Orthomolekulare Therapie als neuer Weg der ?· Dieser physiologische Vorgang der Energiegewinnung hinterlässt…

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    18-Sep-2018

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  • Orthomolekulare Therapie

    als neuer Weg der Krebsbehandlung

    von

    Knut Ochmann

    Ochtrup, im Mrz 2016

  • Inhaltsverzeichnis

    1. (Un-)Heilbarkeit des Krebses S. 1

    2. Zellulre Mechanismen des Krebses S. 12.1 Zellatmung S. 12.2 Dysbalance zwischen Oxidantien und Antioxidantien S. 22.3 Aziditt im Gewebe S. 32.4 Krebsstoffwechsel S. 42.5 Therapiebezug S. 52.6 Therapieverfahren S. 6

    3. Krebs und Nhrstoffe S. 73.1 Makro- und Mikronhrstoffe in Schul- und

    Komplementrmedizin S. 73.2 Nhrstoffbedarf S. 83.3 Klinische Einschtzung S. 93.4 Mehr Ursachenforschung und Therapieeffektivitt S. 9

    4. Ernhrung und Supplementierung S. 104.1 Krebstherapie nach Johanna Budwig S. 104.2 Eiwei als Bausteine des Lebens S. 104.3 Kohlenhydrate als Nebendarsteller S. 124.4 Keine Gesundheit ohne natrliche Fette S. 12 4.4.1 Mittelkettige Fettsuren S. 13 4.4.2 Hoch ungesttigte Fette S. 144.5 Wasserhaushalt S. 154.6 Mineralien S. 17 4.6.1 Kalzium und Magnesium S. 17 4.6.2 Zink S. 19 4.6.3 Selen S. 20 4.6.4 Organischer Schwefel S. 21 4.6.5 Zeolith (Klinoptilolith) und Silizium S. 224.7 Vitamine S. 22 4.7.1 Vitamin D S. 23 4.7.2 Vitamin C S. 234.8 Grntee S. 24

    5. Energetische Zusatzbehandlung S. 24 5.1 Plus-Minus-Polung der Zelle S. 245.2 Rckpolung oder Tod umgepolter Zellen S. 25

    6. Wille zur Selbstheilung S. 26

  • 1. (Un-)Heilbarkeit des Krebses Krebs gilt heute als Geiel der Menschheit und eine der grten medizinischen Herausfor-derungen. Ausschlaggebend fr die allgegenwrtige Bangnis vor der Diagnose Krebs istdie seitens der Schulmedizin verbreitete Rede von Unheilbarkeit und Siechtum sowie diedaraus resultierende Ohnmacht, welche die Patienten dabei befllt. Die Forschung zeigtindes, dass sowohl solche ngste als auch die Gefhle der Machtlosigkeit und des hilflosAusgeliefertseins unbegrndet sind. Denn es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwi-schen der Versorgung des Krpers mit Mikro- und Makronhrstoffen bzw. dem Ausmader Mangelernhrung einerseits und der Lebenserwartung, der Effektivitt konventionellerKrebstherapien (Chemo- und Strahlentherapie) und der Chance auf Heilung andererseits.Das Vermgen, selbst in den Gesundungsprozess konstruktiv einzugreifen, schafft Raumfr positives Denken, Motivation und Disziplin, die ihrerseits eine positive Entwicklung be-flgeln.

    Man kritisiert unser Gesundheitssystem dafr, dass es Krankheiten geradezu als Wohl-standsquellen begreife, Krankenhuser als gewinnorientierte Unternehmen operierten unddie finanzstarke Pharma- und Nahrungsmittelindustrie ein derartiges Wirtschaftsgebarennachhaltig antreibe und alles daransetze, den Erkenntnissen vieler Forscher, namentlichJohanna Budwig, Alfred Pischinger und Otto Warburg, die wissenschaftliche Anerkennungzu verweigern. Um ihre Zwecke zu erreichen, schrecke sie selbst vor dem Erfinden undManipulieren von Studien nicht zurck.

    Gerade bei schlechter Prognose aus schulmedizinischer Sicht bietet die alternative Krebs-therapie viele Mglichkeiten. Die mageblich von dem zweifachen Nobelpreistrger LinusPauling (1901-1994) beeinflusste orthomolekulare Medizin - "orthos" (griechisch = richtig)und "molekular" (aus dem Lateinischen = Baustein von Substanzen) - zielt darauf ab, Man-gelzustnde aufzudecken und zur Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit die"richtigen Bausteine" in "richtiger" Dosierung therapeutisch einzusetzen, mglichst in na-trlichen Substanzen. Gepaart mit einer moderaten Ernhrungs- und Lebensweise sowieeiner frderlichen persnlichen Einstellung und berzeugung ist die Orthomolekularmedi-zin imstande, eine oder womglich die tragende Rolle innerhalb der modernen Krebsbe-handlung zu spielen.

    2. Zellulre Mechanismen des Krebses

    2.1 ZellatmungKrebs ist ein gelufiger Aspekt des Lebens. In jedem gesunden Menschen befinden sichetwa 10.000 Krebszellen. Ein intaktes Immunsystem eliminiert Krebszellen in etwa dergleichen Geschwindigkeit, wie sie entstehen. Krebs existiert seit alten Zeiten, jedoch soselten, dass er vor dem 20. Jahrhundert eine medizinische Kuriositt darstellte.

    Insbesondere die langjhrigen Forschungsarbeiten von Otto Warburg (1883-1970), Johan-na Budwig (1908-2003), Paul Gerhardt Seeger (1903-1991) und Heinrich Kremer (geb.1937) haben zu einem tieferen Verstndnis der zellulren Mechanismen des Krebses ge-fhrt. Um Krebs zu verstehen, muss man zuerst die Zellatmung durchschauen. Eine ge-sunde Zelle gewinnt Energie (ATP) fr ihre Lebensvorgnge, indem sie rund 90 Prozentdes eingeatmeten Sauerstoffs in den Mitochondrien zur Verbrennung von Kohlenhydra-

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  • ten und Fetten, bei Bedarf auch von Eiwei, nutzt. Mitochondrien1 sind energieproduzie-rende Zellorganellen, die Kraftwerke der Zellen, auerdem Kommunikations- und Stoff-wechselkontrollzentrum. Vor dieser unter Beteiligung von Sauerstoff ablaufenden Energie-produktion wird in einem ersten Schritt Glukose im Plasma zur Pyruvat abgebaut(Glykolyse). Erst im zweiten Schritt gelangt das Zwischenprodukt Pyruvat in die Mitochon-drien, wo es ber die sog. Atmungskette hocheffizient zur ATP-Gewinnung oxidiert wird.ber die Produktion von ATP, Informationsvermittler und universelle Energieeinheit desKrpers2, versorgen sie praktisch alle Zellleistungen, denn ohne Energie funktioniert in derZelle so gut wie nichts. Zellen sind ohne den Treibstoff nicht lebensfhig, deswegen sindNahrungsaufnahme und Energiespeicherung mittels Fettdepots und Glukosevorrten es-sentiell.

    Dieser physiologische Vorgang der Energiegewinnung hinterlsst auf natrliche Weisequasi als Rckstand Suren (Kohlensure) und Sauerstoffradikale (Oxidantien)3. Letzteresind hochreaktive chemische Verbindungen, die neutralisiert (reduziert) werden mssen,bevor sie durch Elektronenraub organisches Material Material, z.B. die Zellmembran, Gen-material der Zelle (DNA) und Mitochondrien, die ber eine vergleichsweise instabilereMembran verfgen, schdigen oder gar zerstren. Ein Verlust an Zellkraftwerken heit zu-gleich Energieschwund, der systemisch verminderte Zellleistung zur Folge hat. Aus die-sem Grund mobilisieren die Mitochondrien der gesunden Zelle das zellulre (endogene)Entgiftungssystem, indem sie unmittelbar nach der ATP-Synthese (Energieproduktion) diegeeigneten Gegenmittel (Antioxidantien) in Form von Glutathion und von Enzymen, z.B.Katalasen, Peroxidasen oder Superoxid-Dismutasen, bereitstellen. Bei ausreichender Ver-fgbarkeit der richtigen Substrate zur Enzymaktivierung, darunter Selen, Zink und insbe-sondere Schwefel, besteht ein Gleichgewicht zwischen Oxidantien und Antioxidantien (oxi-dative Homostase); Zelltod und Zellregeneration halten sich die Waage. Da das Aufkom-men freier Radikale whrend der Mitose (Zellteilung) den Untergang der Zelle bedeutete,erzeugt sie zum Selbstschutz Energie ber die Vergrung (Glykolyse) von Glukose imPlasma, d.h. ohne die Inanspruchnahme von Sauerstoff. Die Glykolyse verluft deutlich in-effizienter als die aerobe, mitochondriale Energieherstellung, weshalb Zellen mit funktio-nierender Atmungskette nach erfolgreicher Teilung wieder zur hocheffizienten mitochon-drialen Energieproduktion wechseln.

    2.2 Dysbalance zwischen Oxidantien und AntioxidantienDa freie Radikale bei der physiologischen Energiegewinnung in den Mitochondrien anfal-len und auch ntzliche Leistungen bringen, indem sie als Komponente des Immunsystemsagieren so erhht sich beispielsweise die Produktion der instabilen Molekle im Fallevon Entzndungen und Infektionen -, sind sie bis zu einem gewissen Level normal und er-wnscht. Durch Schwermetalle, Agrargifte, Chemikalien aus Kosmetika, Zigarettenrau-

    1 Besonders viele Mitochondrien befinden sich in Zellen mit hohem Energieverbrauch. Das sind u.a. Muskelzellen, Nervenzellen, Sinneszellen und Eizellen. In Herzmuskelzellen erreicht der Volumenanteil von Mitochondrien sogar 36 Prozent.

    2 Die fr alle zellulren Prozesse eines Organismus tglich bentigte ATP-Menge entspricht in etwa dem Gewicht des Organismus: Ein normalgewichtiger Mann von 75 kg verbraucht tglich etwa 75 kg ATP. Diese Art der Energie ist nicht nur Wrmenergie, sondern primr Informationsenergie, die Steuerfunktion besitzt.

    3 Oxidation beschreibt eine chemische Reaktion, bei der ein Atom, Ion oder Molekl Elektronen abgibt (einReduktionsmittel, man nennt es Antioxidans) und dabei selbst oxidiert (es verfgt ber keine Elektronenstabilitt mehr). Ein anderer Stoff nimmt die Elektronen auf und wird reduziert (antioxidiert).

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  • chen, Leistungsport, Disstress4, Medikamente, Krankheiten, chronische Infektionen, ioni-sierende Strahlung, z.B. Rntgenstrahlung, und ranzige Fette knnen jhrlich mehrere Kilofreie Radikale5 in unserem Krper anfallen. Kommen fortlaufend mehr radikale Sauer- undStickstoffverbindungen auf, als der Organismus abzufangen (zu neutralisieren) vermag,spricht man von chronisch oxidativem Stress: Die Verfgbarkeit schwefelhaltiger Amino-suren (SAA) und antioxidativer Enzymsubstrate (Selen, Zink, Mangan, etc.) schrumpftzunehmend und eskaliert bei schlechter Versorgung mit exogenen (von auen kommen-den, z.B. aus der Nahrung aufgenommenen) Antioxidantien wie Vitamin C, E, Glutathionund L-Cystein, was die (gesunde) Sauerstoffatmung der Zellen dauerhaft beeintrchtigt.Auerdem sind freie Radikale imstande wie oben erlutert das Genmaterial (DNA) derZelle oder Mitochondrien zu zerstren und solchermaen den desorganisierten (ungeord-neten) Zelltod (Nekrose) herbeizufhren.

    Unsere Zellen synthetisieren Stickoxid (NO-Gas), ein ubiquitr vorkommendes Gas mitvielfltigen Leistungen, dessen Entdeckung 1998 mit dem Nobelpreis fr Medizin gewr-digt wurde. Nervenzellen nutzen es als Biosignal, Mitochondrien als Stoffwechselregulatorund Immunzellen als Kampfgas in Gestalt eines freien Radikals. Das Kampfgas operiertzelltoxisch und keimttend, es vernichtet also nicht nur Krebszellen, sondern ebenfalls al-les, was sich als Fremdkrper (Viren, Bakterien) in einer Zelle vermehren knnte. Diesefreien Radikale liefern der Zelle ergo umfassenden Schutz vor schdlichen Einflssen, je-doch erzeugt der Organismus nicht mehr als er neutralisieren kann, um nicht selbst denzerstrerischen freien Radikale zum Opfer zu fallen. Folglich drosselt die Zelle die Kampf-gasproduktion bei Unterversorgung schwefelhaltiger Aminosuren und den erwhntenSpurenelementen, was allerdings mangelhaften Zellschutz vor Erregern, also vor Bakterie-n, Parasiten und Viren, bedeutet und das Risiko fr Zellmutationen (Krebs) und die Aus-breitung von Krebszellen verschrft. Auch die Mglichkeit, den programmierten (geordne-ten) Zelltod herbeizufhren (das ist ein physiologischer Prozess!), hngt von der intaktenNO-Synthese ab. Des Weiteren bedeuten schwache antioxidative Puffer den Exitus derZelle, sobald sie weiter Sauerstoff zur Energiegewinnung als Treibstoff verwendet. Um zuberleben, muss sie demnach ihre Sauerstoff-Abhngigkeit zur Energiegewinnung loswer-den.

    2.3 Aziditt im GewebeEin weit verbreitetes, multifaktoriell bedingtes Phnomen der westlichen Industriestaatenist das langfristige berangebot an Suren und Giften ohne ausreichend Pufferkapazittenwie basenaktive Mineralstoffe, ausgelst durch das fatale Zusammenspiel von ernh-rungs- und umweltbedingten Gesundheitsbeeintrchtigungen.6 Langfristig schrumpfen diekompensatorischen Kapazitten, sodass der pH-Wert in Gewebe (zunchst in der Zellum-gebung, spter intrazellular) und Krperflssigkeiten sinkt, und der Krper gert in den Zu-

    4 Unter Disstress versteht man negativ bzw. schdlich konnotierten Stress. Er erwchst aus Alltagssorgen und strker belastenden Ereignissen, z.B. aus dem Verlust des Arbeitsplatzes oder dem Tod eines nahenAngehrigen. Disstress uert sich in Bluthochdruck, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwche.

    5 Freie Radikale sind einerseits ntzliche Stoffwechselprodukte. Sie forcieren beispielsweise die Immunabwehr, denn Leukozyten (weie Blutkrperchen) und Makrophagen (Fresszellen) machen sich ihre Wirkung zunutze, um pathogene Bakterien auszuschalten. Darber hinaus kommt freien Radikalen eine entscheidende Bedeutung fr das Auslsen der Apoptose, dem programmierten Zelltod, zu.

    6 Es handelt sich um das Zusammenspiel mehrerer Negativfaktoren: ungesunde Ernhrung, Dehydration, Disstress, Bewegungs- und Sonnenlichtmangel, Schadstoffbelastung, Funktionsstrungen der Niere, Leber oder der Verdauungsorgane sowie bermiger Zigaretten- und Alkoholgenuss.

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  • stand der latenten Azidose. Gerade im Alter, wenn die Klrwerke Leber, Nieren, Darm(sowie Lunge und Haut) nicht mehr so effizient wie in jungen Jahren arbeiten und sich dieEntgiftungspools leeren, mehren sich im Binde- und Fettgewebe Ablagerungen in Formexogener7 und endogener8 Toxine, etwa Schwermetalle- und Agrargifte. Das Ablagerndient dem Schutz von Blut und Organen vor solchen organismusfeindlichen und inad-quaten Partikeln. Aufgabe des Bindegewebes9 ist, den Austausch von Sauerstoff, Nhr-stoffen, Wasser, Botenstoffen, Hormonen und elektrischen Impulsen zwischen Gef undZelle zu gewhrleisten. Es filtert also jegliche Stoffe, die diesen Weg antreten. Damit erflltes eine zentrale gesundheitliche Aufgabe fr den Organismus. Ist das Bindegewebe je-doch mit der Mlldeponierung belastet, behindert das den interzellulren Informations- undStoffaustausch, erlahmt der Stoffwechsel und schwcht sich die Immunisierung ab. In derFolge erhht sich die Sauerstoffnot im Gewebe, denn saure Krperflssigkeiten transpor-tieren im Vergleich zu basischen erheblich weniger. Wissenschaftliche Analysen bestti-gen die Kausalitt zwischen Mineraldefiziten und der Genese von Tumoren. Man kann dielatente Azidose auch als versteckte Vorform der Krebserkrankung betrachten.

    2.4 KrebsstoffwechselOtto Warburg wies darauf hin, dass in erster Linie Sauerstoffmangel im Gewebe denKrebs verantwortet, der seinerseits eine saure Umgebung im Zwischenzellraum erzeugt.Beim Grungsstoffwechsel der Krebszelle fallen ungemein groe Mengen linksdrehender,schwer abbaubarer Milchsure (Laktat)10 und andere giftige Abbaumaterialen an, welchedie bersuerungskrise anheizen und damit einen Teufelskreislauf initiieren, der dieKrebswucherung befeuern. Das Fehlen von Sauerstoff und bersuerung sind zwei Sei-ten derselben Medaille: die eine gibt es nur in Verbindung mit der anderen ... KrebsartigesZell-Gewebe ist sauer, wobei gesundes Gewebe alkalisch ist. Sauerstoffgas, Energies-pender in Pflanzen und Tieren, ist entthront bei Krebs und durch eine andere Form derEnergiegewinnung, nmlich die Fermentation der Glukose, ersetzt. (Otto Warburg).11 DerArzt und Biochemiker entdeckte berdies, dass Krebszellen keinen Sauerstoff bentigenund in sauerstoffreichem Milieu eines kerngesunden Krper eingehen.

    Ein vergiftetes und bersuertes biologisches System ist arm an Mineralstoffen und Spu-renelementen und lhmt die Wechselbeziehung zwischen Zelle und Gefsystem und da-mit Vorgnge der Grundregulation, welche fr die Funktionstchtigkeit der Organzellen un-abdingbar sind. Von krperfremden toxischen Substanzen jeglicher Art, denen wir uns imZeitalter der Hochindustrialisierung kaum zu entziehen vermgen, versucht sich der Orga-nismus daher mit groer Anstrengung zu befreien. Bei hinlnglichen Entgiftungskapazit-ten geschieht dies auf physiologischem (entzndungsfreiem) Wege. Andernfalls entstehenunterschwellige (subtile") Entzndungen12, um die pathologischen Reize in Form von

    7 von auen kommend8 von innen kommend9 Unter Bindegewebe subsumiert man je nach Vorkommen das faserarme, zell- und blutgefreiche Ge-

    webe, das Organe und Strukturen des Organismus nhrt, schtzt und umhllt. Es dient als Gleit- und Verschiebeschicht, zur Speicherung und Produktion von Substanzen und als Medium zur bertragung biologischer Informationen. Nach Ansicht des Histologen und Embryologen Alfred Pischinger verkrpert das weiche Bindegewebe - aufgebaut wie eine Matrix - den Schauplatz fr smtliche grundregulatorischeVorgnge, die die Organfunktionen aufrechterhalten. Auch die Wnde unserer Blutgefe bestehen vornehmlich aus Bindegewebe.

    10 Die linksdrehende Milchsure muss unter hohem Energieaufwand in der Leber recycelt werden. 11 http://www.ummafrapp.de/ (Stand: 17.03.2016).12 Entzndungen knnen demnach als Heilreaktionen verstanden werden. Klingt die Entzndung ab,

    beginnt die Regeneration des geschdigten Gewebes.

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  • Fremdstoffpartikeln, Bakterien und ihren Ausscheidungen abzubauen. Chemotherapiekonfrontiert die Zellen mit weiteren Giften und hinterlsst durch vermehrten Zelltod weitereSuren und Gifte, die wegen erschpfter Ausscheidungs- und Neutralisierungskapazittenim Zwischenzellraum Entzndungen hervorrufen. Viele chronische Krankheiten wie Au-toimmunerkrankungen und Krebs beruhen mit gewebezerstrenden Entzndungsprozes-sen, die auf einem sauren pH-Wert und Ablagerungen im Zwischenzellraum basieren unddie der Krper nicht mehr auf physiologische Art zu reduzieren imstande ist. Forschungenhaben nachgewiesen, dass chronisch Kranke, darunter Krebspatienten, berreich-lich saure Krperflssigkeiten haben.

    Genau genommen ist Krebs keine Erkrankung, kein bsartiger Fremdkrper, sondern diefinale Gewebe-Degeneration (Gewebezurckbildung/-verfall). Die Zelle, die aus Sauer-stoffmangel nicht ersticken will, also keiner energetischen Erschpfung erliegen will, akti-viert zum Selbstschutz archaische Mechanismen in Gestalt eines originren Energiestoff-wechsels. Sie schaltet auf Notbeatmung" und verliert damit ihre Sauerstoffabhngigkeit,indem sie Blutzucker ausschlielich im Zellplasma vergrt (Glykolyse), so, wie es die ge-sunde Zelle whrend der Zellteilung muss. Dabei fallen, wie oben bereits erlutert, zwarkeine Sauerstoffradikale an, doch entpuppt sich diese Form der Energiegewinnung alshchst ineffizient und tckisch, denn der Glukoseverbrauch steigt um das 18-Fache, unddas Einschalten dieser Genanteile schttet Zellteilungsbotschaften aus die hoch expan-sive Krebszelle ist geboren.13 Dieser Zustand hlt die Zelle im Teilungszyklus gefangenund unterbindet infolge fehlender Stickoxid-Herstellung die Apoptose, den programmiertenZelltod defekter Zellen, wodurch Krebszellen quasi ewig leben. Daneben trgt oxidativerStress durch Induktion von Zelltod und Zelldegeneration direkt zur Tumorbildung bei.

    Untersuchungen an Tumorzellen stellten bis zu 80 Prozent Mitochondrienverlustefest. Bei Krebs liegt durch die Sauer- und Nhrstoffarmut (vor allem an Schwefel undSpurenelementen) immer eine geschwchte Mitochondrienfunktion vor. Und das selbstdann, wenn gengend Sauerstoff vorhanden wre. Chemotherapie und Bestrahlung rui-nieren weitere Mitochondrien und vergrern das Verlangen nach Sauerstoff und Nhr-stoffen, was die unkontrollierte Zellteilung ungemein anheizt. Sie beeintrchtigen oben-drein die Schlagkraft des Immunsystems im Kampf gegen Krebszellen.

    Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass zufllige Genmutationen, die dieHochschulmedizin gerne fr die Krebsgenese verantwortlich macht und die einen For-schungsschwerpunkt bilden, z.B. Vernderungen des berhmten p53-Gens, das bei denmeisten Tumorerkrankungen nachweisbar ist, oder des apoptose-hemmenden bcl-2-Gens,weniger als Krebsinitiator, sondern vielmehr als Folge der geschdigten Zellatmung in Er-scheinung treten. Die Gen-Anpassung der Krebszelle ereignet sich erst im Anschluss andie Energieumschaltung.

    2.5 TherapiebezugKrebs ist das Resultat einer Unordnung im ganzen Organismus und eigentlich ein Sym-ptom, ein unkontrollierter und unvermindert anhaltender Heilungsversuch, der den Krperjedoch auf Dauer schadet. Denn Krebszellen sind primitiv, genetisch selbstschtig und in-

    13 Die Umschaltung von mitochondrialer Blutzuckerverbrennung mit Sauerstoff auf Blutzuckervergrung im Plasma ist in gewisser Hinsicht normal, da sie bei jeder gesunden Zellteilung vonstatten geht, bei der keine Sauerstoffradikalen anfallen drfen, die den Teilungsvorgang zunichte machen wrden. Nach vollendeter Reproduktion wechselt die Zelle wieder zur Sauerstoffatmung.

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  • vasiv, d.h. sie wuchern durch Infiltration ausgehend vom Mutterorgan in andereKrpergewebe. Dadurch kommt es zu Strung der physiologischen Krperfunktion bis hinzu Erschpfung und Tod. Die Menschen sind schon krank, bevor sie Krebs bekommen.Anstatt die Ursache des Problems zu beheben, kaschiert die konventionelle Therapie le-diglich die Symptome, und das sind die Tumoren, die man als Fremdkrper ansieht undmit allen Mitteln bekmpft. Es wird behauptet, man kenne die Ursachen von Krebs nicht,dabei wurden die mageblichen Faktoren der Krebsentstehung bereits in den 1930er Jah-ren von Otto Warburg identifiziert und publiziert: niemand kann heute behaupten, daman nicht sagen kann, was Krebs ist und was seine primre Ursache. Im Gegenteil, esgibt keine Krankheit, deren Ursache besser bekannt ist.14 Konventionelle Mediziner ver-kennen die Krebsgenese als finale Konsequenz einer Gewebedegeneration und berse-hen, dass nicht nur das verkrebste Organ, sondern der gesamte Organismus betroffen ist.Tumoren entstehen und gedeihen in einem toxischen Milieu. Mit Giften und Strahlen ge-gen sie vorzugehen gleicht dem Versuch, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.Nur solche Behandlungen, die einem Schwerkranken langfristig keinen zustzlichen Scha-den zufgen, knnen zur Gesundung fhren. Chemo- und Strahlentherapie gehren nichtdazu. Man beobachtet gar, dass sich Zellen nach der Chemotherapie maligner (aggressi-ver) verhalten und akuter metastasieren. Im Endeffekt verschlechtert sich der Zustand desPatienten.

    2.6 TherapieverfahrenChronische Vergiftungen sind zu einem realen Gesundheitsproblem geworden: Unbemerktwerden wir tglich durch Nahrung, Trinkwasser, Medikamente und Krperpflegeprodukte,aber auch ber "hausgemachte" Gifte aus dem Darm, etwa Fuselalkohole und Fulnisgift-e, sowie ber Umweltemissionen und Umgang mit chemischen Substanzen mit allerlei to-xischen Substanzen konfrontiert zweifellos das Ergebnis wachsenden technischen Fort-schritts und Wohlstands. Fehlende Nhrstoffe in unseren Nahrungsmitteln machen esschwierig, dem erhhten Bedarf an Mikronhrstoffen nachzukommen, sodass die Beein-trchtigung mit Schadstoffpartikeln langfristig unsere Entgiftungskapazitten erschpfenund uns schleichend kontaminieren. Umwelt- und ernhrungsbedingtes Krankwerden, wasspeziell auf Krebs zutrifft, verluft in aller Regel auf diese Weise. Die Negativeinflsse wer-den je nach individueller Konstitution bis zu einem gewissen Grad vom Organismuskompensiert. Weil die Kapazitten unseres Krpers zumeist erst im Erwachsenen- undRentenalter erschpft sind und die Belastungsfaktoren einem Kumulationseffekt unterlie-gen, treten ernsthafte Gebrechen wie Krebs hauptschlich im Alter auf.

    Lothar Hirneise, Mitgrnder des Vereins Menschen gegen Krebs e.V., bereist seit 15 Jah-ren die ganze Welt auf der Suche nach den erfolgreichsten Krebstherapien. Bei seinenAuswertungen sticht deutlich heraus, welcher Stellenwert der Ernhrung und der Entgif-tung des Krpers zufllt. Er betont, dass Krebs als Krankheit des Gesamtorganismus einerganzheitlichen Herangehensweise unter Einbeziehung der psychologischen Ebene bedarf.

    Es muss verstanden werden: Krebs ist lediglich eine energetische Umschaltung, eineSchutzschaltung der Zelle vor Erstickung, eine medizinische Notwendigkeit, und damitvom Krper beabsichtigt. Folglich obliegt es in erster Linie dem Krper selbst, Tumorenggf. wieder abzubauen. Durch Beseitigung des Auslsers, des zellulren Energiedefizits,entreit man dem Tumor seine Existenzgrundlage, und der Prozess der Energieumschal-tung kehrt sich um. Durch Wiederherstellung der gesunden Zellatmung ist Krebs re-

    14 http://www.ummafrapp.de/ (Stand: 17.03.2016).

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  • versibel. Dafr mssen wir die Sauerstoffverfgbarkeit im Organismus erhhen. OberstePrioritt im Rahmen der Therapie hat also die Alkalisierung des sauren Krebsgewebesdurch reichlich weiches, bestenfalls biologisch aktives Trinkwasser und das erforderlicheKontingent Kalzium, Magnesium und Zink, den Leitmineralien und unlerlsslichen Akteur-en zur Pufferung und Ausscheidung der Suren. Ferner brauchen die Zellen gengendAminosuren, Schwefel, Mangan, Silizium, Chrom, Selen und ein weiteres Mal Zink, umdie enzymatisch-antoxidativen Pufferkapazitten aufzustocken. Die Regeneration der Zell-atmung gelingt nicht ohne eine gezielte Entgiftung des Krpers. Neben dem sukzessivenAbbau bestehender Giftdepots geht es darum, mglichst wenig Gifte aufzunehmen. Letz-teres bercksichtigt die verschrfte Aufmerksamkeit bei der Lebensmittelauswahl15und den sensibleren Umgang mit chemischen Krperpflegeprodukten, Kometikaund Putzmitteln.16 Heie Bder bieten eine weitere Entgiftungsmanahme, weil die er-hhte Blutzirkulation und Geferweiterung eine bessere Ausscheidung ber die Haut er-mglichen. Natron, Natursalz und reines Magnesiumchlorid sind ideale Badezustze. Be-wegung regt Stoffwechsel, Durchblutung und Lymphfluss an.

    Und nicht zu vergessen ist der Umstand, dass Krebsarten Enzyme produzieren, die dasumgebende Bindegewebe (Kollagenfasern) verdauen. Solche Enzyme ffnen der Krebs-zelle Tr und Tor in die Umgebung (Metastasierung). Der zweite Fokus der Therapie rich-tet sich deswegen auf die ergnzende Einnahme von Nhrsubstanzen, die dem Aufbauvon Bindegewebe dienen, namentlich Vitamin C, Schwefel und Silizium, fuend auf eineradquaten Eiwei- und Fettversorgung. Dieser Aufbauphase folgt eine weitere Phase, dieintensiver auf den Krebs eingeht und die Sauerstoffverfgbarkeit von Blut und Zelle weiteroptimiert.

    3. Krebs und Nhrstoffe

    3.1 Makro- und Mikronhrstoffe in Schul- und KomplementrmedizinGemeinhin nimmt man an, eine wohlproportionierte Ernhrungsweise komme dem Mangelan Vitalstoffen zuvor. Diese Vorstellung unterliegt der Macht jener Medien, die zustzlicheVitamingaben als unntz und Geldverschwendung abstempeln. Die Schulmedizin demen-tiert und verharmlost Nhrstoffdefizite. Der traditionelle Durchschnittsmediziner verlsstsich auf die seit Jahrzehnten vorgetragene Erklrung angesehener Autoritten, die "nor-male Mischkost"17 decke den tglichen Bedarf an Mikronhrstoffen. Noch immer legt dasherkmmliche Medizinstudium ein Augenmerk auf den Einsatz von Medikamenten undnicht auf den den Einfluss, den die moderne Kost auf die Gesundheit ausbt. Der berwie-gende Teil der rzteschaft ist in Ernhrungsfragen nicht ausgebildet und von daher berwissenschaftliche Erhebungen der Orthomolekularmedizin und die kritische Vitalstoff-Ver-sorgungslage der reichen Industriestaaten kaum informiert. Die Art und Weise, in der wirunseren Krper mit Makronhrstoffen (Fetten, Eiwei, Kohlenhydraten) versorgen, wirdebenfalls nachrangig betrachtet, selbst in der Krankheitstherapie. Dabei ist bekannt, dassKrebspatienten hufig an Mangelernhrung sterben und Chemotherapien bei gleichzeitiggezielter Mikronhrstoffgabe besser vertragen werden, weil mehr gesundes Gewebe dieChemogifte berlebt. Selbst methodisch einwandfrei erhobene Forschungsdaten und-ergebnisse, die die Gesundheitseffekte von Vitalstoffen belegen, wecken nicht dasInteresse der konventionellen Hochschulmedizin.

    15 Biologische Ware birgt in der Regel weniger Agrargifte.16 ber die Haut aufgenommene Toxine verbrauchen insbesondere Glutathion.17 ber die Definition "normale Mischkost" herrscht unter den Experten Uneinigkeit.

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  • Die elementare Rolle von Mikronhrstoffen fr Leistungsfhigkeit und Regeneration derMitochondrien und somit fr das Arbeitspotential und die Lebensdauer der Zelle unter-streicht die hohe Signifikanz einer gesunden Ernhrung und der Substitution orthomole-kularer Substanzen fr Entstehung, Ausbreitung und Therapieverlauf von Krebserkrankun-gen. Die Defizite an diversen Mikronhrstoffen, oft begleitet von zellulrem Wassermangel,liegen zum Zeitpunkt der Diagnose im Normalfall bereits seit Jahren bis Jahrzehnten vor.Der Unterversorgung folgen schleichend Sauerstoffeinbuen in Gewebe und Krperfls-sigkeiten, die das Fundament vieler Krebsleiden legen. Die traditionelle Schulmedizin hatihren hervorragenden Platz in der Akutmedizin, immerhin retten moderne Intensivstationenund qualifiziertes Personal tglich Leben. Aber sobald Patienten von der Intensivstationauf eine andere Station verlegt werden und auf Fachpersonal treffen, das nach demGrundsatz verfhrt: Keine Mikronhrstoffe, nur Medikamente!, dann tun sie gut daran,ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Dabei gehrt heute beides zusammen, diekonventionelle und die Komplementrmedizin, zumal letztere viele Gebrechen nebenwir-kungsfrei therapiert und Heilungserfolge erzielt, die der klassischen Medizin bislangversagt bleiben. Allerdings scheinen sich nach wie vor Schulmedizin und Pharmaindustriegegenber alternativen medizinischen Methoden zu behaupten, ja sogar ihre eigeneVormachtstellung zu erweitern.

    3.2 NhrstoffbedarfDer Nhrstoffbedarf, dessen Ermittlung und Deckung die orthomolekulare Therapie als in-tegralen Bestandteil in die Krebsbehandlung einbezieht, hat drei kritische Entwicklungenzu bercksichtigen, die blicherweise die an Krebs Erkrankten durchleben.

    Es liegt ein jahrzehntelang bestehender, durch Gifte, Sureberschuss, Dehydration und lckenhafte Kost verursachter Mangel an Mikro- und Makronhrstoffen vor, der sich gerade im Alter vergrert, z.B. hinsichtlich Vitamin D3.

    Erhebliche Verluste an Mikronhrstoffen (speziell Kalzium und Magnesium betreffend) und Aminosuren (Eiwei) sind infolge des sauren Krebsstoffwechsels eingetreten, ebenso Entzndungsprozesse und Vernderungen im Stoffwechsel, etwa auszehrende (katabole) Hormone, eingeschrnkter Appetit und vermindertes Ansprechen auf Insulin. Was dem Krper an Aminosuren und Mineralien zur Aufrechterhaltung gesunder Blutwerte fehlt, entnimmt er seinem eigenen Gewebe, bevorzugt dem Sttz- und Bewegungsapparat wie Knochen und Muskeln.

    Chemo- und Strahlentherapie induzieren massiven Zelltod. Je nach Chemotherapeutikum und Schwere der Nebenwirkungen18, darunter Erbrechen, Verstopfung, Schleimhautschden, Appetitverlust und Durchfall, werden bestimmte Aminosuren, Vitamine und Mineralstoffe in greren Mengen verbraucht19.

    18 Neurologische Schden im Sinne einer Polyneuropathie treten ebenfalls nicht selten als Komplikation der Chemotherapie in Erscheinung. Weitere Folgen von Chemotherapeutika sind Schden an Organen und am Knochenmark.

    19 Es gilt zu bedenken, dass die Mineralstoff- und Vitaminenmengen aus Urin- und Blutuntersuchungen nicht (zwangslufig) die Verfgbarkeit im Gewebe widerspiegeln.

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  • 3.3 Klinische EinschtzungMit fortschreitender Verbreitung der Naturheilkunde-Therapien findet die Orthomolekular-medizin zunehmend Anklang bei Vertretern der Schulmedizinin. Gerd Nagel, ehemaligerPrsident der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und Grnder der Klinik fr Tumorbiolo-gie in Freiburg, betont: Patienten mit Krebserkrankungen sind speziell unter den Bedin-gungen der zustzlich belastenden operativen, strahlen- oder chemotherapeutischen Be-handlung - ausgesprochene Risikokandidaten fr Mikronhrstoff-Mangelzustnde. Dieseuern sich vor allem in Strungen der Abwehr, in einer erhhten Anflligkeit fr Akut- undSptschden der Tumortherapie, in Einschrnkungen der Lebensqualitt, in Fatigue-Sym-ptomen20 und anderen Zeichen. Dass diese (die Mikronhrstoff-Supplementierung, derVerf.) bezglich der Mangelzustnde von prophylaktischem und therapeutischem Wertsind, gilt als belegt.21

    Lothar Hirneise interviewte jahrzehntelang Mediziner wie Krebspatienten im Endstadium(die berlebt haben) und studierte ausgiebig die onkologische Literatur. Im Jahre 2000einen Krebskranken ohne intensive Entgiftungsarbeit zu behandeln, wird mit Sicherheit alsrztlicher Kunstfehler in die medizinische Geschichte eingehen ... Nur rzte, die keine Ah-nung davon haben, welches Milchsureproblem Krebskranke haben und die immer nochnicht wissen, wieviel Toxine direkt von einem Tumor oder von anderen Strfeldern (z.B.Wurzelkanle, Amalgam) produziert werden, therapieren auch heute noch Patienten, ohnegleichzeitig eine lebensnotwendige Entgiftung einzuleiten.22

    3.4 Mehr Ursachenforschung und TherapieeffektivittAktuelle Behandlungsmethoden konzentrieren sich mit Chemotherapie und Strahlenthera-pie auf die Zerstrung der sich rasant vermehrenden Krebszellen. Da die Zellgifte jedochnicht zwischen gesunden und mutierten Zellen differenzieren, kommen notgedrungen ge-sunde Zellen zu Schaden23, was die fast (unvermeidlichen) Nebenwirkungen erklrt undden Behandlungserfolg insgesamt einschrnkt. Der Therapeut muss daher vor Durchfh-rung der Chemo- und Strahlenthrerapie abwgen, ob der Nutzen der Behandlung mit denNebenwirkungen in einem vertretbaren Verhltnis steht. Und da man nicht ursachenspezi-fisch therapiert und keineswegs die Mechanismen der Krebsgenese bzw. Metastasierungaushebelt, sind die Heilungschancen gering und die Rezidivquote (Rckfallrate) hoch.ber Prvention informiert unser Gesundheitssystem ffentlichkeit und Risikogruppenvergleichsweise drftig und an wirksamen Behandlungsmethoden, die die Krebsausbrei-tung im Krper nicht nur stoppen, sondern zudem rckgngig machen und somit den Hei-lungsprozess in Gang setzen, zeigt es sich nur mig interessiert. Onkologen fragen imAllgemeinen nicht nach Ernhrungsgewohnheiten und Lebensstil. Laut Medienberichtenwird in gar nicht so weit entfernter Zukunft jeder zweite Erdenbrger an Krebs sterben.

    20 Krebspatienten knnen im Laufe ihrer Erkrankung an einen Punkt vlliger krperlicher, emotionaler und/oder geistiger Erschpfung kommen. Fehlender Antrieb, anhaltende Mdigkeit und Kraftlosigkeit, diein keinem Verhltnis zu vorangegangenen krperlichen oder geistigen Anstrengungen stehen, sind durchSchlaf und Erholungsphasen nicht mehr auszugleichen. Auerdem knnen Konzentrationsschwche undGedchtnisprobleme hinzukommen. Oft hlt dieser Zustand wochenlang an, was das gesellschaftliche, berufliche und persnliche Alltagsleben zustzlich erschwert.

    21 Grber, Uwe/Holzhauer, Peter/Kisters, Klaus: Besser durch die Krebstherapie. Mehr Lebensqualitt mit den richtigen Vitaminen und Mineralstoffen, Stuttgart, 12014.

    22 http://www.power-for-life.com/krebstherapie21.html (Stand: 15.03.2015).23 Betroffen sind vor allem Zellen des Knochenmarks, in denen Blutkrperchen und Abwehrzellen gebildet

    werden, sowie Zellen der Haarwurzeln und Schleimhute.

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  • Forscher schtzen, dass Krebs Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Todesursache Nr. 1 abl-sen wird. Breit angelegte Ursachenforschung ohne Scheuklappen und Entwicklung effekti-ver Therapien auch auerhalb ausgetretener Pfade sollten unbedingt vorangetrieben undnicht von politischer und/oder wirtschaftlicher Seite ausgebremst werden. Bestrahlung undChemotherapeutika propagiert man als Mittel erster Wahl, dabei wrden sich Onkologenlaut Umfrage mehrheitlich nicht selbst einer solchen Behandlung unterziehen, weil sie zugefhrlich und ineffektiv ist. Viele Stoffe in Chemotherapeutika sind krebserregend, deswe-gen wirken sie kanzerogen. Die berlebenschance fllt bei den wesentlichsten Krebsartengering aus. Um die miserable berlebensrate ein wenig aufzupolieren, fallen alle Krebspa-tienten, die fnf Jahre nach der Diagnose immer noch leben, als geheilt unter die Statistik.

    4. Ernhrung und Supplementierung

    4.1 Krebstherapie nach Johanna BudwigFrau Johanna Budwig, 2003 im Alter von 94 Jahren gestorben, war approbierteApothekerin und Diplom-Chemikerin mit Promotion in den Fchern Chemie und Physik.Anfang der 1950er Jahre arbeitete sie als Obergutachterin fr Arzneimittel und Fette. Siewurde in der Folgezeit wegen ihrer bahnbrechenden Entdeckungen auf dem Gebiet desFettstoffwechsels und der Zellatmung - und damit zu Krebserkrankungen - mehrfach frden Nobelpreis vorgeschlagen. Es ist erstaunlich, wie schnell der Tumor z.B. bei Darm-krebs ausgeschieden wird. Sogar bei einem alten Patienten von 84 Jahren, bei dem eineOperation wegen drohendem Darmverschluss vorgesehen war, erreichte ich innerhalb vonwenigen Tagen die vollstndige Ausscheidung des Tumors und die Wiederherstellung derGesundheit dieses Patienten. Es handelt sich dabei nicht um Einzelflle, sondern ich darfwohl sagen, da diejenigen Kranken, die zu mir kommen, um als Krebstherapie diebiologische24 Methode anzuwenden, meistens Krebskranke sind, die zu 99 ProzentOperationen, Bestrahlungen hinter sich haben oder bei denen festgestellt wurde, da jedeOperation bereits zu spt sei. Selbst in diesen Fllen ist die Wiederherstellung der Ge-sundheit in wenigen Monaten meistens, ich kann wohl sagen, in 90 Prozent der Flle mg-lich."25 Zu ihren Patienten gehrten zahlreiche rzte und deren Familien.

    Das Verstndnis um die Bedeutung der Ernhrungsanpassung und der gezielten Supple-mentierung von Mikronhrstoffen fr den Krankheitsverlauf erzeugt Motivation und besei-tigt Zweifel, denn je mehr der Patient versteht, desto weniger ist er auf bloes Hinnehmenbeschrnkt. Die wesentlichsten Komponenten dieser orthomolekularen Krebstherapie sol-len nachfolgend skizziert werden.

    4.2. Eiwei als Baustein des LebensSo gut wie alles im Krper besteht aus Eiwei. Eiwei legt den Grundstein fr Wachstumund Gesundheit. Mit einer hinlnglichen Eiweizufuhr arbeiten wir Muskelabbau und Or-gandegeneration entgegen, untersttzen die gesunde Hirnfunktion und ebnen einem ge-sunden Stoffwechsel und intakten Immunsystem die Bahn. Bei Krebs scheint eine eiwei-reiche Kost mit wenig Kohlenhydraten (Strke: Brot, Reis, Nudeln, ses Obst, jeglicheArt von Zucker) und ausreichend natrlichen, also mglichst unverarbeiteten Fetten, z.B.

    24 Johanna Budwig hat eine auf Quark und Leinl sowie speziellen Ernhrungsrichtlinien fuende Kost fr Krebspatienten entwickelt.

    25 Budwig, Johanna: Der Tod des Tumors II Selbstverlag 1977, S.193f.

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  • Butter, in einer harmonischen und situationsgerechten Zusammensetzung die angemes-senste Ernhrungsweise zu sein, um das Krebsgeschehen so vorteilhaft wie mglich zusteuern. Die Verringerung der Kohlenhydrate sollte keine Unterversorgung an Nahrungs-kalorien zeitigen.

    Einige Aminosuren (AS), "Eiweibausteine", erfllen fr die Gesundheit und somit imKrankheitsfall weitergehende Funktionen als andere. Dazu gehren vornehmlich die es-sentiellen (vom Krper selbst nicht herstellbaren) AS, gerade die BCAA genannten ver-zweigtkettigen Aminosuren L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin, die man aufgrund ihrer viel-fltigen Leistungen derweil zur Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen einsetzt.

    Eiwei schafft die Grundlage zum Aufbau von

    Haaren, Ngeln, Bndern, Sehnen, smtlichem Gewebe (Muskel, Organ- und Bindegewebe)26, von Hormonen, Enzymen, Neurotransmittern, Immunzellen, Bausteinen der DNA (Erbsubstanz) und dienen dem Transport von Fetten und Sauerstoff im Blut.

    Spezielle Aminosuren, die bei Krebs im Vordergrund stehen, sind L-Cystein, L-Carnitin, L-Lysin und L-Prolin.

    L-Cystein

    protegiert die Entgiftung, z.B. von Schwermetallen, und die Immunfunktion, neutralisiert freie Radikale, lst Schleim und untersttzt so die Behandlung von Atemwegsleiden, flankiert die Konstruktion von Bindegewebe, reguliert die Harnstoffausscheidung, verkrpert einen Vorlufer von Glutathion.

    Krebspatienten leiden unter ausgeprgtem Cystein-Mangel.

    L-Carnitin

    spielt eine Schlsselrolle bei der mitochondrialen (physiologischen) Energiegewinnung (gesunder Zellen),

    frdert die Durchblutung, strkt das Immunsystem auf breiter Ebene, geht durch Chemotherapie verstrkt verlustig (wird auf Grund dessen mitunter

    intravens verabreicht), liegt berwiegend in Wild, Ziegenmilch, Rind- und Kalbfleisch vor.

    L-Lysin und L-Prolin sind wichtige Kollagenmolekle und fr die Produktion von Binde-gewebe unentbehrlich. Da Lysin im Gegensatz zu Prolin zu den essentiellen Aminosurenzhlt, mssen wir Lysin ber Nahrung zu uns nehmen. Geeignete Quellen sind Fleischund Kse. Achtung: Ohne Vitamin B6 ist der Stoffwechsel der Aminosuren Carnitin,Glutamin, Glycin und Arginin gestrt, und ohne B6 knnen keine Neurotransmitter undHormone hergestellt werden.

    26 Etwa ein Drittel aller Eiweie in unserem Krper sind Kollagenmolekle.

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  • Die tgliche Eiweiration sollte zwischen ein und zwei Gramm pro Kilogramm Krper-gewicht liegen, dem entsprchen 100 Gramm Eiwei fr eine 70 kg schwere Person. Ei -weimangel erschwert die Entgiftung des Krpers und reduziert den Gewebeaufbau. Aus-reichende Mengen des Powerstoffes in gnstiger Konstellation liefert das Gewebe vonTierprodukten; die idealsten Quellen sind Fleisch, Innereien (allen voran Leber), Eier,Fisch, Meeresfrchte und Milchprodukte27 - Lebensmittel, die berdies mit wichtigen Mine-ralien, Vitaminen und weiteren Nhrstoffen ausgestattet sind. Dem Ei gebhrt aus ernh-rungsphysiologischer Perspektive besondere Aufmerksamkeit, weil es nicht nur einen vor-zglichen Eiweilieferanten verkrpert (biologische Wertigkeit von Eiprotein liegt bei 100)und ein gnstiges Fettsureprofil mit Omega-3-Fettsuren aufweist, es liefert ebenfalls di-verse Mineralien, allen voran Jod, Selen, Kalium und Schwefel, und Vitamine, vornehmlichB2, B12 und K2, sowie ppig Lezithin28. Ideal sind Eier aus Freilandhaltung, weil sie ver-gleichsweise mehr DHA (Omega-3-Fetssure) und Vitamin D enthalten.

    4.3 Kohlenhydrate als NebendarstellerKohlenhydrate stellen fr aggressive, metastasierende Krebszellen die einzige Energie-quelle dar, denn kanzerogenen Zellen fehlt die metabolische Flexibilitt einer gesundenZelle, Fett und bei Bedarf Eiwei zu verbrennen. Krebszellen sind gem Otto WarburgsErkenntnis, wonach Krebszellen als einzige Energiequelle Glukose anaerob verstoffwech-seln (fermentieren), imstande, sich zgiger zu vermehren, wenn ihnen ausreichend Gluko-se (Kohlenhydrate) zur Verfgung steht. "Whrend einer Therapie erhht eine Ernhrungs-umstellung die Wirksamkeit der Bestrahlung oder Chemotherapie", sagt der TumorbiologeJohannes Coy.29 Viele Studien htten gezeigt, dass bsartige Zellen dann angreifbarer frStrahlen- und Chemotherapien waren.

    Wegen des verminderten Kohlenhydratverzehrs isst man, um satt zu werden, mehr Fettund Eiwei, was die gierigen Krebszellen nicht mehr als Energiequelle nutzen knnen.Vorrangig ist die Einschrnkung von Zucker (d.h. auch auf ses Obst) und von Strke inForm von Brot, Nudeln und Reis, insbesondere bei Bewegungsmangel. Jegliches (gekoch-tes) Gemse einschlielich Kartoffeln ist wnschenswert, Honig in Maen ist erlaubt.

    Es gibt keine Kohlenhydrat-Mangelkrankheit, nur die Unterversorgung an natrli-chen Fetten und Eiwei (essentiellen Aminosuren) bringt auf lange Sicht die Ge-sundheit in Bredouille.

    4.4 Keine Gesundheit ohne natrliche FetteFett firmiert nicht nur den reichhaltigsten Energielieferanten30, es ist ebenso fr dieBewahrung von Vitalfunktionen und den Aufbau von Gewebe unabdingbar. Der Menschhat Fettpolster, ergiebige Energiereserven, die er als Fettstoffwechsel bei Bedarf, z.B. bei

    27 Milchprodukte kommen nur dann als geeignete Nahrungsmittel in Frage, wenn der Genuss keinerlei Verdauungsproblemen bereitet.

    28 Lecithin (Phosphatidylcholin) ist eine fetthnliche Substanz und essentieller Baustein von Zellwnden, primr von Nervenzellen (Gehirnzellen). Es fungiert ferner als Ausgangssubstanz fr Acetylcholin, dem bedeutendsten Neurotransmitter in der Reizbertragung. Fr die Gehirngesundheit ist Lezithin ergo essentiell. Als zwingende Komponente des Gallensekrets emulgiert Cholin die Nahrungsfette und hat Anteil am Abtransport der Fette aus der Leber. Ferner frdert Cholin die Entgiftungskapazitt der Leber.

    29 http://www.n-tv.de/wissen/Wenn-die-Krebszelle-verhungert-article10059306.html (Stand: 21.03.2016).30 Der Fett-Krperspeicher eines Normalgewichtigen ist 150 Mal grer als der von Kohlenhydraten.

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  • Nahrungskarenz, zurckgreifen kann. Krebskranke profitieren von einer fettreichen Ernh-rung, weil Tumorzellen anders als gesunde Zellen kein Fett als Brennstoff zu nutzen im-stande sind.

    Nur natrliche Fette, etwa Milchfett (z.B. Butter), tierischer Schmalz, Fett aus Eiern, imFleisch und Fisch sowie native Pflanzenle/-fette, sind Spender von fettlsliche Vitami-nen (A, E, D, K), Mineralien, Aminosuren, Polyphenolen (Antioxidantien), Lipasen (Fett-verdauungsenzymen) und Lezithin (Phospholipide wichtig frs Gehirn wegen der Neuro-transmittersynthese und Bestandteil jeder Zellmembran). Handelsbliches, nicht nativesPflanzenl, Fritteusenfett (das ebenfalls in Gastronomien Verwendung findet) und Fette inFertiggerichten werden bei der Verarbeitung raffiniert. Dabei wird das naturreine Fett unterextrem hoher Temperatur seines Geruchs, Geschmacks und seiner Farbe sowie weitest-gehend seiner natrlichen Begleitsubstanzen beraubt; auerdem kommt es zur Oxidation(Ranzigwerden) der mehrfach ungesttigten Fettsuren. Toxische Substanzen gelangenwhrend der Verarbeitung ins l. Grten Abstand sollte man zu industriell gehrteten(hydrogenisierten) Fetten (Transfetten/TFA) halten, die unter begrndetem Verdacht ste-hen, die Krebsentstehung zu begnstigen. Auf solche TFA stt man berwiegend beiFast Food, Snacks, fetthaltigem Gebck, z.B. Kuchen, Backfett und hoch verarbeitetenSpeisenlen sowie bei Fertigprodukten, die in grerem Umfang Fett enthalten.

    Entscheidend fr die Krebstherapie ist die Versorgung mit den richtigen Fetten. Je mehrgesttigte Fettsuren, desto hitzebestndiger ist das betreffende l. Alle nicht-tropischenpflanzlichen le, allen voran solche mit hohem Anteil an mehrfach ungesttigten Fettsu-ren, wie Sonnenblumen-, Soja- und Wiezenkeiml, sind ausschlielich fr die kalte Kchegeeignet, weil sie hochgradig instabil sind. Gesttigte, hitzebestndige Fettsuren sindberwiegend in Butter, Kokos- und Palml, Butterschmalz, Ghee (Butterreinfett/Butter-schmalz) und Rindertalg vertreten.

    4.4.1 Mittelkettige FettsurenDie nahezu einzige probate Quelle fr nennenswerte Mengen mittelkettiger Fettsuren(MCT) ist Kokosl. MCT operieren hauptschlich antibakteriell (gegen Bakterien, Virenund Pilze31, hilfreiche Darmbewohner bleiben verschont.) und entlasten mithin die Verdau-ungsorgane und das Immunsystem. Auerdem kurbelt Kokosl den Stoffwechsel an undlanciert die Resorption (Aufnahme) von Eiwei, Kalzium und Magnesium im Darm,was dem Nhrstoffmangel vorbeugt.

    MCT (gleichfalls in Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch in Spuren vorhanden) sind extrem leichtverdaulich. die Verdauung, Verarbeitung oder Speicherung der Fettsuren findet ohne Gal-lensure statt und bedarf keinerlei Energie. Das Fett wird direkt zur Energiegewinnung ge-nutzt, ohne im Unterschied zu den langkettigen Fettsuren (LCFA)32 als Krperfett ge-

    31 Unsere Schleimhute beheimaten ber 400 verschiedene Arten ntzlicher Bakterien, darunter die po-pulren Milchsurebakterien (Laktobazillen), zu deren Aufgabe es zhlt, die ungeliebten Darmbewohner in vertrglicher Population zu halten. Alle Darmbakterien, egal, ob schdlich oder freundlich, knnen nicht vollstndig eliminiert werden, weil sie ein eigenes kosystem in unserem Krper konstruieren. Die meisten von ihnen sind Symbionten: Darmbakterien, die als Ausgleich fr den Lebensraum, den wir ih-nen bieten, zahlreiche physiologische Funktionen erfllen und uns vor ihren unliebsamen Mitstreitern schtzen. Nur die quantitative Dominanz gutartiger Bakterien, also die gesunde Darmflora oder mikrobie-lle Balance, verhindert eine Revolte schdlicher Mikroorganismen.

    32 Kurz- und mittelkettige Fettsuren sind immer gesttigte Fettsuren, langkettige meist in Pflanzenlen mit mehrfach ungesttigten Fettsuren vorhanden.

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  • speichert zu werden. Die Resorption verluft im Unterschied zu LCFA etwa vier Malschneller. Galle und Bauchspeicheldrse lassen sich mit dem Genuss von (nativem) Ko-kosl entlasten.

    Kokosl liefert reichlich Selen, ein Spurenelement, auf dessen reibungsloser Funktion esgerade im Krebsgeschehen ankommt. Insbesondere der Konsument im selenarmenDeutschland profitiert vom l als Selenquelle. Ferner taugt Kokosl hervorragend zum Ko-chen, Backen und Braten, weil es wegen seines auerordentlichen Gehaltes an gesttig-ten Fettsuren (92 Prozent) sehr hitzebestndig ist und im Unterschied zu allen nicht-tropi-schen Pflanzenlen beim Erhitzen keine schdlichen Transfettsuren generiert.33 Hier liegtder Grund, warum Kokosl sehr lange haltbar ist, ohne ranzig zu werden.

    4.4.2 Hoch ungesttigte FetteDie essentiellen Fette, im wissenschaftlichen Sprachgebrauch mehrfach ungesttigte Fet-te (MUF) genannt, umfassen Omega-6- und Omega-3-Fettsuren. Wir finde sie im Pflan-zenreich (z.B. im Hanfl) als alpha-Linolsure und alpha-Linolensuren und im Tierreich inihrer biologisch aktiveren Form als Eicosapentaensure (EPA) und Docosahexaensure(DHA) im Fett von grasfressend bzw. freilaufend-gehalten Tieren und reichlich in fettrei-chem Kaltwasserfisch wie Hering und Lachs vorfinden. Der Krper vermag sie im Unter-schied zu gesttigten Fetten nicht selbst herzustellen, wir mssen sie also ber die Nah-rung aufnehmen. Mit Blick auf die Ernhrungssituation der westlichen Industriestaaten istvor allem eines verbreitet: der berschuss an Omega-6-Fettsuren bei gleichzeitigemMangel an Omega-3-Fetten. Das ist gesundheitlich brisant, denn Omega-3-Fette

    initiieren die Synthese von Stickoxid, auch NO-Gas genannt, das u.a. dem Kampf der Immunzellen gegen Tumorzellen dient. (Es lst in Krebszellen die Apoptose aus.),

    hemmen Entzndungen, schwchen die (generelle) Entzndungsbereitschaft und strken das

    Immunsystem, wenn im Krper ein physiologisches Verhltnis der Omega-3- zu 6-Fett von 1 zu 2-4 herrscht,

    frdern die gesunde Durchblutung, gehren zu den zentralen hirnrelevanten Stoffen34.

    Hanfl liefert im Unterschied zum verbreiteten Leinl nicht nur mehr Vitamin E zum Schutzvor Oxidation (Ranzigwerden), sondern den grnen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, derdie Entgiftung protegiert und laut In-vitro-Studien die (pathologische) Gefneubildungvon Tumorzellen (Angiogenese) bremst.35 Zudem fungiert Chlorophyll ebenso wie sein tie-risches und menschliches Pendant, das Hmoglobin, als Sauerstofftrger.

    Eine Eigentmlichkeit der hoch ungesttigten Fettsuren, vor allem der Omega-3-Fette, istihr enormes Elektronenpotential. Dass die energetische Verfassung der Zellen deren volleFunktionstchtigkeit sichert und die Wiederauflademglichkeit der Zellbatterie von den

    33 Die Hitzestabilitt reicht nur bis etwa 190 C, bei hheren Temperaturen beginnt das l zu qualmen. Ist der Rauchpunkt erreicht, entstehen giftige Stoffe im l.

    34 Die Unterversorgung an Omega-3-Fetten wird vonseiten der Wissenschaft als ein Risiko fr die Entwicklung von Altersdemenz angesehen.

    35 Die Geschwindigkeit der Metastasierung hngt u.a. von Gefversorgung des Geschwulstes ab. Durch den antiangiogenetische Effekt werden Tumorzellen von der Sauerstoff- und Energieversorgung abgeschnitten.

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  • Elektronen der Omega-3- und 6-Fettsuren abhngt, ist wissenschaftlich erwiesen. Wenndie Zweipoligkeit zwischen Zellkern und Zellumhllung zerstrt wird, beispielsweise durcheinen Mangel an essentiellen Fettsuren oder den Konsum gehrteter Fette (Transfette),wird die elektrische Ladung neutralisiert. Das ist ausschlaggebend, weil die Membran ent-scheidet, was die Zelle abgibt und aufnimmt. Gemeinsam mit schwefelhaltigen Aminosu-ren bernehmen hoch ungesttigte Fette die Batteriefunktion der Zellen.36

    Unbehandeltes Lein- und Hanfl, reich an hoch ungesttigten Fettsuren, entpuppen sichals vortrefflicher Lichtspender. Die hoch ungesttigten Fettsuren haben die Fhigkeit, diePhotonen des Lichts aufzunehmen und im Zellkern zu speichern. Wir nehmen ber denVerzehr lichtreicher Nahrung die im Zellkern gespeicherten Biophotonen (Lichtphotonenin biologischen Systemen) in uns auf und deponieren sie in extrem verdichteter Form inunserer eigenen DNA. Die Forschung hat ermittelt, dass die Energiebertragung undKommunikation der Zellen untereinander durch Licht (des Farbspektrums37 der Sonnen-strahlen) innerhalb eines kohrenten Biophotonenfeldes, das sich ber den gesamten Or-ganismus erstreckt, erfolgt. Der Informationsaustausch stellt die Grundvoraussetzung frdie Lebendigkeit unseres Organismus dar, da er allen chemischen Prozessen vorgeschal-tet ist38. Solchermaen wird die "innere Ordnung" des gesamten biologischen Systemsmithilfe des Informationsaustausches ber das Biophotonenfeld koordiniert und stabilisiert.Budwig schreibst dazu: "Auch Samenle besitzen die Fhigkeit, Sonnen-Elektronen zuspeichern. Die Elektronen der hochungesttigten le der Samen sind speziell auf die Wel-lenlngen des Sonnenlichtes eingestellt. Das Vorliegen dieser le im lebenden Substratdes Menschen bewirkt, da auch der Mensch die Fhigkeit entfaltet, die Elektronen desSonnenlichtes als Antenne aufzunehmen und zu speichern. Krebskranke knnen Sonnenicht ertragen. Der Arzt rt, diese zu meiden. Verabreiche ich den Krebskranken meine l-Eiwei-Kost mit einem hohen Gehalt an elektronenreichen len und unter Ausschaltungder als Elektronen-Ruber wirksamen Str-Molekle, dann lieben diese Kranken innerhalbvon zwei bis drei Tagen die Sonne wieder und vertragen sie bestens."39 Bei allen diesenBeobachtungen ist es entscheidend wichtig, ob die oberflchenaktiven elektronenreichenhochungesttigten Fette als Resonanz-System fr die Sonnen-Energie vorliegen oder obdiese fehlen.40

    4.5 WasserhaushaltDa sich alle biochemischen Prozesse unseres Organismus im Krperwasser abspielen,gilt das Wasser als unser wichtigstes Lebensmittel. Der Arzt und AlternativmedizinerFaridun Batmanghelidji betont, dass ein vermindertes Durstgefhl kein verlsslicherIndikator fr ausreichend hydrierte Zellen ist, denn paradoxerweise verblasst dasDurstgefhl mit fortschreitender Dehydration sukzessive und wird zunehmend mit Hungerverwechselt41.42

    36 http://www.budwig-stiftung.de/dr-johanna-budwig/ihre-forschungen.html (Stand: 29.10.2014).37 Frequenz: Anzahl an Schwingungen einer elektromagnetischen Welle pro Sekunde. Sie wird in Herzt

    (Hz) angegeben., z.B. entspricht 1 Hz = 1 Schwingung pro Sekunde.38 Jede Zelle empfngt mehrere 1000 Botschaften in der Sekunde.39 http://www.oel-eiweiss-kost.de/_oel_eiweiss_kost/_oekost_hinweise.html (Stand: 21.03.2016).40 Budwig, Johanna: Fette als wahre Hilfe gegen Arteriosklerose, Herzinfarkt, Krebs, Breisgau, 1972, S.39.41 Erst bei angemessener Wasserbilanz im Krper stellt sich ein gesundes Durstgefhl wieder ein.42 Genussgetrnke wie Fruchtsfte, Kaffee, Tee, Alkoholika und Limonaden sind nicht in der Lage, Wasser

    zu ersetzen. Zuviel davon provoziert gar das Gegenteil und bringt den Wasserhaushalt aus der Balance.

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  • Wasser

    ist in 99 Prozent aller Stoffwechselvorgnge involviert (Hydrolyse)43, managt als Lsungs- und Transportmittel die Versorgung der Zellen mit

    Sauerstoff und Nhrstoffen sowie die Entsorgung von Giften und Stoffwechselabfllen (Suren),

    fungiert als Bindemittel, das die festen Bestandteile der Zelle verbindet, erzeugt infolge des osmotischen Flusses durch die Zellmembran hydroelektische

    Energie, die umgewandelt und als ATP gespeichert wird, leitet als Datenautobahn aller elektromagnetischen Impulse (Informationsvermittler

    und -trger) zur Steuerung von Krperfunktionen durch; alle Nervenimpulse werdendurch das Krperwasser bertragen,

    ist unerlsslich fr eine gesunde Verdauung (Schleimhute, Verdauungssekrete, Stuhltransport etc.),

    balanciert Blutdruck und Blutzucker aus, strkt das Immunsystem.

    Die Lebensnotwendigkeit von Wasser ist gemeinhin bekannt, weniger dafr die langfristi-gen Folgen, die mit dem Mangel verbunden sind.44 Zwar erhlt ein krpereigenes Regler-system durch intelligente Wasserrationierung in Durstperioden lebenswichtige Funktionenaufrecht, doch beeintrchtigt das Wasserdefizit (Dehydration) sowohl kurz- als auch undvor allem langfristig unsere Gesundheit erheblich.45 Experten werten die Zellaustrocknungals grten physischen Stressfaktor, weil sie alle Krperprozesse in Mitleidenschaft ziehtund der Krebsgenese die Bahn ebnet, denn die Unterversorgung mit dem TransportmittelWasser schwcht das Immunsystem46 und bildet das Fundament fr ein saures (sauer-stoffarmes) und vergiftetes Milieu im Krper, den idealen Lebensraum fr Krebszellen. Zu-meist sind jene Organe von Krebs betroffen, die sekretorische Funktion ausben und da-mit in erhhtem Mae wasserabhngig sind, wie der Darm, die Brustdrsen, die Bauch-speicheldrse oder die Prostata. Zellulrer Wassermangel schdigt langfristig die DNA imZellkern. Ferner baut der Krper bei Dehydration vornehmlich in der Leber und in dendrrsten Krperarealen zunehmend Proteinreserven auf, ab einem gewissen StadiumMembranrezeptoren (Membran = Haut der Zelle) und das proteinproduzierende EnzymProteinkinase C, welches am Transkriptionsprozess47 und an der Herstellung von Membr-43 Hydrolyse definiert die Aufspaltung einer chemischen Verbindung durch Anlagerung eines

    Wassermolekls und ommt bei allen Stoffwechselreaktionen zum Zuge, bei denen chemische Reaktionen Wasser bentigen, und das sind etwa 99 Prozent aller Stoffwechselvorgnge. Ohne die hydrolytische Funktionen knnten wir keine Nahrung verwerten.

    44 Die Konsequenzen zellulren Wassermankos sind nicht direkt sprbar, denn ein lngerfristiges Defizit kompensiert der Krper durch intelligente Rationierung der kostbaren Flssigkeit. In aller Regel steigt - ausgelst durch das Bedrfnis des Gehirns nach Wasser - das Verlangen nach Kaffee, Tee, Limonade und alkoholischen Getrnken, beruhend auf einem konditionierten Reflex, der die Wasseraufnahme mit der Zufuhr dieser Getrnke assoziiert.

    45 Betroffene bekommen davon in der Regel nichts mit, weil die Konsequenzen, z.B. die Schdigung im DNS-Reparatursystem, fr viele Jahre subklinisch verlaufen.

    46 Beispielsweise wird bei zellulrer Drre ber die vermehrte Ausschttung von Histamin zur Rationierung frei verfgbaren Wassers zwangslufig in zunehmendem Mae Vasopressin freigesetzt. Vasopressin veranlasst den Einstrom der H2O-Molekle in die Zellen und stimuliert als zweite Aufgabe die Freigabe von Cortisol und Cortison, hochwirksamen Hormonen der Nebennieren, die das Immunsystem und die Herstellung von Interferon, einer natrlichen Antikrebssubstanz, unterdrcken, sowie ber Umwege DNA-Fragmentierung verantworten. Auerdem unterbindet Histamin die Inbetriebnahme der Immunabwehr an seinem Ursprung im Knochenmark, solange es in die Wasserverteilung zwecks dehydrierter Zellen verwickelt ist.

    47 Die Transkription ist quasi der erste Teil der Proteinsynthese.

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  • anrezeptoren teilhat, was ebenso die Krebsentstehung forciert.

    Das menschliche Biosystem prferiert gering mineralisiertes, stilles, schadstoffarmes, le-bendiges (hauptschlich aus sechseckigen Wasserringen bestehendes) Wasser. Das bio-logisch aktive (hexagonale) Wasser erzielt eine ausgezeichnete Transportleistung, Zell-verfgbarkeit und Stoffwechseleffizienz. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich hexa-gonal strukturiertes Wasser in den Hydrathllen von DNS-Strngen befindet und diese vorMutationen bei Zellerneuerungsprozessen schtzt. Der unzureichende Genuss gutenWassers verlangsamt die Ausleitung von Suren und Giften.48

    Herkmmliches Trinkwasser kommt heute nicht mehr aus Brunnen, Fliegewssern odernatrlichen artesischen Quellen. Es wird mit Hilfe mechanischen Druckes und durch Rohr-leitungen an die Erdoberflche gepumpt, was die natrliche (kristalline) Anordnung derWassermolekle zerstrt und eine ungnstige (ungeordnete) Clusterbildung verursacht.Fehlende kristalline Struktur und zunehmende mikrobielle Belastung sind typisch. SolcheWsser erfllen die fr die Regulierung des Sure-Basen-Haushalts und die Entgif tungdes Organismus notwendigen Reinigungsaufgaben ziemlich ineffizient.

    Neben der chemischen Verunreinigung ist handelsbliches Wasser mit destruktiven Infor-mationen behaftet, die sich negativ auf den Krper auswirken. Letzteres bedeutet, dassWasser chemisch rein sein kann, jedoch durch die gespeicherten Informationen im Clus-tergefge, also die auf das Wasser bertragenen Eigenschwingungen der Schadstoffparti-kel, trotzdem verunreinigt und somit gesundheitsschdlich ist. Mit einem speziellen Gertzur Wasserbelebung (Twister) nach dem Prinzip von Viktor Schauberger strudelt das Was-ser mit ber 1.000 Umdrehungen pro Minute in einem hyberbolischen Trichter. Damit lsenwir grobe Wassercluster49 auf, lschen schdliche energetische Informationen und verset-zen das Wasser insgesamt in einen kollidalen (kleinclustrigen, zellverfgbaren) Zustand.

    Bedarf: Im Krankheitsfall sind 1,5 Liter reines Wasser - ber den Tag verteilt getrun-ken - die Mindestmenge.

    4.6 MineralienMineralstoffe sind in nahezu alle biochemischen und biophysikalischen Krperprozesseeingebunden, in erster Linie in die Regelung des Wasser-50, Sure-Basen- und Elektrolyt-haushaltes, und gewhrleisten die elektrische Aktivitt der Zelle und das elektrischeGleichgewicht im Organismus. Die Unterversorgung mit lebenswichtigen Mineralien gehtergo mit einer energetischen Schwchung des Krpers einher.

    4.6.1 Kalzium und MagnesiumKalzium und Magnesium braucht der Krper fr das Hormon- und Enzymsystem, zurSteuerung des Blutdrucks, bei der Erregungsleitung von Nerven- und Muskelzellen undzur Regulation des Wasserhaushaltes. Zudem sind beide Mineralstoffe Schlsselelemente48 Die Qualitt des Wassers ist daher wichtiger als die jeder Nahrung.49 Cluster nennt man Gruppierungen verbundener Wassermolekle. Je kleinclustriger das Wasser, desto

    grer die innere Oberflche und desto besser die Zellverfgbarkeit.50 Die Aufrechterhaltung des physiologischen Sure-Basen- und Wasserhaushalt innerhalb der Zelle

    bedingt nicht nur die ausreichende Verfgbarkeit von Wasser und Salz, sondern ebenfalls die von Mineralien wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Zink, Chrom, Selen, Kupfer, Bor etc., die ber den Mechanismus der Osmose Wasser in die Zelle ziehen und dort halten.

    17

  • der aeroben (durch Sauerstoffverbrennung) Energiegewinnung.

    Kalzium

    schleust Sauerstoff und Nhrstoffe in die Zellen und verhindert die Einlagerung von toxischem Blei,

    sekundiert Vitamin D, baut die DNA und RNA (Erbsubstanz) mit auf und hat damit mageblich Anteil an

    der gesunden Zellteilung, gewhrleistet zusammen mit ausreichend Vitamin D die Apoptose (den

    gesunden/geordneten Zelltod), wirkt entzndungshemmend und beugt Verluste von hexagonalem Wasser51 im

    Krper vor.

    Magnesium

    ist unerlsslich fr die Bildung von ATP-Energie in der Zelle, reduziert und verhtet berschssige Stressreaktionen (Anti-Stress-Mineral), weitet die Gefe und baut die dortigen Ablagerungen ab, ist unverzichtbar fr die Assimilation von Kalzium und steuert es durch den

    Krper52, verbessert die Leistung des Herzmuskels und untersttzt den Stoffwechsel von

    Vitamin D, Kalzium und B-Vitaminen, repariert im Verein mit anderen Akteuren fehlerhafte DNS-Strnge und korrigiert

    Zellmutationen, mobilisiert die Ttigkeit von Vitamin C und D, die das Immungefge festigen, kurbelt das Generieren von Antikrpern und Lymphozyten53 (Immunzellen) an.

    AlkalisierungDurch die Vergrung von Zucker hinterlassen Krebszellen die (schwer abbaubare) links-drehende Milchsure, die den pH-Wert des Interstitiums (umliegenden Gewebes) auf 5,5-6,5 reduziert, wohingegen der des Blutes im alkalischen Bereich bei circa 7,4 bis 7,8 liegt.Chemotherapeutika und andere Medikamente, schlechte Ernhrung, Bewegungsmangelsowie Erkrankungen der Leber, Nieren und Lunge spitzen die kritische Lage zu. Im sau-ren, sauerstoffarmen Milieu gedeiht der Krebs prchtig, und er schtzt sich dadurch vordem Immunsystem. Die entscheidenden Stoffe zur Surepufferung sind Kalzium und Ma-gnesium. Fhren wir beide Mineralstoffe regelmig, langfristig und in ausreichender Men-ge zu uns, verwandeln wir das saure Milieu in ein basisches. In einem solchen Milieu ver-liert die Krebszelle ihre vormalige berlebensschaltung und wird wieder Mitglied des ge-

    51 Hexagonales Wasser, auch lebendiges, biologisch aktives oder levitiertes Wasser genannt, kennzeichneteine spezielle Molekularstruktur, bei der sechs Wassermolekle (H2O-Einheiten) sternfrmig um ein Sauerstoff-Zentrum gruppiert sind. Kraft der kristallinen (geometrischen) Struktur liegt lebendiges Wasserin einem kolloidalen (kleinclustrigen, zellverfgbaren) Zustand vor, der seine perfekte Zirkulation im Organismus begrndet.

    52 Ohne Magnesium kann kein Kalzium verwertet werden. Es leitet Calcium an die richtigen Stellen im gesamten Krper und verteilt es auch zwischen den Knorpeln und in den Knochengelenken so, dass dieses feste Bindegewebe optimal stark wird.

    53 Die Hauptaufgabe der Lymphozyten, einer Untergruppe der Leukozyten, besteht in der Abwehr von Fremdpartikeln und Infektionserregern. Ferner gehen sie gegen vernderte Krperzellen vor, z.B. Tumoren.

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  • sunden Zellgefges - so der Arzt und Alternativmediziner Faridun Batmanghelidj54.Dasfunktioniert allerdings nur bei gengend Flssigkeit, nicht weniger als 1,5 Liter weiches,stilles, lebendiges Wasser sollten es sein. Nach einer Chemotherapie sollte man nochmehr trinken, um den im Gewebe angefallenen Zellmll effektiver auszuleiten.

    Die Korrektur des pH-Wertes im Gewebe ist das A und O der Krebsheilung unddaher entscheidendster Parameter in der biologischen Krebsabwehr.

    .Ohne ausreichend Kalzium und Magnesium sind Knochen und das weiche Bindegewebenicht in der Lage, zu regenerieren. Im Gegenteil: Durch das langfristige Manko zapft derKrper (bei Bedarf) zur Mobilisierung von Mineralstoffen gerne Haarfollikel und Knochen(Knochenentmineralisierung = Osteoporose) an. Kalzium begrenzt obendrein Verluste he-xagonalen Krperwassers.

    Bevor die Diagnose Krebs gestellt wird, sind schon bei den Erkrankten eklatante Magne-sium- und Kalziumdefizite vorhanden. Schwere Mangelzustnde an Magnesium, die manvorwiegend bei Patienten mit Osteoporose und Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) beob-achtet, treiben die Entstehung von Herz-Kreislauf- und Nervenstrungen sowie von Tu-morschmerzen voran.

    Ideale Kalzium-Lieferanten sind die Sango-Koralle und die Rotalge Lithothamnium mit ihr-em unvergleichlich hohen Kontingent an natrlichem (organisch gebundenem) Kalziumund Magnesium den Leitmineralien im Krper und wichtigsten Puffersubstanzen zurSureregulierung in Kombination mit 70 bzw. 32 weiteren Mineralien und Spurenelemen-ten in bester Bioverfgbarkeit und gnstigem Konzentrationsverhltnis zueinander. Da dieAufnahme im Darm und die Verteilung im Krper vom Serumgehalt an Vitamin D3 bzw.Vitamin K2 abhngen55, ist die ausreichende Zufuhr dieser zwei fettlslichen Vitamine frdie pH-Wert-Regulation und Remineralisierung des Gewebes unverzichtbar. Indem Vit-amin K2 den Einbau des Kalziums in das Knochengerst managt, verhindert es Gefver-kalkung Vitamin D3 erhalten wir im Sommer durch Sonnenbaden56 und in der kalten Jah-reszeit mithilfe gezielter Nahrungsergnzung. Vitamin K2 steckt hauptschlich in tierischenFett, allen voran in Eiern, Butter, fettreichen, gesuerten Milchprodukten, z.B. Joghurt oderQuark in Vollfettstufe.

    4.6.2 ZinkVon den Spurenelementen bieten Eisen und Zink das grte Vorkommen im Krper.

    Zink

    aktiviert 200 unterschiedliche Enzyme, assistiert beim Aufbau von Bindegewebe, reguliert zahlreiche Organfunktionen, z.B. der Leber, Nieren, Schilddrse und des

    54 Vgl. Batmanghelidj, Faridun: Die Wasserkur bei bergewicht, Depression und Krebs. (Originaltitel: Obesity, cancer, depression: Their common cause and natural cure), Freiburg 62011, S. 119.

    55 Vitamin D3 sorgt fr die vollstndige Resorption von Kalzium im Darm und assistiert K2 beim Einbau des Mineralstoffes ins Knochengewebe (Mineralisation); gleichzeitig stimuliert K2 Osteokalzin und Osteoblasten (knochenaufbauend) und bremst die Osteoklasten (knochenabbauend).

    56 Durch die UV-Strahlung der Sonne entsteht Vitamin D3 in der Haut aus einem Vorlufer des Cholesterin, weshalb man es umgangssprachlich "Sonnenvitamin" nennt. Der Gutteil unseres Bedarfes wird darber gedeckt.

    19

  • Gehirns, wirkt entzndungshemmend, austrocknend, blutstillend und antibakteriell, reguliert gemeinsam mit anderen Akteuren den Sure-Basen-Haushalt

    (Sureausscheidung) und die normale Nierenttigkeit, bewhrt sich als potenter Schwermetallentgifter, lenkt das Immungeschehen, denn nahezu alle Abwehroperationen sind

    zinkgesteuert57.

    Mit Blick auf den Krebs ist zudem von Belang, dass Zink-Ionen Differenzierung, Teilungund Wachstum von Krperzellen untersttzen, fr Entwicklung und Funktion des Nerven-systems gebraucht werden und rote Blutkrperchen bilden. Fr eine gelungene Entgiftungund Entsuerung des Organismus ist das Mikromineral unabdingbar.

    Da keine nennenswerten Zinkdepots angelegt werden, mssen wir das Mineral regelm-ig ber die Nahrung aufnehmen. Aufgrund der gnstigen Aminosurenkomplexe, alsodes hherwertigen Proteins in tierischer Kost einerseits und der absorptionshemmendenBestandteile (z.B. Phytate) vieler pflanzlicher Lebensmittel andererseits, fllt die Zink-Bio-verfgbarkeit tierischer Produkte relativ hoch aus. Lohnenswerte Zinklieferanten sindFleisch (z.B. Rind und Geflgel), Innereien, Fisch, Meeresfrchte und Milchprodukte.

    4.6.3 SelenSelen spielt heute ebenso wie Magnesium, Zink, schwefelhaltige Aminosuren und Vit-amin C eine zentrale Rolle in der Krebstherapie. Man verabreicht es den Patienten als Im-munsttze und zur Verringerung der Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapieeinschlielich des schdigenden Einflusses auf Blutzellen und Nieren, um das Fortschrei-ten der Erkrankung zu bremsen.

    Selen

    agiert als Cofaktor fr Hormone der Schilddrse und Enzyme des endogenen (krpereigenen) antioxidativen Schutzsystems58,

    entgiftet Schwermetalle, festigt die Immunabwehr.

    Selen konzentriert sich in der Schilddrse, deren Hormonstoffwechsel ohne Selen (undJod) nicht auskommt.59 Selenreiche Nahrungsmittel sind vor allem Sesam, Kokosnuss(z.B. das Kokosl) und proteinreiche tierische Produkte wie Fisch, Fleisch, Innereien undEier.

    Die Verwertung von Selen ist bei Prsenz von hoch dosiertem Vitamin C gestrt.Selenhaltige Nahrungsergnzungen sind daher nicht gemeinsam mit hochdosierten Vit-amin C-Prparaten einzunehmen.

    57 Ohne Zink verlieren die Abwehrzellen (T-Lymphozyten, Makrophagen) ihre Kraft, und Krankheitserreger knnen dominieren.

    58 Erkrankungen, die mit oxidativem Stress einhergehen, insbesondere chronische Entzndungen, verlaufen durch Selenmangel aufgrund mangelhafter krpereigener Antioxidationsleistung schwerer.

    59 Strungen der Schilddrse knnen nicht nur durch Jodmangel, sondern gleichfalls durch die Unterversorgung mit Selen eintreten.

    20

  • 4.6.4 Organischer Schwefel (MSM)Methylsulfonylmethan, kurz MSM, ist eine der hufigsten biologisch aktiven Schwefelver-bindungen in der Natur. Es kommt im Menschen, in fast jeder Pflanze und in allen Wirbel-tieren vor. Hauptkomponenten sind Methylgruppen und organischer Schwefel, ein fett- undwasserlslicher Mineralstoff. Schwefel ist das sechsthufigste Makromineral in der Mutter-milch und das dritthufigste Mineral bezogen auf den Prozentsatz im menschlichen Or-ganismus. Aktuell setzt man das schwefelreiche MSM zur Gesundheitsfrderung und zurBehandlung diverser Gebrechen ein, ein, weil es Immungefge, Gewebeaufbau und Stoff-wechsel stabilisiert.

    MSM

    arbeitet entzndungs- wie schmerzhemmend60, optimiert den Nutzung von Vitamin C, versorgt den Krper mit Schwefel, dem dritthufigsten Mineralstoff im menschlichen

    Organismus, drfte den Wirkungsgrad der Chemotherapien anheben, zumal es die Permeabilitt

    (Durchlssigkeit) der Zellen - und damit die des Krebstumors - frdert.

    Schwefel bildet die Ausgangssubstanz von

    Bindegewebe (Krebszellen zersetzen Bindegewebe zwecks Ausbreitung), schwefelhaltigen Aminosuren: L-Cystein61, Cystein, Cystin, Homocystein,

    Homocystin und Taurin, Glutathion (GSH), einer organischen Verbindung aus den drei Aminosuren L-

    Cystein, L-Glutamin und L-Glyzin. Glutathion reguliert die Zellteilung, die Zelldifferenzierung und den Zellstoffwechsel, assistiert bei der Reparatur schadhafter DNA (Erbgut), strkt das Immunsystem, indem es die Leukotrin-Synthese mobilisiert, recycelt die Vitamine C und E, entschrft (neutralisiert) freie Radikale wie Stickoxid (NO-Gas).

    Glutathion, L-Cystein und die endogenen anoxidativen Enzyme (bei Verfgbarkeit diverserSpurenelemente) sind das zellulre Entgiftungssystem, das nicht nur krpereigene, son-dern auch etliche Industriegifte antioxidiert (unschdlich macht). Dies bedeutet aber, dassBedarf und Verbrauch dieser Stoffe proportional zum aufgenommenen Giftquantum stei-gen. Je lter wir werden, desto geringer werden die Glutathionvorrte, und bei diversensystemischen und chronischen Erkrankungen wie Krebs, Immunschwche, Erkrankungender Verdauungsorgane (Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa) besteht ein signifikanter Mangelan Cystein und Glutathion. Glutathion ist das wichtigste Antioxidans der Zelle und mithineine zentrale Voraussetzung zur Aufrechterhaltung der gesunden Zellatmung. Und daKrebszellen keinen Gebrauch von Mitochondrien machen, weil sie Glukose im Plasma(Zellflssigkeit) vergren, profitieren vornehmlich gesunde Zellen vom Schwefel.

    Gewisse Vitamine und Nhrstoffe brauchen Schwefel zur Aktivierung bzw. Aufnahme in dieZelle. Nahrungsmittel mit nennenswertem Schwefelgehalt sind beispielsweise Zwiebelnund Knoblauch.

    60 In den USA gilt MSM seit Jahren als lohnende Ergnzung der Entzndungs- und Schmerztherapie.61 Ebenfalls unentbehrlich fr die L-Cystein-Synthese ist Vitamin B6.

    21

  • 4.6.5 Zeolith (Klinoptilolith) und SiliziumKlinoptilolith ist ein Mineral vulkanischen Ursprungs, aufgebaut aus Aluminium- und Siliziu-matomen, die ber ein Sauerstoffatom miteinander verbunden sind. Die kristalline, kfig-artige" Struktur schafft durch zahlreiche Hohlrume, Kanle und Schchte eine weit aus-gedehnte Oberflche, die sehr bindungsfhig ist, d.h. Stoffe an sich zu binden, abzugebenund auszutauschen imstande ist.

    Zeolith

    bewahrt ein gesundes Darmmilieu62, entlastet Nieren und Leber als (weitere) zentrale Entgiftungs- bzw.

    Ausleitungsorgane, erhht die Nhrstoffausbeute und bedient sich dabei der Adsorptionskraft von

    Silizium63, strkt durch Mobilisation der Lymphozyten das Immunsystem, baut die Depots an organismusfeindlichen und inadquaten Stoffen in der

    extrazellulren Matrix (Bindegewebe) sukzessive ab, prsentiert sich als idealer Silizium-Lieferant - unentbehrlich, um den

    Mineralstoffhaushalt auszubalancieren.

    Silizium

    regeneriert das Bindegewebe, optimiert den Nhr- und Sauerstofftransport, indem es die Gefwnde stabilisiert, dient dem Aufbau und der Stabilisation der Zellmembran und des Zellstoffwechsels, remineralisiert smtliches Gewebe (d.h. auch Knochen), untersttzt die Immunfunktion, agiert antimikrobiell (gegen (schdliche) Mikroben) im Darm und verdrngt

    Aluminium (da Antagonist), reduziert Nebenwirkungen der Chemotherapien und wirkt sich positiv auf das

    weie Blutbild (Leukozytenwerte im Blut) aus.

    Wegen der ausgezeichneten Entgiftungsleistung hat sich Zeolith als probates Therapeuti-kum zur Behandlung und Heilung zahlreicher Krankheiten und Belastungssyndrome sowiezur allgemeinen Leistungssteigerung bewhrt. In einer Reihe komplementrmedizinischerBehandlungsanstze legt man vor allem Wert auf die Krperentgiftung. Der therapeutischeNutzen des Vulkanminerals ist derart weitreichend und wirkungsvoll, dass es selbst in derKrebstherapie erfolgreiche Anwendung gefunden hat.

    4.7 Vitamine Bereits zu Beginn der Krebsentstehung zeigen Krebspatienten gravierende Nhr-stofflcken und mithin einen entsprechend hohen Nhrstoffbedarf. Neben den bereits ge-

    62 Keimflora und Schleimhaut des Darms fungieren wie eine Schutzbarriere des Organismus vor Fremdeiweien, Giften und pathogenen Mikroben. Das physiologische Mikrobium im Darm stellt Nhrstoffe zur Verfgung, hlt die Schleimhaut gesund und beeinflusst magebend unsere Immunstrke.

    63 Ein Gramm kolloidales Silizium bildet im Darm eine Oberflche von 300 Quadratmetern. Die enorme Oberflchenaktivitt soll die auergewhnliche Relevanz des Spurenelementes fr das Krpergeschehen erklren.

    22

  • nannten sind es bestimmte Vitamine, die aufgrund ihrer Funktionsweise im Krper bestim-mend ins Krebsgeschehen eingreifen knnen.

    4.7.1 Vitamin DVitamin D (D3) ist genau genommen kein Vitamin, sondern ein Hormon, und zwar einesmit Breitbandwirkung, weil es zahlreiche essentielle Krperfunktionen lenkt. Das Son-nenvi- tamin

    hebt die Spiegel unterschiedlicher Glckshormone im Blut, vergrert das Kalzium-Aufnahmevolumen betrchtlich und baut es gemeinsam mit

    Vitamin K2 ins Knochengerst ein, strkt das Immunsystem, arbeitet entzndungshemmend, hemmt das Wachstum mancher Tumore (Dickdarm, Brust, Melanom und

    Osteosarkom) und bremst die Metastasierung ab, reduziert Schleimhautschden, die durch Chemotherapeutika eintreten knnen, dmmt Gefneubildungen im Krebsgewebe (Angiogenese) ein.

    Vitamin D-Unterversorgung ist der hufigste pathologische Laborwert in Deutschland;weltweit sind schtzungsweise ber eine Milliarde Menschen davon betroffen. In Deutsch-land, wo die Sonneneinstrahlung zur Bildung von Vitamin D in der Haut nur zwischen Maiund September ausreicht, unterliegen nicht nur ltere Menschen den Risiken des VitaminD-Mankos, vorzugsweise whrend der Wintermonate. In der kalten Jahreszeit liegt nahezubei jeder dritten Frau in Deutschland ein erheblicher Vitamin D-Mangel mit Werten unter10 ng/ml (Minimum sind 40 ng/ml) vor. Vitamin D-Werte von ber 50 ng/ml sind beiKrebserkrankungen wnschenswert.

    Erhhte Tumorinzidenz (Tumorhufigkeit/Neuerkrankungen) und -mortalitt (Sterblich-keitsrate) bei niedrigen Vitamin D3-Serumwerten sind ein einstimmiges Ergebnis epide-miologischen Studien und Beobachtungen. Obendrein verbessern erhhte Vitamin D-Gaben die Heilungschance. Die Kanadische Krebsgesellschaft hat eine generelleEmpfehlung fr die Vitamin D3-Supplementierung bei Krebs ausgesprochen.

    4.7.2 Vitamin CVitamin C gilt als Schlsselmolekl fr den gesamten Zellstoffwechsel. 1974 erklrte LinusPauling, dass die durch Vitamin C forcierte Lymphozytenttigkeit dem Immunsystem undder Krebsabwehr zu Gute kommt. Was seinerzeit noch Theorie war, hat die Forschungs-praxis mittlerweile besttigt. Die Ergebnisse von Margreet Vissers (University of Otago)belegen, dass Zellen bei Anwesenheit gengender Vitamin C-Mengen leistungsfhigersind, Tumorzellen das Vitamin nur eingeschrnkt aufnehmen und deren Wachstum durchVitamin C-Lcken beschleunigt wird.

    Vitamin C

    strkt die Immunabwehr, besonders bei guter Zinkversorgung, beteiligt sich an der Energiegewinnung in den Zellen, neutralisiert toxische Stoffe,

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  • hilft bei der Resorption bestimmter Vitamine und Mineralstoffe (z.B. Zink und Eisen), frdert die L-Carnitin-Bildung.

    Hohen Stellenwert geniet Vitamin C bei Krebserkrankungen aufgrund seines Beitrag zur Bildung von Kollagen als Hauptstrukturbestandteil des Bindegewebes. Silizium, Schwe-fel und Eiwei sind ebenfalls bei der Herstellung von Bindegewebe involviert.

    4.8 GrnteeIn der Zellularmedizin ist die Bedeutung von grnem Tee-Extrakt, namentlich des darinenthaltenen Polyphenols Epigallocatechingallat (EGCG), seit Jahren bekannt.

    EGCG heftet sich an bestimmte Zellrezeptoren einer Krebszelle, attackiert ein magebli-ches Enzym (Dihydrofolatreduktase) dieser Zelle und hemmt die Neubildung von Blutge-fen in Tumoren (Angiogenese). Dadurch wird der Tumor sowohl am Wachstum alsauch am Zellteilungsprozess gebremst. Die Antikrebswirkung des EGCG unterstreicht eineReihe von Humanstudien. Nach den Untersuchungsresultaten des Dr. Rath Forschungsin-stituts arbeitet das Polyphenol des grnen Tees - vorzugsweise im Verein mit anderen Mi-kronhrstoffen (Vitamin C, Spurenelementen) - krebshemmend.

    EGCG-reiche Tees sind die japanischen, gedmpften Sorten wie Sencha, Matcha undBancha. Bevor man den Tee aufgiet, sollte man die Tee-Tasse von innen mit heiemWasser absplen, da die am Geschirr haftenden Splmittelreste (selbst die der Splma-schinenreinigung) teilweise 30 Prozent Phosphate und andere chemische Reinigungssub-stanzen enthalten. Der Tee bt dadurch Mineralien ein, die von den Phosphaten gebun-den werden.

    5. Energetische Zusatzbehandlung

    5.1 Plus-Minus-Polung der ZelleDas Verhalten und Befinden von Zellen und Geweben wird durch das energetische Umfeldgesteuert, indem sie Energien des elektromagnetischen Spektrums in biologisch ntzlicheInformation umwandeln. Rezeptorproteine wandeln Licht, Tne, Rntgenstrahlen, Funk-schwingungen, Mikrowellen und extrem niedrige Frequenzen (ELFs) in Zellverbindungenum. Selbstverstndlich sind die emotionale Befindlichkeit und die Psyche insgesamt andieses Datennetz angekoppelt. Jeder abgekoppelte Krankheitsherd im Krper ist eine St-rung des Gesamtsystems und belastet dieses, auch emotional. Die 25jhrige Forschungs-arbeit des Mediziners, Biophysikers und ehemaligen NASA-Mitarbeiters Hans-JoachimKempe zeigt: Eine gesunde Zelle ist immer polar, also Plus-Minus gepolt. Sie hat ihre ei-genes Kraftwerk in den Mitochondrien und bezieht weitere Energie aus dem Datenstrom-netz und gibt sie dorthin ab.

    Toxische Anhufungen und Plaquebildung im Bindegewebe, Versagen der Mikrozirkulati-on, Sauerstoffmangel im Gewebe, Angst, Stress, Traumata, Medikamente und nicht zuletztknstlich erzeugte elektromagnetische Felder - wir unterliegen heute 500.000 bis 800.000derartigen Schwingungen bis in den Mikrowellenbereich hinein - haben die Umpolung ur-sprnglich gesunder Zellen zur Folge.

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  • [-/-] Minus-Minus gepolte Zellen funktionieren nicht mehr, sie sind krank. Sie sind Ener-gieruber und ziehen etwa das 2-5-Fache an Energie aus ihrer Umgebung ab: der Beginneiner chronischen Erkrankung. [+/+] Plus-Plus gepolte Zellen, Krebszellen, funktionierenebenfalls nicht mehr, sie sind fr den Krper sogar noch schdlicher, weil sie ohne Minus-pol einen Kurzschluss verursachen und der Zellumgebung das bis zu 400-Fache des ge-sunden Eigenbedarfs an Energie entziehen. So ist es mglich, dass ein Tumor, der nurwenige Zentimeter misst, den Gesamtorganismus energetisch auszehren kann.

    Zellen kommunizieren auf physikalischem Wege in Form von feinen elektromagnetischenSchwingungen, bevor jeglicher biochemischer Signalaustausch zum Zuge kommt. Falschgepolte Zellen knnen nichts empfangen oder senden. Die gesundheitliche Problematik istergo, dass gesundes Zellgewebe durch den Abbruch der Kommunikation mit dem entarte-ten Gewebe dieses nicht mehr sieht und deswegen auerstande ist, darauf zu reagieren.

    5.2 Rckpolung oder Tod umgepolter ZelleDie energetische Neudefinition von Gesundheit und Krankheit drfte nach Hans-JoachimKempe heien, dass nur gesunde Krperzellen die evolutionr vorgesehene Plus(innen)-Minus(auen)-Polung besitzen. Von den 108 Elementen des Periodensystems der Ele-mente sind 62 fr den Aufbau menschlichen (organischen) Lebens zustndig. Es sind dieUrsprungs-Zell-Signaturen zum Zeitpunkt der Geburt des Menschen.

    Es gilt zu verstehen: Jede Schwingung/Frequenz bedeutet fr die Zelle Information.Alles Materielle ist im Grunde verdichtete Energie, elektromagnetische Kopplungen,und drckt sich durch Schwingungen aus, wobei jede Materie ihr eigenesSchwingungsmuster aufweist. Und Schwingungen sind auch Tne. Fr AlbertEinstein war klar: Das ganze Leben ist Schwingung.

    Um das Zellleben zu gewhrleisten, mssen die 62 Elementarinformationen in einem ab-solut exakten Mischungsverhltnis zueinanderstehen, so wie es die Evolution vorgesehenhat. Hans-Joachim Kempe und seine Mitarbeiter haben das physikalische Kunststck ge-schafft, dieses Mischungsverhltnis auf technischem Wege elektronisch zu programmie-ren. ber die Ohren gelangen mit einem Gert, dem Geno62-Sonic, in einem 45mintigenHauptprogramm 23 Quadrillionen Bits akustischer Information in den Organismus; diesestimmen mit den Schwingungen der chemischen Elemente des Krpers berein und wer-den im Zellwasser gespeichert.

    Das Geno62-SONIC ist ein akustischer Informationsgeber, der mittels Kopfhrer und Ultra-schallpads dafr sorgt, dass der Krper auf Anomalien und Krankheiten aufmerksamwird und diese selbstttig und ohne schdliche Nebenwirkungen angehen kann. Durch dieInformationen sieht der Organismus die Baustellen (-/-polarisierte Zellen) oft in Sekundenund das funktioniert nur durch zellulre Kommunikation unterbindet praktisch das ener-getische Abzocken im direkten Umfeld einer kranken Zelle. Durch die Anwendung werdenenergetisch nicht ausbalancierte (falsch gepolte) - kranke - Zellen umgepolt und "irrepa-rable" vom Immunsystem entsorgt. Das Geno62-Sonic krftigt den gesunden Teil des Kr-pers auf energetischer Ebene und stimuliert das Selbstheilungsvermgen des Erkrankten.

    Das Zufhren der 62 Schwingungen heilt keine Krankheiten. Sie erleichterndem Krper das Aufspren und Beheben von energetischen Blockaden - vonzellulren Kommunikationsproblemen also, denn ohne intakte

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  • Zellkommunikation keine Gesundheit. Das Geno62-Sonic konsolidiert auf derenergetischen Ebene den gesunden Teil des Krpers, weckt und strktsolchermaen die Selbstheilungskrfte des erkrankten Menschen, was dasHauptziel jeglicher medizinischer Behandlung sein sollte.

    6. Wille zur SelbstheilungDie Grundstruktur unseres Organismus vermag zu berzeugen: ein komplexes, ganzheitli-ches, Krper, Geist und Seele umfassendes System, in der Lage, Tumore im Bedarfsfallzu kreieren und sie - mittels einer Milieuoptimierung des Systems und eines gezielten Ein-satzes orthomolekularer Substanzen - wieder abzubauen. Faridun Batmanghelidji poin-tiert, dass es mglich ist, Krankheitsprozesse (auch Krebs) umzukehren, solange der derKrper noch am Leben ist und berlebenswillen hat. Dies gelingt umso eher, als Perso-nen, die an Krebs erkrankt sind, ihre mentalen und psychischen Krfte anspannen. Angst-freie Aufklrung fr alle Krebskranken ist daher dringend geboten.

    Der Patient darf die Tatsache nicht aus den Augen verlieren, auch selbst fr seine Ge-sundheit verantwortlich zu sein. Niemand sollte sich aufgrund einer Krebsdiagnose ausdem ffentlichen Leben zurckziehen, im Gegenteil: Aktivitt und Gesellschaft zeitigeneine uerst positive Wirkung. Eine positive Grundhaltung des Patienten ist sicherlich keinGarant fr eine Heilung. Aber sie erhht die Chancen immens. Zudem belegen zahlreicheklinische Studien, dass eine stabile Psyche und der Glaube des Patienten an Besserungdazu beitragen, dass Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapien gemindert wer-den, dass weniger Komplikationen auftreten und auch die Lebenserwartung steigt. So liegtes in der Hand des Patienten, eine ganzheitliche Behandlung zu komplettieren. Mit Hoff-nung, dem Glaube an Heilung und dem Willen, sich selbst nicht aufzugeben. (Rene Gr-ber)64 Mit den regenerativen Krften der Hoffnung werden Sie in der Lage sein, dieAbwehrsysteme Ihres Krpers so zu dirigieren, dass sie jedes natrlich umkehrbareGesundheitsproblem berleben werden und Krebs ist tatschlich ein umkehrbaresGesundheitsproblem.65

    Nach wie vor unterschtzen rzte die Rolle der Psyche fr Gesundheit und Krankheit unddas zerstrerische Potential von Worten, wenn sie Patienten mit Diagnosen von todbrin-genden Krankheiten wie Krebs konfrontieren. Denn hat sich die Vorstellung, unheilbar er-krankt zu sein, einmal in das Seelenleben eingegraben, und sich das Gefhl der Angst,Machtlosigkeit und Resignation breitgemacht, verschlechtern sich die Aussichten auf Ge-sundung auerordentlich. Moderne Messverfahren erbringen den Beweis, dass Minus-Minus gepolte Zellen durch die Diagnose Krebs auf eine Plus-Plus-Depolarisierung um-schalten. Die Forschung hat berdies ermittelt, dass Krebspatienten in einem finalen Sta-dium gerade deswegen berlebten, weil sie sich ausschlielich in der Gegenwart und inder Zukunft gesund sahen, den Krebs als seelische Belastung aussperrten und sich bei-spielsweise ausmalten, wie Makrophagen (Immunzellen) Tumoren auffressen. Auch Liebeund Lachen haben ihren Platz in der Medizin, denn beides bekrftigt das Immungesche-hen im Kampf gegen die Krankheit.

    Nur wenn jeder versteht, dass Krebs nichts Bsartiges ist, sondern ein energetisches Pro-blem, das wir auch energetisch behandeln und damit heilen knnen, wird das Wort Krebs64 http://www.hoffnung-bei-krebs.com/Selbstheilung_bei_Krebs.html (Stand: 13.02.2016).65 Batmanghelidj, Faridun: Die Wasserkur bei bergewicht, Depression und Krebs (Originaltitel: Obesty,

    cancer, depression: Their common cause and natural cure), Freiburg 62011, S. 130.

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  • endlich nicht mehr dazu beitragen knnen, dass Menschen allein durch die Existenz die-ses Wortes sterben mssen66. Es gibt nur eine Mglichkeit herauszufinden, ob Ihneneine Krebsernhrungstherapie helfen kann oder nicht: Nmlich, indem Sie diese machen(Lothar Hirneise).67

    66 http://www.power-for-life.com/krebstherapie21.html (Stand: 15.03.2016).67 https://www.naturepower.de/vitalstoff-journal/fakten-widerreden/krebsbehandlung/krebs-eine-ernste-aber-

    heilbare-krankheit/ (Stand: 15.03.2016).

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