0 E: h .[email protected] .de
  • 5 Grußwort Rosemarie Heilig Dezernentin für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, sehr geehrte Besucherinnen und Besucher des Klinikums Frankfurt Höchst, Gesundheit ist ein kostbares Gut . Deshalb darf der Weg zur nächsten Klinik nicht zur Weltreise werden . Vertrauen hat auch etwas mit Nähe, Nachbarschaft und gewohnter Umgebung zu tun . Als Klinik der höchsten Versorgungsstufe und akademisches Lehrkrankenhaus bietet das Klinikum Frankfurt Höchst jährlich mehr als 100 .000 Patientinnen und Patienten – ob nun stationär oder ambulant - aus Frankfurt am Main und der Region Rhein-Main eine umfassende medizinische Versorgung . Dieser hohe Standard soll auch für die Zukunft gesichert werden . Die Stadt Frankfurt wird in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag investieren, um in einem von Grund auf neu konzipierten Klinikgebäude erstklassige Bedingungen für Patienten, Ärzte und Klinikpersonal zu gewährleisten . Viele Erkrankungen erfordern heute sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie die Betreuung durch Ärzte und Pflegepersonal mehrerer Fachdisziplinen . Gute Medizin bedeutet daher nicht nur, die jeweilige akute Erkrankung schnell zu erkennen und zu behandeln, sondern auf die Gesamtsituation der Patientinnen und Patienten einzugehen . In medizinischen Zentren werden fachübergreifend alle zur Behandlung einer Erkrankungsgruppe erforderlichen medizinischen und pflegerischen Leistungen gebündelt und koordiniert . Ein Beispiel dafür ist das zertifizierte Tumor- zentrum Frankfurt Höchst (TFH) mit den Organzentren . Bei der Behandlung in einem Tumorzentrum profitieren die Patientinnen und Patienten z . B . von einem fachübergreifenden Ärzteteam unter einem Dach . Jede Patientin und jeder Patient wird also von mehreren unterschiedlichen Spezialisten behandelt . Diese treffen sich regelmäßig, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln . Sie erhalten auf diese Weise eine optimale Behandlung nach dem neuesten Stand der Forschung, unabhängig davon, von welcher Fachrichtung Sie betreut werden . Sicher haben Sie schon gehört, dass viele kommunale Kliniken finanziell in Bedrängnis sind . Doch wir brauchen auch in Zukunft gut geführte Kliniken in öffentlicher Trägerschaft . Die Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft garantiert, dass alle Mittel ausschließlich für die Patientenversorgung verwendet werden . Und nur mit einem starken Stadtkranken- haus profitieren auch in Zukunft alle Bürgerinnen und Bürger unmittelbar dort vom medizinischen Fortschritt, wo sie zu Hause sind . Unser Klinikum Frankfurt Höchst ist für die Bürgerinnen und Bürger im Westen Frankfurts unverzichtbar . Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und werden auch zukünftig alles tun, um Ihnen den Aufenthalt im Klinikum Frankfurt Höchst so angenehm wie möglich zu gestalten . Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit Rosemarie Heilig Dezernentin für Gesundheit und Umwelt der Stadt Frankfurt am Main
  • 6 DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark GmbH Kurmainzer Straße 18 | 65929 Frankfurt am Main Tel.: 0 69 / 40 03 03 – 0 | Fax: 0 69 / 40 03 03 - 99 www.domicil-seniorenresidenzen.de Auf dem Gelände des ehemaligen Möbelcity Wesner Lernen Sie uns kennen – wir freuen uns auf Sie. Stationäre Pfl ege nach Krankenhausaufenthalt Wenn es sich herausstellt, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung vorübergehend oder dauerhaft Pfl ege- leistungen in Anspruch nehmen müssen, gibt es die Möglichkeit der Kurzzeitpfl ege und darüber hinaus der Dauerpfl ege in unserem DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark. Da wir eng mit dem Team des Entlassungsmanagements kooperieren, ist die Pfl egeüberleitung stets unbürokratisch möglich. In besonderen Situationen besuchen wir Patienten bereits in der Klinik, um die reibungslose Überleitung in unser Haus vorzubereiten. „Mitten im Leben“ Wir möchten, dass unsere Bewohner „Mitten im Leben“ bleiben und ermöglichen durch unseren zentralen Standort in Frankfurt-Höchst eine intensive Teilnahme am täglichen, aktiven Leben. Unser modernes Haus ist speziell auf die individuellen Be- dürfnisse unserer Bewohner ausgerichtet. Eine hohe Pfl ege- qualität, Freundlichkeit und Service bilden die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Überzeugen Sie sich selbst und vereinbaren Sie einen Termin mit uns, damit wir auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen können! Auszug aus unseren Leistungsangeboten: • Professionelle Betreuung und Pfl ege in allen Pfl egestufen • Große, helle Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad • Eigene Möblierung und Gestaltung möglich und erwünscht • Großzügige Aufenthaltsräume mit Balkon auf allen Etagen K Höchster Stadtpark 1313114_Imageanz_AmStadtpark_Klinikratgeber_A4_RZ.indd 1 14.03.13 16:55
  • 7 Struktur und Ansprechpartner des Klinikums Frankfurt Höchst Anschrift: Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6 – 8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-0 (Zentrale) E-Mail: [email protected] .de Internet: www .KlinikumFrankfurt .de Gesellschafterin: Stadt Frankfurt am Main Klinikleitung TELEFON Geschäftsführung Thomas Steinmüller Geschäftsführer 069 3106-2315 Medizinischer Direktor Prof . Dr . med . Wolf-Joachim Stelter 069 3106-3630 Direktorium Christof Reinmüller Pflegedienstdirektor 069 3106-2041 PD Dr . med . Lothar Schrod, Assoc . Professor Ärztlicher Direktor 069 3106-2806 INSTITUTE TELEFON Institut für Laboratoriumsmedizin Dres . med. Oliver Colhoun, Jörg Schulze, Heiko Wogawa Sekretariat Laborleitung 069 3106-2837 Institut für Pathologie Prof . Dr . med . Gerhard Mall Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2342 ZENTRALE NOTAUFNAHME TELEFON Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme Dr . med . Peter-Friedrich Petersen Anmeldung 069 3106-4600 DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark GmbH Kurmainzer Straße 18 | 65929 Frankfurt am Main Tel.: 0 69 / 40 03 03 – 0 | Fax: 0 69 / 40 03 03 - 99 www.domicil-seniorenresidenzen.de Auf dem Gelände des ehemaligen Möbelcity Wesner Lernen Sie uns kennen – wir freuen uns auf Sie. Stationäre Pfl ege nach Krankenhausaufenthalt Wenn es sich herausstellt, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung vorübergehend oder dauerhaft Pfl ege- leistungen in Anspruch nehmen müssen, gibt es die Möglichkeit der Kurzzeitpfl ege und darüber hinaus der Dauerpfl ege in unserem DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark. Da wir eng mit dem Team des Entlassungsmanagements kooperieren, ist die Pfl egeüberleitung stets unbürokratisch möglich. In besonderen Situationen besuchen wir Patienten bereits in der Klinik, um die reibungslose Überleitung in unser Haus vorzubereiten. „Mitten im Leben“ Wir möchten, dass unsere Bewohner „Mitten im Leben“ bleiben und ermöglichen durch unseren zentralen Standort in Frankfurt-Höchst eine intensive Teilnahme am täglichen, aktiven Leben. Unser modernes Haus ist speziell auf die individuellen Be- dürfnisse unserer Bewohner ausgerichtet. Eine hohe Pfl ege- qualität, Freundlichkeit und Service bilden die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Überzeugen Sie sich selbst und vereinbaren Sie einen Termin mit uns, damit wir auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen können! Auszug aus unseren Leistungsangeboten: • Professionelle Betreuung und Pfl ege in allen Pfl egestufen • Große, helle Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad • Eigene Möblierung und Gestaltung möglich und erwünscht • Großzügige Aufenthaltsräume mit Balkon auf allen Etagen K Höchster Stadtpark 1313114_Imageanz_AmStadtpark_Klinikratgeber_A4_RZ.indd 1 14.03.13 16:55
  • 8 KLINIKEN TELEFON Klinik für Augenheilkunde Prof . Dr . med . Claus Eckardt Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2972 Augenambulanz Anmeldung 069 3106-2975 Klinik für Chirurgie Prof . Dr . med . Mattias Schwarzbach Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2498 Gefäßzentrum Anmeldung 069 3106-2871 Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Prof . Dr . med . Volker Möbus Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2339 Schwangerenberatung 069 3106-2846 Kreißsaal 069 3106-2370 Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde Prof . Dr . med . Christian Milewski Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2752 Ambulanz der HNO Anmeldung 069 3106-2002 Klinik für Kinderchirurgie Dr . med . Alexandra Weltzien Vorzimmer Chefärztin 069 3106-2993 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin PD Dr . med . Lothar Schrod, Assoc . Professor Vorzimmer Chefarzt Terminvereinbarung (8 .00-12 .00 Uhr) 069 3106-2806 069 3106-2389 Sozialpädiatrisches Zentrum Dr . med . Mechthild Pies Vorzimmer Chefärztin Anmeldung 069 3106-2172 069 3106-2070 Klinik für Innere Medizin 1 Kardiologie, Konservative Intensivmedizin, Angiologie Prof . Dr . med . Semi Sen Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2332 Herzkatheterlabor Elektrophysiologielabor Anmeldung Anmeldung 069 3106-2747 069 3106-3441 MVZ / PHYSIKALISCHE THERAPIE / ENTLASSMANAGEMENT TELEFON Medizinisches Versorgungszentrum Anmeldung 069 3106-2296 069 3106-3740 Zentrale Physikalische Therapieabteilung Krankengymnastik Leitende Physiotherapeutin Anmeldung 069 3106-2168 069 3106-2084 Team Entlassmanagement Leitung 069 3106-2961
  • 9 Klinik für Innere Medizin 2 Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin Prof . Dr . med . Klaus Haag Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2813 Endoskopie Anmeldung 069 3106-2296 069 3106-3840 Klinik für Innere Medizin 3 Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie Prof . Dr . med . Hans-Günter Derigs Vorzimmer Chefarzt 069 3106-3320 Onkologische Ambulanz Anmeldung Behandlungsraum 069 3106-3745 069 3106-3780 Klinik für Innere Medizin 4 Geriatrie PD Dr . med . Wolfgang Mühlberg Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2890 Geriatrische Tagesklinik Geschäftzimmer Anmeldung (08 .00-15 .00 Uhr) 069 3106-3681 069 3106-2720 Klinik für Neurochirurgie Prof . Dr . med . Hans-Georg Höllerhage Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2243 Klinik für Neurologie Prof . Dr . med . Thorsten Steiner Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2932 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Schwerpunkt Orthopädie Prof . Dr . med . Wolfgang Daecke Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2902 Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie Dr . med . Manfred A . Weisz Vorzimmer Ltd . Arzt 069 3106-2904 Orthopädische Ambulanz Anmeldung 069 3106-2901 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Dr . med . Harald Hake Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2874 Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychosomatik PD Dr . med . Michael Grube Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2923 Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychosomatik Anmeldung 069 3106-3292 Klinik für Urologie Dr . med . Walter Ohlig Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2834 Urologische Ambulanz Anmeldung 069 3106-2152 Klinik für Anästhesie und Notfallmedizin Prof . Dr . med . Hans Walter Striebel Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2830 Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radiologie Prof . Dr . med . Markus Müller-Schimpfle Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2818 Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Neuroradiologie Prof . Dr . med . Martin Bendszus Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2818
  • 10 Die Versorgung der Bevölkerung mit einer Medizin auf höchstem Niveau hat im Klinikum und in Höchst eine lange Tradition . Es begann 1858, als der Herzog von Nassau die Genehmigung erteilte, ein Handwerker- und Gesindehospital zur Versorgung der durchreisenden Handwerkergesellen in Höchst zu errichten . Einhergehend mit einer steten Vermehrung gewerblicher und industrieller Arbeitsplätze war die Einwohnerzahl von Höchst gegen Mitte des 19 . Jahrhunderts auf über 2000 Menschen angestiegen . Mit dem Zuzug auswärtiger Arbeits- kräfte wuchs auch die Zahl jener, die im Krankheitsfall nicht mehr den Beistand einer Familie oder die soziale Sicherheit traditioneller Dienstverhältnisse genossen . Bedingt durch diese Veränderung der Bevölkerungsstruktur erfolgte die Stiftung eines Hospitals für erkrankte Dienstboten und Gewerbegehilfen durch den Höchster Industrieverein, deren Statuten durch die Nassauische Regierung am 27 . Januar 1858 bestätigt wurden . Das 1858 eröffnete Hospital verfügte über anfangs vier Betten und war in den 17 Jahren seines Bestehens in verschiedenen Privathäusern zur Miete untergebracht . Die tägliche Betreuung der Kranken besorgte eine vom Hospital- verein gegen freie Kost und Wohnung bestellte Verwalterin . Das Essen wurde durch eine benachbarte Gaststätte geliefert . Die zur Finanzierung des Hospitalbetriebs notwendigen Mittel wurden durch den Hospitalverein, durch Beiträge des Meister-Gesellenvereins sowie durch Erlöse von Wohltätigkeitsveranstaltungen und private Spenden aufgebracht . Bereits mit der Gründung des Hospitals verbanden sich erste Überlegungen zur Errichtung eines eigenen Hospitalgebäudes, die mangels Kapital jedoch für lange Zeit ein Wunschtraum bleiben sollten . Die später in diesem Sinne wieder aufgenommenen Verhandlungen führten erst zum Erfolg, als der 1868 in den Vorstand des Hospitalvereins berufene Dr . Adolf Brüning im Jahre 1875 eine Spende von 10 .000 Mark für den Neubau zur Verfü- gung stellte . Adolf Brüning, einer der Gründer der späteren Farbwerke und Vorstandsmitglied des damaligen Hospitalvereins, strebte eine Verbesserung der medizi- nischen Versorgung der Fabrikarbeiter an und stellte des- halb im Jahr 1875 eine zweckgebundene Spende für einen Krankenhausneubau der Stadt Höchst zur Verfügung unter der Bedingung, dass der Hospitalbetrieb fortan unter städ- tischer Trägerschaft erfolgt . Mit der Zustimmung des damaligen Gemeinderates ging das bis dahin existierende Hospital 1875 in die Trägerschaft der Stadt Höchst über und wurde damit zu einem Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft . Noch im gleichen Jahr wuchs zur Verbesse- rung der Situation ein neues Krankenhausgebäude heran . Für ein Einzelzimmer gab es im Juni 1900 täglich sechs Mark, für Kinder wurde 1,50 Mark gezahlt . Dr . Paul Schwerin, der 1892 als Fabrikarzt der Farbwerke nach Höchst berufen wurde, machte die Städtischen Kliniken durch seine im Jahr 1902 ausgeführte erste Herznaht nahezu weltweit bekannt . Den Dernbacher Schwestern, die von 1887-1956 die Pflege der Patienten in Höchst übernahmen, ist es mit zu verdanken, dass sich die Klinik auch unter den Bedingungen des Nationalsozialismus weitgehend der Patientenver- sorgung widmen konnte . Der durch die vergleichsweise geringen Kriegsschäden begünstigte wirtschaftliche Aufschwung, verbunden mit einem Bevölkerungsanstieg, brachte das Krankenhaus schon bald nach Kriegsende erneut an Kapazitätsgrenzen . Dies sowie die gestiegenen Anforderungen an die Medizin führten nicht nur zum Ausbau des Bettenflachbaus 1962, sondern auch zum Bau des Bettenhochhauses (1965) . Parallel zu den baulichen Maß- nahmen wurde das medizinische Angebot erweitert: Neben den klassischen Disziplinen Innere Medizin, Chi- rurgie und Frauenheilkunde sowie die bereits bestehende HNO-Abteilung traten nun die Fachabteilungen für Kinder- heilkunde und Urologie, gefolgt von Orthopädie, Neurologie, Psychiatrie und Kinderchirurgie . Als die Augenklinik 1968 ihren Betrieb aufnahm, war aus dem Krankenhaus bereits ein modernes Klinikum geworden . Aus der Geschichte des Klinikums
  • 11 Ausbildung sichern: Gründung der Schulen Auf dem Gebiet der Ausbildung wurde den veränderten Verhältnissen und gestiegenen Anforderungen durch die Gründung der Schulen für Krankenpflege (1957) und Kinder- krankenpflege (1963) sowie der Schule für Ergotherapie (1965) Rechnung getragen . Hinzu kamen die Schulen für Krankengymnastik und Massage . Seit 1977 ist das Klinikum Lehrkrankenhaus für Studierende im Fach Medizin der Goethe-Universität Frankfurt . Weitere Höhepunkte 1978 wurde auf dem Gelände des Klinikums die heute noch bestehende Geriatrische Tagesklinik eröffnet . Was damals als bundesweit einmaliges Modellprojekt lief, gehört heute im Bundesgebiet zur Regelversorgung . Seit 1992 ist die Neurochirurgie als eigenständige Disziplin vertreten und komplettierte das Angebot der Kliniken als Maximalversorger . 1996 konnten der Kerspintomograf sowie das Linksherzkatheterlabor in Betrieb genommen werden . 2005 wurde das neue Gebäude K mit der interdisziplinären Zentralen Notfallaufnahme sowie einem weiteren OP-Trakt inklusive Intensivtherapie-Station in Betrieb genommen . Der bis heute einzige Babynotarztwagen im Raum Frankfurt hat seinen Standort in Höchst . 2008 war ein besonderes Jubiläumsjahr für das Klinikum, dessen Geburtsstunde sich zum 150 . Mal jährte . 2009 erfolgte die Gründung der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH mit gemeinnützigem Charakter . Zum 1.1.2010 wurde das Klinikum in eine gemeinnützige kommunale Gesellschaft überführt . Alleinige Gesellschafterin ist die Stadt Frankfurt am Main . Die aus den bescheidenen Anfängen eines Hospitals hervorgegangenen Kliniken verfügen heute über rund 1 .000 Betten . 2 .200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen jährlich rund 100 .000 Patienten stationär und ambulant . Rechtsformänderung als wichtige Weichenstellung für die Zukunft Zum 1 . Januar 2010 wurden die Städtischen Kliniken Frankfurt a .M .-Höchst gemäß dem Beschluss der Stadtver- ordneten der Stadt Frankfurt a .M . in die neue Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft umgewandelt (gGmbH) . Die Stadt Frankfurt a .M . ist Alleingesellschafterin der GmbH . Damit bleibt die Klinik weiterhin fest in kommunaler Hand . Seit der Rechtsformänderung firmiert das Klinikum als „Klinikum Frankfurt Höchst“ GmbH . Die gemeinnützige Auslegung der Gesellschaft garantiert die ausschließliche Mittelverwendung in der Patientenversorgung . Mit einem großen Neubauvorhaben, das bis zum Jahr 2016 umgesetzt werden soll, wird sich das Klinikum deutlich von bisher bekannten Krankenhausbauten – ökologisch nachhaltig – abheben . Weitere Informationen zum Spektrum des Klinikums sowie zu aktuellen Themen erhalten Sie auch im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de .
  • 12 Rechtsform Gemeinnützige GmbH Gesellschafter Alleinige Gesellschafterin der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH ist die Stadt Frankfurt am Main . Klinikleitung Geschäftsführer: Thomas Steinmüller Medizinischer Direktor: Prof . Dr . med . Wolf-Joachim Stelter Pflegedienstdirektor: Christof Reinmüller Ärztlicher Direktor: PD Dr . med . Lothar Schrod, Assoc . Professor Schwerpunkte der Behandlung Das Klinikum Frankfurt Höchst ist mit 18 Kliniken und zwei Zentralinstituten ein Klinikum der höchsten Versorgungs- stufe (Maximalversorgung) und Akademisches Lehrkranken- haus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit 986 Betten, 44 Plätzen in den beiden Tages- kliniken und 60 Betten für gesunde Neugeborene . Auf dem 78 .000 m2 großen Areal befinden sich die Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme sowie die Kindernotfallam- bulanz, Kliniken der Augenheilkunde, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, insgesamt vier Kliniken für Innere Medizin (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiolo- gie; Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infek- tiologie, Allgemeine Innere Medizin; Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Geriatrie), Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Gesichtschirurgie, Kinderchirurgie, Neurochirurgie, Neurologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Kinder- und Jugendmedizin mit Sozial-Pädiat- rischem Zentrum (SPZ), Psychiatrie, Anästhesie, Radiologie und Neuroradiologie . Hinzu kommen Institute für Labora- toriumsmedizin sowie Pathologie . In den verschiedensten Tageskliniken/Ambulanzen wird eine zunehmende Zahl von Patientinnen und Patienten auch ambulant betreut . Ausstattung Die Klinikum Frankfurt Höchst GmbH bietet: � 38 Krankenstationen � Tageskliniken für Geriatrie und Psychiatrie eine interdis- ziplinäre Intensivtherapie-Station mit 33 Intensivbetten sowie die Intensivstation für Neonatologie mit 12 Betten � 20 OP-Säle � Stroke Unit mit 12 Betten � medizinische Großgeräte, wie z .B . 64-Zeilen Kernspintomographie, Computertomographen, 2 Biplanare Angiographie-Systeme, Links- und Rechts- herzkatheter und EPU-Messplatz für elektrophysio- logische Diagnostik und Therapie des Herzens, Nieren- steinzertrümmerer, Digitale Subtraktions-Angiographie (DSA) � Außerdem sind ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Intensiv- transportwagen und ein Babynotarztwagen direkt auf dem Klinikgelände stationiert . Leistungsdaten (pro Jahr) ■ 34.000 stationäre Patientinnen und Patienten ■ 80.000 ambulante Patientinnen und Patienten ■ mehr als 20.000 verschiedene stationäre und ambulante Operationen Wir über uns: Das Klinikum Frankfurt Höchst Thomas Steinmüller Geschäftsführer Prof. Dr. med. Wolf-Joachim Stelter Medizinischer Direktor Christof Reinmüller Pflegedienstdirektor PD Dr. med. Lothar Schrod Ärztlicher Direktor
  • 13 Budget Der jährliche Umsatz des Unternehmens liegt bei rund 156 Mio . Euro . Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rund 2 .200 Beschäftigte, davon: ■ ca . 1 .000 im Pflegedienst ■ ca . 300 im Ärztlichen Dienst ■ ca . 900 Beschäftigte in weiteren Berufsgruppen Ausbildung Die Klinikum Frankfurt Höchst GmbH bildet in ihren staatlich anerkannten Schulen rund 400 Auszubildende in den folgenden Gesundheitsberufen selbst aus: ■ Schule für Krankenpflege, - Kinderkrankenpflege, - Krankenpflegehilfe ■ Schule für operationstechnische Assistenten/innen (OTA) ■ Schule für Physiotherapie ■ Schule für technische Assistenten/innen in der Medizin ■ Schule für Ergotherapie Meilensteine in der Geschichte des Klinikums 1858 erteilte der Herzog von Nassau die Genehmigung, ein Handwerker- und Gesindehospital zu errichten . Dies gilt als Geburtsstunde der Städtischen Kliniken Frankfurt am Main- Höchst . Unter kommunaler Regie wurde 1875 ein Erweite- rungsbau geplant und umgesetzt . 1902 gelang Dr . Paul Schwerin, Arzt des ehemaligen Städtischen Krankenhauses und Werksarzt der Farbwerke Hoechst, die erste Naht am verletzten rechten Vorhof des Herzens . Damit machte er das Krankenhaus über die Heimatgrenzen hinweg sogar international berühmt . 1924 wurden die Chirurgische und Medizinische Klinik in separaten Häusern neu gebildet . 1965 wurde der vierzehngeschossige Zentralbau fertig gesteIlt . 1978 nahm die erste Geriatrische Tagesklinik in Deutschland hier ihre Arbeit auf . 1986 konnten die Augenklinik sowie die Neurologische und Psychiatrische Klinik in einen großzügig ausgestatteten Neubau einziehen . 1990 wurde der Erweiterungstrakt für die Zentrale Operationsabteilung und die Geburtshilfliche Abteilung in Betrieb genommen . 2000 feierten die Städtischen Kliniken ihr 125-jähriges Bestehen in kommunaler Trägerschaft . 2005 erfolgte die Inbetriebnahme des neuen Gebäudes K mit interdisziplinärer Zentraler Notaufnahme, sechs weiteren OP-Sälen und interdisziplinärer Intensivtherapie- Station mit insgesamt 31 Therapieplätzen . 2008 war ein besonderes Jubiläumsjahr für die Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst, dessen Geburtsstunde sich zum 150 . Mal jährte . 2009 erfolgte die Gründung der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH mit gemeinnützigem Charakter . Zum 1.1.2010 wurde das Klinikum in eine gemeinnützige kommunale Gesellschaft überführt und führt seither den Namen „Klinikum Frankfurt Höchst“ (vorher: Städtische Kliniken Frankfurt a .M .-Höchst) . Alleinige Gesellschafterin ist die Stadt Frankfurt am Main . Kontaktdaten: Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon 069 3106-0 (Zentrale) Fax 069 3106-3030 E-Mail [email protected] .de Internet www .KlinikumFrankfurt .de Stand: 2013
  • 14 Wo finde ich was im Krankenhaus? Lageplan SP Z 2+ 3 Augenambulanz Pa lli at iv - m ed iz in Kr an ke np fle ge sc hu le O TA -S ch ul e M TA -S ch ul e Ph ys io th er ap ie -S ch ul e Er go th er ap ie -S ch ul e
  • 15 Medizinisches Versorgungszentrum (Tochtergesellschaft der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH) Abteilung für Chirurgie Abteilung für Innere Medizin (Schwerpunkt: Kardiologie) Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin Abteilung für Laboratoriumsmedizin Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Im Medizinischen Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt Höchst (MVZ, Gotenstraße 41) stehen Ihnen als Patient (alle Kassen und privat) mehrere niedergelassene Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen unter einem Dach zur Verfügung . Die Ärzte des MVZ pflegen eine enge Zusammenarbeit miteinander, auf Ihren Wunsch auch gerne mit den stationären Einrichtungen des Klinikums Frankfurt Höchst, um Ihnen eine optimale Diagnostik und Behandlung zu ermöglichen . Die Anmeldung ist von 8 Uhr bis 17 Uhr (Mi . bis 16 Uhr, Fr . bis 15 Uhr) durchgehend besetzt . Termine nach Vereinbarung sind möglich . Abteilung für Chirurgie Jan Henniger Tel .: 069 3106-4615 Facharzt für Chirurgie Fax: 069 3106-4614 E-Mail: [email protected] .de Die chirurgische Abteilung bietet Ihnen das gesamtes Spektrum der spezifischen fachärztlichen Diagnostik und Behandlung an . Schwerpunkte sind: ■ Ambulantes Operieren ■ Wundmanagement ■ Frakturbehandlung ■ Röntgen und Ultraschalldiagnostik (im Rahmen chirurgischer Untersuchung und Behandlung) Abteilung für Innere Medizin (Schwerpunkt: Kardiologie) Dr. med. Glenn Bruch Tel .: 069 312680 Fax: 069 306983 Die besonderen Schwerpunkte der internistischen (kardiologischen) Abteilungen sind: ■ Sonographie von Herz, Abdomen, Schilddrüse ■ Stressechokardiographie ■ Duplexsonographie der Arterien und Venen (Extremitäten-, Hals- und Nierenarterien) ■ Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung ■ Belastungs-EKG ■ Kontrolle von Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren ■ Coronarangiographie und Coronarintervention Abteilung für Laboratoriumsmedizin Dr. med. Oliver Colhoun, Dr. med. Jörg Schulze, Dr. med. Heiko Wogawa Fachärzte für Laboratoriumsmedizin Tel .: 069 3106-2952 Blutransfusionswesen Fax: 069 3106-2202 E-Mail: [email protected] .de Schwerpunkte sind: ■ Gesamtes Spektrum labordiagnostischer Untersuchungen (Klinische Chemie, Immunologie, Gerinnungsdiagnostik, Hämatologie, Infektionsserologie, Immunphänotypisierung) ■ Transfusionsmedizin ■ Bakteriologie Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin Satiye Ilhan, Berit Kohlhase-Griebel Fachärzte für Tel .: 069 3005-9090 Kinder- und Jugendmedizin Fax: 069 3003-9761 E-Mail: [email protected] .de Die pädiatrische Abteilung bietet das gesamte Spektrum der kinderhausärztlichen Betreuung der kleinen Patienten an . Dazu gehören auch: ■ Vorsorgeuntersuchungen ■ Impfungen ■ Ultraschalldiagnostik ■ Akupunktur (Satiye Ilhan) Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Jolanta Azubuike Fachärztin für Psychiatrie Tel .: 069 312680 und Psychotherapie Fax: 069 306983 E-Mail: [email protected] .de Zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Diagnostik und Therapie gehören auch: ■ Gruppentherapie ■ Psychoonkologie ■ Gerontopsychiatrie
  • 16
  • 17 Kritik, Lob und Anregungen Patientenbefragung und Umgang mit Beschwerden von Patienten im Klinikum Frankfurt Höchst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Klinikum sind bestrebt, Ihnen eine optimale Versorgung zu bieten . Ist/war Ihre Behandlung nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben, nehmen wir Ihre Kritik sowie Anregungen gerne auf . Ebenso freuen wir uns natürlich auch über ein Lob . Daher möchten wir Sie ermuntern, uns Ihre Vorschläge am Ende, ggf . auch während Ihres Aufenthalts im Klinikum Frankfurt Höchst, schriftlich oder mündlich zukommen zu lassen . Nur mit Ihrer Hilfe gelingt es, unsere Leistungen noch stärker auf die Bedürfnisse unserer Patienten auszu- richten und Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten . Hierzu gibt es im Klinikum ein Beschwerdever- fahren und die regelmäßige Patientenbefragung . Patienten, Angehörige sowie Besucher können ihre konstruktive Kritik sowie Anregungen zur Verbesserung der Patientenversorgung äußern . Wie funktioniert das Beschwerdeverfahren? „Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die keiner kann“ Wohl wahr, auch in unserem Klinikum kann es mitunter vor- kommen, dass einmal etwas weniger optimal, etwas weniger professionell oder etwas weniger kundenorientiert abläuft . Dies lässt sich leider nicht ganz vermeiden . Deshalb haben wir in unserem Klinikum ein zentrales Beschwerdemanage- ment für Sie eingerichtet . Hier werden all Ihre Anregungen und Kritikpunkte angenommen, bearbeitet und ausgewertet . Unser Bestreben ist es, Ihnen bei Ihrem Problem behilflich zu sein und, sofern die Möglichkeit besteht, kurzfristig eine Lösung oder zumindest einen Kompromiss herbeizuführen . Nur mit Hilfe Ihrer Rückmeldungen und Hinweise können wir im Rahmen unseres internen Verbesserungsprozesses mögliche Fehler abstellen und unsere Ablaufprozesse opti- mieren . Natürlich nehmen wir auch gern ein Lob von Ihnen entgegen . Als Ansprechpartner stehen Ihnen, neben allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Hauses Klaus Haberer Telefon 069 3106-2512 Fax 069 3106-3220 E-Mail Klaus .[email protected] .de Kornelia Lins-Szudarski Telefon 069 3106-2290 Fax 069 3106-2429 E-Mail Kornelia .[email protected] .de zur Verfügung . Wie funktioniert die Patientenbefragung? In regelmäßigen Abständen erhalten alle Patientinnen und Patienten einer Station, von den Pflegekräften, bei der Auf- nahme, einen Fragebogen zu Ihren Erfahrungen während ihres Aufenthaltes bei uns . Bitte füllen Sie diesen am Tag Ihrer Entlassung oder gerne auch früher aus und werfen ihn in den Briefkasten auf dem Stationsflur . Angehörige sind ausdrücklich gebeten, wenn nötig, beim Ausfüllen des Fragebogens zu helfen . Der Brief- kasten wird nur von Mitarbeitern des Qualitätsmanagements geleert . Die Bögen werden dann zeitnah ausgewertet und die Ergebnisse an die jeweiligen Stationen zurück gemeldet . Wir versichern Ihnen, dass Ihre Anonymität jederzeit gewahrt bleibt . Falls zum Zeitpunkt Ihres Klinikaufenthalts auf Ihrer Station gerade keine Patientenbefragung durchgeführt wird, können Sie uns Ihre Erfahrungen jederzeit mit dem Kurzfragebogen auf der Rückseite des Informationsblatts „Kritik, Lob und Anregungen“ mitteilen . Diesen erhalten Sie auf allen Stationen . Er kann in den Briefkasten im Eingangsbereich A (neben der Tür Beschwerdemanagement Raum A-EG .023) geworfen werden . Ihre Anregungen sind ein zentraler Bestandteil zur ständigen Verbesserung der Betreuung unserer Patienten und deren Angehörigen .
  • 18 Ihre Aufnahme durch die Verwaltung Um einen reibungslosen Ablauf Ihres Krankenhausaufent- halts zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass Sie sich bei Ihrer Ankunft in der Anmeldung bzw . der Patientenauf- nahme melden . Hier werden Ihre persönlichen Daten aufgenommen, die wir sowohl für die Verwaltung als auch für die medizinische und pflegerische Versorgung benötigen . Die Patientenaufnahme befindet sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A) neben der Information . Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 7 Uhr – 16 Uhr Freitag 7 Uhr – 15 Uhr Außerhalb der regulären Arbeitszeiten und am Wochen- ende erfolgt die Aufnahme in der Zentralen Notfallaufnahme (Gebäude K) . Informationen über die Vergütung für unsere Leistungen finden Sie in den „Informationen über den Pflegekosten- tarif“, die Sie auch bei der Patientenaufnahme erhalten können . Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Patientenaufnahme (Tel . -2316; -2651; -2794) bzw . der Patientenverwaltung (Tel . -2740; -2299) stehen für weitere Rückfragen gern zur Verfügung . Über den Umfang der „ärztlichen Wahlleistungen“ als Privatpatient mit Chefarzt- wahl und deren Vergütung informiert Sie der zuständige Chefarzt bei der medizinischen Aufnahme . Den Abschluss der verwaltungs seitigen Aufnahme stellt der „Behandlungsvertrag“ evtl . ergänzt durch die „Wahlleistungsvereinbarung“ dar . Ihre Aufnahme durch die medizinischen und pflegerischen Bereiche Über die Anmeldung/Patientenaufnahme wird die Aufnahmeschwester informiert, die den jeweils zuständigen Arzt informiert bzw . die erforderlichen medizinischen Untersuchungen einleitet . Eine Einweisung in ein Kranken- haus bedeutet nicht gleichzeitig die sofortige stationäre Auf- nahme . Im Rahmen einer vorstationären Behandlung ist die stationäre Behandlungsbedürftigkeit zu prüfen . Vorstatio- näre Behandlungen können an mehreren Tagen stattfinden und werden in der Ambulanz durchgeführt . Vor Operationen und ähnlichen Eingriffen werden Sie durch die beteiligten Ärzte über die Risiken und Chancen des Eingriffs und des Heilungsprozesses u .a . anhand von Aufklärungsbögen umfangreich informiert . Stellen Sie bitte in diesen Auf- klärungsgesprächen alle Ihnen vorkommenden Fragen . Im Anschluss bitten wir Sie um die schriftliche Bestätigung, dass das Aufklärungsgespräch stattgefunden hat und Sie mit der Operation/dem Eingriff einverstanden sind . Bei Notfallpatienten gilt ein abgekürztes Aufnahmeverfahren . Erforderliche Unterlagen Um Ihre persönlichen Daten aufnehmen zu können, benötigen wir Ihren gültigen Personalausweis mit Lichtbild und Ihre gültige Krankenversicherungskarte (KV-Karte) . Bei einer Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt benötigen wir darüber hinaus den Einweisungsschein . Aus medizinischer Sicht wäre es gut, wenn Sie weitere Unterlagen über frühere Erkrankungen, die nicht in unserem Haus behandelt wurden, mitbringen . Dies gilt auch für die Angabe von Medikamenten, die Sie derzeit einnehmen . Diese Angaben benötigt der Arzt u .a ., um sich einen umfas- senden Überblick über die Entstehung, den Verlauf und die Heilungsmöglichkeiten Ihrer Krankheit machen zu können . Notwendige persönliche Dinge Bringen Sie bitte nur die für Ihren Aufenthalt unbedingt notwendigen Dinge mit . Hierzu gehören: Zahnbürste, Zahnpasta, Becher, evtl . ein Behältnis für den Zahnersatz, Duschgel, Shampoo, Handtücher, Waschlappen, Kamm bzw . Haarbürste, Rasierzeug, Kosmetik und Taschentücher . An Kleidung sollten Sie mitbringen: Nachthemden oder Schlafanzüge, Bade- oder Morgenman- tel, Hausschuhe, Strümpfe, Unterwäsche, Freizeitkleidung . Die Aufnahme ins Klinikum
  • 19 Der Tagesablauf Das Klinikum kann nur reibungslos funktionieren, wenn Mitarbeiter und Patienten in der Organisation „mitspielen“ . Eine Notfallbehandlung ist ein Teil der täglichen Versorgung und muss nach Dringlichkeit in den Tagesablauf eingefügt werden, die zu Wartezeiten führen können . Unsere Mitarbeiter arbeiten ständig an Verbesserungen in der Organisation . Falls es dennoch einmal „hakt“, haben Sie bitte Verständnis . Sie können uns helfen, wenn Sie uns in der Bewältigung des regulären Tagesablaufes unterstützen . Aufenthalt außerhalb des Krankenzimmers Es ist für Sie, aber auch für uns erfreulich, wenn Sie durch die fortschreitende Genesung nicht mehr an das Kranken- bett gebunden sind . Orientieren Sie sich bitte aber an den Anweisungen Ihres Arztes, wann Sie das Zimmer verlassen dürfen . Um einen Überblick über die Patienten zu erhalten, ist es wünschenswert, dass Sie sich beim Verlassen der Station im Stationszimmer abmelden . Seien Sie bitte während der Visiten-, Behandlungs- und Essenszeiten in Ihrem Zimmer . Für den Aufenthalt außerhalb des Krankenzimmers stehen Ihnen die Aufenthaltsräume der Stationen sowie die Freian- lagen zur Verfügung . Bitte verlassen Sie aber aus Haftungs- gründen nicht das Krankenhausgelände . Der Aufenthalt im Klinikum Anzeige Ü B E R 1 50 J A H R E F . A D . M Ü LL E R S Ö H N E Taunusstraße 44, D-65183 Wiesbaden So viELFäLtig wiE DiE NAtuR … ... und ein Höchstmaß an Er- fahrung bietet die Firma F. Ad. Müller Söhne auf dem Gebiet der Herstellung künstlicher Augen. Wir beraten unsere Patienten individuell und ver- helfen ihnen zu einem natürli- chen Äußeren. gerne informieren wir Sie näher: Telefon: + 49 (0) 6 11 - 52 48 64 Fax: + 49 (0) 6 11 - 52 72 85 E-Mail: [email protected] Internet: www.muellersoehne.com
  • 20 Wir freuen uns mit Ihnen, wenn nach einem Krankenhaus- aufenthalt der Tag der Entlassung bevorsteht . Die Entlassung erfolgt, wenn Sie nach Auffassung des zuständigen Arztes keiner stationären Behandlung mehr bedürfen . In der Regel wird nach der Entlassung der weitere Heilungsprozess durch Ihren Hausarzt betreut . Es kann aber erforderlich sein, dass bestimmte Nachuntersuchungen wei- terhin durch unsere Ärzte wahrgenommen werden müssen . Diese werden ambulant im Rahmen einer „nachstationären Behandlung“ durchgeführt . Auch hier können mehrere Behandlungstage anfallen . Ihr Stationsarzt wird Sie über alle Maßnahmen informieren, die Sie zu Hause im Hinblick auf Ihre Krankheit zu beachten haben . Ein Kurzbericht informiert umgehend Ihren Hausarzt über Ihre Krankheit und die Möglichkeiten der Weiterbe- handlung . Ihm folgt ein detaillierter Abschlussbericht . Die Unterlagen über Ihre Krankheit wie Röntgenaufnahmen und Befunde werden über 30 Jahre in unserem Archiv aufgeho- ben . Wir können Ihnen versichern, dass die gespeicherten Daten den strengen Bestimmungen des Datenschutzge- setzes unterliegen . Bevor Sie unser Krankenhaus verlassen, bitten wir Sie noch- mals zur Patientenaufnahme zu gehen, um dort erforderliche Verwaltungsformalitäten zu erledigen . Für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen rechnet das Krankenhaus direkt mit den Krankenkassen ab . Darüber hinaus gibt es jedoch Leistungen, die zusätzlich berechnet werden . Hierzu gehören: ■ die Bezahlung der gesetzlichen Zuzahlungen ■ die Abrechnung von Wahlleistungen, sofern nicht im Versicherungsumfang enthalten „Informationen über den Pflegekostentarif“ Falls Sie körperlich hierzu nicht in der Lage sind, bitten Sie das Pflegepersonal bzw . Ihre Angehörigen um Mithilfe . Ergänzende Hinweise für Privatpatienten: Nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus erhalten Sie – meist mit etwas Zeitversatz – eine oder mehrere Abrechnungen der Chefärzte, die Sie mit Angabe der Bankverbindung des Klinikums Frankfurt Höchst bitte als Leistungsnachweis Ihrer privaten Krankenversicherung vorlegen . Sollten Sie zu dieser Abrechnung Fragen haben, stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Debitorenbuch- haltung sehr gern zur Verfügung . (Tel . 069 3106-3096; -3097; -3534) Pflege nach dem Krankenhausaufenthalt Während Ihres Krankenhausaufenthaltes kann es sich ergeben, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung auch nach der Entlassung auf Hilfe angewiesen sind . Art und Umfang werden der Stationsarzt und die Sozialarbeiterin gemeinsam mit Ihnen beraten und erste Schritte einleiten . Schwerpunkte bilden dabei: ■ Häusliche/ambulante Pflege ■ Kurzzeitpflege ■ Essen auf Rädern ■ Hauswirtschaftspflege ■ Hausnotruf ■ Pflegeheim Für Ihre weitere Genesung wünschen wir Ihnen alles Gute! Die Entlassung aus dem Klinikum
  • 21 A Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) Die Allgemeinen Vertragsbedingungen regeln die Vertragsbeziehungen zwischen dem Patienten und dem Klinikum Frankfurt Höchst . Mit der Unterschrift auf dem Behandlungsvertrag erklärt sich der Patient mit den AVB ein- verstanden . Alkohol Alkohol kann den Heilungsprozess stören . Deshalb darf der Genuss alkoholischer Getränke nur mit dem Einverständnis des Arztes in der von ihm genehmigten Art und Menge erfolgen . Angehörige Kontaktdaten Ihrer Angehörigen können Sie auf Wunsch in der Patientenaufnahme angeben . Anregungen, Lob oder Kritik Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum Frankfurt Höchst sind bestrebt, Ihnen eine optimale Versorgung zu bieten . Ist eine Behandlung einmal nicht optimal, nehmen wir Ihre Anregungen und Kritik gerne auf . Haben Sie Anregungen oder wollen Sie Lob bzw . Kri- tik äußern? Dann wenden Sie sich bitte an das zustän- dige Beschwerdemanagement (Tel . -2290 und -2512), Ihren Stationsarzt oder Ihre Stationsschwe- ster . Darüber hinaus stehen Ihnen der zuständige Chefarzt, die Pflegedienstleitung und die Kranken- hausverwaltung für Ihre Sorgen zur Verfügung . Wir sind an Ihrer konstruktiven Kritik sowie an Anregungen zur Verbesserung Ihrer Versorgung interessiert . Am Ende Ihres Aufenthalts bitten wir Sie um Beantwortung des Pati- entenfragebogens, der auf der Station erhältlich ist . Sie können ihn in die entsprechend gekennzeichneten Brief- kästen auf den Stationen oder an der Patientenaufnahme einwerfen . Ihr Fragebogen wird anonym (d .h . ohne Namens- nennung) ausgewertet und den verschiedenen Bereichen im Krankenhaus zur Verfügung gestellt . Wenn Sie eine Antwort wünschen, bitten wir um Ihre Adresse . Ärzte Für Ihre Behandlung ist der jeweilige Stationsarzt unmittel- bar zuständig . Zusätzlich überwachen der Chefarzt und der Oberarzt Ihrer Klinik ständig Ihre Behandlung . Unsere Ärzte sind auf eine gute Kooperation mit Ihnen ange- wiesen . Es ist für den Heilungsprozess von großer Bedeu- tung, dass Sie unseren Ärzten alle Fragen zu Ihrer Krankheit offen und vollständig beantworten . Scheuen Sie sich auch nicht, Nebensächlichkeiten zu erwähnen . Der Arzt kann unter Umständen daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnen . Berichten Sie dem Arzt bei der Visite, wie Sie sich fühlen, ob Ihnen die verordneten Medikamente helfen, ob Ihnen das Essen bekommt und wie Ihre Verdauung funktioniert . Lassen Sie sich bitte von Ihrem Stationsarzt fortlaufend über Ihr Krankheitsbild informieren . Unsere Ärzte sind verpflichtet, Sie über die vorgesehenen Behandlungsmaß- nahmen, Untersuchungen, Operationen und die Wirkungs- weise der verordneten Medikamente aufzuklären . Wenn Sie oder Ihre Angehörigen die Ärzte sprechen wollen, nutzen Sie bitte die entsprechenden Sprechzeiten oder vereinbaren Sie einen Termin . Nähere Informationen gibt Ihnen Ihr Stationsarzt oder das Pflegepersonal . Das Klinikum Frankfurt Höchst von A – Z
  • 22 Arztbriefe Die so genannten Arztbriefe werden nach Ihrer Entlassung für Ihre/n Hausärztin/Hausarzt erstellt . Es ist deshalb wichtig für uns, deren/dessen Anschrift zu kennen . Geben Sie diese am besten bereits bei der Aufnahme – sonst bitte bei der Stationsleitung oder der/dem Stationsärztin/Stationsarzt – an . Aufnahme Die Patientenaufnahme befindet sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A) neben der Information (Tel . -2316; -2651; -2794; -2713) . Besonderheiten: Kinder werden über die Kindernotfall- ambulanz aufgenommen . Geburten über die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Kreißsaal) . Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag 7 Uhr – 16 Uhr Freitag 7 Uhr – 15 Uhr Außerhalb der regulären Arbeitszeiten und am Wochen- ende erfolgt die Aufnahme in der Zentralen Notaufnahme (Gebäude K) . Aufenthaltsräume Wenn es Ihnen auf Grund Ihres Gesundheitszustandes mög- lich ist und Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihnen erlaubt aufzustehen, können Sie die Aufenthaltsräume der einzelnen Krankenstationen oder die Patienten- und Besuchercaféteria aufsuchen . Ausweis Bei der Aufnahme in unser Klinikum müssen wir natürlich wissen, wer Sie sind . Aus rechtlichen Gründen dürfen wir uns dabei nicht nur auf Ihre Angaben oder die Ihrer Angehörigen verlassen, sondern müssen die Vorlage von Ausweispapieren verlangen . Selbstverständlich werden alle Angaben zur Person vertraulich behandelt . Ärztinnen, Ärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses haben die Schweigepflicht und die Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten . B Bank (siehe „Geldautomat“) Begleitperson Insbesondere bei Kindern als Patienten kann die Aufnahme einer Begleitperson medizinisch erforderlich sein . Diese ergänzende Aufnahme ist für Sie kostenfrei (bis Eintritt Schulalter) . In sonstigen Fällen können wir Ihnen – sofern Raumkapazi- täten zur Verfügung stehen – als kostenpflichtige Wahlleistung die Aufnahme einer Begleitperson anbieten . Besucherinnen und Besucher Auch uns freut es, wenn Sie Besuch bekommen . Deshalb haben wir auch eine großzügige Regelung der Besuchszeiten getroffen . Wir bitten Sie aber, sich nicht zu viel Besuch zuzumuten, weil es sonst für Sie selbst, aber auch für Ihre Mitpatientinnen und Mitpatienten zur Last werden könnte . Besuchszeiten Besuche sind im gesamten Klinikbereich zu den üblichen Tageszeiten gestattet . Dabei sind die festgelegten Ruhezeiten (12 Uhr – 13 Uhr, 20 Uhr – 7 Uhr) zu beachten . Ausnahmen: ■ Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinik für Kinderchirurgie, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Wochenbettstation) täglich von 14 Uhr bis 19 Uhr ■ Intensivbehandlungsstationen: nach Vereinbarung 15 Uhr bis 19 Uhr (pro Patient eine Person) Im Einvernehmen mit der Ärztin/dem Arzt können Sonderregelungen getroffen werden . Beurlaubung Eine Beurlaubung unterbricht den Behandlungsprozess und ist daher nur aus zwingenden Gründen möglich . Hierzu ist die Genehmigung Ihres Stationsarztes sowie der Krankenkasse erforderlich .
  • 23 Bibliothek (siehe „Patientenbücherei“) Blumen Vasen stehen auf den jeweiligen Stationen zur Verfügung . Wir bitten Sie aus hygienischen Gründen, keine Topf- pflanzen mit Erde von Ihren Verwandten und Freunden anzu- nehmen . Brand- und Katastrophenfall Bitte orientieren Sie sich zu Beginn Ihres Aufenthalts über die Fluchtwege anhand der ausgehängten Flucht wegepläne . Im Brandfall beachten Sie folgendes: ■ Ruhe bewahren ■ Fenster und Türen schließen ■ Anweisungen des Personals befolgen ■ Das Krankenhaus auf den gekennzeichneten Fluchtwegen verlassen ■ Benutzen Sie auf keinen Fall den Aufzug . Briefkasten Ein Briefkasten der Deutschen Post befindet sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A) links neben den Aufzügen . Entleerungszeiten: Montag bis Freitag 16 .45 Uhr und 18 .15 Uhr Samstag 12 .00 Uhr Sonntag 9 .30 Uhr Briefmarken Erhalten Sie an der Kasse oder im SB-Shop im Foyer des Hauptgebäudes (Gebäude A, Erdgeschoss) . C Caféteria (siehe SB-Laden) D Datenschutz Wir werden Sie während Ihres Krankenhausaufenthaltes mehrfach bitten, unterschiedlichsten Mitarbeitern unseres Hauses etwas über Ihre Person und Ihre Krankheit zu berich- ten . Solche persönlichen Informationen sind durch den Datenschutz gegenüber Unbefugten geschützt . Alle Mitarbeiter unseres Hauses unterliegen der Schweige- pflicht . Dies gilt auch bei Auskünften am Telefon gegenüber Angehörigen . Sie können unsere Mitarbeiter in besonderen Fällen von der Schweigepflicht entbinden . Hierzu benötigen wir die namentliche Nennung der Auskunftspersonen . E Elektrische Geräte Aus brandschutzrechtlichen Gründen dürfen im Klinikum nur geprüfte elektrische Geräte verwendet werden, erkennbar am CE-Zeichen . Einkaufsmöglichkeiten (siehe SB-Laden „Kanne Café“) Essen Unser Küchenpersonal ist bemüht, Ihnen eine ausreichende, schmackhafte und abwechslungsreiche Kost zuzubereiten . Sollte es Ihnen dennoch einmal nicht so gut schmecken wie zu Hause, dann bedenken Sie bitte, dass die Koch-, Würz- und Eßgewohnheiten höchst unterschiedlich sind . Wir sind aber für Verbesserungs- vorschläge jederzeit dankbar (Patientenfragebogen) . Der Speiseplan liegt ab Donnerstag der Vorwoche für Sie zur Einsicht auf den Stationen aus . In der Regel bieten wir Ihnen zum Mittagessen drei Wahlmöglichkeiten an, die Sie am Vortag bestellen können . Wenn Ihnen die Mahlzeit nicht ausreichend erscheint, haben Sie die Möglichkeit, auf den Speiseanforderungskarten das Plus-Zeichen anzukreuzen . Für Patienten, die auf Grund ihrer Erkrankung eine spezielle Diätkostform benötigen, liegt ein gesonderter Diätspeiseplan vor .
  • 24 Entlassung Wir freuen uns mit Ihnen darüber, wenn Sie wieder gesund sind und nach Hause dürfen . Der genaue Zeitpunkt für Ihre Entlassung kann jedoch nur von Ihrer/Ihrem behandelten Ärztin/Arzt festgelegt werden . Anstrebenswert ist eine Entlassungszeit zwischen 10 Uhr und 11 Uhr, um neu ankommenden Patienten einen frühen Einzug zu ermöglichen . Wer ohne Einwilligung bzw . gegen ärztlichen Rat das Krankenhaus verlässt, muss die Verantwortung für mögliche gesundheitliche und finanzielle Folgen selbst tragen . Ihre Stationsärztin/Ihr Stationsarzt wird Ihnen Ratschläge für künftiges Verhalten mit auf den Weg geben . Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt erhält einen schriftlichen Abschlussbericht (siehe „Arztbrief“) . F Fernsehen/Rundfunk Sämtliche Patientenzimmer sind mit je einem Fernsehapparat/Radio ausgestattet . Zur Aktivierung benötigen Sie eine Telefonkarte, die Sie an einem der Telefonkartenautomaten für 15 EURO erwerben können . Bei der Entlassung erhalten Sie das nicht verbrauchte Geld inkl . Pfand am Automaten zurück, sofern Sie die Karte nicht zusätzlich als Telefonkarte benutzen . In der Patientenanmeldung, an der Information im Gebäude A und auf den Stationen erhalten Sie die Patienteninformation zur Nutzung von Telefon, Fernsehen und Radio . G Geldautomat In der Eingangshalle des Gebäudes A steht Ihnen für Abhebungen und Einzahlungen von der Frankfurter Sparkasse während der allgemeinen Öffnungszeiten ein Geldautomat zur Verfügung: Montag bis Sonntag von 6 .30 Uhr – 20 .00 Uhr . Die „Grünen Damen“ und die „Gelben Damen“ Die „Grünen Damen“ und die „Gelben Damen“ sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Klinikums Frankfurt Höchst . „Grüne Damen“ erkennen Sie an der hellgrünen Dienstkleidung . Ihre Aufgabe ist es, Patienten während des Krankenhausaufenthaltes durch Besuche, kleine Besorgungen oder einfach durch „Zeit haben“ zu beglei- ten . Das Pflegepersonal auf der Station vermittelt gern einen Kontakt . „Gelbe Damen“ tragen eine gelbe Dienstkleidung und unter- stützen Patienten bei der Erledigung der Aufnahme-formali- täten sowie damit zusammenhängenden Fragen . Gottesdienst (siehe auch „Seelsorge“) Die Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst besteht an Sonn- und Feiertagen um 10 Uhr . Die Gottesdienste, im Wechsel gestaltet von der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge, finden im Gemeinschaftsraum des Klinikums Frankfurt Höchst im zweiten Stock des Haupt- gebäudes (Gebäude A) statt . Auf Wunsch werden Patienten von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Krankenhausseelsorge im Rollstuhl oder im Bett zum Gottesdienst abgeholt (ev . Seelsorge Tel . -2967; kath . Seelsorge Tel . -2926) . H Haftung Das Klinikum haftet nicht bei Verlust von Geld und Wertsachen in den Krankenzimmern . Diese können an der Kasse im Gebäude A unentgeltlich in Verwahrung gegeben werden (siehe „Kasse“) . Aus rechtlichen Gründen kann die Rückgabe nur an Sie oder eine schriftlich bevollmächtigte Person erfolgen . Haustiere Aus hygienischen Gründen können wir Ihnen und Ihren Besuchern leider nicht gestatten, Haustiere mit ins Krankenhaus zu bringen .
  • 25 Hygiene Die Mitarbeiter unserer Kliniken und der Reinigungsdienst halten alle Einrichtungen so sauber wie möglich . Sie unter- stützen uns in diesem Bemühen, wenn Sie Ihre Abfälle in die dazu vorgesehenen Behälter werfen . Übrigens, wir unterstüt- zen auch die Mülltrennung (Grüner Punkt) . Unterstützen Sie uns in diesem umweltbewussten Handeln . I Internet Im Foyer des Hauptgebäudes (Gebäude A) steht Ihnen gegen Gebühr ein Internetterminal zur Verfügung . Weiterhin besteht die Möglichkeit, über den Telefon- anschluss im Patientenzimmer (mittels eines eigenen Laptops) das Internet zu nutzen . Melden Sie dies bitte bei der Schaltung Ihrer Telefonkarte den Mitarbeiterinnen/ Mitarbeitern unserer Telefonzentrale . Leider ist die Anzahl der Nutzer bisher noch begrenzt . Wir sind aber bemüht, die- sen Zugang zukünftig allen Interessenten zu bieten . K Kasse Die Kasse ist zuständig für alle im Zusammenhang mit Ihrem Aufenthalt abzuwickelnden Geldgeschäften (u .a . Zahlung von Verordnungsgebühren, Telefonrechnung, Eigen- anteil für den stationären Aufenthalt) . Daneben können Geld und Wertsachen unentgeltlich in Verwahrung gegeben werden . Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 10 Uhr – 12 Uhr 12 .30 Uhr - 14 Uhr Krankenunterlagen Die Unterlagen über Ihre Behandlung in unserem Klinikum mit darin verzeichneten medizinischen Daten sind für die Ärztin/den Arzt bestimmt . Sie unterliegen der besonderen ärztlichen Schweigepflicht . Wenn Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt oder eine andere medizinische Stelle Angaben über Ihre medizinischen Daten benötigen, dürfen wir sie grundsätzlich nur dann weitergeben, wenn Sie unsere Ärztinnen/Ärzte schriftlich von der ärztlichen Schweigepflicht befreien . In Zweifelsfragen wenden Sie sich bitte an die Stationsärztin/den Stationsarzt . Kiosk (siehe „SB-Laden“) Krankenschwester/-pfleger Die Krankenschwestern/-pfleger sind Ihr erster Ansprechpartner auf der Station . Sie bemühen sich Tag und Nacht um Ihr Wohlbefinden . Haben Sie bitte Verständnis, wenn das Pflegepersonal nicht immer sofort Ihren Wünschen nachkommen und nicht ständig bei Ihnen sein kann . Dies gilt besonders in der Nacht . Beachten Sie bitte, dass Notfälle und schwerkranke Patienten den Vorrang haben müssen . Haben Sie bitte auch Verständnis, dass durch den Schichtdienst nicht immer dieselben Pflegekräfte zu Ihnen kommen können . Wenn Sie dennoch unzufrieden sind, spre- chen Sie bitte mit der Stationsschwester . M Medikamente Nehmen Sie die Medikamente, die Sie im Krankenhaus erhalten haben, bitte gewissenhaft ein . Sollten Sie merken, dass Ihnen das eine oder das andere Medikament nicht bekommt, sagen Sie es bitte unverzüglich Ihrem Stationsarzt . Medikamente, die Sie mitgebracht haben, sollten Sie nicht ohne Einwilligung des Stationsarztes weiter einnehmen . Der Gebrauch derartiger Medikamente ohne das Wissen unserer Ärzte kann im Zusammenwirken mit anderen Präparaten zu Unverträglichkeiten führen, die gefährlich sein können .
  • 26 Menüauswahl (siehe „Verpflegung“) Telefon (öffentlich) Im gesamten Klinikum sind öffentliche Telefone (Münz- und Kartentelefone) vorhanden . P Parken Für Patienten und Besucher stehen ein gebührenpflichtiger Parkplatz an der Gotenstraße und ein Parkhaus direkt am Krankenhaus zur Verfügung . Stationäre Patienten der Klinik haben die Möglichkeit, ihr Fahrzeug zu ermäßigten Preisen im Parkhaus an der Gotenstraße (direkt gegenüber der Klinik) abzustellen . in der ersten Woche 30 EURO jede weitere Woche 20 EURO Der Wochenvertrag ist im Voraus direkt mit dem Parkhaus abzuschließen . Patientenbücherei Zur Entspannung und zur Abwechslung steht allen Patienten die Patientenbücherei der Krankenhaus- seelsorge im Erdgeschoss des Zentralbaues, Raum 063, zur Verfügung . Öffnungszeiten: Montag – Freitag 12 Uhr – 13 Uhr . Patientenfürsprecher(in) Sofern Sie sich mit Anregungen, Beschwerden oder Problemen nicht unmittelbar an die zuständigen Stellen unseres Klinikums wenden möchten, stehen Ihnen auch Patientenfürsprecher/innen als neutrale Ansprechpartner/ innen zur Verfügung . Die Patientenfürsprecherinnen/ Patientenfürsprecher sind gemäß dem Hessischen Krankenhausgesetz durch die Stadtverordnetenversamm- lung der Stadt Frankfurt am Main gewählt und ehrenamtlich tätig . Sie sollen die Anliegen der Patientinnen und Patienten vertreten und können sich unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden . Die Patientenfürsprecher/innen sind im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A), Zimmer Nr . A-EG 061 montags von 17 Uhr bis 18 Uhr und donnerstags 10 Uhr bis 11 Uhr zu erreichen . Neben diesen regelmäßigen Sprechzeiten können auch andere zeitliche Vereinbarungen getroffen werden . Telefonisch erreichen Sie die Patientenfürsprecher(innen) unter Tel . -2173 zu den angegebenen Zeiten . Alternativ können Sie auch eine schriftliche Nachricht über die hausinterne Poststelle (Post- fach im Erdgeschoss des Hauptgebäudes) zukommen las- sen . Die Patientenfürsprecher(innen) werden sich dann unverzüglich mit Ihnen in Verbindung setzen . Persönliches Ins Klinikum sollen nur die notwendigsten Kleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände mitgebracht werden . Geld- und Wertsachen können bei der Kasse in Ver- wahrung gegeben werden (siehe „Kasse“) . Bitte geben Sie Ihre Wertsachen möglichst gleich Ihren Angehörigen mit nach Hause . R Rauchen Rauchen schadet nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren Mitpatienten . Im gesamten Klinikum ist das Rauchen untersagt . Ruhezeiten Ruhezeiten sind erforderlich, um eine kontinuierliche Genesung einzuhalten . Wir bitten Sie daher, die Mittagsruhe von 12 Uhr bis 13 .30 Uhr einzuhalten . Die Nachtruhe beginnt um 20 Uhr .
  • 27 Raum der Stille Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A) befindet sich der „Raum der Stille“ . Dieser Raum steht Patienten, Angehörigen, aber auch Mitarbeitern aller Religionen und Konfessionen zum Beten, Meditieren oder einfach nur zum Nachdenken offen . Der Raum ist Tag und Nacht geöffnet; er liegt in der Nähe des Treppenhauses und ist ausgeschildert . S Schulunterricht Für schulpflichtige Kinder und Jugendliche kann auch im Klinikum Unterricht durch ein qualifiziertes Lehrerteam erteilt werden, soweit dies aus ärztlicher Sicht möglich und angezeigt ist . Näheres können Sie über die Stationsleitung erfahren . SB-Laden „Kanne Café“ Patienten- und Besucher-Caféteria Ersetzen durch: Im Foyer des Gebäudes A finden Sie eine Patienten- und Besuchercaféteria . Der Selbstbedienungs- laden wird von einem Pächter betrieben . Das Café bietet ein reichhaltiges Sortiment an Shopartikeln und Kiosk- ware sowie ein anspruchsvolles Caféambiente mit einer geschmackvollen Auswahl an Speisen und Getränken .Hier können Sie alle Dinge des persönlichen Bedarfs sowie auch Zeitungen, Zeitschriften und vieles andere einkaufen . Auf die Preisgestaltung haben wir keinerlei Einfluss . Öffnungszeiten: Montag – Freitag 8 Uhr – 19 Uhr Samstag - Sonntag 10 Uhr – 18 Uhr Feiertag 10 Uhr – 18 Uhr Seelsorge (siehe auch „Gottesdienst“) Im Klinikum Frankfurt Höchst gibt es eine evangelische und eine katholische Krankenhausseelsorge . Die Seelsorgerinnen und Seelsorger besuchen die Patienten, soweit es ihnen möglich ist, auf der Station . Sie sind unter den folgenden Rufnummern telefonisch erreichbar: 069 3106–2967 evangelisch, 069 3106–2926 katholisch . Verlässlich anzutreffen sind die Seelsorgerinnen und Seel- sorger montags bis freitags von 12 Uhr bis 13 Uhr in den Räumen der Krankenhausseelsorge im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (A): Raum 060 und 061: evangelische Seelsorge, Raum 062 und 063: katholische Seelsorge . Standesamtliche Angelegenheiten (für die Eltern von neugeborenen Kindern) Zur Geburt Ihres Kindes gratulieren auch wir sehr herzlich und wünschen Ihnen und vor allem dem neuen Familien- mitglied alles Gute . Nach der Geburt Ihres Kindes ist unser Haus verpflichtet, innerhalb von sieben Kalendertagen die Anmeldung beim hiesigen Standesamt vorzunehmen . Hier für steht Ihnen Frau Müller, Tel . -3186, oder ihre Vertre- tung in der Patientenverwaltung (Hauptgebäude, Zimmer 007) in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 15 Uhr und Freitag von 8 Uhr bis 13 Uhr gern zur Verfügung . • Welche Unterlagen werden für die Beurkundung und zur Weiterleitung an das Standesamt benötigt. - bei Verheirateten: Stammbuch oder eine beglaubigte Abschrift des Familienbuches und die Unterschrift beider Eltern - bei ledigen Müttern & Vätern: • Geburtsurkunde der Mutter sowie die Unterschrift der beiden Eltern • ggf . Vaterschaftsanerkennung - bei geschiedenen Müttern, die in Deutschland geheiratet haben: • eine beglaubigte Abschrift des Familienbuches der geschiedenen Ehe mit Scheidungsvermerk - bei eingebürgerten Staatsbürgern: • Einbürgerungsurkunde - bei ausländischen Mitbürgern: • die Pässe beider Elternteile sowie die internationale Heiratsurkunde mit beglaubigter Übersetzung bzw . die Heiratsurkunde im Original - Marokkanische Staatsbürger • benötigen vom Konsulat eine Bescheinigung, dass es sich bei dem gewünschten Vornamen um einen männlichen oder weiblichen Vornamen handelt .
  • 28 • Für welche Beurkundungen/Eintragungen sind Gebühren zu entrichten und in welcher Höhe? ▪ Eintragung der Geburt ins Stammbuch inklusive 3 Geburtsurkunden = 25,00 € ▪ 3 Geburtsurkunden ohne Eintragung ins Stammbuch = 20,00 € ▪ die Erstausfertigung einer internationalen Geburtsurkunde = 10,00 € ▪ jede zusätzliche Geburtsurkunde - deutsch oder international - = 5,00 € ▪ zuzüglich etwaiger Versandgebühr per Einschreiben = 3,00 € Die Gebühren müssen bei Frau Müller oder ihrer Vertretung in Zimmer 007 der Patientenverwaltung entrichtet werden . • Welche Urkunden (Geburtsbescheinigungen) werden vom Standesamt gebührenfrei erstellt? Alle Bescheinigungen für Kindergeld, Elterngeld, Kranken- kasse der Mutter (Mutterschaftshilfe) und kirchliche Zwecke . • Verfahren: Die Geburtsanzeige wird vom Klinikum Frankfurt Höchst an das Standesamt Frankfurt-Höchst geschickt . Die Sach- bearbeiterinnen beim Standesamt Höchst sind unter der Rufnummer 069 - 212 45571 zu erreichen . Adresse und Sprechstunden des Standesamtes in Frankfurt-Höchst: Seilerbahn 2 (hinter dem Bolongaro - Palast, Bolongarostr . 109) Mo, Di, Mi und Fr 7 .30 Uhr bis 12 Uhr Do 13 .30 Uhr bis 18 Uhr Die Urkunden/Stammbücher können beim Standesamt abgeholt oder Ihnen auf Wunsch per Einschreiben zugestellt werden . Vorsorglich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass eine sofortige Ausstellung der Urkunden auch beim Standesamt nicht möglich ist . Die Bearbeitungszeit beträgt ca . 1 Woche . T Taxi Wenn Sie ein Taxi bei der Entlassung benötigen, informieren Sie bitte den Pförtner oder das Pflegepersonal . Team Entlassmanagement Unser Entlassmanagement unterstützt Sie in wirtschaft- lichen, sozialen oder familiären Angelegenheiten . Insbesondere hilft es Ihnen und Ihren Angehörigen bei der organisatorischen Vorbereitung der Pflege oder Rehabilitation nach Ihrem Krankenhausaufenthalt . Sie erreichen das Team Entlassmanagement des Klinikums Frankfurt Höchst unter Tel . -3021; -2779; -3719; -2742; -3020; -2961 . Telefon Nahezu sämtliche Patientenbettstellplätze sind mit einem Telefon ausgestattet . Sie benötigen zur Aktivierung eine Telefonchipkarte, die Sie an einem der Telefonkarten- automaten für 15,00 € erwerben können . In der Patientenanmeldung, an der Information im Haupt gebäude und auf der Station erhalten Sie die Patienteninformation zur Nutzung von Telefon, Fernsehen und Radio . Grundgebühren: 1,50 € /Tag Einheit: 0,15 € Bitte haben Sie Verständnis, dass in den meisten Bereichen unseres Klinikums das Nutzen von Mobiltele fonen (Handy) untersagt ist, da diese medizinische Gerät schaften stören können .
  • 29 V Verlegung Manchmal ist es nötig, dass Sie Ihren Platz in Ihrem Kran- kenzimmer wechseln oder sogar auf eine andere Station verlegt werden müssen . Meistens sind medizinische Gründe die Ursachen . Ihre Pflegekräfte und Ärzte werden Ihnen die Ursachen gerne nennen . Haben Sie bitte Verständnis, dass Sie nach einer derartigen Verlegung nicht immer einen entsprechenden „Fensterplatz“ wieder erhal- ten können . W Wahlleistungen Für gesetzlich Versicherte entstehen außer durch Zu zahlungen keine weiteren Kosten durch den Krankenhausaufenthalt, weil wir diese Kosten direkt mit der Krankenkasse abrechnen . Neben den allgemeinen Leistungen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, so genannte Wahlleistungen in Anspruch zu nehmen . Dort gibt es auch weitere Informationen über Angebote . Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Informationen über den Pflegekostentarif, die Sie bei der Patientenaufnahme erhalten können . Z Zustimmung zu medizinischen Eingriffen/medizinische Aufklärung Vor der Durchführung von medizinischen Eingriffen haben Sie Anspruch auf eine ausführliche Information über Art, Umfang und Durchführung der beabsichtigten Therapie bzw . Eingriffsfolgen, z .B . Operationsnarben, Risiken und eventu- elle Komplikationen . Ergänzend erhalten Sie von unseren Mitarbeitern Aufklärungsbögen, in denen Ihnen Fragen gestellt werden . Die offene und vollständige Beantwortung der Fragen bilden für unsere Ärzte wichtige Informationen . Wenn Sie Fragen nicht verstehen oder andere Fragen zu dem bevorstehenden Eingriff haben, scheuen Sie sich nicht, diese zu stellen, unsere Ärzte werden Sie Ihnen gerne beantworten . Vor allen medizinischen Eingriffen, insbesondere Operationen, Narkosen und Endoskopien benötigen wir Ihre ausdrückliche Einwilligung . In der Regel wird diese Einwilligung schriftlich dokumentiert . Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie ausreichend unterrich- tet worden sind und Sie sich mit dem vorgeschlagenen Ein- griff einverstanden erklären . Bei Minderjährigen benötigen wir die Zustimmung der Eltern, bei schweren ärzt- lichen Eingriffen die beider Elternteile . Eine Ausnahme von der Einwilligung gibt es nur, wenn der Patient aufgrund sei- nes körperlichen Zustands (z .B . Bewusstlosigkeit) hierzu nicht in der Lage ist oder eine lebensbedrohliche Lage besteht, die keinen Zeitaufschub zulässt . * Falls in diesem Text männliche Formulierungen, wie z .B . Patienten, Mitarbeiter etc . verwendet werden, ist immer jeweils auch die weibliche Form gemeint . Anzeige HERZLICH WILLKOMMEN BEI GASTRO KANNE im Klinikum Frankfurt Höchst
  • 30 Anzeige AnzeigeAnzeige Unser Leben, unsere Ambitionen, unsere Frankfurter Sparkasse „Als Anwalt habe ich den Anspruch, alle Eventualitäten mit einzuplanen. Genauso geht es Claudia und mir als Eltern, was die Zukunft unserer Kinder betrifft.“ Damit Sie auch im Alter alles sicher im Griff haben: richtig vorsorgen mit der Frankfurter Sparkasse. Claudia und Harald Hotze Rechtsanwalt | Kunde seit 1989 w w w .fa ce bo ok .c om /F ra nk fu rt er Sp ar ka ss e 1822_Az_VS_Hotze_90x128_4c 20.08.12 11:25 Seite 1
  • 31 Das Hygieneteam des Klinikums Frankfurt Höchst vor Ort besteht aus zwei Hygienefachkräften, sowie einem Hygienetechniker, zwei Ärzten für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie mit Zertifikat Krankenhaushygiene (Zusatzbezeichnung Krankenhaushygiene) . Weiterhin wird die Krankenhaushygiene von einem externen Krankenhaushygieniker, insbesondere für die technische Hygiene, unterstützt . Die folgenden Aufgaben fallen dabei an: � Ansprechpartner für das medizinische Personal in allen Fragen der Krankenhaushygiene � Mithilfe bei der Erarbeitung und Erstellung von Hygieneplänen gemeinsam mit den Klinikmitarbeitern � Hygiene-Management von Patienten mit multiresistenten Erregern � Mitarbeit bei mikrobiologisch-hygienischen Visiten, Beratungen und epidemiologischen Untersuchungen � Durchführung krankenhaushygienischer Begehungen � Überwachung von hygienisch relevanten Maßnahmen � Schulung und praktische Anleitung des Personals � Mitwirkung bei Planungsgesprächen zur Planung und Durchführung von Bau- und Sanierungsvorhaben � Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten der Medizinfachberufe � Beratung der Zentralen Dienste in allen Fragen der Krankenhaushygiene Schulungen und Fortbildungen werden in allen kranken- haushygienisch relevanten Bereichen durchgeführt . In der Hygienekommission werden in regelmäßigen Abständen hygienerelevante Themen besprochen . Zur Hygienekommission gehören neben dem Hygieneteam auch die hygienebeauftragten Ärzte der einzelnen Kliniken sowie Vertreter anderer Abteilungen . Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt a .M . Das Klinikum Frankfurt Höchst ist Gründungsmitglied im MRE-Netzwerk Rhein-Main, vertreten durch den leitenden Arzt Dr . Jörg Schulze, Institut für Laboratoriumsmedizin . Zudem beteiligt sich das Klinikum an der Aktion „Saubere Hände“ des Bundesministeriums für Gesundheit . Ansprechpartner im Hygieneteam: Dr. med. Jörg Schulze, Leitender Arzt Dr. med. Sabine Albert-Braun, Hygienefachärztin Andreas Lauer, Hygienetechniker Claudia Kupfer, Hygienefachkraft Petra Franke, Hygienefachkraft Telefon: 069 3106-2952 Stichwort Krankenhaushygiene Das Hygieneteam (v .l .n .r .): Dr . med . Jörg Schulze, Dr . med . Sabine Albert-Braun, Claudia Kupfer, Petra Franke und Andreas Lauer
  • 32 Gemeinsam stark gegen Krebs Jedes Jahr erkranken in Deutschland 436 .000 Menschen an Krebs . Eine Diagnose, der wir gemeinsam mit Ihnen durch einem Team kompetenter und motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Pflege und Medizin begegnen wollen . Im interdisziplinären Tumorzentrum Frankfurt Höchst (TFH) unter Leitung von Prof . Dr . med . Hans-Günter Derigs, Chefarzt der Onkologie, werden Screening, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung der Krebser- krankungen am Klinikum Frankfurt Höchst durchgeführt . Wir stehen zusammen mit unseren niedergelassenen Kollegen für eine übergreifende Gesamtversorgung und Palliativbehandlung . Das Tumorzentrum Frankfurt Höchst (TFH) ist zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie . Es erzielt exzellente Behandlungsergebnisse für onkologische Patienten über die gesamte Versorgungskette hinweg . Unsere Hauptaufgabe ist eine qualitätsgesicherte, evidenz- und leitlinienbasierte onkologische Versorgung maligner Erkrankungen . Unsere qualifizierten und motivierten Mitarbeiter sowie die gute Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern im Rhein-Main Gebiet schaffen eine hohe Zufriedenheit unserer onkologischen Patienten . Bei der Behandlung in einem Tumorzentrum profitiert der Patient von einem fachübergreifenden Ärzteteam unter einem Dach . D .h ., bei uns wird jeder Patient von mehreren unterschiedlichen Spezialisten behandelt . Diese treffen sich regelmäßig in Tumorboards, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln . Der Kranke erhält so die für ihn optimale Behandlung nach dem neues- ten Stand der Forschung, unabhängig davon, von welcher Fachrichtung er betreut wird . Hierzu gehören am Klinikum Frankfurt Höchst neben Onkologen, Gynäkologen, Urologen, Internisten/Gastroenterologen und Chirurgen, Neuro- chirurgen, HNO-Ärzten, Psychologen beispielsweise Radio- logen, die mit verschiedenen bildgebenden Verfahren die Erkrankung nachweisen, sowie Pathologen, die die Diagnose anhand der entnommenen Gewebeproben sichern können . Unter einem Dach vereint, können die verschiedenen Spezialisten jederzeit in Austausch treten und gemeinsam mit dem Patienten eine optimale Therapiestrategie erarbeiten, wie etwa in den regelmäßig stattfindenden Tumorboards, bei denen auch ambulant tätige Ärzte ihre Patienten vorstellen können . Der Zugang zu einer psychologischen Betreuung, zu Sozialdienst und zu Selbsthilfegruppen gehört ebenfalls zu den Vorteilen, die die Behandlung in einem Tumorzentrum dem Patienten bietet . Wir beteiligen uns aktiv an wissenschaftlichen Programmen und Studien, die der Verbesserung der Versorgung unserer Patienten dienen und erhöhen damit das Wissen der Patien- ten und der Bevölkerung über die häufigsten Krebserkrankungen . Die nachfolgend genannten Zentren bilden weitere Speziali- sierungen, die entweder direkt zum Tumorzentrum gehören wie das Brustzentrum (zertifiziert durch die DKG und inter- national durch die EUSOMA), das Gynäkologische Krebs- zentrum (zertifiziert durch die DKG) und das Darmzentrum (zertifiziert durch die DKG) oder als Kompetenzzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst mit ihrem Versorgungsangebot die Behandlung onkologischer Erkrankungen unterstüt- zen . Hierzu gehören das Kompetenzzentrum für chirur- gische Erkrankungen des Pankreas (zertifiziert durch die DGAV), das Kompetenzzentrum für chirurgische Koloprok- tologie (zertifiziert durch die DGAV), das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber (zertifiziert durch die DGAV) und das mit der GISG assoziierte Sarkomzentrum sowie die Pneumologie . Weitere Informationen: www .KlinikumFrankfurt .de
  • 33 Das Beratungsangebot des FamilienInformationsZentrums (FIZ) richtet sich an ambulante und stationäre Patienten, die an Krebs erkrankt sind . Ebenso wird für Angehörige, deren Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Krankheit leisten, eine bedürfnisorientierte Beratung und Hilfestellung angeboten . Bei einer Krebserkrankung kann individuelle Hilfe unter- schiedlicher Art zeitweise oder dauerhaft notwendig werden . In der Beratungsstelle FIZ wird gemeinsam eine Lösung für die Lebenssituation der Betroffenen gesucht . Sprechzeiten sind montags bis freitags jeweils von 11 Uhr bis 14 Uhr auf der Station A6L (Gebäude A, 6 . Stock) . Zum Team des FamilienInformationsZentrums gehören Petra Stefanski, Krankenschwester Alexandra Schneider, Fachkrankenschwester für Onkologie Haimanot Tadesse-Kassa, Fachkrankenschwester für Onkologie Gabriele Kilian, Pflegeexpertin für Brusterkrankungen Informationen und Beratung gibt es zu folgenden Themen: ■ Umgang mit den Nebenwirkungen der Chemotherapie/Bestrahlung ■ Beratung der pflegenden Angehörigen ■ Beratung bei häuslicher Krankenpflege (Versorgung) ■ Gesprächsangebote zu individuellen Problemen des Alltags die sich aus der Erkrankung und Therapie ergeben ■ Begleitung zu klinikinternen Arztgesprächen ■ Unterstützung im Umgang mit Anträgen Zudem werden Literaturempfehlungen zu bestimmten Krebserkrankungen, Adressen, Kontakte und vieles mehr angeboten . Die Beratung ist kostenfrei und findet anonymisiert statt . Weitere Informationen zum FIZ gibt es telefonisch unter 069 3106-3219 oder im Internet unter www .KlinikumFrankfurt .de ■ FamilienInformationsZentrum Krebs (FIZ) Beratungsstelle für krebskranke Patienten und deren Angehörige
  • 34 Schwerpunkt Pneumologie im Tumorzentrum Kontakt Leiter des Schwerpunktes Pneumologie Dr. med. Manfred Oestreicher Internist, Pneumologe, Hämato-Onkologe Telefon: 069 3106-3696 Telefax: 069 3106-3280 E-Mail: manfred .oestreicher@ KlinikumFrankfurt .de Die Pneumologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen der Lunge, der Bronchien, des Mittelfells (Mediastinums) sowie der Pleura und ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin . Der Schwerpunkt Pneumologie unter Leitung von Dr . med . Manfred Oestreicher, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie) vertritt die gesamte klinische Pneumologie mit einem breiten endoskopischen und funktionsdiagnostischen Leistungsspektrum: � Bronchoskopie � Argon-Beamer � Laser-Therapie � Stent-Implantation � EBUS-Untersuchungen � Kryosonde � Thorakoskopie � Spirometrie � Spiroergometrie � Bodyplethysmographie � Diffusionsmessung � Bronchiale Provokation � Broncholyse Test � Atemmuskelfunktion � Shunt-Messung � Schlaf-Apnoe-Screening � NIV Ein pneumologischer Veranstaltungszirkel für Patienten befindet sich in Vorbereitung . In regelmäßigen Abstän- den stehen dann Themen wie COPD, Raucherentwöhnung, Tuberkulose, Lungenkrebs, Luftnot und vieles mehr im Mit- telpunkt . Ein Schwerpunkt der Klinik für Chirurgie ist die Diagnostik und Therapie dieser Weichteiltumore . In interdisziplinärer
  • 35 Sarkomzentrum Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen Radiologie, Nuklearmedizin, Onkologie, Anästhesie und Pathologie bieten wir die höchst mögliche Versorgung unserer Patienten . Zudem besteht eine Kooperation mit dem Uni- versitären Zentrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt . Unter Sarkomen versteht man einen bösartigen Tumor, ausgehend vom Stütz- bzw . Bindegewebe . Abhängig vom Ursprung des Tumors lassen sich mehrere Sarkome unter- scheiden, wie z .B . das Liposarkom (von Fettzellen ausge- hend), das Leiomyosarkom (von Muskelzellen ausgehend), das Angiosarkom (von Glutgefäßen ausgehend) oder das Fibrosarkom (von Bindegwebszellen ausgehend) um nur einige zu nennen . Gemeinsam ist allen Sarkomen, dass sie sehr früh in bzw . über die Blutbahn metastasieren . Sarkome treten überwiegend an den Extremitäten, sowie am Rumpf und Retroperitoneum auf, wobei durchaus auch der Kopf oder der Hals befallen sein können . Eine eher seltene Form ist der Befall des Magen Darm Trakts, hier bezeichnet man diese Tumore als gastrointestinale Strumatumore (GIST) . Therapie eines Sarkoms Generell gilt, dass die Art der Therapie von der Lokalisation und Größe, sowie vom Differenzierungsgrad des Tumors abhängt . Mit Hilfe der mikroskopischen Untersuchungen des Pathologen lässt sich die Art des Gewebes (Tumortyp) sowie die Schwere der Entartung (Grading) bestimmen . Sarkome unterteilen sich in vier unterschiedliche Schwere- grade G 1-3 . Zusammen mit den Ergebnissen der körper- lichen Untersuchung und der erfolgten Schnittbildverfahren kann der Tumor dann in Form des in der Onkologie üblichen TNM-Schemas (T: Größe und Lage des Tumors, N: Lymph- knotenbeteiligung, M: Fernmetastasierung ) klassifiziert werden . Entsprechend der beiden beschriebenen Einteilungen lässt sich zusammenfassend ein Tumorstadium (I-IV) erheben, dass für die weitere Therapie wegweisend ist . Zu den Therapieoptionen gehören in erster Linie die chirur- gische Resektion, die Bestrahlung oder die Chemotherapie . Häufig ist zur optimalen Behandlung auch ein multimodales Therapiekonzept aus mehreren Einzeltherapien von Nöten . Allgemein gilt, dass bei niedrig entarteten Tumoren die Resektion in der Regel ausreichend ist, bei fortgeschrittenen Sarkomen, die nicht vollständig entfernt werden können, eine Bestrahlung die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens des Tumors deutlich reduziert . Was ist bei der Therapie zu beachten? Kommt es zu einer chirurgischen Intervention, ist der ausreichende lokale Sicherheitsabstand von größter Bedeu- tung . Die Resektion sollte daher im „Gesunden“ (R0) erfolgen . Bei Tumoren der Gliedmaße ist der Erhalt der Extremität ein vorrangiges Ziel . Unter Umständen ist eine isolierte Extremitätenperfusion (ILP) vor der eigentlichen Resektion sinnvoll, um den Tumor in seinem Ausmaß zu ver- kleinern oder bereits entstandene Metastasen mit zu behan- deln . Besondere Behandlungsverfahren: Isolierte hypertherme Extremitätenperfusion (ILP) Wenn ein bösartiger Tumor in den Arm oder den Beinen so groß ist, dass eine vollständige operative Entfernung fast unmöglich ist und nur eine Amputation eine Lösung sein könnte, kann die sogenannte isolierte hypertherme Extremi- tätenperfusion helfen . Die isolierte Extremitätenperfusion (ILP) als lokales, zytotoxisches Therapieverfahren kommt bei primär nicht resektablen Weichgewebsarkomen oder Melanomen der Extremitäten zur Anwendung . Ziel dieses Verfahrens ist es, durch eine Verkleinerung der Tumormasse die Resektion des Tumors in einem zweiten Eingriff zu ermöglichen und damit einer Amputation zu entgehen . Mehr Informationen: Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach Telefon: 069 3106 2498 E-Mail: [email protected] .de Sarkomsprechstunde Dr . med . Fabian Bormann Dr . med . Florian Wenger Montag 15 Uhr - 18 Uhr nach Vereinbarung über das chirurgische Sekretariat Telefon: 069 3106-2498 Telefax: 069 3106-2499 E-Mail: [email protected] .de
  • 36 Die Klinik für Augenheilkunde des Klinikums Frankfurt Höchst verfügt über vier Operationssäle, 48 Betten, eine Tagesklinik für ambulante Operationen sowie eine große Ambulanz mit mehreren Spezial abteilungen . Sie gehört damit zu den großen Augen abteilungen außer universitärer Einrichtungen in Deutschland . Patientinnen und Patienten werden vom niedergelassenen Augenarzt zur Operation oder weiterführenden Diagnostik überwiesen oder stellen sich als Notfall vor . Der Ambulanz sind folgende Spezialabteilungen angegliedert: ■ Abteilung für Vorderabschnittschirurgie (Katarakt, Glaukom, Hornhaut- und Liderkrankungen u .a .m .) ■ Abteilung für Erkrankungen des hinteren Augenab- schnittes (z . B . Netzhautablösung, altersbedingte Makuladegeneration – AMD, diabetische Retinopathie, angeborene Netzhauterkrankungen, u .a .m .) ■ Sehschule mit Kinderophthalmoplegie ■ Fotoabteilung ■ Abteilung für Elektrophysiologie: VEP, ERG, EOG (Diagnostik erblicher und erworbener Erkrankungen der Netzhaut und des Sehnerven) Sprechstunden (jeweils nur nach Terminvereinbarung und mit Überweisung vom Augenarzt): Allgemeine Ambulanz, Tel .: 069 3106-2975 Sehschule/Kinderophtalmologie, Tel .: 069 3106-2988 Privatsprechstunde, Tel .: 069 3106-2972 Behandlungsspektrum: ■ Operation des Grauen Stars (Katarakt) ■ Behandlung des Grünen Stars (Glaukom) - Laseroperationen - chirurgische Verfahren ■ Behandlung von Netzhauterkrankungen - Laseroperationen bei diabetischer Netzhauter- krankung, Gefäßverschlüssen, Netzhautlöchern, Frühgeborenenretinopathie - Operationen bei Netzhautablösungen und diabetischer Netzhauterkrankung - Operationen bei Erkrankungen der Stelle des schärfsten Sehens (Makulaforamen, epiretinale Gliose) - Eingriffe bei feuchter Makuladegeneration (Injektion, Netzhautrotation) ■ Operative und konservative Behandlung von Verletzungen des Auges und der Periorbitalregion ■ Behandlung von Tumoren der Aderhaut (Melanome, Metastasen) - Laseroperationen ■ Schielbehandlung (konservativ und operativ) ■ Behandlung von Hornhauterkrankungen - Hornhautverpflanzungen (Keratoplastik) - Amnionmembran-Aufnähung ■ Plastische und kosmetische Chirurgie - Operationen von Lidfehlstellungen, Schlupflieder - Entfernung von Hauttumoren mit plastischer Deckung (Basaliome, etc .) ■ Behandlung von Tränenwegserkrankungen ■ Refraktive Chirurgie – Implantierbare Kontaklinsen (ICL) - Korrektur der mittleren und hohen Myopie (-5 bis –20 Dioptrien) - Korrektur der Hyperopie (+4 bis +10 Dioptrien) Klinik für Augenheilkunde Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Claus Eckardt Sekretariat: Anne-Marie Ebert Telefon: 069 3106-2972 Telefax: 069 3106-3695 E-Mail: Prof .Eckardt-Sekretariat@ KlinikumFrankfurt .de
  • 37 Die Klinik für Chirurgie führt mit ihren verschiedenen Spezialgebieten sämtliche operative Verfahren im Gesamtgebiet der Chirurgie durch . Die technische Ausstattung entspricht mit HDTV-Video-Laparoskopie, stationärer DSA-Anlage für die endovaskulären Verfahren und Präparationsinstrumenten der letzten Generation dem neuesten Stand . Seit 2010 stehen auch ein Laser für Lungen- und Leberchirurgie sowie eine Herz-Lungen-Maschine zur isolierten Extremitätenperfusion (ILP) und zur hyperthermen intraperitonealen Chemoperfusion (HIPEC) zur Verfügung . Die einzelnen Teil bereiche werden durch hochqualifizierte Ärzte mit ihrem entsprechenden Team abgedeckt . Die hochspezialisierten Leistungen können auch außerhalb der regulären Dienstzeit erbracht werden, da neben dem Anwesenheitsdienst ein entsprechend fachlich qualifizierter Rufbereitschaftsdienst für Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie und Thoraxchirurgie vorgehalten wird . Die Klinik verfügt über eine eigene Wachstation (IMC), chirurgische Intensivstation und eine chirurgische Endoskopie, die jeweils mit der anäs- thesiologischen Klinik bzw . der gastroenterologischen Klinik verzahnt sind . Für die Patienten stehen insgesamt 82 stationäre Betten auf vier Stationen zur Verfügung . Die Klinik für Chirurgie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) erfolgreich als Kompetenzzentrum für chirurgische Kolo- proktologie (2008), als Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen des Pankreas (2012) und als Kompetenz- zentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber (2013) zertifiziert und ist assoziiertes Sarkomzentrum der GISG (2010) . Das Klinikum ist kontinuierlich an der Tumor- konferenz des Tumorzentrums Frankfurt Höchst (TFH) beteiligt . Für die Unterbringung der Privatpatienten besteht eine Pri- vatstation im 12 . und 13 . Obergeschoss mit Panoramablick über Frankfurt . Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie Spezialgebiete: ■ Große onkologische Chirurgie incl . Pankreas, Oesophagus und Leber ■ Sarkomchirurgie ■ Colo-proktologische Chirurgie incl . ausgefeilter Operationstechniken in der Behandlung des Rectumkarzinoms ■ ILP (Isolated Limb Perfusion) ■ ■ HIPEC (Hypertherme IntraPEritoneale Chemoperfusion) ■ Laparoskopische Chirurgie in allen Anwendungsgebieten ■ Endokrine Chirurgie incl . Chirurgie der Nebenschilddrüsen (Hyperparathyreoidismus) und der Nebennieren ■ Chirurgie von endokrinen Pankreastumoren (Insulinom, Gastrinom) ■ Konventionelle Gefäßeingriffe mit Spezialisierung auf Chirurgie der Carotis, krurale Bypasschirurgie und Aortenaneurysmachirurgie ■ Endovaskuläre Chirurgie, insbesondere mit endo- vaskulärer Stentimplantation bei Aortenaneurysmen, auch mit fenestrierten Prothesen ■ Chirurgie der intrathorakalen Organe bei gut- und bösartigen Erkrankungen, auch mit Anwendung mit spezieller Techniken mit Manschettenresektion am Bronchus und an den Gefäßen, Laserresektionen und endobronchiale Lasertherapie, endobronchiale Ultra- schalluntersuchungen und transbronchiale Punktionen ■ Chirurgie von mediastinalen Tumoren inkl . Myasthenia gravis und operative Korrektur von Trachealstenosen ■ Minimal-invasive Thoraxchirurgie (VATS = Video-assisted thoracic surgery) bei peripheren Rundherden, pleuralen Veränderungen und Thymuserkrankung (Myasthenie) ■ Video-thorakoskopische Operationen am Sympathicus bei übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) ■ Chirurgische Endoskopie am oberen und unteren Gastrointestinaltrakt mit ausgedehnten endoskopischen Polypektomien und ERCP, ggf . auch mit interventionellen Verfahren und Histologiegewinnung
  • 38 Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach Sekretariat: Kerstin Kleppich Telefon: 069 3106-2285 Fax: 069 3106-2499 E-Mail: Chirurgie@ KlinikumFrankfurt .de Bronchoskopie, auch mit Interventionen und Laserabtragungen sowie Stentimplantation Funktionsuntersuchungen ■ Rectale Endosonographie ■ Sphinkterdruckmessungen in Kooperation mit der Klinik für Kinderchirurgie Weitere Serviceangebote: ■ Raucherentwöhnung bei Gefäß- und Lungenpatienten ■ Diätberatung ■ Stomaberatung ■ Strukturiertes Gefäßtraining im AVK-Selbsthilfeverein Sprechstunden: ■ Pankreas- und Lebersprechstunde, Di . 9 Uhr – 12 Uhr ■ Thorax-Sprechstunde, Mi . + Do . 15 .30 Uhr - 17 Uhr ■ Endokrine Sprechstunde, Do . 12 Uhr – 16 Uhr ■ Privatsprechstunden jeweils nach Terminvereinbarung, Tel . 069 3106-2285 ■ Allgemeine und vorstationäre Sprechstunde, Mo . – Fr . 9 Uhr – 12 Uhr ■ Proctologische Sprechstunde, Mo . + Mi . 8 .30 Uhr – 12 Uhr ■ Gefäßsprechstunde, Mo . + Do . 13 Uhr – 14 .30 Uhr ■ Sprechstunde Aortenaneurysma, Di . 13 Uhr – 14 .30 Uhr ■ Herniensprechstunde, Mo . 12 Uhr – 16 Uhr Jeweils nach Terminvereinbarung, Tel . 069 3106-4611
  • 39 Gefäßzentrum Prof. Dr. med. Wolf-Joachim Stelter Leiter Kontakt Sekretariat: Corinna Müller-Hilz Telefon: 069 3106-2871 069 3106-2872 OA Guido Rouhani Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie Dr. med. Günay Kalender Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie Prof. Dr. med. Milan Lisy Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie Diagnostik und Therapie bei: ■ Durchblutungsstörungen von Armen, Beckengefäßen, Bauchorganen oder Beinen durch Einsatz sämtlicher Bypassverfahren am gesamten Körper (außer am Herzen) ■ Verengungen der Halsschlagader mit oder ohne Schlaganfall durch verschiedene moderne und traditionelle Verfahren der Beseitigung von Engstellen. Spezialität: Beim wachen Patienten in örtlicher Betäubung ■ Diabetes mit schweren Veränderungen an den Füßen unter Einsatz der stationären Infusionstherapie zur Verbesserung der Durchblutung ■ Aortenaneurysmen, Aneurysmen der Beckenschlagadern: Aneurysmaausschaltung durch offene oder minimal- invasive Operationen (bei geeigneten Patienten), Aortenstents (Spezialität: Stentprothesen für hochsitzende Aneurysmen mit Seitenarmen) ■ chronischer Nierenfunktionsstörung/Dialysepflichtigkeit: Dialyseshuntanlage mit Venen oder Kunststoffen ■ Implantation von individuell angefertigten gefensterten Stentprothesen; Kombinierte, schonende Gefäß- operationen mit zusätzlichem Einsatz von Katheter- techniken (sogenannte Hybrid-Eingriffe); Neurostimulator- anlage bei therapierefraktären Durchblutungsstörungen und Schmerzen der Beine; Ambulante Diagnostik mit farbcodierter, Kontrastmittel gesteuerter Duplex- sonographie, Gehstreckenbestimmung, CT, MRT, Angiographien und Beratungen Das Team der Gefäßchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst steht Patientinnen und Patienten zur Verfügung bei Krampfaderleiden sowie schweren Durchblutungsstörungen der Arme, des Beckens und der Beine. Neben Operationen an der Halsschlagader bestehen als besondere Spezialität die offene und minimal-invasive Behandlung von Aneurys- men der Brust- und Bauchaorta. Ebenso nimmt die Behand- lung von Dialysepatienten und Patienten mit diabetischem Fußsyndrom in jeweils enger Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin einen immer größeren Raum ein. Schwerpunkte: ■ Therapie bei Erweiterungen der Brust- und Bauchschlagader; ■ Therapie der arteriellen Verschlusskrankheit „Schaufensterkrankheit“ ■ Therapie des Krampfaderleidens durch zeitgemäße röntgenfreie Diagnostik und stadiengerechte Therapie (Miniphlebektomie) ambulant und stationär ■ Einsatz „endovenöser“ Verfahren, sog. RFA (bei geeigneten Patienten) Sprechstunden: ■ Allgemeine Gefäßsprechstunde (bei allgemeinen Durchblutungsstörungen, Venenerkrankungen, Gefäßerkrankungen, sonstige Aneurysmen, Nachsorge nach Stenteinbringung) Montag, Donnerstag 13 Uhr – 14.30 Uhr ■ Sprechstunde Aortenaneurysmen Montag bis Freitag 09 Uhr - 12:30 Uhr Montag 13 Uhr - 14.30 Uhr ■ Sprechstunde Venenerkrankungen/Shunt Mittwoch 13 Uhr- 14.30 Uhr ■ Sprechstunde Halsschlagader Donnerstag 13 Uhr- 14.30 Uhr Jeweils nach Terminvereinbarung, Tel. 069 3106-2871
  • 40 Operationen sowie schmerzhafte diagnostische Eingriffe können nur unter Narkose durchgeführt werden . Die Narko- seführung hat inzwischen einen so hohen Sicherheitsgrad erreicht, dass auch z .B . bei Säuglingen oder hoch betagten Patienten eine unter Umständen vielstündige Operation sicher durchgeführt werden kann . In der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Frankfurt Höchst arbeiten 45 Ärztinnen und Ärzte und stellen rund um die Uhr eine kompetente fachärztliche Betreuung während Vollnarkosen (Allgemeinanästhesien) oder Teilnarkosen (Regionalanästhesien) sowie im Rahmen der Intensiv- und Notfallmedizin sicher . Anästhesie Von unserer Klinik werden pro Jahr ca . 18 .000 Anästhesien durchgeführt . Hierbei kommen sämtliche modernen Formen der Allgemein- und Regionalanästhesie zur Anwen- dung . Für große Operationen – z .B . Eingriffe im Bereich des Brustraumes und/oder des Bauchraumes – wird häufig auch eine Kombination aus Allgemeinanästhesie plus zusätzlicher Anlage eines Schmerzkatheters (Periduralanästhesie) durch- geführt, da von diesem Vorgehen bekannt ist, dass es nicht nur die postoperativen Schmerzen effektiv lindert, sondern auch die Erholung des Patienten erleichtert und seine Entlassung aus dem Krankenhaus beschleunigen kann . In unserer Klinik stehen fast ausschließlich Narkosegeräte zur Verfügung, die zu den weltweit besten Geräten gehören und höchsten Sicherheitsstandard garantieren . Da in unserem Hause eines der größten „Kinderzentren“ Hessens etabliert ist (Kinderchirurgie, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologische Intensivstation, Geburts- hilfe, SPZ), werden in unserer Klinik auch häufig komplizierte Operationen bei Kindern, Säuglingen, Neugeborenen sowie Früh- und Mangelgeborenen durchgeführt . Wir können hier auf eine sehr große Erfahrung verweisen . Auch z .B . große gefäßchirurgische Operationen (Operationen an der Bauchschlagader), genauso wie große Operationen an Speiseröhre, Magen und Bauchspeicheldrüse oder z . B . komplizierte neurochirurgische Hirnoperationen werden bei uns anästhesiologisch auf höchstem Niveau nach den neuesten Überwachungs- und Sicherheitskriterien versorgt . Operative Intensivmedizin Die 14 interdisziplinären operativen Intensivbetten unseres Hauses werden unter der Leitung der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerz- therapie sehr kompetent versorgt . Notfallmedizin Das am Klinikum Frankfurt Höchst stationierte NEF (Notfall- einsatz-Fahrzeug) sowie der Intensivtransportwagen (ITW) wird von den Ärzten der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie be- treut . Es werden von uns pro Jahr ca . 2 .250 lebensrettende Notfalleinsätze und ca . 1 .000 Interhospitaltransporte durchgeführt . Außerdem werden bei Schwerstverletzten, die im hochmodernen „Schockraum“ unserer Zentralen Notaufnahme aufgenommen werden, die Überwachung und Therapie der lebenswichtigen Organfunktionen (v . a . Atmung und Kreislauf) von uns Anästhesisten übernommen . Lehre Die hohe Expertise unserer Klinik in Anästhesie, opera- tiver Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist auch dadurch belegt, dass aus unserer Klinik mehrere renommierte Lehrbücher über Anästhesie sowie operative Intensivmedizin und auch über Notfallmedizin (z .T . in 8 . Auflage) erschienen sind . Klinik für Anästhesie Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Hans Walter Striebel D. E. A. A. Sekretariat: Anita Foucar Telefon: 069 3106-2830 Telefax: 069 3106-2503 E-Mail: Striebel@ KlinikumFrankfurt .de
  • 41 Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Operative und konservative Gynäkologie, Gynäkologische Onkologie, Pränataldiagnostik, Geburtshilfe Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Volker Möbus Sekretariat: Gudrun Henzel Telefon: 069 3106-3387 Privatambulanz: Elke Berthold Telefon: 069 3106-2355 E-Mail: Volker .Moebus@ KlinikumFrankfurt .de I. Gynäkologische Onkologie Die Klinik für Gynäkologie (Zertifizierung inzwischen als gynäkologisches Krebszentrum DKG und als Brustzen- trum DKG) und Geburtshilfe bietet den an einem bösartigen Tumor erkrankten Patienten ein umfassendes onkologisches Betreuungskonzept auf höchstem klinischem und wissen- schaftlichem Niveau an . In Zusammenarbeit mit anderen Kernkliniken/ -instituten unseres Hauses (Radiologie, Chirur- gie, Urologie, Pathologie, Innere Medizin) erfolgt die präopera- tive Diagnos tik und die medikamentöse Nachbehandlung . Die medikamentöse Nachbehandlung erfolgt – wenn immer mög- lich – unter Studienbedingungen, so dass den onkologischen Patientinnen die neuesten therapeutischen Möglichkeiten angeboten werden können . Die Klinik ist EUSOMA-Brustzen- trum, DMP-Klinik und Mitglied im Westdeutschen Brustzentrum, so dass eine umfassende Qualitätssicherung gewährleistet ist . Neben der Behandlung von gutartigen und bösartigen Erkran- kungen der Brust ist die Behandlung von bösartigen Unter- leibstumoren ein weiterer Schwerpunkt (Gynäkologisches Zentrum) . Unsere Spezialgebiete: Senologie (akkreditiertes EUSOMA-Brustzentrum, Brustzentrum DKG, Mitglied im Westdeutschen Brustzentrum) Die Senologie beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung von gut- und bösartigen Veränderungen der Brustdrüse . Folgende Eingriffe werden durchgeführt: ■ Brusterhaltende Operationen ■ Mamma-Diagnostik (US, Stanzbiopsien) ■ Tumoradaptierte Reduktionsplastiken ■ Brustverkleinerung und -vergrößerung ■ Lifting-Operationen (Bruststraffung) ■ Korrekturoperationen ■ Prothesen- und Gewebeexpanderchirurgie ■ Haut-Muskellappenplastik (LDF, TRAM-Flap) ■ Brustwarzenrekonstruktion ■ Zwei Breast Nurses stehen zur Verfügung ■ DIEP- Lappen (freier Haut- Fettgewebs- Lappen Sprechstunde des Brustzentrums: Tel . 069 3106-3387
  • 42 Gynäkologische Tumorchirurgie (gynäkologisches Krebszentrum DKG) Die operative Behandlung von Krebserkrankungen des weib- lichen Genitale ist ein ausgewiesener Versorgungsschwer- punkt der Frauenklinik . Folgende Tumore werden dabei operiert: ■ Vulvakarzinom (Krebs des äußeren Genitale) ■ Zervixkarzinom (Krebs des Gebärmutterhalses) ■ Endometriumkarzinom (Krebs des Gebärmutterkörpers) ■ Ovarialkarzinom (Eierstockskrebs) Sprechstunde: Tel . 069 3106-2759 Ambulante Chemotherapie Heute können die meisten Chemotherapien bei Brustkrebs bzw . bei den gynäkologischen Tumoren ambulant durchgeführt werden . Die zuständige Ambulanz befindet sich auf der Station A7R . Termine: Tel . 069 3106-3745 Palliativmedizin Die Palliativmedizin umfasst die ganzheitliche Behandlung einer unheilbaren Erkrankung, deren Lebenserwartung begrenzt ist . Im Rahmen der Frauenklinik steht ein Palliativ- team zur Betreuung gynäkologischer Patientinnen im stati- onären Rahmen zur Verfügung . In Zusammenarbeit mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie verfügt das Klinikum über eine Palliativstation, die interdisziplinär belegt wird . II. Operative und konservative Gynäkologie Zum Spektrum der Frauenklinik gehören ebenso laparoskopische Operationen sowie Senkungs- und Inkontinenz- Operationen . Urogynäkologie Der erste Schritt einer Behandlung der weiblichen Inkontinenz ist die Diagnostik des Urinverlustes . Diese Diagnostik umfasst die urodynamische Messung und die Bildgebung in Ultraschall und Röntgen . Die Therapie kann konservativ erfolgen durch Elektrophysio- therapie, Beckenbodengymnastik, Medikamente oder eine Pessartherapie . Die operative Behebung der Inkontinenz beinhaltet die vaginalen Operationsverfahren, abdominale Eingriffe sowie Bandanlagen . Termine über die Ambulanz: Tel . 069 3106-2759 Minimalinvasive operative Gynäkologie ■ Bauchspiegelungen (z .B . Ovarialzysten, Myomenuklea- tionen, laparoskopische Hysterektomien (LAVH, TLH), Adhäsiolysen, Endometriose-Operationen, Sterilisatio) ■ Gebärmutterspiegelungen (sog . Hysteroskopie) Termine über die Ambulanz: Tel . 069 3106-2759 Kinder- und Jugendgynäkologie Für Mädchen bis 16 Jahre bieten wir eine spezielle Sprechstunde an . In Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, der Klinik für Kinderchirurgie und der Klinik für Urologie behandeln wir beispielsweise die folgenden Probleme: Infektionen im Genitalbereich, Verklebung der Schamlippen, Verletzungen im Genital- bereich, Vaginale Blutungen, angeborene Veränderungen im Bereich inneres oder äußeres Genitale, vorzeitige oder verspätete Pubertätsentwicklung . Termine: täglich von 8 Uhr -12 Uhr unter Tel . 069 3106-3339 oder -2389 .
  • 43 III. Geburtshilfe Mit 1 .800 Geburten gehört die Geburtshilfe des Klinikums Frankfurt Höchst zu den großen geburtshilflichen Kliniken in Deutschland und bietet das gesamte Spektrum moderner Geburtsmedizin an . In der Schwangerenberatung werden eine spezialisierte Pränataldiagnostik, Fachsprechstunden (z . B . Betreuung von Frauen mit Diabetes) sowie die ambulante Betreuung von Risikoschwangeren angeboten . Probleme der Schwangeren und des ungeborenen Kindes können früh erkannt, Therapien eingeleitet und unvorherseh- bare Notfälle dadurch vermieden werden . Die Geburtshilfe ist zusammen mit anderen spezialisierten Abteilungen des Hauses (Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) als Perinatalzentrum Level I (höchste Versorgungsstufe) anerkannt . Um eine Trennung von Mutter und Kind auch bei Überwachungsbedürfnissen des Neugeborenen weitestge- hend zu vermeiden, ist in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine „IMC-Einheit“ (intermediate care unit) direkt in die neugestaltete Wochenstation integriert . Schwangeren- und Wöchnerinnenkurse runden das Angebot ab Pränataldiagnostik (Degum II, Zertifizierung nach FMF London) Die Ambulanz für pränatale Medizin ermöglicht die Diagnostik und Beratung bei speziellen Fragestellungen im Verlauf der Schwangerschaft . Probleme der Schwangeren und des ungeborenen Kindes können früh erkannt werden, Therapien können eingeleitet und unvorhersehbare Notfälle dadurch vermieden werden . An Spezialdiagnostik steht uns zur Verfügung: ■ Ersttrimesterscreening (ETS) der 11+0 bis 13+6 SSW ■ Erweitertes ETS zu Einschätzung der mütterlichen Risiken für IUGR/ Präeklampsie ■ Organscreening (Fehlbildungsausschluss) der 19+0 bis 21+6 SSW ■ Ultraschalluntersuchung des kindlichen Herzens ■ Babywatching (3D-/ 4D- Ultraschall) ■ Ultraschallgesteuerte Punktionen (Amniocentese, Chorionzottenbiopsie, Nabelschnurpunktionen, Entlastungspunktionen) ■ Mitbetreuung von Mehrlingsschwangerschaften ■ Mitbetreuung von Risikoschwangerschaften Termine: über die Schwangerenberatung Tel . 069 3106-2846 Kreißsaal und Wochenbett (Perinatalzentrum Level I) Als Perinatalzentrum Level I sind wir jederzeit auf die Ent- bindung in Risikosituationen (z .B . Frühgeburten, Mehrlings- geburten) eingestellt . Zum anderen legen wir bei normalen Entbindungen viel Wert auf eine familienorientierte und individuelle Geburtshilfe . Im Kreißsaal sind rund um die Uhr 2 bis 4 Hebammen sowie 3 Geburtshelfer (inkl . einem Ober- arzt bzw . einer Oberärztin) im Dienst . Abgerundet wird das Team im Bedarfsfall durch die anwesenden Narkoseärzte, Kinderärzte und Kinderchirurgen . Einige Serviceangebote: ■ 5 Kreißsäle, davon einer mit Gebärbadewanne; Gebärstuhl, Sprossenwand, Pezzi- Bälle sind vorhanden . ■ OP- Saal direkt im Kreißsaal, Begleitperson bei Kaiser- schnitt erwünscht . ■ Neugeborenenintensivstation mit 12 Beatmungsplätzen für Frühgeborenen oder reif geborenen Kinder mit Atem- störungen . Außerdem 2 weitere Neugeborenenstationen . Die Kinderklinik befindet sich im selben Gebäude wie die Frauenklinik . ■ Eltern- Kind- Zimmer mit Hotelcharakter . ■ Stillzimmer ■ Hörscreening für alle Neugeborenen auf der Wochenbett- station, auf Wunsch Hüft- und Nierenscreening . ■ Äußere Wendung bei Beckenendlage, vaginale Entbindung bei Beckenendlage . ■ Schmerztherapie mit PDA vorhanden . ■ Moxibustion und Akupunktur zur Geburtsvorbereitung, Akupunktur, Homöopathie und Aromatherapie zur Geburtsbegleitung . ■ Umfangreiches Elternschulprogramm mit Geburts- vorbereitung, Wassergymnastik, Babyschwimmen, Babymassage, Notfallkurs etc . ■ Im stationären Rahmen: Physiotherapie, Psychotherapie, Massage, Kunsttherapie . Kontakt: Kreißsaal Tel . 069 3106-2271 oder -2370
  • 44 Schwerpunkte: Allgemeine Kinderchirurgie: Hierunter versteht man Operationen wie Leistenbrüche, Hodenhochstand usw ., die zu einem großen Teil auch ambulant durchgeführt werden . Modernste OP-Verfahren wie Mini-Laparoskopie, Thorakoskopie und Lasertechnik stehen zur Verfügung . Kindertraumatologie: Es werden alle konservativen und operativen Methoden der modernen Kindertraumatologie (auch Arthroskopie) angeboten . Es besteht eine spezielle Zulassung zur Behandlung von Schul- und Kindergarten- unfällen (D-Arzt-Verfahren) . Die Klinik ist ein ausgewiesenes Zentrum für die Versorgung von schwerst mehrfach verletzten Patienten . Die Nachbehandlung der Patienten ist in der kinderchirurgischen Sprechstunde möglich . Fehlbildungschirurgie bei Neu- und Frühgeborenen (auch mit extrem niedrigem Geburtsgewicht) wie Ösospha- gusatresien, Darm-/Analatresien, Bauchwanddefekten usw . Plastische Chirurgie, u .a . Versorgung von Verbrennungen, Fehlbildungen der Hände und Füße . Ein besonderes Anliegen ist uns die Schmerztherapie bei unseren Patienten und fachübergreifende Behandlung von schwerst mehrfach behinderten Kindern . In der Klinik für Kinderchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst werden Patienten mit operativ zu versorgenden Krankheiten vom Frühgeborenen- bis zum Jugendalter durch Kinderchirurgen behandelt . Spezielle Fachkompetenz und enge interdisziplinäre Zusam- menarbeit ist für Behandlungserfolge bei vielen Krankheiten im Kindes- und Jugendalter von entscheidender Bedeutung . Im Rahmen des Interdisziplinären pädiatrischen Zentrums erfolgt deshalb eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, der Kinder-Intensivstation, der Kinderanästhesie, Kinderurologie, Kinderorthopädie, Kinder- und Jugendgynäkologie sowie den Kliniken für HNO-Krankheiten, Augenheilkunde und Neurochirurgie . Mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bildet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zudem eines der größten Perinatalzentren Hessens für die Betreuung von Risikogeburten einschl . extrem kleiner Frühgeborener und Neugeborener mit schweren Fehlbildungen . Klinik für Kinderchirurgie
  • 45 Kontakt Leitung der Klinik Chefärztin Dr. med. Alexandra Weltzien Sekretariat: Angelika Schwedes Telefon: 069 3106-2993 Telefax: 069 3106-2485 E-Mail: Kinderchirurgie@ KlinikumFrankfurt .de Zu den häufigsten Operationen gehören: ■ Leisten- und Nabelbrüche ■ Korrektur des äußeren und inneren Genitale ■ Operationen bei akuten und chronischen Problemen des Verdauungstrakts ■ Korrektur von anorektalen Fehlbildungen ■ Operationen im Thoraxbereich z .B . Korrektur von Speiseröhrenfehlbildungen Thorakoskopie (diagnostisch / therapeutisch) Trichterbrustkorrektur nach NUSS ■ Versorgung von Knochenbrüchen ■ Operationen von Handfehlbildungen ■ Laserchirurgie bei Blutschwämmchen, Narben und Condylomen ■ Injektionsbehandlung von Lymphangiomen ■ Versorgung von Verbrennungen Serviceangebote: Die Station ist speziell für Kinder eingerichtet . Ein Spielbereich soll die Zeit verkürzen helfen . Eltern dürfen ihr Kind rund um die Uhr besuchen/betreuen . Bei längeren Krankenhausaufenthalten erhalten unsere Patienten entsprechend ihres Alters Schulunterricht und werden auch physiotherapeutisch sowie psychologisch durch Fachkräfte betreut . Eine Familientherapeutin, die eine ganzheitliche Behandlung, auch unter Einbeziehung von alternativen Heilmethoden anbietet, steht ebenfalls zur Verfügung . Zur Aufmunterung unserer Patienten werden sie von unseren Clown-Doktoren besucht . Sprechstunden: Kinderchirurgische Sprechstunde / D-Arzt: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 13 .30 Uhr - 15 Uhr Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2483 (werktags von 9 Uhr – 11 Uhr) Privatsprechstunde: Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2993 Trichterbrustsprechstunde: Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2993 Gastroenterologische Sprechstunde: Mittwoch 13 .30 Uhr - 16 Uhr Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2864 Hämangiomsprechstunde / Verbrennungssprechstunde: Mittwoch 13 .30 Uhr - 15 Uhr Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2483
  • 46 Frisch gebackene Eltern dürfen sich am Klinikum Frankfurt Höchst auf ein ganz besonderes Willkommenpaket freuen . Das Frankfurter Kinderbüro hat ein liebevoll gestaltetes Päckchen mit Grüßen der Oberbürgermeisterin und einer Vielzahl übersichtlich aufbereiteter Informationen zum Thema Elternsein in Frankfurt zusammengestellt . Willkommenspaket für Frankfurter Neugeborene und ihre Eltern Das Willkommenspaket ist „unser Präsent“ an junge Eltern und beinhaltet u .a . eine CD mit Kinderliedern unterschied- licher Kulturen, den begehrten Eintrachtbody, das Willkom- mensbuch der Stadt Frankfurt am Main, die Gelben Seiten „Familie und Kind“ sowie den Elternordner – ein wichtiger Begleiter von der U1 bis zur U9 . Schlafsäcke für Neugeborene Wer im Klinikum Frankfurt Höchst geboren wird, verlässt das Krankenhaus gut gebettet . Alle Mütter, die hier ihr Kind zur Welt bringen, erhalten einen besonderen Babyschlafsack als Startpacket mit nach Hause . Der spezielle Babyschlafsack dient auch dem Überhitzungsschutz der Neugeborenen .
  • 47 Anzeige Fördergemeinschaft der Kinderklinik Frankfurt a.M. - Höchst e.V. Seit über 10 Jahren setzen wir uns für eine Verbesserung der medizinischen Ausstattung der Klinik ein und unterstützen die Patienten und ihre Familie während der oftmals schwierigen Situation eines Krankenhausaufenthaltes . Projekte wie z .B . die Einrichtung von Spielzimmern auf den Stationen, Beschaffungen von Monitoren, Inkubatoren, Früh- chenkleidung, Känguruliegen, die kindgerechte Gestaltung der Klinikflure und die Errichtung eines klinikeigenen Spielplatzes gehören ebenso zu unseren Aktivitäten wie die Organisation und Durchführung von „Highlights“ für die kleinen Patienten wie z .B . Faschings-, Oster- und Nikolausfeiern . Ein besonderer Höhepunkt ist das jährliche stattfindende Sommerfest, bei dem Patienten, Freunde der Fördergemeinschaft und viele Menschen aus der Region gemeinsam mit dem Team der Klinik feiern . Fördergemeinschaft der Kinderklinik Frankfurt am Main-Höchst Gotenstraße 6-8 • 65929 Frankfurt • Telefon 069 31062806 Konto 0 770 008 800 • BLZ 500 800 00 • (Dresdner Bank) Supercomputer von Bull helfen nicht nur bei der Erforschung von Krankheiten wie Alzheimer, sie unterstützen Wissenschaftler auch bei der Erforschung des menschlichen Erbguts. So können zum Beispiel erblich bedingte Krankheiten nicht nur früher diagnostiziert, sondern künftig auch durch die Entwicklung individualisierter Medikamente gezielter behandelt werden. Nähere Infos unter www.bull.com/industries/healthcare.html bullx supercomputer fur die medizin von morgen Anzeige_Bull-Healthcare.indd 1 17.06.2013 15:15:09 Anzeige
  • 48 Anzeige AnzeigeAnzeige
  • 49 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat 95 Betten, davon zwölf Beatmungsplätze auf der neonatologischen und interdisziplinär-pädiatrischen Intensivstation mit allen Möglichkeiten der Intensivtherapie (einschließlich Hochfrequenzoszillation, Stickoxidbeatmung, Hypother- miebehandlung, Peritonealdialyse, Hämofiltration) und fünf tagesklinische Plätze . Mit der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Klinik für Kinderchirurgie bildet sie eines der größten Perinatalzentren Hessens für die Betreuung von Risikopatienten einschließlich extrem kleiner Frühgeborener und Neugeborener mit schweren Fehlbildungen vor und nach der Geburt . Im Rahmen des Interdisziplinären pädiatrischen Zentrums erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Kinderchirurgie, Kinderuro- logie, Kinderorthopädie, Kinder- und Jugendgynäkologie, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) sowie den Kliniken für HNO-Krankheiten, Augenheilkunde und Neurochirurgie für eine umfassende Diagnostik und Therapie aller akuten und chronischen Erkrankungen des Kindes- und Jugend- alters einschließlich psychosomatischer Störungen . Zur Verfügung stehen: ■ Ultraschalluntersuchung aller Organe einschl . Farbduplexsonographie und transkranielle Dopplersonographie ■ Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie, Impulsoszillometrie) ■ 24-Stunden-(2- und 3-Punkt)-pH-Metrie und Impedanzmessung ■ EKG, Belastungs-EKG, 24-Stunden-EKG, Langzeitblutdruckmessung ■ EEG, Cerebral function monitor, evozierte Potenzialmessungen ■ Polygraphie ■ Otoakustische Emissionen, BERA ■ Kryo- und Lasertherapie zur Hämangiombehandlung ■ Endoskopie mit flexibler und starrer Bronchoskopie einschl . Fremdkörperentfernung, Lokaltherapie (Laser, Argon-Beamer) von Gewebsveränderungen, Gastroskopie, Coloskopie, endoskopische Dünndarmbiopsien, PEG-Anlage ■ Röntgendiagnostik, Computertomographie und Kernspintomographie sind 24 Stunden zugängig Zum Team der Klinik gehören eine Diätberaterin, Physiotherapeuten, Erzieherinnen und Sozialpädagogen . Bei Bedarf wird individuell Schulunterricht durch speziell ausgebildete Lehrkräfte erteilt . Die Betreuung der Kinder wird während des stationären Aufenthaltes mehrmals wöchentlich durch Programme von pro fessionellen Clown-Doktoren und ehrenamtliche Mitarbeiter des Aktionskomitees Kind im Krankenhaus (AKIK e .V .) ergänzt . Für medizinethische Beratungen steht ein eigenes Ethik-Komitee zur Verfügung . Die Kindernotfallambulanz ist grundsätzlich 24 Stunden geöffnet und steht schwerpunktmäßig außerhalb der Praxisöffnungszeiten von niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten zur Versorgung von Notfällen zur Verfügung . An Wochenenden und Feiertagen erfolgt zwischen 9 Uhr und 16 Uhr in unserer Ambulanz die ärztliche Versorgung durch die niedergelassenen Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung, in den übrigen Zeiten durch die diensthabenden Ärzte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin . Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Lothar Schrod, Hon. Assoc. Professor Sekretariat: Martina Sanfilippo Telefon: 069 3106-2806 Telefax: 069 3106-3288 E-Mail: Lothar .Schrod@ KlinikumFrankfurt .de
  • 50 Es besteht eine über zwei Jahrzehnte lange Erfahrung in der Sonografie des kindlichen Hüftgelenkes . In der Klumpfußbe- handlung wird, wo immer möglich, die Behandlungsmethode nach Ponseti angewandt, um über eine schonende, funktionell orientierte Gipsredression eine operative Intervention auf ein Mindestmaß zu reduzieren . Neben der allgemeinen Kinderorthopädie mit Schwerpunkt „Hüftgelenksveränderungen, spielt auch die Behandlung und Betreuung von Kindern mit „Neuro-muskulären Erkrankungen“ eine zentrale Rolle . Hervorzuheben ist insbesondere die interdisziplinäre Betreuung der Infantilen Cerebralparesen . In enger Zusammenarbeit mit unserem SPZ gehören Ganglabor orientiertes Weichteilbalancing, multi-level-Eingriffe und knöcherne Korrekturen und Rekonstruktionen genauso zum Therapiespektrum wie die gesamte Palette der konservativen Behandlung mit BTX-Injektionen, der orthetischen Versorgung sowie der differenzierten, funktionellen Therapie . Kassen- und Privatärztliche Sprechstunden: montags: 8 Uhr - 12 Uhr Kinder von 4 – 16 Jahre freitags: 8 Uhr - 12 Uhr Kinder von 0 – 3 Jahre nach Vereinbarung Die Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie beschäftigt sich mit den angeborenen und erworbenen Erkrankungen und Veränderungen des heranwachsenden Haltungs- und Bewegungsorgans . Besondere Aufmerksamkeit erfahren Kinder mit neuromuskulären Erkrankungen . Darüber hinaus werden aber auch aus der Kindheit und Jugend resultierende Deformitäten beim Erwachsenen behandelt . Das Klinikum ist seit 2010 das erste Krankenhaus in Hessen mit voller Weiterbildungsermächtigung für „Kinderorthopädie“ . Operatives Spektrum: Eingriffe am kindlichen Hüftgelenk wie Offene Repositionen, Korrekturosteotomien des Coxalen Femurendes sowie Pfannen- und Beckeneingriffe bis hin zur Dreifach-Schwenkosteotomie . Achs- und Stellungs-Korrekturen an den oberen und unteren Extremitäten, einschließlich angeborener und erworbener Fußfehlbildungen (v .a . Klumpfuß), Knorpelersatzoperationen, Arthroskopische Eingriffe beim Kind . Konservatives Spektrum: Redresssion der kindlichen Fußfehlformen . Orthetische Ver- sorgung von Fuß-, Gelenk/Achsen- und WS-Deformitäten . Differenzierte Behandlung der Hüftdysplasie/-luxation . Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie Kontakt Leitender Arzt Dr. med. Manfred A. Weisz Sekretariat: Bärbel Morgenroth Telefon: 069 3106-2904 Telefax: 069 3106-3272 E-Mail: Baerbel .Morgenroth@ KlinikumFrankfurt .de
  • 51 Anzeige Anzeige
  • 52 Das SPZ ist eine spezialisierte Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung von Kindern und Jugendlichen . Nach Rücksprache mit ihrem Kinderarzt können Familien sich an das SPZ wenden, wenn es bei ihrem Kind Auffällig- keiten in der Entwicklung gibt . Durch ein großes, multiprofessionelles Team, bestehend aus spezialisierten Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin, Psychologen, Heil- und Sozialpädagogen, Logo- und Motopäden, Physio- und Ergotherapeuten sowie Kinder- krankenschwestern, bietet das SPZ ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten . Besonderheiten des SPZ: Fachübergreifende Arbeitsweise, großes Einzugsgebiet über die Grenzen des Rhein-Main-Gebietes hinaus, Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 . Eines der größten SPZ in Hessen, Behandlung von jährlich ca . 4 .000 Patienten mit ca . 7 .000 Quartalszuweisungen . Das SPZ existiert seit über fünfzehn Jahren . Arbeitsschwerpunkte: Drei spezialisierte, oberärztlich geführte Bereiche 1 . Abteilung für Epileptologie und Neuropädiatrie ■ therapieschwierige und komplexe Epilepsie ■ Stoffwechselerkrankungen und Syndrome ■ globale Entwicklungsstörungen 2 . Abteilung für (spastische) Bewegungsstörungen ■ Cerebralparesen ■ motorische Entwicklungsauffälligkeiten ■ Säuglingsasymmetrie ■ Nerven- und Muskelerkrankungen im Kindesalter 3 . Abteilung für psychosoziale Entwicklungsauffälligkeiten ■ Verhaltensauffälligkeiten ■ Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ■ Teilleistungsstörungen ■ Sprachentwicklungsstörungen Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und Besonderheiten ■ Elektrophysiologische Diagnostik: Video-EEG-Abteilung, Neurophysiologische Diagnostik (Evozierte Potentiale: SSEP, AEP,VEP; Nervenleitgeschwindigkeit) ■ Botulinumtoxintherapie (Ultraschall-gestützt, in Sedierung) ■ Spezielle Therapien bei Bewegungsstörungen (u .a . Galileo-Vibrationstraining, Gangtraining, Armroboter-Training) ■ Therapien bei Teilleistungsstörungen ■ Diagnostische und therapeutische Gruppen; u .a . Essgruppe; Psychomotorik; therapeutisches Schwimmen; Yoga; Konzentrationstraining; soziale Kompetenzgruppe; Elterngruppen: z .B . Heidelberger Elterntraining ■ Supervisionsangebot durch Vojta- und Castillo Morales-Lehrtherapeuten ■ Enge Zusammenarbeit in unserem Kinderzentrum und mit externen Zentren Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) Kontakt Leitung der Zentrums Chefärztin Dr. med. Mechthild Pies Kinderneurologin Sekretariat: Michaela Faber Telefon: 069 3106-2172 Telefax: 069 3106-3359 E-Mail: [email protected] .de W I R S I N D Z E R T I F I Z I E R T
  • 53 In der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde des Klinikums Frankfurt Höchst werden jährlich durchschnittlich 2500 operative Eingriffe des gesamten Spektrums der HNO- Operationen durchgeführt . Hauptarbeitsgebiet ist dabei die Chirurgie der Ohren und des Felsenbeines sowie der Nase und der Nasennebenhöhlen . Einen breiten Raum nimmt auch die chirurgische Therapie von Tumoren im HNO- Bereich ein . Für die HNO-ärztlichen Untersuchungen verfügt die Klinik über modernste Geräte zur kompletten Diagnostik auf dem gesamten HNO-Gebiet . Unter anderem sind schall- dichte Kabinen zur Gehördiagnostik, Ultraschalldiagnostik mit farbkodiertem Doppler, otoneurolgische Untersuchungen mit Hirnstammpotenzialen, Videonystagmografie und akus- tische Emissionen sowie Rhinomanometrie, Geruchssinn- testung, Lungenfunktionstest, Allergietest und Schlafuntersuchungen möglich . Alle diese Untersuchungsmöglichkeiten können auf Über- weisung vom Facharzt von jedem Patienten genutzt werden . Die Klinik verfügt außerdem über eines der modernsten digitalen Volumentomografiegeräte, das in Europa zur Verfügung steht . Hiermit lassen sich hochauflösende Darstellungen der Knochen des Schädels, insbesondere der Schädelbasis und des Nasennebenhöhlensystems in ungeahnter Exaktheit realisieren . Therapieangebote: ■ Mittelohroperationen (z .B . Tympanoplastiken) ■ Innenohroperationen (z .B . Stapes, M . Meniere) ■ implantierbare Hörgeräte, Cochlear Implantationen ■ Nasenchirurgie ■ endoskopische-endonasale Nasennebenhöhlenchirurgie ■ Schädelbasischirurgie ■ Speicheldrüsenchirurgie ■ Mikrochirurgie des Kehlkopfes ■ Tumorchirurgie, Laserchirurgie ■ Traumatologie mit Wiederherstellung des Mittelgesichts bei Frakturen ■ kosmetische, ästhetische Operationen, Ohranlegeplastiken, Septorhinoplastiken, Stirnlift, Lidplastiken, Entfernung Hauttumore ■ Schnarchoperationen Sprechstunden: Allgemeine Überweisungs ambulanz: Mo – Fr: 9 Uhr – 12 Uhr Notfallambulanz: Nachts und am Wochenende/Feiertag Privat- und Selbstzahlerambulanz nach Vereinbarung Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Gesichtschirurgie Zentrum für mikroskopische und endoskopische Kopf- u. Halschirurgie, Stimm-Sprachheilkunde, Schnarchtherapie Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. Dr. med habil. Christian Milewski Sekretariat: Dagmar Guzy Telefon: 069 3106-2752 Telefax: 069 3106-3204 E-Mail: D .Guzy@ KlinikumFrankfurt .de
  • 54 Bei optimalen Abläufen kann der Schaden sogar gänzlich vermieden werden . Hier ist die Kardiologie vorbildlich orga- nisiert, vom Anruf des Notarztes (Infarkt-Hotline) über Brust- schmerz-Einheit (Chest Pain Unit) bis hin zum Herzkatheterlabor mit 24-h-Rufbereitschaft . Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Diagnostik bei allen Formen von Herzrhythmusstörungen (elektrophysiologische Untersuchung) und die interventio- nelle Therapie (Ablation) dar . Dabei handelt es sich in der Regel um Verödung krankhafter, zu Herzrhythmusstörung führenden Strukturen und/oder deren Ausbreitungswege . Hierzu steht das Herzkatheterlabor II, genannt Elektro- physiologielabor, zur Verfügung, das mit modernen dreidimensionalen Bildverfahren bestückt ist . Heute kann praktisch jede therapiebedürftige Herzrhythmusstörung mit einem solchen Verfahren behandelt und in vielen Fällen sogar geheilt werden . Durch den Einsatz der Ablationsver- fahren beim Vorhofflimmern erlebt – in großen Zentren wie im Klinikum Frankfurt Höchst – die Elektrophysiologie eine bis dahin nicht dagewesene Nachfrage . Dabei ist zu beach- ten, dass in der Frühphase der Rhythmusstörung eine sehr hohe Heilungschance (nahezu 90%) besteht . In der späteren Phase der Erkrankung mit Zunahme der strukturellen Verän- derung der Vorhöfe jedoch sinkt die Rate deutlich ab . Die Klinik für Innere Medizin 1 bietet die Kardiologie in ihrer ganzen Breite . Hierzu stehen ein großes Funktions- labor mit sämtlichen kardiologischen und angiologischen Ultraschallverfahren zur Verfügung . Die Kernbereiche einer auf einem hohen Niveau arbeitenden Kardiologie stellen die Herzkatheterlaboratorien dar, in denen die Herzkrankheiten mittels Katheter exakt diagnosti- ziert werden . Bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten kann die entsprechende Herzkrankheit mit interventionellen Verfahren behandelt werden . Im Herzkatheterlabor I werden vor allen Dingen Herzkranzgefäße, Herzklappen- und Herzmuskelerkrankungen invasiv diagnostiziert und wenn nötig eine interventionell Behandlung angeschlossen . Die Katheterintervention ist gerade beim akuten Herzinfarkt, bei dem die herzmuskelversorgende Kranzader sich entwe- der verschlossen hat oder dabei ist sich zu verschließen, von existentieller Bedeutung . Da bei einem Kranzgefäßverschluß die Herzmuskelzellen nach 20 bis 30 Minuten Schaden nehmen, der vier bis sechs Stunden später fast nicht mehr rückgängig zu machen ist, kommt der Akutbehandlung mit Eröffnung des verschlossenen Kranzgefäßes im Herzka- theterlabor eine besondere Bedeutung zu . Je schneller die Ader eröffnet wird, desto geringer ist der Schaden . Klinik für Innere Medizin 1 Kardiologie, Konservative Intensivmedizin, Angiologie Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Şemi Şen Sekretariat: Monika Berger Telefon: 069 3106-2937 Telefax: 069 3106-2470 E-Mail: Monika .Berger@ KlinikumFrankfurt .de
  • 55 Leistungen: Nicht invasive Funktionsdiagnostik ■ EKG . Belastungs-EKG (Fahrrad-Ergometrie), 24-h-Langzeit-EKG ■ Eventrecorder, Kipptisch-Diagnostik ■ 24-h-Blutdruckmessung ■ Ultraschalldiagnostik des Herzens (UKG, Farbdoppler) ■ Streß-Echokardiogramm ■ Transösophagale Echokardiographie ■ Farbcodierte Duplex-Untersuchung der großen Gefäße ■ Doppler-Sonographie der großen Gefäße ■ Lungenfunktionsprüfung ■ Spiroergometrie Invasive Diagnostik und Therapie ■ Rechtsherzkatheteruntersuchung ■ Linksherzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie, Ventrikulographie) ■ Intravaskuläre Ultraschalldiagnostik ■ Intravaskuläre Hämodynamik ■ Myokardbiopsie ■ Koronardilatation (PTCA, Ballondilatation) ■ Stentimplantation, Rotablation ■ Thrombektomie ■ Intraaortale Gegenpulsation (IABP) ■ Transvenöser Verschluss des offenen Foramenovale (PFO) Rhythmologie und Elektrophysiologie ■ Elektrophysiologische Untersuchung ■ Ablative Therapie von Rhythmusstörungen ■ Konventionelle Radiofrequenzablation ■ Komplexe Ablationen unter Zuhilfenahme dreidimensionaler Navigationssysteme (Carto-Merge) ■ Cryoablationen ■ Ablative Therapie des Vorhofflimmerns ■ Interventioneller Vorhofohrverschluss (LAOO) zur Vermeidung von kardialen Embolien (Hirnembolie = Schlaganfall) bei Vorhofflimmern als Alternative zur Marcumar-Behandlung Herzschrittmacher (HSM) und Defibrillator (ICD)-Therapie Eingebaut und kontrolliert werden alle gängigen Herzschritt- macher bzw . Defibrillatoren (Ein-/Zwei-/Dreikammer) einschließlich biventrikuläre Systeme zur kardialen Resynchronisation (CRT) bei chronischer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) . Implantiert werden bei entsprechender Indikation auch Endless-Loop-Recorder zur Dokumentation von seltenen kardialen Ereignissen (Synkope = Bewusstlosigkeit; kurze Schwindelattacken, intermittierend auftretende Herzrhyth- musstörungen u .a .) . Sprechstunden: Privatambulanz (Termine nach Vereinbarung) Monika Berger, Tel . 069 3106-2937
  • 56 ■ Single-Ballon-Enteroskopie zur Untersuchung des Dünndarms ■ Rektoskopie inkl . Behandlung von Hämorrhoiden ■ Koloskopie inkl . Polypektomie, Blutstillung, Stenteinlage sowie Vorsorge-Koloskopie ■ ERCP incl . Papillotomie, Steinextraktion, Dilatation von Stenosen, Stenteinlage, Choldedochoskopie, äußere Gallendrainage (PTD) ■ Langzeit-pH-Metrie ■ Transjuguläre Anlage eines intrahepatischen portosystemischen Stent-Shunt (TIPS) ■ Lebervenenkatheter (Biopsie, Druckmessung) ■ Transjuguläre Varizenembolisation und Embolisation von Pfortaderästen ■ Transarterielle Chemoembolisation von Lebertumoren (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin) Weitere Serviceangebote: ■ Diabetesberatung, Ernährungsberatung ■ Lactosetoleranztest, C13-Atemtest (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Laboratoriumsmedizin) ■ Bronchoskopie Der Chefarzt der Abteilung verfügt über die Weiterbildungs- ermächtigung zum Schwerpunkt Gastroenterologie sowie zur Fachkunde Coloskopie . Gemeinsam mit den anderen Chefärzten der Medizinischen Klinik besteht die komplette Weiterbildungsermächtigung für Innere Medizin . Sprechstunden: TIPS-Patienten und prästationäre Patienten: Mo, Di, Do, Fr 11 Uhr – 12 Uhr Privatsprechstunde nach Terrminvereinbarung Ambulante Koloskopie und vorstationäre Gastroskopie: täglich Gastroenterologische Sprechstunde: Do 15 Uhr Endokrinologische Sprechstunde: Di 15 Uhr Sprechstunde Fußambulanz: Do ab 11 Uhr In der Klinik für Innere Medizin 2 werden Patienten mit Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarmes, der Leber, der Gallenwege und der Bauch- speicheldrüse behandelt . Patienten mit Infektionskrank- heiten können auf einer speziell dafür ausgerichteten Infektionsstation betreut und therapiert werden . Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Behandlung von Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) dar . Neben der Abklärung von Patienten mit unklaren Krankheits- bildern hat die Abteilung besondere Erfahrung auf dem Gebiet der Behandlung von dekompensierten Leberzirrhosen und deren Komplikationen wie Bauchwassersucht (Aszites) und Varizenblutungen, wobei erforderlichenfalls mit der minimal-invasiven transjugulären Anlage eines intrahepa- tischen portosystemischen Stent-Shunt auch die anspruchs- vollste Methode auf diesem Gebiet zur Anwendung kommt . Unsere Spezialgebiete: ■ Gastroenterologie, diagnostische und interventionelle Endoskopie ■ Hepatologie, interventionelle Verfahren bei portaler Hypertension ■ Diabetologie, Infektiologie ■ Chemotherapie von gastrointestinalen Tumoren ■ Rheumatologische Erkrankungen Funktionsuntersuchungen: Es stehen alle relevanten diagnostischen und inter- ventionellen Verfahren der Gastroenterologie und Hepatologie zur Verfügung: ■ diagnostische und interventionelle Sonographie des Abdomens inkl . Farbdopplersonographie, Punktionen, Drainageneinlage, PEI, HiTT ■ Endosonographie des Ösophagus, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, der Gallenwege sowie des Enddarms ■ Gastroskopie inkl . akute Blutstillung, Argonplasma- Koagulation, Varizenbanding, Dilatation von Ösophagusstenosen, Stenteinlage in Ösophagus, Magen oder Duodenum Klinik für Innere Medizin 2 Gastroenterologie, Diabetologie / Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Klaus Haag Internist, Gastroenterologe, Proktologe, Infektiologe Sekretariat: Christina Schmakowski Telefon: 069 3106-2813 Telefax: 069 3106-3326 E-Mail: Klaus .Haag@ KlinikumFrankfurt .de
  • 57 Das CfNH - Frankfurt (Centrum für Nieren- und Hochdruck- krankheiten) ist ein ärztlich geleitetes medizinisches Versorgungszentrum zur ambulanten und stationären Behandlung von Patienten mit � Nieren- und Hochdruckkrankheiten, � Fettstoffwechselstörungen und � Diabetes mellitus . Das CfNH - Frankfurt mit seiner im Jahr 1992 gegründeten fachinternistisch-nephrologischen Gemeinschaftspraxis, den angegliederten Dialysestationen und den kooperierenden Kliniken ermöglicht eine optimale, direkte Verzahnung ambulanter und stationärer Behandlungen und dadurch eine kontinuierliche, persönliche Versorgung seiner Patienten auf höchstem medizinischen Niveau . Als fachinternistisch- nephrologisches Zentrum in Frankfurt sind wir dazu da, � jederzeit und jedes Problem betreffend Ansprechpartner für unsere Patienten zu sein, � eine an den Erwartungen und den medizinischen Erkenntnissen orientierte Versorgung unserer Patienten sicherzustellen . Wir wollen unseren Patienten aus der Rhein-Main-Region kontinuierlich als bevorzugter Ansprechpartner in der fachin- ternistisch-nephrologischen Behandlung, in der Durchfüh- rung von Blutreinigungs- und Blutaustausch-Verfahren und in der Versorgung nierentransplantierter Patienten dienen . Aus diesem Grund verpflichten wir uns, eine an den Patientener- wartungen und den medizinischen Erkenntnissen orientierte Versorgung unserer Patienten sicherzustellen Unsere Nierenzentren entsprechen den Forderungen laut ISO 9001:2008 mit der Zeichnung „Good Dialysis Practice“ . CfNH Frankfurt Centrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten MVZ GbR Dialyse- und Apherese-Zentrum Klinikum Frankfurt GmbH AnzeigeAnzeige Kontakt Dr. T. Tsobanelis Dr. P. Kurz Ärztliche Leiter CfNH Frankfurt MVZ GbR Eschenheimer Anlage 7 60316 Frankfurt am Main
  • 58 Qualitätsziele Unsere Zielvorgaben sind für � Patienten: Erhöhung der Lebenserwartung chronisch nierenerkrankter Patienten und Verbesserung ihrer Lebensqualität � Mitarbeiter: Bindung von engagierten Mitarbeitern und Förderung der beruflichen Weiterentwicklung � Gesellschaft und Umwelt: Aufrechterhaltung und Verbesserung unseres Behandlungsangebotes und Sicherung von Arbeitsplätzen durch angemessenes wirtschaftliches Handeln einschließlich dem Erhalt unserer Umwelt Leistungsspektrum � Abklärung, Prävention und Therapie aller primären und sekundären Nierenerkrankungen � Modernste Blutreinigungsverfahren (Online-Hämodiafiltration, Peritonealdialyse als CAPD, CCPD, IPD) � Computerunterstützte Online-Überwachung und -Dokumentation aller Dialysebehandlungen � Bluthochdruckdiagnostik und Blutdruckeinstellung � Nephrologische Betreuung (Stoffwechselmonitoring) von Diabetikern � Behandlung von Fettstoffwechselstörungen - alle maschinellen Verfahren zur Blutfettentfernung [Lipidapherese als LDL- oder/und Lp(a)-Apherese] � Alle Aphereseverfahren (Plasmapherese, Immunadsorption, Rheophorese) zur Behandlung neurologischer, hämato-onkologischer, ophthalmologischer, kardiologischer und dermato- logischer Erkrankungen mit entsprechender Indikation � Betreuung transplantierter Patienten bzw . Transplantationsvorbereitung und –nachsorge Sprechstunden: Mo. 9.00-11.00 16.00-18.00 Di. u. Do. 9.00-11.00 14.00-16.00 Fr. 9.00-11.00 13.00-14.00 und nach Vereinbarung Dialysezeiten: Täglich in Früh-, Spät- oder Nachtschicht, Stationäre und ambulante Dialyse, Urlaubsdialyse Centrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten MVZ GbR Dres. med. P. Kurz / T. Tsobanelis Ärztehaus an der Maingau Klinik Eschenheimer Anlage 7 60316 Frankfurt am Main Tel.: 069 979811-81 Fax: 069 979811-82 E-Mail: [email protected] Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Dialyse- und Apherese-Zentrum Gotenstr. 6-8 65929 Frankfurt Tel.: 069 3106-3652 Fax: 069 3106-3653 E-Mail: [email protected]
  • 59 Medikamentöse Tumortherapie: Tumorerkrankungen, die im Körper gestreut haben, sind operativ oft nur sehr schwer und kurzfristig zu behandeln . Sie lassen sich aber oft mittels Medikamenten unter Kontrolle halten oder sogar ausheilen . Zu den zum Einsatz kommenden Mitteln gehören Hormone oder Substanzen, die das Abwehrsystem des Körpers beeinflussen (Zytokine, Antikörper) . Hauptsächlich beinhaltet die medikamentöse Tumortherapie jedoch die Behandlung mit Zytostatika („Chemotherapie“) . Wir bieten alle Chemotherapieformen der modernen Onkologie an, von der gut verträglichen Tablettenbehandlung über die Standard-Infusionstherapie bis hin zur aplasierenden Chemotherapie bei Leukämien . Je nach Therapieform und Patientenbefinden wird die Therapie entweder auf unserer Station oder in der Ambulanz verabreicht . Supportiv- und Palliativtherapie: Bei einem Teil der Tumorpatienten können durch das Tumor- wachstum oder durch die Therapie Beschwerden auftreten, die einer speziellen unterstützenden (suppor tiven) oder lindernden (palliativen) Behandlung bedürfen . Hier zu zählen unter anderem: ■ die Schmerzbehandlung ■ die Ernährungstherapie ■ die Behandlung des Fatigue (Schwäche)-Syndroms ■ die psychoonkologische und soziale Begleitung sowie die fürsorgliche Betreuung des Patienten und der Angehörigen . Dieses stellt eine der wichtigsten Aufgaben des gesamten Teams dar und wird oft durch Berater aus anderen Fachgebieten (Anästhesie, Psychiatrie) ergänzt . Seit diesem Jahr bietet das Klinikum eine eigene Station für Palliativpatienten . Die Klinik für Innere Medizin 3 ist auf Krankheiten des Blutes (Hämatologie) und auf Tumorerkrankungen (Onkologie) spezialisiert . Die Tatsache, dass alle Untersuchungen und notwendig werdenden operativen Eingriffe im Tumorzentrum Frankfurt Höchst (TFH) unter einem Dach erfolgen können, garantiert einen effektiven Austausch der Befunde und damit eine schnelle Diagnostik und Behandlung . Folgende spezialisierte Diagnose- und Behandlungsmethoden führen wir in der KIM 3 durch: Diagnostik: Ultraschalluntersuchungen werden im Funktionsbereich der KIM 3 durchgeführt . Spezielle hämatologisch-onkologische Untersuchungen werden in der Inneren Medizin 3 selbst und in enger Kooperation mit dem Institut für Laboratoriums- medizin, dem Institut für Pathologie und externen Instituten durchgeführt . Neben der Routinediagnostik aus Blut und Knochenmark („Knochenmarkpunktion“) übernimmt die KIM 3 selbst ■ die Knochenmarkpunktion ■ die Gewinnung von Untersuchungsmaterial durch Feinnadel-Aspiration ■ die mikroskopische Untersuchung des gewonnen Materials und ■ die Feinanalyse von Zellen mit Antikörpermarkierung (Durchflußzytometrie) Die Auswertungen erfolgen in Kenntnis aller sonstigen Befunde, was einen erheblichen Vorteil gegenüber der anonymen Befundung in einem diagnostischen Institut bedeutet . Eine weitere Spezialdiagnostik der Abteilung, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Laboratoriumsmedizin, ist die Durchflußzytometrie oder Immunphänotypisierung von Blut- und Lymphzellen . Eine Leukämie oder ein Lym- phom kann man mit der Durchflußzytometrie mit nahezu 100%iger Sicherheit nachweisen oder ausschließen . Klinik für Innere Medizin 3 Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie
  • 60 Vorteile für die Patienten: Es handelt sich meist um Behandlungsprotokolle, in denen die neuesten Medikamente eingesetzt werden . Manchmal ist das jeweilige Medikament sogar nur innerhalb einer Studie verfügbar . Studien garantieren zudem einen hohen Qualitätsstandard, da die Protokolle von einer Gruppe von Experten erstellt und von Gutachtern und Ethikkommissionen überprüft wurden . Es ist erwiesen, dass Behandlungsergebnisse meist am besten sind, wenn die Therapie innerhalb einer Studie erfolgt . Aus den genannten Gründen bieten wir unseren Patienten häufig die Teilnahme an einer Therapiestudie an . Wir haben ein eigenes Studiensekretariat eingerichtet, in dem die Behandlungen überwacht und dokumentiert werden . Die Teilnahme an einer Studie ist selbstverständlich immer ein Angebot, das angenommen oder abgelehnt werden kann . Studien sind auch keine Züge, aus denen man, einmal ein- gestiegen, nicht mehr aussteigen kann . Alle Studien sind durch die Ethikkommission der Landesärztekammer Hessen geprüft und genehmigt worden . Schwerpunkt Pneumologie: Wir vertreten die gesamte klinische Pneumologie mit einem breiten endoskopischen Leistungsspektrum, einschließlich Stent-Implantation, Laser-Therapie, EBUS-Untersuchung und Thorakoskopie . Sowie alle relevanten Funktionsunter- suchungen: Lungenfunktion mit Bodyplethysmographie, Diffusionsmessung, Atemmuskelfunktion, Bronchiale Pro- vokation, Broncholyse Test, Shunt-Messung, Schlaf-Apnoe- Screening und Spiroergometrie . Kooperationen bei der Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen: Die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen besteht natürlich nicht nur aus der medikamentösen Therapie („Chemotherapie“) . Es ist vielmehr eher die Regel als die Ausnahme, dass Chemotherapie in Kombination mit anderen Therapieverfahren eingesetzt wird . Wir prüfen bei jedem Patienten alle Therapiemöglichkeiten . Es erfolgt eine Diskussion in der Tumorkonferenz, einer wöchentlich tagenden Beratungsrunde mit Einbeziehung aller Fachab- teilungen des Klinikums Frankfurt Höchst sowie von Strah- lentherapeuten und onkologisch tätigen niedergelassenen Ärzten . Wenn eine Kombinationstherapie als Therapie der Wahl erscheint, können im Einzelfall folgende Fachgruppen bzw . spezielle Therapieverfahren in die Behandlung einbe- zogen werden: Chirurgie, unter Einschluss von Spezial- fächern wie Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Urologie, Gynäkologie, Augenheilkunde oder Hals-Nasen-Ohrenheil- kunde, Strahlentherapie (Strahlenklinik der Uniklinik Frank- furt, Strahlenklinik Krankenhaus Nordwest, Strahlentherapie Markus-Krankenhaus), Endoskopische Therapiemethoden wie Lasertherapie, Stentimplantation oder Therapie in der KIM 2 Interventionelle radiologische Verfahren zur gezielten „Verödung“ von Tumoren . Therapiestudien: Fast alle Fortschritte in der Behandlung von Krebser- krankungen sind aus der systematischen Planung, Durchführung und Auswertung neuer Behandlungs- methoden in Form von Therapiestudien hervorgegangen . Therapiestudien haben gerade in der Onkologie viele Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs Sekretariat: Anja Nöth Telefon: 069 3106-3320 Telefax: 069 3106-3280 E-Mail: Derigs@ KlinikumFrankfurt .de
  • 61 Anzeige Anzeige
  • 62 Unsere Spezialgebiete: ■ Abklärung komplexer geriatrischer Zustandsbilder mit breit gefächerter Diagnostik (geriatrisches Assessment, internistische Diagnostik) und entsprechender Therapie ■ Herz-Kreislauf-Lungenerkrankungen von geriatrischen Patienten ■ Infekte von Bronchien, Lunge und Harnwegen ■ Hirnleistungsstörungen und Demenz ■ Störungen des Flüssigkeitshaushaltes (Exsikkose) und Mangelernährung ■ Schwindel und Sturzkrankheit ■ Frühstationäre Rehabilitation nach Operationen, Traumata, Schlaganfall u . a . Erkrankungen ■ Palliativmedizinische Behandlung für geriatrische Patienten ■ Störungen des Ganges und der Mobilität ■ Chronische degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates ■ Chronische Ulcerationen bei Durchblutungsstörungen der Beine ■ Stoffwechselneueinstellung bei Diabetes mellitus ■ Abklärung von Gewichtsabnahme und pathologischen Blutbefunden Der Schwerpunkt der Klinik für Innere Medizin 4 liegt in der Akutgeriatrie, d .h . in der Diagnostik und Therapie von älteren Patientinnen und Patienten mit mehreren akuten und chronischen internistischen Erkrankungen . Hierfür steht ein multiprofessionelles geriatrisches Team unter ärztlicher Leitung bereit . Von den fünf Fachärzten (Innere Medizin) haben drei die Zusatzbezeichnung „Geriatrie“, ein Facharzt hat die fakultative Weiterbildung „Internistische Intensivmedizin“ und eine Fachärztin die Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ . Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik liegt in der geriatrischen Frührehabilitation, d .h . in der fallabschließenden frühstationären Rehabilitation nach Operationen, Traumata, Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen . Ziel der geriatrischen Behandlung ist nicht nur die Therapie der meist multiplen internistischen Erkrankungen, sondern auch die Wiederherstel lung der funktionellen Kapazitäten des Patienten, die ihm eine Rückkehr in das gewohnte häusliche Umfeld ermöglichen und verhindern, dass er zu einem Pflegefall wird . Klinik für Innere Medizin 4 Geriatrie Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Mühlberg Sekretariat: Heike Geyer-Vogel Telefon: 069 3106-2890 Telefax: 069 3106-2546 E-Mail: InnereMedizin4@ KlinikumFrankfurt .de E-Mail: W .Muehlberg@ KlinikumFrankfurt .de
  • 63 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote: ■ Akupunktur ■ Beratung / Betreuung durch Sozialarbeiter, Entlassungsmanagement ■ Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Angehörigen ■ Zusammenarbeit mit / Kontakt zu Selbsthilfegruppen und ambulanten Diensten ■ Besondere Formen / Konzepte der Betreuung von Sterbenden ■ Diabetiker-Schulung, Diät- und Ernährungsberatung ■ Ergotherapie, Motorisch-Funktionelle Behandlung, Kognitives Training, ADL-Training, Sturzprophylaxe ■ Physiotherapie, Krankengymnastik, Gangschule, Sturzprophylaxe, Atemtherapie, Wirbelsäulengymnastik, Elektrotherapie ■ Logopädie, Stimm- und Sprachtraining, Schlucktraining ■ Physikalische Therapie, Fango, Massage, Lymphdrainage ■ Psychotherapie / Psychosozialdienst / Gedächtnistraining ■ Wundmanagement, Stomatherapie und -beratung ■ Medizinische Fußpflege ■ Versorgung mit Hilfsmitteln / Orthopädietechnik Privatsprechstunde Chefarzt Priv .-Doz . Dr . med . Wolfgang Mühlberg Anmeldung Heike Geyer-Vogel, Tel . 069 3106-2890 Funktionsuntersuchungen: ■ Oberbauch-Sonographie, Farbdoppler der Carotiden und peripheren Gefässe ■ Belastungs-EKG, Ergometrie, Langzeit-EKG und -Blutdruckmessung (zentral) ■ Echokardiographie, Coronarangiographie (zentral) ■ Konventionelle Röntgendiagnostik, Computertomographie, MRT (zentral) ■ Gastroskopie, Coloskopie, ERCP, PEG-Anlage (zentral) ■ Elektroenzephalographie, Elektromyographie, Nervenleitgeschwindigkeit (zentral) ■ Spirometrie, Lungenfunktionsprüfung (zentral)
  • 64 Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Mühlberg Sekretariat: Helga Huf Telefon: 069 3106-3681 Geriatrische Tagesklinik Behandelt werden Patientinnen und Patienten mit allen Formen geriatrischer Erkrankungen (einschl . geriatrischer Frührehabilitation), die keinen stationären Aufenthalt mehr benötigen, aber deren Therapiebedarf nicht durch ausschließlich ambulante Leistungen abgedeckt werden kann . Die Klinik steht mit insgesamt 24 Plätzen montags bis freitags (außer an Feiertagen) zwischen 7 .30 Uhr und 16 Uhr zur Verfügung . Der tägliche Transport erfolgt durch einen Fahrdienst, der die Patienten von Zuhause abholt und nachmittags wieder zurückbringt . Die Patienten erhalten zudem ein warmes Mittagessen . Eine weitere Attraktion ist ein großer Garten, der den Patienten zur Verfügung steht . Spezialgebiete, Funktionsuntersuchungen und medizinisch- pflegerische Leistungsangebote sind mit dem Angebot der Klinik für Innere Medizin 4 identisch . Krankenhausleistung mit Einweisung des Hausarztes in die Tagesklinik . Kontakt über Telefon: 069 3106-2720 oder 069 3106-2890 Übung des räumlichen Wahrnehmens von 2-Dimensional nach 3-Dimensional
  • 65 Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Hans-Georg Höllerhage Sekretariat: Marianne Messner Telefon: 069 3106-2243 Telefax: 069 3106-2071 E-Mail: Neurochirurgie@ KlinikumFrankfurt .de ■ Mikrochirurgie des engen Wirbelkanals (Spinalkanalstenose), auch wirbelsäulenbedingte Schaufensterkrankheit genannt, weil die Gehstrecke schmerzbedingt vermindert ist und der Patient alle paar Meter stehen bleiben muss . ■ Mikrochirurgische Operation des Wirbelgleitens bzw . Gleitwirbels (Spondylolisthesis) ■ Mikrochirurgie von Wirbelsäulen- und Rückenmarksgeschwülsten . ■ operative Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen mit Nerven- und Rückenmarksbeteiligung Schwerpunkt Schädel-Hirn-Chirurgie: ■ navigationsgestützte Mikrochirurgie von Hirntumoren (lange Erfahrung als eine der ersten Kliniken Deutschlands) ■ fluoreszensgestützte Gliomchirurgie (ALA-Verfahren) ■ navigationsgestützte Mikrochirurgie von Hirnblutungen ■ Mikrochirurgie von Hirngefäßerkrankungen wie Aussackungen (Aneurysmen) und Fehlbildungen (Angiomen) ■ operative Behandlung von Schädel-Hirnverletzungen ■ stereotaktische Hirnbiopsien Schwerpunkt Intensivmedizin: ■ moderne, intensivmedizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten in den fünf, unter neurochirurgischer Leitung stehenden Betten auf der interdisziplinären Intensivstation . Mikrochirurgie der peripheren Nerven, vor allem Engpasssyndrome wie Carpaltunnelsyndrom. Nicht-operative Behandlungen: ■ Schmerztherapie, Krankengymnastik ■ bei Bedarf Organisation der Nachbehandlung in Reha-Kliniken Sprechstunden: Ambulante Sprechstunde Di . + Do . 9 Uhr bis 15:30 Uhr und Fr . 9:30 Uhr bis 11 Uhr, jeweils nach Terminvereinbarung, Tel . 069 3106-2240 . Neurochirurgie ist die operative Behandlung des Nerven- systems und der Teile des Körpers, die das Nervensystem schützend umhüllen, also des Gehirns, des Schädels, des Rückenmarks, der Wirbelsäule und der peripheren Nerven . Zu den typischen von Neurochirurgen behandelten Erkrankungen gehören neben Hirntumoren, Hirnblutungen und Hirnverletzungen auch die sehr häufigen Wirbelsäulen- erkrankungen wie der Bandscheibenvorfall und die Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) . Natürlich werden auch Rückenmarks- und Wirbelsäulen- tumore operiert sowie alle Wirbelsäulenverletzungen mit Beteiligung von Nerven oder Rückenmark . Bei den Opera- tionen werden konsequent schonende Techniken wie die Mikrochirurgie eingesetzt, die Operationen durch immer kleinere Wunden ermöglicht (Schlüssellochchirurgie) . Dazu kommen andere Hightech-Verfahren wie die Neuro- navigation . Diese Methode, die in der Klinik für Neurochirur- gie des Klinikums Frankfurt Höchst bereits seit 1995 – als eine der ersten Kliniken Deutschlands – praktiziert wird, ermöglicht es, Hirntumoren mit höchster Präzision durch immer kleinere Schädelöffnun gen bis hinunter zu 1 cm zu operieren . Auf der interdisziplinären Intensivstation werden zudem Betten eigen ständig geführt . Die Klinik für Neuro- chirurgie verfügt in Zusammenarbeit mit den übrigen Instituten und Kliniken des Hauses über alle diagnostischen Möglichkeiten wie MRT, CT, Angiographie und neurophysio- logische Untersuchungsmethoden . Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie sowie der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin im interdisziplinären Neuro-Kopf-Zentrum . Die Schwerpunkte der Klinik für Neurochirurgie sind: Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie: ■ Mikrochirurgie von Bandscheibenerkrankungen in allen Abschnitten der Wirbelsäule ■ Endoskopische Bandscheibenoperationen ■ Bandscheibenersetzende Implantate und Bandscheiben- prothesen, besonders im Bereich der Halswirbelsäule Klinik für Neurochirurgie
  • 66 Zentrum für ambulante Rehabilitation Das Reha-Zentrum Hofheim ist eine Therapieeinrichtung zur Rehabilitation des Bewegungsapparates bei chronisch/degenerativen Erkrankungen, nach Unfallverletzungen, insbesondere nach Sport- und Arbeitsunfällen, sowie vor und nach operativen Eingriffen. Außerdem bieten wir auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen die Möglichkeit zur ambulanten Rehabilitation. Bei folgenden Indikationen sind Sie bei uns richtig: R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Orthopädische und unfall- chirurgische Erkrankungen n Bandscheibenschäden n Gelenkersatzoperationen n Bänder- und Sehnenrisse n Knochenbrüche n Sportverletzungen (z.B. Muskelverletzungen) n und andere Neurologische Erkrankungen n Schlaganfall n Multiple Sklerose n Parkinson n Hirn- und Rückenmarksverletzungen/ -erkrankungen n und andere Ziel der Therapie ist es, verlorengegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen, Schmerzzustände zu beseitigen und Ausdauerleistungen zu verbessern. Folgende Therapien bieten wir an: n Krankengymnastik n Manuelle Therapie n PNF n Sportphysiotherapie n Schlingentischtherapie n Massage n Bindegewebsmassage n Manuelle Lymphdrainage n Extensionsbehandlung n Elektrotherapie n Fango/Heißluft/Eis n Medizinische Trainingstherapie n Isokinetik (computergestütztes Muskelaufbautraining und Diagnostik) n Triggerpunkttherapie n Nervenmobilisation nach Butler n Skoliosetherapie nach Schroth n Krankengymnastik nach Bobath n Craniosacrale Osteopathie n Akupunktur n Funktionelles Rückentraining R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Bienerstraße 50 • 65719 Hofheim Telefon 06192 / 200 390 • Fax 06192 / 200 39 19 [email protected] • www.reha-hofheim.de
  • 67 Anzeige Zentrum für ambulante Rehabilitation Das Reha-Zentrum Hofheim ist eine Therapieeinrichtung zur Rehabilitation des Bewegungsapparates bei chronisch/degenerativen Erkrankungen, nach Unfallverletzungen, insbesondere nach Sport- und Arbeitsunfällen, sowie vor und nach operativen Eingriffen. Außerdem bieten wir auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen die Möglichkeit zur ambulanten Rehabilitation. Bei folgenden Indikationen sind Sie bei uns richtig: R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Orthopädische und unfall- chirurgische Erkrankungen n Bandscheibenschäden n Gelenkersatzoperationen n Bänder- und Sehnenrisse n Knochenbrüche n Sportverletzungen (z.B. Muskelverletzungen) n und andere Neurologische Erkrankungen n Schlaganfall n Multiple Sklerose n Parkinson n Hirn- und Rückenmarksverletzungen/ -erkrankungen n und andere Ziel der Therapie ist es, verlorengegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen, Schmerzzustände zu beseitigen und Ausdauerleistungen zu verbessern. Folgende Therapien bieten wir an: n Krankengymnastik n Manuelle Therapie n PNF n Sportphysiotherapie n Schlingentischtherapie n Massage n Bindegewebsmassage n Manuelle Lymphdrainage n Extensionsbehandlung n Elektrotherapie n Fango/Heißluft/Eis n Medizinische Trainingstherapie n Isokinetik (computergestütztes Muskelaufbautraining und Diagnostik) n Triggerpunkttherapie n Nervenmobilisation nach Butler n Skoliosetherapie nach Schroth n Krankengymnastik nach Bobath n Craniosacrale Osteopathie n Akupunktur n Funktionelles Rückentraining R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Bienerstraße 50 • 65719 Hofheim Telefon 06192 / 200 390 • Fax 06192 / 200 39 19 [email protected] • www.reha-hofheim.de Anzeige
  • 68 Die Klinik für Neurologie beschäftigt sich mit der allgemeinen Neurologie, d . h . mit allen in der Bevölkerung vorkommenden Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems . Diese umfassen Gefäßerkrankungen wie Schlaganfälle (arterielle Gefäßverschlüsse und Hirnblutungen), Gefäßmissbildungen und Gefäßentzündungen, entzündliche Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems (wie Hirnhaut- und Hirnentzündungen, Multiple Sklerose, Neuroborreliose, Polyradikulitiden), Erkrankungen des peripheren Nervensystems (wie Polyneruopathien), Bewegungsstörungen wie die Parkinson Syndrome, Dystonien, degenerative Erkrankungen wie beispielsweise Formen von Demenzen oder Motoneuronerkrankungen wie die amyotrophe Lateralsklerose, Kopfschmerzsyndrome wie Migräne, Muskelerkrankungen wie z .B . Myasthenia gravis . Bandscheiben- und Rückenerkrankungen gehören ebenso zum Spektrum der Klinik wie Hirnnervenerkrankungen (Schwindel oder Fazialisparese) . Die Klinik verfügt über 64 Betten und eine zertifizierte überregionale Stroke Unit, auf der die neuesten Behandlungsverfahren des Schlaganfalls, wie intravenöse und intraarterielle Thrombolyse sowie kathetergestützte Verfahren zur Wiedereröffnung der hirnversorgenden Gefäße durchgeführt werden . Hierzu steht 365 Tage pro Jahr ein erfahrenes Stroke-Team zur Verfügung, welches mit der neuroradiologischen Abteilung des Hauses zusammenarbeitet (interdisziplinäres Neurovaskuläres Zentrum) . Auf dem Gebiet der Schlaganfälle besteht zudem eine enge Zusammenarbeit mit der hiesigen kardiologischen, neurochirurgischen und gefäßchirurgischen Abteilung . Die Klinik verfügt über eine neuroimmunologische Sprechstunde nach § 116 b zur Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose . Die Behandlung älterer Patienten erfolgt in enger Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin 4 (Geriatrie) . Seit dem 1 . Januar 2013 betreut das Ärzteteam der Neurologie am Klinikum Frankfurt Höchst in Kooperation mit den Main-Taunus-Kliniken die Stroke Unit in Hofheim . Diagnostik: ■ Doppler- und Farbduplexsonographie der hirnversorgenden Arterien ■ Elektroenzephalographie ■ Elektroneuro- und -myographie ■ Somatosensorisch evozierte Potentiale ■ Akustisch evozierte Potentiale ■ Visuell evozierte Potentiale ■ Transkranielle Magnetstimulation ■ Vestibularisprüfung ■ Lumbalpunktion ■ Langzeit-EKG-Registrierung Therapie: ■ Akute Therapie des Schlaganfalls durch intravenöse und intraarterielle Thrombolyse sowie kathetergestützte Verfahren zur Wiedereröffnung der hirnversorgenden Gefäße ■ Früh rehabilitative schlaganfallspezifische Behandlung: Stroke Unit; krankengymnastische Behandlung; Ergotherapie und Neurophysiologie mit Hirnleistungstraining; Logopädie; neuropsychologische Diagnostik und Behandlung ■ Immunmodulatorische Therapie bei Patienten mit MS ■ Immunglobuline, Plasmaparese, Immunadsorption bei entzündlichen Erkrankungen (u .a . MS, GBS, etc .) ■ Neurointensivmedizinische Behandlung auf einer neurologisch-neurochirurgischen Intensivstation ■ Neurologisch-neuroradiologische Behandlung von Gefäßverschlüssen, Aneurysmata, Gefäßmissbildungen und Tumoren des Gehirns ■ Medikamentöse und physiotherapeutische Therapie von Bewegungsstörungen ■ Behandlung mit Botulinum-Toxin (Botox) ■ Therapie von Kopfschmerz- und Schwindelerkrankungen Klinik für Neurologie Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Thorsten Steiner, MME Sekretariat: Tamara Haag Telefon: 069 3106-2932 Telefax: 069 3106-3747 E-Mail: Neurologie@ KlinikumFrankfurt .de
  • 69 Sekretariat: Prof. Dr. med. Thorsten Steiner Privatsprechstunde Tel .: 069 3106-2931 069 3106-2932 Fax: 069 3106-3747 Termine nach Vereinbarung Leitender Oberarzt Dr. med. Oliver Michel Tel .: 069 3106-2944 Oberärztin Cornelie Lang Tel .: 069 3106-2934 Organisation Termine ambulant/stationär: Tel .: 069 3106-2938 Fax: 069 3106-2186 Ambulanz nur auf Überweisung vom Neurologen/Nervenarzt: Tel .: 069 3106-2938 Fax: 069 3106-2186 Neuromuskuläre Ambulanz Zerebrovaskuläre Ambulanz Neuroimmunologische Ambulanz Tel .: 069 3106-2938 Diese Abklärung erfolgt in Zusammenarbeit der Kliniken für Innere Medizin und Kardiologie . Die weitere Therapie umfasst die frühzeitige Rehabilitationsbehandlung (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, neuro- psychologische Behandlung) . Gegebenenfalls werden die Patienten auf der interdisziplinären Intensivstation überwacht und behandelt . Nach der Akutphase werden die Patienten im Klinikum Hofheim oder einer Rehabilitationsklinik weiter versorgt . Patienten mit akutem Schlaganfall werden am Klinikum Frankfurt Höchst versorgt, wenn weitergehende Maß- nahmen, wie z .B . eine Thrombektomie (Entfernen eines Gefäßverschluss mittels Katheter) oder operative Maßnahmen erforderlich werden . Die Versorgung am Klinikum Frankfurt Höchst erfolgt im Neurovaskulären Zentrum, das aus den Kliniken für Neurologie, Neuroradiologie (in Kooperation mit der Universitätsklinik Heidelberg), Neurochirurgie sowie der Gefäßchirurgie gebildet wird . Die Weiterversorgung erfolgt je nach Bedarf des Patienten am Klinikum in Frankfurt Höchst oder in Hofheim . Die Main Taunus Kliniken Hofheim und das Klinikum Frankfurt Höchst führen seit dem 1 .1 .2013 die Schlaganfallversorgung in einem gemeinsamen, flächendeckenden Konzept durch . Dieses Projekt läuft unter der Leitung von Prof . Dr . med . Thorsten Steiner, Chefarzt der Stroke Unit am Klinikum Frankfurt Höchst sowie der Main-Taunus-Kliniken am Standort Hofheim . In diesem Konzept sollen alle Patienten mit einem akuten Schlaganfall bedarfsange passt versorgt werden . Im Falle eines akuten Schlaganfalls erhalten Patienten eine intravenöse Therapie mit Medikamenten, die Gefäßverschlüsse aufzulösen können (Thrombolyse) . Diese Therapie wird vor Ort am Klinikum in Hofheim durchgeführt . Die Schlaganfalleinheit in Hofheim verfügt derzeit über vier Betten . Jährlich werden ca . 450 Patienten behandelt und bei ca . 30 systemische Thrombolysen durchgeführt . Hier werden auch alle weiteren Untersuchungen durchgeführt, um die Ursache für einen Schlaganfall zu identifizieren . Die Stroke Unit Hofheim Oberärztin Dr. med. Nathalie Stegemann Tel .: 069 3106-2935 Oberarzt Dr. med. Christian Ludes Tel .: 069 3106-3413 Oberärztin Uta Wächter Tel .: 069 3106-2935 E-Mail: [email protected] .de Intensivstation Tel .: 069 3106-4841 Stroke Unit Tel .: 069 3106-2943 Station D 61 Tel .: 069 3106-2940 Station D 62 Tel .: 069 3106-2943
  • 70 Neurologische Rehabilitation auf Spitzenniveau Gesundwerden und Wohlfühlen in traumhafter Lage Unsere Neurologische Fachklinik ist auf sämtliche neurologische Krankheitsbilder aller Schweregrade ausgerichtet und genießt einen hervorragenden Ruf in der Gesundheitsvorsorge. In unserer Klinik steht der Patient im Mittelpunkt. So erarbei- tet ein kompetentes Team aus Ärzten, Therapeuten und Pfle- gefachkräften gemeinsam mit dem Patienten ein stets an sei- nen Fortschritten orientiertes Therapiekonzept. Unsere Klinik bietet mit 195 stationären Betten die gesamte Bandbreite der neurologischen Rehabilitation von einer großen Frührehabili- tationsabteilung (Phase B akut) inklusive Intermediate-Care- Station über die weiterführende Rehabilitation (Phase C und D) bis hin zu ambulanten Leistungen. Zu den am häufigsten behandelten Erkrankungen zählen: • Schlaganfall • Zustand nach extra- und intrakraniellen Hirngefäßoperationen • Zustand nach diffusen oder lokalen Hirnverletzungen • Hirn- oder Hirnhautentzündung • Durch Unfall bedingte Nerven-, Gehirn- und Rückenmarksverletzungen • Multiple Sklerose • Morbus Parkinson Medical Park Bad Camberg Obertorstraße 100-102 • 65520 Bad Camberg Telefon: 0 64 34 /919-0 • Telefax: 0 64 34 /919-419 [email protected] • www.medicalpark.de Nehmen Sie Kontakt mit uns auf (kostenlose Servicerufnummer): 0 800/8 00 89 00 Anzeige MPBC_210x297mm_RZ.indd 1 23.05.13 09:58
  • 71 Anzeige Anzeige
  • 72 Zentrum für ambulante Rehabilitation Das Reha-Zentrum Hofheim ist eine Therapieeinrichtung zur Rehabilitation des Bewegungsapparates bei chronisch/degenerativen Erkrankungen, nach Unfallverletzungen, insbesondere nach Sport- und Arbeitsunfällen, sowie vor und nach operativen Eingriffen. Außerdem bieten wir auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen die Möglichkeit zur ambulanten Rehabilitation. Bei folgenden Indikationen sind Sie bei uns richtig: R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Orthopädische und unfall- chirurgische Erkrankungen n Bandscheibenschäden n Gelenkersatzoperationen n Bänder- und Sehnenrisse n Knochenbrüche n Sportverletzungen (z.B. Muskelverletzungen) n und andere Neurologische Erkrankungen n Schlaganfall n Multiple Sklerose n Parkinson n Hirn- und Rückenmarksverletzungen/ -erkrankungen n und andere Ziel der Therapie ist es, verlorengegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen, Schmerzzustände zu beseitigen und Ausdauerleistungen zu verbessern. Folgende Therapien bieten wir an: n Krankengymnastik n Manuelle Therapie n PNF n Sportphysiotherapie n Schlingentischtherapie n Massage n Bindegewebsmassage n Manuelle Lymphdrainage n Extensionsbehandlung n Elektrotherapie n Fango/Heißluft/Eis n Medizinische Trainingstherapie n Isokinetik (computergestütztes Muskelaufbautraining und Diagnostik) n Triggerpunkttherapie n Nervenmobilisation nach Butler n Skoliosetherapie nach Schroth n Krankengymnastik nach Bobath n Craniosacrale Osteopathie n Akupunktur n Funktionelles Rückentraining R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Bienerstraße 50 • 65719 Hofheim Telefon 06192 / 200 390 • Fax 06192 / 200 39 19 [email protected] • www.reha-hofheim.de
  • 73 Der Schwerpunkt Orthopädie bietet das gesamte Spektrum der modernen konservativen und operativen Therapie von Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungs- apparates an . Hierbei stellen die gelenkerhaltenden und, falls notwendig, gelenkersetzenden Operationen (künst- licher Gelenkersatz) einen traditionellen Schwerpunkt der Abteilung dar . Die an die jeweils individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasste Primärimplantation oder Wechseloperation eines künstlichen Gelenkes an Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter oder Hand ist ein zentraler Bereich unserer Klinik . Weitere Schwerpunkte der Klinik bestehen in der Tumororthopädie, der Schulterchirurgie, der Hand- und Fußchirurgie, Rheumaorthopädie sowie in der Kinderorthopädie, die in der Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie der Klinik vertreten ist . Therapieschwerpunkte im Überblick: ■ Endoprothetik, künstlicher Gelenkersatz an Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter und Hand (Oberflächenersatz, Teil- oder Totalersatz des Gelenkes, ggf . Individualprothese, je nach Zerstörungsgrad) ■ Wechseloperationen von Prothesen (insbesondere auch komplexe Revisionen, septische Prothesenwechsel) ■ Gelenkerhaltende Chirurgie (präventive Hüftchirurgie, Korrektur von Extremitätenfehlstellungen zur Prävention der Arthroseprogression) ■ Arthroskopische Chirurgie (Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter, Ellenbogen und Hand) ■ Tumororthopädie (extremitätenerhaltende biologische oder endoprothetische Rekonstruktion) ■ Schulterchirurgie ■ Handchirurgie ■ Fußchirurgie ■ Rheumaorthopädie ■ Kinder- und Neuroorthopädie ■ Physikalische Therapie des Stütz- und Bewegungsapparates Forschung: ■ Entwicklung eines Hüftprothesensystems für komplizierte Wechseloperationen (internationales Entwicklerteam) ■ Minimalinvasive Operationstechnik bei Hüftendoprothesen ■ Optimierung von Knieendoprothesen (deutsch-amerikanische Zusammenarbeit) ■ Studien zur oralen Thromboseprophylaxe ■ Klinische Nachuntersuchungen Sprechstunden: Allgemeine Sprechstunden Dienstag u . Donnerstag 8 Uhr – 11 Uhr Termine: 069 3106-2901 oder -2904 Privatsprechstunden nach Vereinbarung Termine: 069 3106-2902 Schultersprechstunde: Mittwochs 9 Uhr – 11 Uhr Termine: 069 3106–2901 Kindersprechstunde: Montag 8 Uhr – 12 Uhr Freitag 7 Uhr – 12 Uhr Termine nur nach Vereinbarung: 069 3106-2904 Notfallambulanz: ZNA (Zentrale Notaufnahme) Telefon: 069 3106-4600 Überweisung in die Kassensprechstunde nur durch niedergelassene Orthopäden oder Chirurgen . Kinder bis zum vollendeten 6 . Lebensjahr Überweisung durch den Kinderarzt, ab dem 6 . Lebensjahr durch einen Orthopäden oder Chirurgen . Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Schwerpunkt Orthopädie Kontakt Leitung des Schwerpunktes Orthopädie Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke Sekretariat: Miriam Weihs Telefon: 069 3106-2902 Telefax: 069 3106-3628 E-Mail: Orthopaedie@ KlinikumFrankfurt .de
  • 74 Kontakt Leitung des Schwerpunktes Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Chefarzt Dr. med. Harald Hake Sekretariat: Claudia Dittmann Telefon: 069 3106-2874 Telefax: 069 3106-2493 E-Mail: Unfallchirurgie@ KlinikumFrankfurt .de Unsere Sprechstunden: Privatsprechstunde + Sportmedizinische Sprechstunden: Anmeldung: 069 3106-2874 täglich 14 Uhr bis 15 Uhr mit telefonischer Voranmeldung, Überweisung vom Chirurgen/Orthopäden Sprechstunden in der ZNA: Anmeldung: 069 3106-4600 ■ D-Arzt: Montag, Mittwoch, Donnerstag 9 Uhr bis 11 Uhr ■ Handchirurgische Sprechstunde: Dienstag, Freitag 8 .30 Uhr bis 11 Uhr ■ Schultersprechstunde: Dienstag, Donnerstag 13 Uhr bis 15 Uhr Unfallchirurgisches Aufnahmezentrum in der ZNA: Anmeldung: 069 3106-3232 täglich 9 Uhr bis 13 Uhr Unsere Spezialgebiete: Becken- und Wirbelsäulenchirurgie: ■ minimal-invasive und offene computerassistierte Wirbelsäulenchirurgie nach Unfällen, bei Infektionen und Tumorerkrankungen ■ Vertebro- und Kyphoplastie ■ operative Versorgung von Becken- und Acetabulumfrakturen Prothetik: ■ prothetischer Ersatz nach Gelenkverletzungen (Schulter, Hüfte, Knie) Handchirurgie: ■ Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen der Hand ■ arthroskopische und plastisch-rekonstruktive Chirurgie ■ ambulante Operationen Schulterchirurgie: ■ arthroskopische und offene Schulteroperationen ■ akute und chronisch-degenerative Schulterbeschwerden ■ ambulante Operationen Sporttraumatologie: ■ arthroskopische Gelenkoperationen (Schulter, Knie, Sprunggelenk und Ellenbogen) mit Kreuzbandchirurgie und komplexen Gelenkverletzungen ■ akute und chronische Beschwerden des Bewegungsapparates ■ degenerative Gelenkerkrankungen ■ ambulante Operationen Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Der Schwerpunkt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie einschließlich Handchirurgie, umfasst das gesamte klinische Spektrum einer modernen Versorgung aller Verletzungen des Bewegungsapparates mit: ■ Minimal-invasiver Versorgung von Gelenkverletzungen, computerassistierten Wirbelsäulen- und Beckenchirur- gie, arthroskopische Gelenkoperationen, prothetischem Ersatz nach Gelenkverletzungen, Tumorchirurgie des Knochens und Stabilisierung pathologischer Frakturen Die zentrale interdisziplinäre Notaufnahme (ZNA) mit Schockraum- und Polytrauma-Management (Schwerpunktversorgung von Mehrfachverletzten im Klinikum der Maximalversorgung), beinhaltet das gesamte klinische Spektrum eines modernen Trauma- centers (zertifiziertes überregionales Traumazentrum/DGU) sowie das Verletzungsartenverfahren der Gewerblichen Berufsgenossenschaften (VAV; § 6)
  • 75 Klinische Schwerpunkte: ■ klinische Orthesen und Bandagen ■ Kompressionstherapie bei Lymphödem ■ Kompressionsstrümpfe bei Beinvenenerkrankungen ■ Verbrennungsbandagen ■ Kinderorthopädie, funktionelle Orthetik ■ sensomotorische Einlagen ■ funktionelle Elektrostimulation ■ moderne Korsette und Miederversorgungen ■ Diabetische Fußversorgungen, Einlagenversorgungen ■ Rehabilitation mit Beinprothesen ■ Funktionelle Elektrostimulation zur Fallfußbehandlung Forschung: ■ Entwicklung von Orthesensystemen Die technische Orthopädie im Hause des Klinikums Frankfurt Höchst ist spezialisiert auf die Versorgung mit Hilfsmitteln bei operativer und konservativer Behandlung . Ein Team von erfahrenen Fachkräften steht den Ärzten und Therapeuten mit dem Ziel einer hochqualifizierten und Patientenver- sorgung zur Seite . In Zusammenarbeit mit den Fachbereichen werden individuelle Lösungen für die unterschiedlichsten Anforderungen entwickelt . Kurze Wege ermöglichen eine effiziente Betreuung der verschiedenen Sprechstunden und Fachbereiche . Technische Orthopädie Anzeige Handwerkliche Tradition verbunden mit modernster Technik - im Dienste unserer großen und klein(st)en Patienten Orthopädietechnik Rhein-Main im Klinikum Frankfurt/Höchst Gotenstraße 6 65929 Frankfurt/Höchst Tel.: 069/314066-0
  • 76 Rund um die Uhr für Sie da! In der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Frankfurt Höchst steht rund um die Uhr ein erfahrenes medizi- nisches Team zur Versorgung von Unfallverletzten und Patienten mit akuten chirurgischen und internistischen Erkrankungen bereit . Umfassende diagnostische Einrichtungen im Schockraum ermöglichen eine unver- zügliche Behandlung lebensgefährlicher Verletzungen . Etwa 34 .000 Patienten kommen jedes Jahr in die Notauf- nahme des Klinikums Frankfurt Höchst . Sie kommen mit dem Rettungshubschrauber oder Notarztwagen, auf Einweisung eines Arztes oder nach eigener Entscheidung . Die Zentrale Notaufnahme ist eine interdisziplinäre Einrichtung . Es sind Spezialisten aus den verschiedenen Fachrichtungen jederzeit vor Ort . Ihnen stehen weitere Fachärzte aller Klinken im Haus sowie ein Team speziell ausgebildeter Pflegekräfte zur Seite . Das Klinikum Frankfurt Höchst wurde durch die zustän- dige Fachgesellschaft als überregionales Traumazentrum zertifiziert, weil es die Anforderungen an die Versorgung schwerstverletzter Patienten auf höchster Stufe erfüllt . Die unter kardiologischer Leitung stehende Chest Pain Unit/CPU (Brustschmerzeinheit) für kardiologische Notfälle mit vier Betten ist organisatorisch in die ZNA eingegeliedert . Diese ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie/Herz- und Kreislaufforschung e .V . zertifiziert worden . Behandlungsablauf Wir behandeln unsere Patienten nach Dringlichkeit und bitten Sie um Verständnis, wenn später eingetroffene Patienten vor Ihnen aufgerufen und behandelt werden . Wir bemühen uns, die Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten und bitten um Verständnis, wenn es doch einmal etwas länger dauern sollte . Absoluten Vorrang haben Notarzteinweisungen oder Patientinnen und Patienten, die mit dem Rettungsdienst eingeliefert werden . Nach der Untersuchung, Diagnostik und Ersttherapie wird der Patient entweder mit einer Therapieempfehlung nach Hause entlassen, um die weitere Behandlung bei seinem Hausarzt oder einem Facharzt fortzusetzen oder es erfolgt die stationäre Aufnahme . Die Zentrale Notaufnahme ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr für Eil- und Notfälle besetzt . Telefon: 069 3106-4600 Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) Kontakt Leitung der Notaufnahme Chefarzt Dr. med. Peter-Friedrich Petersen Telefon: 069 3106-2251 E-Mail: Peter .Petersen@ KlinikumFrankfurt .de Spezialsprechstunden in der ZNA Im Bereich der ZNA werden Spezialsprechstunden angeboten . Für geplante operative Eingriffe oder Konsultationen werden für die Spezialsprechstunden Überweisungen vom Chirurgen oder Orthopäden benötigt . Telefon: 069 3106-3232 Mo. - Fr.: 9 Uhr bis 14 Uhr
  • 77 Klinik für Urologie Operative und Konservative Urologie, Urologische Onkologie, Kinderurologie In der Klinik für Urologie des Klinikums Frankfurt Höchst wird das gesamte Spektrum der Urologie in Prävention, Diagnostik, konservativer und operativer Therapie sowie Nachsorge abgedeckt . Seit über fünf Jahren setzt die Klinik - als damals eine der ersten Kliniken in Deutschland - ein Lasergerät ein, das neben der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, kurz: BPH) auch für die Steinzertrümmerung verwendet wird: den Holmium-Laser . Die operative Behandlung der Prostata mit dem Holmium- Laser stellt inzwischen eine nachgewiesen schonende Alter- native zu bisherigen Standardtherapieverfahren dar . Was im Schwerpunkte Große, zum Teil organerhaltende, gewebeschonende Tumorchirurgie: ■ Tumornephrektomie ■ Organerhaltende Nierentumorentfernung ■ Blasenentfernung (Cystektomie) mit kontinentem Blasenersatz bei Mann und Frau bzw . nicht-kontinente Harnableitung ■ Potenzerhaltende radikale Prostataentfernung beim Prostatakrebs ■ Modifizierte und radikale retroperitoneale nerven- schonende Lymphadenektomie beim Hodentumor Kinderurologie (vor allem plastische wie- derherstellende Operationen) ■ Hypospadiekorrekturen ■ Antirefluxplastik und Harnleiterneueinpflanzung bei Refluxerkrankungen ■ Nierenbeckenplastik ■ Nierenteilentfernung ■ Endokopische Ureterocelenschlitzung ■ Resektion von Harnröhrenklappen ■ Leistenhoden ■ Phimosen ■ Hodenhochstand Klinikum Frankfurt Höchst bereits Alltag ist, wird mittlerweile auch als so genannte 1A-Empfehlung in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie als zu bevorzugendes Therapieverfahren bei der großen Prostata-OP empfohlen . Die nachgewiesenen Vorteile im Vergleich zu den bisherigen Verfahren sind vor allem ein deutlich geringeres Blutungs- risiko, geringe Katheterzeiten und kürzere Krankenhausauf- enthalte . Mehr als 1 .000 Holmium-Laser-Eingriffe wurden seitdem allein an der Prostata vorgenommen . Der Holmium-Laser wird auch bei der Steintherapie einge- setzt und kam hier bei über 200 Steinzertrümmerungen erfolgreich zur Anwendung .
  • 78 Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Dr. med. Walter Ohlig Sekretariat: Siegrun Quanz Telefon: 069 3106-2834 Telefax: 069 3106-2477 E-Mail: Siegrun .Quanz@ KlinikumFrankfurt .de E-Mail: Walter .Ohlig@ KlinikumFrankfurt .de Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion Plastische Genitalchirurgie: ■ Korrektur der idiopathischen Penisdeviation ■ Korrektur der Induratio penis plastica ■ Implantation von Penisprothesen Konservative und chirurgische Therapie der Inkontinenz: ■ Etablierung einer suffizienten medikamentösen Therapie ■ Urodynamik ■ Tension free vaginal tape (transobturatorisch O-TVT) ■ Botulinumtoxinunterspritzung Steintherapie mit schonender Steinzertrümmerung: ■ Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) ■ Ureteroskopische Steinentfernung ggf . mit Laserlithotripsie (flexible Ureteroskopie) ■ Perkutane Nierensteinentfernung Chemotherapie bei urologischen Tumoren ■ bei Hodentumoren ■ bei Blasenkarzinomen ■ bei Prostatakarzinomen Endourologie ■ Transurethrale Blasentumorresektion ■ Transurethrale Resektion der Prostata ■ Holmiumlaserenukleation der Prostata (HoLEP – mit Gewinnung von Gewebe zur pathologischen Untersuchung) ■ Holmiumlaserresektion ■ Ureteroskopie mit Steinbehandlung (Laserlithotripsie) ■ Perkutane Nephrolitholapaxie ■ Behandlung von Harnröhrenengen Behandlung von Nierenzysten ■ Offene Nierenzystenabtragung ■ Nierenzystenpunktion „kleine Urologie“ ■ Zirkumzision (Beschneidung) ■ Sterilisation (Vasektomie) ■ Behandlung von Wasserbrüchen des Hodens bzw . Nebenhodenzysten (Hydrozele/Spermatozele) ■ Leistenbruchoperationen ■ Behandlung der Varikozele testis (Verödung in Lokalanästhesie bzw . Gefäßunterbindung in Narkose) Infertilitätsdiagnostik Sprechstunden Tel .: 069 3106-2834 ■ Privatsprechstunde nach telefonischer Terminvereinbarung ■ Kinderurologische Sprechstunde nach telefonischer Terminvereinbarung ■ Tumorsprechstunde nach telefonischer Terminvereinbarung
  • 79 Anzeige Viel drin für Ihre Gesundheit Das Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main e .V . ist ein Netzwerk von spezialisierten, stationär und ambulant tätigen Medizinern sowie medizinischen Einrichtungen/Dienstleistern im Rhein-Main-Gebiet, die in ausgewählten medizinischen Schwerpunkten besonders eng zusammenarbeiten . Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheit in der Region Rhein-Main durch die Ver- netzung der Vereinsmitglieder aus den verschiedenen Sektoren, wie aus den Bereichen der niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte, der medizinischen Wissenschaft und Wirtschaft, sowie aus den Bereichen der Kostenträger, wie den gesetzlichen Krankenkassen, den Privatkassen, der Rehabilitation und Pflege sowie der medizinischen Dienstleister . Für Patientinnen und Patienten garantiert das dichte Netzwerk aus medizinischen Experten Verlässlichkeit und umfassende Kompetenz, die Sicherstellung einer zielführenden Diagnostik und einer zwischen den Leistungserbringern abgestimmten Therapie sowie persönliche Zuwendung durch Kontinuität der Ansprechpartner . Kooperationsfelder bestehen bereits in den Bereichen Sportmedizin, Gefäßmedizin, Kardiologie, Brusterkran- kungen, Kinder und Jugendliche, gynäkologische Karzinome, chronische Rücken- und Gelenkschmerzen, Schlaganfall: Prävention, Diagnostik, Therapie und Elektrophysiologie bei Herzrythmusstörungen . Partner des Gesundheitsnetzwerks Rhein-Main e.V. sind u.a.: � Klinikum Frankfurt Höchst (vertreten durch die Geschäftsführung und verschiedene Chefärzte/Abteilungen) � Gesundheitszentrum Kelkheim (Dr . med . Wolfgang Drossard, Dr . med . Markus Thomas-Morr, Dr . med . Matthias Bonczkowitz, Dr . med . Rainer Jokisch, Physiotherapie Feuerbach) � Gemeinschaftspraxis Radiologie-Nuklearmedizin Mainzer Landstrasse, Frankfurt � GNEF Gesundheitsnetz Frankfurt � OT Weitner/OT Rhein-Main � Physikalisches Therapiezentrum Höchst (PTZ) � Frankfurter Amt für Gesundheit � Gesundheitsamt Main-Taunus-Kreis � Labormedizin Hofheim � Burg Apotheke Königstein Vertreter von Sanofi Aventis, der DAK Gesundheit, der Selbsthilfekontaktstelle Frankfurt am Main sowie Chefärzte und weitere Experten unterstützen das Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main im Beirat . Mehr Informationen: www.gesund-rhein-main.de
  • 80 Unsere Klinik befasst sich mit der Diagnostik und Therapie psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und ermöglicht durch die Zugehörigkeit zu einem Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe die Einbeziehung nahezu aller medizinischer Fachdisziplinen . Die gemeindenahe Konzeption sichert eine größtmögliche Kontinuität unserer Therapie . Es bestehen fünf vollstationäre Behandlungsein- heiten mit zusammen 106 Betten und eine Tagesklinik mit 20 Plätzen und eine Institutsanbulanz . Wir gewährleisten die stationäre, tages-klinische und ambulante fachpsychiat- rischeund psychotherapeutische Akut- und Vollversorgung Erwachsener (ca . 1 .500 Aufnahmen pro Jahr) . Die Klinik ist akademisches Lehrkrankenhaus der J . W . Goethe – Universität Frankfurt und bildet Studentinnen und Studenten sowie angehende Fachärztinnen und Fachärzte sowie Psychologische Psychotherapeuten aus . Die Behandlungsteams bestehen aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Pflegekräften, Ergo- und Kunsttherapeutinnen und –therapeuten, Sozialarbeiterinnen sowie Sozialarbeitern und Bewegungstherapeutinnen, die neben der klinisch-psychiatrischen Grundorientierung unterschiedliche psychotherapeutische Ausrichtungen in die gemeinsame Arbeit einbringen: tiefenpsychologisch, analytisch, verhaltenstherapeutisch, familiendynamisch . Behandlungen und Schwerpunkte: Die individuelle Therapie erfolgt patientenorientiert nach einem integrativen Behandlungskonzept unter Berücksichti- gung von biologisch-somatischen, psychodynamischen, tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutischen und sozialen Aspekten . Die Behandlungsziele variieren von Krisenintervention über Krankheits-Rekompensation und Heilung bis zur Persönlichkeitsentwicklung im Sinne der Individuation, sofern sie zu ihrer Realisierung der beson- deren Mittel der vollstationären Behandlung bedürfen . Zur Anwendung kommen in jeweils individueller Kombination Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Pharmakotherapie, pflegerische Betreuung, Kunst- und Ergotherapie unter besonderer Berücksichtigung kreativer Verfahren (z .B . Mal- therapie, Computermalen und Bildhauerei) . Hinzu kommen weitere Projektarbeiten, Sozio- und Millieutherapie, Bewegungs-, Tanztherapie und Krankengymnastik sowie Angehörigenarbeit in Einzel- und Gruppenangeboten . Darüber hinaus werden Anwendungen aus der Physika- lischen Therapie einbezogen wie Massagen, Fangopa- ckungen, Stangerbäder, Vierzellenbäder, Medizinische Bäder, Lymphdrainagen und Kneippsche Therapien . Weitere Schwerpunkte stellen psychotherapeutische Therapieansätze bei Psychosekranken, Borderline- Störungen, neurotisch und psychosomatisch Erkrankten sowie reaktiven Krisenzuständen dar . Ferner werden spezielle Ansätze in der qualifizierten Entgiftung und Motivationsarbeit Suchtkranker angeboten . Besondere Angebote sind die psychoonkologische Behandlung psychischer Belastungen und Störungen bei bestehen- der Karzinomerkrankung sowie Mutter- (oder Vater-) Kind Behandlungen bei postpartalen Störungen wie z .B . Wochen- bettdepressionen . Die Klinik ist beteiligt bei den Zentren- bildungen am Klinikum Frankfurt Höchst (z .B . Onkologisches Zentrum, Brustkrebszentrum, Zentrum für integrative Pädiatrie, Zentrum für Altersmedizin, Wirbelsäulenzentrum) . Nachsorge: Die Klinik ist in ein Netz nachstationärer Behandlungs- und Rehabilitationsangebote eingebunden, somit kann die Nach- sorge im Gesamtbehandlungsplan für die Patientinnen und Patienten individuell vorbereitet werden . Hierzu nutzen wir neben der Psychiatrischen Institutsambulanz viele ambu- lante, teil- und vollstationäre außerklinische Angebote, z .B . niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Fachärztinnen und Fachärzte, Psychologinnen und Psychologen, Beratungs- stellen, Übergangswohnheime und weitere Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Stadt Frankfurt am Main . Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Michael Grube Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie - Forensische Psychiatrie - Psychoanalyse Sekretariat: Eugenie Boike Telefon: 069 3106-2923 Telefax: 069 3106-3067 E-Mail: Psychiatrie@ KlinikumFrankfurt .de Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie – Psychosomatik
  • 81 Behandlungen und Schwerpunkte: Teilstationär behandelte Patientinnen und Patienten über- nachten zu Hause und befinden sich werktags zwischen 8 und 16 Uhr zur Behandlung in unserer Einrichtung . Die individuelle Behandlung erfolgt Patienten- orientiert nach einem integrativen Krankheitskonzept unter Berücksichtigung von psychodynamischen, tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutischen, biologisch-somatischen und sozialen Aspekten . Zu den Behandlungsformen gehören Krisenintervention und Rekompensation . Behandelt werden neurotisch und psychosomatisch Erkrankte sowie Patientinnen und Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und Psychosen . Zur Anwendung kommen in jeweils individueller Kombi- nation Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Pharmako- therapie, pflegerische Betreuung und Ergotherapie unter besonderer Berücksichtigung kreativer Verfahren (z . B . Maltherapie, Computermalen und Bildhauerei) . Hinzu kommen weitere Projektarbeiten, Sozio- und Milieu- therapie, Bewegungs-, Tanztherapie und Krankengymnastik sowie Angehörigenarbeit in Einzel- und Gruppenangeboten . Weitere Schwerpunkte stellen psychotherapeutische Therapieansätze bei Psychosekranken, Borderline- Störungen, neurotisch und psychosomatisch Erkrankten, wie Karzinompatienten sowie reaktiven Krisenzuständen dar . Unsere Tagesklinik unter Leitung von Chefarzt PD Dr . med . habil . Michael Grube befasst sich mit der Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen und ermöglicht durch die Zugehörigkeit zu einem Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe die Einbeziehung nahezu aller medizinischer Fachdisziplinen . Die gemeindenahe Konzeption sichert eine größtmögliche Kontinuität unserer Therapie . Die Tagesklinik mit 20 Plätzen und ca . 400 Auf- nahmen pro Jahr bietet enge Kooperationsmöglichkeiten mit dem vollstationären Bereich der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie – Psychosomatik sowie mit der hiesigen Institutsambulanz . Wir beteiligen uns an der fachpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Vollversorgung Erwachsener, gehören zu einem akademischen Lehrkrankenhaus der J . W . Goethe – Universität Frankfurt und bilden ange- hende Ärzte und Fachärzte sowie Psychologische Psychotherapeuten aus . Im Behandlungsteam sind MitarbeiterInnen aus dem ärztlichen und psychologischen Dienst sowie Pflege, Kunst- und Ergotherapie, Sozialarbeit und Bewegungs- therapie vertreten . Neben der klinisch-psychiatrischen Grundorientierung bringen die Mitarbeiter verschiedener Ausrichtungen in die gemeinsame Arbeit ein: tiefenpsychologische, analytische, verhaltens- und soziotherapeutische Ansätze . Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Michael Grube Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie - Forensische Psychiatrie - Psychoanalyse Telefon: 069 3106-3190 069 3106-2797 Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie – Psychosomatik
  • 82 Psychiatrische Institutsambulanz Unsere psychiatrische Institutsambulanz, unter Leitung von Chefarzt PD Dr . med . habil . Michael Grube, ermöglicht die ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Betreuung schwerer psychisch Erkrankter . Sie kann sich an stationäre oder tagesklinische Behandlungen anschließen und dient dann der Weiterverfolgung bestimmter therapeutischer Ziele und der Sicherung des Behandlungserfolges . In manchen Fällen ersetzt die Behandlung in der Institutsambulanz auch eine stationäre Behandlung . Die psychiatrische Institutsambulanz bietet ebenso wie der vollstationäre und tagesklinische Bereich ein multiprofessio- nelles Team mit Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Pflegekräften, Ergo- und Kunstherapeutinnen und -therapeuten, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und Bewegungstherapeutinnen . In der psychiatrischen Institutsambulanz werden pro Quartal circa 500 Patienten versorgt . Die meisten von ihnen erhal- ten eine intensivere, oft kontinuierliche Behandlung . Behandlungen und Schwerpunkte Entsprechend ihres spezifischen Auftrags werden in der psychiatrischen Institutsambulanz vor allem Patienten mit chronischen und rezidivierenden psychischen Erkran- kungen behandelt, dazu gehören insbesondere Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, manisch-depressive und schwere depressive Erkrankungen, ausgeprägte Persönlichkeitsstörungen und komplizierte gerontopsychiatrische Krankheitsbilder . Die Behandlung erfolgt nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten, stets wird versucht, die biologische, psychologische und soziale Ebene gemeinsam einzube- ziehen . Eine möglichst genau dem jeweiligen Zustand des Patienten angepasste Psychopharmakatherapie ist die Regel, ebenso eine stützende psychotherapeutische Begleitung im Einzel kontakt . Daneben gibt es auch spezifischere psychotherapeutische Ange bote sowohl in Einzel- als auch in Gruppen therapie . Die psychiatrische Institutsambulanz weist ein breites Angebot an spezifischen Gruppentherapien auf; so gibt es spezielle ärztlich geleitete Gruppen für schizophren Erkrankte, für manisch-depressiv Erkrankte, für endogen depressiv Erkrankte, für bestimmte Persönlichkeitsgestörte und für Angehörige von schizophren Erkrankten . Weiterhin existiert eine psychologisch geleitete Gruppe für spezifische Probleme von schizo phren Erkrankten, und es gibt pflege- rische alltagsbezogene Gruppenaktivitäten . Darüber hinaus ist der Einbezug ambulanter ergo- und kunsttherapeutischen Behandlung möglich . Der Sozialdienst der psychiatrischen Institutsambulanz betreut die Patienten in Fragen insbesondere zur sozialen Reintegration . Die psychiatrische Institutsambulanz arbeitet mit komplementären Einrichtungen eng zusammen . Eine aufsuchende Behandlung zu Hause ist in besonderen Fällen möglich . Für die Diagnostik stehen der Institutsambulanz grundsätz- lich alle medizinisch-psychologischen Möglichkeiten des Krankenhauses zur Verfügung . Anmeldung Ambulanz: Telefon: 069 3106-3292 Telefax: 069 3106-3290
  • 83 Kurze Bearbeitungszeiten durch: ■ modernste Laborstraße und Laborausstattung, ■ Rohrpost von der interdisziplinären zentralen Notaufnahme bzw . Intensivstation, ■ schnelle Befundübermittlung auf die Bildschirme der Stationen . ■ Kooperationen in Bereichen v . Spezialdiagnostik Beratungsleistungen/Zentralfunktionen: ■ Infektiologische Beratung auf den Stationen mit besonderer Berücksichtigung der Antibiotikatherapie ■ Transfusionsmedizinische Organisation, Beratung und Qualitätssicherung ■ Durchführung der Eigenblutspende für die Patientinnen und Patienten vor allem der Orthopädischen Klinik ■ Organisation und Unterstützung der Klinikhygiene ■ Verantwortung und Unterstützung der Durchführung von „Point of Care“- Bestimmungen im gesamten Klinikum Das Institut hat überregionale Referenzfunktionen für Organisations- und Automatisierungsverfahren und ist Partner des Verbundes „Labor Rhein-Main“, ein Gemein- schaftsunternehmen des Klinikums Frankfurt Höchst und Labor Berlin . Das Institut für Laboratoriumsmedizin des Klinikums Frankfurt Höchst verantwortet die zentrale Versorgung und fachärztliche Betreuung des Klinikums mit labordiag- nostischen Leistungen in Routine- und Notfalldiagnostik . Hierbei ist die gesamte Palette der Labordiagnostik mit allen Teilgebieten integriert und die fachärztliche Kompetenz (Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Infektionsepide- miologie, Transfusionswesen, Krankenhaushygiene) stets verfügbar . Analysenverfahren/Spezialbereiche: ■ Klinische Chemie, Gerinnung ■ Hormone, Medikamente ■ Tumormarker, Autoimmundiagnostik ■ Hämatologie, Durchflußzytometrie ■ Mikrobiologie, Infektionsserologie ■ Immunhämatologie, Blutdepot ■ Eigenblutspende-Abteilung Qualitätskriterien: ■ Hoher Qualitätsstandard durch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter . ■ Besondere Eignung der Analysenverfahren auch für kleinste Materialmengen ■ Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189 und 22870 (DAkkS; Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH) für alle Bereiche des Instituts (inkl . POCT) Institut für Laboratoriumsmedizin Klinische Chemie, Mikrobiologie, Transfusionsserologie Kontakt Leitung des Instituts (Kollegialsystem) Leitende Ärzte: Dr. med. Oliver Colhoun Dr. med. Jörg Schulze Dr. med. Heiko Wogawa Sekretariat Dagmar Abendroth Andrea Frey Telefon: 069 3106-2836 Telefax: 069 3106-2445 E-Mail: Laboratoriumsmedizin@ KlinikumFrankfurt .de
  • 84 Sonderverfahren in Kooperation mit dem Institut für Pathologie des Klinikums Darmstadt ■ Immunhistochemische und molekularpathologische Sonderverfahren zur Charakterisierung von Tumoren (Polymernasekettenreaktion (PCR), Fluoreszenz-in-situ Hybridisierung (FISH) ■ PCR-Untersuchungen zur Erregerdiagnostik an Formalin-fixierten und in Paraffin eingebetteten Geweben (beispielsweise Mykobakteriosen, Zytome-galieviren, humane Papillomaviren, Herpes simplex und andere) Spezielle Sonderverfahren ■ Bei Mammakarzinomen prädiktive und prognostische Faktoren wie Hormonrezeptorstatus, HER2/neu-Status (Immunhistochemie, FISH und CISH, Proliferationsrate (MIB-1)) . Außerdem wird an Frischmatrial der FEMTELLE® uPA/PAI-1 ELISA-Test angeboten . ■ Nachweis von Mutationen im KRAS-Gen mittels PCR als prädiktiver Marker für eine Anti-EGFR- Antikörpertherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms ■ UroVysion-FISH-Test zum Nachweis von Aneusomien in Urothelien aus Urin, Harnblasenspülflüssigkeit und Nierenbeckenspülflüssigkeit zur Verbesserung der Aussagekraft der Urinzytologie bei Verdacht auf ein Urothelkarzinom Zertifizierung Zertifizierung nach den strengen Standards der Eusoma (Europäischen Gesellschaft für Brustkunde) im Bereich Brustkrebs Das Fach „Pathologie“ beschäftigt sich mit den krankhaften Lebensvorgängen (Ursachen und Entwicklungen) . Es stützt sich dabei auf histologische, zytologische und molekulare Gewebsveränderungen . Das Institut für Pathologie des Klinikums Frankfurt Höchst ist ein modern ausgestattetes und leistungsstarkes Institut, das die pathologische Diagnostik der Kliniken sicherstellt . Am Institut werden – in Kooperation mit dem Institut für Pathologie des Klinikums Darmstadt – alle gängigen Untersuchungen von Gewebeproben und Zellpräparaten durchgeführt . Untersuchungsleistungen Histologie Feingewebliche Untersuchungen ■ Operationspräparate ■ Biopsieproben ( z .B . Haut, Magen, Darm, Prostata, Bronchialschleimhaut) ■ Intraoperative Schnellschnittdiagnostik Cytologie Mikroskopische Untersuchung von Einzelzellen in Abstrichen und Körperflüssigkeiten: ■ Punktionsmaterial (z .B . Schilddrüse, Brustdrüse, Bronchialsekret, Sputum, Ergüsse) ■ Urincytologie Abteilungsleitung Oberärztin Dr. med. Petra Hödl Sekretariat: Andrea Gersbach Telefon: 069 3106-2785 oder -2342 E-Mail: Petra .Hoedl@ KlinikumFrankfurt .de E-Mail: Pathologie@ KlinikumFrankfurt .de Institut für Pathologie Kontakt Leitung des Instituts Chefarzt Prof. Dr. med. Gerhard Mall
  • 85 Kontakt Leitung des Schwerpunktes Radiologie Chefarzt Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle Sekretariat: Steven Krawietz Telefon: 069 3106-2818 Telefax: 069 3106-2511 E-Mail: [email protected] .de Termine: 069 3106-2825 Die nach ISO 9001:2008 zertifizierte Klinik für Radiologie, Neuroradiologe und Nuklearmedizin leistet bildgestützte Diagnostik und Therapie in der ambulanten und stationären medizinischen Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Patienten des Klinikums Frankfurt Höchst . Dafür stehen erfahrene Radiologen und sorgfältig ausge- bildetes medizinisch-technisches Assistenzpersonal genauso zur Verfügung, wie modernste Geräte und leitlinienbezogene Behandlungsstandards . Auch Spezialgebiete wie interventionelle, senologische oder kinderradiologische Untersuchungen werden innerhalb der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklear- medizin kompetent vertreten, ebenso wie der eigenständige Bereich der Nuklearmedizin . Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch enge Kooperationen mit einer überörtlichen Gemeinschaftspraxis, die die MRT-Diagnostik mit einem Team erfahrener Radio- logen vertritt . Insgesamt werden pro Jahr mittlerweile mehr als 80 .000 Einzelleistungen erbracht (u .a . Röntgen 49 .985; CT 14 .636; MRT (stationär) 4 .540; Sonographie 6 .269; DL 755; Angiographie 1 .294; Bildgesteuerte Interventionen 1 .173; Nuklearmedizin 5 .222) . Unsere Spezialgebiete: ■ Brustkrebs: alle bildgebenden und bioptischen Verfahren inkl . MR-gesteuerter Vakuumbiopsie ■ Gefäßerkrankungen: Diagnostik und Kathetertherapie von Kopf bis Fuß ■ Kinderradiologie: Diagnostik von Wachstumsstörungen, Bauchultraschall ■ Minimal-invasive Tumortherapie: schonende Behandlung von Metastasen (u .a . der Leber), Mikro- wellentherapie, Chemoembolisation (TACE) u .a . mit gut verträglichen Stärkepartikeln ■ Nuklearmedizin: Funktionsuntersuchungen von Schilddrüse, Lunge, Skelett, Nieren, Gehirn und Herz ■ Wirbelsäulenbrüche: Knochenzementeinbringung, u .a . durch Radiofrequenz-Kyphoplastie Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radiologie
  • 86 Der Schwerpunkt Neuroradiologie am Klinikum Frankfurt Höchst die gesamte Bandbreite der neuroradiologischen Diagnostik und Therapie . Dies geschieht in enger Zusam- menarbeit mit unseren klinischen Kooperationspartnern, insbesondere aus der Neurologie und Neurochirurgie, aber auch der Hals-Nasen-Ohren- und der Kinderheilkunde sowie der Psychiatrie . Die modernen Schnittbildverfahren, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT, in Kooperation mit der Gemeinschaftspraxis Mainzer Landstrasse) stehen im Vordergrund der neuroradiologischen Diagnostik . Hiermit lassen sich Gehirn und Rückenmark, aber auch die umge- benden Strukturen wie z .B . die Wirbelsäule detailliert abbilden . Rasante Fortschritte hat die Neuroradiologie gerade auch im Bereich der minimal-invasiven Therapie neurovaskulärer Erkrankungen gemacht . So ist beispielsweise die endovaskuläre Therapie von Aussackungen der Hirngefäße (Aneurysmen) mittlerweile als Standard- Behandlung neben der operativen Behandlung etabliert . Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Neuroradiologie Kontakt Leitung des Schwerpunktes Neuroradiologie Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Bendszus Sekretariat: Steven Krawietz Telefon: 069 3106-2818 Telefax: 069 3106-2511 E-Mail: [email protected] .de Nicht zuletzt durch technische Weiterentwicklungen hat gerade in letzter Zeit die notfallmäßige endovaskuläre Behandlung des akuten Schlaganfalls enorm an Bedeutung gewonnen und gleichzeitig eine starke Verbreitung gefunden . Insbesondere für diese beiden regelmäßig angewandten Behandlungsverfahren, steht uns eine biplanare Angiogra- phie-Anlage mit modernster Gerätetechnik zur Verfügung . Weitere Untersuchungs- und Behandlungsverfahren: ■ Computergesteuerte Schmerztherapie an der Wirbelsäule ■ Stent-Behandlung von Stenosen der hirnversorgenden Gefäße ■ MyelograhieAneurysma der terminalen A . carotis interna vor und nach coil-Embolisation Verschluss der mittleren Hirnschlagader und Ergebnis nach erfolgreicher Wiedereröffnung
  • 87 Dabei werden die Vorräte an Arzneimitteln und Medizinprodukten unter anderem auf Verfalldatum, eingehaltene Anbruchfristen und ordnungsgemäße Lagerung kontrolliert . Wenn für die Versorgung von Patientinnen und Patienten individuell angefertigte Rezepturen benötigt werden, treten Apotheker und pharmazeutisch-technische Assistentinnen als Hersteller in Aktion . So gibt es viele Arzneimittel nicht in kindgerechter Dosierung zu kaufen . Um die Versorgung der kleinen Patienten in der Kinderklinik sicherzustellen, werden die Wirkstoffe nach entsprechender Verdünnung in Form von Kapseln dosiert oder Tropfen mit dem Wirkstoff hergestellt . Auch für die Klinik für Augenheilkunde werden Spezialpräparate, wie patientenindividuelle Augentropfen, hergestellt . Ein anderer Bereich der Eigenherstellung umfasst die sogenannten Zytos- tatika, also Arzneimittel zur Chemotherapie gegen Krebser- krankungen . Diese Präparate werden nicht nur für stationär aufgenommene, sondern auch für ambulant behandelte Patientinnen und Patienten individuell dosiert und anwendungs- fertig zubereitet . Gerade aufgrund der Vielzahl der in Deutsch- land eingesetzten Präparate kommen häufig Patientinnen und Patienten in die Klinik, die zu Hause Arzneimittel einnehmen, welche im Klinikum nicht vorrätig sind . Die Apotheke erstellt individuelle Austauschempfehlungen um sicherzustellen, dass die erforderlichen laufenden Therapien ohne Zeitverlust umge- setzt werden können . So kann die Arzneimitteltherapie im Krankenhaus mit wirkgleichen Arzneimitteln und zu Hause naht- los wieder mit den gewohnten Präparaten fortgeführt werden . Für alle Fragen rund um das Arzneimittel stehen in der Kranken- hausapotheke kompetente Ansprechpartner zur Verfügung . Gesetzliche Vorgaben verbieten der Krankenhausapotheke einen Verkauf von Medikamenten direkt an Patienten . Die Arzneimittel dürfen nur in die Hände von ärztlichen und Pflegepersonal gegeben werden . Arzneimitteln kommt bei der Behandlung und Genesung nahezu jedes Krankenhauspatienten ein hoher Stellenwert zu . Die Krankenhausapotheke der Klinikum Frankfurt-Höchst GmbH ist ein patientenorientierter Servicebetrieb innerhalb des Kranken- hauses und unterstützt die Patientenversorgung durch Logistik, Arzneimittelherstellung und verschiedene pharmazeutische Dienstleistungen wie z .B . die Arzneimittelinformation . Was macht eigentlich die Krankenhausapotheke? Die Apotheke bestellt und verwaltet Arzneimittel, Spezialnahrungen, Desinfektionsmittel, Infusionen und viele andere Produkte . Dabei handelt es sich keineswegs um die gesamte Bandbreite aller in Deutschland verfügbaren Präparate . Vielmehr wird das erforderliche Portfolio an Wirkstoffen durch die Arzneimittelkommission des Klinikums (bestehend aus Fachärzten aller Abteilungen und der Apothekenleitung) festge- legt . In der Apotheke werden die zur Verfügung stehenden wirkstoffgleichen Präparate ausgewählt und dabei die einwand- freie objektive Qualität, die sichere Handhabung, das Layout (Verwechslungsgefahr bei Arzneimitteln mit ähnlichen Namen bzw . Aussehen) und die zuverlässige Lieferbarkeit durch den Hersteller geprüft und bewertet .Von der Apotheke aus werden die Arzneimittelbestellungen koordiniert, die Stationen mit Medikamenten und Betäubungsmitteln versorgt, nicht gelistete Arzneimittel und Spezialnahrungen beschafft und Arzneimit- telrückgaben bearbeitet . Die pharmazeutische Logistik, die von der Krankenhausapotheke erbracht wird, ist weit mehr als die bloße „Belieferung“ des Krankenhauses mit Arzneimitteln . Die logistische Kompetenz beinhaltet vielmehr alle Dienstlei- stungen, die sicherstellen, dass die richtigen Arzneimittel für die Patienten rechtzeitig und in einwandfreier Qualität unter Einhaltung aller fachlichen und gesetzlichen Anforderungen zur Verfügung stehen . Das Stationsbegehungsteam der Apotheke besucht halbjährlich alle Stationen des Klinikums . Unsere Krankenhausapotheke Kontakt Kommisarische Leitung Krankenhausapotheke Norbert Engel
  • 88 weiteren Weg auch außerhalb unseres Klinikums vorbe- reiten .Ihre Angehörigen und Bezugspersonen werden mit Ihrer Zustimmung in diesen Prozess mit eingebunden . Für Ihre Sorgen und Bedürfnisse sind wir für Sie und Ihre Angehörigen Ansprechpartner . Hierbei soll ein Klima des Vertrauens geschaffen werden, in dem Sie sich ausdrücken können, sich verstanden und akzeptiert fühlen . Zu unseren Aufgaben gehört natürlich auch ein respekt- voller und würdevoller Umgang mit Sterbenden . Die Würde des Menschen wird auch während des Sterbens und nach seinem Tod gewahrt . Sollten Sie Fragen haben, stehen Ihnen auf den Stationen die jeweiligen Stationsleitungen gerne zur Verfügung . Gerne können Sie sich auch an das Büro der Pflegedienstdirektion wenden . Im Klinikum Frankfurt Höchst sind ca . 1 .000 Pflegekräfte tätig . Hierzu zählen u .a . Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Gesundheits- und Kinderkranken- pfleger/innen, Altenpfleger/innen, Krankenpflegehelfer/ innen, Hebammen, Medizinische Fachangestellte sowie speziell ausgebildete Fachkrankenpfleger/innen für die Bereiche Intensivpflege und Anästhesie, Operationsdienst, Onkologie und Psychiatrie . Der Einsatz erfolgt speziell nach Qualifikation und Weiter- bildung . Wertvolle Unterstützung erfährt unser Pflegeper- sonal durch unsere klinischen Service- und Stations- assistenten . Die Ausbildung in den Gesundheitsberufen hat bei uns einen hohen Stellenwert . Unser Ausbildungs- zentrum mit den unterschiedlichsten Ausbildungen berei- tet junge Menschen auf die wertvolle Aufgabe vor . Sie werden somit unseren Auszubildenden aber auch Prak- tikanten und Praktikantinnen der unterschiedlichsten Berufe in unserem Klinikum begegnen . Wir legen hohen Wert auf einen aktuellen Wissensstand . Neben dem ständig neu zufließenden Wissen aus den Ausbildungsstätten, steht unserem Pflegepersonal ein breitgefächertes Angebot an internen und externen Fort- bildungen zur Verfügung . Wir gewährleisten somit, dass Sie nach den neuesten Erkenntnissen pflegerisch versorgt werden . Als Patientin oder Patient stehen Sie mit Ihren individuellen physischen, psychischen und sozialen Bedürfnissen und Ressourcen bei uns im Mittelpunkt, unabhängig von Geschlecht, nationaler oder sozialer Her- kunft, Hautfarbe oder Religion . Die Wahrung, Erhaltung und Förderung Ihrer eigenen Fähigkeiten ist das Ziel unserer pflegerischen Tätigkeit und soll Sie auf den Pflegedienst Kontakt Leitung Pflegedienstdirektor Christof Reinmüller Assistent der Pflegedienstdirektion: Thomas Dunczewski Telefon: 069 3106-2318 E-Mail: Pflegedienst@ KlinikumFrankfurt .de Assistent der Pflegedienstleitung Thomas Dunczewski T: 069 3106-2440 Stellv. Pflegedienstdirektorin Pflegedienst Corinna Schreier T: 069 3106-2362 Der Pflegedienstdirektor wird unterstützt von: Stellv. Pflegedienstdirektorin Funktionsdienst Elvira Softic T: 069 3106-2936
  • 89 Entlassmanagement Das Team Entlassmanagement des Klinikums Frankfurt Höchst steht allen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen für alle Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Krankenhausaufenthalt und der Weiterversorgung ergeben, zur Verfügung . Die Beratung und Unterstützung dieses Fachdienstes ist kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht . Im Rahmen des Entlassungsmanagements unterstützen wir Sie u .a . bei: ■ Vermittlung von ambulanten Diensten ■ Versorgung mit Pflegehilfsmitteln ■ Vermittlung von Essen auf Rädern ■ Antragstellung auf Leistungen der Pflegeversicherung ■ Pflegeheimunterbringung, Kurzzeitpflege, Hospizunterbringung ■ Anträge auf gesetzliche Betreuungen gemäß § 1896 BGB ■ Anträge nach dem Schwerbehindertengesetz ■ Antragstellungen bei Ansprüchen gegenüber dem Sozialhilfeträger ■ Vermittlung von Kontaktadressen (Selbsthilfe gruppen, Beratungsstellen) ■ Beratung bezüglich Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung ■ Einleitungen von Rehabilitationsmaßnahmen (Anschlussheilbehandlung, Frührehabilitation) Wir bieten außerdem: Beratung bei persönlichen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Krankenhausaufenthalt- und der häuslichen und familiären Situation stehen sowie Begleitung in Krisen- situationen, die durch die Krankheit und den sich daraus notwendigen Veränderungen ergeben . Um Zeit für ein Gespräch zu haben, empfiehlt es sich, vorab einen Termin zu vereinbaren . Telefonische Terminabsprache: Montag – Freitag: 8 Uhr – 10 Uhr 13 Uhr – 14 Uhr Brigitte Lorenz Tel .: 069 3106-2742 Andrea Waffender Tel .: 069 3106-2961 Eva-Maria Eislöffel Tel .: 069 3106-2779 Montag - Freitag: 13 Uhr – 14 Uhr Anja Braun Tel .: 069 3106-3719 Anke Kühn Tel .: 069 3106-3553 für Reha-Angelegenheiten: Sandra Ahne Tel .: 069 3106-3021 Silke Maduch Tel .: 069 3106-3020
  • 90 Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen . Deshalb möchten wir Ihnen auf unseren Komfortstationen so viel Ruhe und Privatsphäre wie möglich bieten . Unser komfortables Wahl- leistungsangebot beinhaltet neben speziell geschultem Pflege- und Servicepersonal, ein helles und freundliches Ambiente, Unterbringung in Räumlichkeiten mit Hotel- charakter, auf Wunsch Chefarztbehandlung sowie vieles mehr . Unsere Komfortstationen sind separat gelegen und bieten Ihnen mit 20 Betten eine erstklassige Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer . Die sanften und warmen Farben der Räumlichkeiten sowie die Vereinigung medizinischer Spitzenversorgung mit individueller und herzlicher Behandlung unterstreichen den Hotelcharakter unserers Hauses . Elektrisch verstellbare Komfortbetten, ein angenehm wohnlich eingerichtetes Zimmer mit Safe, schnellem Internetzugang und eigenem Sanitärbereich lassen keine Wünsche offen . Zu unseren Service-Angeboten zählen u.a.: ■ Nachmittagskaffee und Kuchen auf original Höchster Porzellan ■ Eine Tages- und Fernsehzeitschrift Ihrer Wahl direkt ans Bett ■ Ein Wasch- und Duschset als Begrüßungsgeschenk ■ Aufenthaltsraum mit Großbildfernseher ■ Bademantel und Badeslipper Die Abrechnung der Zusatzleistung Ein- oder Zweibett-Komfortzimmer Wenn Sie sich vor oder während Ihres Krankenhausaufent- haltes für die Zusatzleistung „Komfortstation“ entschieden haben, erfolgt die Abrechnung entweder über Ihre Private Krankenversicherung, eine Zusatzversicherung zur Gesetzlichen Krankenversicherung oder aber – ohne ent- sprechende Versicherung – direkt privat über Sie . Die aktuellen Preise erfahren Sie beim Pflegepersonal der Station oder den Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeitern unserer Patientenaufnahme . Weitere Wahlleistungen, wie z .B . Chefarztbehandlung, werden gesondert abgerechnet . Komfort- und Wahlleistungsstationen
  • 91 Telefonisch sind wir unter den folgenden Rufnummern erreichbar: Evangelische Krankenhausseelsorge: Tel .: 069 3106-2967 Kornelia Damaschek, Irmela Dickel, Reinhard Henrich Katholische Krankenhausseelsorge: Tel .: 069 3106-2926 Dr . Jürgen Aach, Agnes Schulte-Dohnal, Sibylle Staufenbiel Auf den Anrufbeantworter gesprochene Nachrichten werden zu jeder Zeit per Funk an die/den diensthabende/n Seelsorgerin oder Seelsorger weitergeleitet . Die Räume der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge befinden sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (A) . An jedem Sonntag feiern wir um 10 Uhr Gottesdienst im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2 . Stock) . Der Gottesdienst wird im Wechsel von der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge gestaltet . Sie sind herzlich eingeladen . Als evangelische und katholische Krankenhausseelsorge- rinnen und –seelsorger sind wir für Sie als Patientinnen und Patienten, Angehörige oder Mitarbeitende der Kliniken da, wann immer Sie einen Kontakt zu uns herstellen möchten – ungeachtet Ihrer Konfession oder religiösen Einstellung . Patientinnen und Patienten kommen meist mit gemischten Gefühlen in ein Krankenhaus . Wir nehmen uns Zeit, wenn Sie ■ Orientierung im häufig verwirrenden Krankenhausalltag suchen ■ Grenzen spüren und vielleicht (nicht) akzeptieren können ■ Ihr bisheriges und zukünftiges Leben bedenken möchten ■ schwierige Entscheidungen zu treffen haben ■ Ihre Freude über Besserung und Genesung teilen möchten ■ Gebet, Segen, Abendmahl/Krankenkommunion oder Krankensalbung wünschen ■ über etwas sprechen möchten, was Sie auf dem Herzen haben . Krankenhausseelsorge Das Team der Krankenhausseelsorge (v.l.n.r.): Kornelia Damaschek, Reinhard Henrich, Sibylle Staufenbiehl, Irmela Dickel, Agnes Schulte-Dohnal und Dr . Jürgen Aach .
  • 92 Die grünen Damen und Herren: Ehrenamtlicher Besuchsdienst am Klinikum Frankfurt Höchst Zeit nehmen, Zeit schenken, Zuhören und Helfen: Die Aufgaben der „grünen Damen und Herren“ im Klinikum Frankfurt Höchst sind vielfältig . Grüne Damen und Herren sind ehrenamtliche Mitarbeitende und stehen den Patienten hilfreich zur Seite, wenn sie persönliche Wünsche haben, wenn sie Besorgungen oder Botengänge benötigen, etwas vorgelesen haben oder sich mit jemandem unterhalten möchten . Damit tragen die ehrenamtlich Mitarbeitenden zum Wohlbefinden der Patienten bei . Sie wollen mit Herz lichkeit und menschlicher Zuwendung helfen, den Krankenhausauf- enthalt zu erleichtern . Grüne Damen und Herren sind zu erkennen durch entsprechende Bekleidung sowie einen Hausausweis . Kontakt zu den grünen Damen und Herren vermittelt den Patienten das Pflegepersonal . Die gelben Damen: Ehrenamtliche Krankenhaus-Hilfe am Klinikum Frankfurt Höchst Die gelben Damen sind ehrenamtlich Mitarbeitende des Krankenhauses . Zu Beginn eines Krankenhausaufenthaltes stehen sie den Patientinnen und Patienten hilfreich zur Seite . Sie unterstützen Patienten, wenn diese z .B . Hilfe benötigen beim Ausfüllen von Aufnahmeformularen, Begleitung zu den Stationen wünschen oder Antworten auf erste Fragen nach der Aufnahme ins Klinikum Frankfurt Höchst brauchen . Gelbe Damen sind anzutreffen im Foyer des Haupthauses vor der Patientenaufnahme . Sie sind zu erkennen an entsprechender Bekleidung und Hausausweis . Gelbe Damen / Grüne Damen Das Team der Gelben und Grünen Damen (v.l.n.r.): Regina Franke, Erika Friedrich, Walburga Baur, Waltraud Zeitz (vordere Reihe); Olivia Welsch, Gisela Räuber, Irmgard Deutschbein, Margit Dworschak (mittlere Reihe); Johanna Schäffer, Sonja M . Kaiser, Barbara Stelter (nicht auf dem Foto: Najat Allouch, Roswitha Bocklet, Marita Huck, Elvira Parr, Sabine Schluschass, Elke Madlen Senf, Karin Wenk-Seibel, Monika Wolf, Branislava Zschimmer, Brigitte Zuckriegl) Anzeige Diskretion, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Das ist unser Motto! Rufen Sie uns einfach an. Häuser Gasse 4 T: 069 97948859 60487 Frankfurt F: 069 97783347 M: 0173 9812075 [email protected] www.seniorenhilfe-frankfurt.de
  • 93 Was wir gemeinsam erreichen wollen: ■ eine optimale Versorgung von Patienten nach Entlassung aus dem Krankenhaus ■ eine Vermeidung der kurzfristigen neuen Krankenhauseinweisung oder Heimaufnahme ■ emotionale Unterstützung für Sterbende und ihre Angehörigen ■ wir wollen Zeit haben und da sein für Gespräche, für das Schweigen ■ seelsorgerische Betreuung nach religiösen Bedürfnissen organisieren ■ Angehörige nach dem Tod unterstützen, sie in ihrer Trauer begleiten Wenn Sie Unterstützung brauchen bei der Betreuung und Pflege ihres sterbenden Angehörigen, dann rufen Sie uns an . Ambulante Hospizgruppe Frankfurt-West „Auf dem Weg“ Ehrenamtliche Hospizhelfer Telefon 0151 21857630 Menschen begleiten bis an das Ende ihres Lebens Menschen in ihrer letzten Lebensphase beizustehen, ist eine wichtige Aufgabe . Schwerkranken Menschen ein würdiges Sterben zu ermöglichen, ist das gemeinsame Ziel von Caritas und dem Klinikum Frankfurt Höchst . Leben bis zum Tod muss nicht ängstliches Warten sein . Auch die letzte Lebensphase kann erfüllt sein durch Begleitung und gemeinsame Trauer . Durch Trost für den Sterbenden und seine Angehörigen . Gerade hier können geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter Ruhe vermitteln . Sie leisten damit einen Beitrag zu einer optimalen Versorgung schwerstkranker Menschen . Das Team der Palliativmedizin am Klinikum Höchst kommt aus Medizin, Pflege, Physiotherapie, Seelsorge und Sozial- arbeit . Damit soll der Vielfalt der Aufgabenstellung besser gerecht werden . Unsere Ehrenamtlichen bereiten sich ein Dreivierteljahr auf die Begegnungen mit Sterbenden vor . Sie haben sich persönlich auseinandergesetzt mit Krankheit, Sterben und Tod . Sie kennen die speziellen Anforderungen ihrer Aufgabe . Eine regelmäßige Teambegleitung erfolgt während der gesamten Dauer des Einsatzes . Ambulante Hospizgruppe Frankfurt-West „Auf dem Weg“
  • 94 Physiotherapie ist eine am Krankheitsbild orientierte Therapie mit speziellen Behandlungstechniken . Sie wird eingesetzt bei Störungen des Bewegungsapparates, des zentralen und peripheren Nervensystems und bei den Erkrankungen der Organe . Auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung wird ein krankengymnastischer Befund erhoben und das Behandlungskonzept abgestimmt . In der Abteilung für Physiotherapie des Klinikums Frankfurt Höchst sind 26 Mitarbeiter/innen tätig, die in allen Bereichen des Klinikums eingesetzt sind . Die Behandlung der Patienten richtet sich nach den individuellen Problemen und beinhaltet unter anderem: ■ Schmerzlinderung, Durchblutungsverbesserung ■ Verbesserung und Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit ■ Wiedererlangen und Erhaltung der Selbständigkeit Wann wird Physiotherapie angewendet? In den Bereichen Orthopädie, Unfallchirurgie, Bauchchirurgie, Gefäßchirurgie: ■ Gelenkfrakturen und gelenknahe Frakturen ■ Totalendoprothesen (TEP) an Hüfte und Knie (Gelenkersatz durch künstliche Gelenke) ■ Schaftfrakturen ■ Wirbelsäulenoperationen und -erkrankungen ■ Bänder-, Sehnen- und Muskelerkrankungen ■ Entzündliche Erkrankungen ■ Lungenerkrankungen ■ Amputationen ■ Ostheoporose/Arthrose In den Bereichen Gynäkologie und Urologie: ■ Rückbildungsgymnastik (Wochenbettgymnastik) ■ Erkrankungen der Nieren-, Harn- und Geschlechtsorgane Im Bereich der Inneren Medizin: ■ Atemwegserkrankungen ■ Herz- Kreislauferkrankungen ■ Erkrankungen des Magen-Darmtraktes ■ Entzündliche Gelenkerkrankungen (z . B . Rheuma) ■ Onkologische Krankheitsbilder ■ Geriatrische Krankheitsbilder In den Bereichen Neurologie und Neurochirurgie: ■ Erkrankungen des zentralen- und peripheren Nervensystems ■ Erkrankungen und Verletzungen im Bereich des Gehirns und des Rückenmarks, inkl . Stroke Unit In den Bereichen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin: ■ Frühgeburten ■ Bei Entwicklungsverzögerungen von Kindern ■ Atemwegserkrankungen Spezielle Techniken der Physiotherapie (Auswahl des Leistungsspektrums) ■ Behandlungen auf neurophysiologischer Basis (Bobath, Vojta Kinder und PNF) ■ Brügger ■ Brunkow ■ Manuelle Therapie ■ Elektrotherapie ■ Ultraschall ■ Thermotherapie (Wärme-, Hitze- und Kältetherapie) ■ Lymphdrainage Die Patienten können auf ärztliche Verordnung auch ambulant betreut werden (siehe ambulante Therapieangebote) . Zentrale Therapiebereiche: Physiotherapie Kontakt Leitende Physiotherapeutin Claudia Schmidt Telefon: 069 3106-2168
  • 95 Behandlungskonzepte in der Ergotherapie sind: ■ Bobath Konzept ■ Interaktionstherapie nach Affolter ■ Kognitiv-therapeutische Übungen nach Perfetti ■ Johnstone-Konzept ■ Neuropsychologisches Training nach V . Schweizer, Cogpack, Sima ■ Hemianopsietraining ■ Spiegeltherapie ■ ADL-Training ■ Sturzprophylaxe Ergotherapie wird vorwiegend in Einzeltherapie durch- geführt . In der Geriatrie finden zudem psychomotorisch aktivierende Gruppenangebote statt sowie kognitive Trainingsgruppen . Ergotherapie wird angewendet in den Bereichen: ■ Geriatrie • Dementielle Erkrankungen • Mehrfacherkrankungen, akute und chronische Krankheitsbilder • Altersbedingte physiologische Funktionsein schrän kungen ■ Neurologie • Schlaganfall • Schädelhirnverletzung • Multiple Sklerose • Morbus Parkinson • Dementielle Prozesse ■ Traumatologie, Orthopädie, Rheumatologie • Entzündliche und degenerative Gelenker krankungen • Verletzung der Knochen, Muskeln, Sehnen und Nerven ■ Ambulante Handtherapie • Nachbehandlung von Hand- und Armverletzungen • Gelenkmobilisation • Muskelkräftigung • Belastungstraining • Koordinationstraining • Narbenbehandlung • Schmerzbehandlung Zentrale Therapiebereiche: Ergotherapie Kontakt Leitende Ergotherapeutin Gabriele Faißt Telefon: 069 3106-2086
  • 96 In unserer Abteilung sind neun Mitarbeiter/innen tätig, die in allen Bereichen des Klinikums eingesetzt werden . Alle Therapien erfolgen auf ärztliche Anordnung . Therapie-Angebot: ■ Massagen, Manuelle Lymphdrainagen, Komplexe Kompressions-Bandagen, ■ Fangopackungen, Bindegewebsmassagen, Reflexzonentherapie, Infrarotbestrahlungen, ■ Stangerbäder, Unterwassermassagen, Vierzellenbäder, Ultraschallbehandlungen, Wechselbäder, auf- und absteigende Bäder, Medizinische Bäder, Kryotherapie und Kneippsche Anwendungen . Unser Therapieangebot ist auch ambulant (mit und ohne Rezept) möglich . Anmeldung: 069 3106-2084 Zentrale Therapiebereiche: Fachbereich Bäder und Massagen Kontakt Leitende Masseurin Ria Blöcher Telefon: 069 3106-3329 Dienstraum: 069 3106-2230
  • 97 progredienten neurologische Erkrankung, wie z .B . Morbus Parkinson oder multipler Sklerose auf . Im Rahmen einer Demenz entwickeln sich ebenfalls häufig Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen . Unsere logopädische Abteilung behandelt zentrale Sprach- störungen (Aphasien) nach neuro-linguistischen Gesichts- punkten in allen sprachlichen Modalitäten (Verstehen, Sprechen, Lesen, Schreiben) . Zentrale Sprechstörungen (Dysarthrophonien) werden je nach Symptomatik in den Störungsbereichen Mund- motorik, Atmung, Stimmgebung und Artikulation therapiert . Schluckstörungen (Dysphagien) behandeln wir nach kausalen (facio-oraleTrakt-Therapie) und kompensatorischen ( z .B . Änderung der Nahrungskonsistenz) Methoden . Stimmstörungen (Dysphonien) werden je nach Ursache der Erkrankung funktionell oder mit Unterstützung von Reiz- strom behandelt . Im Rahmen der Angehörigenberatung bieten wir Beratungsgespräche und Informationsmaterial über die sprachliche Erkrankung an . Darüber hinaus vermitteln wir die weiterführende ambulante logopädische Therapie . Der Tätigkeitsbereich der Logopädie umfasst die logopädische Diagnostik und Therapie von Patienten mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen bei Kindern und Erwachsenen . Unsere Spezialgebiete sind die logopädische Diagnos- tik und Therapie von: ■ Aphasien ( zentrale Sprachstörungen ) ■ Dysarthophonien (zentrale Sprechstörungen ) ■ Dysphagien (Schluckstörungen nach Schlaganfall) ■ Dysphonien (Stimmstörungen nach Schlaganfall oder Nervenlähmung ) ■ Sprachzerfall im Rahmen einer dementiellen Erkrankung Sowie die: ■ Eingehende Beratung der Angehörigen ■ Einleitung und Organisation nachfolgender ambulanter logopädischer Therapie Die oben genannten Störungsbilder treten oft nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung oder aufgrund einer Zentrale Therapiebereiche: Logopädie Kontakt Logopädin Natalie Sahler Klinik für Neurologie Telefon: 069 3106-2947 Julia Detlev Klinik für Innere Medizin 4 Telefon: 069 3106-3033
  • 98 Angebote auf ärztliche Verordnung Physiotherapie ■ Manuelle Therapie ■ Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage ■ Manuelle Therapie nach Cyriax ■ Triggerpunktbehandlung ■ Therapie nach Dorn ■ Neuro-Muskuläre Therapie (NMT) ■ Behandlungen im Bewegungsbad (Hüft- und Kniegruppen, Wirbelsäulengruppen, Schulter- und Armgruppen) Physikalische Therapie ■ Klassische Massagetherapie ■ Bindegewebsmassagen ■ Manuelle Lymphdrainage ■ Komplexe Kompressions-Bandagen ■ Heiße Rolle ■ Kryotherapie ■ Elektrotherapie ■ Fangopackungen ■ Infrarotbestrahlungen ■ Bäder (Stangerbad, Zellenbad, medizinische Bäder) ■ Unterwassermassage Angebote für Selbstzahler ■ TUINA (traditionelle chinesische Massage) ■ Fußreflexzonenmassagen ■ Klassische Tape-Therapie ■ Kinesio Tape ■ Schwangerenschwimmen, Babyschwimmen und Schwimmen für Kleinkinder ■ Bewegungserfahrung im Wasser für Kinder von ein bis drei Jahren Ergotherapie ■ Ambulante Handtherapie (Nachbehandlung von Hand- und Armverletzungen) Zentrale Therapiebereiche: Ambulante Therapieangebote Kontakt Termine nach Vereinbarung Kassen-, BG- und Privatpatienten Physiotherapie und physikalische Therapie: 069 3106-2084 Ergotherapie: 069 3106-2086 Zu unserem Team gehören ausgebildete Physiotherapeutinnen, Masseurinnen/medizinische Bademeister und Ergotherapeutinnen .
  • 99 Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege unterteilt sich in theoretischen/praktischen Unterricht (2 .100 Stunden) sowie die praktische Ausbildung (2 .500 Stunden) und dauert insgesamt drei Jahre . Ausbildung in der Krankenpflegehilfe Der Krankenpflegehelfer arbeitet im professionellen Pflegeteam und assistiert dem Gesundheits- und Kranken- pfleger bei dessen Aufgaben (z .B . Krankenbeobachtung, Verbandswechsel) . Er übernimmt aber auch Pflegetätig- keiten in Eigenverantwortung bzw . in Absprache mit dem dreijährig ausgebildetem Pflegepersonal . Krankenpflegehelfer sind u .a . für Kontrolle von Blutdruck, Puls und Temperatur, Körperpflege, Richten der Betten, Hilfe bei Nahrungsaufnahme und Ausscheidung, Hilfe bei der Mobilisation zuständig . Die Gesamtausbildung der Krankenpflegehilfe dauert ein Jahr und beträgt 1 .600 Stunden, unterteilt in 700 theoretische und 900 praktische Stunden . Sicherlich begegnen Ihnen während Ihres Aufent- haltes bei uns unsere Auszubildenden der verschiedenen Pflegeausbildung und geben Ihnen bei Fragen gerne weitere Auskünfte und Erfahrungen zur Ausbildung weiter . Für ausführliche Fragen steht Ihnen unsere Schulleiterin Yvette Oestreicher gern zur Verfügung . Pflegen bedeutet, Berater und Krisenmanager zugleich für Patienten und ihre Angehörigen zu sein und den Menschen dabei in seiner Einmaligkeit zu achten . Die Krankenpflege hat in Deutschland die wohl längste Tradition unter den vier „Säulen“ der Pflege . Das Christentum machte sie zu einer der sieben Werke der Barmherzigkeit . Heute gehören die Berufe „Gesund- heits- und Krankenpfleger“ sowie „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ in Deutschland zu begehrten Ausbil- dungsberufen . Wir sind eine der größten kommunalen Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeschulen in Frankfurt sowie eine Schule für Krankenpflegehilfe und verfügen über 160 Ausbildungsplätze . Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege Im Zentrum unseres Handelns steht der Mensch . Neben fachlichem Wissen und Können vermitteln wir durch unsere eigene Haltung Zuwendung und Toleranz gegenüber anderen Menschen . Empathie, Wertschätzung und Aufrichtigkeit sind unsere Grundregeln . Wir bilden aus (jeweils ab 1.4. oder 1.10. des Jahres): ■ Gesundheits- und Krankenpfleger/innen ■ Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen ■ Krankenpflegehelfer/innen Ausbildungszentrum: Schulen des Klinikums Frankfurt Höchst Krankenpflegeschule Yvette Oestreicher Leiterin der Schule für Kranken- pflege, Kinderkrankenpflege und Krankenpflegehilfe
  • 100 Katja Kister Leiterin der Schule für Operationstechnische Assistenzen Die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin/zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) soll die Schüle- rinnen und Schüler mit vielfältigen Aufgaben vertraut machen - sowohl im OP als auch in den Funktionsbereichen Ambu- lanz, Endoskopie und Zentralsterilisation . Die zur Erfüllung die- ser Aufgaben erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden während der drei Jahre dauernden Ausbildung vermittelt . Es werden 1 .600 Stunden fachtheore- tischer Unterricht in der OTA-Schule des Klinikums Frankfurt Höchst erteilt . Die praktische Ausbildung mit 3 .000 Stunden Praxiseinsatz wird im Klinikum Frankfurt Höchst in verschiedenen opera- tiven Fachabteilungen wie beispielsweise der Allgemein- und Unfallchirurgie, Gynäkologie, Orthopädie, Urologie usw ., aber auch in der chirurgischen Ambulanz, der Zentralsterilisation, der Endoskopie sowie auf einer chirurgischen Pflegestation absolviert . Die Schüler erhalten eine Ausbildungsvergütung . Die Chancen auf einen Arbeitsplatz nach der Ausbildung sind sehr gut . Kontakt: Katja Kister Leiterin der Schule für Operationstechnische Assistenzen Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-2703 Telefax: 069 3106-3397 E-Mail: Katja .[email protected] .de Schule für Operationstechnische Assistenzen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Pflege Krankenhäuser sind lernende Organisationen, die den Kriterien der Professionalität, Humanität, Qualität und Wirtschaftlichkeit Rechnung tragen müssen . Mit regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen vermitteln wir Mitarbeitern neue Kenntnisse und vertiefen das Wissen, um die Pflegekräfte in ihrer Professionalität und ihrem fachkompetenten Handeln zu unterstützen . Dazu gehören neben Stationsmanagement-weiterbildungen z .B . folgende zweijährige staatliche Weiterbildungen: ■ Fachkrankenschwester/-pfleger für Intensivpflege und Anästhesie ■ Fachkrankenschwester/-pfleger in der Onkologie ■ Fachkrankenschwester/-pfleger für Psychiatrie ■ Fachkrankenschwester/-pfleger für Nephrologie ■ Fachkrankenschwester/-pfleger für Rehabilitation ■ Fachkrankenschwester/-pfleger im Funktionsdienst Des Weiteren werden diverse Studiengänge in der Pflege angeboten . Kontakt: Yvette Oestreicher Leiterin der Schule für Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Krankenpflegehilfe Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-3668 Telefax: 069 3106-3397 E-Mail: [email protected] .de
  • 101 Die Schule für Ergotherapie am Klinikum Frankfurt Höchst wurde 1965 gegründet und ist eine der ältesten Schulen für diese Berufsgruppe in Deutschland . Heute gehört die Schule zu einer der renommiertesten Schulen, mit einem in Fach- kreisen anerkannt, hohen Ausbildungsniveau . Als Beson- derheit bietet die Schule ein Austauschprogramm mit einer Ergotherapieschule in den USA Wozu soll Ergotherapie dienen? Menschen die von Krankheiten, insbesondere lang andauernden oder chronischen Krankheiten oder von Behinderungen betroffen sind, sind oft auch in ihrer selbst- ständigen Lebensführung eingeschränkt, was eine hohe persönliche Belastung darstellen kann und volkswirtschaft- lich gesehen die Kosten infolge der dann notwendigen Pflegemaßnahmen auf Dauer erhöht . Durch Ergotherapie sollen Menschen befähigt werden, (wieder) möglichst unab- hängig von fremder Hilfe zu werden . Das gilt für persönlich, familiäre, berufliche, schulische oder freizeitorientierte Lebensbereiche . Ergotherapeuten behandeln und beraten Menschen, die durch Krankheit, Behinderungen, oder Ent- wicklungsstörungen in Ihrer Selbständigkeit eingeschränkt sind und Tätigkeiten in ihrem Alltag nicht mehr genügend gut ausführen können . Bei der ergotherapeutischen Behandlung geht es um das Erlernen einer neuen Organisation von beeinträchtigten Handlungsabläufen und den dazu notwenigen Funktionen, im Bereich der Bewegung, der Wahrnehmung und der Kognition (Denken, Gedächtnis, Konzentration, Handlungs- planung) sowie der sozialen Interaktion und emotionalen Verarbeitung . Dabei ist wesentlich, dass die Spezifik der jeweiligen Erkrankung Berücksichtigung findet . Mit Hilfe ver- schiedener Tests analysieren Ergotherapeuten Handlungs- probleme und üben mit den Klienten, um diese Probleme zu beseitigen . Mittel der Therapie sind in erster Linie Akti- vitäten des täglichen Lebens aber auch handwerklich und gestalterische und spielerische Aktivitäten . Wenn Fähigkei- ten nicht wieder herzustellen sind, beraten Ergotherapeuten über den Einsatz spezieller Hilfsmittel oder Veränderungen in der Umwelt und üben den Umgang mit diesen unter den veränderten Bedingungen . Karin Götsch Ergotherapeutin, Dipl . Medizinpädagogin Schule für Ergotherapie Kontakt: Karin Götsch Leiterin der Schule für Ergotherapie Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-2741oder -2930 (Sekretariat) Telefax: 069 3106-3861 E-Mail: [email protected] .de Wo arbeiten Ergotherapeuten? Ergotherapeuten arbeiten in vielen verschiedenen Bereichen wie: der Pädiatrie (z .B . Behandlung von Kindern mit Entwick- lungsstörungen), der Neurologie (z .B . Behandlung von Patienten nach Schlaganfall), der Geriatrie (z .B . Behandlung von Menschen mit Demenz) oder in der Psychiatrie . Einsatzfelder sind u .a . Akutkrankenhäuser, Rehabilitations- kliniken, Einrichtungen der Altenhilfe, tagesklinischen Ein- richtungen, Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, Werkstätten für Behinderte, Schulen für Behinderte Kinder . Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich in eigner Praxis niederzulassen . Die Ausbildung Die Ausbildung an unserer Schule dauert drei Jahre . Sie beinhaltet eine Mindeststundenzahl von 2 .700 Stunden theoretischer Unterricht und 1 .700 Stunden praktische Aus- bildung . Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung . Ein weiterführendes Studium (Bachelor-Abschluss) kann bei verschiedenen Fachhochschulen nach bestandener Prüfung absolviert werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen gegeben sind (Fachhochschulreife) . Unsere Ausbildung beginnt jeweils im Dezember . Bewerbungen für das jeweilige Aufnahmejahr, werden nur im Monat März entgegengenommen .
  • 102 Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radio- logie und Ärztlicher Leiter der MTA-Schule, werden Fort- und Weiterbildungen in der Radiologie regelmäßig für Ärzte (m/w), medizinisch-technische Assistenten (m/w) und für medizinische Fachangestellte (m/w) angeboten: Fachkundeaktualisierungskurse/Unterweisungskurse, Spezialkurse im Strahlenschutz; Zertifzierungskurse und Refreshkurse in der Mammadiagnostik; Themen aus Strahlenschutzkurse für medizinische Fachangestellte/ Regelmäßig stattfindende Fortbildungen zu allen Themen der Radiologie . Ausbildung plus Studium Zusätzlich zu der Ausbildung als MTA (m/w) wird die duale Ausbildung des medizinisch-technischen Assistenten (m/w), bestehend aus klassischer MTA-Ausbildung und begleitendem Studium in Kooperation mit der Provadis School of International Management & Technology angeboten . Kontakt: Sekretariat: Gabriele Kunkel Telefon: 069 3106-2930 Telefax: 069 3106-3442 E-Mail: Gabriele .[email protected] .de Birgit Jachmann Leiterin der Schule für technische Assistentinnen/Assistenten in der Medizin Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-3043 Telefax: 069 3106-3863 E-Mail: Birgit .[email protected] .de Medizinisch technische/r Assistent/in Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen . Sie wird in folgende Bereiche unterteilt: Medizinisch technische/r Assistent/in der Labormedizin Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten führen Laboruntersuchungen in den verschiedensten Laboren durch . Medizinisch technische/r Assistent/in der Radiologie Medizinisch-technische Radiologieassistenten sind in den Bereichen Röntgendiagnostik, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Dosimetrie tätig . Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Radiologie Fort & Weiterbildungen werden durch ständige wachsende komplexe Anforderungen im beruflichen Alltag immer notwendiger . Einmal erworbene Kenntnisse müssen vertieft, neues Wissen erworben und die eigene Qualifikation gefördert werden .Unter der Kursleitung von Prof . Dr . med . Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Klinik für Radiologie, Birgit Jachmann Schule für technische Assistentinnen/Assistenten in der Medizin Schule für technische Assistentinnen/Assistenten in der Medizin
  • 103 Was ist Physiotherapie? Physiotherapie versteht sich als die gezielte Behandlung von gestörten physiologischen Funktionen . Als natürliches Heilverfahren nutzt die Physiotherapie die aktive und passive Bewegung des Menschen zur Heilung von und Vor- beugung vor Erkrankungen . Bewegung ist eine Grundfähig- keit des Lebens . Sie wirkt als Therapie immer über einen ganzheitlichen Ansatz . Damit ist die Physiotherapie eine Alternative oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen und operativen Therapie . Die Untersuchung und Behand- lung des Physiotherapeuten orientiert sich grundsätzlich am individuellen Problem des Patienten . Auf der Grundlage der ärztlichen Diagnose und Verordnung werden nach der physiotherapeutischen Befunderhebung Therapieziele zur Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung von gestörten Funktionen und der Leistungsfähigkeit des Ge- samtorganismus formuliert . Für die Planung und Durchfüh- rung jeder einzelnen Behandlung wählt der Physiotherapeut aus einem großen Portfolio von Behandlungstechniken Maßnahmen aus, die individuell auf die Bedürfnisse, Fähig- keiten und Fertigkeiten des Patienten abgestimmt sind . Der Schwerpunkt der physiotherapeutischen Behandlung liegt in der methodischen Durchführung der Bewegungs- therapie zur Beseitigung, Verbesserung bzw . zum Erhalt gestörter körperlicher Funktionen . Wie ist die Ausbildung aufgebaut? Die Schule für Physiotherapie am Klinikum Frankfurt Höchst bildet seit dem Jahre 1965 staatlich anerkannte Physiotherapeuten aus und ist eine der wenigen schulgeld- freien Ausbildungsstätten in Deutschland . Die dreijährige Ausbildung zur Physiotherapeutin / zum Physiotherapeuten beginnt jeweils am 1 . November eines jeden Jahres und umfasst 4500 Unterrichtsstunden . Diese bestehen im ersten Ausbildungsjahr aus theoretischem und praktischem Unterricht, in welchem u .a . medizinische Grundkenntnisse und physiotherapeutische Behand- lungstechniken vermittelt werden . Bereits ab dem ersten Ellen Kietz Schule für Physiotherapie Semester begleiten die neuen Auszubildenden die Schüler der höheren Semester einmal pro Woche ins Praktikum, um die örtlichen Gegebenheiten und die klinischen Abläufe kennenzulernen . Im zweiten Semester beginnen die Schü- ler in kleinen eigenen Behandlungssequenzen im Rahmen ihres Kenntnisstandes unter Supervision von Lehrern oder Schülern erste Erfahrungen im Umgang mit den Patienten zu sammeln . Ab dem dritten Semester wird der schulische Unterricht täglich vormittags durch die praktische Ausbil- dung am Patienten ergänzt . Die praktische Ausbildung am Patienten findet vorwiegend in den medizinischen Fachbe- reichen des an das Schulgebäude angrenzenden Klinikums Frankfurt Höchst GmbH statt . Darüber hinaus können unsere Schüler in Kooperationseinrichtungen praktische Erfahrungen sammeln . Aufgrund der hohen Bewerberzahlen und der vergleichsweise begrenzten Zahl an Ausbildungs- plätzen gibt die Schule für Physiotherapie am Klinikum Frankfurt Höchst GmbH bestimmte Aufnahmebedingungen bzw . Empfehlungen vor . Die Auswahl der Bewerber für das Aufnahmeverfahren erfolgt aufgrund dieser Kriterien . Weitere Informationen sind der Homepage des Klinikums zu entnehmen . Kontakt: Ellen Kietz Leiterin der Schule für Physiotherapie Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-2906 Telefax: 069 3106-3845 E-Mail: [email protected] .de Schule für Physiotherapie
  • 104 Seit über150 Jahren bietet das Klinikum Frankfurt Höchst eine optimale Gesundheitsversorgung für die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger . Dabei ist die Krankenversorgung nach modernsten und menschlichen Standards vermehrt auf Spenden aus der Bürgerschaft angewiesen . Aus diesem Grund haben wir – engagierte Frankfurter Bürgerinnen und Bürger und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums – Anfang 2012 den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst gegründet . Unser Ziel ist es, notwendige Investitionen für eine moderne, sichere und menschliche Gesundheitsversorgung zu ermög- lichen .Unser Ziel ist es, notwendige Investitionen für eine moderne, sichere und menschliche Gesundheitsversorgung zu ermöglichen . Dazu fördern wir das Klinikum Frankfurt Höchst in ideeller und materieller Hinsicht . Der Förderkreis verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke . Hierfür werden finanzielle Mittel eingesetzt, die dem Förderkreis aus Beiträgen, Umlagen, Spenden, Zuschüssen und sonstige Zuwendungen zufließen . Gemeinsam schaffen wir das Wir wollen den Aufenthalt für die Patientinnen und Patienten in unserer Klinik so angenehm wie möglich gestalten . Dazu möchten wir z .B . Erholungsräume im Klinikalltag schaffen . Finanziert werden Ausstattungen, die den Patientinnen und Patienten ihren Aufenthalt erleichtern, ihre Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit unterstützen . Weiterhin möchten wir diagnostische und therapeutische Systeme fördern, deren Anschaffung das Budget des Klinikums übersteigt . Damit wollen wir dafür sorgen, dass moderne Untersuchungs- und Behandlungs- möglichkeiten den Patientinnen und Patienten schneller zugute kommen . So können Sie das Klinikum Frankfurt Höchst unterstützen Werden Sie Mitglied im Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst . Unterstützen Sie so das Klinikum durch Ihren Mitgliedsbeitrag . Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt derzeit 60,– Euro . Wir freuen uns genauso über Ihre Spende oder sonstige finanzielle Zuwendung . Spendenkonto: Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V. Volksbank Höchst a.M. eG Kontonummer: 9422307 Bankleitzahl: 50190300 BIC (SWIFT Code): GENO DE 51 FHC Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am: 2.1.2012 Registerblatt: VR 14819; Steuernummer: 045 255 00045 Finanzamt Frankfurt am Main II . Gerne stellen wir Ihnen für Ihren Mitgliedsbeitrag oder Ihre Spende eine Spendenbescheinigung aus . Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V. Vorsitzende: Margrit Weißbach Stellv. Vorsitzender: Thomas Steinmüller Schatzmeister: Dr . Martin Kern Geschäftsstelle c/o Klinikum Frankfurt Höchst Petra Fleischer Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon 069 3106-3686 Telefax 069 3106-2699 [email protected] .de Weitere Informationen auch im Internet unter www .foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst .de . Gemeinsam schaffen wir das
  • 105 Anzeige Anzeige
  • Belegarztkliniken im Herzen von Frankfurt am Main Die Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser, mit den beiden Betriebsstätten Klinik Rotes Kreuz und Klinik Maingau vom Roten Kreuz, liegen im Herzen der Stadt Frankfurt am Main und sind zugleich aktiver Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Sie verfügen jeweils über Haupt- und Belegabteilungen, 365 Betten und ca. 15.000 Fallzahlen jährlich sowie 400 Beschäftigte. Die Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser bieten ein breites medizinisches Spektrum in den Fachbereichen der Kardiologie, der Orthopädie, der Urologie, der Nephrologie, der Gefäß- chirurgie, der Pulmologie, der Gynäkologie, der Inneren Medizin, der Viszeralchirurgie, der Plastischen Chirurgie und der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Darüber hinaus finden sich in beiden Krankenhäusern verschiedene renommierte Kompetenzzentren. Neben der modernen Ausstattung der Häuser und der exzellenten Pflege durch hoch - qualifizierte Rotkreuzschwestern und Pflegekräfte bieten die Häuser über den Schwerpunkt des Belegarztsystems den Vorteil, dass die Patienten durch niedergelassene, erfahrene Fachärzte ihrer Wahl behandelt werden, und zwar sowohl ambulant in der Praxis als auch stationär in der Klinik. Eine vertrauensvolle Beziehung ist für uns zwischen Patient und Arzt, neben medizinischer und pflegerischer Qualität, eine der wichtigsten Voraussetzungen, um wieder gesund zu werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.rotkreuzkliniken.de. Sie finden uns: Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e.V. Klinik Rotes Kreuz Königswarterstraße 16 60316 Frankfurt am Main Telefon: 069/4071 498 Telefax: 069/4071 481 Klinik Maingau Scheffelstraße 2–14 60318 Frankfurt am Main  Telefon: 069/4033 590 Telefax: 069/4033 235 [email protected] www.rotkreuzklinken.de Unsere Fachabteilungen – Chirurgie (Schwerpunkte Gefäßchirurgie und Orthopädie) – Innere Medizin (Schwerpunkte Kardiologie und Dialyse) – Urologie – Hals-Nasen-Ohrenheilkunde – Gynäkologie Wir bieten Ihnen – Moderne Medizin in Verantwortung – Gesundheit und Pflege mit Anspruch – Menschlichkeit aus Überzeugung – Qualifizierung als Prinzip Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e.V. Höchste Qualität in medizinischer und pflegerischer Versorgung FRK_Anzeige_Klinikum_FFM-Höchst_Layout 1 06.06.13 12:01 Seite 1
Please download to view
All materials on our website are shared by users. If you have any questions about copyright issues, please report us to resolve them. We are always happy to assist you.
...

Patientenratgeber Klinikum Frankfurt Höchst

by klinikum-frankfurt-hoechst

on

Report

Category:

Documents

Download: 0

Comment: 0

212

views

Comments

Description

 
Download Patientenratgeber Klinikum Frankfurt Höchst

Transcript

  • EINLADUNG ZUM KENNENLERNEN Gute Unterhaltung, gute Besserung! Alle Weltnachrichten, die Ihr Leben beeinflussen, alle Entscheidungen, die Ihre Region betreffen, alle Veranstaltungen, die Ihre Freizeit verschönern. Ihre Vorteile: 3 Kostenloser Test für 2 Wochen 3 Gratis und unverbindlich 3 Frühzustellung bis 6 Uhr in Ihren Briefkasten 3 Die Lieferung endet automatisch – keine Verpflichtung Gratis-Leseprobe gleich anfordern: Tel. 0800 - 30 200 80 (kostenlos aus dem dt. Festnetz) Bitte senden Sie mir: £ die Frankfurter Neue Presse £ die Taunus Zeitung £ das Höchster Kreisblatt £ die Nassauische Neue Presse Mein Starttermin: £ schnellstmöglich £ Wunschtermin: Porto zahlt Empfänger. Oder per Fax: (069)7501-4490 Frankfurter Neue Presse Taunus Zeitung Höchster Kreisblatt Nassauische Neue Presse Leser-Service / Frau Schwarz 60268 Frankfurt £ Ja, ich möchte die Zeitung zu Hause kosten- los und unverbindlich 2 Wochen testen. Danach endet die Lieferung automatisch. Name / Vorname Straße / Nr. PLZ / Ort Telefon (für evtl. Rückfragen) Geburtsdatum E-Mail £ Ja, ich will weiterhin gut informiert bleiben und gestatte der Frankfurter Societäts-Medien GmbH, mir telefonisch oder per E-Mail Angebote zu ihren Produkten / Dienstleistungen zu machen und zu diesem Zweck meine o. g. Daten zu speichern, zu verarbeiten und zu nutzen. Datum / Unterschrift Vertrauensgarantie: Wir versichern Ihnen, dass Ihre Daten nur für die Auftragsbearbeitung und für unsere Eigenwerbung genutzt werden. Eine Weitergabe Ihrer angegebenen Daten zu Marketingzwecken anderer Unternehmen erfolgt garantiert nicht. Ihre Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Gleich anfordern: Tel. 0800 - 30 200 80 (kostenlos aus dem dt. Festnetz) Fax 0 69-75 01 44 90 www.fnp.de/probe 3 1AN13KFH ! KOSTENLOSE LESEPROBE Probeabo_Klinikzeitung.22.01.13:. 22.01.13 12:51 Seite 1
  • 3 Inhaltsverzeichnis Aktuelle Informationen Grußwort Rosemarie Heilig, Dezernentin für Gesundheit . . . . . . . . . . 5 Struktur des Klinikums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Historie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Wir über uns . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Übersicht / Lageplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Kritik, Lob und Anregungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Patienteninformationen Aufnahme ins Klinikum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Der Aufenthalt im Klinikum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Entlassung aus dem Klinikum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Hinweise für unsere Patienten und Besucher von A - Z . . . . . . 21 Stichwort Krankenhaushygiene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31 Zentren und weitere Schwerpunkte Tumorzentrum TFH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 FamilienInformationsZentrum (FIZ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33 Schwerpunkt Pneumologie im Tumorzentrum . . . . . . . . . . . . . 34 Sarkornzentrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35 Kliniken / Institute Klinik für Augenheilkunde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie . . 37 Gefäßzentrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39 Klinik für Anästhesie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie 40 Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . Operative und konservative Gynäkologie, Gynäkologische Onkologie, Pränataldiagnostik, Geburtshilfe 41 Klinik für Kinderchirurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 Willkommenspaket für Frankfurter Neugeborene . . . . . . . . . . 46 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie . . . . . . . . . . . . . . . 50 Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Gesichtschirurgie . . . . . . . 53 Klinik für Innere Medizin 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie 54 Klinik für Innere Medizin 2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin 56 Klinik für Innere Medizin 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie 59 Klinik für Innere Medizin 4 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Geriatrie 62 Geriatrische Tagesklinik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 Klinik für Neurochirurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 Klinik für Neurologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 Stroke Unit Hofheim . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 69 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . Schwerpunkt Orthopädie 73 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie . . . . . . . . . . . . . . . . . Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie 74 Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76 Klinik für Urologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Operative und konservative Urologie, Urologische Onkologie, Kinderurologie 77 Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychosomatik . . . 80 Psychiatrische Institutsambulanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 Institut für Laboratoriumsmedizin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klinische Chemie, Mikrobiologie, Transfusionsserologie 83 Institut für Pathologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin . . . Schwerpunkt Radiologie 85 Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin . . . Schwerpunkt Neuroradiologie 86 Krankenhausapotheke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 Ambulante Einrichtungen Medizinisches Versorgungszentrum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychosomatik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 Service für unsere Patienten Pflegedienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 Entlassmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 Komfort- und Wahlleistungsstationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 Krankenhausseelsorge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91 Gelbe Damen / Grüne Damen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 Ambulante Hospizgruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93 Zentrale Therapiebereiche Physiotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 94 Ergotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95 Bäder und Massagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 Logopädie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97 Ambulante Therapieangebote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 Ausbildungszentrum: Schulen des Klinikums Frankfurt Höchst Krankenpflegeschule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 Schule für operationstechnische Assistenzen . . . . . . . . . . . . . 100 Schule für Ergotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 Schule für technische Assistentinnen/Assistenten in der Medizin . . . . . . . . . . . . . . . 102 Schule für Physiotherapie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 Appendix Förderkreis des Klinikums . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 Inserentenverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Impressum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
  • 4 Verlag: Verlag reinheimer gmbh Wilhelm-Riehm-Straße 9 75249 Kieselbronn T: 07231 1668951 E: h .[email protected] .de F: 07231 1668952 I: www .iwh-verlag .com Design & Layout: medienwerkstatt i Brendel www.medien-werkstatt.net Sollten Sie Anregungen oder Wünsche haben oder in der nächsten Ausgabe des Patientenratgebers/Klinikdokumentation mit einer Anzeige dabei sein möchten, wenden Sie sich bitte an den Ver- lag . Die photomechanische Wiedergabe oder Gestaltung des Patientenratgebers/Klinikdokumentation bedarf der ausdrück- lichen Genehmigung des Verlages . Zuwiderhandlungen sind strafbar . Alle Rechte - auch der Gestaltung - sind dem Verlag vor- behalten . Nachdruck - auch nur auszugsweise - sowie die Über- nahme in elektronische Datenverarbeitungsanlagen, Verwendung von Ausschnitten der Anzeigen zu Werbezwecken für andere Klinik- magazine sind untersagt und werden als Verstoß gegen die Gesetze zum Urheberrecht und zum Wettbewerbsrecht gerichtlich verfolgt . Die Gesamtherstellung erfolgt mit der gebotenen Sorgfaltspflicht, jedoch ohne Gewähr . Der Verlag kann keine Haftung für etwaige Fehler übernehmen . Schadensersatzansprüche sind ausgeschlossen . Etwaige Korrekturen und Verbesserungsvor- schläge sind selbstverständlich erwünscht . Gedruckt auf 100% chlorfrei gebleichtem Papier . Inserentenverzeichnis Seite Frankfurter Neue Presse, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . U2 Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e .V . . . . . . . . . U3 Kliniken Hartenstein GmbH & Co . KG . . . . . . . . . . . U4 + 79 DOMICIL-Seniorenpflegeheim GmbH . . . . . . . . . . . 6 Gesundheitszentrum Kelkheim GmbH & Co . KG . . . 16 F .AD MÜLLER & SÖHNE OHG, Wiesbaden . . . . . . . 19 KANNE GROUP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 Obst Meuer GmbH, Kelkheim . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Frankfurter Sparkasse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Hoellinger GmbH, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30 Bull Healthcare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47 Reha-Kliniken Küppelsmühle, Bad Orb . . . . . . . . . . 48 Infraserv GmbH & Co . Höchst KG . . . . . . . . . . . . . . 48 Pflegewohnstift am Wasserturm, Frankfurt . . . . . . . 48 St . Jude Medical GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 AWO Johanna Kirchner Stiftung . . . . . . . . . . . . . . . . 51 CfNH Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 + 58 AWO Seniorenresidenz Haus am Park, Frankfurt . . . 61 Reha-Zentrum Bad Nauheim, Klinik Taunus . . . . . . . 61 Reha-Zentrum Hofheim GmbH, Hofheim . . . . . . . . . 66 + 72 ASKLEPIOS Neurologische Klinik Falkenstein . . . . . 67 Druckhaus Strohbach GmbH, Frankfurt . . . . . . . . . 67 GFTM, Frankfurt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 71 Klinik Rabenstein, Bad Salzhausen . . . . . . . . . . . . . 71 Orthopädietechnik Rhein-Main, Frankfurt . . . . . . . . 75 Gemeinschaftspraxis Radiologie u . Nuklearmedizin . . . . 85 Senioren Alltagshilfe e .K ., Frankfurt . . . . . . . . . . . . 92 CURANUM . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 Agfa HealthCare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106 6 . Auflage 2013 Alle Rechte vorbehalten . Fotos: PD Dr . Lothar Schrod, Klinikum Frankfurt Höchst Doreen Werner, Klinikum Frankfurt Höchst Dr . Oliver Colhoun, Klinikum Frankfurt Höchst Franz Schmidt, Kelkheim Maik Reuß, Frankfurt am Main Druck: Röhm Typofactory GmbH Böblinger Straße 68 71060 Sindelfingen T: 07031 862-0 E: h .[email protected] .de
  • 5 Grußwort Rosemarie Heilig Dezernentin für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, sehr geehrte Besucherinnen und Besucher des Klinikums Frankfurt Höchst, Gesundheit ist ein kostbares Gut . Deshalb darf der Weg zur nächsten Klinik nicht zur Weltreise werden . Vertrauen hat auch etwas mit Nähe, Nachbarschaft und gewohnter Umgebung zu tun . Als Klinik der höchsten Versorgungsstufe und akademisches Lehrkrankenhaus bietet das Klinikum Frankfurt Höchst jährlich mehr als 100 .000 Patientinnen und Patienten – ob nun stationär oder ambulant - aus Frankfurt am Main und der Region Rhein-Main eine umfassende medizinische Versorgung . Dieser hohe Standard soll auch für die Zukunft gesichert werden . Die Stadt Frankfurt wird in den nächsten Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag investieren, um in einem von Grund auf neu konzipierten Klinikgebäude erstklassige Bedingungen für Patienten, Ärzte und Klinikpersonal zu gewährleisten . Viele Erkrankungen erfordern heute sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie die Betreuung durch Ärzte und Pflegepersonal mehrerer Fachdisziplinen . Gute Medizin bedeutet daher nicht nur, die jeweilige akute Erkrankung schnell zu erkennen und zu behandeln, sondern auf die Gesamtsituation der Patientinnen und Patienten einzugehen . In medizinischen Zentren werden fachübergreifend alle zur Behandlung einer Erkrankungsgruppe erforderlichen medizinischen und pflegerischen Leistungen gebündelt und koordiniert . Ein Beispiel dafür ist das zertifizierte Tumor- zentrum Frankfurt Höchst (TFH) mit den Organzentren . Bei der Behandlung in einem Tumorzentrum profitieren die Patientinnen und Patienten z . B . von einem fachübergreifenden Ärzteteam unter einem Dach . Jede Patientin und jeder Patient wird also von mehreren unterschiedlichen Spezialisten behandelt . Diese treffen sich regelmäßig, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln . Sie erhalten auf diese Weise eine optimale Behandlung nach dem neuesten Stand der Forschung, unabhängig davon, von welcher Fachrichtung Sie betreut werden . Sicher haben Sie schon gehört, dass viele kommunale Kliniken finanziell in Bedrängnis sind . Doch wir brauchen auch in Zukunft gut geführte Kliniken in öffentlicher Trägerschaft . Die Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft garantiert, dass alle Mittel ausschließlich für die Patientenversorgung verwendet werden . Und nur mit einem starken Stadtkranken- haus profitieren auch in Zukunft alle Bürgerinnen und Bürger unmittelbar dort vom medizinischen Fortschritt, wo sie zu Hause sind . Unser Klinikum Frankfurt Höchst ist für die Bürgerinnen und Bürger im Westen Frankfurts unverzichtbar . Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und werden auch zukünftig alles tun, um Ihnen den Aufenthalt im Klinikum Frankfurt Höchst so angenehm wie möglich zu gestalten . Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit Rosemarie Heilig Dezernentin für Gesundheit und Umwelt der Stadt Frankfurt am Main
  • 6 DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark GmbH Kurmainzer Straße 18 | 65929 Frankfurt am Main Tel.: 0 69 / 40 03 03 – 0 | Fax: 0 69 / 40 03 03 - 99 www.domicil-seniorenresidenzen.de Auf dem Gelände des ehemaligen Möbelcity Wesner Lernen Sie uns kennen – wir freuen uns auf Sie. Stationäre Pfl ege nach Krankenhausaufenthalt Wenn es sich herausstellt, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung vorübergehend oder dauerhaft Pfl ege- leistungen in Anspruch nehmen müssen, gibt es die Möglichkeit der Kurzzeitpfl ege und darüber hinaus der Dauerpfl ege in unserem DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark. Da wir eng mit dem Team des Entlassungsmanagements kooperieren, ist die Pfl egeüberleitung stets unbürokratisch möglich. In besonderen Situationen besuchen wir Patienten bereits in der Klinik, um die reibungslose Überleitung in unser Haus vorzubereiten. „Mitten im Leben“ Wir möchten, dass unsere Bewohner „Mitten im Leben“ bleiben und ermöglichen durch unseren zentralen Standort in Frankfurt-Höchst eine intensive Teilnahme am täglichen, aktiven Leben. Unser modernes Haus ist speziell auf die individuellen Be- dürfnisse unserer Bewohner ausgerichtet. Eine hohe Pfl ege- qualität, Freundlichkeit und Service bilden die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Überzeugen Sie sich selbst und vereinbaren Sie einen Termin mit uns, damit wir auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen können! Auszug aus unseren Leistungsangeboten: • Professionelle Betreuung und Pfl ege in allen Pfl egestufen • Große, helle Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad • Eigene Möblierung und Gestaltung möglich und erwünscht • Großzügige Aufenthaltsräume mit Balkon auf allen Etagen K Höchster Stadtpark 1313114_Imageanz_AmStadtpark_Klinikratgeber_A4_RZ.indd 1 14.03.13 16:55
  • 7 Struktur und Ansprechpartner des Klinikums Frankfurt Höchst Anschrift: Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6 – 8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-0 (Zentrale) E-Mail: [email protected] .de Internet: www .KlinikumFrankfurt .de Gesellschafterin: Stadt Frankfurt am Main Klinikleitung TELEFON Geschäftsführung Thomas Steinmüller Geschäftsführer 069 3106-2315 Medizinischer Direktor Prof . Dr . med . Wolf-Joachim Stelter 069 3106-3630 Direktorium Christof Reinmüller Pflegedienstdirektor 069 3106-2041 PD Dr . med . Lothar Schrod, Assoc . Professor Ärztlicher Direktor 069 3106-2806 INSTITUTE TELEFON Institut für Laboratoriumsmedizin Dres . med. Oliver Colhoun, Jörg Schulze, Heiko Wogawa Sekretariat Laborleitung 069 3106-2837 Institut für Pathologie Prof . Dr . med . Gerhard Mall Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2342 ZENTRALE NOTAUFNAHME TELEFON Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme Dr . med . Peter-Friedrich Petersen Anmeldung 069 3106-4600 DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark GmbH Kurmainzer Straße 18 | 65929 Frankfurt am Main Tel.: 0 69 / 40 03 03 – 0 | Fax: 0 69 / 40 03 03 - 99 www.domicil-seniorenresidenzen.de Auf dem Gelände des ehemaligen Möbelcity Wesner Lernen Sie uns kennen – wir freuen uns auf Sie. Stationäre Pfl ege nach Krankenhausaufenthalt Wenn es sich herausstellt, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung vorübergehend oder dauerhaft Pfl ege- leistungen in Anspruch nehmen müssen, gibt es die Möglichkeit der Kurzzeitpfl ege und darüber hinaus der Dauerpfl ege in unserem DOMICIL-Seniorenpfl egeheim Am Stadtpark. Da wir eng mit dem Team des Entlassungsmanagements kooperieren, ist die Pfl egeüberleitung stets unbürokratisch möglich. In besonderen Situationen besuchen wir Patienten bereits in der Klinik, um die reibungslose Überleitung in unser Haus vorzubereiten. „Mitten im Leben“ Wir möchten, dass unsere Bewohner „Mitten im Leben“ bleiben und ermöglichen durch unseren zentralen Standort in Frankfurt-Höchst eine intensive Teilnahme am täglichen, aktiven Leben. Unser modernes Haus ist speziell auf die individuellen Be- dürfnisse unserer Bewohner ausgerichtet. Eine hohe Pfl ege- qualität, Freundlichkeit und Service bilden die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Überzeugen Sie sich selbst und vereinbaren Sie einen Termin mit uns, damit wir auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen können! Auszug aus unseren Leistungsangeboten: • Professionelle Betreuung und Pfl ege in allen Pfl egestufen • Große, helle Einzel- und Doppelzimmer mit eigenem Bad • Eigene Möblierung und Gestaltung möglich und erwünscht • Großzügige Aufenthaltsräume mit Balkon auf allen Etagen K Höchster Stadtpark 1313114_Imageanz_AmStadtpark_Klinikratgeber_A4_RZ.indd 1 14.03.13 16:55
  • 8 KLINIKEN TELEFON Klinik für Augenheilkunde Prof . Dr . med . Claus Eckardt Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2972 Augenambulanz Anmeldung 069 3106-2975 Klinik für Chirurgie Prof . Dr . med . Mattias Schwarzbach Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2498 Gefäßzentrum Anmeldung 069 3106-2871 Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Prof . Dr . med . Volker Möbus Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2339 Schwangerenberatung 069 3106-2846 Kreißsaal 069 3106-2370 Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde Prof . Dr . med . Christian Milewski Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2752 Ambulanz der HNO Anmeldung 069 3106-2002 Klinik für Kinderchirurgie Dr . med . Alexandra Weltzien Vorzimmer Chefärztin 069 3106-2993 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin PD Dr . med . Lothar Schrod, Assoc . Professor Vorzimmer Chefarzt Terminvereinbarung (8 .00-12 .00 Uhr) 069 3106-2806 069 3106-2389 Sozialpädiatrisches Zentrum Dr . med . Mechthild Pies Vorzimmer Chefärztin Anmeldung 069 3106-2172 069 3106-2070 Klinik für Innere Medizin 1 Kardiologie, Konservative Intensivmedizin, Angiologie Prof . Dr . med . Semi Sen Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2332 Herzkatheterlabor Elektrophysiologielabor Anmeldung Anmeldung 069 3106-2747 069 3106-3441 MVZ / PHYSIKALISCHE THERAPIE / ENTLASSMANAGEMENT TELEFON Medizinisches Versorgungszentrum Anmeldung 069 3106-2296 069 3106-3740 Zentrale Physikalische Therapieabteilung Krankengymnastik Leitende Physiotherapeutin Anmeldung 069 3106-2168 069 3106-2084 Team Entlassmanagement Leitung 069 3106-2961
  • 9 Klinik für Innere Medizin 2 Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin Prof . Dr . med . Klaus Haag Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2813 Endoskopie Anmeldung 069 3106-2296 069 3106-3840 Klinik für Innere Medizin 3 Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie Prof . Dr . med . Hans-Günter Derigs Vorzimmer Chefarzt 069 3106-3320 Onkologische Ambulanz Anmeldung Behandlungsraum 069 3106-3745 069 3106-3780 Klinik für Innere Medizin 4 Geriatrie PD Dr . med . Wolfgang Mühlberg Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2890 Geriatrische Tagesklinik Geschäftzimmer Anmeldung (08 .00-15 .00 Uhr) 069 3106-3681 069 3106-2720 Klinik für Neurochirurgie Prof . Dr . med . Hans-Georg Höllerhage Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2243 Klinik für Neurologie Prof . Dr . med . Thorsten Steiner Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2932 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Schwerpunkt Orthopädie Prof . Dr . med . Wolfgang Daecke Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2902 Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie Dr . med . Manfred A . Weisz Vorzimmer Ltd . Arzt 069 3106-2904 Orthopädische Ambulanz Anmeldung 069 3106-2901 Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Dr . med . Harald Hake Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2874 Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychosomatik PD Dr . med . Michael Grube Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2923 Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie - Psychosomatik Anmeldung 069 3106-3292 Klinik für Urologie Dr . med . Walter Ohlig Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2834 Urologische Ambulanz Anmeldung 069 3106-2152 Klinik für Anästhesie und Notfallmedizin Prof . Dr . med . Hans Walter Striebel Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2830 Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radiologie Prof . Dr . med . Markus Müller-Schimpfle Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2818 Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Neuroradiologie Prof . Dr . med . Martin Bendszus Vorzimmer Chefarzt 069 3106-2818
  • 10 Die Versorgung der Bevölkerung mit einer Medizin auf höchstem Niveau hat im Klinikum und in Höchst eine lange Tradition . Es begann 1858, als der Herzog von Nassau die Genehmigung erteilte, ein Handwerker- und Gesindehospital zur Versorgung der durchreisenden Handwerkergesellen in Höchst zu errichten . Einhergehend mit einer steten Vermehrung gewerblicher und industrieller Arbeitsplätze war die Einwohnerzahl von Höchst gegen Mitte des 19 . Jahrhunderts auf über 2000 Menschen angestiegen . Mit dem Zuzug auswärtiger Arbeits- kräfte wuchs auch die Zahl jener, die im Krankheitsfall nicht mehr den Beistand einer Familie oder die soziale Sicherheit traditioneller Dienstverhältnisse genossen . Bedingt durch diese Veränderung der Bevölkerungsstruktur erfolgte die Stiftung eines Hospitals für erkrankte Dienstboten und Gewerbegehilfen durch den Höchster Industrieverein, deren Statuten durch die Nassauische Regierung am 27 . Januar 1858 bestätigt wurden . Das 1858 eröffnete Hospital verfügte über anfangs vier Betten und war in den 17 Jahren seines Bestehens in verschiedenen Privathäusern zur Miete untergebracht . Die tägliche Betreuung der Kranken besorgte eine vom Hospital- verein gegen freie Kost und Wohnung bestellte Verwalterin . Das Essen wurde durch eine benachbarte Gaststätte geliefert . Die zur Finanzierung des Hospitalbetriebs notwendigen Mittel wurden durch den Hospitalverein, durch Beiträge des Meister-Gesellenvereins sowie durch Erlöse von Wohltätigkeitsveranstaltungen und private Spenden aufgebracht . Bereits mit der Gründung des Hospitals verbanden sich erste Überlegungen zur Errichtung eines eigenen Hospitalgebäudes, die mangels Kapital jedoch für lange Zeit ein Wunschtraum bleiben sollten . Die später in diesem Sinne wieder aufgenommenen Verhandlungen führten erst zum Erfolg, als der 1868 in den Vorstand des Hospitalvereins berufene Dr . Adolf Brüning im Jahre 1875 eine Spende von 10 .000 Mark für den Neubau zur Verfü- gung stellte . Adolf Brüning, einer der Gründer der späteren Farbwerke und Vorstandsmitglied des damaligen Hospitalvereins, strebte eine Verbesserung der medizi- nischen Versorgung der Fabrikarbeiter an und stellte des- halb im Jahr 1875 eine zweckgebundene Spende für einen Krankenhausneubau der Stadt Höchst zur Verfügung unter der Bedingung, dass der Hospitalbetrieb fortan unter städ- tischer Trägerschaft erfolgt . Mit der Zustimmung des damaligen Gemeinderates ging das bis dahin existierende Hospital 1875 in die Trägerschaft der Stadt Höchst über und wurde damit zu einem Krankenhaus in öffentlicher Trägerschaft . Noch im gleichen Jahr wuchs zur Verbesse- rung der Situation ein neues Krankenhausgebäude heran . Für ein Einzelzimmer gab es im Juni 1900 täglich sechs Mark, für Kinder wurde 1,50 Mark gezahlt . Dr . Paul Schwerin, der 1892 als Fabrikarzt der Farbwerke nach Höchst berufen wurde, machte die Städtischen Kliniken durch seine im Jahr 1902 ausgeführte erste Herznaht nahezu weltweit bekannt . Den Dernbacher Schwestern, die von 1887-1956 die Pflege der Patienten in Höchst übernahmen, ist es mit zu verdanken, dass sich die Klinik auch unter den Bedingungen des Nationalsozialismus weitgehend der Patientenver- sorgung widmen konnte . Der durch die vergleichsweise geringen Kriegsschäden begünstigte wirtschaftliche Aufschwung, verbunden mit einem Bevölkerungsanstieg, brachte das Krankenhaus schon bald nach Kriegsende erneut an Kapazitätsgrenzen . Dies sowie die gestiegenen Anforderungen an die Medizin führten nicht nur zum Ausbau des Bettenflachbaus 1962, sondern auch zum Bau des Bettenhochhauses (1965) . Parallel zu den baulichen Maß- nahmen wurde das medizinische Angebot erweitert: Neben den klassischen Disziplinen Innere Medizin, Chi- rurgie und Frauenheilkunde sowie die bereits bestehende HNO-Abteilung traten nun die Fachabteilungen für Kinder- heilkunde und Urologie, gefolgt von Orthopädie, Neurologie, Psychiatrie und Kinderchirurgie . Als die Augenklinik 1968 ihren Betrieb aufnahm, war aus dem Krankenhaus bereits ein modernes Klinikum geworden . Aus der Geschichte des Klinikums
  • 11 Ausbildung sichern: Gründung der Schulen Auf dem Gebiet der Ausbildung wurde den veränderten Verhältnissen und gestiegenen Anforderungen durch die Gründung der Schulen für Krankenpflege (1957) und Kinder- krankenpflege (1963) sowie der Schule für Ergotherapie (1965) Rechnung getragen . Hinzu kamen die Schulen für Krankengymnastik und Massage . Seit 1977 ist das Klinikum Lehrkrankenhaus für Studierende im Fach Medizin der Goethe-Universität Frankfurt . Weitere Höhepunkte 1978 wurde auf dem Gelände des Klinikums die heute noch bestehende Geriatrische Tagesklinik eröffnet . Was damals als bundesweit einmaliges Modellprojekt lief, gehört heute im Bundesgebiet zur Regelversorgung . Seit 1992 ist die Neurochirurgie als eigenständige Disziplin vertreten und komplettierte das Angebot der Kliniken als Maximalversorger . 1996 konnten der Kerspintomograf sowie das Linksherzkatheterlabor in Betrieb genommen werden . 2005 wurde das neue Gebäude K mit der interdisziplinären Zentralen Notfallaufnahme sowie einem weiteren OP-Trakt inklusive Intensivtherapie-Station in Betrieb genommen . Der bis heute einzige Babynotarztwagen im Raum Frankfurt hat seinen Standort in Höchst . 2008 war ein besonderes Jubiläumsjahr für das Klinikum, dessen Geburtsstunde sich zum 150 . Mal jährte . 2009 erfolgte die Gründung der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH mit gemeinnützigem Charakter . Zum 1.1.2010 wurde das Klinikum in eine gemeinnützige kommunale Gesellschaft überführt . Alleinige Gesellschafterin ist die Stadt Frankfurt am Main . Die aus den bescheidenen Anfängen eines Hospitals hervorgegangenen Kliniken verfügen heute über rund 1 .000 Betten . 2 .200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen jährlich rund 100 .000 Patienten stationär und ambulant . Rechtsformänderung als wichtige Weichenstellung für die Zukunft Zum 1 . Januar 2010 wurden die Städtischen Kliniken Frankfurt a .M .-Höchst gemäß dem Beschluss der Stadtver- ordneten der Stadt Frankfurt a .M . in die neue Rechtsform einer gemeinnützigen Gesellschaft umgewandelt (gGmbH) . Die Stadt Frankfurt a .M . ist Alleingesellschafterin der GmbH . Damit bleibt die Klinik weiterhin fest in kommunaler Hand . Seit der Rechtsformänderung firmiert das Klinikum als „Klinikum Frankfurt Höchst“ GmbH . Die gemeinnützige Auslegung der Gesellschaft garantiert die ausschließliche Mittelverwendung in der Patientenversorgung . Mit einem großen Neubauvorhaben, das bis zum Jahr 2016 umgesetzt werden soll, wird sich das Klinikum deutlich von bisher bekannten Krankenhausbauten – ökologisch nachhaltig – abheben . Weitere Informationen zum Spektrum des Klinikums sowie zu aktuellen Themen erhalten Sie auch im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de .
  • 12 Rechtsform Gemeinnützige GmbH Gesellschafter Alleinige Gesellschafterin der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH ist die Stadt Frankfurt am Main . Klinikleitung Geschäftsführer: Thomas Steinmüller Medizinischer Direktor: Prof . Dr . med . Wolf-Joachim Stelter Pflegedienstdirektor: Christof Reinmüller Ärztlicher Direktor: PD Dr . med . Lothar Schrod, Assoc . Professor Schwerpunkte der Behandlung Das Klinikum Frankfurt Höchst ist mit 18 Kliniken und zwei Zentralinstituten ein Klinikum der höchsten Versorgungs- stufe (Maximalversorgung) und Akademisches Lehrkranken- haus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main mit 986 Betten, 44 Plätzen in den beiden Tages- kliniken und 60 Betten für gesunde Neugeborene . Auf dem 78 .000 m2 großen Areal befinden sich die Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme sowie die Kindernotfallam- bulanz, Kliniken der Augenheilkunde, Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Urologie, insgesamt vier Kliniken für Innere Medizin (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiolo- gie; Gastroenterologie, Diabetologie/Endokrinologie, Infek- tiologie, Allgemeine Innere Medizin; Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Geriatrie), Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Gesichtschirurgie, Kinderchirurgie, Neurochirurgie, Neurologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Kinder- und Jugendmedizin mit Sozial-Pädiat- rischem Zentrum (SPZ), Psychiatrie, Anästhesie, Radiologie und Neuroradiologie . Hinzu kommen Institute für Labora- toriumsmedizin sowie Pathologie . In den verschiedensten Tageskliniken/Ambulanzen wird eine zunehmende Zahl von Patientinnen und Patienten auch ambulant betreut . Ausstattung Die Klinikum Frankfurt Höchst GmbH bietet: � 38 Krankenstationen � Tageskliniken für Geriatrie und Psychiatrie eine interdis- ziplinäre Intensivtherapie-Station mit 33 Intensivbetten sowie die Intensivstation für Neonatologie mit 12 Betten � 20 OP-Säle � Stroke Unit mit 12 Betten � medizinische Großgeräte, wie z .B . 64-Zeilen Kernspintomographie, Computertomographen, 2 Biplanare Angiographie-Systeme, Links- und Rechts- herzkatheter und EPU-Messplatz für elektrophysio- logische Diagnostik und Therapie des Herzens, Nieren- steinzertrümmerer, Digitale Subtraktions-Angiographie (DSA) � Außerdem sind ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Intensiv- transportwagen und ein Babynotarztwagen direkt auf dem Klinikgelände stationiert . Leistungsdaten (pro Jahr) ■ 34.000 stationäre Patientinnen und Patienten ■ 80.000 ambulante Patientinnen und Patienten ■ mehr als 20.000 verschiedene stationäre und ambulante Operationen Wir über uns: Das Klinikum Frankfurt Höchst Thomas Steinmüller Geschäftsführer Prof. Dr. med. Wolf-Joachim Stelter Medizinischer Direktor Christof Reinmüller Pflegedienstdirektor PD Dr. med. Lothar Schrod Ärztlicher Direktor
  • 13 Budget Der jährliche Umsatz des Unternehmens liegt bei rund 156 Mio . Euro . Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Rund 2 .200 Beschäftigte, davon: ■ ca . 1 .000 im Pflegedienst ■ ca . 300 im Ärztlichen Dienst ■ ca . 900 Beschäftigte in weiteren Berufsgruppen Ausbildung Die Klinikum Frankfurt Höchst GmbH bildet in ihren staatlich anerkannten Schulen rund 400 Auszubildende in den folgenden Gesundheitsberufen selbst aus: ■ Schule für Krankenpflege, - Kinderkrankenpflege, - Krankenpflegehilfe ■ Schule für operationstechnische Assistenten/innen (OTA) ■ Schule für Physiotherapie ■ Schule für technische Assistenten/innen in der Medizin ■ Schule für Ergotherapie Meilensteine in der Geschichte des Klinikums 1858 erteilte der Herzog von Nassau die Genehmigung, ein Handwerker- und Gesindehospital zu errichten . Dies gilt als Geburtsstunde der Städtischen Kliniken Frankfurt am Main- Höchst . Unter kommunaler Regie wurde 1875 ein Erweite- rungsbau geplant und umgesetzt . 1902 gelang Dr . Paul Schwerin, Arzt des ehemaligen Städtischen Krankenhauses und Werksarzt der Farbwerke Hoechst, die erste Naht am verletzten rechten Vorhof des Herzens . Damit machte er das Krankenhaus über die Heimatgrenzen hinweg sogar international berühmt . 1924 wurden die Chirurgische und Medizinische Klinik in separaten Häusern neu gebildet . 1965 wurde der vierzehngeschossige Zentralbau fertig gesteIlt . 1978 nahm die erste Geriatrische Tagesklinik in Deutschland hier ihre Arbeit auf . 1986 konnten die Augenklinik sowie die Neurologische und Psychiatrische Klinik in einen großzügig ausgestatteten Neubau einziehen . 1990 wurde der Erweiterungstrakt für die Zentrale Operationsabteilung und die Geburtshilfliche Abteilung in Betrieb genommen . 2000 feierten die Städtischen Kliniken ihr 125-jähriges Bestehen in kommunaler Trägerschaft . 2005 erfolgte die Inbetriebnahme des neuen Gebäudes K mit interdisziplinärer Zentraler Notaufnahme, sechs weiteren OP-Sälen und interdisziplinärer Intensivtherapie- Station mit insgesamt 31 Therapieplätzen . 2008 war ein besonderes Jubiläumsjahr für die Städtischen Kliniken Frankfurt am Main-Höchst, dessen Geburtsstunde sich zum 150 . Mal jährte . 2009 erfolgte die Gründung der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH mit gemeinnützigem Charakter . Zum 1.1.2010 wurde das Klinikum in eine gemeinnützige kommunale Gesellschaft überführt und führt seither den Namen „Klinikum Frankfurt Höchst“ (vorher: Städtische Kliniken Frankfurt a .M .-Höchst) . Alleinige Gesellschafterin ist die Stadt Frankfurt am Main . Kontaktdaten: Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon 069 3106-0 (Zentrale) Fax 069 3106-3030 E-Mail [email protected] .de Internet www .KlinikumFrankfurt .de Stand: 2013
  • 14 Wo finde ich was im Krankenhaus? Lageplan SP Z 2+ 3 Augenambulanz Pa lli at iv - m ed iz in Kr an ke np fle ge sc hu le O TA -S ch ul e M TA -S ch ul e Ph ys io th er ap ie -S ch ul e Er go th er ap ie -S ch ul e
  • 15 Medizinisches Versorgungszentrum (Tochtergesellschaft der Klinikum Frankfurt Höchst GmbH) Abteilung für Chirurgie Abteilung für Innere Medizin (Schwerpunkt: Kardiologie) Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin Abteilung für Laboratoriumsmedizin Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Im Medizinischen Versorgungszentrum am Klinikum Frankfurt Höchst (MVZ, Gotenstraße 41) stehen Ihnen als Patient (alle Kassen und privat) mehrere niedergelassene Fachärzte unterschiedlicher Fachrichtungen unter einem Dach zur Verfügung . Die Ärzte des MVZ pflegen eine enge Zusammenarbeit miteinander, auf Ihren Wunsch auch gerne mit den stationären Einrichtungen des Klinikums Frankfurt Höchst, um Ihnen eine optimale Diagnostik und Behandlung zu ermöglichen . Die Anmeldung ist von 8 Uhr bis 17 Uhr (Mi . bis 16 Uhr, Fr . bis 15 Uhr) durchgehend besetzt . Termine nach Vereinbarung sind möglich . Abteilung für Chirurgie Jan Henniger Tel .: 069 3106-4615 Facharzt für Chirurgie Fax: 069 3106-4614 E-Mail: [email protected] .de Die chirurgische Abteilung bietet Ihnen das gesamtes Spektrum der spezifischen fachärztlichen Diagnostik und Behandlung an . Schwerpunkte sind: ■ Ambulantes Operieren ■ Wundmanagement ■ Frakturbehandlung ■ Röntgen und Ultraschalldiagnostik (im Rahmen chirurgischer Untersuchung und Behandlung) Abteilung für Innere Medizin (Schwerpunkt: Kardiologie) Dr. med. Glenn Bruch Tel .: 069 312680 Fax: 069 306983 Die besonderen Schwerpunkte der internistischen (kardiologischen) Abteilungen sind: ■ Sonographie von Herz, Abdomen, Schilddrüse ■ Stressechokardiographie ■ Duplexsonographie der Arterien und Venen (Extremitäten-, Hals- und Nierenarterien) ■ Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessung ■ Belastungs-EKG ■ Kontrolle von Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren ■ Coronarangiographie und Coronarintervention Abteilung für Laboratoriumsmedizin Dr. med. Oliver Colhoun, Dr. med. Jörg Schulze, Dr. med. Heiko Wogawa Fachärzte für Laboratoriumsmedizin Tel .: 069 3106-2952 Blutransfusionswesen Fax: 069 3106-2202 E-Mail: [email protected] .de Schwerpunkte sind: ■ Gesamtes Spektrum labordiagnostischer Untersuchungen (Klinische Chemie, Immunologie, Gerinnungsdiagnostik, Hämatologie, Infektionsserologie, Immunphänotypisierung) ■ Transfusionsmedizin ■ Bakteriologie Abteilung für Kinder- und Jugendmedizin Satiye Ilhan, Berit Kohlhase-Griebel Fachärzte für Tel .: 069 3005-9090 Kinder- und Jugendmedizin Fax: 069 3003-9761 E-Mail: [email protected] .de Die pädiatrische Abteilung bietet das gesamte Spektrum der kinderhausärztlichen Betreuung der kleinen Patienten an . Dazu gehören auch: ■ Vorsorgeuntersuchungen ■ Impfungen ■ Ultraschalldiagnostik ■ Akupunktur (Satiye Ilhan) Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie Jolanta Azubuike Fachärztin für Psychiatrie Tel .: 069 312680 und Psychotherapie Fax: 069 306983 E-Mail: [email protected] .de Zur psychiatrischen und psychotherapeutischen Diagnostik und Therapie gehören auch: ■ Gruppentherapie ■ Psychoonkologie ■ Gerontopsychiatrie
  • 16
  • 17 Kritik, Lob und Anregungen Patientenbefragung und Umgang mit Beschwerden von Patienten im Klinikum Frankfurt Höchst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Klinikum sind bestrebt, Ihnen eine optimale Versorgung zu bieten . Ist/war Ihre Behandlung nicht so, wie Sie es sich vorgestellt haben, nehmen wir Ihre Kritik sowie Anregungen gerne auf . Ebenso freuen wir uns natürlich auch über ein Lob . Daher möchten wir Sie ermuntern, uns Ihre Vorschläge am Ende, ggf . auch während Ihres Aufenthalts im Klinikum Frankfurt Höchst, schriftlich oder mündlich zukommen zu lassen . Nur mit Ihrer Hilfe gelingt es, unsere Leistungen noch stärker auf die Bedürfnisse unserer Patienten auszu- richten und Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten . Hierzu gibt es im Klinikum ein Beschwerdever- fahren und die regelmäßige Patientenbefragung . Patienten, Angehörige sowie Besucher können ihre konstruktive Kritik sowie Anregungen zur Verbesserung der Patientenversorgung äußern . Wie funktioniert das Beschwerdeverfahren? „Es recht zu machen jedermann, ist eine Kunst, die keiner kann“ Wohl wahr, auch in unserem Klinikum kann es mitunter vor- kommen, dass einmal etwas weniger optimal, etwas weniger professionell oder etwas weniger kundenorientiert abläuft . Dies lässt sich leider nicht ganz vermeiden . Deshalb haben wir in unserem Klinikum ein zentrales Beschwerdemanage- ment für Sie eingerichtet . Hier werden all Ihre Anregungen und Kritikpunkte angenommen, bearbeitet und ausgewertet . Unser Bestreben ist es, Ihnen bei Ihrem Problem behilflich zu sein und, sofern die Möglichkeit besteht, kurzfristig eine Lösung oder zumindest einen Kompromiss herbeizuführen . Nur mit Hilfe Ihrer Rückmeldungen und Hinweise können wir im Rahmen unseres internen Verbesserungsprozesses mögliche Fehler abstellen und unsere Ablaufprozesse opti- mieren . Natürlich nehmen wir auch gern ein Lob von Ihnen entgegen . Als Ansprechpartner stehen Ihnen, neben allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Hauses Klaus Haberer Telefon 069 3106-2512 Fax 069 3106-3220 E-Mail Klaus .[email protected] .de Kornelia Lins-Szudarski Telefon 069 3106-2290 Fax 069 3106-2429 E-Mail Kornelia .[email protected] .de zur Verfügung . Wie funktioniert die Patientenbefragung? In regelmäßigen Abständen erhalten alle Patientinnen und Patienten einer Station, von den Pflegekräften, bei der Auf- nahme, einen Fragebogen zu Ihren Erfahrungen während ihres Aufenthaltes bei uns . Bitte füllen Sie diesen am Tag Ihrer Entlassung oder gerne auch früher aus und werfen ihn in den Briefkasten auf dem Stationsflur . Angehörige sind ausdrücklich gebeten, wenn nötig, beim Ausfüllen des Fragebogens zu helfen . Der Brief- kasten wird nur von Mitarbeitern des Qualitätsmanagements geleert . Die Bögen werden dann zeitnah ausgewertet und die Ergebnisse an die jeweiligen Stationen zurück gemeldet . Wir versichern Ihnen, dass Ihre Anonymität jederzeit gewahrt bleibt . Falls zum Zeitpunkt Ihres Klinikaufenthalts auf Ihrer Station gerade keine Patientenbefragung durchgeführt wird, können Sie uns Ihre Erfahrungen jederzeit mit dem Kurzfragebogen auf der Rückseite des Informationsblatts „Kritik, Lob und Anregungen“ mitteilen . Diesen erhalten Sie auf allen Stationen . Er kann in den Briefkasten im Eingangsbereich A (neben der Tür Beschwerdemanagement Raum A-EG .023) geworfen werden . Ihre Anregungen sind ein zentraler Bestandteil zur ständigen Verbesserung der Betreuung unserer Patienten und deren Angehörigen .
  • 18 Ihre Aufnahme durch die Verwaltung Um einen reibungslosen Ablauf Ihres Krankenhausaufent- halts zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass Sie sich bei Ihrer Ankunft in der Anmeldung bzw . der Patientenauf- nahme melden . Hier werden Ihre persönlichen Daten aufgenommen, die wir sowohl für die Verwaltung als auch für die medizinische und pflegerische Versorgung benötigen . Die Patientenaufnahme befindet sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A) neben der Information . Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 7 Uhr – 16 Uhr Freitag 7 Uhr – 15 Uhr Außerhalb der regulären Arbeitszeiten und am Wochen- ende erfolgt die Aufnahme in der Zentralen Notfallaufnahme (Gebäude K) . Informationen über die Vergütung für unsere Leistungen finden Sie in den „Informationen über den Pflegekosten- tarif“, die Sie auch bei der Patientenaufnahme erhalten können . Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Patientenaufnahme (Tel . -2316; -2651; -2794) bzw . der Patientenverwaltung (Tel . -2740; -2299) stehen für weitere Rückfragen gern zur Verfügung . Über den Umfang der „ärztlichen Wahlleistungen“ als Privatpatient mit Chefarzt- wahl und deren Vergütung informiert Sie der zuständige Chefarzt bei der medizinischen Aufnahme . Den Abschluss der verwaltungs seitigen Aufnahme stellt der „Behandlungsvertrag“ evtl . ergänzt durch die „Wahlleistungsvereinbarung“ dar . Ihre Aufnahme durch die medizinischen und pflegerischen Bereiche Über die Anmeldung/Patientenaufnahme wird die Aufnahmeschwester informiert, die den jeweils zuständigen Arzt informiert bzw . die erforderlichen medizinischen Untersuchungen einleitet . Eine Einweisung in ein Kranken- haus bedeutet nicht gleichzeitig die sofortige stationäre Auf- nahme . Im Rahmen einer vorstationären Behandlung ist die stationäre Behandlungsbedürftigkeit zu prüfen . Vorstatio- näre Behandlungen können an mehreren Tagen stattfinden und werden in der Ambulanz durchgeführt . Vor Operationen und ähnlichen Eingriffen werden Sie durch die beteiligten Ärzte über die Risiken und Chancen des Eingriffs und des Heilungsprozesses u .a . anhand von Aufklärungsbögen umfangreich informiert . Stellen Sie bitte in diesen Auf- klärungsgesprächen alle Ihnen vorkommenden Fragen . Im Anschluss bitten wir Sie um die schriftliche Bestätigung, dass das Aufklärungsgespräch stattgefunden hat und Sie mit der Operation/dem Eingriff einverstanden sind . Bei Notfallpatienten gilt ein abgekürztes Aufnahmeverfahren . Erforderliche Unterlagen Um Ihre persönlichen Daten aufnehmen zu können, benötigen wir Ihren gültigen Personalausweis mit Lichtbild und Ihre gültige Krankenversicherungskarte (KV-Karte) . Bei einer Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt benötigen wir darüber hinaus den Einweisungsschein . Aus medizinischer Sicht wäre es gut, wenn Sie weitere Unterlagen über frühere Erkrankungen, die nicht in unserem Haus behandelt wurden, mitbringen . Dies gilt auch für die Angabe von Medikamenten, die Sie derzeit einnehmen . Diese Angaben benötigt der Arzt u .a ., um sich einen umfas- senden Überblick über die Entstehung, den Verlauf und die Heilungsmöglichkeiten Ihrer Krankheit machen zu können . Notwendige persönliche Dinge Bringen Sie bitte nur die für Ihren Aufenthalt unbedingt notwendigen Dinge mit . Hierzu gehören: Zahnbürste, Zahnpasta, Becher, evtl . ein Behältnis für den Zahnersatz, Duschgel, Shampoo, Handtücher, Waschlappen, Kamm bzw . Haarbürste, Rasierzeug, Kosmetik und Taschentücher . An Kleidung sollten Sie mitbringen: Nachthemden oder Schlafanzüge, Bade- oder Morgenman- tel, Hausschuhe, Strümpfe, Unterwäsche, Freizeitkleidung . Die Aufnahme ins Klinikum
  • 19 Der Tagesablauf Das Klinikum kann nur reibungslos funktionieren, wenn Mitarbeiter und Patienten in der Organisation „mitspielen“ . Eine Notfallbehandlung ist ein Teil der täglichen Versorgung und muss nach Dringlichkeit in den Tagesablauf eingefügt werden, die zu Wartezeiten führen können . Unsere Mitarbeiter arbeiten ständig an Verbesserungen in der Organisation . Falls es dennoch einmal „hakt“, haben Sie bitte Verständnis . Sie können uns helfen, wenn Sie uns in der Bewältigung des regulären Tagesablaufes unterstützen . Aufenthalt außerhalb des Krankenzimmers Es ist für Sie, aber auch für uns erfreulich, wenn Sie durch die fortschreitende Genesung nicht mehr an das Kranken- bett gebunden sind . Orientieren Sie sich bitte aber an den Anweisungen Ihres Arztes, wann Sie das Zimmer verlassen dürfen . Um einen Überblick über die Patienten zu erhalten, ist es wünschenswert, dass Sie sich beim Verlassen der Station im Stationszimmer abmelden . Seien Sie bitte während der Visiten-, Behandlungs- und Essenszeiten in Ihrem Zimmer . Für den Aufenthalt außerhalb des Krankenzimmers stehen Ihnen die Aufenthaltsräume der Stationen sowie die Freian- lagen zur Verfügung . Bitte verlassen Sie aber aus Haftungs- gründen nicht das Krankenhausgelände . Der Aufenthalt im Klinikum Anzeige Ü B E R 1 50 J A H R E F . A D . M Ü LL E R S Ö H N E Taunusstraße 44, D-65183 Wiesbaden So viELFäLtig wiE DiE NAtuR … ... und ein Höchstmaß an Er- fahrung bietet die Firma F. Ad. Müller Söhne auf dem Gebiet der Herstellung künstlicher Augen. Wir beraten unsere Patienten individuell und ver- helfen ihnen zu einem natürli- chen Äußeren. gerne informieren wir Sie näher: Telefon: + 49 (0) 6 11 - 52 48 64 Fax: + 49 (0) 6 11 - 52 72 85 E-Mail: [email protected] Internet: www.muellersoehne.com
  • 20 Wir freuen uns mit Ihnen, wenn nach einem Krankenhaus- aufenthalt der Tag der Entlassung bevorsteht . Die Entlassung erfolgt, wenn Sie nach Auffassung des zuständigen Arztes keiner stationären Behandlung mehr bedürfen . In der Regel wird nach der Entlassung der weitere Heilungsprozess durch Ihren Hausarzt betreut . Es kann aber erforderlich sein, dass bestimmte Nachuntersuchungen wei- terhin durch unsere Ärzte wahrgenommen werden müssen . Diese werden ambulant im Rahmen einer „nachstationären Behandlung“ durchgeführt . Auch hier können mehrere Behandlungstage anfallen . Ihr Stationsarzt wird Sie über alle Maßnahmen informieren, die Sie zu Hause im Hinblick auf Ihre Krankheit zu beachten haben . Ein Kurzbericht informiert umgehend Ihren Hausarzt über Ihre Krankheit und die Möglichkeiten der Weiterbe- handlung . Ihm folgt ein detaillierter Abschlussbericht . Die Unterlagen über Ihre Krankheit wie Röntgenaufnahmen und Befunde werden über 30 Jahre in unserem Archiv aufgeho- ben . Wir können Ihnen versichern, dass die gespeicherten Daten den strengen Bestimmungen des Datenschutzge- setzes unterliegen . Bevor Sie unser Krankenhaus verlassen, bitten wir Sie noch- mals zur Patientenaufnahme zu gehen, um dort erforderliche Verwaltungsformalitäten zu erledigen . Für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen rechnet das Krankenhaus direkt mit den Krankenkassen ab . Darüber hinaus gibt es jedoch Leistungen, die zusätzlich berechnet werden . Hierzu gehören: ■ die Bezahlung der gesetzlichen Zuzahlungen ■ die Abrechnung von Wahlleistungen, sofern nicht im Versicherungsumfang enthalten „Informationen über den Pflegekostentarif“ Falls Sie körperlich hierzu nicht in der Lage sind, bitten Sie das Pflegepersonal bzw . Ihre Angehörigen um Mithilfe . Ergänzende Hinweise für Privatpatienten: Nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus erhalten Sie – meist mit etwas Zeitversatz – eine oder mehrere Abrechnungen der Chefärzte, die Sie mit Angabe der Bankverbindung des Klinikums Frankfurt Höchst bitte als Leistungsnachweis Ihrer privaten Krankenversicherung vorlegen . Sollten Sie zu dieser Abrechnung Fragen haben, stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen der Debitorenbuch- haltung sehr gern zur Verfügung . (Tel . 069 3106-3096; -3097; -3534) Pflege nach dem Krankenhausaufenthalt Während Ihres Krankenhausaufenthaltes kann es sich ergeben, dass Sie aufgrund Ihrer Erkrankung auch nach der Entlassung auf Hilfe angewiesen sind . Art und Umfang werden der Stationsarzt und die Sozialarbeiterin gemeinsam mit Ihnen beraten und erste Schritte einleiten . Schwerpunkte bilden dabei: ■ Häusliche/ambulante Pflege ■ Kurzzeitpflege ■ Essen auf Rädern ■ Hauswirtschaftspflege ■ Hausnotruf ■ Pflegeheim Für Ihre weitere Genesung wünschen wir Ihnen alles Gute! Die Entlassung aus dem Klinikum
  • 21 A Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB) Die Allgemeinen Vertragsbedingungen regeln die Vertragsbeziehungen zwischen dem Patienten und dem Klinikum Frankfurt Höchst . Mit der Unterschrift auf dem Behandlungsvertrag erklärt sich der Patient mit den AVB ein- verstanden . Alkohol Alkohol kann den Heilungsprozess stören . Deshalb darf der Genuss alkoholischer Getränke nur mit dem Einverständnis des Arztes in der von ihm genehmigten Art und Menge erfolgen . Angehörige Kontaktdaten Ihrer Angehörigen können Sie auf Wunsch in der Patientenaufnahme angeben . Anregungen, Lob oder Kritik Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klinikum Frankfurt Höchst sind bestrebt, Ihnen eine optimale Versorgung zu bieten . Ist eine Behandlung einmal nicht optimal, nehmen wir Ihre Anregungen und Kritik gerne auf . Haben Sie Anregungen oder wollen Sie Lob bzw . Kri- tik äußern? Dann wenden Sie sich bitte an das zustän- dige Beschwerdemanagement (Tel . -2290 und -2512), Ihren Stationsarzt oder Ihre Stationsschwe- ster . Darüber hinaus stehen Ihnen der zuständige Chefarzt, die Pflegedienstleitung und die Kranken- hausverwaltung für Ihre Sorgen zur Verfügung . Wir sind an Ihrer konstruktiven Kritik sowie an Anregungen zur Verbesserung Ihrer Versorgung interessiert . Am Ende Ihres Aufenthalts bitten wir Sie um Beantwortung des Pati- entenfragebogens, der auf der Station erhältlich ist . Sie können ihn in die entsprechend gekennzeichneten Brief- kästen auf den Stationen oder an der Patientenaufnahme einwerfen . Ihr Fragebogen wird anonym (d .h . ohne Namens- nennung) ausgewertet und den verschiedenen Bereichen im Krankenhaus zur Verfügung gestellt . Wenn Sie eine Antwort wünschen, bitten wir um Ihre Adresse . Ärzte Für Ihre Behandlung ist der jeweilige Stationsarzt unmittel- bar zuständig . Zusätzlich überwachen der Chefarzt und der Oberarzt Ihrer Klinik ständig Ihre Behandlung . Unsere Ärzte sind auf eine gute Kooperation mit Ihnen ange- wiesen . Es ist für den Heilungsprozess von großer Bedeu- tung, dass Sie unseren Ärzten alle Fragen zu Ihrer Krankheit offen und vollständig beantworten . Scheuen Sie sich auch nicht, Nebensächlichkeiten zu erwähnen . Der Arzt kann unter Umständen daraus wertvolle Erkenntnisse gewinnen . Berichten Sie dem Arzt bei der Visite, wie Sie sich fühlen, ob Ihnen die verordneten Medikamente helfen, ob Ihnen das Essen bekommt und wie Ihre Verdauung funktioniert . Lassen Sie sich bitte von Ihrem Stationsarzt fortlaufend über Ihr Krankheitsbild informieren . Unsere Ärzte sind verpflichtet, Sie über die vorgesehenen Behandlungsmaß- nahmen, Untersuchungen, Operationen und die Wirkungs- weise der verordneten Medikamente aufzuklären . Wenn Sie oder Ihre Angehörigen die Ärzte sprechen wollen, nutzen Sie bitte die entsprechenden Sprechzeiten oder vereinbaren Sie einen Termin . Nähere Informationen gibt Ihnen Ihr Stationsarzt oder das Pflegepersonal . Das Klinikum Frankfurt Höchst von A – Z
  • 22 Arztbriefe Die so genannten Arztbriefe werden nach Ihrer Entlassung für Ihre/n Hausärztin/Hausarzt erstellt . Es ist deshalb wichtig für uns, deren/dessen Anschrift zu kennen . Geben Sie diese am besten bereits bei der Aufnahme – sonst bitte bei der Stationsleitung oder der/dem Stationsärztin/Stationsarzt – an . Aufnahme Die Patientenaufnahme befindet sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A) neben der Information (Tel . -2316; -2651; -2794; -2713) . Besonderheiten: Kinder werden über die Kindernotfall- ambulanz aufgenommen . Geburten über die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Kreißsaal) . Öffnungszeiten: Montag - Donnerstag 7 Uhr – 16 Uhr Freitag 7 Uhr – 15 Uhr Außerhalb der regulären Arbeitszeiten und am Wochen- ende erfolgt die Aufnahme in der Zentralen Notaufnahme (Gebäude K) . Aufenthaltsräume Wenn es Ihnen auf Grund Ihres Gesundheitszustandes mög- lich ist und Ihr Arzt/Ihre Ärztin Ihnen erlaubt aufzustehen, können Sie die Aufenthaltsräume der einzelnen Krankenstationen oder die Patienten- und Besuchercaféteria aufsuchen . Ausweis Bei der Aufnahme in unser Klinikum müssen wir natürlich wissen, wer Sie sind . Aus rechtlichen Gründen dürfen wir uns dabei nicht nur auf Ihre Angaben oder die Ihrer Angehörigen verlassen, sondern müssen die Vorlage von Ausweispapieren verlangen . Selbstverständlich werden alle Angaben zur Person vertraulich behandelt . Ärztinnen, Ärzte, Krankenschwestern, Krankenpfleger und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses haben die Schweigepflicht und die Bestimmungen des Datenschutzes zu beachten . B Bank (siehe „Geldautomat“) Begleitperson Insbesondere bei Kindern als Patienten kann die Aufnahme einer Begleitperson medizinisch erforderlich sein . Diese ergänzende Aufnahme ist für Sie kostenfrei (bis Eintritt Schulalter) . In sonstigen Fällen können wir Ihnen – sofern Raumkapazi- täten zur Verfügung stehen – als kostenpflichtige Wahlleistung die Aufnahme einer Begleitperson anbieten . Besucherinnen und Besucher Auch uns freut es, wenn Sie Besuch bekommen . Deshalb haben wir auch eine großzügige Regelung der Besuchszeiten getroffen . Wir bitten Sie aber, sich nicht zu viel Besuch zuzumuten, weil es sonst für Sie selbst, aber auch für Ihre Mitpatientinnen und Mitpatienten zur Last werden könnte . Besuchszeiten Besuche sind im gesamten Klinikbereich zu den üblichen Tageszeiten gestattet . Dabei sind die festgelegten Ruhezeiten (12 Uhr – 13 Uhr, 20 Uhr – 7 Uhr) zu beachten . Ausnahmen: ■ Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinik für Kinderchirurgie, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe (Wochenbettstation) täglich von 14 Uhr bis 19 Uhr ■ Intensivbehandlungsstationen: nach Vereinbarung 15 Uhr bis 19 Uhr (pro Patient eine Person) Im Einvernehmen mit der Ärztin/dem Arzt können Sonderregelungen getroffen werden . Beurlaubung Eine Beurlaubung unterbricht den Behandlungsprozess und ist daher nur aus zwingenden Gründen möglich . Hierzu ist die Genehmigung Ihres Stationsarztes sowie der Krankenkasse erforderlich .
  • 23 Bibliothek (siehe „Patientenbücherei“) Blumen Vasen stehen auf den jeweiligen Stationen zur Verfügung . Wir bitten Sie aus hygienischen Gründen, keine Topf- pflanzen mit Erde von Ihren Verwandten und Freunden anzu- nehmen . Brand- und Katastrophenfall Bitte orientieren Sie sich zu Beginn Ihres Aufenthalts über die Fluchtwege anhand der ausgehängten Flucht wegepläne . Im Brandfall beachten Sie folgendes: ■ Ruhe bewahren ■ Fenster und Türen schließen ■ Anweisungen des Personals befolgen ■ Das Krankenhaus auf den gekennzeichneten Fluchtwegen verlassen ■ Benutzen Sie auf keinen Fall den Aufzug . Briefkasten Ein Briefkasten der Deutschen Post befindet sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A) links neben den Aufzügen . Entleerungszeiten: Montag bis Freitag 16 .45 Uhr und 18 .15 Uhr Samstag 12 .00 Uhr Sonntag 9 .30 Uhr Briefmarken Erhalten Sie an der Kasse oder im SB-Shop im Foyer des Hauptgebäudes (Gebäude A, Erdgeschoss) . C Caféteria (siehe SB-Laden) D Datenschutz Wir werden Sie während Ihres Krankenhausaufenthaltes mehrfach bitten, unterschiedlichsten Mitarbeitern unseres Hauses etwas über Ihre Person und Ihre Krankheit zu berich- ten . Solche persönlichen Informationen sind durch den Datenschutz gegenüber Unbefugten geschützt . Alle Mitarbeiter unseres Hauses unterliegen der Schweige- pflicht . Dies gilt auch bei Auskünften am Telefon gegenüber Angehörigen . Sie können unsere Mitarbeiter in besonderen Fällen von der Schweigepflicht entbinden . Hierzu benötigen wir die namentliche Nennung der Auskunftspersonen . E Elektrische Geräte Aus brandschutzrechtlichen Gründen dürfen im Klinikum nur geprüfte elektrische Geräte verwendet werden, erkennbar am CE-Zeichen . Einkaufsmöglichkeiten (siehe SB-Laden „Kanne Café“) Essen Unser Küchenpersonal ist bemüht, Ihnen eine ausreichende, schmackhafte und abwechslungsreiche Kost zuzubereiten . Sollte es Ihnen dennoch einmal nicht so gut schmecken wie zu Hause, dann bedenken Sie bitte, dass die Koch-, Würz- und Eßgewohnheiten höchst unterschiedlich sind . Wir sind aber für Verbesserungs- vorschläge jederzeit dankbar (Patientenfragebogen) . Der Speiseplan liegt ab Donnerstag der Vorwoche für Sie zur Einsicht auf den Stationen aus . In der Regel bieten wir Ihnen zum Mittagessen drei Wahlmöglichkeiten an, die Sie am Vortag bestellen können . Wenn Ihnen die Mahlzeit nicht ausreichend erscheint, haben Sie die Möglichkeit, auf den Speiseanforderungskarten das Plus-Zeichen anzukreuzen . Für Patienten, die auf Grund ihrer Erkrankung eine spezielle Diätkostform benötigen, liegt ein gesonderter Diätspeiseplan vor .
  • 24 Entlassung Wir freuen uns mit Ihnen darüber, wenn Sie wieder gesund sind und nach Hause dürfen . Der genaue Zeitpunkt für Ihre Entlassung kann jedoch nur von Ihrer/Ihrem behandelten Ärztin/Arzt festgelegt werden . Anstrebenswert ist eine Entlassungszeit zwischen 10 Uhr und 11 Uhr, um neu ankommenden Patienten einen frühen Einzug zu ermöglichen . Wer ohne Einwilligung bzw . gegen ärztlichen Rat das Krankenhaus verlässt, muss die Verantwortung für mögliche gesundheitliche und finanzielle Folgen selbst tragen . Ihre Stationsärztin/Ihr Stationsarzt wird Ihnen Ratschläge für künftiges Verhalten mit auf den Weg geben . Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt erhält einen schriftlichen Abschlussbericht (siehe „Arztbrief“) . F Fernsehen/Rundfunk Sämtliche Patientenzimmer sind mit je einem Fernsehapparat/Radio ausgestattet . Zur Aktivierung benötigen Sie eine Telefonkarte, die Sie an einem der Telefonkartenautomaten für 15 EURO erwerben können . Bei der Entlassung erhalten Sie das nicht verbrauchte Geld inkl . Pfand am Automaten zurück, sofern Sie die Karte nicht zusätzlich als Telefonkarte benutzen . In der Patientenanmeldung, an der Information im Gebäude A und auf den Stationen erhalten Sie die Patienteninformation zur Nutzung von Telefon, Fernsehen und Radio . G Geldautomat In der Eingangshalle des Gebäudes A steht Ihnen für Abhebungen und Einzahlungen von der Frankfurter Sparkasse während der allgemeinen Öffnungszeiten ein Geldautomat zur Verfügung: Montag bis Sonntag von 6 .30 Uhr – 20 .00 Uhr . Die „Grünen Damen“ und die „Gelben Damen“ Die „Grünen Damen“ und die „Gelben Damen“ sind ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Klinikums Frankfurt Höchst . „Grüne Damen“ erkennen Sie an der hellgrünen Dienstkleidung . Ihre Aufgabe ist es, Patienten während des Krankenhausaufenthaltes durch Besuche, kleine Besorgungen oder einfach durch „Zeit haben“ zu beglei- ten . Das Pflegepersonal auf der Station vermittelt gern einen Kontakt . „Gelbe Damen“ tragen eine gelbe Dienstkleidung und unter- stützen Patienten bei der Erledigung der Aufnahme-formali- täten sowie damit zusammenhängenden Fragen . Gottesdienst (siehe auch „Seelsorge“) Die Möglichkeit zur Teilnahme am Gottesdienst besteht an Sonn- und Feiertagen um 10 Uhr . Die Gottesdienste, im Wechsel gestaltet von der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge, finden im Gemeinschaftsraum des Klinikums Frankfurt Höchst im zweiten Stock des Haupt- gebäudes (Gebäude A) statt . Auf Wunsch werden Patienten von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Krankenhausseelsorge im Rollstuhl oder im Bett zum Gottesdienst abgeholt (ev . Seelsorge Tel . -2967; kath . Seelsorge Tel . -2926) . H Haftung Das Klinikum haftet nicht bei Verlust von Geld und Wertsachen in den Krankenzimmern . Diese können an der Kasse im Gebäude A unentgeltlich in Verwahrung gegeben werden (siehe „Kasse“) . Aus rechtlichen Gründen kann die Rückgabe nur an Sie oder eine schriftlich bevollmächtigte Person erfolgen . Haustiere Aus hygienischen Gründen können wir Ihnen und Ihren Besuchern leider nicht gestatten, Haustiere mit ins Krankenhaus zu bringen .
  • 25 Hygiene Die Mitarbeiter unserer Kliniken und der Reinigungsdienst halten alle Einrichtungen so sauber wie möglich . Sie unter- stützen uns in diesem Bemühen, wenn Sie Ihre Abfälle in die dazu vorgesehenen Behälter werfen . Übrigens, wir unterstüt- zen auch die Mülltrennung (Grüner Punkt) . Unterstützen Sie uns in diesem umweltbewussten Handeln . I Internet Im Foyer des Hauptgebäudes (Gebäude A) steht Ihnen gegen Gebühr ein Internetterminal zur Verfügung . Weiterhin besteht die Möglichkeit, über den Telefon- anschluss im Patientenzimmer (mittels eines eigenen Laptops) das Internet zu nutzen . Melden Sie dies bitte bei der Schaltung Ihrer Telefonkarte den Mitarbeiterinnen/ Mitarbeitern unserer Telefonzentrale . Leider ist die Anzahl der Nutzer bisher noch begrenzt . Wir sind aber bemüht, die- sen Zugang zukünftig allen Interessenten zu bieten . K Kasse Die Kasse ist zuständig für alle im Zusammenhang mit Ihrem Aufenthalt abzuwickelnden Geldgeschäften (u .a . Zahlung von Verordnungsgebühren, Telefonrechnung, Eigen- anteil für den stationären Aufenthalt) . Daneben können Geld und Wertsachen unentgeltlich in Verwahrung gegeben werden . Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 10 Uhr – 12 Uhr 12 .30 Uhr - 14 Uhr Krankenunterlagen Die Unterlagen über Ihre Behandlung in unserem Klinikum mit darin verzeichneten medizinischen Daten sind für die Ärztin/den Arzt bestimmt . Sie unterliegen der besonderen ärztlichen Schweigepflicht . Wenn Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt oder eine andere medizinische Stelle Angaben über Ihre medizinischen Daten benötigen, dürfen wir sie grundsätzlich nur dann weitergeben, wenn Sie unsere Ärztinnen/Ärzte schriftlich von der ärztlichen Schweigepflicht befreien . In Zweifelsfragen wenden Sie sich bitte an die Stationsärztin/den Stationsarzt . Kiosk (siehe „SB-Laden“) Krankenschwester/-pfleger Die Krankenschwestern/-pfleger sind Ihr erster Ansprechpartner auf der Station . Sie bemühen sich Tag und Nacht um Ihr Wohlbefinden . Haben Sie bitte Verständnis, wenn das Pflegepersonal nicht immer sofort Ihren Wünschen nachkommen und nicht ständig bei Ihnen sein kann . Dies gilt besonders in der Nacht . Beachten Sie bitte, dass Notfälle und schwerkranke Patienten den Vorrang haben müssen . Haben Sie bitte auch Verständnis, dass durch den Schichtdienst nicht immer dieselben Pflegekräfte zu Ihnen kommen können . Wenn Sie dennoch unzufrieden sind, spre- chen Sie bitte mit der Stationsschwester . M Medikamente Nehmen Sie die Medikamente, die Sie im Krankenhaus erhalten haben, bitte gewissenhaft ein . Sollten Sie merken, dass Ihnen das eine oder das andere Medikament nicht bekommt, sagen Sie es bitte unverzüglich Ihrem Stationsarzt . Medikamente, die Sie mitgebracht haben, sollten Sie nicht ohne Einwilligung des Stationsarztes weiter einnehmen . Der Gebrauch derartiger Medikamente ohne das Wissen unserer Ärzte kann im Zusammenwirken mit anderen Präparaten zu Unverträglichkeiten führen, die gefährlich sein können .
  • 26 Menüauswahl (siehe „Verpflegung“) Telefon (öffentlich) Im gesamten Klinikum sind öffentliche Telefone (Münz- und Kartentelefone) vorhanden . P Parken Für Patienten und Besucher stehen ein gebührenpflichtiger Parkplatz an der Gotenstraße und ein Parkhaus direkt am Krankenhaus zur Verfügung . Stationäre Patienten der Klinik haben die Möglichkeit, ihr Fahrzeug zu ermäßigten Preisen im Parkhaus an der Gotenstraße (direkt gegenüber der Klinik) abzustellen . in der ersten Woche 30 EURO jede weitere Woche 20 EURO Der Wochenvertrag ist im Voraus direkt mit dem Parkhaus abzuschließen . Patientenbücherei Zur Entspannung und zur Abwechslung steht allen Patienten die Patientenbücherei der Krankenhaus- seelsorge im Erdgeschoss des Zentralbaues, Raum 063, zur Verfügung . Öffnungszeiten: Montag – Freitag 12 Uhr – 13 Uhr . Patientenfürsprecher(in) Sofern Sie sich mit Anregungen, Beschwerden oder Problemen nicht unmittelbar an die zuständigen Stellen unseres Klinikums wenden möchten, stehen Ihnen auch Patientenfürsprecher/innen als neutrale Ansprechpartner/ innen zur Verfügung . Die Patientenfürsprecherinnen/ Patientenfürsprecher sind gemäß dem Hessischen Krankenhausgesetz durch die Stadtverordnetenversamm- lung der Stadt Frankfurt am Main gewählt und ehrenamtlich tätig . Sie sollen die Anliegen der Patientinnen und Patienten vertreten und können sich unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden . Die Patientenfürsprecher/innen sind im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A), Zimmer Nr . A-EG 061 montags von 17 Uhr bis 18 Uhr und donnerstags 10 Uhr bis 11 Uhr zu erreichen . Neben diesen regelmäßigen Sprechzeiten können auch andere zeitliche Vereinbarungen getroffen werden . Telefonisch erreichen Sie die Patientenfürsprecher(innen) unter Tel . -2173 zu den angegebenen Zeiten . Alternativ können Sie auch eine schriftliche Nachricht über die hausinterne Poststelle (Post- fach im Erdgeschoss des Hauptgebäudes) zukommen las- sen . Die Patientenfürsprecher(innen) werden sich dann unverzüglich mit Ihnen in Verbindung setzen . Persönliches Ins Klinikum sollen nur die notwendigsten Kleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände mitgebracht werden . Geld- und Wertsachen können bei der Kasse in Ver- wahrung gegeben werden (siehe „Kasse“) . Bitte geben Sie Ihre Wertsachen möglichst gleich Ihren Angehörigen mit nach Hause . R Rauchen Rauchen schadet nicht nur Ihnen, sondern auch Ihren Mitpatienten . Im gesamten Klinikum ist das Rauchen untersagt . Ruhezeiten Ruhezeiten sind erforderlich, um eine kontinuierliche Genesung einzuhalten . Wir bitten Sie daher, die Mittagsruhe von 12 Uhr bis 13 .30 Uhr einzuhalten . Die Nachtruhe beginnt um 20 Uhr .
  • 27 Raum der Stille Im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (Gebäude A) befindet sich der „Raum der Stille“ . Dieser Raum steht Patienten, Angehörigen, aber auch Mitarbeitern aller Religionen und Konfessionen zum Beten, Meditieren oder einfach nur zum Nachdenken offen . Der Raum ist Tag und Nacht geöffnet; er liegt in der Nähe des Treppenhauses und ist ausgeschildert . S Schulunterricht Für schulpflichtige Kinder und Jugendliche kann auch im Klinikum Unterricht durch ein qualifiziertes Lehrerteam erteilt werden, soweit dies aus ärztlicher Sicht möglich und angezeigt ist . Näheres können Sie über die Stationsleitung erfahren . SB-Laden „Kanne Café“ Patienten- und Besucher-Caféteria Ersetzen durch: Im Foyer des Gebäudes A finden Sie eine Patienten- und Besuchercaféteria . Der Selbstbedienungs- laden wird von einem Pächter betrieben . Das Café bietet ein reichhaltiges Sortiment an Shopartikeln und Kiosk- ware sowie ein anspruchsvolles Caféambiente mit einer geschmackvollen Auswahl an Speisen und Getränken .Hier können Sie alle Dinge des persönlichen Bedarfs sowie auch Zeitungen, Zeitschriften und vieles andere einkaufen . Auf die Preisgestaltung haben wir keinerlei Einfluss . Öffnungszeiten: Montag – Freitag 8 Uhr – 19 Uhr Samstag - Sonntag 10 Uhr – 18 Uhr Feiertag 10 Uhr – 18 Uhr Seelsorge (siehe auch „Gottesdienst“) Im Klinikum Frankfurt Höchst gibt es eine evangelische und eine katholische Krankenhausseelsorge . Die Seelsorgerinnen und Seelsorger besuchen die Patienten, soweit es ihnen möglich ist, auf der Station . Sie sind unter den folgenden Rufnummern telefonisch erreichbar: 069 3106–2967 evangelisch, 069 3106–2926 katholisch . Verlässlich anzutreffen sind die Seelsorgerinnen und Seel- sorger montags bis freitags von 12 Uhr bis 13 Uhr in den Räumen der Krankenhausseelsorge im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (A): Raum 060 und 061: evangelische Seelsorge, Raum 062 und 063: katholische Seelsorge . Standesamtliche Angelegenheiten (für die Eltern von neugeborenen Kindern) Zur Geburt Ihres Kindes gratulieren auch wir sehr herzlich und wünschen Ihnen und vor allem dem neuen Familien- mitglied alles Gute . Nach der Geburt Ihres Kindes ist unser Haus verpflichtet, innerhalb von sieben Kalendertagen die Anmeldung beim hiesigen Standesamt vorzunehmen . Hier für steht Ihnen Frau Müller, Tel . -3186, oder ihre Vertre- tung in der Patientenverwaltung (Hauptgebäude, Zimmer 007) in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 15 Uhr und Freitag von 8 Uhr bis 13 Uhr gern zur Verfügung . • Welche Unterlagen werden für die Beurkundung und zur Weiterleitung an das Standesamt benötigt. - bei Verheirateten: Stammbuch oder eine beglaubigte Abschrift des Familienbuches und die Unterschrift beider Eltern - bei ledigen Müttern & Vätern: • Geburtsurkunde der Mutter sowie die Unterschrift der beiden Eltern • ggf . Vaterschaftsanerkennung - bei geschiedenen Müttern, die in Deutschland geheiratet haben: • eine beglaubigte Abschrift des Familienbuches der geschiedenen Ehe mit Scheidungsvermerk - bei eingebürgerten Staatsbürgern: • Einbürgerungsurkunde - bei ausländischen Mitbürgern: • die Pässe beider Elternteile sowie die internationale Heiratsurkunde mit beglaubigter Übersetzung bzw . die Heiratsurkunde im Original - Marokkanische Staatsbürger • benötigen vom Konsulat eine Bescheinigung, dass es sich bei dem gewünschten Vornamen um einen männlichen oder weiblichen Vornamen handelt .
  • 28 • Für welche Beurkundungen/Eintragungen sind Gebühren zu entrichten und in welcher Höhe? ▪ Eintragung der Geburt ins Stammbuch inklusive 3 Geburtsurkunden = 25,00 € ▪ 3 Geburtsurkunden ohne Eintragung ins Stammbuch = 20,00 € ▪ die Erstausfertigung einer internationalen Geburtsurkunde = 10,00 € ▪ jede zusätzliche Geburtsurkunde - deutsch oder international - = 5,00 € ▪ zuzüglich etwaiger Versandgebühr per Einschreiben = 3,00 € Die Gebühren müssen bei Frau Müller oder ihrer Vertretung in Zimmer 007 der Patientenverwaltung entrichtet werden . • Welche Urkunden (Geburtsbescheinigungen) werden vom Standesamt gebührenfrei erstellt? Alle Bescheinigungen für Kindergeld, Elterngeld, Kranken- kasse der Mutter (Mutterschaftshilfe) und kirchliche Zwecke . • Verfahren: Die Geburtsanzeige wird vom Klinikum Frankfurt Höchst an das Standesamt Frankfurt-Höchst geschickt . Die Sach- bearbeiterinnen beim Standesamt Höchst sind unter der Rufnummer 069 - 212 45571 zu erreichen . Adresse und Sprechstunden des Standesamtes in Frankfurt-Höchst: Seilerbahn 2 (hinter dem Bolongaro - Palast, Bolongarostr . 109) Mo, Di, Mi und Fr 7 .30 Uhr bis 12 Uhr Do 13 .30 Uhr bis 18 Uhr Die Urkunden/Stammbücher können beim Standesamt abgeholt oder Ihnen auf Wunsch per Einschreiben zugestellt werden . Vorsorglich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass eine sofortige Ausstellung der Urkunden auch beim Standesamt nicht möglich ist . Die Bearbeitungszeit beträgt ca . 1 Woche . T Taxi Wenn Sie ein Taxi bei der Entlassung benötigen, informieren Sie bitte den Pförtner oder das Pflegepersonal . Team Entlassmanagement Unser Entlassmanagement unterstützt Sie in wirtschaft- lichen, sozialen oder familiären Angelegenheiten . Insbesondere hilft es Ihnen und Ihren Angehörigen bei der organisatorischen Vorbereitung der Pflege oder Rehabilitation nach Ihrem Krankenhausaufenthalt . Sie erreichen das Team Entlassmanagement des Klinikums Frankfurt Höchst unter Tel . -3021; -2779; -3719; -2742; -3020; -2961 . Telefon Nahezu sämtliche Patientenbettstellplätze sind mit einem Telefon ausgestattet . Sie benötigen zur Aktivierung eine Telefonchipkarte, die Sie an einem der Telefonkarten- automaten für 15,00 € erwerben können . In der Patientenanmeldung, an der Information im Haupt gebäude und auf der Station erhalten Sie die Patienteninformation zur Nutzung von Telefon, Fernsehen und Radio . Grundgebühren: 1,50 € /Tag Einheit: 0,15 € Bitte haben Sie Verständnis, dass in den meisten Bereichen unseres Klinikums das Nutzen von Mobiltele fonen (Handy) untersagt ist, da diese medizinische Gerät schaften stören können .
  • 29 V Verlegung Manchmal ist es nötig, dass Sie Ihren Platz in Ihrem Kran- kenzimmer wechseln oder sogar auf eine andere Station verlegt werden müssen . Meistens sind medizinische Gründe die Ursachen . Ihre Pflegekräfte und Ärzte werden Ihnen die Ursachen gerne nennen . Haben Sie bitte Verständnis, dass Sie nach einer derartigen Verlegung nicht immer einen entsprechenden „Fensterplatz“ wieder erhal- ten können . W Wahlleistungen Für gesetzlich Versicherte entstehen außer durch Zu zahlungen keine weiteren Kosten durch den Krankenhausaufenthalt, weil wir diese Kosten direkt mit der Krankenkasse abrechnen . Neben den allgemeinen Leistungen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, so genannte Wahlleistungen in Anspruch zu nehmen . Dort gibt es auch weitere Informationen über Angebote . Einzelheiten entnehmen Sie bitte den Informationen über den Pflegekostentarif, die Sie bei der Patientenaufnahme erhalten können . Z Zustimmung zu medizinischen Eingriffen/medizinische Aufklärung Vor der Durchführung von medizinischen Eingriffen haben Sie Anspruch auf eine ausführliche Information über Art, Umfang und Durchführung der beabsichtigten Therapie bzw . Eingriffsfolgen, z .B . Operationsnarben, Risiken und eventu- elle Komplikationen . Ergänzend erhalten Sie von unseren Mitarbeitern Aufklärungsbögen, in denen Ihnen Fragen gestellt werden . Die offene und vollständige Beantwortung der Fragen bilden für unsere Ärzte wichtige Informationen . Wenn Sie Fragen nicht verstehen oder andere Fragen zu dem bevorstehenden Eingriff haben, scheuen Sie sich nicht, diese zu stellen, unsere Ärzte werden Sie Ihnen gerne beantworten . Vor allen medizinischen Eingriffen, insbesondere Operationen, Narkosen und Endoskopien benötigen wir Ihre ausdrückliche Einwilligung . In der Regel wird diese Einwilligung schriftlich dokumentiert . Mit Ihrer Unterschrift bestätigen Sie, dass Sie ausreichend unterrich- tet worden sind und Sie sich mit dem vorgeschlagenen Ein- griff einverstanden erklären . Bei Minderjährigen benötigen wir die Zustimmung der Eltern, bei schweren ärzt- lichen Eingriffen die beider Elternteile . Eine Ausnahme von der Einwilligung gibt es nur, wenn der Patient aufgrund sei- nes körperlichen Zustands (z .B . Bewusstlosigkeit) hierzu nicht in der Lage ist oder eine lebensbedrohliche Lage besteht, die keinen Zeitaufschub zulässt . * Falls in diesem Text männliche Formulierungen, wie z .B . Patienten, Mitarbeiter etc . verwendet werden, ist immer jeweils auch die weibliche Form gemeint . Anzeige HERZLICH WILLKOMMEN BEI GASTRO KANNE im Klinikum Frankfurt Höchst
  • 30 Anzeige AnzeigeAnzeige Unser Leben, unsere Ambitionen, unsere Frankfurter Sparkasse „Als Anwalt habe ich den Anspruch, alle Eventualitäten mit einzuplanen. Genauso geht es Claudia und mir als Eltern, was die Zukunft unserer Kinder betrifft.“ Damit Sie auch im Alter alles sicher im Griff haben: richtig vorsorgen mit der Frankfurter Sparkasse. Claudia und Harald Hotze Rechtsanwalt | Kunde seit 1989 w w w .fa ce bo ok .c om /F ra nk fu rt er Sp ar ka ss e 1822_Az_VS_Hotze_90x128_4c 20.08.12 11:25 Seite 1
  • 31 Das Hygieneteam des Klinikums Frankfurt Höchst vor Ort besteht aus zwei Hygienefachkräften, sowie einem Hygienetechniker, zwei Ärzten für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie mit Zertifikat Krankenhaushygiene (Zusatzbezeichnung Krankenhaushygiene) . Weiterhin wird die Krankenhaushygiene von einem externen Krankenhaushygieniker, insbesondere für die technische Hygiene, unterstützt . Die folgenden Aufgaben fallen dabei an: � Ansprechpartner für das medizinische Personal in allen Fragen der Krankenhaushygiene � Mithilfe bei der Erarbeitung und Erstellung von Hygieneplänen gemeinsam mit den Klinikmitarbeitern � Hygiene-Management von Patienten mit multiresistenten Erregern � Mitarbeit bei mikrobiologisch-hygienischen Visiten, Beratungen und epidemiologischen Untersuchungen � Durchführung krankenhaushygienischer Begehungen � Überwachung von hygienisch relevanten Maßnahmen � Schulung und praktische Anleitung des Personals � Mitwirkung bei Planungsgesprächen zur Planung und Durchführung von Bau- und Sanierungsvorhaben � Zusammenarbeit mit den Ausbildungsstätten der Medizinfachberufe � Beratung der Zentralen Dienste in allen Fragen der Krankenhaushygiene Schulungen und Fortbildungen werden in allen kranken- haushygienisch relevanten Bereichen durchgeführt . In der Hygienekommission werden in regelmäßigen Abständen hygienerelevante Themen besprochen . Zur Hygienekommission gehören neben dem Hygieneteam auch die hygienebeauftragten Ärzte der einzelnen Kliniken sowie Vertreter anderer Abteilungen . Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt a .M . Das Klinikum Frankfurt Höchst ist Gründungsmitglied im MRE-Netzwerk Rhein-Main, vertreten durch den leitenden Arzt Dr . Jörg Schulze, Institut für Laboratoriumsmedizin . Zudem beteiligt sich das Klinikum an der Aktion „Saubere Hände“ des Bundesministeriums für Gesundheit . Ansprechpartner im Hygieneteam: Dr. med. Jörg Schulze, Leitender Arzt Dr. med. Sabine Albert-Braun, Hygienefachärztin Andreas Lauer, Hygienetechniker Claudia Kupfer, Hygienefachkraft Petra Franke, Hygienefachkraft Telefon: 069 3106-2952 Stichwort Krankenhaushygiene Das Hygieneteam (v .l .n .r .): Dr . med . Jörg Schulze, Dr . med . Sabine Albert-Braun, Claudia Kupfer, Petra Franke und Andreas Lauer
  • 32 Gemeinsam stark gegen Krebs Jedes Jahr erkranken in Deutschland 436 .000 Menschen an Krebs . Eine Diagnose, der wir gemeinsam mit Ihnen durch einem Team kompetenter und motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Pflege und Medizin begegnen wollen . Im interdisziplinären Tumorzentrum Frankfurt Höchst (TFH) unter Leitung von Prof . Dr . med . Hans-Günter Derigs, Chefarzt der Onkologie, werden Screening, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung der Krebser- krankungen am Klinikum Frankfurt Höchst durchgeführt . Wir stehen zusammen mit unseren niedergelassenen Kollegen für eine übergreifende Gesamtversorgung und Palliativbehandlung . Das Tumorzentrum Frankfurt Höchst (TFH) ist zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie . Es erzielt exzellente Behandlungsergebnisse für onkologische Patienten über die gesamte Versorgungskette hinweg . Unsere Hauptaufgabe ist eine qualitätsgesicherte, evidenz- und leitlinienbasierte onkologische Versorgung maligner Erkrankungen . Unsere qualifizierten und motivierten Mitarbeiter sowie die gute Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern im Rhein-Main Gebiet schaffen eine hohe Zufriedenheit unserer onkologischen Patienten . Bei der Behandlung in einem Tumorzentrum profitiert der Patient von einem fachübergreifenden Ärzteteam unter einem Dach . D .h ., bei uns wird jeder Patient von mehreren unterschiedlichen Spezialisten behandelt . Diese treffen sich regelmäßig in Tumorboards, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln . Der Kranke erhält so die für ihn optimale Behandlung nach dem neues- ten Stand der Forschung, unabhängig davon, von welcher Fachrichtung er betreut wird . Hierzu gehören am Klinikum Frankfurt Höchst neben Onkologen, Gynäkologen, Urologen, Internisten/Gastroenterologen und Chirurgen, Neuro- chirurgen, HNO-Ärzten, Psychologen beispielsweise Radio- logen, die mit verschiedenen bildgebenden Verfahren die Erkrankung nachweisen, sowie Pathologen, die die Diagnose anhand der entnommenen Gewebeproben sichern können . Unter einem Dach vereint, können die verschiedenen Spezialisten jederzeit in Austausch treten und gemeinsam mit dem Patienten eine optimale Therapiestrategie erarbeiten, wie etwa in den regelmäßig stattfindenden Tumorboards, bei denen auch ambulant tätige Ärzte ihre Patienten vorstellen können . Der Zugang zu einer psychologischen Betreuung, zu Sozialdienst und zu Selbsthilfegruppen gehört ebenfalls zu den Vorteilen, die die Behandlung in einem Tumorzentrum dem Patienten bietet . Wir beteiligen uns aktiv an wissenschaftlichen Programmen und Studien, die der Verbesserung der Versorgung unserer Patienten dienen und erhöhen damit das Wissen der Patien- ten und der Bevölkerung über die häufigsten Krebserkrankungen . Die nachfolgend genannten Zentren bilden weitere Speziali- sierungen, die entweder direkt zum Tumorzentrum gehören wie das Brustzentrum (zertifiziert durch die DKG und inter- national durch die EUSOMA), das Gynäkologische Krebs- zentrum (zertifiziert durch die DKG) und das Darmzentrum (zertifiziert durch die DKG) oder als Kompetenzzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst mit ihrem Versorgungsangebot die Behandlung onkologischer Erkrankungen unterstüt- zen . Hierzu gehören das Kompetenzzentrum für chirur- gische Erkrankungen des Pankreas (zertifiziert durch die DGAV), das Kompetenzzentrum für chirurgische Koloprok- tologie (zertifiziert durch die DGAV), das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber (zertifiziert durch die DGAV) und das mit der GISG assoziierte Sarkomzentrum sowie die Pneumologie . Weitere Informationen: www .KlinikumFrankfurt .de
  • 33 Das Beratungsangebot des FamilienInformationsZentrums (FIZ) richtet sich an ambulante und stationäre Patienten, die an Krebs erkrankt sind . Ebenso wird für Angehörige, deren Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Krankheit leisten, eine bedürfnisorientierte Beratung und Hilfestellung angeboten . Bei einer Krebserkrankung kann individuelle Hilfe unter- schiedlicher Art zeitweise oder dauerhaft notwendig werden . In der Beratungsstelle FIZ wird gemeinsam eine Lösung für die Lebenssituation der Betroffenen gesucht . Sprechzeiten sind montags bis freitags jeweils von 11 Uhr bis 14 Uhr auf der Station A6L (Gebäude A, 6 . Stock) . Zum Team des FamilienInformationsZentrums gehören Petra Stefanski, Krankenschwester Alexandra Schneider, Fachkrankenschwester für Onkologie Haimanot Tadesse-Kassa, Fachkrankenschwester für Onkologie Gabriele Kilian, Pflegeexpertin für Brusterkrankungen Informationen und Beratung gibt es zu folgenden Themen: ■ Umgang mit den Nebenwirkungen der Chemotherapie/Bestrahlung ■ Beratung der pflegenden Angehörigen ■ Beratung bei häuslicher Krankenpflege (Versorgung) ■ Gesprächsangebote zu individuellen Problemen des Alltags die sich aus der Erkrankung und Therapie ergeben ■ Begleitung zu klinikinternen Arztgesprächen ■ Unterstützung im Umgang mit Anträgen Zudem werden Literaturempfehlungen zu bestimmten Krebserkrankungen, Adressen, Kontakte und vieles mehr angeboten . Die Beratung ist kostenfrei und findet anonymisiert statt . Weitere Informationen zum FIZ gibt es telefonisch unter 069 3106-3219 oder im Internet unter www .KlinikumFrankfurt .de ■ FamilienInformationsZentrum Krebs (FIZ) Beratungsstelle für krebskranke Patienten und deren Angehörige
  • 34 Schwerpunkt Pneumologie im Tumorzentrum Kontakt Leiter des Schwerpunktes Pneumologie Dr. med. Manfred Oestreicher Internist, Pneumologe, Hämato-Onkologe Telefon: 069 3106-3696 Telefax: 069 3106-3280 E-Mail: manfred .oestreicher@ KlinikumFrankfurt .de Die Pneumologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen der Lunge, der Bronchien, des Mittelfells (Mediastinums) sowie der Pleura und ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin . Der Schwerpunkt Pneumologie unter Leitung von Dr . med . Manfred Oestreicher, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin 3 (Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie) vertritt die gesamte klinische Pneumologie mit einem breiten endoskopischen und funktionsdiagnostischen Leistungsspektrum: � Bronchoskopie � Argon-Beamer � Laser-Therapie � Stent-Implantation � EBUS-Untersuchungen � Kryosonde � Thorakoskopie � Spirometrie � Spiroergometrie � Bodyplethysmographie � Diffusionsmessung � Bronchiale Provokation � Broncholyse Test � Atemmuskelfunktion � Shunt-Messung � Schlaf-Apnoe-Screening � NIV Ein pneumologischer Veranstaltungszirkel für Patienten befindet sich in Vorbereitung . In regelmäßigen Abstän- den stehen dann Themen wie COPD, Raucherentwöhnung, Tuberkulose, Lungenkrebs, Luftnot und vieles mehr im Mit- telpunkt . Ein Schwerpunkt der Klinik für Chirurgie ist die Diagnostik und Therapie dieser Weichteiltumore . In interdisziplinärer
  • 35 Sarkomzentrum Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen Radiologie, Nuklearmedizin, Onkologie, Anästhesie und Pathologie bieten wir die höchst mögliche Versorgung unserer Patienten . Zudem besteht eine Kooperation mit dem Uni- versitären Zentrum für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt . Unter Sarkomen versteht man einen bösartigen Tumor, ausgehend vom Stütz- bzw . Bindegewebe . Abhängig vom Ursprung des Tumors lassen sich mehrere Sarkome unter- scheiden, wie z .B . das Liposarkom (von Fettzellen ausge- hend), das Leiomyosarkom (von Muskelzellen ausgehend), das Angiosarkom (von Glutgefäßen ausgehend) oder das Fibrosarkom (von Bindegwebszellen ausgehend) um nur einige zu nennen . Gemeinsam ist allen Sarkomen, dass sie sehr früh in bzw . über die Blutbahn metastasieren . Sarkome treten überwiegend an den Extremitäten, sowie am Rumpf und Retroperitoneum auf, wobei durchaus auch der Kopf oder der Hals befallen sein können . Eine eher seltene Form ist der Befall des Magen Darm Trakts, hier bezeichnet man diese Tumore als gastrointestinale Strumatumore (GIST) . Therapie eines Sarkoms Generell gilt, dass die Art der Therapie von der Lokalisation und Größe, sowie vom Differenzierungsgrad des Tumors abhängt . Mit Hilfe der mikroskopischen Untersuchungen des Pathologen lässt sich die Art des Gewebes (Tumortyp) sowie die Schwere der Entartung (Grading) bestimmen . Sarkome unterteilen sich in vier unterschiedliche Schwere- grade G 1-3 . Zusammen mit den Ergebnissen der körper- lichen Untersuchung und der erfolgten Schnittbildverfahren kann der Tumor dann in Form des in der Onkologie üblichen TNM-Schemas (T: Größe und Lage des Tumors, N: Lymph- knotenbeteiligung, M: Fernmetastasierung ) klassifiziert werden . Entsprechend der beiden beschriebenen Einteilungen lässt sich zusammenfassend ein Tumorstadium (I-IV) erheben, dass für die weitere Therapie wegweisend ist . Zu den Therapieoptionen gehören in erster Linie die chirur- gische Resektion, die Bestrahlung oder die Chemotherapie . Häufig ist zur optimalen Behandlung auch ein multimodales Therapiekonzept aus mehreren Einzeltherapien von Nöten . Allgemein gilt, dass bei niedrig entarteten Tumoren die Resektion in der Regel ausreichend ist, bei fortgeschrittenen Sarkomen, die nicht vollständig entfernt werden können, eine Bestrahlung die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens des Tumors deutlich reduziert . Was ist bei der Therapie zu beachten? Kommt es zu einer chirurgischen Intervention, ist der ausreichende lokale Sicherheitsabstand von größter Bedeu- tung . Die Resektion sollte daher im „Gesunden“ (R0) erfolgen . Bei Tumoren der Gliedmaße ist der Erhalt der Extremität ein vorrangiges Ziel . Unter Umständen ist eine isolierte Extremitätenperfusion (ILP) vor der eigentlichen Resektion sinnvoll, um den Tumor in seinem Ausmaß zu ver- kleinern oder bereits entstandene Metastasen mit zu behan- deln . Besondere Behandlungsverfahren: Isolierte hypertherme Extremitätenperfusion (ILP) Wenn ein bösartiger Tumor in den Arm oder den Beinen so groß ist, dass eine vollständige operative Entfernung fast unmöglich ist und nur eine Amputation eine Lösung sein könnte, kann die sogenannte isolierte hypertherme Extremi- tätenperfusion helfen . Die isolierte Extremitätenperfusion (ILP) als lokales, zytotoxisches Therapieverfahren kommt bei primär nicht resektablen Weichgewebsarkomen oder Melanomen der Extremitäten zur Anwendung . Ziel dieses Verfahrens ist es, durch eine Verkleinerung der Tumormasse die Resektion des Tumors in einem zweiten Eingriff zu ermöglichen und damit einer Amputation zu entgehen . Mehr Informationen: Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach Telefon: 069 3106 2498 E-Mail: [email protected] .de Sarkomsprechstunde Dr . med . Fabian Bormann Dr . med . Florian Wenger Montag 15 Uhr - 18 Uhr nach Vereinbarung über das chirurgische Sekretariat Telefon: 069 3106-2498 Telefax: 069 3106-2499 E-Mail: [email protected] .de
  • 36 Die Klinik für Augenheilkunde des Klinikums Frankfurt Höchst verfügt über vier Operationssäle, 48 Betten, eine Tagesklinik für ambulante Operationen sowie eine große Ambulanz mit mehreren Spezial abteilungen . Sie gehört damit zu den großen Augen abteilungen außer universitärer Einrichtungen in Deutschland . Patientinnen und Patienten werden vom niedergelassenen Augenarzt zur Operation oder weiterführenden Diagnostik überwiesen oder stellen sich als Notfall vor . Der Ambulanz sind folgende Spezialabteilungen angegliedert: ■ Abteilung für Vorderabschnittschirurgie (Katarakt, Glaukom, Hornhaut- und Liderkrankungen u .a .m .) ■ Abteilung für Erkrankungen des hinteren Augenab- schnittes (z . B . Netzhautablösung, altersbedingte Makuladegeneration – AMD, diabetische Retinopathie, angeborene Netzhauterkrankungen, u .a .m .) ■ Sehschule mit Kinderophthalmoplegie ■ Fotoabteilung ■ Abteilung für Elektrophysiologie: VEP, ERG, EOG (Diagnostik erblicher und erworbener Erkrankungen der Netzhaut und des Sehnerven) Sprechstunden (jeweils nur nach Terminvereinbarung und mit Überweisung vom Augenarzt): Allgemeine Ambulanz, Tel .: 069 3106-2975 Sehschule/Kinderophtalmologie, Tel .: 069 3106-2988 Privatsprechstunde, Tel .: 069 3106-2972 Behandlungsspektrum: ■ Operation des Grauen Stars (Katarakt) ■ Behandlung des Grünen Stars (Glaukom) - Laseroperationen - chirurgische Verfahren ■ Behandlung von Netzhauterkrankungen - Laseroperationen bei diabetischer Netzhauter- krankung, Gefäßverschlüssen, Netzhautlöchern, Frühgeborenenretinopathie - Operationen bei Netzhautablösungen und diabetischer Netzhauterkrankung - Operationen bei Erkrankungen der Stelle des schärfsten Sehens (Makulaforamen, epiretinale Gliose) - Eingriffe bei feuchter Makuladegeneration (Injektion, Netzhautrotation) ■ Operative und konservative Behandlung von Verletzungen des Auges und der Periorbitalregion ■ Behandlung von Tumoren der Aderhaut (Melanome, Metastasen) - Laseroperationen ■ Schielbehandlung (konservativ und operativ) ■ Behandlung von Hornhauterkrankungen - Hornhautverpflanzungen (Keratoplastik) - Amnionmembran-Aufnähung ■ Plastische und kosmetische Chirurgie - Operationen von Lidfehlstellungen, Schlupflieder - Entfernung von Hauttumoren mit plastischer Deckung (Basaliome, etc .) ■ Behandlung von Tränenwegserkrankungen ■ Refraktive Chirurgie – Implantierbare Kontaklinsen (ICL) - Korrektur der mittleren und hohen Myopie (-5 bis –20 Dioptrien) - Korrektur der Hyperopie (+4 bis +10 Dioptrien) Klinik für Augenheilkunde Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Claus Eckardt Sekretariat: Anne-Marie Ebert Telefon: 069 3106-2972 Telefax: 069 3106-3695 E-Mail: Prof .Eckardt-Sekretariat@ KlinikumFrankfurt .de
  • 37 Die Klinik für Chirurgie führt mit ihren verschiedenen Spezialgebieten sämtliche operative Verfahren im Gesamtgebiet der Chirurgie durch . Die technische Ausstattung entspricht mit HDTV-Video-Laparoskopie, stationärer DSA-Anlage für die endovaskulären Verfahren und Präparationsinstrumenten der letzten Generation dem neuesten Stand . Seit 2010 stehen auch ein Laser für Lungen- und Leberchirurgie sowie eine Herz-Lungen-Maschine zur isolierten Extremitätenperfusion (ILP) und zur hyperthermen intraperitonealen Chemoperfusion (HIPEC) zur Verfügung . Die einzelnen Teil bereiche werden durch hochqualifizierte Ärzte mit ihrem entsprechenden Team abgedeckt . Die hochspezialisierten Leistungen können auch außerhalb der regulären Dienstzeit erbracht werden, da neben dem Anwesenheitsdienst ein entsprechend fachlich qualifizierter Rufbereitschaftsdienst für Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie und Thoraxchirurgie vorgehalten wird . Die Klinik verfügt über eine eigene Wachstation (IMC), chirurgische Intensivstation und eine chirurgische Endoskopie, die jeweils mit der anäs- thesiologischen Klinik bzw . der gastroenterologischen Klinik verzahnt sind . Für die Patienten stehen insgesamt 82 stationäre Betten auf vier Stationen zur Verfügung . Die Klinik für Chirurgie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) erfolgreich als Kompetenzzentrum für chirurgische Kolo- proktologie (2008), als Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen des Pankreas (2012) und als Kompetenz- zentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber (2013) zertifiziert und ist assoziiertes Sarkomzentrum der GISG (2010) . Das Klinikum ist kontinuierlich an der Tumor- konferenz des Tumorzentrums Frankfurt Höchst (TFH) beteiligt . Für die Unterbringung der Privatpatienten besteht eine Pri- vatstation im 12 . und 13 . Obergeschoss mit Panoramablick über Frankfurt . Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie Spezialgebiete: ■ Große onkologische Chirurgie incl . Pankreas, Oesophagus und Leber ■ Sarkomchirurgie ■ Colo-proktologische Chirurgie incl . ausgefeilter Operationstechniken in der Behandlung des Rectumkarzinoms ■ ILP (Isolated Limb Perfusion) ■ ■ HIPEC (Hypertherme IntraPEritoneale Chemoperfusion) ■ Laparoskopische Chirurgie in allen Anwendungsgebieten ■ Endokrine Chirurgie incl . Chirurgie der Nebenschilddrüsen (Hyperparathyreoidismus) und der Nebennieren ■ Chirurgie von endokrinen Pankreastumoren (Insulinom, Gastrinom) ■ Konventionelle Gefäßeingriffe mit Spezialisierung auf Chirurgie der Carotis, krurale Bypasschirurgie und Aortenaneurysmachirurgie ■ Endovaskuläre Chirurgie, insbesondere mit endo- vaskulärer Stentimplantation bei Aortenaneurysmen, auch mit fenestrierten Prothesen ■ Chirurgie der intrathorakalen Organe bei gut- und bösartigen Erkrankungen, auch mit Anwendung mit spezieller Techniken mit Manschettenresektion am Bronchus und an den Gefäßen, Laserresektionen und endobronchiale Lasertherapie, endobronchiale Ultra- schalluntersuchungen und transbronchiale Punktionen ■ Chirurgie von mediastinalen Tumoren inkl . Myasthenia gravis und operative Korrektur von Trachealstenosen ■ Minimal-invasive Thoraxchirurgie (VATS = Video-assisted thoracic surgery) bei peripheren Rundherden, pleuralen Veränderungen und Thymuserkrankung (Myasthenie) ■ Video-thorakoskopische Operationen am Sympathicus bei übermäßigem Schwitzen (Hyperhidrose) ■ Chirurgische Endoskopie am oberen und unteren Gastrointestinaltrakt mit ausgedehnten endoskopischen Polypektomien und ERCP, ggf . auch mit interventionellen Verfahren und Histologiegewinnung
  • 38 Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach Sekretariat: Kerstin Kleppich Telefon: 069 3106-2285 Fax: 069 3106-2499 E-Mail: Chirurgie@ KlinikumFrankfurt .de Bronchoskopie, auch mit Interventionen und Laserabtragungen sowie Stentimplantation Funktionsuntersuchungen ■ Rectale Endosonographie ■ Sphinkterdruckmessungen in Kooperation mit der Klinik für Kinderchirurgie Weitere Serviceangebote: ■ Raucherentwöhnung bei Gefäß- und Lungenpatienten ■ Diätberatung ■ Stomaberatung ■ Strukturiertes Gefäßtraining im AVK-Selbsthilfeverein Sprechstunden: ■ Pankreas- und Lebersprechstunde, Di . 9 Uhr – 12 Uhr ■ Thorax-Sprechstunde, Mi . + Do . 15 .30 Uhr - 17 Uhr ■ Endokrine Sprechstunde, Do . 12 Uhr – 16 Uhr ■ Privatsprechstunden jeweils nach Terminvereinbarung, Tel . 069 3106-2285 ■ Allgemeine und vorstationäre Sprechstunde, Mo . – Fr . 9 Uhr – 12 Uhr ■ Proctologische Sprechstunde, Mo . + Mi . 8 .30 Uhr – 12 Uhr ■ Gefäßsprechstunde, Mo . + Do . 13 Uhr – 14 .30 Uhr ■ Sprechstunde Aortenaneurysma, Di . 13 Uhr – 14 .30 Uhr ■ Herniensprechstunde, Mo . 12 Uhr – 16 Uhr Jeweils nach Terminvereinbarung, Tel . 069 3106-4611
  • 39 Gefäßzentrum Prof. Dr. med. Wolf-Joachim Stelter Leiter Kontakt Sekretariat: Corinna Müller-Hilz Telefon: 069 3106-2871 069 3106-2872 OA Guido Rouhani Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie Dr. med. Günay Kalender Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie Prof. Dr. med. Milan Lisy Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie Diagnostik und Therapie bei: ■ Durchblutungsstörungen von Armen, Beckengefäßen, Bauchorganen oder Beinen durch Einsatz sämtlicher Bypassverfahren am gesamten Körper (außer am Herzen) ■ Verengungen der Halsschlagader mit oder ohne Schlaganfall durch verschiedene moderne und traditionelle Verfahren der Beseitigung von Engstellen. Spezialität: Beim wachen Patienten in örtlicher Betäubung ■ Diabetes mit schweren Veränderungen an den Füßen unter Einsatz der stationären Infusionstherapie zur Verbesserung der Durchblutung ■ Aortenaneurysmen, Aneurysmen der Beckenschlagadern: Aneurysmaausschaltung durch offene oder minimal- invasive Operationen (bei geeigneten Patienten), Aortenstents (Spezialität: Stentprothesen für hochsitzende Aneurysmen mit Seitenarmen) ■ chronischer Nierenfunktionsstörung/Dialysepflichtigkeit: Dialyseshuntanlage mit Venen oder Kunststoffen ■ Implantation von individuell angefertigten gefensterten Stentprothesen; Kombinierte, schonende Gefäß- operationen mit zusätzlichem Einsatz von Katheter- techniken (sogenannte Hybrid-Eingriffe); Neurostimulator- anlage bei therapierefraktären Durchblutungsstörungen und Schmerzen der Beine; Ambulante Diagnostik mit farbcodierter, Kontrastmittel gesteuerter Duplex- sonographie, Gehstreckenbestimmung, CT, MRT, Angiographien und Beratungen Das Team der Gefäßchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst steht Patientinnen und Patienten zur Verfügung bei Krampfaderleiden sowie schweren Durchblutungsstörungen der Arme, des Beckens und der Beine. Neben Operationen an der Halsschlagader bestehen als besondere Spezialität die offene und minimal-invasive Behandlung von Aneurys- men der Brust- und Bauchaorta. Ebenso nimmt die Behand- lung von Dialysepatienten und Patienten mit diabetischem Fußsyndrom in jeweils enger Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin einen immer größeren Raum ein. Schwerpunkte: ■ Therapie bei Erweiterungen der Brust- und Bauchschlagader; ■ Therapie der arteriellen Verschlusskrankheit „Schaufensterkrankheit“ ■ Therapie des Krampfaderleidens durch zeitgemäße röntgenfreie Diagnostik und stadiengerechte Therapie (Miniphlebektomie) ambulant und stationär ■ Einsatz „endovenöser“ Verfahren, sog. RFA (bei geeigneten Patienten) Sprechstunden: ■ Allgemeine Gefäßsprechstunde (bei allgemeinen Durchblutungsstörungen, Venenerkrankungen, Gefäßerkrankungen, sonstige Aneurysmen, Nachsorge nach Stenteinbringung) Montag, Donnerstag 13 Uhr – 14.30 Uhr ■ Sprechstunde Aortenaneurysmen Montag bis Freitag 09 Uhr - 12:30 Uhr Montag 13 Uhr - 14.30 Uhr ■ Sprechstunde Venenerkrankungen/Shunt Mittwoch 13 Uhr- 14.30 Uhr ■ Sprechstunde Halsschlagader Donnerstag 13 Uhr- 14.30 Uhr Jeweils nach Terminvereinbarung, Tel. 069 3106-2871
  • 40 Operationen sowie schmerzhafte diagnostische Eingriffe können nur unter Narkose durchgeführt werden . Die Narko- seführung hat inzwischen einen so hohen Sicherheitsgrad erreicht, dass auch z .B . bei Säuglingen oder hoch betagten Patienten eine unter Umständen vielstündige Operation sicher durchgeführt werden kann . In der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie des Klinikums Frankfurt Höchst arbeiten 45 Ärztinnen und Ärzte und stellen rund um die Uhr eine kompetente fachärztliche Betreuung während Vollnarkosen (Allgemeinanästhesien) oder Teilnarkosen (Regionalanästhesien) sowie im Rahmen der Intensiv- und Notfallmedizin sicher . Anästhesie Von unserer Klinik werden pro Jahr ca . 18 .000 Anästhesien durchgeführt . Hierbei kommen sämtliche modernen Formen der Allgemein- und Regionalanästhesie zur Anwen- dung . Für große Operationen – z .B . Eingriffe im Bereich des Brustraumes und/oder des Bauchraumes – wird häufig auch eine Kombination aus Allgemeinanästhesie plus zusätzlicher Anlage eines Schmerzkatheters (Periduralanästhesie) durch- geführt, da von diesem Vorgehen bekannt ist, dass es nicht nur die postoperativen Schmerzen effektiv lindert, sondern auch die Erholung des Patienten erleichtert und seine Entlassung aus dem Krankenhaus beschleunigen kann . In unserer Klinik stehen fast ausschließlich Narkosegeräte zur Verfügung, die zu den weltweit besten Geräten gehören und höchsten Sicherheitsstandard garantieren . Da in unserem Hause eines der größten „Kinderzentren“ Hessens etabliert ist (Kinderchirurgie, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Neonatologische Intensivstation, Geburts- hilfe, SPZ), werden in unserer Klinik auch häufig komplizierte Operationen bei Kindern, Säuglingen, Neugeborenen sowie Früh- und Mangelgeborenen durchgeführt . Wir können hier auf eine sehr große Erfahrung verweisen . Auch z .B . große gefäßchirurgische Operationen (Operationen an der Bauchschlagader), genauso wie große Operationen an Speiseröhre, Magen und Bauchspeicheldrüse oder z . B . komplizierte neurochirurgische Hirnoperationen werden bei uns anästhesiologisch auf höchstem Niveau nach den neuesten Überwachungs- und Sicherheitskriterien versorgt . Operative Intensivmedizin Die 14 interdisziplinären operativen Intensivbetten unseres Hauses werden unter der Leitung der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerz- therapie sehr kompetent versorgt . Notfallmedizin Das am Klinikum Frankfurt Höchst stationierte NEF (Notfall- einsatz-Fahrzeug) sowie der Intensivtransportwagen (ITW) wird von den Ärzten der Klinik für Anästhesie, operative Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie be- treut . Es werden von uns pro Jahr ca . 2 .250 lebensrettende Notfalleinsätze und ca . 1 .000 Interhospitaltransporte durchgeführt . Außerdem werden bei Schwerstverletzten, die im hochmodernen „Schockraum“ unserer Zentralen Notaufnahme aufgenommen werden, die Überwachung und Therapie der lebenswichtigen Organfunktionen (v . a . Atmung und Kreislauf) von uns Anästhesisten übernommen . Lehre Die hohe Expertise unserer Klinik in Anästhesie, opera- tiver Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie ist auch dadurch belegt, dass aus unserer Klinik mehrere renommierte Lehrbücher über Anästhesie sowie operative Intensivmedizin und auch über Notfallmedizin (z .T . in 8 . Auflage) erschienen sind . Klinik für Anästhesie Operative Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Hans Walter Striebel D. E. A. A. Sekretariat: Anita Foucar Telefon: 069 3106-2830 Telefax: 069 3106-2503 E-Mail: Striebel@ KlinikumFrankfurt .de
  • 41 Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Operative und konservative Gynäkologie, Gynäkologische Onkologie, Pränataldiagnostik, Geburtshilfe Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Volker Möbus Sekretariat: Gudrun Henzel Telefon: 069 3106-3387 Privatambulanz: Elke Berthold Telefon: 069 3106-2355 E-Mail: Volker .Moebus@ KlinikumFrankfurt .de I. Gynäkologische Onkologie Die Klinik für Gynäkologie (Zertifizierung inzwischen als gynäkologisches Krebszentrum DKG und als Brustzen- trum DKG) und Geburtshilfe bietet den an einem bösartigen Tumor erkrankten Patienten ein umfassendes onkologisches Betreuungskonzept auf höchstem klinischem und wissen- schaftlichem Niveau an . In Zusammenarbeit mit anderen Kernkliniken/ -instituten unseres Hauses (Radiologie, Chirur- gie, Urologie, Pathologie, Innere Medizin) erfolgt die präopera- tive Diagnos tik und die medikamentöse Nachbehandlung . Die medikamentöse Nachbehandlung erfolgt – wenn immer mög- lich – unter Studienbedingungen, so dass den onkologischen Patientinnen die neuesten therapeutischen Möglichkeiten angeboten werden können . Die Klinik ist EUSOMA-Brustzen- trum, DMP-Klinik und Mitglied im Westdeutschen Brustzentrum, so dass eine umfassende Qualitätssicherung gewährleistet ist . Neben der Behandlung von gutartigen und bösartigen Erkran- kungen der Brust ist die Behandlung von bösartigen Unter- leibstumoren ein weiterer Schwerpunkt (Gynäkologisches Zentrum) . Unsere Spezialgebiete: Senologie (akkreditiertes EUSOMA-Brustzentrum, Brustzentrum DKG, Mitglied im Westdeutschen Brustzentrum) Die Senologie beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung von gut- und bösartigen Veränderungen der Brustdrüse . Folgende Eingriffe werden durchgeführt: ■ Brusterhaltende Operationen ■ Mamma-Diagnostik (US, Stanzbiopsien) ■ Tumoradaptierte Reduktionsplastiken ■ Brustverkleinerung und -vergrößerung ■ Lifting-Operationen (Bruststraffung) ■ Korrekturoperationen ■ Prothesen- und Gewebeexpanderchirurgie ■ Haut-Muskellappenplastik (LDF, TRAM-Flap) ■ Brustwarzenrekonstruktion ■ Zwei Breast Nurses stehen zur Verfügung ■ DIEP- Lappen (freier Haut- Fettgewebs- Lappen Sprechstunde des Brustzentrums: Tel . 069 3106-3387
  • 42 Gynäkologische Tumorchirurgie (gynäkologisches Krebszentrum DKG) Die operative Behandlung von Krebserkrankungen des weib- lichen Genitale ist ein ausgewiesener Versorgungsschwer- punkt der Frauenklinik . Folgende Tumore werden dabei operiert: ■ Vulvakarzinom (Krebs des äußeren Genitale) ■ Zervixkarzinom (Krebs des Gebärmutterhalses) ■ Endometriumkarzinom (Krebs des Gebärmutterkörpers) ■ Ovarialkarzinom (Eierstockskrebs) Sprechstunde: Tel . 069 3106-2759 Ambulante Chemotherapie Heute können die meisten Chemotherapien bei Brustkrebs bzw . bei den gynäkologischen Tumoren ambulant durchgeführt werden . Die zuständige Ambulanz befindet sich auf der Station A7R . Termine: Tel . 069 3106-3745 Palliativmedizin Die Palliativmedizin umfasst die ganzheitliche Behandlung einer unheilbaren Erkrankung, deren Lebenserwartung begrenzt ist . Im Rahmen der Frauenklinik steht ein Palliativ- team zur Betreuung gynäkologischer Patientinnen im stati- onären Rahmen zur Verfügung . In Zusammenarbeit mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie verfügt das Klinikum über eine Palliativstation, die interdisziplinär belegt wird . II. Operative und konservative Gynäkologie Zum Spektrum der Frauenklinik gehören ebenso laparoskopische Operationen sowie Senkungs- und Inkontinenz- Operationen . Urogynäkologie Der erste Schritt einer Behandlung der weiblichen Inkontinenz ist die Diagnostik des Urinverlustes . Diese Diagnostik umfasst die urodynamische Messung und die Bildgebung in Ultraschall und Röntgen . Die Therapie kann konservativ erfolgen durch Elektrophysio- therapie, Beckenbodengymnastik, Medikamente oder eine Pessartherapie . Die operative Behebung der Inkontinenz beinhaltet die vaginalen Operationsverfahren, abdominale Eingriffe sowie Bandanlagen . Termine über die Ambulanz: Tel . 069 3106-2759 Minimalinvasive operative Gynäkologie ■ Bauchspiegelungen (z .B . Ovarialzysten, Myomenuklea- tionen, laparoskopische Hysterektomien (LAVH, TLH), Adhäsiolysen, Endometriose-Operationen, Sterilisatio) ■ Gebärmutterspiegelungen (sog . Hysteroskopie) Termine über die Ambulanz: Tel . 069 3106-2759 Kinder- und Jugendgynäkologie Für Mädchen bis 16 Jahre bieten wir eine spezielle Sprechstunde an . In Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, der Klinik für Kinderchirurgie und der Klinik für Urologie behandeln wir beispielsweise die folgenden Probleme: Infektionen im Genitalbereich, Verklebung der Schamlippen, Verletzungen im Genital- bereich, Vaginale Blutungen, angeborene Veränderungen im Bereich inneres oder äußeres Genitale, vorzeitige oder verspätete Pubertätsentwicklung . Termine: täglich von 8 Uhr -12 Uhr unter Tel . 069 3106-3339 oder -2389 .
  • 43 III. Geburtshilfe Mit 1 .800 Geburten gehört die Geburtshilfe des Klinikums Frankfurt Höchst zu den großen geburtshilflichen Kliniken in Deutschland und bietet das gesamte Spektrum moderner Geburtsmedizin an . In der Schwangerenberatung werden eine spezialisierte Pränataldiagnostik, Fachsprechstunden (z . B . Betreuung von Frauen mit Diabetes) sowie die ambulante Betreuung von Risikoschwangeren angeboten . Probleme der Schwangeren und des ungeborenen Kindes können früh erkannt, Therapien eingeleitet und unvorherseh- bare Notfälle dadurch vermieden werden . Die Geburtshilfe ist zusammen mit anderen spezialisierten Abteilungen des Hauses (Klinik für Kinder- und Jugendmedizin) als Perinatalzentrum Level I (höchste Versorgungsstufe) anerkannt . Um eine Trennung von Mutter und Kind auch bei Überwachungsbedürfnissen des Neugeborenen weitestge- hend zu vermeiden, ist in Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine „IMC-Einheit“ (intermediate care unit) direkt in die neugestaltete Wochenstation integriert . Schwangeren- und Wöchnerinnenkurse runden das Angebot ab Pränataldiagnostik (Degum II, Zertifizierung nach FMF London) Die Ambulanz für pränatale Medizin ermöglicht die Diagnostik und Beratung bei speziellen Fragestellungen im Verlauf der Schwangerschaft . Probleme der Schwangeren und des ungeborenen Kindes können früh erkannt werden, Therapien können eingeleitet und unvorhersehbare Notfälle dadurch vermieden werden . An Spezialdiagnostik steht uns zur Verfügung: ■ Ersttrimesterscreening (ETS) der 11+0 bis 13+6 SSW ■ Erweitertes ETS zu Einschätzung der mütterlichen Risiken für IUGR/ Präeklampsie ■ Organscreening (Fehlbildungsausschluss) der 19+0 bis 21+6 SSW ■ Ultraschalluntersuchung des kindlichen Herzens ■ Babywatching (3D-/ 4D- Ultraschall) ■ Ultraschallgesteuerte Punktionen (Amniocentese, Chorionzottenbiopsie, Nabelschnurpunktionen, Entlastungspunktionen) ■ Mitbetreuung von Mehrlingsschwangerschaften ■ Mitbetreuung von Risikoschwangerschaften Termine: über die Schwangerenberatung Tel . 069 3106-2846 Kreißsaal und Wochenbett (Perinatalzentrum Level I) Als Perinatalzentrum Level I sind wir jederzeit auf die Ent- bindung in Risikosituationen (z .B . Frühgeburten, Mehrlings- geburten) eingestellt . Zum anderen legen wir bei normalen Entbindungen viel Wert auf eine familienorientierte und individuelle Geburtshilfe . Im Kreißsaal sind rund um die Uhr 2 bis 4 Hebammen sowie 3 Geburtshelfer (inkl . einem Ober- arzt bzw . einer Oberärztin) im Dienst . Abgerundet wird das Team im Bedarfsfall durch die anwesenden Narkoseärzte, Kinderärzte und Kinderchirurgen . Einige Serviceangebote: ■ 5 Kreißsäle, davon einer mit Gebärbadewanne; Gebärstuhl, Sprossenwand, Pezzi- Bälle sind vorhanden . ■ OP- Saal direkt im Kreißsaal, Begleitperson bei Kaiser- schnitt erwünscht . ■ Neugeborenenintensivstation mit 12 Beatmungsplätzen für Frühgeborenen oder reif geborenen Kinder mit Atem- störungen . Außerdem 2 weitere Neugeborenenstationen . Die Kinderklinik befindet sich im selben Gebäude wie die Frauenklinik . ■ Eltern- Kind- Zimmer mit Hotelcharakter . ■ Stillzimmer ■ Hörscreening für alle Neugeborenen auf der Wochenbett- station, auf Wunsch Hüft- und Nierenscreening . ■ Äußere Wendung bei Beckenendlage, vaginale Entbindung bei Beckenendlage . ■ Schmerztherapie mit PDA vorhanden . ■ Moxibustion und Akupunktur zur Geburtsvorbereitung, Akupunktur, Homöopathie und Aromatherapie zur Geburtsbegleitung . ■ Umfangreiches Elternschulprogramm mit Geburts- vorbereitung, Wassergymnastik, Babyschwimmen, Babymassage, Notfallkurs etc . ■ Im stationären Rahmen: Physiotherapie, Psychotherapie, Massage, Kunsttherapie . Kontakt: Kreißsaal Tel . 069 3106-2271 oder -2370
  • 44 Schwerpunkte: Allgemeine Kinderchirurgie: Hierunter versteht man Operationen wie Leistenbrüche, Hodenhochstand usw ., die zu einem großen Teil auch ambulant durchgeführt werden . Modernste OP-Verfahren wie Mini-Laparoskopie, Thorakoskopie und Lasertechnik stehen zur Verfügung . Kindertraumatologie: Es werden alle konservativen und operativen Methoden der modernen Kindertraumatologie (auch Arthroskopie) angeboten . Es besteht eine spezielle Zulassung zur Behandlung von Schul- und Kindergarten- unfällen (D-Arzt-Verfahren) . Die Klinik ist ein ausgewiesenes Zentrum für die Versorgung von schwerst mehrfach verletzten Patienten . Die Nachbehandlung der Patienten ist in der kinderchirurgischen Sprechstunde möglich . Fehlbildungschirurgie bei Neu- und Frühgeborenen (auch mit extrem niedrigem Geburtsgewicht) wie Ösospha- gusatresien, Darm-/Analatresien, Bauchwanddefekten usw . Plastische Chirurgie, u .a . Versorgung von Verbrennungen, Fehlbildungen der Hände und Füße . Ein besonderes Anliegen ist uns die Schmerztherapie bei unseren Patienten und fachübergreifende Behandlung von schwerst mehrfach behinderten Kindern . In der Klinik für Kinderchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst werden Patienten mit operativ zu versorgenden Krankheiten vom Frühgeborenen- bis zum Jugendalter durch Kinderchirurgen behandelt . Spezielle Fachkompetenz und enge interdisziplinäre Zusam- menarbeit ist für Behandlungserfolge bei vielen Krankheiten im Kindes- und Jugendalter von entscheidender Bedeutung . Im Rahmen des Interdisziplinären pädiatrischen Zentrums erfolgt deshalb eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, der Kinder-Intensivstation, der Kinderanästhesie, Kinderurologie, Kinderorthopädie, Kinder- und Jugendgynäkologie sowie den Kliniken für HNO-Krankheiten, Augenheilkunde und Neurochirurgie . Mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin bildet die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zudem eines der größten Perinatalzentren Hessens für die Betreuung von Risikogeburten einschl . extrem kleiner Frühgeborener und Neugeborener mit schweren Fehlbildungen . Klinik für Kinderchirurgie
  • 45 Kontakt Leitung der Klinik Chefärztin Dr. med. Alexandra Weltzien Sekretariat: Angelika Schwedes Telefon: 069 3106-2993 Telefax: 069 3106-2485 E-Mail: Kinderchirurgie@ KlinikumFrankfurt .de Zu den häufigsten Operationen gehören: ■ Leisten- und Nabelbrüche ■ Korrektur des äußeren und inneren Genitale ■ Operationen bei akuten und chronischen Problemen des Verdauungstrakts ■ Korrektur von anorektalen Fehlbildungen ■ Operationen im Thoraxbereich z .B . Korrektur von Speiseröhrenfehlbildungen Thorakoskopie (diagnostisch / therapeutisch) Trichterbrustkorrektur nach NUSS ■ Versorgung von Knochenbrüchen ■ Operationen von Handfehlbildungen ■ Laserchirurgie bei Blutschwämmchen, Narben und Condylomen ■ Injektionsbehandlung von Lymphangiomen ■ Versorgung von Verbrennungen Serviceangebote: Die Station ist speziell für Kinder eingerichtet . Ein Spielbereich soll die Zeit verkürzen helfen . Eltern dürfen ihr Kind rund um die Uhr besuchen/betreuen . Bei längeren Krankenhausaufenthalten erhalten unsere Patienten entsprechend ihres Alters Schulunterricht und werden auch physiotherapeutisch sowie psychologisch durch Fachkräfte betreut . Eine Familientherapeutin, die eine ganzheitliche Behandlung, auch unter Einbeziehung von alternativen Heilmethoden anbietet, steht ebenfalls zur Verfügung . Zur Aufmunterung unserer Patienten werden sie von unseren Clown-Doktoren besucht . Sprechstunden: Kinderchirurgische Sprechstunde / D-Arzt: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 13 .30 Uhr - 15 Uhr Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2483 (werktags von 9 Uhr – 11 Uhr) Privatsprechstunde: Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2993 Trichterbrustsprechstunde: Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2993 Gastroenterologische Sprechstunde: Mittwoch 13 .30 Uhr - 16 Uhr Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2864 Hämangiomsprechstunde / Verbrennungssprechstunde: Mittwoch 13 .30 Uhr - 15 Uhr Termine nach Vereinbarung: 069 3106-2483
  • 46 Frisch gebackene Eltern dürfen sich am Klinikum Frankfurt Höchst auf ein ganz besonderes Willkommenpaket freuen . Das Frankfurter Kinderbüro hat ein liebevoll gestaltetes Päckchen mit Grüßen der Oberbürgermeisterin und einer Vielzahl übersichtlich aufbereiteter Informationen zum Thema Elternsein in Frankfurt zusammengestellt . Willkommenspaket für Frankfurter Neugeborene und ihre Eltern Das Willkommenspaket ist „unser Präsent“ an junge Eltern und beinhaltet u .a . eine CD mit Kinderliedern unterschied- licher Kulturen, den begehrten Eintrachtbody, das Willkom- mensbuch der Stadt Frankfurt am Main, die Gelben Seiten „Familie und Kind“ sowie den Elternordner – ein wichtiger Begleiter von der U1 bis zur U9 . Schlafsäcke für Neugeborene Wer im Klinikum Frankfurt Höchst geboren wird, verlässt das Krankenhaus gut gebettet . Alle Mütter, die hier ihr Kind zur Welt bringen, erhalten einen besonderen Babyschlafsack als Startpacket mit nach Hause . Der spezielle Babyschlafsack dient auch dem Überhitzungsschutz der Neugeborenen .
  • 47 Anzeige Fördergemeinschaft der Kinderklinik Frankfurt a.M. - Höchst e.V. Seit über 10 Jahren setzen wir uns für eine Verbesserung der medizinischen Ausstattung der Klinik ein und unterstützen die Patienten und ihre Familie während der oftmals schwierigen Situation eines Krankenhausaufenthaltes . Projekte wie z .B . die Einrichtung von Spielzimmern auf den Stationen, Beschaffungen von Monitoren, Inkubatoren, Früh- chenkleidung, Känguruliegen, die kindgerechte Gestaltung der Klinikflure und die Errichtung eines klinikeigenen Spielplatzes gehören ebenso zu unseren Aktivitäten wie die Organisation und Durchführung von „Highlights“ für die kleinen Patienten wie z .B . Faschings-, Oster- und Nikolausfeiern . Ein besonderer Höhepunkt ist das jährliche stattfindende Sommerfest, bei dem Patienten, Freunde der Fördergemeinschaft und viele Menschen aus der Region gemeinsam mit dem Team der Klinik feiern . Fördergemeinschaft der Kinderklinik Frankfurt am Main-Höchst Gotenstraße 6-8 • 65929 Frankfurt • Telefon 069 31062806 Konto 0 770 008 800 • BLZ 500 800 00 • (Dresdner Bank) Supercomputer von Bull helfen nicht nur bei der Erforschung von Krankheiten wie Alzheimer, sie unterstützen Wissenschaftler auch bei der Erforschung des menschlichen Erbguts. So können zum Beispiel erblich bedingte Krankheiten nicht nur früher diagnostiziert, sondern künftig auch durch die Entwicklung individualisierter Medikamente gezielter behandelt werden. Nähere Infos unter www.bull.com/industries/healthcare.html bullx supercomputer fur die medizin von morgen Anzeige_Bull-Healthcare.indd 1 17.06.2013 15:15:09 Anzeige
  • 48 Anzeige AnzeigeAnzeige
  • 49 Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat 95 Betten, davon zwölf Beatmungsplätze auf der neonatologischen und interdisziplinär-pädiatrischen Intensivstation mit allen Möglichkeiten der Intensivtherapie (einschließlich Hochfrequenzoszillation, Stickoxidbeatmung, Hypother- miebehandlung, Peritonealdialyse, Hämofiltration) und fünf tagesklinische Plätze . Mit der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und der Klinik für Kinderchirurgie bildet sie eines der größten Perinatalzentren Hessens für die Betreuung von Risikopatienten einschließlich extrem kleiner Frühgeborener und Neugeborener mit schweren Fehlbildungen vor und nach der Geburt . Im Rahmen des Interdisziplinären pädiatrischen Zentrums erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Kinderchirurgie, Kinderuro- logie, Kinderorthopädie, Kinder- und Jugendgynäkologie, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) sowie den Kliniken für HNO-Krankheiten, Augenheilkunde und Neurochirurgie für eine umfassende Diagnostik und Therapie aller akuten und chronischen Erkrankungen des Kindes- und Jugend- alters einschließlich psychosomatischer Störungen . Zur Verfügung stehen: ■ Ultraschalluntersuchung aller Organe einschl . Farbduplexsonographie und transkranielle Dopplersonographie ■ Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie, Impulsoszillometrie) ■ 24-Stunden-(2- und 3-Punkt)-pH-Metrie und Impedanzmessung ■ EKG, Belastungs-EKG, 24-Stunden-EKG, Langzeitblutdruckmessung ■ EEG, Cerebral function monitor, evozierte Potenzialmessungen ■ Polygraphie ■ Otoakustische Emissionen, BERA ■ Kryo- und Lasertherapie zur Hämangiombehandlung ■ Endoskopie mit flexibler und starrer Bronchoskopie einschl . Fremdkörperentfernung, Lokaltherapie (Laser, Argon-Beamer) von Gewebsveränderungen, Gastroskopie, Coloskopie, endoskopische Dünndarmbiopsien, PEG-Anlage ■ Röntgendiagnostik, Computertomographie und Kernspintomographie sind 24 Stunden zugängig Zum Team der Klinik gehören eine Diätberaterin, Physiotherapeuten, Erzieherinnen und Sozialpädagogen . Bei Bedarf wird individuell Schulunterricht durch speziell ausgebildete Lehrkräfte erteilt . Die Betreuung der Kinder wird während des stationären Aufenthaltes mehrmals wöchentlich durch Programme von pro fessionellen Clown-Doktoren und ehrenamtliche Mitarbeiter des Aktionskomitees Kind im Krankenhaus (AKIK e .V .) ergänzt . Für medizinethische Beratungen steht ein eigenes Ethik-Komitee zur Verfügung . Die Kindernotfallambulanz ist grundsätzlich 24 Stunden geöffnet und steht schwerpunktmäßig außerhalb der Praxisöffnungszeiten von niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten zur Versorgung von Notfällen zur Verfügung . An Wochenenden und Feiertagen erfolgt zwischen 9 Uhr und 16 Uhr in unserer Ambulanz die ärztliche Versorgung durch die niedergelassenen Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung, in den übrigen Zeiten durch die diensthabenden Ärzte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin . Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Lothar Schrod, Hon. Assoc. Professor Sekretariat: Martina Sanfilippo Telefon: 069 3106-2806 Telefax: 069 3106-3288 E-Mail: Lothar .Schrod@ KlinikumFrankfurt .de
  • 50 Es besteht eine über zwei Jahrzehnte lange Erfahrung in der Sonografie des kindlichen Hüftgelenkes . In der Klumpfußbe- handlung wird, wo immer möglich, die Behandlungsmethode nach Ponseti angewandt, um über eine schonende, funktionell orientierte Gipsredression eine operative Intervention auf ein Mindestmaß zu reduzieren . Neben der allgemeinen Kinderorthopädie mit Schwerpunkt „Hüftgelenksveränderungen, spielt auch die Behandlung und Betreuung von Kindern mit „Neuro-muskulären Erkrankungen“ eine zentrale Rolle . Hervorzuheben ist insbesondere die interdisziplinäre Betreuung der Infantilen Cerebralparesen . In enger Zusammenarbeit mit unserem SPZ gehören Ganglabor orientiertes Weichteilbalancing, multi-level-Eingriffe und knöcherne Korrekturen und Rekonstruktionen genauso zum Therapiespektrum wie die gesamte Palette der konservativen Behandlung mit BTX-Injektionen, der orthetischen Versorgung sowie der differenzierten, funktionellen Therapie . Kassen- und Privatärztliche Sprechstunden: montags: 8 Uhr - 12 Uhr Kinder von 4 – 16 Jahre freitags: 8 Uhr - 12 Uhr Kinder von 0 – 3 Jahre nach Vereinbarung Die Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie beschäftigt sich mit den angeborenen und erworbenen Erkrankungen und Veränderungen des heranwachsenden Haltungs- und Bewegungsorgans . Besondere Aufmerksamkeit erfahren Kinder mit neuromuskulären Erkrankungen . Darüber hinaus werden aber auch aus der Kindheit und Jugend resultierende Deformitäten beim Erwachsenen behandelt . Das Klinikum ist seit 2010 das erste Krankenhaus in Hessen mit voller Weiterbildungsermächtigung für „Kinderorthopädie“ . Operatives Spektrum: Eingriffe am kindlichen Hüftgelenk wie Offene Repositionen, Korrekturosteotomien des Coxalen Femurendes sowie Pfannen- und Beckeneingriffe bis hin zur Dreifach-Schwenkosteotomie . Achs- und Stellungs-Korrekturen an den oberen und unteren Extremitäten, einschließlich angeborener und erworbener Fußfehlbildungen (v .a . Klumpfuß), Knorpelersatzoperationen, Arthroskopische Eingriffe beim Kind . Konservatives Spektrum: Redresssion der kindlichen Fußfehlformen . Orthetische Ver- sorgung von Fuß-, Gelenk/Achsen- und WS-Deformitäten . Differenzierte Behandlung der Hüftdysplasie/-luxation . Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie Kontakt Leitender Arzt Dr. med. Manfred A. Weisz Sekretariat: Bärbel Morgenroth Telefon: 069 3106-2904 Telefax: 069 3106-3272 E-Mail: Baerbel .Morgenroth@ KlinikumFrankfurt .de
  • 51 Anzeige Anzeige
  • 52 Das SPZ ist eine spezialisierte Einrichtung der ambulanten Krankenversorgung von Kindern und Jugendlichen . Nach Rücksprache mit ihrem Kinderarzt können Familien sich an das SPZ wenden, wenn es bei ihrem Kind Auffällig- keiten in der Entwicklung gibt . Durch ein großes, multiprofessionelles Team, bestehend aus spezialisierten Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin, Psychologen, Heil- und Sozialpädagogen, Logo- und Motopäden, Physio- und Ergotherapeuten sowie Kinder- krankenschwestern, bietet das SPZ ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten . Besonderheiten des SPZ: Fachübergreifende Arbeitsweise, großes Einzugsgebiet über die Grenzen des Rhein-Main-Gebietes hinaus, Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 . Eines der größten SPZ in Hessen, Behandlung von jährlich ca . 4 .000 Patienten mit ca . 7 .000 Quartalszuweisungen . Das SPZ existiert seit über fünfzehn Jahren . Arbeitsschwerpunkte: Drei spezialisierte, oberärztlich geführte Bereiche 1 . Abteilung für Epileptologie und Neuropädiatrie ■ therapieschwierige und komplexe Epilepsie ■ Stoffwechselerkrankungen und Syndrome ■ globale Entwicklungsstörungen 2 . Abteilung für (spastische) Bewegungsstörungen ■ Cerebralparesen ■ motorische Entwicklungsauffälligkeiten ■ Säuglingsasymmetrie ■ Nerven- und Muskelerkrankungen im Kindesalter 3 . Abteilung für psychosoziale Entwicklungsauffälligkeiten ■ Verhaltensauffälligkeiten ■ Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ■ Teilleistungsstörungen ■ Sprachentwicklungsstörungen Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten und Besonderheiten ■ Elektrophysiologische Diagnostik: Video-EEG-Abteilung, Neurophysiologische Diagnostik (Evozierte Potentiale: SSEP, AEP,VEP; Nervenleitgeschwindigkeit) ■ Botulinumtoxintherapie (Ultraschall-gestützt, in Sedierung) ■ Spezielle Therapien bei Bewegungsstörungen (u .a . Galileo-Vibrationstraining, Gangtraining, Armroboter-Training) ■ Therapien bei Teilleistungsstörungen ■ Diagnostische und therapeutische Gruppen; u .a . Essgruppe; Psychomotorik; therapeutisches Schwimmen; Yoga; Konzentrationstraining; soziale Kompetenzgruppe; Elterngruppen: z .B . Heidelberger Elterntraining ■ Supervisionsangebot durch Vojta- und Castillo Morales-Lehrtherapeuten ■ Enge Zusammenarbeit in unserem Kinderzentrum und mit externen Zentren Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) Kontakt Leitung der Zentrums Chefärztin Dr. med. Mechthild Pies Kinderneurologin Sekretariat: Michaela Faber Telefon: 069 3106-2172 Telefax: 069 3106-3359 E-Mail: [email protected] .de W I R S I N D Z E R T I F I Z I E R T
  • 53 In der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde des Klinikums Frankfurt Höchst werden jährlich durchschnittlich 2500 operative Eingriffe des gesamten Spektrums der HNO- Operationen durchgeführt . Hauptarbeitsgebiet ist dabei die Chirurgie der Ohren und des Felsenbeines sowie der Nase und der Nasennebenhöhlen . Einen breiten Raum nimmt auch die chirurgische Therapie von Tumoren im HNO- Bereich ein . Für die HNO-ärztlichen Untersuchungen verfügt die Klinik über modernste Geräte zur kompletten Diagnostik auf dem gesamten HNO-Gebiet . Unter anderem sind schall- dichte Kabinen zur Gehördiagnostik, Ultraschalldiagnostik mit farbkodiertem Doppler, otoneurolgische Untersuchungen mit Hirnstammpotenzialen, Videonystagmografie und akus- tische Emissionen sowie Rhinomanometrie, Geruchssinn- testung, Lungenfunktionstest, Allergietest und Schlafuntersuchungen möglich . Alle diese Untersuchungsmöglichkeiten können auf Über- weisung vom Facharzt von jedem Patienten genutzt werden . Die Klinik verfügt außerdem über eines der modernsten digitalen Volumentomografiegeräte, das in Europa zur Verfügung steht . Hiermit lassen sich hochauflösende Darstellungen der Knochen des Schädels, insbesondere der Schädelbasis und des Nasennebenhöhlensystems in ungeahnter Exaktheit realisieren . Therapieangebote: ■ Mittelohroperationen (z .B . Tympanoplastiken) ■ Innenohroperationen (z .B . Stapes, M . Meniere) ■ implantierbare Hörgeräte, Cochlear Implantationen ■ Nasenchirurgie ■ endoskopische-endonasale Nasennebenhöhlenchirurgie ■ Schädelbasischirurgie ■ Speicheldrüsenchirurgie ■ Mikrochirurgie des Kehlkopfes ■ Tumorchirurgie, Laserchirurgie ■ Traumatologie mit Wiederherstellung des Mittelgesichts bei Frakturen ■ kosmetische, ästhetische Operationen, Ohranlegeplastiken, Septorhinoplastiken, Stirnlift, Lidplastiken, Entfernung Hauttumore ■ Schnarchoperationen Sprechstunden: Allgemeine Überweisungs ambulanz: Mo – Fr: 9 Uhr – 12 Uhr Notfallambulanz: Nachts und am Wochenende/Feiertag Privat- und Selbstzahlerambulanz nach Vereinbarung Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Gesichtschirurgie Zentrum für mikroskopische und endoskopische Kopf- u. Halschirurgie, Stimm-Sprachheilkunde, Schnarchtherapie Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. Dr. med habil. Christian Milewski Sekretariat: Dagmar Guzy Telefon: 069 3106-2752 Telefax: 069 3106-3204 E-Mail: D .Guzy@ KlinikumFrankfurt .de
  • 54 Bei optimalen Abläufen kann der Schaden sogar gänzlich vermieden werden . Hier ist die Kardiologie vorbildlich orga- nisiert, vom Anruf des Notarztes (Infarkt-Hotline) über Brust- schmerz-Einheit (Chest Pain Unit) bis hin zum Herzkatheterlabor mit 24-h-Rufbereitschaft . Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Diagnostik bei allen Formen von Herzrhythmusstörungen (elektrophysiologische Untersuchung) und die interventio- nelle Therapie (Ablation) dar . Dabei handelt es sich in der Regel um Verödung krankhafter, zu Herzrhythmusstörung führenden Strukturen und/oder deren Ausbreitungswege . Hierzu steht das Herzkatheterlabor II, genannt Elektro- physiologielabor, zur Verfügung, das mit modernen dreidimensionalen Bildverfahren bestückt ist . Heute kann praktisch jede therapiebedürftige Herzrhythmusstörung mit einem solchen Verfahren behandelt und in vielen Fällen sogar geheilt werden . Durch den Einsatz der Ablationsver- fahren beim Vorhofflimmern erlebt – in großen Zentren wie im Klinikum Frankfurt Höchst – die Elektrophysiologie eine bis dahin nicht dagewesene Nachfrage . Dabei ist zu beach- ten, dass in der Frühphase der Rhythmusstörung eine sehr hohe Heilungschance (nahezu 90%) besteht . In der späteren Phase der Erkrankung mit Zunahme der strukturellen Verän- derung der Vorhöfe jedoch sinkt die Rate deutlich ab . Die Klinik für Innere Medizin 1 bietet die Kardiologie in ihrer ganzen Breite . Hierzu stehen ein großes Funktions- labor mit sämtlichen kardiologischen und angiologischen Ultraschallverfahren zur Verfügung . Die Kernbereiche einer auf einem hohen Niveau arbeitenden Kardiologie stellen die Herzkatheterlaboratorien dar, in denen die Herzkrankheiten mittels Katheter exakt diagnosti- ziert werden . Bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten kann die entsprechende Herzkrankheit mit interventionellen Verfahren behandelt werden . Im Herzkatheterlabor I werden vor allen Dingen Herzkranzgefäße, Herzklappen- und Herzmuskelerkrankungen invasiv diagnostiziert und wenn nötig eine interventionell Behandlung angeschlossen . Die Katheterintervention ist gerade beim akuten Herzinfarkt, bei dem die herzmuskelversorgende Kranzader sich entwe- der verschlossen hat oder dabei ist sich zu verschließen, von existentieller Bedeutung . Da bei einem Kranzgefäßverschluß die Herzmuskelzellen nach 20 bis 30 Minuten Schaden nehmen, der vier bis sechs Stunden später fast nicht mehr rückgängig zu machen ist, kommt der Akutbehandlung mit Eröffnung des verschlossenen Kranzgefäßes im Herzka- theterlabor eine besondere Bedeutung zu . Je schneller die Ader eröffnet wird, desto geringer ist der Schaden . Klinik für Innere Medizin 1 Kardiologie, Konservative Intensivmedizin, Angiologie Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Şemi Şen Sekretariat: Monika Berger Telefon: 069 3106-2937 Telefax: 069 3106-2470 E-Mail: Monika .Berger@ KlinikumFrankfurt .de
  • 55 Leistungen: Nicht invasive Funktionsdiagnostik ■ EKG . Belastungs-EKG (Fahrrad-Ergometrie), 24-h-Langzeit-EKG ■ Eventrecorder, Kipptisch-Diagnostik ■ 24-h-Blutdruckmessung ■ Ultraschalldiagnostik des Herzens (UKG, Farbdoppler) ■ Streß-Echokardiogramm ■ Transösophagale Echokardiographie ■ Farbcodierte Duplex-Untersuchung der großen Gefäße ■ Doppler-Sonographie der großen Gefäße ■ Lungenfunktionsprüfung ■ Spiroergometrie Invasive Diagnostik und Therapie ■ Rechtsherzkatheteruntersuchung ■ Linksherzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie, Ventrikulographie) ■ Intravaskuläre Ultraschalldiagnostik ■ Intravaskuläre Hämodynamik ■ Myokardbiopsie ■ Koronardilatation (PTCA, Ballondilatation) ■ Stentimplantation, Rotablation ■ Thrombektomie ■ Intraaortale Gegenpulsation (IABP) ■ Transvenöser Verschluss des offenen Foramenovale (PFO) Rhythmologie und Elektrophysiologie ■ Elektrophysiologische Untersuchung ■ Ablative Therapie von Rhythmusstörungen ■ Konventionelle Radiofrequenzablation ■ Komplexe Ablationen unter Zuhilfenahme dreidimensionaler Navigationssysteme (Carto-Merge) ■ Cryoablationen ■ Ablative Therapie des Vorhofflimmerns ■ Interventioneller Vorhofohrverschluss (LAOO) zur Vermeidung von kardialen Embolien (Hirnembolie = Schlaganfall) bei Vorhofflimmern als Alternative zur Marcumar-Behandlung Herzschrittmacher (HSM) und Defibrillator (ICD)-Therapie Eingebaut und kontrolliert werden alle gängigen Herzschritt- macher bzw . Defibrillatoren (Ein-/Zwei-/Dreikammer) einschließlich biventrikuläre Systeme zur kardialen Resynchronisation (CRT) bei chronischer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) . Implantiert werden bei entsprechender Indikation auch Endless-Loop-Recorder zur Dokumentation von seltenen kardialen Ereignissen (Synkope = Bewusstlosigkeit; kurze Schwindelattacken, intermittierend auftretende Herzrhyth- musstörungen u .a .) . Sprechstunden: Privatambulanz (Termine nach Vereinbarung) Monika Berger, Tel . 069 3106-2937
  • 56 ■ Single-Ballon-Enteroskopie zur Untersuchung des Dünndarms ■ Rektoskopie inkl . Behandlung von Hämorrhoiden ■ Koloskopie inkl . Polypektomie, Blutstillung, Stenteinlage sowie Vorsorge-Koloskopie ■ ERCP incl . Papillotomie, Steinextraktion, Dilatation von Stenosen, Stenteinlage, Choldedochoskopie, äußere Gallendrainage (PTD) ■ Langzeit-pH-Metrie ■ Transjuguläre Anlage eines intrahepatischen portosystemischen Stent-Shunt (TIPS) ■ Lebervenenkatheter (Biopsie, Druckmessung) ■ Transjuguläre Varizenembolisation und Embolisation von Pfortaderästen ■ Transarterielle Chemoembolisation von Lebertumoren (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin) Weitere Serviceangebote: ■ Diabetesberatung, Ernährungsberatung ■ Lactosetoleranztest, C13-Atemtest (in Zusammenarbeit mit dem Institut für Laboratoriumsmedizin) ■ Bronchoskopie Der Chefarzt der Abteilung verfügt über die Weiterbildungs- ermächtigung zum Schwerpunkt Gastroenterologie sowie zur Fachkunde Coloskopie . Gemeinsam mit den anderen Chefärzten der Medizinischen Klinik besteht die komplette Weiterbildungsermächtigung für Innere Medizin . Sprechstunden: TIPS-Patienten und prästationäre Patienten: Mo, Di, Do, Fr 11 Uhr – 12 Uhr Privatsprechstunde nach Terrminvereinbarung Ambulante Koloskopie und vorstationäre Gastroskopie: täglich Gastroenterologische Sprechstunde: Do 15 Uhr Endokrinologische Sprechstunde: Di 15 Uhr Sprechstunde Fußambulanz: Do ab 11 Uhr In der Klinik für Innere Medizin 2 werden Patienten mit Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarmes, der Leber, der Gallenwege und der Bauch- speicheldrüse behandelt . Patienten mit Infektionskrank- heiten können auf einer speziell dafür ausgerichteten Infektionsstation betreut und therapiert werden . Einen weiteren Schwerpunkt stellt die Behandlung von Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) dar . Neben der Abklärung von Patienten mit unklaren Krankheits- bildern hat die Abteilung besondere Erfahrung auf dem Gebiet der Behandlung von dekompensierten Leberzirrhosen und deren Komplikationen wie Bauchwassersucht (Aszites) und Varizenblutungen, wobei erforderlichenfalls mit der minimal-invasiven transjugulären Anlage eines intrahepa- tischen portosystemischen Stent-Shunt auch die anspruchs- vollste Methode auf diesem Gebiet zur Anwendung kommt . Unsere Spezialgebiete: ■ Gastroenterologie, diagnostische und interventionelle Endoskopie ■ Hepatologie, interventionelle Verfahren bei portaler Hypertension ■ Diabetologie, Infektiologie ■ Chemotherapie von gastrointestinalen Tumoren ■ Rheumatologische Erkrankungen Funktionsuntersuchungen: Es stehen alle relevanten diagnostischen und inter- ventionellen Verfahren der Gastroenterologie und Hepatologie zur Verfügung: ■ diagnostische und interventionelle Sonographie des Abdomens inkl . Farbdopplersonographie, Punktionen, Drainageneinlage, PEI, HiTT ■ Endosonographie des Ösophagus, des Magens, der Bauchspeicheldrüse, der Gallenwege sowie des Enddarms ■ Gastroskopie inkl . akute Blutstillung, Argonplasma- Koagulation, Varizenbanding, Dilatation von Ösophagusstenosen, Stenteinlage in Ösophagus, Magen oder Duodenum Klinik für Innere Medizin 2 Gastroenterologie, Diabetologie / Endokrinologie, Infektiologie, Allgemeine Innere Medizin Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Klaus Haag Internist, Gastroenterologe, Proktologe, Infektiologe Sekretariat: Christina Schmakowski Telefon: 069 3106-2813 Telefax: 069 3106-3326 E-Mail: Klaus .Haag@ KlinikumFrankfurt .de
  • 57 Das CfNH - Frankfurt (Centrum für Nieren- und Hochdruck- krankheiten) ist ein ärztlich geleitetes medizinisches Versorgungszentrum zur ambulanten und stationären Behandlung von Patienten mit � Nieren- und Hochdruckkrankheiten, � Fettstoffwechselstörungen und � Diabetes mellitus . Das CfNH - Frankfurt mit seiner im Jahr 1992 gegründeten fachinternistisch-nephrologischen Gemeinschaftspraxis, den angegliederten Dialysestationen und den kooperierenden Kliniken ermöglicht eine optimale, direkte Verzahnung ambulanter und stationärer Behandlungen und dadurch eine kontinuierliche, persönliche Versorgung seiner Patienten auf höchstem medizinischen Niveau . Als fachinternistisch- nephrologisches Zentrum in Frankfurt sind wir dazu da, � jederzeit und jedes Problem betreffend Ansprechpartner für unsere Patienten zu sein, � eine an den Erwartungen und den medizinischen Erkenntnissen orientierte Versorgung unserer Patienten sicherzustellen . Wir wollen unseren Patienten aus der Rhein-Main-Region kontinuierlich als bevorzugter Ansprechpartner in der fachin- ternistisch-nephrologischen Behandlung, in der Durchfüh- rung von Blutreinigungs- und Blutaustausch-Verfahren und in der Versorgung nierentransplantierter Patienten dienen . Aus diesem Grund verpflichten wir uns, eine an den Patientener- wartungen und den medizinischen Erkenntnissen orientierte Versorgung unserer Patienten sicherzustellen Unsere Nierenzentren entsprechen den Forderungen laut ISO 9001:2008 mit der Zeichnung „Good Dialysis Practice“ . CfNH Frankfurt Centrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten MVZ GbR Dialyse- und Apherese-Zentrum Klinikum Frankfurt GmbH AnzeigeAnzeige Kontakt Dr. T. Tsobanelis Dr. P. Kurz Ärztliche Leiter CfNH Frankfurt MVZ GbR Eschenheimer Anlage 7 60316 Frankfurt am Main
  • 58 Qualitätsziele Unsere Zielvorgaben sind für � Patienten: Erhöhung der Lebenserwartung chronisch nierenerkrankter Patienten und Verbesserung ihrer Lebensqualität � Mitarbeiter: Bindung von engagierten Mitarbeitern und Förderung der beruflichen Weiterentwicklung � Gesellschaft und Umwelt: Aufrechterhaltung und Verbesserung unseres Behandlungsangebotes und Sicherung von Arbeitsplätzen durch angemessenes wirtschaftliches Handeln einschließlich dem Erhalt unserer Umwelt Leistungsspektrum � Abklärung, Prävention und Therapie aller primären und sekundären Nierenerkrankungen � Modernste Blutreinigungsverfahren (Online-Hämodiafiltration, Peritonealdialyse als CAPD, CCPD, IPD) � Computerunterstützte Online-Überwachung und -Dokumentation aller Dialysebehandlungen � Bluthochdruckdiagnostik und Blutdruckeinstellung � Nephrologische Betreuung (Stoffwechselmonitoring) von Diabetikern � Behandlung von Fettstoffwechselstörungen - alle maschinellen Verfahren zur Blutfettentfernung [Lipidapherese als LDL- oder/und Lp(a)-Apherese] � Alle Aphereseverfahren (Plasmapherese, Immunadsorption, Rheophorese) zur Behandlung neurologischer, hämato-onkologischer, ophthalmologischer, kardiologischer und dermato- logischer Erkrankungen mit entsprechender Indikation � Betreuung transplantierter Patienten bzw . Transplantationsvorbereitung und –nachsorge Sprechstunden: Mo. 9.00-11.00 16.00-18.00 Di. u. Do. 9.00-11.00 14.00-16.00 Fr. 9.00-11.00 13.00-14.00 und nach Vereinbarung Dialysezeiten: Täglich in Früh-, Spät- oder Nachtschicht, Stationäre und ambulante Dialyse, Urlaubsdialyse Centrum für Nieren- und Hochdruckkrankheiten MVZ GbR Dres. med. P. Kurz / T. Tsobanelis Ärztehaus an der Maingau Klinik Eschenheimer Anlage 7 60316 Frankfurt am Main Tel.: 069 979811-81 Fax: 069 979811-82 E-Mail: [email protected] Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Dialyse- und Apherese-Zentrum Gotenstr. 6-8 65929 Frankfurt Tel.: 069 3106-3652 Fax: 069 3106-3653 E-Mail: [email protected]
  • 59 Medikamentöse Tumortherapie: Tumorerkrankungen, die im Körper gestreut haben, sind operativ oft nur sehr schwer und kurzfristig zu behandeln . Sie lassen sich aber oft mittels Medikamenten unter Kontrolle halten oder sogar ausheilen . Zu den zum Einsatz kommenden Mitteln gehören Hormone oder Substanzen, die das Abwehrsystem des Körpers beeinflussen (Zytokine, Antikörper) . Hauptsächlich beinhaltet die medikamentöse Tumortherapie jedoch die Behandlung mit Zytostatika („Chemotherapie“) . Wir bieten alle Chemotherapieformen der modernen Onkologie an, von der gut verträglichen Tablettenbehandlung über die Standard-Infusionstherapie bis hin zur aplasierenden Chemotherapie bei Leukämien . Je nach Therapieform und Patientenbefinden wird die Therapie entweder auf unserer Station oder in der Ambulanz verabreicht . Supportiv- und Palliativtherapie: Bei einem Teil der Tumorpatienten können durch das Tumor- wachstum oder durch die Therapie Beschwerden auftreten, die einer speziellen unterstützenden (suppor tiven) oder lindernden (palliativen) Behandlung bedürfen . Hier zu zählen unter anderem: ■ die Schmerzbehandlung ■ die Ernährungstherapie ■ die Behandlung des Fatigue (Schwäche)-Syndroms ■ die psychoonkologische und soziale Begleitung sowie die fürsorgliche Betreuung des Patienten und der Angehörigen . Dieses stellt eine der wichtigsten Aufgaben des gesamten Teams dar und wird oft durch Berater aus anderen Fachgebieten (Anästhesie, Psychiatrie) ergänzt . Seit diesem Jahr bietet das Klinikum eine eigene Station für Palliativpatienten . Die Klinik für Innere Medizin 3 ist auf Krankheiten des Blutes (Hämatologie) und auf Tumorerkrankungen (Onkologie) spezialisiert . Die Tatsache, dass alle Untersuchungen und notwendig werdenden operativen Eingriffe im Tumorzentrum Frankfurt Höchst (TFH) unter einem Dach erfolgen können, garantiert einen effektiven Austausch der Befunde und damit eine schnelle Diagnostik und Behandlung . Folgende spezialisierte Diagnose- und Behandlungsmethoden führen wir in der KIM 3 durch: Diagnostik: Ultraschalluntersuchungen werden im Funktionsbereich der KIM 3 durchgeführt . Spezielle hämatologisch-onkologische Untersuchungen werden in der Inneren Medizin 3 selbst und in enger Kooperation mit dem Institut für Laboratoriums- medizin, dem Institut für Pathologie und externen Instituten durchgeführt . Neben der Routinediagnostik aus Blut und Knochenmark („Knochenmarkpunktion“) übernimmt die KIM 3 selbst ■ die Knochenmarkpunktion ■ die Gewinnung von Untersuchungsmaterial durch Feinnadel-Aspiration ■ die mikroskopische Untersuchung des gewonnen Materials und ■ die Feinanalyse von Zellen mit Antikörpermarkierung (Durchflußzytometrie) Die Auswertungen erfolgen in Kenntnis aller sonstigen Befunde, was einen erheblichen Vorteil gegenüber der anonymen Befundung in einem diagnostischen Institut bedeutet . Eine weitere Spezialdiagnostik der Abteilung, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Laboratoriumsmedizin, ist die Durchflußzytometrie oder Immunphänotypisierung von Blut- und Lymphzellen . Eine Leukämie oder ein Lym- phom kann man mit der Durchflußzytometrie mit nahezu 100%iger Sicherheit nachweisen oder ausschließen . Klinik für Innere Medizin 3 Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, Pneumologie
  • 60 Vorteile für die Patienten: Es handelt sich meist um Behandlungsprotokolle, in denen die neuesten Medikamente eingesetzt werden . Manchmal ist das jeweilige Medikament sogar nur innerhalb einer Studie verfügbar . Studien garantieren zudem einen hohen Qualitätsstandard, da die Protokolle von einer Gruppe von Experten erstellt und von Gutachtern und Ethikkommissionen überprüft wurden . Es ist erwiesen, dass Behandlungsergebnisse meist am besten sind, wenn die Therapie innerhalb einer Studie erfolgt . Aus den genannten Gründen bieten wir unseren Patienten häufig die Teilnahme an einer Therapiestudie an . Wir haben ein eigenes Studiensekretariat eingerichtet, in dem die Behandlungen überwacht und dokumentiert werden . Die Teilnahme an einer Studie ist selbstverständlich immer ein Angebot, das angenommen oder abgelehnt werden kann . Studien sind auch keine Züge, aus denen man, einmal ein- gestiegen, nicht mehr aussteigen kann . Alle Studien sind durch die Ethikkommission der Landesärztekammer Hessen geprüft und genehmigt worden . Schwerpunkt Pneumologie: Wir vertreten die gesamte klinische Pneumologie mit einem breiten endoskopischen Leistungsspektrum, einschließlich Stent-Implantation, Laser-Therapie, EBUS-Untersuchung und Thorakoskopie . Sowie alle relevanten Funktionsunter- suchungen: Lungenfunktion mit Bodyplethysmographie, Diffusionsmessung, Atemmuskelfunktion, Bronchiale Pro- vokation, Broncholyse Test, Shunt-Messung, Schlaf-Apnoe- Screening und Spiroergometrie . Kooperationen bei der Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen: Die Behandlung von Patienten mit Krebserkrankungen besteht natürlich nicht nur aus der medikamentösen Therapie („Chemotherapie“) . Es ist vielmehr eher die Regel als die Ausnahme, dass Chemotherapie in Kombination mit anderen Therapieverfahren eingesetzt wird . Wir prüfen bei jedem Patienten alle Therapiemöglichkeiten . Es erfolgt eine Diskussion in der Tumorkonferenz, einer wöchentlich tagenden Beratungsrunde mit Einbeziehung aller Fachab- teilungen des Klinikums Frankfurt Höchst sowie von Strah- lentherapeuten und onkologisch tätigen niedergelassenen Ärzten . Wenn eine Kombinationstherapie als Therapie der Wahl erscheint, können im Einzelfall folgende Fachgruppen bzw . spezielle Therapieverfahren in die Behandlung einbe- zogen werden: Chirurgie, unter Einschluss von Spezial- fächern wie Neurochirurgie, Unfallchirurgie, Urologie, Gynäkologie, Augenheilkunde oder Hals-Nasen-Ohrenheil- kunde, Strahlentherapie (Strahlenklinik der Uniklinik Frank- furt, Strahlenklinik Krankenhaus Nordwest, Strahlentherapie Markus-Krankenhaus), Endoskopische Therapiemethoden wie Lasertherapie, Stentimplantation oder Therapie in der KIM 2 Interventionelle radiologische Verfahren zur gezielten „Verödung“ von Tumoren . Therapiestudien: Fast alle Fortschritte in der Behandlung von Krebser- krankungen sind aus der systematischen Planung, Durchführung und Auswertung neuer Behandlungs- methoden in Form von Therapiestudien hervorgegangen . Therapiestudien haben gerade in der Onkologie viele Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs Sekretariat: Anja Nöth Telefon: 069 3106-3320 Telefax: 069 3106-3280 E-Mail: Derigs@ KlinikumFrankfurt .de
  • 61 Anzeige Anzeige
  • 62 Unsere Spezialgebiete: ■ Abklärung komplexer geriatrischer Zustandsbilder mit breit gefächerter Diagnostik (geriatrisches Assessment, internistische Diagnostik) und entsprechender Therapie ■ Herz-Kreislauf-Lungenerkrankungen von geriatrischen Patienten ■ Infekte von Bronchien, Lunge und Harnwegen ■ Hirnleistungsstörungen und Demenz ■ Störungen des Flüssigkeitshaushaltes (Exsikkose) und Mangelernährung ■ Schwindel und Sturzkrankheit ■ Frühstationäre Rehabilitation nach Operationen, Traumata, Schlaganfall u . a . Erkrankungen ■ Palliativmedizinische Behandlung für geriatrische Patienten ■ Störungen des Ganges und der Mobilität ■ Chronische degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates ■ Chronische Ulcerationen bei Durchblutungsstörungen der Beine ■ Stoffwechselneueinstellung bei Diabetes mellitus ■ Abklärung von Gewichtsabnahme und pathologischen Blutbefunden Der Schwerpunkt der Klinik für Innere Medizin 4 liegt in der Akutgeriatrie, d .h . in der Diagnostik und Therapie von älteren Patientinnen und Patienten mit mehreren akuten und chronischen internistischen Erkrankungen . Hierfür steht ein multiprofessionelles geriatrisches Team unter ärztlicher Leitung bereit . Von den fünf Fachärzten (Innere Medizin) haben drei die Zusatzbezeichnung „Geriatrie“, ein Facharzt hat die fakultative Weiterbildung „Internistische Intensivmedizin“ und eine Fachärztin die Zusatzbezeichnung „Palliativmedizin“ . Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik liegt in der geriatrischen Frührehabilitation, d .h . in der fallabschließenden frühstationären Rehabilitation nach Operationen, Traumata, Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen . Ziel der geriatrischen Behandlung ist nicht nur die Therapie der meist multiplen internistischen Erkrankungen, sondern auch die Wiederherstel lung der funktionellen Kapazitäten des Patienten, die ihm eine Rückkehr in das gewohnte häusliche Umfeld ermöglichen und verhindern, dass er zu einem Pflegefall wird . Klinik für Innere Medizin 4 Geriatrie Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Mühlberg Sekretariat: Heike Geyer-Vogel Telefon: 069 3106-2890 Telefax: 069 3106-2546 E-Mail: InnereMedizin4@ KlinikumFrankfurt .de E-Mail: W .Muehlberg@ KlinikumFrankfurt .de
  • 63 Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote: ■ Akupunktur ■ Beratung / Betreuung durch Sozialarbeiter, Entlassungsmanagement ■ Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von Patienten und Angehörigen ■ Zusammenarbeit mit / Kontakt zu Selbsthilfegruppen und ambulanten Diensten ■ Besondere Formen / Konzepte der Betreuung von Sterbenden ■ Diabetiker-Schulung, Diät- und Ernährungsberatung ■ Ergotherapie, Motorisch-Funktionelle Behandlung, Kognitives Training, ADL-Training, Sturzprophylaxe ■ Physiotherapie, Krankengymnastik, Gangschule, Sturzprophylaxe, Atemtherapie, Wirbelsäulengymnastik, Elektrotherapie ■ Logopädie, Stimm- und Sprachtraining, Schlucktraining ■ Physikalische Therapie, Fango, Massage, Lymphdrainage ■ Psychotherapie / Psychosozialdienst / Gedächtnistraining ■ Wundmanagement, Stomatherapie und -beratung ■ Medizinische Fußpflege ■ Versorgung mit Hilfsmitteln / Orthopädietechnik Privatsprechstunde Chefarzt Priv .-Doz . Dr . med . Wolfgang Mühlberg Anmeldung Heike Geyer-Vogel, Tel . 069 3106-2890 Funktionsuntersuchungen: ■ Oberbauch-Sonographie, Farbdoppler der Carotiden und peripheren Gefässe ■ Belastungs-EKG, Ergometrie, Langzeit-EKG und -Blutdruckmessung (zentral) ■ Echokardiographie, Coronarangiographie (zentral) ■ Konventionelle Röntgendiagnostik, Computertomographie, MRT (zentral) ■ Gastroskopie, Coloskopie, ERCP, PEG-Anlage (zentral) ■ Elektroenzephalographie, Elektromyographie, Nervenleitgeschwindigkeit (zentral) ■ Spirometrie, Lungenfunktionsprüfung (zentral)
  • 64 Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Mühlberg Sekretariat: Helga Huf Telefon: 069 3106-3681 Geriatrische Tagesklinik Behandelt werden Patientinnen und Patienten mit allen Formen geriatrischer Erkrankungen (einschl . geriatrischer Frührehabilitation), die keinen stationären Aufenthalt mehr benötigen, aber deren Therapiebedarf nicht durch ausschließlich ambulante Leistungen abgedeckt werden kann . Die Klinik steht mit insgesamt 24 Plätzen montags bis freitags (außer an Feiertagen) zwischen 7 .30 Uhr und 16 Uhr zur Verfügung . Der tägliche Transport erfolgt durch einen Fahrdienst, der die Patienten von Zuhause abholt und nachmittags wieder zurückbringt . Die Patienten erhalten zudem ein warmes Mittagessen . Eine weitere Attraktion ist ein großer Garten, der den Patienten zur Verfügung steht . Spezialgebiete, Funktionsuntersuchungen und medizinisch- pflegerische Leistungsangebote sind mit dem Angebot der Klinik für Innere Medizin 4 identisch . Krankenhausleistung mit Einweisung des Hausarztes in die Tagesklinik . Kontakt über Telefon: 069 3106-2720 oder 069 3106-2890 Übung des räumlichen Wahrnehmens von 2-Dimensional nach 3-Dimensional
  • 65 Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Hans-Georg Höllerhage Sekretariat: Marianne Messner Telefon: 069 3106-2243 Telefax: 069 3106-2071 E-Mail: Neurochirurgie@ KlinikumFrankfurt .de ■ Mikrochirurgie des engen Wirbelkanals (Spinalkanalstenose), auch wirbelsäulenbedingte Schaufensterkrankheit genannt, weil die Gehstrecke schmerzbedingt vermindert ist und der Patient alle paar Meter stehen bleiben muss . ■ Mikrochirurgische Operation des Wirbelgleitens bzw . Gleitwirbels (Spondylolisthesis) ■ Mikrochirurgie von Wirbelsäulen- und Rückenmarksgeschwülsten . ■ operative Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen mit Nerven- und Rückenmarksbeteiligung Schwerpunkt Schädel-Hirn-Chirurgie: ■ navigationsgestützte Mikrochirurgie von Hirntumoren (lange Erfahrung als eine der ersten Kliniken Deutschlands) ■ fluoreszensgestützte Gliomchirurgie (ALA-Verfahren) ■ navigationsgestützte Mikrochirurgie von Hirnblutungen ■ Mikrochirurgie von Hirngefäßerkrankungen wie Aussackungen (Aneurysmen) und Fehlbildungen (Angiomen) ■ operative Behandlung von Schädel-Hirnverletzungen ■ stereotaktische Hirnbiopsien Schwerpunkt Intensivmedizin: ■ moderne, intensivmedizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten in den fünf, unter neurochirurgischer Leitung stehenden Betten auf der interdisziplinären Intensivstation . Mikrochirurgie der peripheren Nerven, vor allem Engpasssyndrome wie Carpaltunnelsyndrom. Nicht-operative Behandlungen: ■ Schmerztherapie, Krankengymnastik ■ bei Bedarf Organisation der Nachbehandlung in Reha-Kliniken Sprechstunden: Ambulante Sprechstunde Di . + Do . 9 Uhr bis 15:30 Uhr und Fr . 9:30 Uhr bis 11 Uhr, jeweils nach Terminvereinbarung, Tel . 069 3106-2240 . Neurochirurgie ist die operative Behandlung des Nerven- systems und der Teile des Körpers, die das Nervensystem schützend umhüllen, also des Gehirns, des Schädels, des Rückenmarks, der Wirbelsäule und der peripheren Nerven . Zu den typischen von Neurochirurgen behandelten Erkrankungen gehören neben Hirntumoren, Hirnblutungen und Hirnverletzungen auch die sehr häufigen Wirbelsäulen- erkrankungen wie der Bandscheibenvorfall und die Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) . Natürlich werden auch Rückenmarks- und Wirbelsäulen- tumore operiert sowie alle Wirbelsäulenverletzungen mit Beteiligung von Nerven oder Rückenmark . Bei den Opera- tionen werden konsequent schonende Techniken wie die Mikrochirurgie eingesetzt, die Operationen durch immer kleinere Wunden ermöglicht (Schlüssellochchirurgie) . Dazu kommen andere Hightech-Verfahren wie die Neuro- navigation . Diese Methode, die in der Klinik für Neurochirur- gie des Klinikums Frankfurt Höchst bereits seit 1995 – als eine der ersten Kliniken Deutschlands – praktiziert wird, ermöglicht es, Hirntumoren mit höchster Präzision durch immer kleinere Schädelöffnun gen bis hinunter zu 1 cm zu operieren . Auf der interdisziplinären Intensivstation werden zudem Betten eigen ständig geführt . Die Klinik für Neuro- chirurgie verfügt in Zusammenarbeit mit den übrigen Instituten und Kliniken des Hauses über alle diagnostischen Möglichkeiten wie MRT, CT, Angiographie und neurophysio- logische Untersuchungsmethoden . Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Klinik für Neurologie sowie der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin im interdisziplinären Neuro-Kopf-Zentrum . Die Schwerpunkte der Klinik für Neurochirurgie sind: Schwerpunkt Wirbelsäulenchirurgie: ■ Mikrochirurgie von Bandscheibenerkrankungen in allen Abschnitten der Wirbelsäule ■ Endoskopische Bandscheibenoperationen ■ Bandscheibenersetzende Implantate und Bandscheiben- prothesen, besonders im Bereich der Halswirbelsäule Klinik für Neurochirurgie
  • 66 Zentrum für ambulante Rehabilitation Das Reha-Zentrum Hofheim ist eine Therapieeinrichtung zur Rehabilitation des Bewegungsapparates bei chronisch/degenerativen Erkrankungen, nach Unfallverletzungen, insbesondere nach Sport- und Arbeitsunfällen, sowie vor und nach operativen Eingriffen. Außerdem bieten wir auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen die Möglichkeit zur ambulanten Rehabilitation. Bei folgenden Indikationen sind Sie bei uns richtig: R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Orthopädische und unfall- chirurgische Erkrankungen n Bandscheibenschäden n Gelenkersatzoperationen n Bänder- und Sehnenrisse n Knochenbrüche n Sportverletzungen (z.B. Muskelverletzungen) n und andere Neurologische Erkrankungen n Schlaganfall n Multiple Sklerose n Parkinson n Hirn- und Rückenmarksverletzungen/ -erkrankungen n und andere Ziel der Therapie ist es, verlorengegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen, Schmerzzustände zu beseitigen und Ausdauerleistungen zu verbessern. Folgende Therapien bieten wir an: n Krankengymnastik n Manuelle Therapie n PNF n Sportphysiotherapie n Schlingentischtherapie n Massage n Bindegewebsmassage n Manuelle Lymphdrainage n Extensionsbehandlung n Elektrotherapie n Fango/Heißluft/Eis n Medizinische Trainingstherapie n Isokinetik (computergestütztes Muskelaufbautraining und Diagnostik) n Triggerpunkttherapie n Nervenmobilisation nach Butler n Skoliosetherapie nach Schroth n Krankengymnastik nach Bobath n Craniosacrale Osteopathie n Akupunktur n Funktionelles Rückentraining R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Bienerstraße 50 • 65719 Hofheim Telefon 06192 / 200 390 • Fax 06192 / 200 39 19 [email protected] • www.reha-hofheim.de
  • 67 Anzeige Zentrum für ambulante Rehabilitation Das Reha-Zentrum Hofheim ist eine Therapieeinrichtung zur Rehabilitation des Bewegungsapparates bei chronisch/degenerativen Erkrankungen, nach Unfallverletzungen, insbesondere nach Sport- und Arbeitsunfällen, sowie vor und nach operativen Eingriffen. Außerdem bieten wir auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen die Möglichkeit zur ambulanten Rehabilitation. Bei folgenden Indikationen sind Sie bei uns richtig: R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Orthopädische und unfall- chirurgische Erkrankungen n Bandscheibenschäden n Gelenkersatzoperationen n Bänder- und Sehnenrisse n Knochenbrüche n Sportverletzungen (z.B. Muskelverletzungen) n und andere Neurologische Erkrankungen n Schlaganfall n Multiple Sklerose n Parkinson n Hirn- und Rückenmarksverletzungen/ -erkrankungen n und andere Ziel der Therapie ist es, verlorengegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen, Schmerzzustände zu beseitigen und Ausdauerleistungen zu verbessern. Folgende Therapien bieten wir an: n Krankengymnastik n Manuelle Therapie n PNF n Sportphysiotherapie n Schlingentischtherapie n Massage n Bindegewebsmassage n Manuelle Lymphdrainage n Extensionsbehandlung n Elektrotherapie n Fango/Heißluft/Eis n Medizinische Trainingstherapie n Isokinetik (computergestütztes Muskelaufbautraining und Diagnostik) n Triggerpunkttherapie n Nervenmobilisation nach Butler n Skoliosetherapie nach Schroth n Krankengymnastik nach Bobath n Craniosacrale Osteopathie n Akupunktur n Funktionelles Rückentraining R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Bienerstraße 50 • 65719 Hofheim Telefon 06192 / 200 390 • Fax 06192 / 200 39 19 [email protected] • www.reha-hofheim.de Anzeige
  • 68 Die Klinik für Neurologie beschäftigt sich mit der allgemeinen Neurologie, d . h . mit allen in der Bevölkerung vorkommenden Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems . Diese umfassen Gefäßerkrankungen wie Schlaganfälle (arterielle Gefäßverschlüsse und Hirnblutungen), Gefäßmissbildungen und Gefäßentzündungen, entzündliche Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems (wie Hirnhaut- und Hirnentzündungen, Multiple Sklerose, Neuroborreliose, Polyradikulitiden), Erkrankungen des peripheren Nervensystems (wie Polyneruopathien), Bewegungsstörungen wie die Parkinson Syndrome, Dystonien, degenerative Erkrankungen wie beispielsweise Formen von Demenzen oder Motoneuronerkrankungen wie die amyotrophe Lateralsklerose, Kopfschmerzsyndrome wie Migräne, Muskelerkrankungen wie z .B . Myasthenia gravis . Bandscheiben- und Rückenerkrankungen gehören ebenso zum Spektrum der Klinik wie Hirnnervenerkrankungen (Schwindel oder Fazialisparese) . Die Klinik verfügt über 64 Betten und eine zertifizierte überregionale Stroke Unit, auf der die neuesten Behandlungsverfahren des Schlaganfalls, wie intravenöse und intraarterielle Thrombolyse sowie kathetergestützte Verfahren zur Wiedereröffnung der hirnversorgenden Gefäße durchgeführt werden . Hierzu steht 365 Tage pro Jahr ein erfahrenes Stroke-Team zur Verfügung, welches mit der neuroradiologischen Abteilung des Hauses zusammenarbeitet (interdisziplinäres Neurovaskuläres Zentrum) . Auf dem Gebiet der Schlaganfälle besteht zudem eine enge Zusammenarbeit mit der hiesigen kardiologischen, neurochirurgischen und gefäßchirurgischen Abteilung . Die Klinik verfügt über eine neuroimmunologische Sprechstunde nach § 116 b zur Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose . Die Behandlung älterer Patienten erfolgt in enger Kooperation mit der Klinik für Innere Medizin 4 (Geriatrie) . Seit dem 1 . Januar 2013 betreut das Ärzteteam der Neurologie am Klinikum Frankfurt Höchst in Kooperation mit den Main-Taunus-Kliniken die Stroke Unit in Hofheim . Diagnostik: ■ Doppler- und Farbduplexsonographie der hirnversorgenden Arterien ■ Elektroenzephalographie ■ Elektroneuro- und -myographie ■ Somatosensorisch evozierte Potentiale ■ Akustisch evozierte Potentiale ■ Visuell evozierte Potentiale ■ Transkranielle Magnetstimulation ■ Vestibularisprüfung ■ Lumbalpunktion ■ Langzeit-EKG-Registrierung Therapie: ■ Akute Therapie des Schlaganfalls durch intravenöse und intraarterielle Thrombolyse sowie kathetergestützte Verfahren zur Wiedereröffnung der hirnversorgenden Gefäße ■ Früh rehabilitative schlaganfallspezifische Behandlung: Stroke Unit; krankengymnastische Behandlung; Ergotherapie und Neurophysiologie mit Hirnleistungstraining; Logopädie; neuropsychologische Diagnostik und Behandlung ■ Immunmodulatorische Therapie bei Patienten mit MS ■ Immunglobuline, Plasmaparese, Immunadsorption bei entzündlichen Erkrankungen (u .a . MS, GBS, etc .) ■ Neurointensivmedizinische Behandlung auf einer neurologisch-neurochirurgischen Intensivstation ■ Neurologisch-neuroradiologische Behandlung von Gefäßverschlüssen, Aneurysmata, Gefäßmissbildungen und Tumoren des Gehirns ■ Medikamentöse und physiotherapeutische Therapie von Bewegungsstörungen ■ Behandlung mit Botulinum-Toxin (Botox) ■ Therapie von Kopfschmerz- und Schwindelerkrankungen Klinik für Neurologie Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Prof. Dr. med. Thorsten Steiner, MME Sekretariat: Tamara Haag Telefon: 069 3106-2932 Telefax: 069 3106-3747 E-Mail: Neurologie@ KlinikumFrankfurt .de
  • 69 Sekretariat: Prof. Dr. med. Thorsten Steiner Privatsprechstunde Tel .: 069 3106-2931 069 3106-2932 Fax: 069 3106-3747 Termine nach Vereinbarung Leitender Oberarzt Dr. med. Oliver Michel Tel .: 069 3106-2944 Oberärztin Cornelie Lang Tel .: 069 3106-2934 Organisation Termine ambulant/stationär: Tel .: 069 3106-2938 Fax: 069 3106-2186 Ambulanz nur auf Überweisung vom Neurologen/Nervenarzt: Tel .: 069 3106-2938 Fax: 069 3106-2186 Neuromuskuläre Ambulanz Zerebrovaskuläre Ambulanz Neuroimmunologische Ambulanz Tel .: 069 3106-2938 Diese Abklärung erfolgt in Zusammenarbeit der Kliniken für Innere Medizin und Kardiologie . Die weitere Therapie umfasst die frühzeitige Rehabilitationsbehandlung (Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie, neuro- psychologische Behandlung) . Gegebenenfalls werden die Patienten auf der interdisziplinären Intensivstation überwacht und behandelt . Nach der Akutphase werden die Patienten im Klinikum Hofheim oder einer Rehabilitationsklinik weiter versorgt . Patienten mit akutem Schlaganfall werden am Klinikum Frankfurt Höchst versorgt, wenn weitergehende Maß- nahmen, wie z .B . eine Thrombektomie (Entfernen eines Gefäßverschluss mittels Katheter) oder operative Maßnahmen erforderlich werden . Die Versorgung am Klinikum Frankfurt Höchst erfolgt im Neurovaskulären Zentrum, das aus den Kliniken für Neurologie, Neuroradiologie (in Kooperation mit der Universitätsklinik Heidelberg), Neurochirurgie sowie der Gefäßchirurgie gebildet wird . Die Weiterversorgung erfolgt je nach Bedarf des Patienten am Klinikum in Frankfurt Höchst oder in Hofheim . Die Main Taunus Kliniken Hofheim und das Klinikum Frankfurt Höchst führen seit dem 1 .1 .2013 die Schlaganfallversorgung in einem gemeinsamen, flächendeckenden Konzept durch . Dieses Projekt läuft unter der Leitung von Prof . Dr . med . Thorsten Steiner, Chefarzt der Stroke Unit am Klinikum Frankfurt Höchst sowie der Main-Taunus-Kliniken am Standort Hofheim . In diesem Konzept sollen alle Patienten mit einem akuten Schlaganfall bedarfsange passt versorgt werden . Im Falle eines akuten Schlaganfalls erhalten Patienten eine intravenöse Therapie mit Medikamenten, die Gefäßverschlüsse aufzulösen können (Thrombolyse) . Diese Therapie wird vor Ort am Klinikum in Hofheim durchgeführt . Die Schlaganfalleinheit in Hofheim verfügt derzeit über vier Betten . Jährlich werden ca . 450 Patienten behandelt und bei ca . 30 systemische Thrombolysen durchgeführt . Hier werden auch alle weiteren Untersuchungen durchgeführt, um die Ursache für einen Schlaganfall zu identifizieren . Die Stroke Unit Hofheim Oberärztin Dr. med. Nathalie Stegemann Tel .: 069 3106-2935 Oberarzt Dr. med. Christian Ludes Tel .: 069 3106-3413 Oberärztin Uta Wächter Tel .: 069 3106-2935 E-Mail: [email protected] .de Intensivstation Tel .: 069 3106-4841 Stroke Unit Tel .: 069 3106-2943 Station D 61 Tel .: 069 3106-2940 Station D 62 Tel .: 069 3106-2943
  • 70 Neurologische Rehabilitation auf Spitzenniveau Gesundwerden und Wohlfühlen in traumhafter Lage Unsere Neurologische Fachklinik ist auf sämtliche neurologische Krankheitsbilder aller Schweregrade ausgerichtet und genießt einen hervorragenden Ruf in der Gesundheitsvorsorge. In unserer Klinik steht der Patient im Mittelpunkt. So erarbei- tet ein kompetentes Team aus Ärzten, Therapeuten und Pfle- gefachkräften gemeinsam mit dem Patienten ein stets an sei- nen Fortschritten orientiertes Therapiekonzept. Unsere Klinik bietet mit 195 stationären Betten die gesamte Bandbreite der neurologischen Rehabilitation von einer großen Frührehabili- tationsabteilung (Phase B akut) inklusive Intermediate-Care- Station über die weiterführende Rehabilitation (Phase C und D) bis hin zu ambulanten Leistungen. Zu den am häufigsten behandelten Erkrankungen zählen: • Schlaganfall • Zustand nach extra- und intrakraniellen Hirngefäßoperationen • Zustand nach diffusen oder lokalen Hirnverletzungen • Hirn- oder Hirnhautentzündung • Durch Unfall bedingte Nerven-, Gehirn- und Rückenmarksverletzungen • Multiple Sklerose • Morbus Parkinson Medical Park Bad Camberg Obertorstraße 100-102 • 65520 Bad Camberg Telefon: 0 64 34 /919-0 • Telefax: 0 64 34 /919-419 [email protected] • www.medicalpark.de Nehmen Sie Kontakt mit uns auf (kostenlose Servicerufnummer): 0 800/8 00 89 00 Anzeige MPBC_210x297mm_RZ.indd 1 23.05.13 09:58
  • 71 Anzeige Anzeige
  • 72 Zentrum für ambulante Rehabilitation Das Reha-Zentrum Hofheim ist eine Therapieeinrichtung zur Rehabilitation des Bewegungsapparates bei chronisch/degenerativen Erkrankungen, nach Unfallverletzungen, insbesondere nach Sport- und Arbeitsunfällen, sowie vor und nach operativen Eingriffen. Außerdem bieten wir auch Patienten mit neurologischen Erkrankungen die Möglichkeit zur ambulanten Rehabilitation. Bei folgenden Indikationen sind Sie bei uns richtig: R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Orthopädische und unfall- chirurgische Erkrankungen n Bandscheibenschäden n Gelenkersatzoperationen n Bänder- und Sehnenrisse n Knochenbrüche n Sportverletzungen (z.B. Muskelverletzungen) n und andere Neurologische Erkrankungen n Schlaganfall n Multiple Sklerose n Parkinson n Hirn- und Rückenmarksverletzungen/ -erkrankungen n und andere Ziel der Therapie ist es, verlorengegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen, Schmerzzustände zu beseitigen und Ausdauerleistungen zu verbessern. Folgende Therapien bieten wir an: n Krankengymnastik n Manuelle Therapie n PNF n Sportphysiotherapie n Schlingentischtherapie n Massage n Bindegewebsmassage n Manuelle Lymphdrainage n Extensionsbehandlung n Elektrotherapie n Fango/Heißluft/Eis n Medizinische Trainingstherapie n Isokinetik (computergestütztes Muskelaufbautraining und Diagnostik) n Triggerpunkttherapie n Nervenmobilisation nach Butler n Skoliosetherapie nach Schroth n Krankengymnastik nach Bobath n Craniosacrale Osteopathie n Akupunktur n Funktionelles Rückentraining R e h a · Z e n t R u m h o f h e i m / t s . G m b h Bienerstraße 50 • 65719 Hofheim Telefon 06192 / 200 390 • Fax 06192 / 200 39 19 [email protected] • www.reha-hofheim.de
  • 73 Der Schwerpunkt Orthopädie bietet das gesamte Spektrum der modernen konservativen und operativen Therapie von Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungs- apparates an . Hierbei stellen die gelenkerhaltenden und, falls notwendig, gelenkersetzenden Operationen (künst- licher Gelenkersatz) einen traditionellen Schwerpunkt der Abteilung dar . Die an die jeweils individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasste Primärimplantation oder Wechseloperation eines künstlichen Gelenkes an Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter oder Hand ist ein zentraler Bereich unserer Klinik . Weitere Schwerpunkte der Klinik bestehen in der Tumororthopädie, der Schulterchirurgie, der Hand- und Fußchirurgie, Rheumaorthopädie sowie in der Kinderorthopädie, die in der Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie der Klinik vertreten ist . Therapieschwerpunkte im Überblick: ■ Endoprothetik, künstlicher Gelenkersatz an Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter und Hand (Oberflächenersatz, Teil- oder Totalersatz des Gelenkes, ggf . Individualprothese, je nach Zerstörungsgrad) ■ Wechseloperationen von Prothesen (insbesondere auch komplexe Revisionen, septische Prothesenwechsel) ■ Gelenkerhaltende Chirurgie (präventive Hüftchirurgie, Korrektur von Extremitätenfehlstellungen zur Prävention der Arthroseprogression) ■ Arthroskopische Chirurgie (Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Schulter, Ellenbogen und Hand) ■ Tumororthopädie (extremitätenerhaltende biologische oder endoprothetische Rekonstruktion) ■ Schulterchirurgie ■ Handchirurgie ■ Fußchirurgie ■ Rheumaorthopädie ■ Kinder- und Neuroorthopädie ■ Physikalische Therapie des Stütz- und Bewegungsapparates Forschung: ■ Entwicklung eines Hüftprothesensystems für komplizierte Wechseloperationen (internationales Entwicklerteam) ■ Minimalinvasive Operationstechnik bei Hüftendoprothesen ■ Optimierung von Knieendoprothesen (deutsch-amerikanische Zusammenarbeit) ■ Studien zur oralen Thromboseprophylaxe ■ Klinische Nachuntersuchungen Sprechstunden: Allgemeine Sprechstunden Dienstag u . Donnerstag 8 Uhr – 11 Uhr Termine: 069 3106-2901 oder -2904 Privatsprechstunden nach Vereinbarung Termine: 069 3106-2902 Schultersprechstunde: Mittwochs 9 Uhr – 11 Uhr Termine: 069 3106–2901 Kindersprechstunde: Montag 8 Uhr – 12 Uhr Freitag 7 Uhr – 12 Uhr Termine nur nach Vereinbarung: 069 3106-2904 Notfallambulanz: ZNA (Zentrale Notaufnahme) Telefon: 069 3106-4600 Überweisung in die Kassensprechstunde nur durch niedergelassene Orthopäden oder Chirurgen . Kinder bis zum vollendeten 6 . Lebensjahr Überweisung durch den Kinderarzt, ab dem 6 . Lebensjahr durch einen Orthopäden oder Chirurgen . Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Schwerpunkt Orthopädie Kontakt Leitung des Schwerpunktes Orthopädie Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke Sekretariat: Miriam Weihs Telefon: 069 3106-2902 Telefax: 069 3106-3628 E-Mail: Orthopaedie@ KlinikumFrankfurt .de
  • 74 Kontakt Leitung des Schwerpunktes Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Chefarzt Dr. med. Harald Hake Sekretariat: Claudia Dittmann Telefon: 069 3106-2874 Telefax: 069 3106-2493 E-Mail: Unfallchirurgie@ KlinikumFrankfurt .de Unsere Sprechstunden: Privatsprechstunde + Sportmedizinische Sprechstunden: Anmeldung: 069 3106-2874 täglich 14 Uhr bis 15 Uhr mit telefonischer Voranmeldung, Überweisung vom Chirurgen/Orthopäden Sprechstunden in der ZNA: Anmeldung: 069 3106-4600 ■ D-Arzt: Montag, Mittwoch, Donnerstag 9 Uhr bis 11 Uhr ■ Handchirurgische Sprechstunde: Dienstag, Freitag 8 .30 Uhr bis 11 Uhr ■ Schultersprechstunde: Dienstag, Donnerstag 13 Uhr bis 15 Uhr Unfallchirurgisches Aufnahmezentrum in der ZNA: Anmeldung: 069 3106-3232 täglich 9 Uhr bis 13 Uhr Unsere Spezialgebiete: Becken- und Wirbelsäulenchirurgie: ■ minimal-invasive und offene computerassistierte Wirbelsäulenchirurgie nach Unfällen, bei Infektionen und Tumorerkrankungen ■ Vertebro- und Kyphoplastie ■ operative Versorgung von Becken- und Acetabulumfrakturen Prothetik: ■ prothetischer Ersatz nach Gelenkverletzungen (Schulter, Hüfte, Knie) Handchirurgie: ■ Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen der Hand ■ arthroskopische und plastisch-rekonstruktive Chirurgie ■ ambulante Operationen Schulterchirurgie: ■ arthroskopische und offene Schulteroperationen ■ akute und chronisch-degenerative Schulterbeschwerden ■ ambulante Operationen Sporttraumatologie: ■ arthroskopische Gelenkoperationen (Schulter, Knie, Sprunggelenk und Ellenbogen) mit Kreuzbandchirurgie und komplexen Gelenkverletzungen ■ akute und chronische Beschwerden des Bewegungsapparates ■ degenerative Gelenkerkrankungen ■ ambulante Operationen Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Schwerpunkt Unfallchirurgie und Sporttraumatologie Der Schwerpunkt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie einschließlich Handchirurgie, umfasst das gesamte klinische Spektrum einer modernen Versorgung aller Verletzungen des Bewegungsapparates mit: ■ Minimal-invasiver Versorgung von Gelenkverletzungen, computerassistierten Wirbelsäulen- und Beckenchirur- gie, arthroskopische Gelenkoperationen, prothetischem Ersatz nach Gelenkverletzungen, Tumorchirurgie des Knochens und Stabilisierung pathologischer Frakturen Die zentrale interdisziplinäre Notaufnahme (ZNA) mit Schockraum- und Polytrauma-Management (Schwerpunktversorgung von Mehrfachverletzten im Klinikum der Maximalversorgung), beinhaltet das gesamte klinische Spektrum eines modernen Trauma- centers (zertifiziertes überregionales Traumazentrum/DGU) sowie das Verletzungsartenverfahren der Gewerblichen Berufsgenossenschaften (VAV; § 6)
  • 75 Klinische Schwerpunkte: ■ klinische Orthesen und Bandagen ■ Kompressionstherapie bei Lymphödem ■ Kompressionsstrümpfe bei Beinvenenerkrankungen ■ Verbrennungsbandagen ■ Kinderorthopädie, funktionelle Orthetik ■ sensomotorische Einlagen ■ funktionelle Elektrostimulation ■ moderne Korsette und Miederversorgungen ■ Diabetische Fußversorgungen, Einlagenversorgungen ■ Rehabilitation mit Beinprothesen ■ Funktionelle Elektrostimulation zur Fallfußbehandlung Forschung: ■ Entwicklung von Orthesensystemen Die technische Orthopädie im Hause des Klinikums Frankfurt Höchst ist spezialisiert auf die Versorgung mit Hilfsmitteln bei operativer und konservativer Behandlung . Ein Team von erfahrenen Fachkräften steht den Ärzten und Therapeuten mit dem Ziel einer hochqualifizierten und Patientenver- sorgung zur Seite . In Zusammenarbeit mit den Fachbereichen werden individuelle Lösungen für die unterschiedlichsten Anforderungen entwickelt . Kurze Wege ermöglichen eine effiziente Betreuung der verschiedenen Sprechstunden und Fachbereiche . Technische Orthopädie Anzeige Handwerkliche Tradition verbunden mit modernster Technik - im Dienste unserer großen und klein(st)en Patienten Orthopädietechnik Rhein-Main im Klinikum Frankfurt/Höchst Gotenstraße 6 65929 Frankfurt/Höchst Tel.: 069/314066-0
  • 76 Rund um die Uhr für Sie da! In der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Frankfurt Höchst steht rund um die Uhr ein erfahrenes medizi- nisches Team zur Versorgung von Unfallverletzten und Patienten mit akuten chirurgischen und internistischen Erkrankungen bereit . Umfassende diagnostische Einrichtungen im Schockraum ermöglichen eine unver- zügliche Behandlung lebensgefährlicher Verletzungen . Etwa 34 .000 Patienten kommen jedes Jahr in die Notauf- nahme des Klinikums Frankfurt Höchst . Sie kommen mit dem Rettungshubschrauber oder Notarztwagen, auf Einweisung eines Arztes oder nach eigener Entscheidung . Die Zentrale Notaufnahme ist eine interdisziplinäre Einrichtung . Es sind Spezialisten aus den verschiedenen Fachrichtungen jederzeit vor Ort . Ihnen stehen weitere Fachärzte aller Klinken im Haus sowie ein Team speziell ausgebildeter Pflegekräfte zur Seite . Das Klinikum Frankfurt Höchst wurde durch die zustän- dige Fachgesellschaft als überregionales Traumazentrum zertifiziert, weil es die Anforderungen an die Versorgung schwerstverletzter Patienten auf höchster Stufe erfüllt . Die unter kardiologischer Leitung stehende Chest Pain Unit/CPU (Brustschmerzeinheit) für kardiologische Notfälle mit vier Betten ist organisatorisch in die ZNA eingegeliedert . Diese ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie/Herz- und Kreislaufforschung e .V . zertifiziert worden . Behandlungsablauf Wir behandeln unsere Patienten nach Dringlichkeit und bitten Sie um Verständnis, wenn später eingetroffene Patienten vor Ihnen aufgerufen und behandelt werden . Wir bemühen uns, die Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten und bitten um Verständnis, wenn es doch einmal etwas länger dauern sollte . Absoluten Vorrang haben Notarzteinweisungen oder Patientinnen und Patienten, die mit dem Rettungsdienst eingeliefert werden . Nach der Untersuchung, Diagnostik und Ersttherapie wird der Patient entweder mit einer Therapieempfehlung nach Hause entlassen, um die weitere Behandlung bei seinem Hausarzt oder einem Facharzt fortzusetzen oder es erfolgt die stationäre Aufnahme . Die Zentrale Notaufnahme ist 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr für Eil- und Notfälle besetzt . Telefon: 069 3106-4600 Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) Kontakt Leitung der Notaufnahme Chefarzt Dr. med. Peter-Friedrich Petersen Telefon: 069 3106-2251 E-Mail: Peter .Petersen@ KlinikumFrankfurt .de Spezialsprechstunden in der ZNA Im Bereich der ZNA werden Spezialsprechstunden angeboten . Für geplante operative Eingriffe oder Konsultationen werden für die Spezialsprechstunden Überweisungen vom Chirurgen oder Orthopäden benötigt . Telefon: 069 3106-3232 Mo. - Fr.: 9 Uhr bis 14 Uhr
  • 77 Klinik für Urologie Operative und Konservative Urologie, Urologische Onkologie, Kinderurologie In der Klinik für Urologie des Klinikums Frankfurt Höchst wird das gesamte Spektrum der Urologie in Prävention, Diagnostik, konservativer und operativer Therapie sowie Nachsorge abgedeckt . Seit über fünf Jahren setzt die Klinik - als damals eine der ersten Kliniken in Deutschland - ein Lasergerät ein, das neben der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, kurz: BPH) auch für die Steinzertrümmerung verwendet wird: den Holmium-Laser . Die operative Behandlung der Prostata mit dem Holmium- Laser stellt inzwischen eine nachgewiesen schonende Alter- native zu bisherigen Standardtherapieverfahren dar . Was im Schwerpunkte Große, zum Teil organerhaltende, gewebeschonende Tumorchirurgie: ■ Tumornephrektomie ■ Organerhaltende Nierentumorentfernung ■ Blasenentfernung (Cystektomie) mit kontinentem Blasenersatz bei Mann und Frau bzw . nicht-kontinente Harnableitung ■ Potenzerhaltende radikale Prostataentfernung beim Prostatakrebs ■ Modifizierte und radikale retroperitoneale nerven- schonende Lymphadenektomie beim Hodentumor Kinderurologie (vor allem plastische wie- derherstellende Operationen) ■ Hypospadiekorrekturen ■ Antirefluxplastik und Harnleiterneueinpflanzung bei Refluxerkrankungen ■ Nierenbeckenplastik ■ Nierenteilentfernung ■ Endokopische Ureterocelenschlitzung ■ Resektion von Harnröhrenklappen ■ Leistenhoden ■ Phimosen ■ Hodenhochstand Klinikum Frankfurt Höchst bereits Alltag ist, wird mittlerweile auch als so genannte 1A-Empfehlung in den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie als zu bevorzugendes Therapieverfahren bei der großen Prostata-OP empfohlen . Die nachgewiesenen Vorteile im Vergleich zu den bisherigen Verfahren sind vor allem ein deutlich geringeres Blutungs- risiko, geringe Katheterzeiten und kürzere Krankenhausauf- enthalte . Mehr als 1 .000 Holmium-Laser-Eingriffe wurden seitdem allein an der Prostata vorgenommen . Der Holmium-Laser wird auch bei der Steintherapie einge- setzt und kam hier bei über 200 Steinzertrümmerungen erfolgreich zur Anwendung .
  • 78 Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Dr. med. Walter Ohlig Sekretariat: Siegrun Quanz Telefon: 069 3106-2834 Telefax: 069 3106-2477 E-Mail: Siegrun .Quanz@ KlinikumFrankfurt .de E-Mail: Walter .Ohlig@ KlinikumFrankfurt .de Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion Plastische Genitalchirurgie: ■ Korrektur der idiopathischen Penisdeviation ■ Korrektur der Induratio penis plastica ■ Implantation von Penisprothesen Konservative und chirurgische Therapie der Inkontinenz: ■ Etablierung einer suffizienten medikamentösen Therapie ■ Urodynamik ■ Tension free vaginal tape (transobturatorisch O-TVT) ■ Botulinumtoxinunterspritzung Steintherapie mit schonender Steinzertrümmerung: ■ Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) ■ Ureteroskopische Steinentfernung ggf . mit Laserlithotripsie (flexible Ureteroskopie) ■ Perkutane Nierensteinentfernung Chemotherapie bei urologischen Tumoren ■ bei Hodentumoren ■ bei Blasenkarzinomen ■ bei Prostatakarzinomen Endourologie ■ Transurethrale Blasentumorresektion ■ Transurethrale Resektion der Prostata ■ Holmiumlaserenukleation der Prostata (HoLEP – mit Gewinnung von Gewebe zur pathologischen Untersuchung) ■ Holmiumlaserresektion ■ Ureteroskopie mit Steinbehandlung (Laserlithotripsie) ■ Perkutane Nephrolitholapaxie ■ Behandlung von Harnröhrenengen Behandlung von Nierenzysten ■ Offene Nierenzystenabtragung ■ Nierenzystenpunktion „kleine Urologie“ ■ Zirkumzision (Beschneidung) ■ Sterilisation (Vasektomie) ■ Behandlung von Wasserbrüchen des Hodens bzw . Nebenhodenzysten (Hydrozele/Spermatozele) ■ Leistenbruchoperationen ■ Behandlung der Varikozele testis (Verödung in Lokalanästhesie bzw . Gefäßunterbindung in Narkose) Infertilitätsdiagnostik Sprechstunden Tel .: 069 3106-2834 ■ Privatsprechstunde nach telefonischer Terminvereinbarung ■ Kinderurologische Sprechstunde nach telefonischer Terminvereinbarung ■ Tumorsprechstunde nach telefonischer Terminvereinbarung
  • 79 Anzeige Viel drin für Ihre Gesundheit Das Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main e .V . ist ein Netzwerk von spezialisierten, stationär und ambulant tätigen Medizinern sowie medizinischen Einrichtungen/Dienstleistern im Rhein-Main-Gebiet, die in ausgewählten medizinischen Schwerpunkten besonders eng zusammenarbeiten . Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheit in der Region Rhein-Main durch die Ver- netzung der Vereinsmitglieder aus den verschiedenen Sektoren, wie aus den Bereichen der niedergelassenen Ärzte und Zahnärzte, der medizinischen Wissenschaft und Wirtschaft, sowie aus den Bereichen der Kostenträger, wie den gesetzlichen Krankenkassen, den Privatkassen, der Rehabilitation und Pflege sowie der medizinischen Dienstleister . Für Patientinnen und Patienten garantiert das dichte Netzwerk aus medizinischen Experten Verlässlichkeit und umfassende Kompetenz, die Sicherstellung einer zielführenden Diagnostik und einer zwischen den Leistungserbringern abgestimmten Therapie sowie persönliche Zuwendung durch Kontinuität der Ansprechpartner . Kooperationsfelder bestehen bereits in den Bereichen Sportmedizin, Gefäßmedizin, Kardiologie, Brusterkran- kungen, Kinder und Jugendliche, gynäkologische Karzinome, chronische Rücken- und Gelenkschmerzen, Schlaganfall: Prävention, Diagnostik, Therapie und Elektrophysiologie bei Herzrythmusstörungen . Partner des Gesundheitsnetzwerks Rhein-Main e.V. sind u.a.: � Klinikum Frankfurt Höchst (vertreten durch die Geschäftsführung und verschiedene Chefärzte/Abteilungen) � Gesundheitszentrum Kelkheim (Dr . med . Wolfgang Drossard, Dr . med . Markus Thomas-Morr, Dr . med . Matthias Bonczkowitz, Dr . med . Rainer Jokisch, Physiotherapie Feuerbach) � Gemeinschaftspraxis Radiologie-Nuklearmedizin Mainzer Landstrasse, Frankfurt � GNEF Gesundheitsnetz Frankfurt � OT Weitner/OT Rhein-Main � Physikalisches Therapiezentrum Höchst (PTZ) � Frankfurter Amt für Gesundheit � Gesundheitsamt Main-Taunus-Kreis � Labormedizin Hofheim � Burg Apotheke Königstein Vertreter von Sanofi Aventis, der DAK Gesundheit, der Selbsthilfekontaktstelle Frankfurt am Main sowie Chefärzte und weitere Experten unterstützen das Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main im Beirat . Mehr Informationen: www.gesund-rhein-main.de
  • 80 Unsere Klinik befasst sich mit der Diagnostik und Therapie psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und ermöglicht durch die Zugehörigkeit zu einem Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe die Einbeziehung nahezu aller medizinischer Fachdisziplinen . Die gemeindenahe Konzeption sichert eine größtmögliche Kontinuität unserer Therapie . Es bestehen fünf vollstationäre Behandlungsein- heiten mit zusammen 106 Betten und eine Tagesklinik mit 20 Plätzen und eine Institutsanbulanz . Wir gewährleisten die stationäre, tages-klinische und ambulante fachpsychiat- rischeund psychotherapeutische Akut- und Vollversorgung Erwachsener (ca . 1 .500 Aufnahmen pro Jahr) . Die Klinik ist akademisches Lehrkrankenhaus der J . W . Goethe – Universität Frankfurt und bildet Studentinnen und Studenten sowie angehende Fachärztinnen und Fachärzte sowie Psychologische Psychotherapeuten aus . Die Behandlungsteams bestehen aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Pflegekräften, Ergo- und Kunsttherapeutinnen und –therapeuten, Sozialarbeiterinnen sowie Sozialarbeitern und Bewegungstherapeutinnen, die neben der klinisch-psychiatrischen Grundorientierung unterschiedliche psychotherapeutische Ausrichtungen in die gemeinsame Arbeit einbringen: tiefenpsychologisch, analytisch, verhaltenstherapeutisch, familiendynamisch . Behandlungen und Schwerpunkte: Die individuelle Therapie erfolgt patientenorientiert nach einem integrativen Behandlungskonzept unter Berücksichti- gung von biologisch-somatischen, psychodynamischen, tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutischen und sozialen Aspekten . Die Behandlungsziele variieren von Krisenintervention über Krankheits-Rekompensation und Heilung bis zur Persönlichkeitsentwicklung im Sinne der Individuation, sofern sie zu ihrer Realisierung der beson- deren Mittel der vollstationären Behandlung bedürfen . Zur Anwendung kommen in jeweils individueller Kombination Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Pharmakotherapie, pflegerische Betreuung, Kunst- und Ergotherapie unter besonderer Berücksichtigung kreativer Verfahren (z .B . Mal- therapie, Computermalen und Bildhauerei) . Hinzu kommen weitere Projektarbeiten, Sozio- und Millieutherapie, Bewegungs-, Tanztherapie und Krankengymnastik sowie Angehörigenarbeit in Einzel- und Gruppenangeboten . Darüber hinaus werden Anwendungen aus der Physika- lischen Therapie einbezogen wie Massagen, Fangopa- ckungen, Stangerbäder, Vierzellenbäder, Medizinische Bäder, Lymphdrainagen und Kneippsche Therapien . Weitere Schwerpunkte stellen psychotherapeutische Therapieansätze bei Psychosekranken, Borderline- Störungen, neurotisch und psychosomatisch Erkrankten sowie reaktiven Krisenzuständen dar . Ferner werden spezielle Ansätze in der qualifizierten Entgiftung und Motivationsarbeit Suchtkranker angeboten . Besondere Angebote sind die psychoonkologische Behandlung psychischer Belastungen und Störungen bei bestehen- der Karzinomerkrankung sowie Mutter- (oder Vater-) Kind Behandlungen bei postpartalen Störungen wie z .B . Wochen- bettdepressionen . Die Klinik ist beteiligt bei den Zentren- bildungen am Klinikum Frankfurt Höchst (z .B . Onkologisches Zentrum, Brustkrebszentrum, Zentrum für integrative Pädiatrie, Zentrum für Altersmedizin, Wirbelsäulenzentrum) . Nachsorge: Die Klinik ist in ein Netz nachstationärer Behandlungs- und Rehabilitationsangebote eingebunden, somit kann die Nach- sorge im Gesamtbehandlungsplan für die Patientinnen und Patienten individuell vorbereitet werden . Hierzu nutzen wir neben der Psychiatrischen Institutsambulanz viele ambu- lante, teil- und vollstationäre außerklinische Angebote, z .B . niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Fachärztinnen und Fachärzte, Psychologinnen und Psychologen, Beratungs- stellen, Übergangswohnheime und weitere Behandlungs- und Betreuungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Stadt Frankfurt am Main . Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Michael Grube Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie - Forensische Psychiatrie - Psychoanalyse Sekretariat: Eugenie Boike Telefon: 069 3106-2923 Telefax: 069 3106-3067 E-Mail: Psychiatrie@ KlinikumFrankfurt .de Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie – Psychosomatik
  • 81 Behandlungen und Schwerpunkte: Teilstationär behandelte Patientinnen und Patienten über- nachten zu Hause und befinden sich werktags zwischen 8 und 16 Uhr zur Behandlung in unserer Einrichtung . Die individuelle Behandlung erfolgt Patienten- orientiert nach einem integrativen Krankheitskonzept unter Berücksichtigung von psychodynamischen, tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutischen, biologisch-somatischen und sozialen Aspekten . Zu den Behandlungsformen gehören Krisenintervention und Rekompensation . Behandelt werden neurotisch und psychosomatisch Erkrankte sowie Patientinnen und Patienten mit Persönlichkeitsstörungen und Psychosen . Zur Anwendung kommen in jeweils individueller Kombi- nation Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Pharmako- therapie, pflegerische Betreuung und Ergotherapie unter besonderer Berücksichtigung kreativer Verfahren (z . B . Maltherapie, Computermalen und Bildhauerei) . Hinzu kommen weitere Projektarbeiten, Sozio- und Milieu- therapie, Bewegungs-, Tanztherapie und Krankengymnastik sowie Angehörigenarbeit in Einzel- und Gruppenangeboten . Weitere Schwerpunkte stellen psychotherapeutische Therapieansätze bei Psychosekranken, Borderline- Störungen, neurotisch und psychosomatisch Erkrankten, wie Karzinompatienten sowie reaktiven Krisenzuständen dar . Unsere Tagesklinik unter Leitung von Chefarzt PD Dr . med . habil . Michael Grube befasst sich mit der Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen und ermöglicht durch die Zugehörigkeit zu einem Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe die Einbeziehung nahezu aller medizinischer Fachdisziplinen . Die gemeindenahe Konzeption sichert eine größtmögliche Kontinuität unserer Therapie . Die Tagesklinik mit 20 Plätzen und ca . 400 Auf- nahmen pro Jahr bietet enge Kooperationsmöglichkeiten mit dem vollstationären Bereich der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie – Psychosomatik sowie mit der hiesigen Institutsambulanz . Wir beteiligen uns an der fachpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Vollversorgung Erwachsener, gehören zu einem akademischen Lehrkrankenhaus der J . W . Goethe – Universität Frankfurt und bilden ange- hende Ärzte und Fachärzte sowie Psychologische Psychotherapeuten aus . Im Behandlungsteam sind MitarbeiterInnen aus dem ärztlichen und psychologischen Dienst sowie Pflege, Kunst- und Ergotherapie, Sozialarbeit und Bewegungs- therapie vertreten . Neben der klinisch-psychiatrischen Grundorientierung bringen die Mitarbeiter verschiedener Ausrichtungen in die gemeinsame Arbeit ein: tiefenpsychologische, analytische, verhaltens- und soziotherapeutische Ansätze . Kontakt Leitung der Klinik Chefarzt Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Michael Grube Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie - Forensische Psychiatrie - Psychoanalyse Telefon: 069 3106-3190 069 3106-2797 Tagesklinik für Psychiatrie und Psychotherapie – Psychosomatik
  • 82 Psychiatrische Institutsambulanz Unsere psychiatrische Institutsambulanz, unter Leitung von Chefarzt PD Dr . med . habil . Michael Grube, ermöglicht die ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Betreuung schwerer psychisch Erkrankter . Sie kann sich an stationäre oder tagesklinische Behandlungen anschließen und dient dann der Weiterverfolgung bestimmter therapeutischer Ziele und der Sicherung des Behandlungserfolges . In manchen Fällen ersetzt die Behandlung in der Institutsambulanz auch eine stationäre Behandlung . Die psychiatrische Institutsambulanz bietet ebenso wie der vollstationäre und tagesklinische Bereich ein multiprofessio- nelles Team mit Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Pflegekräften, Ergo- und Kunstherapeutinnen und -therapeuten, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern und Bewegungstherapeutinnen . In der psychiatrischen Institutsambulanz werden pro Quartal circa 500 Patienten versorgt . Die meisten von ihnen erhal- ten eine intensivere, oft kontinuierliche Behandlung . Behandlungen und Schwerpunkte Entsprechend ihres spezifischen Auftrags werden in der psychiatrischen Institutsambulanz vor allem Patienten mit chronischen und rezidivierenden psychischen Erkran- kungen behandelt, dazu gehören insbesondere Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, manisch-depressive und schwere depressive Erkrankungen, ausgeprägte Persönlichkeitsstörungen und komplizierte gerontopsychiatrische Krankheitsbilder . Die Behandlung erfolgt nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten, stets wird versucht, die biologische, psychologische und soziale Ebene gemeinsam einzube- ziehen . Eine möglichst genau dem jeweiligen Zustand des Patienten angepasste Psychopharmakatherapie ist die Regel, ebenso eine stützende psychotherapeutische Begleitung im Einzel kontakt . Daneben gibt es auch spezifischere psychotherapeutische Ange bote sowohl in Einzel- als auch in Gruppen therapie . Die psychiatrische Institutsambulanz weist ein breites Angebot an spezifischen Gruppentherapien auf; so gibt es spezielle ärztlich geleitete Gruppen für schizophren Erkrankte, für manisch-depressiv Erkrankte, für endogen depressiv Erkrankte, für bestimmte Persönlichkeitsgestörte und für Angehörige von schizophren Erkrankten . Weiterhin existiert eine psychologisch geleitete Gruppe für spezifische Probleme von schizo phren Erkrankten, und es gibt pflege- rische alltagsbezogene Gruppenaktivitäten . Darüber hinaus ist der Einbezug ambulanter ergo- und kunsttherapeutischen Behandlung möglich . Der Sozialdienst der psychiatrischen Institutsambulanz betreut die Patienten in Fragen insbesondere zur sozialen Reintegration . Die psychiatrische Institutsambulanz arbeitet mit komplementären Einrichtungen eng zusammen . Eine aufsuchende Behandlung zu Hause ist in besonderen Fällen möglich . Für die Diagnostik stehen der Institutsambulanz grundsätz- lich alle medizinisch-psychologischen Möglichkeiten des Krankenhauses zur Verfügung . Anmeldung Ambulanz: Telefon: 069 3106-3292 Telefax: 069 3106-3290
  • 83 Kurze Bearbeitungszeiten durch: ■ modernste Laborstraße und Laborausstattung, ■ Rohrpost von der interdisziplinären zentralen Notaufnahme bzw . Intensivstation, ■ schnelle Befundübermittlung auf die Bildschirme der Stationen . ■ Kooperationen in Bereichen v . Spezialdiagnostik Beratungsleistungen/Zentralfunktionen: ■ Infektiologische Beratung auf den Stationen mit besonderer Berücksichtigung der Antibiotikatherapie ■ Transfusionsmedizinische Organisation, Beratung und Qualitätssicherung ■ Durchführung der Eigenblutspende für die Patientinnen und Patienten vor allem der Orthopädischen Klinik ■ Organisation und Unterstützung der Klinikhygiene ■ Verantwortung und Unterstützung der Durchführung von „Point of Care“- Bestimmungen im gesamten Klinikum Das Institut hat überregionale Referenzfunktionen für Organisations- und Automatisierungsverfahren und ist Partner des Verbundes „Labor Rhein-Main“, ein Gemein- schaftsunternehmen des Klinikums Frankfurt Höchst und Labor Berlin . Das Institut für Laboratoriumsmedizin des Klinikums Frankfurt Höchst verantwortet die zentrale Versorgung und fachärztliche Betreuung des Klinikums mit labordiag- nostischen Leistungen in Routine- und Notfalldiagnostik . Hierbei ist die gesamte Palette der Labordiagnostik mit allen Teilgebieten integriert und die fachärztliche Kompetenz (Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, Infektionsepide- miologie, Transfusionswesen, Krankenhaushygiene) stets verfügbar . Analysenverfahren/Spezialbereiche: ■ Klinische Chemie, Gerinnung ■ Hormone, Medikamente ■ Tumormarker, Autoimmundiagnostik ■ Hämatologie, Durchflußzytometrie ■ Mikrobiologie, Infektionsserologie ■ Immunhämatologie, Blutdepot ■ Eigenblutspende-Abteilung Qualitätskriterien: ■ Hoher Qualitätsstandard durch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter . ■ Besondere Eignung der Analysenverfahren auch für kleinste Materialmengen ■ Akkreditierung nach DIN EN ISO 15189 und 22870 (DAkkS; Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH) für alle Bereiche des Instituts (inkl . POCT) Institut für Laboratoriumsmedizin Klinische Chemie, Mikrobiologie, Transfusionsserologie Kontakt Leitung des Instituts (Kollegialsystem) Leitende Ärzte: Dr. med. Oliver Colhoun Dr. med. Jörg Schulze Dr. med. Heiko Wogawa Sekretariat Dagmar Abendroth Andrea Frey Telefon: 069 3106-2836 Telefax: 069 3106-2445 E-Mail: Laboratoriumsmedizin@ KlinikumFrankfurt .de
  • 84 Sonderverfahren in Kooperation mit dem Institut für Pathologie des Klinikums Darmstadt ■ Immunhistochemische und molekularpathologische Sonderverfahren zur Charakterisierung von Tumoren (Polymernasekettenreaktion (PCR), Fluoreszenz-in-situ Hybridisierung (FISH) ■ PCR-Untersuchungen zur Erregerdiagnostik an Formalin-fixierten und in Paraffin eingebetteten Geweben (beispielsweise Mykobakteriosen, Zytome-galieviren, humane Papillomaviren, Herpes simplex und andere) Spezielle Sonderverfahren ■ Bei Mammakarzinomen prädiktive und prognostische Faktoren wie Hormonrezeptorstatus, HER2/neu-Status (Immunhistochemie, FISH und CISH, Proliferationsrate (MIB-1)) . Außerdem wird an Frischmatrial der FEMTELLE® uPA/PAI-1 ELISA-Test angeboten . ■ Nachweis von Mutationen im KRAS-Gen mittels PCR als prädiktiver Marker für eine Anti-EGFR- Antikörpertherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms ■ UroVysion-FISH-Test zum Nachweis von Aneusomien in Urothelien aus Urin, Harnblasenspülflüssigkeit und Nierenbeckenspülflüssigkeit zur Verbesserung der Aussagekraft der Urinzytologie bei Verdacht auf ein Urothelkarzinom Zertifizierung Zertifizierung nach den strengen Standards der Eusoma (Europäischen Gesellschaft für Brustkunde) im Bereich Brustkrebs Das Fach „Pathologie“ beschäftigt sich mit den krankhaften Lebensvorgängen (Ursachen und Entwicklungen) . Es stützt sich dabei auf histologische, zytologische und molekulare Gewebsveränderungen . Das Institut für Pathologie des Klinikums Frankfurt Höchst ist ein modern ausgestattetes und leistungsstarkes Institut, das die pathologische Diagnostik der Kliniken sicherstellt . Am Institut werden – in Kooperation mit dem Institut für Pathologie des Klinikums Darmstadt – alle gängigen Untersuchungen von Gewebeproben und Zellpräparaten durchgeführt . Untersuchungsleistungen Histologie Feingewebliche Untersuchungen ■ Operationspräparate ■ Biopsieproben ( z .B . Haut, Magen, Darm, Prostata, Bronchialschleimhaut) ■ Intraoperative Schnellschnittdiagnostik Cytologie Mikroskopische Untersuchung von Einzelzellen in Abstrichen und Körperflüssigkeiten: ■ Punktionsmaterial (z .B . Schilddrüse, Brustdrüse, Bronchialsekret, Sputum, Ergüsse) ■ Urincytologie Abteilungsleitung Oberärztin Dr. med. Petra Hödl Sekretariat: Andrea Gersbach Telefon: 069 3106-2785 oder -2342 E-Mail: Petra .Hoedl@ KlinikumFrankfurt .de E-Mail: Pathologie@ KlinikumFrankfurt .de Institut für Pathologie Kontakt Leitung des Instituts Chefarzt Prof. Dr. med. Gerhard Mall
  • 85 Kontakt Leitung des Schwerpunktes Radiologie Chefarzt Prof. Dr. med. Markus Müller-Schimpfle Sekretariat: Steven Krawietz Telefon: 069 3106-2818 Telefax: 069 3106-2511 E-Mail: [email protected] .de Termine: 069 3106-2825 Die nach ISO 9001:2008 zertifizierte Klinik für Radiologie, Neuroradiologe und Nuklearmedizin leistet bildgestützte Diagnostik und Therapie in der ambulanten und stationären medizinischen Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Patienten des Klinikums Frankfurt Höchst . Dafür stehen erfahrene Radiologen und sorgfältig ausge- bildetes medizinisch-technisches Assistenzpersonal genauso zur Verfügung, wie modernste Geräte und leitlinienbezogene Behandlungsstandards . Auch Spezialgebiete wie interventionelle, senologische oder kinderradiologische Untersuchungen werden innerhalb der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklear- medizin kompetent vertreten, ebenso wie der eigenständige Bereich der Nuklearmedizin . Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch enge Kooperationen mit einer überörtlichen Gemeinschaftspraxis, die die MRT-Diagnostik mit einem Team erfahrener Radio- logen vertritt . Insgesamt werden pro Jahr mittlerweile mehr als 80 .000 Einzelleistungen erbracht (u .a . Röntgen 49 .985; CT 14 .636; MRT (stationär) 4 .540; Sonographie 6 .269; DL 755; Angiographie 1 .294; Bildgesteuerte Interventionen 1 .173; Nuklearmedizin 5 .222) . Unsere Spezialgebiete: ■ Brustkrebs: alle bildgebenden und bioptischen Verfahren inkl . MR-gesteuerter Vakuumbiopsie ■ Gefäßerkrankungen: Diagnostik und Kathetertherapie von Kopf bis Fuß ■ Kinderradiologie: Diagnostik von Wachstumsstörungen, Bauchultraschall ■ Minimal-invasive Tumortherapie: schonende Behandlung von Metastasen (u .a . der Leber), Mikro- wellentherapie, Chemoembolisation (TACE) u .a . mit gut verträglichen Stärkepartikeln ■ Nuklearmedizin: Funktionsuntersuchungen von Schilddrüse, Lunge, Skelett, Nieren, Gehirn und Herz ■ Wirbelsäulenbrüche: Knochenzementeinbringung, u .a . durch Radiofrequenz-Kyphoplastie Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radiologie
  • 86 Der Schwerpunkt Neuroradiologie am Klinikum Frankfurt Höchst die gesamte Bandbreite der neuroradiologischen Diagnostik und Therapie . Dies geschieht in enger Zusam- menarbeit mit unseren klinischen Kooperationspartnern, insbesondere aus der Neurologie und Neurochirurgie, aber auch der Hals-Nasen-Ohren- und der Kinderheilkunde sowie der Psychiatrie . Die modernen Schnittbildverfahren, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT, in Kooperation mit der Gemeinschaftspraxis Mainzer Landstrasse) stehen im Vordergrund der neuroradiologischen Diagnostik . Hiermit lassen sich Gehirn und Rückenmark, aber auch die umge- benden Strukturen wie z .B . die Wirbelsäule detailliert abbilden . Rasante Fortschritte hat die Neuroradiologie gerade auch im Bereich der minimal-invasiven Therapie neurovaskulärer Erkrankungen gemacht . So ist beispielsweise die endovaskuläre Therapie von Aussackungen der Hirngefäße (Aneurysmen) mittlerweile als Standard- Behandlung neben der operativen Behandlung etabliert . Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Neuroradiologie Kontakt Leitung des Schwerpunktes Neuroradiologie Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Bendszus Sekretariat: Steven Krawietz Telefon: 069 3106-2818 Telefax: 069 3106-2511 E-Mail: [email protected] .de Nicht zuletzt durch technische Weiterentwicklungen hat gerade in letzter Zeit die notfallmäßige endovaskuläre Behandlung des akuten Schlaganfalls enorm an Bedeutung gewonnen und gleichzeitig eine starke Verbreitung gefunden . Insbesondere für diese beiden regelmäßig angewandten Behandlungsverfahren, steht uns eine biplanare Angiogra- phie-Anlage mit modernster Gerätetechnik zur Verfügung . Weitere Untersuchungs- und Behandlungsverfahren: ■ Computergesteuerte Schmerztherapie an der Wirbelsäule ■ Stent-Behandlung von Stenosen der hirnversorgenden Gefäße ■ MyelograhieAneurysma der terminalen A . carotis interna vor und nach coil-Embolisation Verschluss der mittleren Hirnschlagader und Ergebnis nach erfolgreicher Wiedereröffnung
  • 87 Dabei werden die Vorräte an Arzneimitteln und Medizinprodukten unter anderem auf Verfalldatum, eingehaltene Anbruchfristen und ordnungsgemäße Lagerung kontrolliert . Wenn für die Versorgung von Patientinnen und Patienten individuell angefertigte Rezepturen benötigt werden, treten Apotheker und pharmazeutisch-technische Assistentinnen als Hersteller in Aktion . So gibt es viele Arzneimittel nicht in kindgerechter Dosierung zu kaufen . Um die Versorgung der kleinen Patienten in der Kinderklinik sicherzustellen, werden die Wirkstoffe nach entsprechender Verdünnung in Form von Kapseln dosiert oder Tropfen mit dem Wirkstoff hergestellt . Auch für die Klinik für Augenheilkunde werden Spezialpräparate, wie patientenindividuelle Augentropfen, hergestellt . Ein anderer Bereich der Eigenherstellung umfasst die sogenannten Zytos- tatika, also Arzneimittel zur Chemotherapie gegen Krebser- krankungen . Diese Präparate werden nicht nur für stationär aufgenommene, sondern auch für ambulant behandelte Patientinnen und Patienten individuell dosiert und anwendungs- fertig zubereitet . Gerade aufgrund der Vielzahl der in Deutsch- land eingesetzten Präparate kommen häufig Patientinnen und Patienten in die Klinik, die zu Hause Arzneimittel einnehmen, welche im Klinikum nicht vorrätig sind . Die Apotheke erstellt individuelle Austauschempfehlungen um sicherzustellen, dass die erforderlichen laufenden Therapien ohne Zeitverlust umge- setzt werden können . So kann die Arzneimitteltherapie im Krankenhaus mit wirkgleichen Arzneimitteln und zu Hause naht- los wieder mit den gewohnten Präparaten fortgeführt werden . Für alle Fragen rund um das Arzneimittel stehen in der Kranken- hausapotheke kompetente Ansprechpartner zur Verfügung . Gesetzliche Vorgaben verbieten der Krankenhausapotheke einen Verkauf von Medikamenten direkt an Patienten . Die Arzneimittel dürfen nur in die Hände von ärztlichen und Pflegepersonal gegeben werden . Arzneimitteln kommt bei der Behandlung und Genesung nahezu jedes Krankenhauspatienten ein hoher Stellenwert zu . Die Krankenhausapotheke der Klinikum Frankfurt-Höchst GmbH ist ein patientenorientierter Servicebetrieb innerhalb des Kranken- hauses und unterstützt die Patientenversorgung durch Logistik, Arzneimittelherstellung und verschiedene pharmazeutische Dienstleistungen wie z .B . die Arzneimittelinformation . Was macht eigentlich die Krankenhausapotheke? Die Apotheke bestellt und verwaltet Arzneimittel, Spezialnahrungen, Desinfektionsmittel, Infusionen und viele andere Produkte . Dabei handelt es sich keineswegs um die gesamte Bandbreite aller in Deutschland verfügbaren Präparate . Vielmehr wird das erforderliche Portfolio an Wirkstoffen durch die Arzneimittelkommission des Klinikums (bestehend aus Fachärzten aller Abteilungen und der Apothekenleitung) festge- legt . In der Apotheke werden die zur Verfügung stehenden wirkstoffgleichen Präparate ausgewählt und dabei die einwand- freie objektive Qualität, die sichere Handhabung, das Layout (Verwechslungsgefahr bei Arzneimitteln mit ähnlichen Namen bzw . Aussehen) und die zuverlässige Lieferbarkeit durch den Hersteller geprüft und bewertet .Von der Apotheke aus werden die Arzneimittelbestellungen koordiniert, die Stationen mit Medikamenten und Betäubungsmitteln versorgt, nicht gelistete Arzneimittel und Spezialnahrungen beschafft und Arzneimit- telrückgaben bearbeitet . Die pharmazeutische Logistik, die von der Krankenhausapotheke erbracht wird, ist weit mehr als die bloße „Belieferung“ des Krankenhauses mit Arzneimitteln . Die logistische Kompetenz beinhaltet vielmehr alle Dienstlei- stungen, die sicherstellen, dass die richtigen Arzneimittel für die Patienten rechtzeitig und in einwandfreier Qualität unter Einhaltung aller fachlichen und gesetzlichen Anforderungen zur Verfügung stehen . Das Stationsbegehungsteam der Apotheke besucht halbjährlich alle Stationen des Klinikums . Unsere Krankenhausapotheke Kontakt Kommisarische Leitung Krankenhausapotheke Norbert Engel
  • 88 weiteren Weg auch außerhalb unseres Klinikums vorbe- reiten .Ihre Angehörigen und Bezugspersonen werden mit Ihrer Zustimmung in diesen Prozess mit eingebunden . Für Ihre Sorgen und Bedürfnisse sind wir für Sie und Ihre Angehörigen Ansprechpartner . Hierbei soll ein Klima des Vertrauens geschaffen werden, in dem Sie sich ausdrücken können, sich verstanden und akzeptiert fühlen . Zu unseren Aufgaben gehört natürlich auch ein respekt- voller und würdevoller Umgang mit Sterbenden . Die Würde des Menschen wird auch während des Sterbens und nach seinem Tod gewahrt . Sollten Sie Fragen haben, stehen Ihnen auf den Stationen die jeweiligen Stationsleitungen gerne zur Verfügung . Gerne können Sie sich auch an das Büro der Pflegedienstdirektion wenden . Im Klinikum Frankfurt Höchst sind ca . 1 .000 Pflegekräfte tätig . Hierzu zählen u .a . Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Gesundheits- und Kinderkranken- pfleger/innen, Altenpfleger/innen, Krankenpflegehelfer/ innen, Hebammen, Medizinische Fachangestellte sowie speziell ausgebildete Fachkrankenpfleger/innen für die Bereiche Intensivpflege und Anästhesie, Operationsdienst, Onkologie und Psychiatrie . Der Einsatz erfolgt speziell nach Qualifikation und Weiter- bildung . Wertvolle Unterstützung erfährt unser Pflegeper- sonal durch unsere klinischen Service- und Stations- assistenten . Die Ausbildung in den Gesundheitsberufen hat bei uns einen hohen Stellenwert . Unser Ausbildungs- zentrum mit den unterschiedlichsten Ausbildungen berei- tet junge Menschen auf die wertvolle Aufgabe vor . Sie werden somit unseren Auszubildenden aber auch Prak- tikanten und Praktikantinnen der unterschiedlichsten Berufe in unserem Klinikum begegnen . Wir legen hohen Wert auf einen aktuellen Wissensstand . Neben dem ständig neu zufließenden Wissen aus den Ausbildungsstätten, steht unserem Pflegepersonal ein breitgefächertes Angebot an internen und externen Fort- bildungen zur Verfügung . Wir gewährleisten somit, dass Sie nach den neuesten Erkenntnissen pflegerisch versorgt werden . Als Patientin oder Patient stehen Sie mit Ihren individuellen physischen, psychischen und sozialen Bedürfnissen und Ressourcen bei uns im Mittelpunkt, unabhängig von Geschlecht, nationaler oder sozialer Her- kunft, Hautfarbe oder Religion . Die Wahrung, Erhaltung und Förderung Ihrer eigenen Fähigkeiten ist das Ziel unserer pflegerischen Tätigkeit und soll Sie auf den Pflegedienst Kontakt Leitung Pflegedienstdirektor Christof Reinmüller Assistent der Pflegedienstdirektion: Thomas Dunczewski Telefon: 069 3106-2318 E-Mail: Pflegedienst@ KlinikumFrankfurt .de Assistent der Pflegedienstleitung Thomas Dunczewski T: 069 3106-2440 Stellv. Pflegedienstdirektorin Pflegedienst Corinna Schreier T: 069 3106-2362 Der Pflegedienstdirektor wird unterstützt von: Stellv. Pflegedienstdirektorin Funktionsdienst Elvira Softic T: 069 3106-2936
  • 89 Entlassmanagement Das Team Entlassmanagement des Klinikums Frankfurt Höchst steht allen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen für alle Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Krankenhausaufenthalt und der Weiterversorgung ergeben, zur Verfügung . Die Beratung und Unterstützung dieses Fachdienstes ist kostenfrei und unterliegt der Schweigepflicht . Im Rahmen des Entlassungsmanagements unterstützen wir Sie u .a . bei: ■ Vermittlung von ambulanten Diensten ■ Versorgung mit Pflegehilfsmitteln ■ Vermittlung von Essen auf Rädern ■ Antragstellung auf Leistungen der Pflegeversicherung ■ Pflegeheimunterbringung, Kurzzeitpflege, Hospizunterbringung ■ Anträge auf gesetzliche Betreuungen gemäß § 1896 BGB ■ Anträge nach dem Schwerbehindertengesetz ■ Antragstellungen bei Ansprüchen gegenüber dem Sozialhilfeträger ■ Vermittlung von Kontaktadressen (Selbsthilfe gruppen, Beratungsstellen) ■ Beratung bezüglich Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung ■ Einleitungen von Rehabilitationsmaßnahmen (Anschlussheilbehandlung, Frührehabilitation) Wir bieten außerdem: Beratung bei persönlichen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Krankenhausaufenthalt- und der häuslichen und familiären Situation stehen sowie Begleitung in Krisen- situationen, die durch die Krankheit und den sich daraus notwendigen Veränderungen ergeben . Um Zeit für ein Gespräch zu haben, empfiehlt es sich, vorab einen Termin zu vereinbaren . Telefonische Terminabsprache: Montag – Freitag: 8 Uhr – 10 Uhr 13 Uhr – 14 Uhr Brigitte Lorenz Tel .: 069 3106-2742 Andrea Waffender Tel .: 069 3106-2961 Eva-Maria Eislöffel Tel .: 069 3106-2779 Montag - Freitag: 13 Uhr – 14 Uhr Anja Braun Tel .: 069 3106-3719 Anke Kühn Tel .: 069 3106-3553 für Reha-Angelegenheiten: Sandra Ahne Tel .: 069 3106-3021 Silke Maduch Tel .: 069 3106-3020
  • 90 Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen . Deshalb möchten wir Ihnen auf unseren Komfortstationen so viel Ruhe und Privatsphäre wie möglich bieten . Unser komfortables Wahl- leistungsangebot beinhaltet neben speziell geschultem Pflege- und Servicepersonal, ein helles und freundliches Ambiente, Unterbringung in Räumlichkeiten mit Hotel- charakter, auf Wunsch Chefarztbehandlung sowie vieles mehr . Unsere Komfortstationen sind separat gelegen und bieten Ihnen mit 20 Betten eine erstklassige Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer . Die sanften und warmen Farben der Räumlichkeiten sowie die Vereinigung medizinischer Spitzenversorgung mit individueller und herzlicher Behandlung unterstreichen den Hotelcharakter unserers Hauses . Elektrisch verstellbare Komfortbetten, ein angenehm wohnlich eingerichtetes Zimmer mit Safe, schnellem Internetzugang und eigenem Sanitärbereich lassen keine Wünsche offen . Zu unseren Service-Angeboten zählen u.a.: ■ Nachmittagskaffee und Kuchen auf original Höchster Porzellan ■ Eine Tages- und Fernsehzeitschrift Ihrer Wahl direkt ans Bett ■ Ein Wasch- und Duschset als Begrüßungsgeschenk ■ Aufenthaltsraum mit Großbildfernseher ■ Bademantel und Badeslipper Die Abrechnung der Zusatzleistung Ein- oder Zweibett-Komfortzimmer Wenn Sie sich vor oder während Ihres Krankenhausaufent- haltes für die Zusatzleistung „Komfortstation“ entschieden haben, erfolgt die Abrechnung entweder über Ihre Private Krankenversicherung, eine Zusatzversicherung zur Gesetzlichen Krankenversicherung oder aber – ohne ent- sprechende Versicherung – direkt privat über Sie . Die aktuellen Preise erfahren Sie beim Pflegepersonal der Station oder den Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeitern unserer Patientenaufnahme . Weitere Wahlleistungen, wie z .B . Chefarztbehandlung, werden gesondert abgerechnet . Komfort- und Wahlleistungsstationen
  • 91 Telefonisch sind wir unter den folgenden Rufnummern erreichbar: Evangelische Krankenhausseelsorge: Tel .: 069 3106-2967 Kornelia Damaschek, Irmela Dickel, Reinhard Henrich Katholische Krankenhausseelsorge: Tel .: 069 3106-2926 Dr . Jürgen Aach, Agnes Schulte-Dohnal, Sibylle Staufenbiel Auf den Anrufbeantworter gesprochene Nachrichten werden zu jeder Zeit per Funk an die/den diensthabende/n Seelsorgerin oder Seelsorger weitergeleitet . Die Räume der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge befinden sich im Erdgeschoss des Hauptgebäudes (A) . An jedem Sonntag feiern wir um 10 Uhr Gottesdienst im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2 . Stock) . Der Gottesdienst wird im Wechsel von der evangelischen und katholischen Krankenhausseelsorge gestaltet . Sie sind herzlich eingeladen . Als evangelische und katholische Krankenhausseelsorge- rinnen und –seelsorger sind wir für Sie als Patientinnen und Patienten, Angehörige oder Mitarbeitende der Kliniken da, wann immer Sie einen Kontakt zu uns herstellen möchten – ungeachtet Ihrer Konfession oder religiösen Einstellung . Patientinnen und Patienten kommen meist mit gemischten Gefühlen in ein Krankenhaus . Wir nehmen uns Zeit, wenn Sie ■ Orientierung im häufig verwirrenden Krankenhausalltag suchen ■ Grenzen spüren und vielleicht (nicht) akzeptieren können ■ Ihr bisheriges und zukünftiges Leben bedenken möchten ■ schwierige Entscheidungen zu treffen haben ■ Ihre Freude über Besserung und Genesung teilen möchten ■ Gebet, Segen, Abendmahl/Krankenkommunion oder Krankensalbung wünschen ■ über etwas sprechen möchten, was Sie auf dem Herzen haben . Krankenhausseelsorge Das Team der Krankenhausseelsorge (v.l.n.r.): Kornelia Damaschek, Reinhard Henrich, Sibylle Staufenbiehl, Irmela Dickel, Agnes Schulte-Dohnal und Dr . Jürgen Aach .
  • 92 Die grünen Damen und Herren: Ehrenamtlicher Besuchsdienst am Klinikum Frankfurt Höchst Zeit nehmen, Zeit schenken, Zuhören und Helfen: Die Aufgaben der „grünen Damen und Herren“ im Klinikum Frankfurt Höchst sind vielfältig . Grüne Damen und Herren sind ehrenamtliche Mitarbeitende und stehen den Patienten hilfreich zur Seite, wenn sie persönliche Wünsche haben, wenn sie Besorgungen oder Botengänge benötigen, etwas vorgelesen haben oder sich mit jemandem unterhalten möchten . Damit tragen die ehrenamtlich Mitarbeitenden zum Wohlbefinden der Patienten bei . Sie wollen mit Herz lichkeit und menschlicher Zuwendung helfen, den Krankenhausauf- enthalt zu erleichtern . Grüne Damen und Herren sind zu erkennen durch entsprechende Bekleidung sowie einen Hausausweis . Kontakt zu den grünen Damen und Herren vermittelt den Patienten das Pflegepersonal . Die gelben Damen: Ehrenamtliche Krankenhaus-Hilfe am Klinikum Frankfurt Höchst Die gelben Damen sind ehrenamtlich Mitarbeitende des Krankenhauses . Zu Beginn eines Krankenhausaufenthaltes stehen sie den Patientinnen und Patienten hilfreich zur Seite . Sie unterstützen Patienten, wenn diese z .B . Hilfe benötigen beim Ausfüllen von Aufnahmeformularen, Begleitung zu den Stationen wünschen oder Antworten auf erste Fragen nach der Aufnahme ins Klinikum Frankfurt Höchst brauchen . Gelbe Damen sind anzutreffen im Foyer des Haupthauses vor der Patientenaufnahme . Sie sind zu erkennen an entsprechender Bekleidung und Hausausweis . Gelbe Damen / Grüne Damen Das Team der Gelben und Grünen Damen (v.l.n.r.): Regina Franke, Erika Friedrich, Walburga Baur, Waltraud Zeitz (vordere Reihe); Olivia Welsch, Gisela Räuber, Irmgard Deutschbein, Margit Dworschak (mittlere Reihe); Johanna Schäffer, Sonja M . Kaiser, Barbara Stelter (nicht auf dem Foto: Najat Allouch, Roswitha Bocklet, Marita Huck, Elvira Parr, Sabine Schluschass, Elke Madlen Senf, Karin Wenk-Seibel, Monika Wolf, Branislava Zschimmer, Brigitte Zuckriegl) Anzeige Diskretion, Zuverlässigkeit und Flexibilität. Das ist unser Motto! Rufen Sie uns einfach an. Häuser Gasse 4 T: 069 97948859 60487 Frankfurt F: 069 97783347 M: 0173 9812075 [email protected] www.seniorenhilfe-frankfurt.de
  • 93 Was wir gemeinsam erreichen wollen: ■ eine optimale Versorgung von Patienten nach Entlassung aus dem Krankenhaus ■ eine Vermeidung der kurzfristigen neuen Krankenhauseinweisung oder Heimaufnahme ■ emotionale Unterstützung für Sterbende und ihre Angehörigen ■ wir wollen Zeit haben und da sein für Gespräche, für das Schweigen ■ seelsorgerische Betreuung nach religiösen Bedürfnissen organisieren ■ Angehörige nach dem Tod unterstützen, sie in ihrer Trauer begleiten Wenn Sie Unterstützung brauchen bei der Betreuung und Pflege ihres sterbenden Angehörigen, dann rufen Sie uns an . Ambulante Hospizgruppe Frankfurt-West „Auf dem Weg“ Ehrenamtliche Hospizhelfer Telefon 0151 21857630 Menschen begleiten bis an das Ende ihres Lebens Menschen in ihrer letzten Lebensphase beizustehen, ist eine wichtige Aufgabe . Schwerkranken Menschen ein würdiges Sterben zu ermöglichen, ist das gemeinsame Ziel von Caritas und dem Klinikum Frankfurt Höchst . Leben bis zum Tod muss nicht ängstliches Warten sein . Auch die letzte Lebensphase kann erfüllt sein durch Begleitung und gemeinsame Trauer . Durch Trost für den Sterbenden und seine Angehörigen . Gerade hier können geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter Ruhe vermitteln . Sie leisten damit einen Beitrag zu einer optimalen Versorgung schwerstkranker Menschen . Das Team der Palliativmedizin am Klinikum Höchst kommt aus Medizin, Pflege, Physiotherapie, Seelsorge und Sozial- arbeit . Damit soll der Vielfalt der Aufgabenstellung besser gerecht werden . Unsere Ehrenamtlichen bereiten sich ein Dreivierteljahr auf die Begegnungen mit Sterbenden vor . Sie haben sich persönlich auseinandergesetzt mit Krankheit, Sterben und Tod . Sie kennen die speziellen Anforderungen ihrer Aufgabe . Eine regelmäßige Teambegleitung erfolgt während der gesamten Dauer des Einsatzes . Ambulante Hospizgruppe Frankfurt-West „Auf dem Weg“
  • 94 Physiotherapie ist eine am Krankheitsbild orientierte Therapie mit speziellen Behandlungstechniken . Sie wird eingesetzt bei Störungen des Bewegungsapparates, des zentralen und peripheren Nervensystems und bei den Erkrankungen der Organe . Auf Grundlage einer ärztlichen Verordnung wird ein krankengymnastischer Befund erhoben und das Behandlungskonzept abgestimmt . In der Abteilung für Physiotherapie des Klinikums Frankfurt Höchst sind 26 Mitarbeiter/innen tätig, die in allen Bereichen des Klinikums eingesetzt sind . Die Behandlung der Patienten richtet sich nach den individuellen Problemen und beinhaltet unter anderem: ■ Schmerzlinderung, Durchblutungsverbesserung ■ Verbesserung und Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit ■ Wiedererlangen und Erhaltung der Selbständigkeit Wann wird Physiotherapie angewendet? In den Bereichen Orthopädie, Unfallchirurgie, Bauchchirurgie, Gefäßchirurgie: ■ Gelenkfrakturen und gelenknahe Frakturen ■ Totalendoprothesen (TEP) an Hüfte und Knie (Gelenkersatz durch künstliche Gelenke) ■ Schaftfrakturen ■ Wirbelsäulenoperationen und -erkrankungen ■ Bänder-, Sehnen- und Muskelerkrankungen ■ Entzündliche Erkrankungen ■ Lungenerkrankungen ■ Amputationen ■ Ostheoporose/Arthrose In den Bereichen Gynäkologie und Urologie: ■ Rückbildungsgymnastik (Wochenbettgymnastik) ■ Erkrankungen der Nieren-, Harn- und Geschlechtsorgane Im Bereich der Inneren Medizin: ■ Atemwegserkrankungen ■ Herz- Kreislauferkrankungen ■ Erkrankungen des Magen-Darmtraktes ■ Entzündliche Gelenkerkrankungen (z . B . Rheuma) ■ Onkologische Krankheitsbilder ■ Geriatrische Krankheitsbilder In den Bereichen Neurologie und Neurochirurgie: ■ Erkrankungen des zentralen- und peripheren Nervensystems ■ Erkrankungen und Verletzungen im Bereich des Gehirns und des Rückenmarks, inkl . Stroke Unit In den Bereichen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin: ■ Frühgeburten ■ Bei Entwicklungsverzögerungen von Kindern ■ Atemwegserkrankungen Spezielle Techniken der Physiotherapie (Auswahl des Leistungsspektrums) ■ Behandlungen auf neurophysiologischer Basis (Bobath, Vojta Kinder und PNF) ■ Brügger ■ Brunkow ■ Manuelle Therapie ■ Elektrotherapie ■ Ultraschall ■ Thermotherapie (Wärme-, Hitze- und Kältetherapie) ■ Lymphdrainage Die Patienten können auf ärztliche Verordnung auch ambulant betreut werden (siehe ambulante Therapieangebote) . Zentrale Therapiebereiche: Physiotherapie Kontakt Leitende Physiotherapeutin Claudia Schmidt Telefon: 069 3106-2168
  • 95 Behandlungskonzepte in der Ergotherapie sind: ■ Bobath Konzept ■ Interaktionstherapie nach Affolter ■ Kognitiv-therapeutische Übungen nach Perfetti ■ Johnstone-Konzept ■ Neuropsychologisches Training nach V . Schweizer, Cogpack, Sima ■ Hemianopsietraining ■ Spiegeltherapie ■ ADL-Training ■ Sturzprophylaxe Ergotherapie wird vorwiegend in Einzeltherapie durch- geführt . In der Geriatrie finden zudem psychomotorisch aktivierende Gruppenangebote statt sowie kognitive Trainingsgruppen . Ergotherapie wird angewendet in den Bereichen: ■ Geriatrie • Dementielle Erkrankungen • Mehrfacherkrankungen, akute und chronische Krankheitsbilder • Altersbedingte physiologische Funktionsein schrän kungen ■ Neurologie • Schlaganfall • Schädelhirnverletzung • Multiple Sklerose • Morbus Parkinson • Dementielle Prozesse ■ Traumatologie, Orthopädie, Rheumatologie • Entzündliche und degenerative Gelenker krankungen • Verletzung der Knochen, Muskeln, Sehnen und Nerven ■ Ambulante Handtherapie • Nachbehandlung von Hand- und Armverletzungen • Gelenkmobilisation • Muskelkräftigung • Belastungstraining • Koordinationstraining • Narbenbehandlung • Schmerzbehandlung Zentrale Therapiebereiche: Ergotherapie Kontakt Leitende Ergotherapeutin Gabriele Faißt Telefon: 069 3106-2086
  • 96 In unserer Abteilung sind neun Mitarbeiter/innen tätig, die in allen Bereichen des Klinikums eingesetzt werden . Alle Therapien erfolgen auf ärztliche Anordnung . Therapie-Angebot: ■ Massagen, Manuelle Lymphdrainagen, Komplexe Kompressions-Bandagen, ■ Fangopackungen, Bindegewebsmassagen, Reflexzonentherapie, Infrarotbestrahlungen, ■ Stangerbäder, Unterwassermassagen, Vierzellenbäder, Ultraschallbehandlungen, Wechselbäder, auf- und absteigende Bäder, Medizinische Bäder, Kryotherapie und Kneippsche Anwendungen . Unser Therapieangebot ist auch ambulant (mit und ohne Rezept) möglich . Anmeldung: 069 3106-2084 Zentrale Therapiebereiche: Fachbereich Bäder und Massagen Kontakt Leitende Masseurin Ria Blöcher Telefon: 069 3106-3329 Dienstraum: 069 3106-2230
  • 97 progredienten neurologische Erkrankung, wie z .B . Morbus Parkinson oder multipler Sklerose auf . Im Rahmen einer Demenz entwickeln sich ebenfalls häufig Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen . Unsere logopädische Abteilung behandelt zentrale Sprach- störungen (Aphasien) nach neuro-linguistischen Gesichts- punkten in allen sprachlichen Modalitäten (Verstehen, Sprechen, Lesen, Schreiben) . Zentrale Sprechstörungen (Dysarthrophonien) werden je nach Symptomatik in den Störungsbereichen Mund- motorik, Atmung, Stimmgebung und Artikulation therapiert . Schluckstörungen (Dysphagien) behandeln wir nach kausalen (facio-oraleTrakt-Therapie) und kompensatorischen ( z .B . Änderung der Nahrungskonsistenz) Methoden . Stimmstörungen (Dysphonien) werden je nach Ursache der Erkrankung funktionell oder mit Unterstützung von Reiz- strom behandelt . Im Rahmen der Angehörigenberatung bieten wir Beratungsgespräche und Informationsmaterial über die sprachliche Erkrankung an . Darüber hinaus vermitteln wir die weiterführende ambulante logopädische Therapie . Der Tätigkeitsbereich der Logopädie umfasst die logopädische Diagnostik und Therapie von Patienten mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen bei Kindern und Erwachsenen . Unsere Spezialgebiete sind die logopädische Diagnos- tik und Therapie von: ■ Aphasien ( zentrale Sprachstörungen ) ■ Dysarthophonien (zentrale Sprechstörungen ) ■ Dysphagien (Schluckstörungen nach Schlaganfall) ■ Dysphonien (Stimmstörungen nach Schlaganfall oder Nervenlähmung ) ■ Sprachzerfall im Rahmen einer dementiellen Erkrankung Sowie die: ■ Eingehende Beratung der Angehörigen ■ Einleitung und Organisation nachfolgender ambulanter logopädischer Therapie Die oben genannten Störungsbilder treten oft nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung oder aufgrund einer Zentrale Therapiebereiche: Logopädie Kontakt Logopädin Natalie Sahler Klinik für Neurologie Telefon: 069 3106-2947 Julia Detlev Klinik für Innere Medizin 4 Telefon: 069 3106-3033
  • 98 Angebote auf ärztliche Verordnung Physiotherapie ■ Manuelle Therapie ■ Physiotherapie auf neurophysiologischer Grundlage ■ Manuelle Therapie nach Cyriax ■ Triggerpunktbehandlung ■ Therapie nach Dorn ■ Neuro-Muskuläre Therapie (NMT) ■ Behandlungen im Bewegungsbad (Hüft- und Kniegruppen, Wirbelsäulengruppen, Schulter- und Armgruppen) Physikalische Therapie ■ Klassische Massagetherapie ■ Bindegewebsmassagen ■ Manuelle Lymphdrainage ■ Komplexe Kompressions-Bandagen ■ Heiße Rolle ■ Kryotherapie ■ Elektrotherapie ■ Fangopackungen ■ Infrarotbestrahlungen ■ Bäder (Stangerbad, Zellenbad, medizinische Bäder) ■ Unterwassermassage Angebote für Selbstzahler ■ TUINA (traditionelle chinesische Massage) ■ Fußreflexzonenmassagen ■ Klassische Tape-Therapie ■ Kinesio Tape ■ Schwangerenschwimmen, Babyschwimmen und Schwimmen für Kleinkinder ■ Bewegungserfahrung im Wasser für Kinder von ein bis drei Jahren Ergotherapie ■ Ambulante Handtherapie (Nachbehandlung von Hand- und Armverletzungen) Zentrale Therapiebereiche: Ambulante Therapieangebote Kontakt Termine nach Vereinbarung Kassen-, BG- und Privatpatienten Physiotherapie und physikalische Therapie: 069 3106-2084 Ergotherapie: 069 3106-2086 Zu unserem Team gehören ausgebildete Physiotherapeutinnen, Masseurinnen/medizinische Bademeister und Ergotherapeutinnen .
  • 99 Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege unterteilt sich in theoretischen/praktischen Unterricht (2 .100 Stunden) sowie die praktische Ausbildung (2 .500 Stunden) und dauert insgesamt drei Jahre . Ausbildung in der Krankenpflegehilfe Der Krankenpflegehelfer arbeitet im professionellen Pflegeteam und assistiert dem Gesundheits- und Kranken- pfleger bei dessen Aufgaben (z .B . Krankenbeobachtung, Verbandswechsel) . Er übernimmt aber auch Pflegetätig- keiten in Eigenverantwortung bzw . in Absprache mit dem dreijährig ausgebildetem Pflegepersonal . Krankenpflegehelfer sind u .a . für Kontrolle von Blutdruck, Puls und Temperatur, Körperpflege, Richten der Betten, Hilfe bei Nahrungsaufnahme und Ausscheidung, Hilfe bei der Mobilisation zuständig . Die Gesamtausbildung der Krankenpflegehilfe dauert ein Jahr und beträgt 1 .600 Stunden, unterteilt in 700 theoretische und 900 praktische Stunden . Sicherlich begegnen Ihnen während Ihres Aufent- haltes bei uns unsere Auszubildenden der verschiedenen Pflegeausbildung und geben Ihnen bei Fragen gerne weitere Auskünfte und Erfahrungen zur Ausbildung weiter . Für ausführliche Fragen steht Ihnen unsere Schulleiterin Yvette Oestreicher gern zur Verfügung . Pflegen bedeutet, Berater und Krisenmanager zugleich für Patienten und ihre Angehörigen zu sein und den Menschen dabei in seiner Einmaligkeit zu achten . Die Krankenpflege hat in Deutschland die wohl längste Tradition unter den vier „Säulen“ der Pflege . Das Christentum machte sie zu einer der sieben Werke der Barmherzigkeit . Heute gehören die Berufe „Gesund- heits- und Krankenpfleger“ sowie „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ in Deutschland zu begehrten Ausbil- dungsberufen . Wir sind eine der größten kommunalen Krankenpflege- und Kinderkrankenpflegeschulen in Frankfurt sowie eine Schule für Krankenpflegehilfe und verfügen über 160 Ausbildungsplätze . Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege Im Zentrum unseres Handelns steht der Mensch . Neben fachlichem Wissen und Können vermitteln wir durch unsere eigene Haltung Zuwendung und Toleranz gegenüber anderen Menschen . Empathie, Wertschätzung und Aufrichtigkeit sind unsere Grundregeln . Wir bilden aus (jeweils ab 1.4. oder 1.10. des Jahres): ■ Gesundheits- und Krankenpfleger/innen ■ Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/innen ■ Krankenpflegehelfer/innen Ausbildungszentrum: Schulen des Klinikums Frankfurt Höchst Krankenpflegeschule Yvette Oestreicher Leiterin der Schule für Kranken- pflege, Kinderkrankenpflege und Krankenpflegehilfe
  • 100 Katja Kister Leiterin der Schule für Operationstechnische Assistenzen Die Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin/zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) soll die Schüle- rinnen und Schüler mit vielfältigen Aufgaben vertraut machen - sowohl im OP als auch in den Funktionsbereichen Ambu- lanz, Endoskopie und Zentralsterilisation . Die zur Erfüllung die- ser Aufgaben erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden während der drei Jahre dauernden Ausbildung vermittelt . Es werden 1 .600 Stunden fachtheore- tischer Unterricht in der OTA-Schule des Klinikums Frankfurt Höchst erteilt . Die praktische Ausbildung mit 3 .000 Stunden Praxiseinsatz wird im Klinikum Frankfurt Höchst in verschiedenen opera- tiven Fachabteilungen wie beispielsweise der Allgemein- und Unfallchirurgie, Gynäkologie, Orthopädie, Urologie usw ., aber auch in der chirurgischen Ambulanz, der Zentralsterilisation, der Endoskopie sowie auf einer chirurgischen Pflegestation absolviert . Die Schüler erhalten eine Ausbildungsvergütung . Die Chancen auf einen Arbeitsplatz nach der Ausbildung sind sehr gut . Kontakt: Katja Kister Leiterin der Schule für Operationstechnische Assistenzen Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-2703 Telefax: 069 3106-3397 E-Mail: Katja .[email protected] .de Schule für Operationstechnische Assistenzen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Pflege Krankenhäuser sind lernende Organisationen, die den Kriterien der Professionalität, Humanität, Qualität und Wirtschaftlichkeit Rechnung tragen müssen . Mit regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen vermitteln wir Mitarbeitern neue Kenntnisse und vertiefen das Wissen, um die Pflegekräfte in ihrer Professionalität und ihrem fachkompetenten Handeln zu unterstützen . Dazu gehören neben Stationsmanagement-weiterbildungen z .B . folgende zweijährige staatliche Weiterbildungen: ■ Fachkrankenschwester/-pfleger für Intensivpflege und Anästhesie ■ Fachkrankenschwester/-pfleger in der Onkologie ■ Fachkrankenschwester/-pfleger für Psychiatrie ■ Fachkrankenschwester/-pfleger für Nephrologie ■ Fachkrankenschwester/-pfleger für Rehabilitation ■ Fachkrankenschwester/-pfleger im Funktionsdienst Des Weiteren werden diverse Studiengänge in der Pflege angeboten . Kontakt: Yvette Oestreicher Leiterin der Schule für Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Krankenpflegehilfe Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-3668 Telefax: 069 3106-3397 E-Mail: [email protected] .de
  • 101 Die Schule für Ergotherapie am Klinikum Frankfurt Höchst wurde 1965 gegründet und ist eine der ältesten Schulen für diese Berufsgruppe in Deutschland . Heute gehört die Schule zu einer der renommiertesten Schulen, mit einem in Fach- kreisen anerkannt, hohen Ausbildungsniveau . Als Beson- derheit bietet die Schule ein Austauschprogramm mit einer Ergotherapieschule in den USA Wozu soll Ergotherapie dienen? Menschen die von Krankheiten, insbesondere lang andauernden oder chronischen Krankheiten oder von Behinderungen betroffen sind, sind oft auch in ihrer selbst- ständigen Lebensführung eingeschränkt, was eine hohe persönliche Belastung darstellen kann und volkswirtschaft- lich gesehen die Kosten infolge der dann notwendigen Pflegemaßnahmen auf Dauer erhöht . Durch Ergotherapie sollen Menschen befähigt werden, (wieder) möglichst unab- hängig von fremder Hilfe zu werden . Das gilt für persönlich, familiäre, berufliche, schulische oder freizeitorientierte Lebensbereiche . Ergotherapeuten behandeln und beraten Menschen, die durch Krankheit, Behinderungen, oder Ent- wicklungsstörungen in Ihrer Selbständigkeit eingeschränkt sind und Tätigkeiten in ihrem Alltag nicht mehr genügend gut ausführen können . Bei der ergotherapeutischen Behandlung geht es um das Erlernen einer neuen Organisation von beeinträchtigten Handlungsabläufen und den dazu notwenigen Funktionen, im Bereich der Bewegung, der Wahrnehmung und der Kognition (Denken, Gedächtnis, Konzentration, Handlungs- planung) sowie der sozialen Interaktion und emotionalen Verarbeitung . Dabei ist wesentlich, dass die Spezifik der jeweiligen Erkrankung Berücksichtigung findet . Mit Hilfe ver- schiedener Tests analysieren Ergotherapeuten Handlungs- probleme und üben mit den Klienten, um diese Probleme zu beseitigen . Mittel der Therapie sind in erster Linie Akti- vitäten des täglichen Lebens aber auch handwerklich und gestalterische und spielerische Aktivitäten . Wenn Fähigkei- ten nicht wieder herzustellen sind, beraten Ergotherapeuten über den Einsatz spezieller Hilfsmittel oder Veränderungen in der Umwelt und üben den Umgang mit diesen unter den veränderten Bedingungen . Karin Götsch Ergotherapeutin, Dipl . Medizinpädagogin Schule für Ergotherapie Kontakt: Karin Götsch Leiterin der Schule für Ergotherapie Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-2741oder -2930 (Sekretariat) Telefax: 069 3106-3861 E-Mail: [email protected] .de Wo arbeiten Ergotherapeuten? Ergotherapeuten arbeiten in vielen verschiedenen Bereichen wie: der Pädiatrie (z .B . Behandlung von Kindern mit Entwick- lungsstörungen), der Neurologie (z .B . Behandlung von Patienten nach Schlaganfall), der Geriatrie (z .B . Behandlung von Menschen mit Demenz) oder in der Psychiatrie . Einsatzfelder sind u .a . Akutkrankenhäuser, Rehabilitations- kliniken, Einrichtungen der Altenhilfe, tagesklinischen Ein- richtungen, Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, Werkstätten für Behinderte, Schulen für Behinderte Kinder . Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, sich in eigner Praxis niederzulassen . Die Ausbildung Die Ausbildung an unserer Schule dauert drei Jahre . Sie beinhaltet eine Mindeststundenzahl von 2 .700 Stunden theoretischer Unterricht und 1 .700 Stunden praktische Aus- bildung . Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung . Ein weiterführendes Studium (Bachelor-Abschluss) kann bei verschiedenen Fachhochschulen nach bestandener Prüfung absolviert werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen gegeben sind (Fachhochschulreife) . Unsere Ausbildung beginnt jeweils im Dezember . Bewerbungen für das jeweilige Aufnahmejahr, werden nur im Monat März entgegengenommen .
  • 102 Neuroradiologie und Nuklearmedizin Schwerpunkt Radio- logie und Ärztlicher Leiter der MTA-Schule, werden Fort- und Weiterbildungen in der Radiologie regelmäßig für Ärzte (m/w), medizinisch-technische Assistenten (m/w) und für medizinische Fachangestellte (m/w) angeboten: Fachkundeaktualisierungskurse/Unterweisungskurse, Spezialkurse im Strahlenschutz; Zertifzierungskurse und Refreshkurse in der Mammadiagnostik; Themen aus Strahlenschutzkurse für medizinische Fachangestellte/ Regelmäßig stattfindende Fortbildungen zu allen Themen der Radiologie . Ausbildung plus Studium Zusätzlich zu der Ausbildung als MTA (m/w) wird die duale Ausbildung des medizinisch-technischen Assistenten (m/w), bestehend aus klassischer MTA-Ausbildung und begleitendem Studium in Kooperation mit der Provadis School of International Management & Technology angeboten . Kontakt: Sekretariat: Gabriele Kunkel Telefon: 069 3106-2930 Telefax: 069 3106-3442 E-Mail: Gabriele .[email protected] .de Birgit Jachmann Leiterin der Schule für technische Assistentinnen/Assistenten in der Medizin Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-3043 Telefax: 069 3106-3863 E-Mail: Birgit .[email protected] .de Medizinisch technische/r Assistent/in Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen . Sie wird in folgende Bereiche unterteilt: Medizinisch technische/r Assistent/in der Labormedizin Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten führen Laboruntersuchungen in den verschiedensten Laboren durch . Medizinisch technische/r Assistent/in der Radiologie Medizinisch-technische Radiologieassistenten sind in den Bereichen Röntgendiagnostik, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Dosimetrie tätig . Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Radiologie Fort & Weiterbildungen werden durch ständige wachsende komplexe Anforderungen im beruflichen Alltag immer notwendiger . Einmal erworbene Kenntnisse müssen vertieft, neues Wissen erworben und die eigene Qualifikation gefördert werden .Unter der Kursleitung von Prof . Dr . med . Markus Müller-Schimpfle, Chefarzt der Klinik für Radiologie, Birgit Jachmann Schule für technische Assistentinnen/Assistenten in der Medizin Schule für technische Assistentinnen/Assistenten in der Medizin
  • 103 Was ist Physiotherapie? Physiotherapie versteht sich als die gezielte Behandlung von gestörten physiologischen Funktionen . Als natürliches Heilverfahren nutzt die Physiotherapie die aktive und passive Bewegung des Menschen zur Heilung von und Vor- beugung vor Erkrankungen . Bewegung ist eine Grundfähig- keit des Lebens . Sie wirkt als Therapie immer über einen ganzheitlichen Ansatz . Damit ist die Physiotherapie eine Alternative oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen und operativen Therapie . Die Untersuchung und Behand- lung des Physiotherapeuten orientiert sich grundsätzlich am individuellen Problem des Patienten . Auf der Grundlage der ärztlichen Diagnose und Verordnung werden nach der physiotherapeutischen Befunderhebung Therapieziele zur Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung von gestörten Funktionen und der Leistungsfähigkeit des Ge- samtorganismus formuliert . Für die Planung und Durchfüh- rung jeder einzelnen Behandlung wählt der Physiotherapeut aus einem großen Portfolio von Behandlungstechniken Maßnahmen aus, die individuell auf die Bedürfnisse, Fähig- keiten und Fertigkeiten des Patienten abgestimmt sind . Der Schwerpunkt der physiotherapeutischen Behandlung liegt in der methodischen Durchführung der Bewegungs- therapie zur Beseitigung, Verbesserung bzw . zum Erhalt gestörter körperlicher Funktionen . Wie ist die Ausbildung aufgebaut? Die Schule für Physiotherapie am Klinikum Frankfurt Höchst bildet seit dem Jahre 1965 staatlich anerkannte Physiotherapeuten aus und ist eine der wenigen schulgeld- freien Ausbildungsstätten in Deutschland . Die dreijährige Ausbildung zur Physiotherapeutin / zum Physiotherapeuten beginnt jeweils am 1 . November eines jeden Jahres und umfasst 4500 Unterrichtsstunden . Diese bestehen im ersten Ausbildungsjahr aus theoretischem und praktischem Unterricht, in welchem u .a . medizinische Grundkenntnisse und physiotherapeutische Behand- lungstechniken vermittelt werden . Bereits ab dem ersten Ellen Kietz Schule für Physiotherapie Semester begleiten die neuen Auszubildenden die Schüler der höheren Semester einmal pro Woche ins Praktikum, um die örtlichen Gegebenheiten und die klinischen Abläufe kennenzulernen . Im zweiten Semester beginnen die Schü- ler in kleinen eigenen Behandlungssequenzen im Rahmen ihres Kenntnisstandes unter Supervision von Lehrern oder Schülern erste Erfahrungen im Umgang mit den Patienten zu sammeln . Ab dem dritten Semester wird der schulische Unterricht täglich vormittags durch die praktische Ausbil- dung am Patienten ergänzt . Die praktische Ausbildung am Patienten findet vorwiegend in den medizinischen Fachbe- reichen des an das Schulgebäude angrenzenden Klinikums Frankfurt Höchst GmbH statt . Darüber hinaus können unsere Schüler in Kooperationseinrichtungen praktische Erfahrungen sammeln . Aufgrund der hohen Bewerberzahlen und der vergleichsweise begrenzten Zahl an Ausbildungs- plätzen gibt die Schule für Physiotherapie am Klinikum Frankfurt Höchst GmbH bestimmte Aufnahmebedingungen bzw . Empfehlungen vor . Die Auswahl der Bewerber für das Aufnahmeverfahren erfolgt aufgrund dieser Kriterien . Weitere Informationen sind der Homepage des Klinikums zu entnehmen . Kontakt: Ellen Kietz Leiterin der Schule für Physiotherapie Klinikum Frankfurt Höchst GmbH Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 3106-2906 Telefax: 069 3106-3845 E-Mail: [email protected] .de Schule für Physiotherapie
  • 104 Seit über150 Jahren bietet das Klinikum Frankfurt Höchst eine optimale Gesundheitsversorgung für die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger . Dabei ist die Krankenversorgung nach modernsten und menschlichen Standards vermehrt auf Spenden aus der Bürgerschaft angewiesen . Aus diesem Grund haben wir – engagierte Frankfurter Bürgerinnen und Bürger und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums – Anfang 2012 den Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst gegründet . Unser Ziel ist es, notwendige Investitionen für eine moderne, sichere und menschliche Gesundheitsversorgung zu ermög- lichen .Unser Ziel ist es, notwendige Investitionen für eine moderne, sichere und menschliche Gesundheitsversorgung zu ermöglichen . Dazu fördern wir das Klinikum Frankfurt Höchst in ideeller und materieller Hinsicht . Der Förderkreis verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke . Hierfür werden finanzielle Mittel eingesetzt, die dem Förderkreis aus Beiträgen, Umlagen, Spenden, Zuschüssen und sonstige Zuwendungen zufließen . Gemeinsam schaffen wir das Wir wollen den Aufenthalt für die Patientinnen und Patienten in unserer Klinik so angenehm wie möglich gestalten . Dazu möchten wir z .B . Erholungsräume im Klinikalltag schaffen . Finanziert werden Ausstattungen, die den Patientinnen und Patienten ihren Aufenthalt erleichtern, ihre Genesung fördern und Ärzte und Pflegende bei ihrer Arbeit unterstützen . Weiterhin möchten wir diagnostische und therapeutische Systeme fördern, deren Anschaffung das Budget des Klinikums übersteigt . Damit wollen wir dafür sorgen, dass moderne Untersuchungs- und Behandlungs- möglichkeiten den Patientinnen und Patienten schneller zugute kommen . So können Sie das Klinikum Frankfurt Höchst unterstützen Werden Sie Mitglied im Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst . Unterstützen Sie so das Klinikum durch Ihren Mitgliedsbeitrag . Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt derzeit 60,– Euro . Wir freuen uns genauso über Ihre Spende oder sonstige finanzielle Zuwendung . Spendenkonto: Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V. Volksbank Höchst a.M. eG Kontonummer: 9422307 Bankleitzahl: 50190300 BIC (SWIFT Code): GENO DE 51 FHC Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am: 2.1.2012 Registerblatt: VR 14819; Steuernummer: 045 255 00045 Finanzamt Frankfurt am Main II . Gerne stellen wir Ihnen für Ihren Mitgliedsbeitrag oder Ihre Spende eine Spendenbescheinigung aus . Förderkreis des Klinikums Frankfurt Höchst e.V. Vorsitzende: Margrit Weißbach Stellv. Vorsitzender: Thomas Steinmüller Schatzmeister: Dr . Martin Kern Geschäftsstelle c/o Klinikum Frankfurt Höchst Petra Fleischer Gotenstraße 6-8 65929 Frankfurt am Main Telefon 069 3106-3686 Telefax 069 3106-2699 [email protected] .de Weitere Informationen auch im Internet unter www .foerderkreis-klinikum-frankfurt-hoechst .de . Gemeinsam schaffen wir das
  • 105 Anzeige Anzeige
  • Belegarztkliniken im Herzen von Frankfurt am Main Die Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser, mit den beiden Betriebsstätten Klinik Rotes Kreuz und Klinik Maingau vom Roten Kreuz, liegen im Herzen der Stadt Frankfurt am Main und sind zugleich aktiver Teil der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Sie verfügen jeweils über Haupt- und Belegabteilungen, 365 Betten und ca. 15.000 Fallzahlen jährlich sowie 400 Beschäftigte. Die Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser bieten ein breites medizinisches Spektrum in den Fachbereichen der Kardiologie, der Orthopädie, der Urologie, der Nephrologie, der Gefäß- chirurgie, der Pulmologie, der Gynäkologie, der Inneren Medizin, der Viszeralchirurgie, der Plastischen Chirurgie und der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Darüber hinaus finden sich in beiden Krankenhäusern verschiedene renommierte Kompetenzzentren. Neben der modernen Ausstattung der Häuser und der exzellenten Pflege durch hoch - qualifizierte Rotkreuzschwestern und Pflegekräfte bieten die Häuser über den Schwerpunkt des Belegarztsystems den Vorteil, dass die Patienten durch niedergelassene, erfahrene Fachärzte ihrer Wahl behandelt werden, und zwar sowohl ambulant in der Praxis als auch stationär in der Klinik. Eine vertrauensvolle Beziehung ist für uns zwischen Patient und Arzt, neben medizinischer und pflegerischer Qualität, eine der wichtigsten Voraussetzungen, um wieder gesund zu werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.rotkreuzkliniken.de. Sie finden uns: Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e.V. Klinik Rotes Kreuz Königswarterstraße 16 60316 Frankfurt am Main Telefon: 069/4071 498 Telefax: 069/4071 481 Klinik Maingau Scheffelstraße 2–14 60318 Frankfurt am Main  Telefon: 069/4033 590 Telefax: 069/4033 235 [email protected] www.rotkreuzklinken.de Unsere Fachabteilungen – Chirurgie (Schwerpunkte Gefäßchirurgie und Orthopädie) – Innere Medizin (Schwerpunkte Kardiologie und Dialyse) – Urologie – Hals-Nasen-Ohrenheilkunde – Gynäkologie Wir bieten Ihnen – Moderne Medizin in Verantwortung – Gesundheit und Pflege mit Anspruch – Menschlichkeit aus Überzeugung – Qualifizierung als Prinzip Frankfurter Rotkreuz-Krankenhäuser e.V. Höchste Qualität in medizinischer und pflegerischer Versorgung FRK_Anzeige_Klinikum_FFM-Höchst_Layout 1 06.06.13 12:01 Seite 1
Fly UP