• G E M E I N D E B R I E F Juni - Juli - August 2012
  • 2 Juni Juli August Wir nähern uns langsam der Urlaubs- zeit, und da wünschen sich viele Men- schen, endlich einmal Ruhe zu haben. Ruhe, um aufzutanken und um Zeit zu haben, um zum Beispiel mal in Ruhe ein gutes Buch zu lesen. Auch wünscht man sich oft Ruhe vor Lärm, und das ist dann Stille. Da lässt es sich gut entspannen und ab- schalten. Da kommen wir zu uns selber und fühlen uns gut aufgehoben. Aber manchmal kann Stille auch ge- fährlich sein. Die neuen Elektroautos zum Beispiel kollidieren doppelt so häufig mit Fuß- gängern oder Fahrradfahrern wie die normalen Autos mit Verbrennungsmo- tor. So fand eine Studie des amerikani- schen Verkehrsministeriums heraus. Da wird das, was zum Segen werden sollte – lärmfreie Autos – zur Gefahr. Natürlich gibt es schon Überlegungen, dass jedes Elektroauto einen Lautspre- cher mit Geräuschen haben sollte. Und bestimmt gibt es schon findige Geschäftsleute, die dort Gewinnmög- lichkeiten vermuten. Schließlich könnte man ja, wie beim Handy, verschiedene Motorentöne zum download anbieten. Vom Trabbi bis zum Ferrarisound. Das dann entstehende Durcheinander würde aber bestimmt auch nicht weiterhelfen. Aber ein gut hörbares Geräusch wird es schon geben müssen, weil Stille nicht in allen Situationen des Lebens ideal ist. Wenn wir uns für die Urlaubszeit Ruhe wünschen, dann meinen wir aber mehr als Stille. Dann meinen wir auch einen Gegenpol zum oft hektischen Alltag mit Terminen und Stress. Es gibt eine verbreitete Sehnsucht nach Ruhe. „Lass mich in Ruhe!“ meint, dass ich mit einer Sache gar nicht konfrontiert wer- den möchte. Und wer im „alltäglichen Wahnsinn“ die Ruhe bewahrt und den Kopf oben be- hält, der ist ein ruhender Pol. Etwas ruhen lassen zu können, gilt schon als Kunst, wenn es nicht Faulheit ist. Auch die Bibel spricht von Erholung und vom zur Ruhe kommen. Zum Beispiel, dass sich Gott am sieben- ten Tage der Schöpfung ausruhte. Nicht nur vom Erschaffen, vom Schöpfen ist die Rede, sondern auch vom Ruhetag wird schon am Anfang der Bibel ge- schrieben. Ob die zunehmende Aushöhlung der Sonntagsruhe auch etwas mit dem gleichzeitig, stärkeren Bedürfnis nach Ruhe und Beruhigung zu tun hat? Diesen Punkt des Innehaltens und der Ruhe bietet uns eben nicht nur die Fe- rienzeit, sondern jeder Sonntag. So soll der Sonntag auch ein Tag der Ruhe, des Abschaltens und des Auftan- kens sein. Die Gottesdienste bieten uns die Mög- lichkeit zum Innehalten, zum Nachden- ken und zur Gemeinschaft: Zeit, sich auf Gott und damit auf uns selbst und unseren Weg zu besinnen. So wünsche ich uns eine gesegnete Sommerzeit. Tanken Sie auf, schöpfen Sie neue Kraft, und vielleicht sehen wir uns demnächst wieder in unseren Kirchen, in der Stadt- kirche oder der Kirche in Wiefels. Seien Sie gegrüßt von Pastor Thorsten Harland! “Endlich Ruhe“
  • 3Juni Juli August Alte neue Bibel in der Stadtkirche Da steht er, der Zweitplatzierte des Buchbinderwettbewerbs von 2010, des- sen Bibel im vergangenen Jahr mit über zwanzig weiteren Bibeln in der Stadt- kirche ausgestellt war: Ingmar Kog- lin, Lehrling der kunsthandwerklichen Buchbinderei Sina Jostes am Kirchplatz - „der Bub“, wie er von seiner Chefin und mittlerweile auch von vielen Kun- den liebevoll genannt wird. Er wollte sein „Meisterstück“ der Kirchengemein- de gern schenken; nur leider fand sich lange Zeit keine passende Vitrine für diese wunderbar neu gestaltete Bibel. Doch dann hörte Thomas Lottmann vom benachbarten TeeHaus von diesem Di- lemma, und weil er so begeistert von der Bibel war, stiftete er eine seiner ei- genen Vitrinen. Der richtige Platz war schnell gefunden, und in einer kleinen „Prozession“ wurde die Bibel im März in die Kirche getragen: Vorneweg Thomas Lottmann, der die Vi- trine öffnete, gefolgt von Ingmar Kog- lin, der sie hineinstellte, von den Eltern Koglin, Sina Jostes, Pastor Möllenberg, Frau Freese und Frau von Maydell (bei- de) vom Präsenzdienst und natürlich von den Vertretern der Presse. Pastor Möllenberg ließ in einer kurzen Ansprache die vergangenen Ereignis- se noch einmal Revue passieren und bedankte sich im Namen der Kirchen- gemeinde bei Ingmar Koglin für seine großzügige Gabe mit einem kleinen Dankgeschenk. Frau Freese überreich- te Herrn Lottmann einen Nachguss der bronzenen Betglocke aus dem Kirch- turm, als Dank dafür, dass er die lan- ge ergebnislose Vitrinensuche spontan beendet hat. Inzwischen hat er sie im TeeHaus ebenfalls in einer Vitrine aus- gestellt. Und Frau Jostes wurde von Frau von Maydell mit einem großen Früh-lingsstrauß dafür gedankt, dass sie mit Ingmar Koglin einen so begeisterten und fähigen Buchbinder herangezogen hat. Irmgard von Maydell Foto: Meike Kreye - Jeversches Wochenblatt
  • 4 Juni Juli August Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten sind bei der Gemeindekirchenratswahl am 18. März direkt gewählt worden. Zwei weitere wurden vom alten und neuen Gemeindekirchenrat in einer ge- meinsamen Sitzung zu Kirchenältesten berufen. Als sogenannte Ersatzälteste stehen noch weitere Personen zur Ver- fügung, um an verantwortlicher Stelle die Geschicke unserer Kirchengemeinde mitzugestalten. Ein ganz herzliches DANKESCHÖN möchte ich an dieser Stelle zunächst einmal allen aussprechen, die diese Wahl möglich gemacht haben: Den Kandidatinnen und Kandidaten, die sich haben aufstellen lassen, den eh- ren- und hauptamtlichen Helfern, die im Vorfeld der Wahl unglaublich viele Stunden Fleißarbeit geleistet haben; den Wahlvorständen und nicht zuletzt den Jeveranern und Wiefelsern, die zur Wahl gegangen sind. Den ausscheidenden Kirchenältesten gilt mein besonderer Dank. Sechs Jahre lang - und einige weit länger - haben sie in diesem Leitungsgremium dazu beigetragen, unser Gemeindeleben zu begleiten, zu fördern und mitzuge- stalten. Dabei wurden die meisten Be- schlüsse im Konsens gefasst. Die monatlichen Gemeindekirchen- ratssitzungen sowie die Sitzungen der Ausschüsse wurden dazu genutzt, um zu diskutieren und zu planen und dabei auch die Ideen und Standpunkte der an- deren im Blick zu behalten. Für den neuen Gemeindekirchenrat wünsche ich mir, in diesem Geiste wei- terarbeiten zu können. Neuer Gemeindekirchenrat Auf dem Bild fehlt Edzard de Buhr
  • 5Juni Juli August Herzlichen Glückwunsch! Von den neuen Kirchenältesten erhoffe ich mir neue Impulse und Vorschläge für unsere Gemeindearbeit und auch von den „alten Hasen“ eine anregende und weiterhin kontinuierliche Zusammen- arbeit zum Wohl unserer Kirche. Ohne das Engagement von Ehrenamt- lichen in gemeindeleitender Funktion kann ich mir eine evangelische Kirchen- gemeinde auch gar nicht vorstellen. Um es mit den Worten des 1. Petrus- briefes zu sagen: „Fördert euch gegen- seitig, jeder mit der Gabe, die ihm Gott geschenkt hat. Dann seid ihr gute Ver- walter der reichen Gaben Gottes.“ Pastor Rüdiger Möllenberg (Vorsitzender des Gemeindekirchenrats) Im letzten Gemeindebrief konnten wir Sie zwar schon zur Einweihung des neuen Le- sepults in die Wiefelser Kirche einladen, Ihnen das Pult aber nur während der aufwändigen Entstehungsarbeiten zeigen. Im Gottesdienst der Reihe „Wort und Musik zur Passion“ am Samstag, dem 31. März, wurde es dann mit hoch- und plattdeutschen Texten und viel Bläsermusik eingeweiht und der Wiefelser Gemeinde über- geben. Der Kunsttischler Ralph Ha- bersetzer und seine Mitarbei- ter haben das Eichenholz so bearbeitet, dass es etwa 100 Jahre älter aussieht und nun gut zu Altar und Kanzel passt. Spätere Generationen werden Mühe haben, es bau- geschichtlich einzuordnen. Edel sieht es aus. Ein wahres Schmuckstück hat die Wiefelser Kirche hier bekommen. Dazu kann man den Wiefelsern nur gratulieren. Irmgard von Maydell
  • 6 Juni Juli August Es ist schon zur Tradition geworden, dass das letzte Mittwochs-Gespräch vor der Sommerpause in Wildeshausen, im Atelier des Grafikers Hartmut R. Berli- nicke, stattfindet. Zum Auftakt hat man Muße, die dort ausgestellten Bilder anderer Künstle- rinnen und Künstler anzusehen und sich erläutern zu lassen. Danach rückt dann das Hauptbild des Abends in den Mittel- punkt. In diesem Jahr ist es Berlinickes Himmelfahrtsbild „Das Heranziehen des Reiches Gottes“. Es ist interessant, spannend, und im- mer wieder verblüffend, Berlinicke über die reiche Symbolik seiner Bilder und die theologischen Gedanken, die ihnen zugrunde liegen, sprechen zu hören. Jedes Mal eine große Bereicherung für alle Teilnehmer. Und durchaus vergnüglich ist es, dazwi- schen verraten zu bekommen, wie er zu bestimmten Details gekommen ist, wel- che Tricks er auch angewendet hat, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Tee und Brötchen sind vor der Rückfahrt eine willkommene Stärkung. Die Abfahrt nach Wildeshausen erfolgt am 20. Juni um 17.00 Uhr vor dem Glo- ckenturm, die Rückkehr ist für 21.30 Uhr / 22.00 Uhr geplant. Anmelden sollten Sie sich bitte bis spä- testens 13. Juni bei Irmgard von May- dell (Telefon 04461-2805) oder im Kir- chenbüro (Telefon 04461- 93380). Irmgard von Maydell Zum Geburtstag ganz viel Glück, vom Kuchen stets das größte Stück, nette Menschen, die dich begleiten, in guten und in schlechten Zeiten! Gesundheit und viel Sonnenschein mögen immer bei dir sein, und auch im dicksten Regen wünsch ich dir Gottes Segen! Ganz viel Freude an diesem Tag, ein Mensch, der dich besonders mag, der mit dir lacht und mit dir weint, eben einen richtig guten Freund! Hella Mammen Mittwochs-Gespräch am 20. Juni Geburtstag – Was ich dir wünsche
  • 7Juni Juli August Kirchengemeinde mit neuer Webseite Seit Anfang April präsentiert sich die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Jever mit ei- nem neuen Internetauftritt in den Wei- ten des World Wide Web (www). Die Struktur der Webseite wurde nahe- zu ohne große Änderungen übernom- men. Es hat lediglich kleinere Verände- rungen gegeben: Ab sofort findet man den aktuellen Gemeindebrief und auch das Archiv unter den Angeboten. Dar- über hinaus steht der Gemeindebrief auch immer aktuell als komfortable „Blätterversion“ zur Verfügung, so dass man direkt am Bildschirm lesen kann. Im neu geschaffenen Bereich „Aus der Gemeinde“ findet man aktuelle Berichte aus dem Gemeindeleben und von ver- schiedenen Veranstaltungen. In diesem Bereich ist die Kirchengemeinde gerade noch in der Aufwärmphase und hat bis- her schon eine ganze Reihe von aktuel- len Berichten veröffentlicht. Jede Besu- cherin und jeder Besucher hat in diesem Bereich die Möglichkeit einen Kommen- tar zu einem Artikel abzugeben. Vor der Veröffentlichung werden die Kommen- tare aus rechtlichen Gründen aber erst einmal geprüft, so dass es hier und da zu kleinen zeitlichen Verschiebungen kommen kann. Auch der Kalender wurde neu struktu- riert, so dass sich dort ab sofort alle Ter- mine der Kirchengemeinde mindestens einen Monat im Voraus finden lassen. Größere Veranstaltungen werden dort zum Teil auch wesentlich früher einge- pflegt. Über den Kontaktbereich gibt es nach wie vor die Möglichkeit, verschiedene Personen der Kirchengemeinde zu errei- chen. Zu diesem Zweck bleiben die bis- herigen E-Mailadressen erhalten. Die neue Webseite wurde auf Basis einer kostenlosen und leicht zu bedie- nenden Websoftware erstellt und bietet somit die Möglichkeit einer einfachen Pflege. Erreichbar ist die Webseite der Kirchengemeinde über die folgenden beiden Adressen: www.stadtkirche-jever.de und www.kirche-jever.de Lucas Scheel
  • 8 Juni Juli August Ist Ihnen diese Box in Schuhkartongrö- ße schon aufgefallen? Lesen Sie den Informationstext dazu und schreiben Sie auf, was Ihnen z.B. in den Räumen oder an den Angebo-ten und Veranstaltungen aufgefallen ist, was vielleicht geändert werden könnte oder sollte! Frau Halbach, die zuständige Mitar- beiterin des Kirchenkreises Friesland – Wilhelmshaven, hat im letzten Gemein- debrief über das Pilotprojekt „Zukunft einkaufen“ berichtet. Sie motiviert uns, als private Konsu- menten und als Institution Kirche be- wusst einzukaufen. Der Verbraucher, also jeder von uns, beeinflusst durch seine Kaufentscheidung die Folgen für Mensch und Natur, mit den bekannten ökologischen Katastrophen, dem glo- balen Klimawandel und den oft prob- lematischen Arbeitsbedingungen in der sogenannten Dritten Welt. Im Februar 2012 fand in unserer Ge- meinde die erste Zusammenkunft mit Frau Halbach mit einem kleinen Kreis interessierter Teilnehmer statt. Anhand von Unterlagen aus dem Jahr 2010 hat sie ermittelt, wo und was die Kir- chengemeinde Jever eingekauft hat und wieviel dafür bezahlt wurde. Die Auswertung hat ergeben, dass es einige gute Beispiele gibt, anderes geprüft und verändert werden muss. Bei ihren Recherchen stellte sie fest, dass etwa der Welt-Laden im Glocken- turm mit seinen fair gehandelten Pro- dukten ein positives Beispiel ist bei der Umsetzung der für das Projekt so wich- tigen Aspekte. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Ein- kauf regionaler Produkte, um z.B. kurze treibstoffsparende Transportwege und Pilotprojekt „“Zukunft einkaufen“ – regional - sozial - fair - ökologisch
  • 9Juni Juli August transparente Arbeitsbedingungen zu erzielen und die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Hier hat Frau Halbach Kontakt zu Lieferanten aufgenommen und die Ziele des Projektes erläutert. Ei- nige berücksichtigen schon die Projekt- ziele – andere sind zur Mitarbeit bereit. Bei der Beschaffung von Papier sollte auf Umweltpapier, das in guter Qua- lität angeboten wird, geachtet werden. Ganz allgemein sollte der Papierver- brauch reduziert werden, um die Res- source Holz zu schonen und das Abhol- zen der Wälder weltweit zu reduzieren. Bitte achten Sie beim Einkauf auf die hier abgebildeten Label – bei Lebens- mitteln und Papier, bei Reinigungsmit- teln, und bei Lebensmitteln aus Ent- wicklungsländern. Das sind nur einige Möglichkeiten, das Projekt „Zukunft einkaufen“ voranzu- bringen. Verhaltensänderungen brauchen jedoch ihre Zeit und müssen behutsam vorge- nommen werden. Im April gab es ein erneutes Treffen mit zum Teil neuen Teilnehmern und Teil- nehmerinnen. Das Treffen stand unter dem Motto „Utopia“. Es sollten Ideen zum Thema gesammelt und auf ihre Machbarkeit geprüft und in eine Akti- onsfolge gebracht werden. Dazu ist es infolge der Neuzusammensetzung der Gruppe nicht gekommen, da der Wis- sensstand der Teilnehmer ausgeglichen werden musste. Wegen des Zeitmangels wurden lediglich erforderliche Maßnah- men genannt und teilweise erörtert. Frau Halbach hat die Ergebnisse notiert, an denen beim nächsten Arbeitsgrup- pentreffen weitergearbeitet werden soll. Vor uns liegt noch ein längerer Weg, um diesen zukunftsweisenden Verän- derungen in vielen Aspekten gerecht zu werden. Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt! Enne Freese
  • 10 Juni Juli August Robers, Norbert Joachim Gauck- Vom Pastor zum Präsidenten – eine Biographie Neuhaus, Nele Wer Wind sät Gerstenberger, Stefanie Magdalenas Garten Henning, Peter Der schöne Schatten Knight, E. F. Falcon Roger, Marie-Sabine Das Labyrinth der Wörter Goyke, Frank Nachsaison Netenjakob, Moritz Der Boss Frese, Matthias Fragwürdige Ehrungen Lark, Sarah Die Tränen der Maori-Göttin Vullmond is’t, de Nacht is klor, duusend Stirns lücht wunnerbor. Ganz sinnig hört man van wiet her Swonengesang öwert Meer. Morgen ward, de Himmel blau, de Luft, de is ganz mild un lau. De ersten Vögels mookt Musik, Sünn kickt so sinnig öwern Diek. Mittag is’t, de Sünn schient grell, un ook in ‘t Hart is’t licht un hell! De Wind weiht sinnig öwert Land un bringt de Flut nu an denn Strand. Abend an’t Meer, Schatten wird länger, Sünn geiht ünner, Wind weiht strenger. De Nordsee lücht so rot un so gold, Luft de smeckt no Teer un Solt. Ebbe un Flut, so geiht dat all Tied, de Himmel is so unendlich wiet. Tag un Nacht, Johr üm Johr, is us Heimat nich wunnerbor? Hella Mammen Vollmond ist’s, die Nacht ist klar, tausend Sterne, wunderbar. Ganz leise hört man von weit her Schwanengesang über‘s Meer. Morgen wird’s, der Himmel blau, die Luft, sie ist so mild und lau. Vögel singen stimmenreich, Sonne schaut jetzt über’n Deich. Mittag ist’s, die Sonne grell, und auch im Herzen wird es hell! Der Wind weht ruhig über’s Land, bringt die Flut nun an den Strand. Abend am Meer, Schatten sind länger, Sonne geht unter, der Wind weht strenger. Rot und golden leuchtet das Meer, Luft, sie schmeckt nach Salz und Teer. Ebbe und Flut, so geht es allzeit, der Himmel ist unendlich weit. Tag und Nacht, Jahr für Jahr, ist unsere Heimat nicht wunderbar? Hella Mammen Neu in der Gemeindebücherei Heimat Heimat (Für die, die kein Plattdeutsch verstehen)
  • 11Juni Juli August Diese Drei formten mein Verständnis von christlicher Nächstenliebe, beste- hend aus Mitgefühl, Barmherzigkeit, Nachsicht und der Liebe gegenüber al- len Menschen – unabhängig davon, wer, was und wie sie sind. Das Gebot der Nächstenliebe machte es für mich begreifbar, was Glaube ist und was es bedeutet, ein Christ zu sein: Die Liebe zu Gott zeigt sich durch die Liebe zu den Mitmenschen. Ich erblickte und sehe noch heute in dem Gebot der Nächstenliebe eine Verhaltens-Anweisung, wie ich meinen Glauben leben und auch für mich selbst und andere nachprüfbar machen kann. Dabei ist mir sehr bewusst, dass gerade die Nachsicht und die Feindesliebe mich in den Wirrungen des Alltags immer wieder vor schier unüberwindbare He- rausforderungen stellen werden. Das Gebot der Nächstenliebe enthält aber auch die Botschaft, dass es erlaubt, ja, sogar gewünscht ist, sich selbst zu lieben. Gott liebt den Menschen, so wie er ist, mit allen Stärken und Schwächen. Eine Botschaft, die für mich besonders als Heranwachsender sehr tröstlich war, und die mir immer wieder Halt gibt. Alles in allem beschreibt dieses Bi- belwort den Kern meines christlichen Glaubens. Es weist mir die Richtung und gibt mir Halt. Jan Edo Albers „Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer See- le, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.“ Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Es ist kein anderes Gebot größer denn diese. Markus 12,30 f. Das Gebot der christlichen Nächstenlie- be hat mich schon als Kind beeindruckt. In diesem Zusammenhang fallen mir noch heute zwei Weisheiten und eine Geschichte ein, deren biblischer Ur- sprung mir erst später bewusst gewor- den ist: 1. Die sogenannte Goldene Regel (vgl. Tobias 4, 15 oder Matth. 7, 12): „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ 2. Das Gleichnis vom barmherzigen Sa- mariter (Luk. 10, 30 – 37) 3. Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin (Luk. 6, 29) Mein liebstes Bibelwort Ein Satz, der Ihnen wichtig gewor- den ist, der Ihnen in schweren Zeiten geholfen, Sie in guten Tagen beglei- tet hat . . . – von dem Sie hier im Ge- meindebrief erzählen könnten? Es muss gar nicht lang sein. Wenn Sie die Berichte in den Gemeindebriefen gelesen haben, haben Sie gesehen, dass sie alle von sehr unterschiedli- cher Länge sind. Also trauen Sie sich, und schicken Sie uns Ihr persönli- ches „liebstes Bibelwort“! Entgegengenommen wird es gerne von: Irmgard von Maydell - Gemeinde- briefredaktion - Alexanderstraße 25, 26441 Jever - i.v.maydell@gmx.de Haben Sie vielleicht auch ein liebstes Bibelwort?
  • 12 Juni Juli August Die Projektgruppe „Norder Bibelfliesen- team“ widmet sich seit dem „Jahr der Bibel 2003“ intensiv dem fast vergesse- nen Kultur- und Kunstschatz der Bibel- fliesen. Nachdem der Initiator und Mo- tor des Teams, Pastor i. R. Kurt Perrey, auch in Jever schon in Vorträgen auf dieses künstlerisch gestaltete Handwerk und die zugleich handwerkliche Volks- kunst hingewiesen hat, konnten wir jetzt die Bibelfliesen-Ausstellung nach Jever bekommen. Gezeigt werden hier 96 historische Bi- belfliesen zu 38 Texten aus dem Alten und zu 58 Texten aus dem Neuen Tes- tament. Die älteste Fliese stammt aus dem Jahr 1670. Eine Besonderheit sind die großflächi- gen Foto-Aufbauten, auf denen einige in Ostfriesland noch vorhandene his- torische Bibelfliesenwände täuschend echt nachgebildet sind. Eine „Riesenflie- se“ sowie zahlreiche Bibelfliesen-Poster geben einen umfassenden Eindruck von der Besonderheit dieses einmaligen Kul- turguts aus der friesischen Region. Am Büchertisch besteht die Möglich- keit, die bisherigen Publikationen des Norder Bibelfliesenteams im Risius- Verlag und weitere fliesenkundliche Veröffentlichungen einzusehen und zu erwerben. Vor allem die im Jahr 2008 herausge- gebene große FLIESENBIBEL, das „Buch der Bücher mit den Bibelfliesen“, sowie der neue Ausstellungskatalog dürften für die Besucher von besonderem Inte- resse sein. Wir laden ein, sich an dieser Ausstel- lung zu beteiligen und selber Fliesen mit biblischen Szenen zu bemalen. Ab- gegeben werden sollten die Arbeiten bis zum 15. Juli. Informationen hierzu und Anmeldung bei Irmgard von Maydell Tel. 04461-2805, E-Mail: i.v.maydell@gmx.de. Eröffnet wird die Ausstellung unter Mit- wirkung des Flötenkreises der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schortens am Mitt- woch, dem 25. Juli, um 17.00 Uhr. Große Bibelfliesen-Ausstellung in der Stadtkirche vom 25. Juli bis zum 31. August
  • 13Juni Juli August Also, ich oute mich mal. Ich bin absolut nicht abergläubisch, aber ich liebe die Horoskope in unserer Tageszeitung . . . Ein Beispiel für ein wirklich tolles Horo- skop, worauf ich dann auch gleich re- agiert habe: Komischerweise behauptet mein Mann, ich hätte da was falsch ver- standen?! Aber ich finde, das ist doch gerade das Gute an einem Horoskop, man kann es auslegen, wie man möchte. Jedenfalls: Zitat „Der Wassermann wird positiv be- einflusst vom Mars. Mars stärkt Ihnen heute den Rücken“, genau das stand in meinem Horoskop. Und ich hatte doch gerade ein Ziehen im Kreuz, was mein Horoskop doch alles weiß… Da bin ich doch schwer begeistert, echt klug! Na ja, dann war mein nächster Schritt doch richtig und gut, ich bin in den Super- markt gefahren und habe mir meinen Lieblings-Schokoriegel gekauft. Ich mag keinen Zucker im Tee oder Kaffee, viel zu süß, aber Schokoriegel mag ich! Natürlich lese ich nicht nur das Tageshoroskop vom Was- sermann, sondern studiere alle Spalten. Da stand: „Heute werden Sie von ihrem Partner verwöhnt, sie werden einen schönen Tag haben, mit einem leckeren Essen . . .“ Grummel, warum steht das nicht mal beim Wassermann? Für welches Stern- zeichen gilt denn das??? Aha, Waage… Huch und Hach, soll ich weiterlesen? Mein Mann hat das Sternzeichen Waa- ge!!! Na ja, ich habe meinen Küchenplan ge- ändert und den Möhreneintopf auf ei- nen Tag später verschoben, und leckere Schnitzel gebraten und unser Lieblings- gemüse gekocht. Und zum Nachtisch habe ich ihm dann das Horoskop vorge- lesen, na ja, und dann auch noch in der Stadt ein Eis spendiert. Ab sofort lese ich lieber nur noch den „Wassermann“, das scheint mir sicherer zu sein! Hella Mammen Hella Mammen könnte es wissen: Ihr Seniorenkreis trifft sich jeden zweiten Mittwoch von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Pastorei Wie-fels, zum Teetrin- ken, Klönen, Sin-gen, Spielen, Nach- denken . . . Der Jeversche Seniorenkreis trifft sich jeden Mittwoch von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr im Gemeindehaus Zerbster Straße und hat bis Juli folgendes Pro- gramm geplant: 6. Juni - Klönen und Spielen 13. Juni - Wo Menschen singen, lass dich nieder, und gute Menschen üben mit Pastor Harland Neue Lieder 20. Juni - Klönen und Spielen 27. Juni - Sprichwörter und Redensar- ten, mit Frau Voß 4. Juli - Klönen und Spielen 11. Juli - Ausflug ins Blaue 18. Juli – Abschiedsfeier vor der Som- merpause Horoskop . . . Ob hier auch ein “Wassermann“ dabei ist?
  • 14 Juni Juli August Kirchengebäude sind vielfach nach bi- blischen Personen (Propheten, Apostel etc.) benannt. Da ihre Zahl begrenzt ist, verwundert es nicht, dass man im- mer wieder auf Namensgleichheiten stößt. Neben der jeverschen St.-Annen- Kapelle finden wir St.-Annen-Kapellen beispielweise in Brakel (Kreis Höxter), Essen-Rellinghausen, Glüsig (Gemeinde Hohe Börde, Landkreis Börde), Haltern am See (Kreis Recklinghausen), Hameln- Wangelist, Hamm, Havelberg (Landkreis Stendal), Hildesheim und Lauenstein (Gemeinde Salzhemmendorf, Landkreis Hameln-Pyrmont). Sicherlich hat jede Kapelle ihre un- vergleichliche Historie. Eine ganz be- sondere Geschichte umgibt die - 1513 zum ersten Mal in Urkunden erwähn- te - St.-Annen-Kapelle in Brakel. Die dort erzählte Sage, dass die heilige Anna unverheirateten Frauen zu einem Mann verhelfen könne, ist von den Brü- dern Grimm aufgeschrieben und in ihre Sammlung „Kinder- und Hausmärchen“ aufgenommen worden: Das Mädchen von Brakel Es ging einmal ein Mädchen von Bra- kel nach der St.-Annen-Kapelle un- terhalb der Hinnenburg*, und weil es gerne einen Mann haben wollte und auch meinte, es wäre sonst niemand in der Kapelle, so sang es: „O heilige Sankt Anne, Verhilf mir doch zu einem Manne, Du kennst ihn ja wohl: Er wohnt vorm Suttmertore**, Hat gelbe Haare: Du kennst ihn ja wohl!“ Der Küster stand aber hinter dem Al- tar und hörte das, da rief er mit seiner krächzenden Stimme: “Du kriegst ihn nicht! Du kriegst ihn nicht!” Das Mäd- chen aber meinte, das Marienkind- chen, das bei der Mutter Anne steht, hätte ihm das zugerufen. Da wurde es böse und rief: “Papperlapapp, dum- mes Kind! Halt den Schnabel und lass die Mutter reden!” Die Hoffnung, die heilige Anna könne bei der Suche nach einem Mann helfen, findet ihre Grundlage in der mittelalter- lichen Legende vom Trinubium („Drei- heirat“, drei Ehen). Nach dieser Legende hatte Anna drei Ehemänner. Aus der ersten Ehe - mit Joachim - wurde Maria (Mutter Jesu) geboren. Aus der zweiten Ehe - mit Kleophas - entstammt die Maria des Kleophas. In dritter Ehe war Anna mit Salomas verheiratet und gebar Maria Salome. Die St.-Annen-Kapelle zu Brakel Foto: Kath. Pfarramt St. Michael, Brakel
  • 15Juni Juli August Ob das Mädchen von Brakel je den Mann mit „den gelben Haaren“ „bekom- men“ hat, ist nicht überliefert. Karl-Heinz Peters * Nördlich von Brakel auf einer 282 m hohen Bergkuppe gelegen, 1237 erstmals urkundlich erwähnt ** Suttmer: alte Brakeler Flurbezeichnung (heute: Sudheim) Im letzten Gemeindebrief ist auf- grund eines Missverständnisses für den Artikel „Gemeinde stark ma- chen“ - Text von Kurt Marti - (Seite 25) eine falsche Quelle angegeben worden. Richtig hätte es heißen müssen: Mit Genehmigung des Radius-Ver- lags entnommen aus: Kurt Marti: O Gott! Lachen – Wei- nen – Lieben © 1955 by Radius-Verlag, Alexan- derstraße 162, 70180 Stuttgart Wir danken dem Radius-Verlag für seine milde Reaktion auf unsere Mitteilung dieses Fehlers. Das Redaktionsteam Korrektur Die besten Zutaten zu einem schönen Sommertag finden Sie hier:
  • 16 Juni Juli August Nachdem ich 2006 schon einmal für viereinhalb Monate im Kosovo war, führte mich auch dieser Einsatz wieder dorthin. Bei meiner Vorbereitung dachte ich so für mich: „Zum Glück fahre ich in ein Land, wo die Präsenz der Bundeswehr wirklich zum Frieden geführt hat.“ Doch es kam ganz anders: In der dritten Ju- liwoche 2011 war es im Norden des Kosovo an der nordwestlichen Grenze zu Serbien zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen, bei dem ein kosovoalbanischer Polizist bei Grenz- streitigkeiten von einem Kosovoserben getötet wurde. Da Eulex, die von der EU entsandte po- lizeiliche Unterstützung im Kosovo, bei den folgenden Unruhen nicht mehr Herr der Lage war, wurde KFOR und eine spe- ziell für solche Unruhen bereitstehende Eingreiftruppe (ORF = operative Reser- ve) aktiviert, um für Ruhe und Ordnung an der Grenze und im Norden des Lan- des zu sorgen. Diese vermehrte Präsenz von KFOR lehnen die ca. 80.000 Kosovoserben, die im Nordkosovo leben und sich ethnisch und religiös Serbien zugehörig fühlen, ab. Sie wollen nicht Teil der Republik Kosovo sein, die sich seit Februar 2008 für unabhängig erklärt hat und berufen sich auf die UN-Resolution 1244, die ihnen seit Ende des Kosovo - Krieges weitgehende Selbstverwaltung zugebil- ligt hat. Als Reaktion der serbischen Bevölke- Mein Auslandseinsatz im Kosovo als evangelischer Militärseelsorger - 6. September 2011 bis 19. Januar 2012 Militärpfarrer Knigge bei einem Feldgottesdienst im Nordkosovo an der serbischen Grenze. Im Hintergrund: Serbien
  • 17Juni Juli August rung im Norden des Kosovo wurden vie- le Straßensperren errichtet, so dass die Versorgung der jetzt im Norden statio- nierten Soldaten über viele Wochen nur per Hubschrauber möglich war. Dementsprechend spartanisch war die Situation in den Lagern: Zwar gab es genug Verpflegung, allerdings nichts Frisches, weder Obst noch Gemüse, sondern alles nur aus Dosen auf dem eigenen kleinen Kocher mit Trockenspi- ritus erwärmt, da es in dem Hals über Kopf provisorisch aufgebauten Lager keine Küchen gab. Zwar war Trink- wasser ausreichend vorhanden, aber keine ausreichenden Toiletten und Duschmöglichkeiten sowie das dazu nö- tige Brauchwasser und die Entsorgung desselben. Auch an entsprechende Winterschlafsä- cke war nicht rechtzeitig gedacht wor- den, so dass die Soldatinnen und Sol- daten Mitte Oktober bei -12°C nachts in ihren Zelten ziemlich gefroren haben. So hat sich ein großer Teil unserer Arbeit während des Einsatzes auf die Soldatin- nen und Soldaten konzentriert, die im Norden des Landes unter sehr schwie- rigen Bedingungen ihren Dienst taten. Mein katholischer Kollege und ich sind so oft wie möglich mit den Versor- gungshubschraubern in den Norden des Kosovo in die Lager geflogen. Dort be- suchten wir die uns anvertrauten Sol- datinnen und Soldaten, um mit ihnen über ihre alltäglichen Belastungen und Eindrücke zu sprechen und auch ge- meinsam mit ihnen Gottesdienst zu fei- ern. Dabei versuchten wir jedes Mal so viel wie möglich zum Beispiel frisches Obst oder ein kleines Stück Kuchen oder Süßigkeiten mitzubringen. In unserem Hauptlager in Prizren, ger- ne auch „Bad Prizren“ genannt, weil wir hier ja mit allem bestens versorgt waren, entwickelte sich eine enorme Spendenbereitschaft, so dass wir den Soldatinnen und Soldaten gerade auch zu Weihnachten persönliche Weih- nachtspäckchen mitbringen konnten. Die Weihnachtszeit und der Jahres- wechsel sind für viele Soldatinnen und Soldaten eine stark emotional belastete Zeit – spüren sie doch gerade in diesen Tagen besonders die Trennung von ihren Familien und Freunden. So habe ich in dieser Zeit besonders viele Seelsorgegespräche geführt, manchmal auch spät abends, wenn im Lager Ruhe eingekehrt war. Und nicht selten wur- de auch von sonst ganz kirchenfernen Soldatinnen und Soldaten der Wunsch geäußert, mit ihnen in der kleinen Feld- lagerkirche eine Kerze anzuzünden oder ein Gebet zu sprechen. Insgesamt waren es für mich vierein- halb intensive Monate mit viel Arbeit und Anstrengung, aber auch sehr per- sönlichen Begegnungen mit Menschen, die mich enorm bereichert haben. Im Rahmen der „Mittwochs-Gespräche“ der Evangelisch-Lutherischen Kirchen- gemeinde Jever werde ich am Mittwoch, dem 28. November 2012, um 20.00 Uhr ausführlich mit vielen Bildern von mei- nen Erfahrungen berichten und freue mich sehr, wenn Sie an diesem Abend dabei sind! Ihr Militärpfarrer Uwe Knigge
  • 18 Juni Juli August Mit rund 30 Teilnehmern führte Diakon Fredo Eilts im Auftrag des Kreisjugend- dienstes einen Lehrgang für angehende Gruppenleiter durch: Ein Planspiel für 20 Kinder sollte erarbeitet werden und mit den auf Wangerooge anwesenden Wölflingen vom Stamm Franziskus ge- spielt und reflektiert werden. Auch et- liche Jugendliche aus Jever nahmen an dieser Schulung teil. Monika Krüger lei- tete 5 Tage ihre Wölflinge durch span- nende Zeiten. Am Ende wollte keiner wirklich nach Hause. Danach haben Pastor Harland und Di- akon Eilts eine Konfirmandenfreizeit mit rund 40 Konfirmanden durchge- führt. Das Hauptprogramm wurde sehr eindrucksvoll von den Jugendteamern durchgeführt. Wangerooge ist DER Begriff für kirchli- che Jugendarbeit und Fortbildung. Auch in diesem Jahr werden weitere Freizei- ten und Angebote durchgeführt. Fredo Eilts Kreativ-Schulung auf Wangerooge
  • 19Juni Juli August Das Wiesenprojekt-Team Sillenste- de hat mit Hilfe der Pfadfinder vom Stamm Franziskus eine große Aufräu- maktion gestartet. Insbesondere die Gräben wurden gereinigt und die Ent- wässerung verbessert. Auch in diesem Jahr sollen wieder Schulprojekte auf der Wiese durchge- führt werden. Die Konfirmanden und die Kinderkirchenkinder werden auch wieder zu Gast auf der Wiese sein. Fredo Eilts Pfadfinder hatten Arbeitseinsatz in Sillenstede Kinderkirchentag in Heidmühle Am Samstag, dem 2. Juni, ist wie- der Kinderkirchentag in Heidmühle. Start ist ab 15.00 Uhr am Martin- Luther-Haus. Nähere Informationen bei Diakon Fredo Eilts
  • 20 Juni Juli August Sonntag, 10. Juni 2012 um 10.00 Uhr in der Stadtkirche GOTTESDIENST ZUR EINFÜHRUNG DES NEUEN GEMEINDEKIRCHENRATS Stadtkantorei Jever, Leitung: Klaus Wedel Liturg: Pastor Rüdiger Möllenberg Sonntag, 10. Juni 2012 um 15.00 Uhr in der Stadtkirche FAMILIENKONZERT „HÄNSEL UND GRETEL“ – ein musikalisches Märchen von Engelbert Humperdinck (Fassung für Blechbläser, Schlagwerk und Erzähler) Stephanus-Blechbläser, Düsseldorf- Wersten, Schlagwerkspieler der Kreismu- sikschule Friesland/Wittmund: Tim Ritter, Matthis Schühle, Marleen Schönfeld Erzähler: Dietmar Sander (Hannover) Leitung: Angela Fiege Sonntag, 24. Juni 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche 46. SOMMERLICHE ORGELSTUNDEN „Choral und Fantasie“ Werke von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, César Franck und Richard Bartmuss Tobias Gravenhorst (Bremen) - Orgel Freitag, 29. Juni 2012 um 19.00 Uhr in der Stadtkirche BENEFIZKONZERT FÜR DAS HOSPIZ JEVER Frauenchor ChoryFeen, Sillenstede Leitung und Solo-Gesang: William Pugh; Tänzerinnen der Ballettschule bei der Mühle, (Schortens), Leitung: Susan Preston; Flötenensemble, Leitung: Christine Landschulz Klaus Wedel - Klavier Sonntag, 8. Juli 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche 46. SOMMERLICHE ORGELSTUNDEN Werke von Georg Muffat, Johann Sebas- tian Bach, Adolph Friedrich Hesse und Sigfrid Kang-Elert Klaus Wedel – Orgel Donnerstag, 12. Juli 2012 um 19.30 Uhr in der Stadtkirche SOMMERKONZERT DES MARIEN-GYM- NASIUMS - „TRAUMREISEN“ Schulchor, Bläserklassen, Kammerchor (Leitung: Andreas Piter), Instrumental- und Gesangssolisten Leitung: Frank Roloff Sonntag, 15. Juli 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche GOTTESDIENST ZUM TAUFJUBILÄUM Kinderchor Jever, Leitung: Klaus Wedel Liturg: Diakon Fredo Eilts Sonntag, 22. Juli 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche 46. SOMMERLICHE ORGELSTUNDEN Werke von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy Agnes Luchterhand (Norden) – Orgel Sonntag, 5. August 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche 46. SOMMERLICHE ORGELSTUNDEN „VERSCHÜTTETE TRADITIONEN: ORGEL UND SYNAGOGE“ Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Arnold Schönberg, Siegfried Würzburger, Ernst Bloch Hermann Berlinski und Stefan Kocsis Kirchenmusikdirektor Johannes Vetter (Bielefeld) - Orgel Das TeeHaus „Leidenschaften“ Am Kirch- platz hat freundlicherweise mitgeteilt, dass für die Kirchenbesucher nach den kirchenmusikalischen Abendveranstal- tungen länger geöffnet sein wird. Kirchenmusik
  • 21Juni Juli August VORANKÜNDIGUNGEN: Sonntag, 8. September 2012 um 20.00 Uhr in der Stadtkirche GOSPEL-KONZERT „Kyrie – a Gospel Mass“ von Stephan Zebe und Gospels zum Zuhören und Mitsingen Gospel-Projekt Jever Leitung: Stefan Schauer Samstag, 3. November 2012 um 20.00 Uhr in der Stadtkirche LUDWIG MEINARDUS: LUTHER IN WORMS Oratorium für Soli, Chor, Orchester Kantorei und Orchester der Kreuzkirche Bonn, Leitung: Karin Freist-Wissing Sonntag, 2. Dezember 2012 um 17.00 Uhr in der Stadtkirche ADVENTSKONZERT DER STADTKANTOREI Giovanni Battista Pergolesi: Marienvesper Oratorium für Soli, Chor, Orchester Stadtkantorei und concertino Jever, Solisten Leitung: Klaus Wedel Kirchenmusik Dies ist die Initialabkürzung für „Freun- des- und Förderkreis der Stadtkantorei Jever“, wobei der Begriff Stadtkantorei nicht nur die eigentliche Kantorei, son- dern auch sämtliche zugehörigen Musi- kensembles wie den Posaunenchor ein- schließlich seiner Nachwuchsbläser, das Gospel-Projekt Jever, den Kinderchor sowie die Durchführung von Orgelkon- zerten und weiterer musikalischer Ver- anstaltungen in Gottesdiensten und in Kirchenkonzerten umfasst. Wie umfangreich und hochwertig die musikalischen Aktivitäten der Kirchen- gemeinden in Deutschland sind, erfährt man nicht so ohne weiteres. In den Ta- ges- und Wochenzeitungen werden die Anzeigen „weltlicher“ Konzerte bevor- zugt. Durch meine beiden singenden Töchter habe ich diesbezügliche Einblicke zu- mindest in Norddeutschland gewonnen. Sie haben u.a. an vielen Kirchenmusik- Konzerten choristisch und solistisch teilgenommen. Seit ich selber in der Stadtkantorei mit- singe, habe ich im Gebiet der Ev.-Luth. Kirche Oldenburg und besonders im Kir- chenkreis Friesland-Wilhelmshaven die Vielzahl und Vielfalt der kirchenmusi- kalischen Veranstaltungen erlebt. Auch im vorliegenden neuen Gemeindebrief kann man sehen, dass in der Stadtkir- che in fast jeder der zwölf Wochen von Juni bis August 2012 eine kirchenmusi- kalische Veranstaltung stattfinden wird, sei es im Gottesdienst oder als Musika- lische Vesper, als Einweihungskonzert oder Familienkonzert, als Sommerliche Orgelstunde oder Sommerkonzert des Unser FuF - Was ist unser FuF?
  • 22 Juni Juli August Impressum Herausgeber: Gemeindekirchenrat der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Jever Redaktion: Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit (Vorsitz: Irmgard von Maydell) Auflage: 7.000 Exemplare Satz: Lucas Scheel, Druck: Heiber Druck Schortens Mariengymnasiums. Später im Jahr werden dann beispiels- weise noch ein Gospelkonzert und zwei Oratoriums-Konzerte mit Solisten, Chor und Orchester aufgeführt werden (siehe die auf der vorherigen Seite angeführ- ten Vorankündigungen). Warum nun wurde der FuF im Jahr 2010 gegründet? Die aktive und passive Teilnahme an der Kirchenmusik ist ein Weg, in der Ge- meinsamkeit des Musikempfindens die Gemeinde stark zu machen (siehe Ge- meindebrief Februar-März-April 2012, Seite 25). Dazu muss man aber von die- ser Möglichkeit Kenntnis erlangen. Dies soll durch Aushängen von Plakaten in Stadt und Umgebung sowie durch die Auslage von Faltblättern mit den Termi- nen der nächsten Zeit z. B. in der Stadt- kirche erreicht werden. Wer dem FuF beitritt, bekommt diese Informationen zugeschickt. Er erfährt außerdem in der Jahresversammlung Rückblicke und Vorausschauen über die jeversche Kirchenmusik und kann sich auch selber dabei mit Kritik und Vor- schlägen als Freund und Förderer ein- bringen. Weiter sind auch Kulturfahrten für die Mitglieder geplant, beispielswei- se zu Kirchen der Region und ihren Or- geln, mit kompetenter Führung. Als FuF-Mitglied braucht man übrigens laut Satzung nicht Gemeindemitglied zu sein, so wie es auch in der Kantorei Mitglieder gibt, die nicht der ev.-luth. Kirche angehören. Damit möglichst viele Bewohner unserer Region von der Möglichkeit erfahren, dass man FuF- Mitglied werden kann, wird demnächst ein Flyer erscheinen, in dem der FuF und seine zu fördernden kirchenmusikali- schen Gruppen sowie eine Möglichkeit, die Mitgliedschaft zu beantragen, vor- gestellt werden. Große Konzerte mit Solisten und Or- chester, aber auch die Beschaffung von Noten für die Musikgruppen, der Unter- halt der Musikinstrumente - wie Orgel und Flügel - und vieles andere müssen finanziert werden. Dazu reichen die Eintrittspreise nicht, zumal die meisten Veranstaltungen kostenlos sind, obwohl dabei von den Zuhörern gespendet wird. Auch die Mittel der Kirchengemein- de, der Zuschuss durch Stiftungen und Verbände sowie die Unterbringung der auswärtigen Musiker bei Kantorei-Mit- gliedern reichen nicht aus, so dass die Gemeinde auf weitere Sponsoren an- gewiesen ist. Wer sich als FuF-Mitglied anmeldet, darf sich daher gerne auch in finanzieller Hinsicht als Freund und Förderer der Kirchenmusik beteiligen, er muss es aber nicht - eine ideelle Unter- stützung ist ebenso wertvoll. Alle Informationen dazu findet man auch im Internet unter www.kirche- jever.de, „Kirchenmusik“ und „Freundes- und Förderkreis“ oder demnächst im Flyer über den FuF. FuF-Mitglied Kai-Michael Becker
  • 23Juni Juli August Sonntag, 3. Juni Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Wiefels, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Sonntag, 10. Juni Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst mit Einführung des neuen Gemeindekirchenrats – alle Pfarrer, Stadtkantorei Sonntag, 17. Juni Wiefels, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Jever, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Sonntag, 24. Juni Jever, um 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst – Pastor Harrack Doppelallee Am Forsthaus Upjever um 15.00 Uhr Waldgottesdienst mit der Jägerschaft – Diakon Eilts Sonntag, 1. Juli Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst mit Konfirmation der Schüler der Friedrich- Schlosser-Schule – Pastor Harland Wiefels, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harland Sonntag, 8. Juli Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst zum Abschluss des Zukunftskongresses – Pastor Möllenberg, Stadtkantorei, Posaunenchor Sonntag, 15. Juli Wiefels, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Diakon Eilts Jever, um 18.00 Uhr Gottesdienst zum 7-jährigen Taufjubiläum – Diakon Eilts, Kinderchor Sonntag, 22. Juli Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harland Sonntag, 29. Juli Jever, um 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst – Pastor Harrack Sonntag, 5. August Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Wiefels, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Sonntag, 12. August Jever, um 10.00 Uhr Open-Air-Gottesdienst am Alt- stadtfest – Diakon Eilts Pfarrer Albers, Posaunenchor Sonntag, 19. August Wiefels, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Jever, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Sonntag, 26. August Jever, um 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst – Pastor Harrack Gottesdienste im Sommer Taufgottesdienste Die Kirchengemeinde bietet jeden 1. und 3. Sonntag im Monat Taufgottesdienste an. Kinderkirche Jeden Mittwoch (außer in den Schulferien) von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Gemeindehaus – für Kinder im Grundschulalter Ökumenisches Abendgebet Jeden Mittwoch um 18.00 Uhr: im Juni in der Stadtkirche im Juli in der Freikirche Am Elisabethufer im August in der römisch- katholischen Kirche
  • 24 Juni Juli August Taufen vom 05. Februar 2012 bis 21. April 2012 Tom Stickel, Schützenhofbusch 4 Daria Laureen Brink, Memeler Straße 11a Emily Marie Bremer, Rahrdumer Straße 116 Anna-Lena und Max Ehmer, Rahrdumer Straße 123 Lea Rüstmann, Auf dem Rist 15 Justine Zils, Schortens Kim Tamina Dorow, Roffhausener Landstraße 17, Schortens Tomke Bärbel Margot Grabbe, Normannenstraße 31 Simon Fabio Krauße, Milchstraße 21 Lilli Sophie Vogt, Jever Benjamin Amadeus Wedel, Albanistraße 3 Merle-Sophie Wenke, Hohweg 1, Bremen Lana Ayleen Gericke, Hammerschmidtstraße 21 Paula Greve, Schlosserstraße 43 Thomas Bode, Schlosserstraße 35 Tilo Veith, Schurfens 2, Wangerland Trauungen vom 31. März 2012 bis 14. April 2012 Svenja de Groot und Björn geb. Blaschke, Hopfenzaun 10 Sibin Dimitrij und Ina geb. Rein, Langelandstraße 16
  • 25Juni Juli August Beerdigungen vom 06. Januar 2012 bis 06. März 2012 Helmut Paul Erich Günther, Moorweg 26, 91 Jahre Ruth Helene Dettmers geb. Drescher, Wildkamp 3, 75 Jahre Irene Sigrid Strauß geb. Brügger, Drostenstraße 2, 73 Jahre Willi Cornils, Anton-Günther-Straße 26, 91 Jahre Wanda Margarethe Roschke, Südergast 32, 98 Jahre Hermann Johannes Bruns, Bismarckstraße 1, 65 Jahre Richard Hinrich Folkerts, Von-Thünen-Straße 9, 76 Jahre Wolfgang Theodor Friedrich Kobbe, Adolf-Ahlers-Straße 19, 68 Jahre Wolfgang Hero Albert Finck, Kiebitzstraße 12, 84 Jahre Auf Grund des Datenschutzes können nur die Namen aufgeführt werden, deren Zustimmung zur Veröffentlichung bei Redaktionsschluss vorlagen.
  • 26 Juni Juli August Feste Termine in der Kirchengemeinde Kirchenmusik im Gemeindehaus Am Kirchplatz Stadtkantorei Jever Montag 20.00 - 21.45 Uhr Kinderchor Freitag 15.00 - 15.30 Uhr Posaunenchor Jever Donnerstag 19.30 - 21.00 Uhr Nachwuchsbläser Donnerstag 18.00 - 19.15 Uhr Gospel-Projekt Jever an 4-5 Wochenenden pro Jahr Leitung Stefan Schauer (Rendsburg) Mittwochs-Gespräche September - Juni 20.00 Uhr in der Regel jeden 3. Mittwoch im Monat im Gemeindehaus Am Kirchplatz Ev. Frauenkreis 14-täglich montags 15.00 - 17.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Offene Teestube jeden Freitag 9.30 - 11.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Frauentreff 40 + / - jeden 1. Dienstag im Monat 19.30 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Seniorenkreis Jever jeden Mittwoch 15.30- 17.30 Uhr im Gemeindezentrum Zerbster Straße Seniorenkreis Wiefels jeden 2. Mittwoch 15.00 - 17.00 Uhr in der Pastorei Wiefels Telefon Hella Mammen 71039 Welt-Laden im Glockenturm Am Kirchplatz Dienstag, Donnerstag und Freitag 10.00 - 12.30 Uhr Mittwoch und Donnerstag 16.00 - 18.00 Uhr Treffen des Eine-Welt-Kreises letzter Dienstag im Monat 19.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Gemeindebücherei im Gemeindehaus Am Kirchplatz Dienstag 10.00 - 11.00 Uhr Freitag 10.30 - 11.00 Uhr 15.30 - 16.30 Uhr Sonntag 11.00 - 11.30 Uhr Jugend-Mitarbeitertreff Mittwoch 17.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Jugendband Freitag 18.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Jugendgesprächskreis jeden 4. Montag im Monat 19.30 Uhr im Gemeinderaum im Jonasgang Pfadfinder Wölflinge (Kinderstufe der Pfadfinder im Grundschulalter) Montag 15.30 - 17.00 Uhr im Gemeindezentrum Zerbster Straße Wölflinge Donnerstag 15.30 - 17.00 Uhr in der Franziskusscheune, Wiefels Pfadfinderstufe Montag 16.00 - 18.30 Uhr in der Franziskusscheune, Wiefels Weitere Informationen im Kirchenbüro und unter www.kirche-jever.de
  • 27Juni Juli August Kirchenbüro - Bianca van den Ent Am Kirchplatz 13 Tel. 9338-0, Fax 9338-18 Öffnungszeit: 8.00 Uhr- 12.30 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag zusätzlich 13.00- 16.00 Uhr E-Mail: kirchenbuero@ stadtkirche-jever.de Pastor Thorsten Harland (Bezirk I) Lindenallee 15 Tel. 984 7949 E-Mail: pastor.harland@ stadtkirche-jever.de Pastor Holger Harrack (Bezirk II) Am Kirchplatz 16 Tel. 963623 oder 9338-38 E-MaiI: pastor.harrack@ stadtkirche-jever.de Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Pastor Rüdiger Möllenberg (Bezirk III und Wiefels) Zerbster Straße 10 Tel. 29 21, Fax 7 35 38 E-Mail: vorsitzender.moellenberg@ stadtkirche-jever.de Kreiskantor Klaus Wedel AlbanistraBe 3 Tel. 7489525 E-Mail: kantor.wedel@ stadtkirche-jever.de Diakon Fredo Eilts Tel. 700123 oder 0171/7107220 E-Mail: fredo.eilts@ejo.de Küster in Jever Berthold Skibbe Hermannstraße 4, Tel. 71387 Küsterin in Wiefels Edit Janßen Dorfstraße 10, Tel. 744717 Friedhofsverwaltungsbüro Christa Reents Blaue Straße 11, Tel. 70 06 89 Öffnungszeiten: Dienstag u. Freitag 9.30 - 11.30 Uhr Donnerstag 14.30 - 17.30 Uhr Friedhofswärter Arie van den Ent Tel. 0173/2324301 Mo.- Do. 8.00 Uhr - 16.00 Uhr Fr. 8.00 Uhr - 12.30 Uhr Verwaltung der Kindergärten Regionale Dienststelle (RDS) Friesland-Wilhelmshaven Olympiastr. 1, Gebäude 6 26419 Schortens/Roffhausen Tel. 04421/77449-2641 Öffnungszeiten: Mo. - Do. 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und 14.00 Uhr - 15.00 Uhr Fr. 9.00 Uhr - 13.00 Uhr E-Mail: allgemeine-verwaltung.rdsfrw@ kirche-oldenburg.de Kindergärten des Diakonischen Werkes Lindenallee 10 Tel. 27 13, Fax 75 90 78 Ltg.: Daniela Wegener Hortgruppe (Kinder von 6 - 12 Jahren) Anton-Günther-Str. 24 Tel. 98 44 996 Ltg.: Daniela Wegener Steinstraße 3 Tel. 26 64 Ltg.: Petra Blank Ammerländer Weg 2 Tel. 91 33 57, Fax 91 33 58 Ltg.: Petra Blank Klein Grashaus Joachim-Kayser-Straße 8 Tel. 96 44 00 oder 96 43 99 Ltg.: Wolfgang Steinborn Wichtige Adressen in der Kirchengemeinde
  • 28 Juni Juli August
Please download to view
All materials on our website are shared by users. If you have any questions about copyright issues, please report us to resolve them. We are always happy to assist you.
...

Gemeindebrief Sommer 2012

by lucas-scheel

on

Report

Category:

Documents

Download: 0

Comment: 0

212

views

Comments

Description

Gemeindebrief der Ev.-luth. Kirchengemeinde Jever für die Monate Juni, Juli und August 2012.
Download Gemeindebrief Sommer 2012

Transcript

  • G E M E I N D E B R I E F Juni - Juli - August 2012
  • 2 Juni Juli August Wir nähern uns langsam der Urlaubs- zeit, und da wünschen sich viele Men- schen, endlich einmal Ruhe zu haben. Ruhe, um aufzutanken und um Zeit zu haben, um zum Beispiel mal in Ruhe ein gutes Buch zu lesen. Auch wünscht man sich oft Ruhe vor Lärm, und das ist dann Stille. Da lässt es sich gut entspannen und ab- schalten. Da kommen wir zu uns selber und fühlen uns gut aufgehoben. Aber manchmal kann Stille auch ge- fährlich sein. Die neuen Elektroautos zum Beispiel kollidieren doppelt so häufig mit Fuß- gängern oder Fahrradfahrern wie die normalen Autos mit Verbrennungsmo- tor. So fand eine Studie des amerikani- schen Verkehrsministeriums heraus. Da wird das, was zum Segen werden sollte – lärmfreie Autos – zur Gefahr. Natürlich gibt es schon Überlegungen, dass jedes Elektroauto einen Lautspre- cher mit Geräuschen haben sollte. Und bestimmt gibt es schon findige Geschäftsleute, die dort Gewinnmög- lichkeiten vermuten. Schließlich könnte man ja, wie beim Handy, verschiedene Motorentöne zum download anbieten. Vom Trabbi bis zum Ferrarisound. Das dann entstehende Durcheinander würde aber bestimmt auch nicht weiterhelfen. Aber ein gut hörbares Geräusch wird es schon geben müssen, weil Stille nicht in allen Situationen des Lebens ideal ist. Wenn wir uns für die Urlaubszeit Ruhe wünschen, dann meinen wir aber mehr als Stille. Dann meinen wir auch einen Gegenpol zum oft hektischen Alltag mit Terminen und Stress. Es gibt eine verbreitete Sehnsucht nach Ruhe. „Lass mich in Ruhe!“ meint, dass ich mit einer Sache gar nicht konfrontiert wer- den möchte. Und wer im „alltäglichen Wahnsinn“ die Ruhe bewahrt und den Kopf oben be- hält, der ist ein ruhender Pol. Etwas ruhen lassen zu können, gilt schon als Kunst, wenn es nicht Faulheit ist. Auch die Bibel spricht von Erholung und vom zur Ruhe kommen. Zum Beispiel, dass sich Gott am sieben- ten Tage der Schöpfung ausruhte. Nicht nur vom Erschaffen, vom Schöpfen ist die Rede, sondern auch vom Ruhetag wird schon am Anfang der Bibel ge- schrieben. Ob die zunehmende Aushöhlung der Sonntagsruhe auch etwas mit dem gleichzeitig, stärkeren Bedürfnis nach Ruhe und Beruhigung zu tun hat? Diesen Punkt des Innehaltens und der Ruhe bietet uns eben nicht nur die Fe- rienzeit, sondern jeder Sonntag. So soll der Sonntag auch ein Tag der Ruhe, des Abschaltens und des Auftan- kens sein. Die Gottesdienste bieten uns die Mög- lichkeit zum Innehalten, zum Nachden- ken und zur Gemeinschaft: Zeit, sich auf Gott und damit auf uns selbst und unseren Weg zu besinnen. So wünsche ich uns eine gesegnete Sommerzeit. Tanken Sie auf, schöpfen Sie neue Kraft, und vielleicht sehen wir uns demnächst wieder in unseren Kirchen, in der Stadt- kirche oder der Kirche in Wiefels. Seien Sie gegrüßt von Pastor Thorsten Harland! “Endlich Ruhe“
  • 3Juni Juli August Alte neue Bibel in der Stadtkirche Da steht er, der Zweitplatzierte des Buchbinderwettbewerbs von 2010, des- sen Bibel im vergangenen Jahr mit über zwanzig weiteren Bibeln in der Stadt- kirche ausgestellt war: Ingmar Kog- lin, Lehrling der kunsthandwerklichen Buchbinderei Sina Jostes am Kirchplatz - „der Bub“, wie er von seiner Chefin und mittlerweile auch von vielen Kun- den liebevoll genannt wird. Er wollte sein „Meisterstück“ der Kirchengemein- de gern schenken; nur leider fand sich lange Zeit keine passende Vitrine für diese wunderbar neu gestaltete Bibel. Doch dann hörte Thomas Lottmann vom benachbarten TeeHaus von diesem Di- lemma, und weil er so begeistert von der Bibel war, stiftete er eine seiner ei- genen Vitrinen. Der richtige Platz war schnell gefunden, und in einer kleinen „Prozession“ wurde die Bibel im März in die Kirche getragen: Vorneweg Thomas Lottmann, der die Vi- trine öffnete, gefolgt von Ingmar Kog- lin, der sie hineinstellte, von den Eltern Koglin, Sina Jostes, Pastor Möllenberg, Frau Freese und Frau von Maydell (bei- de) vom Präsenzdienst und natürlich von den Vertretern der Presse. Pastor Möllenberg ließ in einer kurzen Ansprache die vergangenen Ereignis- se noch einmal Revue passieren und bedankte sich im Namen der Kirchen- gemeinde bei Ingmar Koglin für seine großzügige Gabe mit einem kleinen Dankgeschenk. Frau Freese überreich- te Herrn Lottmann einen Nachguss der bronzenen Betglocke aus dem Kirch- turm, als Dank dafür, dass er die lan- ge ergebnislose Vitrinensuche spontan beendet hat. Inzwischen hat er sie im TeeHaus ebenfalls in einer Vitrine aus- gestellt. Und Frau Jostes wurde von Frau von Maydell mit einem großen Früh-lingsstrauß dafür gedankt, dass sie mit Ingmar Koglin einen so begeisterten und fähigen Buchbinder herangezogen hat. Irmgard von Maydell Foto: Meike Kreye - Jeversches Wochenblatt
  • 4 Juni Juli August Zwölf Kandidatinnen und Kandidaten sind bei der Gemeindekirchenratswahl am 18. März direkt gewählt worden. Zwei weitere wurden vom alten und neuen Gemeindekirchenrat in einer ge- meinsamen Sitzung zu Kirchenältesten berufen. Als sogenannte Ersatzälteste stehen noch weitere Personen zur Ver- fügung, um an verantwortlicher Stelle die Geschicke unserer Kirchengemeinde mitzugestalten. Ein ganz herzliches DANKESCHÖN möchte ich an dieser Stelle zunächst einmal allen aussprechen, die diese Wahl möglich gemacht haben: Den Kandidatinnen und Kandidaten, die sich haben aufstellen lassen, den eh- ren- und hauptamtlichen Helfern, die im Vorfeld der Wahl unglaublich viele Stunden Fleißarbeit geleistet haben; den Wahlvorständen und nicht zuletzt den Jeveranern und Wiefelsern, die zur Wahl gegangen sind. Den ausscheidenden Kirchenältesten gilt mein besonderer Dank. Sechs Jahre lang - und einige weit länger - haben sie in diesem Leitungsgremium dazu beigetragen, unser Gemeindeleben zu begleiten, zu fördern und mitzuge- stalten. Dabei wurden die meisten Be- schlüsse im Konsens gefasst. Die monatlichen Gemeindekirchen- ratssitzungen sowie die Sitzungen der Ausschüsse wurden dazu genutzt, um zu diskutieren und zu planen und dabei auch die Ideen und Standpunkte der an- deren im Blick zu behalten. Für den neuen Gemeindekirchenrat wünsche ich mir, in diesem Geiste wei- terarbeiten zu können. Neuer Gemeindekirchenrat Auf dem Bild fehlt Edzard de Buhr
  • 5Juni Juli August Herzlichen Glückwunsch! Von den neuen Kirchenältesten erhoffe ich mir neue Impulse und Vorschläge für unsere Gemeindearbeit und auch von den „alten Hasen“ eine anregende und weiterhin kontinuierliche Zusammen- arbeit zum Wohl unserer Kirche. Ohne das Engagement von Ehrenamt- lichen in gemeindeleitender Funktion kann ich mir eine evangelische Kirchen- gemeinde auch gar nicht vorstellen. Um es mit den Worten des 1. Petrus- briefes zu sagen: „Fördert euch gegen- seitig, jeder mit der Gabe, die ihm Gott geschenkt hat. Dann seid ihr gute Ver- walter der reichen Gaben Gottes.“ Pastor Rüdiger Möllenberg (Vorsitzender des Gemeindekirchenrats) Im letzten Gemeindebrief konnten wir Sie zwar schon zur Einweihung des neuen Le- sepults in die Wiefelser Kirche einladen, Ihnen das Pult aber nur während der aufwändigen Entstehungsarbeiten zeigen. Im Gottesdienst der Reihe „Wort und Musik zur Passion“ am Samstag, dem 31. März, wurde es dann mit hoch- und plattdeutschen Texten und viel Bläsermusik eingeweiht und der Wiefelser Gemeinde über- geben. Der Kunsttischler Ralph Ha- bersetzer und seine Mitarbei- ter haben das Eichenholz so bearbeitet, dass es etwa 100 Jahre älter aussieht und nun gut zu Altar und Kanzel passt. Spätere Generationen werden Mühe haben, es bau- geschichtlich einzuordnen. Edel sieht es aus. Ein wahres Schmuckstück hat die Wiefelser Kirche hier bekommen. Dazu kann man den Wiefelsern nur gratulieren. Irmgard von Maydell
  • 6 Juni Juli August Es ist schon zur Tradition geworden, dass das letzte Mittwochs-Gespräch vor der Sommerpause in Wildeshausen, im Atelier des Grafikers Hartmut R. Berli- nicke, stattfindet. Zum Auftakt hat man Muße, die dort ausgestellten Bilder anderer Künstle- rinnen und Künstler anzusehen und sich erläutern zu lassen. Danach rückt dann das Hauptbild des Abends in den Mittel- punkt. In diesem Jahr ist es Berlinickes Himmelfahrtsbild „Das Heranziehen des Reiches Gottes“. Es ist interessant, spannend, und im- mer wieder verblüffend, Berlinicke über die reiche Symbolik seiner Bilder und die theologischen Gedanken, die ihnen zugrunde liegen, sprechen zu hören. Jedes Mal eine große Bereicherung für alle Teilnehmer. Und durchaus vergnüglich ist es, dazwi- schen verraten zu bekommen, wie er zu bestimmten Details gekommen ist, wel- che Tricks er auch angewendet hat, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Tee und Brötchen sind vor der Rückfahrt eine willkommene Stärkung. Die Abfahrt nach Wildeshausen erfolgt am 20. Juni um 17.00 Uhr vor dem Glo- ckenturm, die Rückkehr ist für 21.30 Uhr / 22.00 Uhr geplant. Anmelden sollten Sie sich bitte bis spä- testens 13. Juni bei Irmgard von May- dell (Telefon 04461-2805) oder im Kir- chenbüro (Telefon 04461- 93380). Irmgard von Maydell Zum Geburtstag ganz viel Glück, vom Kuchen stets das größte Stück, nette Menschen, die dich begleiten, in guten und in schlechten Zeiten! Gesundheit und viel Sonnenschein mögen immer bei dir sein, und auch im dicksten Regen wünsch ich dir Gottes Segen! Ganz viel Freude an diesem Tag, ein Mensch, der dich besonders mag, der mit dir lacht und mit dir weint, eben einen richtig guten Freund! Hella Mammen Mittwochs-Gespräch am 20. Juni Geburtstag – Was ich dir wünsche
  • 7Juni Juli August Kirchengemeinde mit neuer Webseite Seit Anfang April präsentiert sich die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Jever mit ei- nem neuen Internetauftritt in den Wei- ten des World Wide Web (www). Die Struktur der Webseite wurde nahe- zu ohne große Änderungen übernom- men. Es hat lediglich kleinere Verände- rungen gegeben: Ab sofort findet man den aktuellen Gemeindebrief und auch das Archiv unter den Angeboten. Dar- über hinaus steht der Gemeindebrief auch immer aktuell als komfortable „Blätterversion“ zur Verfügung, so dass man direkt am Bildschirm lesen kann. Im neu geschaffenen Bereich „Aus der Gemeinde“ findet man aktuelle Berichte aus dem Gemeindeleben und von ver- schiedenen Veranstaltungen. In diesem Bereich ist die Kirchengemeinde gerade noch in der Aufwärmphase und hat bis- her schon eine ganze Reihe von aktuel- len Berichten veröffentlicht. Jede Besu- cherin und jeder Besucher hat in diesem Bereich die Möglichkeit einen Kommen- tar zu einem Artikel abzugeben. Vor der Veröffentlichung werden die Kommen- tare aus rechtlichen Gründen aber erst einmal geprüft, so dass es hier und da zu kleinen zeitlichen Verschiebungen kommen kann. Auch der Kalender wurde neu struktu- riert, so dass sich dort ab sofort alle Ter- mine der Kirchengemeinde mindestens einen Monat im Voraus finden lassen. Größere Veranstaltungen werden dort zum Teil auch wesentlich früher einge- pflegt. Über den Kontaktbereich gibt es nach wie vor die Möglichkeit, verschiedene Personen der Kirchengemeinde zu errei- chen. Zu diesem Zweck bleiben die bis- herigen E-Mailadressen erhalten. Die neue Webseite wurde auf Basis einer kostenlosen und leicht zu bedie- nenden Websoftware erstellt und bietet somit die Möglichkeit einer einfachen Pflege. Erreichbar ist die Webseite der Kirchengemeinde über die folgenden beiden Adressen: www.stadtkirche-jever.de und www.kirche-jever.de Lucas Scheel
  • 8 Juni Juli August Ist Ihnen diese Box in Schuhkartongrö- ße schon aufgefallen? Lesen Sie den Informationstext dazu und schreiben Sie auf, was Ihnen z.B. in den Räumen oder an den Angebo-ten und Veranstaltungen aufgefallen ist, was vielleicht geändert werden könnte oder sollte! Frau Halbach, die zuständige Mitar- beiterin des Kirchenkreises Friesland – Wilhelmshaven, hat im letzten Gemein- debrief über das Pilotprojekt „Zukunft einkaufen“ berichtet. Sie motiviert uns, als private Konsu- menten und als Institution Kirche be- wusst einzukaufen. Der Verbraucher, also jeder von uns, beeinflusst durch seine Kaufentscheidung die Folgen für Mensch und Natur, mit den bekannten ökologischen Katastrophen, dem glo- balen Klimawandel und den oft prob- lematischen Arbeitsbedingungen in der sogenannten Dritten Welt. Im Februar 2012 fand in unserer Ge- meinde die erste Zusammenkunft mit Frau Halbach mit einem kleinen Kreis interessierter Teilnehmer statt. Anhand von Unterlagen aus dem Jahr 2010 hat sie ermittelt, wo und was die Kir- chengemeinde Jever eingekauft hat und wieviel dafür bezahlt wurde. Die Auswertung hat ergeben, dass es einige gute Beispiele gibt, anderes geprüft und verändert werden muss. Bei ihren Recherchen stellte sie fest, dass etwa der Welt-Laden im Glocken- turm mit seinen fair gehandelten Pro- dukten ein positives Beispiel ist bei der Umsetzung der für das Projekt so wich- tigen Aspekte. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Ein- kauf regionaler Produkte, um z.B. kurze treibstoffsparende Transportwege und Pilotprojekt „“Zukunft einkaufen“ – regional - sozial - fair - ökologisch
  • 9Juni Juli August transparente Arbeitsbedingungen zu erzielen und die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Hier hat Frau Halbach Kontakt zu Lieferanten aufgenommen und die Ziele des Projektes erläutert. Ei- nige berücksichtigen schon die Projekt- ziele – andere sind zur Mitarbeit bereit. Bei der Beschaffung von Papier sollte auf Umweltpapier, das in guter Qua- lität angeboten wird, geachtet werden. Ganz allgemein sollte der Papierver- brauch reduziert werden, um die Res- source Holz zu schonen und das Abhol- zen der Wälder weltweit zu reduzieren. Bitte achten Sie beim Einkauf auf die hier abgebildeten Label – bei Lebens- mitteln und Papier, bei Reinigungsmit- teln, und bei Lebensmitteln aus Ent- wicklungsländern. Das sind nur einige Möglichkeiten, das Projekt „Zukunft einkaufen“ voranzu- bringen. Verhaltensänderungen brauchen jedoch ihre Zeit und müssen behutsam vorge- nommen werden. Im April gab es ein erneutes Treffen mit zum Teil neuen Teilnehmern und Teil- nehmerinnen. Das Treffen stand unter dem Motto „Utopia“. Es sollten Ideen zum Thema gesammelt und auf ihre Machbarkeit geprüft und in eine Akti- onsfolge gebracht werden. Dazu ist es infolge der Neuzusammensetzung der Gruppe nicht gekommen, da der Wis- sensstand der Teilnehmer ausgeglichen werden musste. Wegen des Zeitmangels wurden lediglich erforderliche Maßnah- men genannt und teilweise erörtert. Frau Halbach hat die Ergebnisse notiert, an denen beim nächsten Arbeitsgrup- pentreffen weitergearbeitet werden soll. Vor uns liegt noch ein längerer Weg, um diesen zukunftsweisenden Verän- derungen in vielen Aspekten gerecht zu werden. Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt! Enne Freese
  • 10 Juni Juli August Robers, Norbert Joachim Gauck- Vom Pastor zum Präsidenten – eine Biographie Neuhaus, Nele Wer Wind sät Gerstenberger, Stefanie Magdalenas Garten Henning, Peter Der schöne Schatten Knight, E. F. Falcon Roger, Marie-Sabine Das Labyrinth der Wörter Goyke, Frank Nachsaison Netenjakob, Moritz Der Boss Frese, Matthias Fragwürdige Ehrungen Lark, Sarah Die Tränen der Maori-Göttin Vullmond is’t, de Nacht is klor, duusend Stirns lücht wunnerbor. Ganz sinnig hört man van wiet her Swonengesang öwert Meer. Morgen ward, de Himmel blau, de Luft, de is ganz mild un lau. De ersten Vögels mookt Musik, Sünn kickt so sinnig öwern Diek. Mittag is’t, de Sünn schient grell, un ook in ‘t Hart is’t licht un hell! De Wind weiht sinnig öwert Land un bringt de Flut nu an denn Strand. Abend an’t Meer, Schatten wird länger, Sünn geiht ünner, Wind weiht strenger. De Nordsee lücht so rot un so gold, Luft de smeckt no Teer un Solt. Ebbe un Flut, so geiht dat all Tied, de Himmel is so unendlich wiet. Tag un Nacht, Johr üm Johr, is us Heimat nich wunnerbor? Hella Mammen Vollmond ist’s, die Nacht ist klar, tausend Sterne, wunderbar. Ganz leise hört man von weit her Schwanengesang über‘s Meer. Morgen wird’s, der Himmel blau, die Luft, sie ist so mild und lau. Vögel singen stimmenreich, Sonne schaut jetzt über’n Deich. Mittag ist’s, die Sonne grell, und auch im Herzen wird es hell! Der Wind weht ruhig über’s Land, bringt die Flut nun an den Strand. Abend am Meer, Schatten sind länger, Sonne geht unter, der Wind weht strenger. Rot und golden leuchtet das Meer, Luft, sie schmeckt nach Salz und Teer. Ebbe und Flut, so geht es allzeit, der Himmel ist unendlich weit. Tag und Nacht, Jahr für Jahr, ist unsere Heimat nicht wunderbar? Hella Mammen Neu in der Gemeindebücherei Heimat Heimat (Für die, die kein Plattdeutsch verstehen)
  • 11Juni Juli August Diese Drei formten mein Verständnis von christlicher Nächstenliebe, beste- hend aus Mitgefühl, Barmherzigkeit, Nachsicht und der Liebe gegenüber al- len Menschen – unabhängig davon, wer, was und wie sie sind. Das Gebot der Nächstenliebe machte es für mich begreifbar, was Glaube ist und was es bedeutet, ein Christ zu sein: Die Liebe zu Gott zeigt sich durch die Liebe zu den Mitmenschen. Ich erblickte und sehe noch heute in dem Gebot der Nächstenliebe eine Verhaltens-Anweisung, wie ich meinen Glauben leben und auch für mich selbst und andere nachprüfbar machen kann. Dabei ist mir sehr bewusst, dass gerade die Nachsicht und die Feindesliebe mich in den Wirrungen des Alltags immer wieder vor schier unüberwindbare He- rausforderungen stellen werden. Das Gebot der Nächstenliebe enthält aber auch die Botschaft, dass es erlaubt, ja, sogar gewünscht ist, sich selbst zu lieben. Gott liebt den Menschen, so wie er ist, mit allen Stärken und Schwächen. Eine Botschaft, die für mich besonders als Heranwachsender sehr tröstlich war, und die mir immer wieder Halt gibt. Alles in allem beschreibt dieses Bi- belwort den Kern meines christlichen Glaubens. Es weist mir die Richtung und gibt mir Halt. Jan Edo Albers „Du sollst Gott, deinen HERRN, lieben von ganzem Herzen, von ganzer See- le, von ganzem Gemüte und von allen deinen Kräften.“ Das ist das vornehmste Gebot. Und das andere ist ihm gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Es ist kein anderes Gebot größer denn diese. Markus 12,30 f. Das Gebot der christlichen Nächstenlie- be hat mich schon als Kind beeindruckt. In diesem Zusammenhang fallen mir noch heute zwei Weisheiten und eine Geschichte ein, deren biblischer Ur- sprung mir erst später bewusst gewor- den ist: 1. Die sogenannte Goldene Regel (vgl. Tobias 4, 15 oder Matth. 7, 12): „Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ 2. Das Gleichnis vom barmherzigen Sa- mariter (Luk. 10, 30 – 37) 3. Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin (Luk. 6, 29) Mein liebstes Bibelwort Ein Satz, der Ihnen wichtig gewor- den ist, der Ihnen in schweren Zeiten geholfen, Sie in guten Tagen beglei- tet hat . . . – von dem Sie hier im Ge- meindebrief erzählen könnten? Es muss gar nicht lang sein. Wenn Sie die Berichte in den Gemeindebriefen gelesen haben, haben Sie gesehen, dass sie alle von sehr unterschiedli- cher Länge sind. Also trauen Sie sich, und schicken Sie uns Ihr persönli- ches „liebstes Bibelwort“! Entgegengenommen wird es gerne von: Irmgard von Maydell - Gemeinde- briefredaktion - Alexanderstraße 25, 26441 Jever - i.v.maydell@gmx.de Haben Sie vielleicht auch ein liebstes Bibelwort?
  • 12 Juni Juli August Die Projektgruppe „Norder Bibelfliesen- team“ widmet sich seit dem „Jahr der Bibel 2003“ intensiv dem fast vergesse- nen Kultur- und Kunstschatz der Bibel- fliesen. Nachdem der Initiator und Mo- tor des Teams, Pastor i. R. Kurt Perrey, auch in Jever schon in Vorträgen auf dieses künstlerisch gestaltete Handwerk und die zugleich handwerkliche Volks- kunst hingewiesen hat, konnten wir jetzt die Bibelfliesen-Ausstellung nach Jever bekommen. Gezeigt werden hier 96 historische Bi- belfliesen zu 38 Texten aus dem Alten und zu 58 Texten aus dem Neuen Tes- tament. Die älteste Fliese stammt aus dem Jahr 1670. Eine Besonderheit sind die großflächi- gen Foto-Aufbauten, auf denen einige in Ostfriesland noch vorhandene his- torische Bibelfliesenwände täuschend echt nachgebildet sind. Eine „Riesenflie- se“ sowie zahlreiche Bibelfliesen-Poster geben einen umfassenden Eindruck von der Besonderheit dieses einmaligen Kul- turguts aus der friesischen Region. Am Büchertisch besteht die Möglich- keit, die bisherigen Publikationen des Norder Bibelfliesenteams im Risius- Verlag und weitere fliesenkundliche Veröffentlichungen einzusehen und zu erwerben. Vor allem die im Jahr 2008 herausge- gebene große FLIESENBIBEL, das „Buch der Bücher mit den Bibelfliesen“, sowie der neue Ausstellungskatalog dürften für die Besucher von besonderem Inte- resse sein. Wir laden ein, sich an dieser Ausstel- lung zu beteiligen und selber Fliesen mit biblischen Szenen zu bemalen. Ab- gegeben werden sollten die Arbeiten bis zum 15. Juli. Informationen hierzu und Anmeldung bei Irmgard von Maydell Tel. 04461-2805, E-Mail: i.v.maydell@gmx.de. Eröffnet wird die Ausstellung unter Mit- wirkung des Flötenkreises der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Schortens am Mitt- woch, dem 25. Juli, um 17.00 Uhr. Große Bibelfliesen-Ausstellung in der Stadtkirche vom 25. Juli bis zum 31. August
  • 13Juni Juli August Also, ich oute mich mal. Ich bin absolut nicht abergläubisch, aber ich liebe die Horoskope in unserer Tageszeitung . . . Ein Beispiel für ein wirklich tolles Horo- skop, worauf ich dann auch gleich re- agiert habe: Komischerweise behauptet mein Mann, ich hätte da was falsch ver- standen?! Aber ich finde, das ist doch gerade das Gute an einem Horoskop, man kann es auslegen, wie man möchte. Jedenfalls: Zitat „Der Wassermann wird positiv be- einflusst vom Mars. Mars stärkt Ihnen heute den Rücken“, genau das stand in meinem Horoskop. Und ich hatte doch gerade ein Ziehen im Kreuz, was mein Horoskop doch alles weiß… Da bin ich doch schwer begeistert, echt klug! Na ja, dann war mein nächster Schritt doch richtig und gut, ich bin in den Super- markt gefahren und habe mir meinen Lieblings-Schokoriegel gekauft. Ich mag keinen Zucker im Tee oder Kaffee, viel zu süß, aber Schokoriegel mag ich! Natürlich lese ich nicht nur das Tageshoroskop vom Was- sermann, sondern studiere alle Spalten. Da stand: „Heute werden Sie von ihrem Partner verwöhnt, sie werden einen schönen Tag haben, mit einem leckeren Essen . . .“ Grummel, warum steht das nicht mal beim Wassermann? Für welches Stern- zeichen gilt denn das??? Aha, Waage… Huch und Hach, soll ich weiterlesen? Mein Mann hat das Sternzeichen Waa- ge!!! Na ja, ich habe meinen Küchenplan ge- ändert und den Möhreneintopf auf ei- nen Tag später verschoben, und leckere Schnitzel gebraten und unser Lieblings- gemüse gekocht. Und zum Nachtisch habe ich ihm dann das Horoskop vorge- lesen, na ja, und dann auch noch in der Stadt ein Eis spendiert. Ab sofort lese ich lieber nur noch den „Wassermann“, das scheint mir sicherer zu sein! Hella Mammen Hella Mammen könnte es wissen: Ihr Seniorenkreis trifft sich jeden zweiten Mittwoch von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr in der Pastorei Wie-fels, zum Teetrin- ken, Klönen, Sin-gen, Spielen, Nach- denken . . . Der Jeversche Seniorenkreis trifft sich jeden Mittwoch von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr im Gemeindehaus Zerbster Straße und hat bis Juli folgendes Pro- gramm geplant: 6. Juni - Klönen und Spielen 13. Juni - Wo Menschen singen, lass dich nieder, und gute Menschen üben mit Pastor Harland Neue Lieder 20. Juni - Klönen und Spielen 27. Juni - Sprichwörter und Redensar- ten, mit Frau Voß 4. Juli - Klönen und Spielen 11. Juli - Ausflug ins Blaue 18. Juli – Abschiedsfeier vor der Som- merpause Horoskop . . . Ob hier auch ein “Wassermann“ dabei ist?
  • 14 Juni Juli August Kirchengebäude sind vielfach nach bi- blischen Personen (Propheten, Apostel etc.) benannt. Da ihre Zahl begrenzt ist, verwundert es nicht, dass man im- mer wieder auf Namensgleichheiten stößt. Neben der jeverschen St.-Annen- Kapelle finden wir St.-Annen-Kapellen beispielweise in Brakel (Kreis Höxter), Essen-Rellinghausen, Glüsig (Gemeinde Hohe Börde, Landkreis Börde), Haltern am See (Kreis Recklinghausen), Hameln- Wangelist, Hamm, Havelberg (Landkreis Stendal), Hildesheim und Lauenstein (Gemeinde Salzhemmendorf, Landkreis Hameln-Pyrmont). Sicherlich hat jede Kapelle ihre un- vergleichliche Historie. Eine ganz be- sondere Geschichte umgibt die - 1513 zum ersten Mal in Urkunden erwähn- te - St.-Annen-Kapelle in Brakel. Die dort erzählte Sage, dass die heilige Anna unverheirateten Frauen zu einem Mann verhelfen könne, ist von den Brü- dern Grimm aufgeschrieben und in ihre Sammlung „Kinder- und Hausmärchen“ aufgenommen worden: Das Mädchen von Brakel Es ging einmal ein Mädchen von Bra- kel nach der St.-Annen-Kapelle un- terhalb der Hinnenburg*, und weil es gerne einen Mann haben wollte und auch meinte, es wäre sonst niemand in der Kapelle, so sang es: „O heilige Sankt Anne, Verhilf mir doch zu einem Manne, Du kennst ihn ja wohl: Er wohnt vorm Suttmertore**, Hat gelbe Haare: Du kennst ihn ja wohl!“ Der Küster stand aber hinter dem Al- tar und hörte das, da rief er mit seiner krächzenden Stimme: “Du kriegst ihn nicht! Du kriegst ihn nicht!” Das Mäd- chen aber meinte, das Marienkind- chen, das bei der Mutter Anne steht, hätte ihm das zugerufen. Da wurde es böse und rief: “Papperlapapp, dum- mes Kind! Halt den Schnabel und lass die Mutter reden!” Die Hoffnung, die heilige Anna könne bei der Suche nach einem Mann helfen, findet ihre Grundlage in der mittelalter- lichen Legende vom Trinubium („Drei- heirat“, drei Ehen). Nach dieser Legende hatte Anna drei Ehemänner. Aus der ersten Ehe - mit Joachim - wurde Maria (Mutter Jesu) geboren. Aus der zweiten Ehe - mit Kleophas - entstammt die Maria des Kleophas. In dritter Ehe war Anna mit Salomas verheiratet und gebar Maria Salome. Die St.-Annen-Kapelle zu Brakel Foto: Kath. Pfarramt St. Michael, Brakel
  • 15Juni Juli August Ob das Mädchen von Brakel je den Mann mit „den gelben Haaren“ „bekom- men“ hat, ist nicht überliefert. Karl-Heinz Peters * Nördlich von Brakel auf einer 282 m hohen Bergkuppe gelegen, 1237 erstmals urkundlich erwähnt ** Suttmer: alte Brakeler Flurbezeichnung (heute: Sudheim) Im letzten Gemeindebrief ist auf- grund eines Missverständnisses für den Artikel „Gemeinde stark ma- chen“ - Text von Kurt Marti - (Seite 25) eine falsche Quelle angegeben worden. Richtig hätte es heißen müssen: Mit Genehmigung des Radius-Ver- lags entnommen aus: Kurt Marti: O Gott! Lachen – Wei- nen – Lieben © 1955 by Radius-Verlag, Alexan- derstraße 162, 70180 Stuttgart Wir danken dem Radius-Verlag für seine milde Reaktion auf unsere Mitteilung dieses Fehlers. Das Redaktionsteam Korrektur Die besten Zutaten zu einem schönen Sommertag finden Sie hier:
  • 16 Juni Juli August Nachdem ich 2006 schon einmal für viereinhalb Monate im Kosovo war, führte mich auch dieser Einsatz wieder dorthin. Bei meiner Vorbereitung dachte ich so für mich: „Zum Glück fahre ich in ein Land, wo die Präsenz der Bundeswehr wirklich zum Frieden geführt hat.“ Doch es kam ganz anders: In der dritten Ju- liwoche 2011 war es im Norden des Kosovo an der nordwestlichen Grenze zu Serbien zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen, bei dem ein kosovoalbanischer Polizist bei Grenz- streitigkeiten von einem Kosovoserben getötet wurde. Da Eulex, die von der EU entsandte po- lizeiliche Unterstützung im Kosovo, bei den folgenden Unruhen nicht mehr Herr der Lage war, wurde KFOR und eine spe- ziell für solche Unruhen bereitstehende Eingreiftruppe (ORF = operative Reser- ve) aktiviert, um für Ruhe und Ordnung an der Grenze und im Norden des Lan- des zu sorgen. Diese vermehrte Präsenz von KFOR lehnen die ca. 80.000 Kosovoserben, die im Nordkosovo leben und sich ethnisch und religiös Serbien zugehörig fühlen, ab. Sie wollen nicht Teil der Republik Kosovo sein, die sich seit Februar 2008 für unabhängig erklärt hat und berufen sich auf die UN-Resolution 1244, die ihnen seit Ende des Kosovo - Krieges weitgehende Selbstverwaltung zugebil- ligt hat. Als Reaktion der serbischen Bevölke- Mein Auslandseinsatz im Kosovo als evangelischer Militärseelsorger - 6. September 2011 bis 19. Januar 2012 Militärpfarrer Knigge bei einem Feldgottesdienst im Nordkosovo an der serbischen Grenze. Im Hintergrund: Serbien
  • 17Juni Juli August rung im Norden des Kosovo wurden vie- le Straßensperren errichtet, so dass die Versorgung der jetzt im Norden statio- nierten Soldaten über viele Wochen nur per Hubschrauber möglich war. Dementsprechend spartanisch war die Situation in den Lagern: Zwar gab es genug Verpflegung, allerdings nichts Frisches, weder Obst noch Gemüse, sondern alles nur aus Dosen auf dem eigenen kleinen Kocher mit Trockenspi- ritus erwärmt, da es in dem Hals über Kopf provisorisch aufgebauten Lager keine Küchen gab. Zwar war Trink- wasser ausreichend vorhanden, aber keine ausreichenden Toiletten und Duschmöglichkeiten sowie das dazu nö- tige Brauchwasser und die Entsorgung desselben. Auch an entsprechende Winterschlafsä- cke war nicht rechtzeitig gedacht wor- den, so dass die Soldatinnen und Sol- daten Mitte Oktober bei -12°C nachts in ihren Zelten ziemlich gefroren haben. So hat sich ein großer Teil unserer Arbeit während des Einsatzes auf die Soldatin- nen und Soldaten konzentriert, die im Norden des Landes unter sehr schwie- rigen Bedingungen ihren Dienst taten. Mein katholischer Kollege und ich sind so oft wie möglich mit den Versor- gungshubschraubern in den Norden des Kosovo in die Lager geflogen. Dort be- suchten wir die uns anvertrauten Sol- datinnen und Soldaten, um mit ihnen über ihre alltäglichen Belastungen und Eindrücke zu sprechen und auch ge- meinsam mit ihnen Gottesdienst zu fei- ern. Dabei versuchten wir jedes Mal so viel wie möglich zum Beispiel frisches Obst oder ein kleines Stück Kuchen oder Süßigkeiten mitzubringen. In unserem Hauptlager in Prizren, ger- ne auch „Bad Prizren“ genannt, weil wir hier ja mit allem bestens versorgt waren, entwickelte sich eine enorme Spendenbereitschaft, so dass wir den Soldatinnen und Soldaten gerade auch zu Weihnachten persönliche Weih- nachtspäckchen mitbringen konnten. Die Weihnachtszeit und der Jahres- wechsel sind für viele Soldatinnen und Soldaten eine stark emotional belastete Zeit – spüren sie doch gerade in diesen Tagen besonders die Trennung von ihren Familien und Freunden. So habe ich in dieser Zeit besonders viele Seelsorgegespräche geführt, manchmal auch spät abends, wenn im Lager Ruhe eingekehrt war. Und nicht selten wur- de auch von sonst ganz kirchenfernen Soldatinnen und Soldaten der Wunsch geäußert, mit ihnen in der kleinen Feld- lagerkirche eine Kerze anzuzünden oder ein Gebet zu sprechen. Insgesamt waren es für mich vierein- halb intensive Monate mit viel Arbeit und Anstrengung, aber auch sehr per- sönlichen Begegnungen mit Menschen, die mich enorm bereichert haben. Im Rahmen der „Mittwochs-Gespräche“ der Evangelisch-Lutherischen Kirchen- gemeinde Jever werde ich am Mittwoch, dem 28. November 2012, um 20.00 Uhr ausführlich mit vielen Bildern von mei- nen Erfahrungen berichten und freue mich sehr, wenn Sie an diesem Abend dabei sind! Ihr Militärpfarrer Uwe Knigge
  • 18 Juni Juli August Mit rund 30 Teilnehmern führte Diakon Fredo Eilts im Auftrag des Kreisjugend- dienstes einen Lehrgang für angehende Gruppenleiter durch: Ein Planspiel für 20 Kinder sollte erarbeitet werden und mit den auf Wangerooge anwesenden Wölflingen vom Stamm Franziskus ge- spielt und reflektiert werden. Auch et- liche Jugendliche aus Jever nahmen an dieser Schulung teil. Monika Krüger lei- tete 5 Tage ihre Wölflinge durch span- nende Zeiten. Am Ende wollte keiner wirklich nach Hause. Danach haben Pastor Harland und Di- akon Eilts eine Konfirmandenfreizeit mit rund 40 Konfirmanden durchge- führt. Das Hauptprogramm wurde sehr eindrucksvoll von den Jugendteamern durchgeführt. Wangerooge ist DER Begriff für kirchli- che Jugendarbeit und Fortbildung. Auch in diesem Jahr werden weitere Freizei- ten und Angebote durchgeführt. Fredo Eilts Kreativ-Schulung auf Wangerooge
  • 19Juni Juli August Das Wiesenprojekt-Team Sillenste- de hat mit Hilfe der Pfadfinder vom Stamm Franziskus eine große Aufräu- maktion gestartet. Insbesondere die Gräben wurden gereinigt und die Ent- wässerung verbessert. Auch in diesem Jahr sollen wieder Schulprojekte auf der Wiese durchge- führt werden. Die Konfirmanden und die Kinderkirchenkinder werden auch wieder zu Gast auf der Wiese sein. Fredo Eilts Pfadfinder hatten Arbeitseinsatz in Sillenstede Kinderkirchentag in Heidmühle Am Samstag, dem 2. Juni, ist wie- der Kinderkirchentag in Heidmühle. Start ist ab 15.00 Uhr am Martin- Luther-Haus. Nähere Informationen bei Diakon Fredo Eilts
  • 20 Juni Juli August Sonntag, 10. Juni 2012 um 10.00 Uhr in der Stadtkirche GOTTESDIENST ZUR EINFÜHRUNG DES NEUEN GEMEINDEKIRCHENRATS Stadtkantorei Jever, Leitung: Klaus Wedel Liturg: Pastor Rüdiger Möllenberg Sonntag, 10. Juni 2012 um 15.00 Uhr in der Stadtkirche FAMILIENKONZERT „HÄNSEL UND GRETEL“ – ein musikalisches Märchen von Engelbert Humperdinck (Fassung für Blechbläser, Schlagwerk und Erzähler) Stephanus-Blechbläser, Düsseldorf- Wersten, Schlagwerkspieler der Kreismu- sikschule Friesland/Wittmund: Tim Ritter, Matthis Schühle, Marleen Schönfeld Erzähler: Dietmar Sander (Hannover) Leitung: Angela Fiege Sonntag, 24. Juni 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche 46. SOMMERLICHE ORGELSTUNDEN „Choral und Fantasie“ Werke von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, César Franck und Richard Bartmuss Tobias Gravenhorst (Bremen) - Orgel Freitag, 29. Juni 2012 um 19.00 Uhr in der Stadtkirche BENEFIZKONZERT FÜR DAS HOSPIZ JEVER Frauenchor ChoryFeen, Sillenstede Leitung und Solo-Gesang: William Pugh; Tänzerinnen der Ballettschule bei der Mühle, (Schortens), Leitung: Susan Preston; Flötenensemble, Leitung: Christine Landschulz Klaus Wedel - Klavier Sonntag, 8. Juli 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche 46. SOMMERLICHE ORGELSTUNDEN Werke von Georg Muffat, Johann Sebas- tian Bach, Adolph Friedrich Hesse und Sigfrid Kang-Elert Klaus Wedel – Orgel Donnerstag, 12. Juli 2012 um 19.30 Uhr in der Stadtkirche SOMMERKONZERT DES MARIEN-GYM- NASIUMS - „TRAUMREISEN“ Schulchor, Bläserklassen, Kammerchor (Leitung: Andreas Piter), Instrumental- und Gesangssolisten Leitung: Frank Roloff Sonntag, 15. Juli 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche GOTTESDIENST ZUM TAUFJUBILÄUM Kinderchor Jever, Leitung: Klaus Wedel Liturg: Diakon Fredo Eilts Sonntag, 22. Juli 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche 46. SOMMERLICHE ORGELSTUNDEN Werke von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy Agnes Luchterhand (Norden) – Orgel Sonntag, 5. August 2012 um 18.00 Uhr in der Stadtkirche 46. SOMMERLICHE ORGELSTUNDEN „VERSCHÜTTETE TRADITIONEN: ORGEL UND SYNAGOGE“ Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Arnold Schönberg, Siegfried Würzburger, Ernst Bloch Hermann Berlinski und Stefan Kocsis Kirchenmusikdirektor Johannes Vetter (Bielefeld) - Orgel Das TeeHaus „Leidenschaften“ Am Kirch- platz hat freundlicherweise mitgeteilt, dass für die Kirchenbesucher nach den kirchenmusikalischen Abendveranstal- tungen länger geöffnet sein wird. Kirchenmusik
  • 21Juni Juli August VORANKÜNDIGUNGEN: Sonntag, 8. September 2012 um 20.00 Uhr in der Stadtkirche GOSPEL-KONZERT „Kyrie – a Gospel Mass“ von Stephan Zebe und Gospels zum Zuhören und Mitsingen Gospel-Projekt Jever Leitung: Stefan Schauer Samstag, 3. November 2012 um 20.00 Uhr in der Stadtkirche LUDWIG MEINARDUS: LUTHER IN WORMS Oratorium für Soli, Chor, Orchester Kantorei und Orchester der Kreuzkirche Bonn, Leitung: Karin Freist-Wissing Sonntag, 2. Dezember 2012 um 17.00 Uhr in der Stadtkirche ADVENTSKONZERT DER STADTKANTOREI Giovanni Battista Pergolesi: Marienvesper Oratorium für Soli, Chor, Orchester Stadtkantorei und concertino Jever, Solisten Leitung: Klaus Wedel Kirchenmusik Dies ist die Initialabkürzung für „Freun- des- und Förderkreis der Stadtkantorei Jever“, wobei der Begriff Stadtkantorei nicht nur die eigentliche Kantorei, son- dern auch sämtliche zugehörigen Musi- kensembles wie den Posaunenchor ein- schließlich seiner Nachwuchsbläser, das Gospel-Projekt Jever, den Kinderchor sowie die Durchführung von Orgelkon- zerten und weiterer musikalischer Ver- anstaltungen in Gottesdiensten und in Kirchenkonzerten umfasst. Wie umfangreich und hochwertig die musikalischen Aktivitäten der Kirchen- gemeinden in Deutschland sind, erfährt man nicht so ohne weiteres. In den Ta- ges- und Wochenzeitungen werden die Anzeigen „weltlicher“ Konzerte bevor- zugt. Durch meine beiden singenden Töchter habe ich diesbezügliche Einblicke zu- mindest in Norddeutschland gewonnen. Sie haben u.a. an vielen Kirchenmusik- Konzerten choristisch und solistisch teilgenommen. Seit ich selber in der Stadtkantorei mit- singe, habe ich im Gebiet der Ev.-Luth. Kirche Oldenburg und besonders im Kir- chenkreis Friesland-Wilhelmshaven die Vielzahl und Vielfalt der kirchenmusi- kalischen Veranstaltungen erlebt. Auch im vorliegenden neuen Gemeindebrief kann man sehen, dass in der Stadtkir- che in fast jeder der zwölf Wochen von Juni bis August 2012 eine kirchenmusi- kalische Veranstaltung stattfinden wird, sei es im Gottesdienst oder als Musika- lische Vesper, als Einweihungskonzert oder Familienkonzert, als Sommerliche Orgelstunde oder Sommerkonzert des Unser FuF - Was ist unser FuF?
  • 22 Juni Juli August Impressum Herausgeber: Gemeindekirchenrat der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Jever Redaktion: Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit (Vorsitz: Irmgard von Maydell) Auflage: 7.000 Exemplare Satz: Lucas Scheel, Druck: Heiber Druck Schortens Mariengymnasiums. Später im Jahr werden dann beispiels- weise noch ein Gospelkonzert und zwei Oratoriums-Konzerte mit Solisten, Chor und Orchester aufgeführt werden (siehe die auf der vorherigen Seite angeführ- ten Vorankündigungen). Warum nun wurde der FuF im Jahr 2010 gegründet? Die aktive und passive Teilnahme an der Kirchenmusik ist ein Weg, in der Ge- meinsamkeit des Musikempfindens die Gemeinde stark zu machen (siehe Ge- meindebrief Februar-März-April 2012, Seite 25). Dazu muss man aber von die- ser Möglichkeit Kenntnis erlangen. Dies soll durch Aushängen von Plakaten in Stadt und Umgebung sowie durch die Auslage von Faltblättern mit den Termi- nen der nächsten Zeit z. B. in der Stadt- kirche erreicht werden. Wer dem FuF beitritt, bekommt diese Informationen zugeschickt. Er erfährt außerdem in der Jahresversammlung Rückblicke und Vorausschauen über die jeversche Kirchenmusik und kann sich auch selber dabei mit Kritik und Vor- schlägen als Freund und Förderer ein- bringen. Weiter sind auch Kulturfahrten für die Mitglieder geplant, beispielswei- se zu Kirchen der Region und ihren Or- geln, mit kompetenter Führung. Als FuF-Mitglied braucht man übrigens laut Satzung nicht Gemeindemitglied zu sein, so wie es auch in der Kantorei Mitglieder gibt, die nicht der ev.-luth. Kirche angehören. Damit möglichst viele Bewohner unserer Region von der Möglichkeit erfahren, dass man FuF- Mitglied werden kann, wird demnächst ein Flyer erscheinen, in dem der FuF und seine zu fördernden kirchenmusikali- schen Gruppen sowie eine Möglichkeit, die Mitgliedschaft zu beantragen, vor- gestellt werden. Große Konzerte mit Solisten und Or- chester, aber auch die Beschaffung von Noten für die Musikgruppen, der Unter- halt der Musikinstrumente - wie Orgel und Flügel - und vieles andere müssen finanziert werden. Dazu reichen die Eintrittspreise nicht, zumal die meisten Veranstaltungen kostenlos sind, obwohl dabei von den Zuhörern gespendet wird. Auch die Mittel der Kirchengemein- de, der Zuschuss durch Stiftungen und Verbände sowie die Unterbringung der auswärtigen Musiker bei Kantorei-Mit- gliedern reichen nicht aus, so dass die Gemeinde auf weitere Sponsoren an- gewiesen ist. Wer sich als FuF-Mitglied anmeldet, darf sich daher gerne auch in finanzieller Hinsicht als Freund und Förderer der Kirchenmusik beteiligen, er muss es aber nicht - eine ideelle Unter- stützung ist ebenso wertvoll. Alle Informationen dazu findet man auch im Internet unter www.kirche- jever.de, „Kirchenmusik“ und „Freundes- und Förderkreis“ oder demnächst im Flyer über den FuF. FuF-Mitglied Kai-Michael Becker
  • 23Juni Juli August Sonntag, 3. Juni Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Wiefels, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Sonntag, 10. Juni Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst mit Einführung des neuen Gemeindekirchenrats – alle Pfarrer, Stadtkantorei Sonntag, 17. Juni Wiefels, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Jever, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harrack Sonntag, 24. Juni Jever, um 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst – Pastor Harrack Doppelallee Am Forsthaus Upjever um 15.00 Uhr Waldgottesdienst mit der Jägerschaft – Diakon Eilts Sonntag, 1. Juli Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst mit Konfirmation der Schüler der Friedrich- Schlosser-Schule – Pastor Harland Wiefels, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harland Sonntag, 8. Juli Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst zum Abschluss des Zukunftskongresses – Pastor Möllenberg, Stadtkantorei, Posaunenchor Sonntag, 15. Juli Wiefels, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Diakon Eilts Jever, um 18.00 Uhr Gottesdienst zum 7-jährigen Taufjubiläum – Diakon Eilts, Kinderchor Sonntag, 22. Juli Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Harland Sonntag, 29. Juli Jever, um 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst – Pastor Harrack Sonntag, 5. August Jever, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Wiefels, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Sonntag, 12. August Jever, um 10.00 Uhr Open-Air-Gottesdienst am Alt- stadtfest – Diakon Eilts Pfarrer Albers, Posaunenchor Sonntag, 19. August Wiefels, um 10.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Jever, um 18.00 Uhr Gottesdienst – Pastor Möllenberg Sonntag, 26. August Jever, um 10.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst – Pastor Harrack Gottesdienste im Sommer Taufgottesdienste Die Kirchengemeinde bietet jeden 1. und 3. Sonntag im Monat Taufgottesdienste an. Kinderkirche Jeden Mittwoch (außer in den Schulferien) von 15.30 Uhr bis 17.00 Uhr im Gemeindehaus – für Kinder im Grundschulalter Ökumenisches Abendgebet Jeden Mittwoch um 18.00 Uhr: im Juni in der Stadtkirche im Juli in der Freikirche Am Elisabethufer im August in der römisch- katholischen Kirche
  • 24 Juni Juli August Taufen vom 05. Februar 2012 bis 21. April 2012 Tom Stickel, Schützenhofbusch 4 Daria Laureen Brink, Memeler Straße 11a Emily Marie Bremer, Rahrdumer Straße 116 Anna-Lena und Max Ehmer, Rahrdumer Straße 123 Lea Rüstmann, Auf dem Rist 15 Justine Zils, Schortens Kim Tamina Dorow, Roffhausener Landstraße 17, Schortens Tomke Bärbel Margot Grabbe, Normannenstraße 31 Simon Fabio Krauße, Milchstraße 21 Lilli Sophie Vogt, Jever Benjamin Amadeus Wedel, Albanistraße 3 Merle-Sophie Wenke, Hohweg 1, Bremen Lana Ayleen Gericke, Hammerschmidtstraße 21 Paula Greve, Schlosserstraße 43 Thomas Bode, Schlosserstraße 35 Tilo Veith, Schurfens 2, Wangerland Trauungen vom 31. März 2012 bis 14. April 2012 Svenja de Groot und Björn geb. Blaschke, Hopfenzaun 10 Sibin Dimitrij und Ina geb. Rein, Langelandstraße 16
  • 25Juni Juli August Beerdigungen vom 06. Januar 2012 bis 06. März 2012 Helmut Paul Erich Günther, Moorweg 26, 91 Jahre Ruth Helene Dettmers geb. Drescher, Wildkamp 3, 75 Jahre Irene Sigrid Strauß geb. Brügger, Drostenstraße 2, 73 Jahre Willi Cornils, Anton-Günther-Straße 26, 91 Jahre Wanda Margarethe Roschke, Südergast 32, 98 Jahre Hermann Johannes Bruns, Bismarckstraße 1, 65 Jahre Richard Hinrich Folkerts, Von-Thünen-Straße 9, 76 Jahre Wolfgang Theodor Friedrich Kobbe, Adolf-Ahlers-Straße 19, 68 Jahre Wolfgang Hero Albert Finck, Kiebitzstraße 12, 84 Jahre Auf Grund des Datenschutzes können nur die Namen aufgeführt werden, deren Zustimmung zur Veröffentlichung bei Redaktionsschluss vorlagen.
  • 26 Juni Juli August Feste Termine in der Kirchengemeinde Kirchenmusik im Gemeindehaus Am Kirchplatz Stadtkantorei Jever Montag 20.00 - 21.45 Uhr Kinderchor Freitag 15.00 - 15.30 Uhr Posaunenchor Jever Donnerstag 19.30 - 21.00 Uhr Nachwuchsbläser Donnerstag 18.00 - 19.15 Uhr Gospel-Projekt Jever an 4-5 Wochenenden pro Jahr Leitung Stefan Schauer (Rendsburg) Mittwochs-Gespräche September - Juni 20.00 Uhr in der Regel jeden 3. Mittwoch im Monat im Gemeindehaus Am Kirchplatz Ev. Frauenkreis 14-täglich montags 15.00 - 17.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Offene Teestube jeden Freitag 9.30 - 11.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Frauentreff 40 + / - jeden 1. Dienstag im Monat 19.30 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Seniorenkreis Jever jeden Mittwoch 15.30- 17.30 Uhr im Gemeindezentrum Zerbster Straße Seniorenkreis Wiefels jeden 2. Mittwoch 15.00 - 17.00 Uhr in der Pastorei Wiefels Telefon Hella Mammen 71039 Welt-Laden im Glockenturm Am Kirchplatz Dienstag, Donnerstag und Freitag 10.00 - 12.30 Uhr Mittwoch und Donnerstag 16.00 - 18.00 Uhr Treffen des Eine-Welt-Kreises letzter Dienstag im Monat 19.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Gemeindebücherei im Gemeindehaus Am Kirchplatz Dienstag 10.00 - 11.00 Uhr Freitag 10.30 - 11.00 Uhr 15.30 - 16.30 Uhr Sonntag 11.00 - 11.30 Uhr Jugend-Mitarbeitertreff Mittwoch 17.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Jugendband Freitag 18.00 Uhr im Gemeindehaus Am Kirchplatz Jugendgesprächskreis jeden 4. Montag im Monat 19.30 Uhr im Gemeinderaum im Jonasgang Pfadfinder Wölflinge (Kinderstufe der Pfadfinder im Grundschulalter) Montag 15.30 - 17.00 Uhr im Gemeindezentrum Zerbster Straße Wölflinge Donnerstag 15.30 - 17.00 Uhr in der Franziskusscheune, Wiefels Pfadfinderstufe Montag 16.00 - 18.30 Uhr in der Franziskusscheune, Wiefels Weitere Informationen im Kirchenbüro und unter www.kirche-jever.de
  • 27Juni Juli August Kirchenbüro - Bianca van den Ent Am Kirchplatz 13 Tel. 9338-0, Fax 9338-18 Öffnungszeit: 8.00 Uhr- 12.30 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag zusätzlich 13.00- 16.00 Uhr E-Mail: kirchenbuero@ stadtkirche-jever.de Pastor Thorsten Harland (Bezirk I) Lindenallee 15 Tel. 984 7949 E-Mail: pastor.harland@ stadtkirche-jever.de Pastor Holger Harrack (Bezirk II) Am Kirchplatz 16 Tel. 963623 oder 9338-38 E-MaiI: pastor.harrack@ stadtkirche-jever.de Vorsitzender des Gemeindekirchenrates Pastor Rüdiger Möllenberg (Bezirk III und Wiefels) Zerbster Straße 10 Tel. 29 21, Fax 7 35 38 E-Mail: vorsitzender.moellenberg@ stadtkirche-jever.de Kreiskantor Klaus Wedel AlbanistraBe 3 Tel. 7489525 E-Mail: kantor.wedel@ stadtkirche-jever.de Diakon Fredo Eilts Tel. 700123 oder 0171/7107220 E-Mail: fredo.eilts@ejo.de Küster in Jever Berthold Skibbe Hermannstraße 4, Tel. 71387 Küsterin in Wiefels Edit Janßen Dorfstraße 10, Tel. 744717 Friedhofsverwaltungsbüro Christa Reents Blaue Straße 11, Tel. 70 06 89 Öffnungszeiten: Dienstag u. Freitag 9.30 - 11.30 Uhr Donnerstag 14.30 - 17.30 Uhr Friedhofswärter Arie van den Ent Tel. 0173/2324301 Mo.- Do. 8.00 Uhr - 16.00 Uhr Fr. 8.00 Uhr - 12.30 Uhr Verwaltung der Kindergärten Regionale Dienststelle (RDS) Friesland-Wilhelmshaven Olympiastr. 1, Gebäude 6 26419 Schortens/Roffhausen Tel. 04421/77449-2641 Öffnungszeiten: Mo. - Do. 9.00 Uhr - 12.00 Uhr und 14.00 Uhr - 15.00 Uhr Fr. 9.00 Uhr - 13.00 Uhr E-Mail: allgemeine-verwaltung.rdsfrw@ kirche-oldenburg.de Kindergärten des Diakonischen Werkes Lindenallee 10 Tel. 27 13, Fax 75 90 78 Ltg.: Daniela Wegener Hortgruppe (Kinder von 6 - 12 Jahren) Anton-Günther-Str. 24 Tel. 98 44 996 Ltg.: Daniela Wegener Steinstraße 3 Tel. 26 64 Ltg.: Petra Blank Ammerländer Weg 2 Tel. 91 33 57, Fax 91 33 58 Ltg.: Petra Blank Klein Grashaus Joachim-Kayser-Straße 8 Tel. 96 44 00 oder 96 43 99 Ltg.: Wolfgang Steinborn Wichtige Adressen in der Kirchengemeinde
  • 28 Juni Juli August
Fly UP