JOSEPH FREIHERR VON EICHENDORF AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS 1.

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    05-Apr-2015

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Folie 1 JOSEPH FREIHERR VON EICHENDORF AUS DEM LEBEN EINES TAUGENICHTS 1 Folie 2 `Nun, sagte ich, wenn ich ein Taugenichts bin, so ists gut, so will ich in die Welt gehen und mein Glck machen. 2 Folie 3 Gleich vor dem Schlosse, grade unter den Fenstern, wo die schne Frau wohnte, war ein blhender Strauch. Dorthin ging ich dann immer am frhesten Morgen []. 3 Folie 4 `Nein, rief ich aus, fort muss ich von hier, und immer fort, so weit als der Himmel blau ist! Und hiermit nahm ich mein Krbchen, und warf es hoch in die Luft [] 4 Folie 5 `Mein Liebster, sagte er dabei sehr freundschaftlich zu mir, whrend er bald den Lauf der Pistole abwischte, bald wieder prfend an die Augen hielt [] 5 Folie 6 [] auf dem Tische mitten in der Stube lag ein schner voller Geldbeutel, worauf ein Zettel geklebt war. [] 6 Folie 7 Da wurde die Wagentr von drauen aufgemacht, und ein alter langer Mann [] half mir, wie einem groen Herrn, aus dem Wagen heraus. Drauen vor der Haustr stand eine alte, sehr hssliche Frau im schwarzen Kamisol und Rock []. 7 Folie 8 [] Es war ohne Aufschrift, ich brach schnell auf. Aber da wurde ich auch auf einmal im ganzen Gesichte so rot, wie eine Ponie, und das Herz schlug mir so heftig, dass es die Alte merkte, denn das Briefchen war von meiner schnen Fraue []. 8 Folie 9 Ich besann mich nun nicht lange, steckte das Briefchen und meine Geige zu mir, schwang mich aus dem Fenster, und klettere an der alten, zersprungenen Mauer hinab[] 9 Folie 10 `Topp, da hab ich es, er schlug dabei frhlich auf die Landkarte neben ihm[] und wir beschlossen nun sogleich, alle miteinander im Postschiffe auf der Donau nach dem Schloss der schnen Grfin hinunterzufahren[] 10 Folie 11 Endlich fasste ich ein Herz, nahm ihr kleines weies Hndchen - da zog sie mich schnell an sich und fiel mir um den Hals, und ich umschlang sie fest mit beiden Armen.[] 11 Folie 12 QUELLENANGABE Folie 2: Kapitel 1, Seite 5, Zeile 14-17 Folie 3: Kapitel 1, Seite10, Zeile 28-31 Folie 4: Kapitel 2, Seite 26, Zeile 2-5 Folie 5: Kapitel 3, Seite 36, Zeile 6-9 Folie 6: Kapitel 4, Seite 44, Zeile 20-22 Folie 7: Kapitel 5, Seite 38, Zeile 18-24 Folie 8: Kapitel 6, Seite 55, Zeile 13-17 Folie 9: Kapitel 6, Seite 59, Zeile 3-5 Folie 10: Kapitel 9, Seite 85, Zeile 20-35 Folie 11: Kapitel 10, Seite 99, Zeile 12-15 Gruppenmitglieder: Christina Knaut, Elisa Kerkow, Christoph Graue, Erik Mller, Willem Tllner 12

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