Merkblatt Okt 2013 - mfu-wien die Pilotenschule - ?· Gleiches gilt für C172 zu C152 und P28T zu PA28.…

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    Vers.: Oktober 2013 Merkblatt 2013 Seite 1 von 6

    Die Bestimmungen dieses Merkblattes wurden von Vorstnden der drei Partnervereine beschlossen, entsprechen den gltigen Vereinsstatuten und dienen der klaglosen Abwicklung des Flugbetriebes. Daher sind diese Bestimmungen fr alle Mitglieder verbindlich. Dieses Merkblatt ersetzt alle vorangegangenen Merkbltter. Die derzeitigen Partnervereine sind (alphabetisch): Fliegergruppe Wien FGW Motoflugunion-Wien MFU Pilotenclub-Wien PCW Die jeweils gltige Version des Merkblattes sowie auch der gltigen Preislisten und anderer wichtiger Informationen finden Sie auf den Homepages der Partnervereine: MFU www.mfu-wien.at PCW www.pilotenclub-wien.at FGW www.fliegergruppe.at 1. EINTRITT und MITGLIEDSBEITRAG 1.1. Eintritt Der Eintritt in den Verein erfolgt durch Unterfertigung der Beitrittserklrung und der Besttigung durch den Vorstand. Von der Aufnahme in den Verein wird das Mitglied schriftlich verstndigt. Ab diesem Zeitpunkt besitzt das Mitglied alle Rechte und Pflichten, vor allem die Flugberechtigung. Der Vorstand kann jedoch den Beitritt innerhalb von 6 Monaten ohne Angabe von Grnden widerrufen. Einschreibgebhr, Mitgliedsbeitrag und sonstige anfallende Gebhren sind entsprechend der gltigen Preisliste fllig und umgehend zu entrichten. 1.2. Austritt Der Austritt aus dem Verein ist per Jahresende unter der Voraussetzung einer eingeschriebenen, schriftlichen Kndigung bis lngstens 30. September des laufenden Jahres mglich. Mageblich ist das Datum des Poststempels. 2. BROSTUNDEN

    Fliegergruppe Wien: nach Vereinbarung unter: 0676/42 89 544

    Pilotenclub Wien: Di. und Do.: 16:00-18:30 Uhr

    (Ein Anruf unter 02252/251319 macht sie sicher)

    MFU-Wien: Mo Fr. 09:00 14:00 Uhr (Ein Anruf unter 02252-77340 macht sie sicher) 3. VEREINSFLUGLEHRER und PRFER Unsere Fluglehrer und Prfer stehen nach vorheriger Vereinbarung fr

    praktische Schulungen Unterschiedsschulung bungsflge, Checkflge Prfflge, Befhigungsberprfungen Typeneinweisungen (Pkt. 5)

    zur Verfgung. Terminvereinbarung knnen Sie direkt mit dem FI oder ber das jeweilige Bro erledigen. Die fr jeden Verein gltigen Fluglehrerlisten liegen jeweils in den Bros auf.

    4. FLUGBERECHTIGUNG 4.1.: Die Flugzeuge der Partnervereine drfen grundstzlich nur von ordentlichen Vereinsmitgliedern der Partnervereine geflogen werden, sofern sie ihren Zahlungsverpflichtungen gegenber dem Verein nachgekommen sind und eine gltige, den durchzufhrenden Aufgaben und dem verwendeten Flugzeug entsprechende, Lizenz und Berechtigung oder einen Flugauftrag besitzen. Weiters mssen sie die entsprechenden vereinsinternen Berechtigungen fr das Fliegen auf unseren Flugzeugtypen haben. Die vereinsinterne Berechtigung erlangt jedes Mitglied durch eine erfolgreiche Einweisung auf der jeweiligen vereinsinternen Klasse lt. (Pkt. 5). Bei Mitgliedern, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen sind kann der Vorstand die Flugberechtigung nur gegen Vorauszahlung der zu erwartenden Fluggebhren erteilen. Smtliche Flugzeuge drfen nur entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen verwendet werden, insbesondere drfen sie nicht fr gewerbliche Zwecke verwendet werden. Es ist jede Haftung des Vereins oder seiner Organe fr Haftungsansprche jeglicher Art, die aus Nichteinhaltung eines oder mehrerer Punkte dieses Merkblattes erfolgen, ausgeschlossen. Es wird ausdrcklich darauf hingewiesen, dass eine Missachtung dieser Bestimmungen den Verlust des Versicherungsschutzes nach sich zieht. Das bedeutet, dass der verantwortliche Pilot fr den gesamten Schaden, der durch das Fehlverhalten entstanden ist, aufkommen muss. Piloten mit Anerkennungs-Lizenzen mssen die behrdlich aufgetragenen Auflagen erfllen. 4.2. Mitglieder von Partnervereinen Die Verrechnung von Flugminuten/Gebhren die mit Flugzeugen von Partnervereinen geflogen wurden erfolgt vom Halterverein an den Verein des nutzenden Mitgliedes und von diesem an das jeweilige Mitglied. Regeln zur Eintragung von solchen Flgen ins Bordbuch siehe Pkt. 11. Details zur Fluggebhrenverrechnung fr alle Partnervereine sieh Pkt. 12. 5. VEREINSINTERNE EINWEISUNGSKLASSEN Zur Nutzung eines Flugzeuges der 3 Partnervereine sind Mindestflugstunden sowie eine Einweisung auf einem Flugzeug der jeweiligen vereinsinternen Einweisungsklasse laut Tabelle (in der Folge interne Einweisung bzw. interne Klasse genannt) notwendig..

    Kennung: (EASA)-Klasse intern Mindestflugstunden:

    OE-AGX, OE-AFG SEP (VP) 0 keine

    OE-AGT (100 PS) SEP (VP) 0 keine

    OE-CFF, OE-CUS SEP 0 keine

    OE-AON SEP 1 50 od. PPL Prfung darauf

    D-EUTC, OE-KYV SEP 2 50 od. PPL-Prfung darauf

    F-HFPL SEP G1000 2a 50 od. PPL-Prfung darauf

    OE-DLP SEP (VP) 2b 50 od. PPL-Prfung darauf

    OE-DGE, OE-KAS SEP (VP) 3 50 od. PPL-Prfung darauf

    OE-KBS SEP 3a 50 od. PPL-Prfung darauf

    OE-KIS SEP VP, RG,TU 4 120

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    Vers.: Oktober 2013 Merkblatt 2013 Seite 2 von 6

    Eine interne Einweisung berechtigt den eingewiesenen Piloten nicht, ein Flugzeug einer anderen, auch niedereren, internen Klasse automatisch zu fliegen; es ist auch in dieser internen Klasse eine Einweisung notwendig. Ausnahme: Nach einmal erfolgter Einweisung gilt mit Aufrechterhaltung einer Flugberechtigung auf DA40 auch die Flugberechtigung auf DV20/DA20 als aufrecht. Gleiches gilt fr C172 zu C152 und P28T zu PA28. Durchfhrung: Die interne Einweisung muss von einem Fluglehrer (FI oder CRI) eines der Partnervereine durchgefhrt werden und von diesem im Bordbuch des Flugzeuges sowie zustzlich im Flugbuch des Eingewiesenen besttigt werden. Dies kann auch im Rahmen einer Unterschiedsschulung gem EASA geschehen. 6. FORTLAUFENDE FLUGERFAHRUNG Jeder Pilot darf als verantwortlicher Pilot nur Vereinsflugzeuge fhren, wenn er in den letzten 90 Tagen mind. einen Flug auf einem Flugzeug der jeweiligen internen Klasse (siehe Tab. Pkt.5) durchgefhrt hat, oder einen berprfungsflug mit einem FI (CRI) absolviert hat. In den Vereinen gelistete Fluglehrer (FI/FE) sind aufgrund ihrer Flugerfahrung von obiger 90-Tage-Regelung ausgenommen. Darber hinaus wird auf die Notwendigkeit der Einhaltung aller jeweils gltigen gesetzlichen Vorschriften hingewiesen. Ausnahme: Fr das Fhren von Flugzeugen der MFU-Wien bestehen hinsichtlich der fortlaufenden Flugerfahrung keine ber die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehenden Einschrnkungen. 7. FLUGZEUGRESERVIERUNGEN Fr eine schnelle und einfache Reservierung bentzen wir alle das online Internet Reservierungssystem IRMA, aufzurufen unter http://irma.mfu-wien.at oder auf der jeweiligen Vereinshomepage (Startseite). Die MFU hat dieses System entwickelt und wartet es auch. Bitte bei Problemen an das MFU Bro wenden. Informationen ber die Bedienung von IRMA erhalten sie aus der Kurzanleitung http://irma.mfu-wien.at/anleitung.htm und den angebotenen Hilfefunktionen im Reservierungssystem. 7.1. Verfgbarkeit der Flugzeuge Der Verein versucht die reservierten Flugzeuge den Mitgliedern zeitgerecht zur Verfgung zu stellen. Es kann aber jederzeit durch Strungen oder unvorhergesehene Wetterlagen passieren, dass die Verfgbarkeit nicht gegeben ist. Das Vereinsbro ist bemht, im Rahmen seiner Mglichkeiten, die Organisation von Ersatzmaschinen, Rckholungen etc. durchzufhren. Sollte dies jedoch nicht zeitgerecht gelingen, so sind keinerlei Ansprche des Mitgliedes an die Vereine abzuleiten. 7.2. Zeitangaben Alle in IRMA (Reservierungssystem http://irma.mfu-wien.at) einzutragenden Zeiten sind jeweils Lokalzeit (LT). 7.2.1. Beginn/Ende der Reservierung Vom Zeitpunkt an dem die Bordpapiere vom PIC oder einem von ihm definierten Vertreter bernommen werden bis zu dem Zeitpunkt, nach der ordnungsgemen Versorgung des Flugzeuges, an dem die ausgefllten Bordpapiere vom PIC oder einem von ihm definierten Vertreter zurckgegeben werden.

    7.2.2. Maximale Reservierungsdauer, Einschrnkungen

    Pro Mitglied knnen 10 Reservierungen (aktive Reservierungen und Warteliste) gespeichert werden. Reservierungen knnen fr 90 Tage im Voraus gettigt werden. Die Anzahl der mglichen Vorreservierungstage wird in der Spalte rechts neben der Kennung angezeigt. Die maximale Anzahl an fortlaufenden Stunden (Tagen), sollte 3 Tage nicht berschreiten. Mehrfachreservierungen, um sich damit eine lngere Reservierungszeit zu schaffen sind nicht gestattet. Eine Umgehung dieser Bestimmung durch aufeinander folgendes Reservieren mehrerer Mitglieder ist nicht mglich. Die bergabe/-nahme des Flugzeuges an das nchste Mitglied hat am jeweiligen Heimatflugplatz (LOAV) zu erfolgen. Bei Bedarf kann der Vorstand einer lngeren Reservierung zustimmen. Wir bitten um Verstndnis, dass je nach aktueller Auslastung, in solchen Fllen die Abnahme von Mindestflugstunden pro Tag vereinbart werden kann. Sollten Sie einen lngeren Flug planen, so mssen Sie sich vor Flugantritt von den ausreichenden offenen Reststunden (Wartungsvorschriften) berzeugen. Gegebenenfalls beim Vorstand oder Bro des Partnervereines rckfragen. Die Reservierungszeit fr Kurzreservierungen (bis zu einem halben Tag) soll die geplante Flugzeit um nicht mehr als zwei Stunden berschreiten. Diese Bestimmungen werden durch den Vorstand, entsprechend der jeweiligen Auslastungssituation. laufend angepasst und werden im Reservierungssystem IRMA angezeigt. Im Zweifel gelten die aktuellen Angaben im Reservierungssystem IRMA.

    7.2.2. Mindestflugzeit

    Bei Mehrtagesreservierungen wird eine Mindestflugzeit in Anrechnung gebracht. Die zur Verrechnung kommende Mindestflugzeit betrgt:

    Fr Werktage: 1,5 Stunden Fr Samstag, Sonntag/Feiertage: 2,0 Stunden

    Davon abweichende Regelungen knnen vom Vorstand beschlossen/genehmigt werden.

    7.3. Name auf den die Reservierung lautet: Reservierungen sind nur fr physische Personen mglich, die zum Zeitpunkt der Reservierung eine aktive Mitgliedschaft besitzen. (keine ruhende Mitgliedschaft, kein Flugverbot). Bei etwaigen Unfllen gilt fr die Flugunfallkommission, in Ermangelung anderer Angaben, der in IRMA eingetragene Pilot als PIC. Nur der eingetragene Pilot hat das Flugrecht. Die Weitergabe einer Reservierung auf ein anderes Mitglied, das nicht in der Reservierungsliste steht, ist, bei Vorliegen einer Reservierung auf Warteliste ausnahmslos nicht mglich.

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    Vers.: Oktober 2013 Merkblatt 2013 Seite 3 von 6

    7.4. Kontrolle der Reservierung vor dem Abflug: Vor Abflug kontrollieren Sie bitte in IRMA Ihre Reservierung nochmals auf Fehleintragungen und ggf. auf Blockierungen wegen technischer Strungen. Sollten Sie eine solche bemerken, korrigieren sie diese selbst im Reservierungssystem IRMA oder bitten Sie einen Systemadministrator diese entsprechend zu berichtigen. 7.5. Flugrecht aufgrund Reservierung Grundstzlich hat der in den Reservierungslisten stehende Pilot bis max. 1 Stunde nach Reservierungsbeginn (siehe Pkt. 7.2.1) das Flugrecht. Nach Ablauf dieser Zeit hat ein allenfalls auf Warteliste stehender Pilot das Flugrecht; ansonsten alle anderen Mitglieder. Ist im Reservierungssystem keine Reservierung eingetragen, so kann jedes berechtigte Mitglied die Maschine benutzen, sofern er vor Abflug die voraussichtliche Flugzeit in das Reservierungssystem eintrgt. 7.6. Nicht-Inanspruchnahme eines reservierten Flugzeuges Sollten Sie an der Durchfhrung Ihres Fluges verhindert sein, bitten wir Sie, im Interesse aller Mitglieder, um unverzgliche (zumindest 3 Stunden vor Reservierungsbeginn) Stornierung Ihrer Reservierung in IRMA. Eine Verstndigung der in der Warteliste eingetragenen Piloten erfolgt dann durch IRMA automatisch. 7.7. Vorzeitige Beendigung einer Reservierung Beenden Sie Ihren Flug vor Ablauf des eingetragenen Zeitraums, schlieen Sie bitte Ihre Reservierung in IRMA vorzeitig ab, damit eventuell auf Warteliste stehende Piloten das Flugrecht erhalten. Eventuelle Pnale-Regelungen bleiben dem Vorstand vorbehalten. 7.8. Probleme beim Einloggen Wenn Sie Probleme beim Einloggen in das System haben, berprfen Sie bitte, ob Ihre Browsereinstellungen: 'Cookies' zulassen. Das ist fr Programmabwicklung notwendig. Die von IRMA gesetzten 'Cookies' werden nach Beendigung der Session automatisch gelscht. Bei sonstigen Reservierungsproblemen wenden Sie sich bitte, per e-mail an das MFU Bro office@mfu-wien.at 8. BENTZUNG VON VEREINSMASCHINEN Der Betrieb der Vereinsmaschinen darf nur entsprechend dem im Flugzeug befindlichen Flughandbuch des betreffenden Flugzeuges erfolgen. Der verantwortliche Pilot hat eine Vorflugkontrolle durchzufhren und ggf. festgestellte Schden sofort zu melden (siehe Pkt. 11). Ebenso ist vom PIC die funktionstchtige Mindestausrstung gem. LTH 44 fr sein Flugvorhaben zu berprfen. Nach dem Aus- und Einbringen des Flugzeuges in den Rundhangar, sind die Hangartore sofort wieder zu schlieen. Sollte dies unterbleiben, gehen allfllige dadurch verursachte Schden zu Lasten des Verursachers. 8.1. Bentzung von Maschinen der FGW Vor Bentzung von Flugzeugen der FGW ist das Formular bernahmeprotokoll im Rahmen der Vorflugkontrolle auszufllen. Leerformulare liegen bei den Bordpapieren und sind nach dem Flug ausgefllt in der mit

    bernahmeprotokolle beschrifteten Box im Clubraum zu deponieren. 8.2. Headsets Fr manche Flugzeuge des PCW gibt es im Clubraum definierte Headsets. Fr MFU-Wien Flugzeuge knnen Headsets gegen Gebhr im Bro ausgeborgt werden. Fr FGW-Flugzeuge liegen Headsets im Schrank im Clubraum. 8.3. Reinigung der Flugzeuge 8.3.1. Generelles fr alle Partnervereine: Bitte benutzen Sie bei der Reinigung der Fensterscheiben der Flugzeuge nur weiche Reinigungsmaterialien. Andernfalls werden die relativ weichen Kunststoffscheiben zerkratzt und knnen nur kostenaufwndig wieder instand gesetzt werden. Sollte durch ein Mitglied oder dessen Gast eine besondere Verunreinigung eines Flugzeuges (besonders Innenraum.!) erfolgen, so ist das Mitglied fr die Reinigung verantwortlich. Wir erwarten dann auch unverzglich eine entsprechende Reinigung. 8.3.2. MFU und FGW Flugzeuge: Die Flugzeuge der MFU-Wien und der FGW mssen NACH jedem Flug gereinigt werden. Dafr stehen bei den Hangars Wasserbehlter, Kbel und Reinigungsbesen zur Verfgung. Ein spezielles Reinigungsmittel befindet sich im Flugzeug sowie im Clubraum.. 8.3.3. Flugzeuge des PCW: Piloten brauchen diese Flugzeuge nach dem Flug nicht zu reinigen, zu diesem Zweck heben wir von April bis Oktober fr jede Abschlusslandung in LOAV eine Mckengebhr von 7,- fr OE-AGX und 10,- fr alle anderen Flugzeuge ein. Fr PPL-Flugschler des PCW gelten besondere Regelungen. Aus diesem Mckenentgelt werden die Flugzeuge (nach Wetterlage) alle 2 Wochen professionell gereinigt und alle 2 Monate poliert. 8.3. Abstellen und Hangarieren der Flugzeuge Nach Beendigung des Fluges ist das Flugzeug entsprechend Handbuch: 'SECURING AIRPLANE' zu versorgen und ein Pitot-Cover anzubringen. Hauben und Tren sind zu schlieen und wo mglich abzusperren. Rudersperren sind nur bei notwendigem Abstellen im Freien zu bentzen. In den Flugzeugen bitte keine angebrochenen lflaschen liegen lassen, sondern in den Clubraum mitnehmen. 9. BORDPAPIERE Bordpapiere, Schlssel des Flugzeuges und Flughandbuch sind in den Bordtaschen bzw. im Flugzeug. Alle Bordtaschen befinden sich im Pilotenraum. Die Bordtaschen mssen nach Beendigung der Reservierung wieder ordnungsgem in die dafr vorgesehen Boxen gelegt werden. Das "Ausleihen" der in den Bordtaschen befindlichen Bordpapiere ist strikt untersagt. Der PIC ist laut Gesetz verpflichtet, sich vor Inbetriebnahme der Vereinsmaschine davon zu berzeugen, dass alle notwendigen Bordpapiere und Unterlagen des Flugzeuges fr seinen Flug vollstndig an Bord vorhanden sind und auch die notwendigen Zulassungen und Versicherungen gltig sind.

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    Vers.: Oktober 2013 Merkblatt 2013 Seite 4 von 6

    10. VERHALTEN BEI STRUNGEN AM FLUGZEUG Falls ein Pilot beim Gebrauch eines Flugzeuges eine Strung feststellt (das ist ein Ereignis, das mit dem Betrieb eines Luftfahrzeuges zusammenhngt und den sicheren Betrieb beeintrchtigt oder beeintrchtigen knnte), muss er, um den gesetzlichen und versicherungstechnischen Erfordernissen nachzukommen, folgende Vorgangsweise unbedingt einhalten: a) Die Strung ist im Bordbuch einzutragen. b) Zur Beweissicherung Schaden wenn mglich fotografieren. Dies gilt besonders fr Schden die VOR dem Flug festgestellt werden. c) Zustzlich hat der PIC selbst oder ein von ihm nominierter Vertreter (Verantwortung bleibt jedoch beim PIC) eine entsprechende Strungsmeldung abzugeben. Entsprechende Formulare finden Sie hier: http://www.austrocontrol.at/piloten/such_und_rettungsdienst/meldewesen d) Eine Kopie dieser Meldung an die Behrde ist auch an den jeweilige Verein per e-mail oder Post zu senden: Stelle Tel. Nr.: e-mail

    MFU-Bro 0043 2252 77340 office@mfu-wien.at

    MFU Walter Huber 0043 664 4221678 walter.huber@a1.net

    FGW Walter Bergmann 0043 664 2304050 walter.bergmann@a1.net

    PCW Herbert Schmaderer 0043 664 4236566 herbert.schmaderer@aon.at

    PCW Peter Brany 0043 676 4460190 peter.brany@kabsi.at

    e) Fr Meldungen von Beschdigungen an Flugzeugen die vor einem Flug vom Piloten festgestellt werden ist das entsprechende Formular von der jeweiligen Vereinshomepage downzuloaden und per e-mail an den/die in obiger Tabelle angefhrten Adressaten zu senden. Zustzlich bitte den jeweils Verantwortlichen telefonisch kontaktieren. f) Die Inbetriebnahme eines Luftfahrzeuges, bei dem eine Strung im Bordbuch eingetragen ist kann erfolgen:

    wenn die Strung die Flugklarheit des beabsichtigten Fluges nicht beeintrchtigt, wenn die Strung durch eine Werft behoben und die Reparatur mit Stempel besttigt und aufgehoben wurde, wenn ein, fr dieses Flugzeugmuster zugelassener Wart die Flugklarheit besttigt nach Rcksprache mit dem Referenten fr Technik

    g) Durch Festlegung der vorstehenden Punkte ist jedoch die Verpflichtung eines Piloten keineswegs aufgehoben, sich - unabhngig von der Eintragung ber eine Beanstandung - vor Inbetriebnahme des Luftfahrzeuges durch die obligatorische Vorflugkontrolle von der Flugklarheit des Flugzeuges zu berzeugen.

    11. EINTRAGUNG INS BORDBUCH 11.1. Grundstzliches Im Bordbuch sind nur die aktuellen Start- und Landezeiten (nicht Blockzeit) einzutragen! Zustzlich mssen die getankten Treibstoffmengen (ggf. mit dem Hinweis 'voll') und lmengen eingetragen werden. Sollte unser Bro bei der Kontrolle der Bordbcher auf fehlerhafte Eintragungen stoen, behalten wir uns vor, fr die Korrektur eine Bearbeitungsgebhr (nach Aufwand) einzuheben. 11.2. Bentzung durch Mitglieder von Partnervereinen Im Namensfeld des Bordbuches ist der Name des PIC mit Vor- und Zuname und in Klammer die Angabe der Vereinszugehrigkeit zu vermerken. Im Fall einer MFU Mitgliedschaft auch die Mitgliedsnummer. Beispiel: Franz Mayer (MFU) oder Karl Muster (PCW) 12. FLUGGEBHREN (Verrechnung) 12.1. Generelles: Bei Bentzung von Flugzeugen zwischen Mitgliedern von Partnervereinen untereinander gilt generell die Bestimmung Punkt 4.2 dieses Merkblattes. Die Verrechnungsgrundlage fr die Fluggebhren ist die im Bordbuch eingetragene Start-bzw. Landezeit (bitte um besondere Sorgfalt!) und die jeweils gltige Preisliste. Die Verrechnung der Fluggebhren erfolgt nur auf den Namen des PIC, der im Bordbuch eingetragen ist. 12.2. FGW Verrechnung: Die Verrechnung an FGW Mitglieder erfolgt unverndert wie bisher. Bei Bentzung der FGW Maschinen durch Mitglieder der Partnervereine gilt die Bestimmung des Pkt. 4.2. dieses Merkblattes. 12.3. MFU Verrechnung: Es wird zwischen: MFU-Wien: Erste Bank BLZ 20111 Kto.Nr.: 31006804555 und MFU-Flugbetriebs-GmbH: Erste Bank BLZ 20111 Kto.Nr.: 31006700405 unterschieden. Die Zuordnung der Luftfahrzeuge steht in der aktuellen Preisliste. Die Bestimmung des Pkt. 4.2. gilt subsidir. Die Bezahlung der Gebhren erfolgt grundstzlich im Bankeinzugsverfahren. Sollten durch die Transaktion Kosten entstehen (z. B. Rckbuchung) die nicht auf das Verschulden der mfu zurckzufhren sind, werden diese, in voller Hhe, dem Verursacher angerechnet. In Ausnahmefllen kann der Vorstand Akontozahlung verlangen. Bei Zahlungsverzug werden eine Woche nach Flligkeit der Fluggebhren bankbliche Sollzinsen fr die versptete Zahlung angelastet. Die Kalkulation der Fluggebhren basiert entsprechend dem Vereinszweck auf den Flugbetriebskosten. Es besteht daher fr das Mitglied keinerlei Anspruch auf Ersatz etwaiger Kosten durch Nichtzustandekommen oder Unterbrechung eines Fluges, aus welchen auch immer gearteten Grnden. Ist aus Wetter- oder sonstigen vom PIC zu vertretenden Grnden eine Rckkehr mit dem Luftfahrzeug zu dessen Standort (LOWW oder LOAV) nicht mglich, so hat er unverzglich den Verein davon zu informieren und die

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    Vers.: Oktober 2013 Merkblatt 2013 Seite 5 von 6

    Rckfhrung innerhalb eines vertretbaren Zeitraumes auf eigene Kosten vorzunehmen. Verhindern technische Probleme einen Rckflug und sind diese nicht in einer angemessenen Zeit vor Ort zu beheben, so sorgt der Verein fr die Rckholung des Flugzeuges auf Vereinskosten. 12.4. PCW Verrechnung: Die Verrechnung der Fluggebhren, Landegebhren und sonstiger Gebhren erfolgt durch das Vereinsbro monatlich im Nachhinein. Entsprechende Abrechnungen werden den Mitglieder per Post oder e-mail zugestellt und sind umgehend nach Erhalt ohne Abzug an das auf der Abrechnung angegebene Bankkonto des Vereines einzuzahlen. Eine Aufteilung 50:50 auf zwei als Piloten im Bordbuch eingetragene Mitglieder ist mglich, wenn so vermerkt. Die Bestimmung des Pkt. 4.2. gilt subsidir. 13. LANDEGEBHREN Die Landegebhren (Handlinggebhren, Parkgebhren, Hangarierung etc.) sind sofort nach der Landung vom PIC auf dem jeweiligen Flugplatz zu bezahlen. Vom In- oder Ausland eventuell verrechnete Streckengebhren werden dem Piloten 1:1 weiterverrechnet. Sollten solche Lande- oder sonstige Gebhren ber das Vereinsbro abgerechnet werden, behalten wir uns die Verrechnung einer Bearbeitungsgebhr vor. Auf den Flugpltzen Schwechat und Vslau erfolgt die Verrechnung direkt an den Verein. Diese Landegebhren werden dann mit den Fluggebhren an den betreffenden Piloten weiterverrechnet. 14. VERRECHNUNG VON TREIBSTOFF UND L Die in der jeweils gltigen Preisliste angefhrten Flugstundenpreise verstehen sich inklusive Treibstoff und l. In LOAV erfolgt die Betankung mittels automatischer elektronischer Abrechnung. Wird auf anderen Flugpltzen getankt, so sind die Kosten fr Benzin und l vom Piloten vor Ort sofort zu bezahlen. Die Rechnungsbelege sind gem Anweisung und Flugzeugzuordnung auf der jeweils gltigen Preisliste ausstellen zu lassen. Treibstoffrechnungen sind dem Vereinsbro im Original vorzulegen. Die in diesen Belegen angefhrten Mengen fr Benzin und l werden in Hhe der jeweils in LOAV zur Verrechnung gelangenden Benzin bzw. lpreise dem PIC bei Abrechnung der Fluggebhren in Anrechnung gebracht. 15. FLUGPLATZ VSLAU Fr den Flugplatz LOAV wurde ein eigenes An- und Abflugverfahren verffentlicht, dass von allen Piloten genauestens einzuhalten ist. Bestandteil davon ist das unbedingte Einschalten des Transponders auf Stellung ALT mit den von der Betriebsleitung oder (auerhalb des Flugplatzbereiches) von Wien Information oder einer ATC Stelle zugewiesenen Codes bzw. Code 7000. Die Aufnahme der Sprechfunkverbindung nach Verlassen des Flugplatzbereiches von LOAV, mit Wien Information oder einer ATC Stelle wird, wenn nicht ohnehin vorgeschrieben, dringend empfohlen. Auer fr Flge in einen Schengen-Staat, sind fr Auslandsflge mind. 1 Std. vor Abflug bzw. min. 1 Std. vor

    Wiedereinflug in das Bundesgebiet (an Wochenenden und an Feiertagen 2 Std.) dem FBL in Vslau alle notwendigen Daten (Name, Geburtsdatum, Staatsbrgerschaft) bekannt zu geben. Dieser verstndigt die zustndigen Behrden. 16. ZUTRITT ZUM VORFELD IN LOAV Der Zutritt zum Vorfeld ist entsprechend gltiger EU-Verordnung nur mit einer gltigen Crewcard mglich. Piloten haben Ihre Passagiere auf die Gefahren die auf einem Flugplatz auftreten zu unterweisen (Rauchverbot, Gefhrdung durch drehende Propeller, Flugzeuge beim Rollen etc.). Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften ist der PIC fr die von ihm auf einem Flugplatz mitgenommenen Passagiere voll verantwortlich, er muss die entsprechende Sorgfalt und Kontrolle, vor allem bei Kindern, walten lassen. 16.1. Vereinscrewcard Die Vereinscrewcard dient der Identifikation des Piloten als Mitglied und wird fr die Zutrittskontrolle in Clubraum und Vorfeld bentigt. Diese Karte ermglicht auch den Zutritt zu den Clubrumen der Partnervereine um (bei entsprechender Berechtigung und Reservierung) die Flugzeugpapiere bernehmen zu knnen. Der Verlust der Crewcard ist unverzglich dem Vereinsbro zu melden, damit der damit verbundene Zutrittscode gesperrt werden kann. Beim Ausscheiden aus dem Verein ist die Karte dem Vereinsbro umgehend zu retournieren. Das Mitglied haftet fr Schden die durch nicht zeitgerecht zurckgestellte Crewcards entstehen. 18. VERSICHERUNGEN Fr alle Flugzeuge der Partnervereine wurden folgende Versicherungen abgeschlossen:

    Flugzeug-Haftpflicht Versicherung Passagier-Haftpflicht Versicherung Passagier-Sitzplatz-Unfall Versicherung Flugzeug-Vollkasko Versicherung

    Somit sind alle Schadenersatzansprche gegen einen Piloten/ Flugschler, mit Ausnahme von zivilrechtlichen Ansprchen, durch Versicherungen abgedeckt. Voraussetzungen fr diese Versicherungsleistungen sind allerdings:

    Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und behrdlichen Auflagen Verwendungsvorschriften des Flugzeugherstellers eingehalten (AFM) Der Pilot besitzt behrdlich vorgeschriebene Lizenzen und Berechtigungen Der PIC bernimmt bei jedem Flug die Obliegenheitspflichten des Halters

    Fr jeden Schaden den die Versicherung aus der Sparte Vollkasko zu leisten hat, ist ein Selbstbehalt vereinbart, der vom jeweils verantwortlichen Mitglied zu tragen ist. Verantwortlich ist jenes Mitglied, das die Maschine als PIC gefhrt hat. Die Hhe des Selbstbehaltes finden Sie in den jeweils gltigen Preislisten der Partnervereine.

    Die Partnervereine Mai 2013

    Fliegergruppe Wien MFU-Wien Pilotenclub Wien Der Vorstand Der Vorstand Der Vorstand

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    Vers.: Oktober 2013 Merkblatt 2013 Seite 6 von 6

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