Long-Term Results of Arthroskopic Ankle Arthrodesis

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    14-Jul-2016

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  • Long-Term Results ofArthroskopic Ankle Arthrodesis

    Ferkel RD, Hewitt M; Foot &Ankle Int. 275280, Vol. 26,No. 4/April 2005

    Bei 35 selektierten Patienten mitfortgeschrittener OSG-Arthrosewurden von 1989 bis 2002 arthro-skopische Sprunggelenksarthrode-sen durchgefhrt. Die retrospekti-ve Studie mit einem Nachunter-suchungszeitraum von 24 bis 167Monaten enthlt eine Fusionsratevon 97% nach durchschnittlich11,8 Wochen bei Patienten mit ei-nem Alter von 20 bis 78 Jahren.74% gute und sehr gute Ergebnis-se nach dem Mazur Grading Sys-tem und 83% nach dem MorganSystem werden erhoben, Infektio-nen und neurovaskulre Schdentraten nicht auf. Bei elf Patientenwurden die Schrauben durch-schnittlich nach 11 Monaten auf-grund von Schmerzen entfernt. In32 Fllen wurden 2 Schraubeneingebracht, in 3 Fllen 3 Schrau-ben, jeweils fluoroskopisch kon-trolliert. Die durchschnittlicheTourniquet Zeit war 120 Minuten.Geeignet scheinen den Autorenminimal deformierte OSG-Arthro-sen, bei migen Varus- oder Val-gusdeformitten kann properativradiologisch festgestellt werden,ob diese Deformitt gehalten kor-rigierbar ist. Nach der Erstbe-schreibung der arthroskopischenSprunggelenksarthrodese 1983 hatsich das Verfahren bei ausgewhl-ten Fllen gegenber den mehrals vierzig benannten offenen Ver-fahren etabliert. Die Operations-technik und die Nachsorge wer-den in diesem Artikel anschaulichprsentiert.

    Dr. med. H. Kuhn, EmstekDr. med. M. Thomas, Augsburg

    Evaluation of Results of Endo-skopic Gastrocnemius Resession

    Trevino S, Gibbs M, Panchbhavi V;Foot & Ankle Int. 359364, Vol. 26,No. 5/May 2005

    Kontrakturen des Musculus tricepssurae haben pathologische Aus-wirkungen auf den Mittel- undVorfu. Sie werden hufig mitzentralen und peripheren neurolo-gischen Erkrankungen in Verbin-dung gebracht, aber auch im Rah-men der Genese beim Hallux val-gus, beim symptomatischen Platt-fu und der Plantarfasziitis dis-kutiert. Isolierte Gastrocnemiusequinus-Kontrakturen sind vonden Triceps surae-Kontrakturenmittels Silfverskild-Manver zutrennen (Dorsalflexion bei gebeug-tem Knie mglich) und isoliert zubehandeln, um den Verlust derplantarisierenden Kraft einerAchillessehnenverlngerung zuvermeiden. In der retrospektivenStudie mit 28 Patienten, von 16bis 72 Jahre alt, mit einem Nach-untersuchungszeitraum von 4 bis36 Monaten, war die Resektionmit einem Carpal Tunnel Release-System durch eine Inzision durch-gefhrt worden. In zwei der 31Operationen (3 Patienten beid-seits) waren zwei Inzisionen ntig,eine musste offen chirurgisch fort-gefhrt werden. Keine Suralis-oder Achillessehnenverletzungenwurden konstatiert. Die endosko-pische Technik wird hier als mach-bar mit geringer Morbiditt beur-teilt, die Beschreibung der operati-ven Technik mit einem posterome-dialen Zugang etwa 2 cm distal desmuskulotendinsen bergangsnimmt anatomischen Bezug zuden umgebenden neurovaskulrenStrukturen, auf die, insbesonderebei N. suralis-Variationen, peni-belst geachtet werden sollte.

    Dr. med. H. Kuhn, EmstekDr. med. M. Thomas, Augsburg

    Der erworbene Knick-Plattfu Eine Fudeformitt des berge-wichtigen?

    Fuhrmann RA, Trommer T,Venbrocks RA; Orthopde 2005,Heft 7, 34:682689

    Diese Publikation zum Leitthemabergewicht und orthopdischeProbleme diskutiert die multifak-torielle tiopathogenese des Pesplanovalgus und seine Auspr-gung anhand der Stadieneintei-lung nach Johnson und Strom.Ausfhrlich widmet er sich derdifferenzierten stadiengerechtenTherapie. Eine retrospektive Un-tersuchung von 75 Patienten (52Frauen, 23 Mnner) im Alter von31 bis 73 Jahren, verglichen miteiner Kontrollgruppe, stellte diesignifikante Korrelation von Bo-dy-Mass-Index und Knick-Platt-fu-Deformitt heraus. Aus dieserErkenntnis resultiert die Empfeh-lung der Autoren, die flexibleKnick-Plattfu-Deformitt im Sta-dium 2 bei bergewichtigen Pa-tienten eher mittels Arthrodesezur Rckfustabilisation statt mitmedialem Weichteileingriff undRckfuosteotomie zu therapie-ren.

    Dr. med. H. Kuhn, EmstekDr. med. M. Thomas, Augsburg

    Tibiotalocalcaneal Arthrodesiswith a Retrograde Intramedul-lary Nail: A Biomechanical Anal-ysis of the Effect of Nail Length

    Noonan T et al.; Foot & Ankle Int.304308, Vol. 26, No.4/April 2005

    Ermdungsbrche nach tibiotalo-calcanealaren Arthrodesen mit re-trograden Ngeln sind mehrfachaufgetreten und beschrieben. DieVersorgung von traumatisch be-dingten Gelenkzerstrungen und

    FussSprungg 3:178179 (2005)DOI 10.1007/s10302-005-0184-y

    Fu184

    JOURNAL CLUB

  • 179Journal Club

    die Versorgung der Charcot-Arth-ropathie weist hier biomechanischwirksame Unterschiede auf. DieScherkrfte entlang der Tibia beieingesteiftem oberen und unteremSprunggelenk treffen osteope-nischen Knochen bei bergewich-tigen Patienten verhngnisvoller.Ergebnis dieser am Leichenmodelldurchgefhrten Studie ist die Er-

    kenntnis, dass ein Standard Ver-riegelungsnagel von 15 cm eine5,3-mal hhere Stresskonzentrati-on an der dorsalen Kortikalis derTibia gegenber einem bis in dieproximale Tibiametaphyse einge-brachten langen Nagel hatte. Auchwenn diese Untersuchung sichnicht auf die biomechanischen Be-lastungen Lebender bertragen

    lsst, ist zu berlegen, bei lokaleroder systemischer Osteopenie ei-nen verriegelten retrograden Nagelzu verwenden, der bis in die pro-ximale Tibia reicht, um die Wahr-scheinlichkeit eines Ermdungs-bruches zu minimieren.

    Dr. med. H. Kuhn, EmstekDr. med. M. Thomas, Augsburg

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