LVM - Logical Volume Management unter Linux

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    28-Jan-2016

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Dirk Markwardt Technische Universitt Braunschweig Institut fr Betriebssysteme und Rechnerverbund Februar 2002. LVM - Logical Volume Management unter Linux. Gliederung. Motivation Ausweg: LVM Aufbau eines Systems mit LVM Limitierungen Features Benchmark Fazit Quellen. Motivation. - PowerPoint PPT Presentation

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  • LVM - Logical Volume Management unter Linux

    Dirk Markwardt

    Technische Universitt BraunschweigInstitut fr Betriebssysteme und Rechnerverbund

    Februar 2002

  • GliederungMotivationAusweg: LVMAufbau eines Systems mit LVMLimitierungenFeaturesBenchmarkFazitQuellen

  • MotivationFestplatten werden in Partitionen aufgeteiltstarre Einteilung bei Installation des Betriebssystemsnachtrgliche nderungen sehr aufwndigGre der Festplatte ist maximale Partitionsgre

  • Ausweg: LVMLVM fgt zustzliche Abstraktionsebene zwischen dem Speichermedium und den Blockdevices des Betriebssystems einermglicht flexiblere Speicherverwaltungbietet zustzliche FeaturesImplementation durch Heinz MauelshagenKonzept ist unter kommerziellen Unix-Derivaten seit lngerem verfgbarKonzepte sehr hnlich, jedoch unter anderen Namen

  • Aufbau eines Systems mit LVM

  • Aufbau eines Systems mit LVM(2)Festplatten sind Physical Volumes (PV)Aufteilung in Physical Extends (PE)PVs werden einer Volume Group (VG) zugeordnetEine VG stellt damit eine logische Festplatte darAus der VG werden Logical Volumes (LV) gebildetLVs entsprechen den PartitionenLVs bestehen aus Logical Extends (LE)

  • LimitierungenMaximal 65534 PEs in einem PVMaximal 65534 LEs pro LVGre eines PEs von 8 KB bis 16 GBMaximale LV-Gre 512 MB bis 2 Terabyte oder 1 Petabyte (architekturabhngig, abhngig von der PE-Gre)Maximal 99 VGs mit insgesamt 256 LVsDefaults erlauben LVs mit max. 256 GB

  • FeaturesErhhte Flexibilitt bei der Verwaltung des Festplattenspeichersnachtrgliche GrennderungenSprechende Devicenamen: /dev/webspace/ibr anstatt /dev/hdc2Speicherzuteilung erst bei BedarfLVs knnen grer als eine einzelne Festplatte seinkeine Probleme durch Neuvergabe von Gerte-IDs Snapshots, Striping, Verschieben von PVs

  • Grennderungen... einer VG erfolgen durch Hinzufgen oder Entfernen von PVs... eines LV erfolgen durch Hinzufgen oder Entfernen von LEsknnen im laufenden Betrieb erfolgen

  • Snapshotist Read-Only-Kopie eines LV zu einem bestimmten ZeitpunktAnwendung: Datensicherung, temporre Sicherheitskopierealisiert mittels Copy- on-Writenach Benutzung werden Snapshots wieder gelscht

  • StripingLEs eines LV werden gleichmig auf 2 oder mehr Festplatten verteiltGeschwindigkeitssteigerung durch gleichzeitige Nutzung der Platten

  • Verschieben von PVsBenutzte PEs eines PV knnen auf andere PVs der gleichen VG verschoben werdenleere PVs knnen aus einer VG entfernt werdenMigration auf andere Speichersysteme einfach mglich

  • Dateien und ProgrammeVerwaltungstools von LVM haben konsistente Namensgebungalle Tools fr Operationen auf Physical Volumes beginnen mit pv usw...alle Befehle zum Erzeugen enden auf ...create usw...Sicherheitskopien der Volume Group Descriptor Area (VGDA) sind in /etc/lvmconf gespeichertvergleichbar mit Sicherheitskopie der PartitionstabelleSicherheitskopien werden automatisch erzeugt

  • BenchmarkTestsystem: Pentium II 400, 128 MBTestplatten: 2x 2GB SCSI an Adaptec Fast-SCSI-AdapterTest mit BonnieMessungen im Dateisystem mit einer DateiDateigre 512 MB wegen Cache des Kerns

  • Benchmark (2)

    Diagramm2

    56315271

    56074666

    89307305

    88737232

    82008047

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    Tabelle1

    lesenschreiben

    Normal56315271

    LVM56074666

    LVM mit Striping89307305

    RAID 088737232

    LVM auf RAID 082008047

    Tabelle2

    Tabelle3

  • AuswertungLVM ist gegenber normaler Partitionierung nur unwesentlich langsamerStriping kann die Geschwindigkeit nahezu verdoppeln (bei zwei Festplatten)natlich abhngig von der Anwendung

  • FazitLVM bietet Features wie Snapshots, Striping, flexible Grenzuordnungen, unkomplizierte Grennderungen,...dabei ist das System nur geringfgig langsamer als direkte Zugriffe auf eine PartitionBenutzung von LVM kann sich auch bei kleineren Systemen lohnen

  • Quellen, LiteraturLVM fr Linux: http://www.sistina.com/lvmThe Logical Volume Manager von Michael Hasenstein: http://www.suse.de/de/support/whitepapers/ lvm/index.htmlBonnie Festplattenbenchmark: http://www.textuality.com/bonnie

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