Gastfamilie fr ein Jahr

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    08-Mar-2016

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Mit YFU einen Austauschschler aufnehmen

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  • Gastfamilie fr ein JahrMit YFU einen Austauschschler aufnehmen

    Den Alltag mitanderen Augen sehen

  • Vorwort ............................................................................................ 3

    Offene Tren fr die Welt Als Gastfamilie den eigenen Alltag mit anderen Augen sehen... 5

    Seit ber 50 Jahren in der Welt zu Hause YFU stellt sich vor............................................................................ 6

    Unsere GastfamilienVoraussetzungen und Anforderungen........................................... 8

    Unsere AustauschschlerHerkunftslnder und Hintergrund.................................................. 9

    Gut begleitet durchs YFU-JahrSeminare, Betreuung und Hilfe bei Konflikten........................... 10

    Gastfamilie werden so gehts!Anmeldung als Gastfamilie und Zuordnung der Austauschschler............................................. 12

    Formalitten & PraktischesWissenswertes rund um Ihr Jahr als Gastfamilie....................... 14

    Impressum .................................................................................... 15

    INHALT

    Das Aufnahmeprogramm

  • Wenn von Schleraustausch die Rede ist, denken viele Men-schen zuallererst an Jugendliche aus Deutschland, die einSchuljahr im Ausland verbringen, vornehmlich in englisch-sprachigen Lndern wie den USA oder Australien.

    Fr YFU bedeutet Schleraustausch aber noch eine ganzeMenge mehr.

    Wir sind davon berzeugt, dass Schleraustausch, wie wirihn verstehen, nicht nur in eine Richtung gehen kann. MehrVerstndnis und Respekt zwischen den Kulturen entstehtnicht allein dadurch, dass wir Jugendliche aus Deutschlandin die Welt schicken, sondern auch dadurch, dass wir Ju-gendliche aus aller Welt zu uns einladen. Sie bringen unsihre eigene Kultur nher und nehmen im Gegenzug ein StckDeutschland in ihre Heimatlnder mit.

    Das Ziel der YFU-Programme ist es, Vlkerverstndigungund interkulturelle Bildung zu frdern und das in allen Tei-len der Welt.

    Deshalb setzen wir auf ein mglichst weit reichendes Aus-tauschnetz auf allen Kontinenten und frdern gerade auchdie Programme mit eher ungewhnlichen Austauschln-dern, beispielsweise in Osteuropa oder Asien. Gleichzeitig ar-beiten wir kontinuierlich am Aufbau weiterer Partnerschaftenweltweit.

    3Vorwort

    Willkommen bei YFUEin Austauschjahr in Deutschland wird bei den Jugendli-

    chen in unseren aktuell rund 50 Partnerlndern immer be-liebter: Waren es vor einigen Jahren noch knapp 400 Aus-tauschschler, so kommen mittlerweile jhrlich ber 500Jugendliche mit YFU nach Deutschland. Nach der Rckkehrin ihre Heimatlnder berichten viele begeistert von ihren Er-lebnissen und der herzlichen Aufnahme in deutschen Gast -familien und sorgen dafr, dass sich noch mehr Mitschle-rinnen und Mitschler fr ein Austauschjahr in Deutschlandinteressieren.

    Dass wir dieser gestiegenen Nachfrage immer wieder be-gegnen knnen, verdanken wir der Gastfreundschaft derzahlreichen Familien in Deutschland, die sich fr einefremde Kultur ffnen und ihren Alltag ein Jahr lang mit einemder Jugendlichen teilen. Durch ihre Weltoffenheit leistendiese Gastfamilien einen enormen Beitrag zur interkulturel-len Verstndigung.

    Sehr herzlich mchten wir auch Sie dazu einladen, in die-ser Broschre mehr ber ein Jahr als Gastfamilie zu erfahren.

    Uns ist jetzt noch bewusster gewor-den, welche gegenseitigen Chancen ineinem solch intensiven Zusammenle-benliegen. Auf persnlicher Ebene bishin zum groen Ganzen. Schlielichsind es auch auf internationalerEbene immer Menschen, die sich ge-genseitig begegnen und dafr bedarfes vor allem der Offenheit und derNeugier ohne Vorurteile!Familie Eich, Gastfamilie von Oleg aus Russland

    Joachim Wullenweber(Leiter Aufnahmeprogramm)

    Marcus von Garen(Vorsitzender)

  • Mit jedem Stck Kultur und deutscherEigenart, die Som entdeckte, entdeck-ten wir gleichzeitig ein Stck Thailand.Das war interessant, lehrreich und oftauch sehr lustig, angefangen von miss-glckten thailndischen Desserts, weilwir nicht die richtigen Zutaten benutzthatten, bis hin zum Erlernen eines thai-lndischen Weihnachtsliedes in Origi-nalsprache.Familie Liese, Gastfamilie von Som aus Thailand

    Die Zeit, die ich hier verbracht habe,war eine sehr schne Zeit. Die schnsteZeit meines Lebens, kann ich sagen. Soviele Erlebnisse, so viele Erfahrungen,so viele Gefhle haben diese Zeit ein-fach wunderbar gemacht, und ichwerde sie sehr vermissen, aber nie ver-gessen.Diana Groza aus Rumnien

  • Jedes Jahr starten Jugendliche aus aller Welt mit YFU in ei-nes der grten Abenteuer ihres Lebens: Ein Schuljahr inDeutschland!

    Sie kommen, um unser Land, seine Sprache und seineMenschen kennen zu lernen und einzigartige Erfahrungenfrs ganze Leben zu sammeln. Mglich gemacht wird diesesunvergessliche Jahr durch Familien und Paare, die die Ju-gendlichen unentgeltlich bei sich aufnehmen.

    Als Gastfamilien ffnen sie der Welt ihre Tren und erle-ben interkulturelle Verstndigung in den eigenen vier Wn-den.

    Viel mehr als ein GastAuch wenn sich der Begriff Gastfamilie eingebrgert hat eine Austauschschlerin oder ein Austauschschler ist vielmehr als nur ein Gast: Er oder sie ist wie ein neues Familien-mitglied, das den Alltag ein Jahr lang bereichert und ergnzt.Ein Austauschschler nimmt am tglichen Leben ebenso teilwie an Unternehmungen in der Freizeit, an gemeinsamenAusflgen oder an festlichen Gelegenheiten. Durch das Lebenin der Gastfamilie und den Besuch einer rtlichen Schule ler-nen die Jugendlichen eine neue Kultur nicht nur kennen undverstehen, sondern werden selbst ein Teil von ihr.

    Neue Perspektiven auf beiden SeitenAuch die Gastfamilien gewinnen durch den Austauschschlerintensive Eindrcke von einer neuen Kultur. Nicht nur in Gesprchen, sondern auch im tglichen Miteinander lernensie viele groe und kleine Eigenheiten seines Herkunftslan-des kennen. Durch ihren anderen kulturellen Hintergrundbringen die Jugendlichen vllig neue Perspektiven in dasFamilien leben ein und lassen die Gastfamilien ihren Alltagan vielen Stellen ganz neu entdecken. Selbstverstndlich Ge-glaubtes wird zur Besonderheit, ber Jahre eingeschliffeneAblufe werden unter einem neuen Blickwinkel gesehen.

    5Offene Tren fr die Welt

    Offene Tren fr die Welt Als Gastfamilie den eigenen Alltag mit anderen Augen sehen

    Herausforderung und GewinnNatrlich ist das Zusammenleben von Menschen aus unter-schiedlichen Kulturen auch eine Herausforderung. Vor allemanfangs kann es zu kulturell bedingten Missverstndnissenkommen, die viele offene Worte, Toleranz und Geduld erfor-dern. Doch gerade die gemeinsam berstandenen Hhenund Tiefen sind es, die das Jahr zu einem so groen Gewinnfr alle Beteiligten machen. Fr Gastfamilien ist es oft einebesonders schne Erfahrung, einen jungen Menschen in sei-ner persnlichen Entwicklung im Austauschjahr untersttztzu haben. Selbstverstndlich steht YFU den Schlern und Fa-milien in schwierigen Situationen zur Seite.

    Internationale Freundschaften frs LebenAuch nach Ende des gemeinsamen Jahres ist das Austausch-erlebnis nicht vorbei: Die internationalen Freundschaftenhalten oft ein Leben lang und manchmal sogar ber Genera-tionen hinweg. Vielfach gibt es nach dem Austauschjahr ge-genseitige Besuche, bei denen die Gastfamilie auch die Fa-milie und das Land ihres Austauschschlers kennen lernt. So wird aus jedem Austauschjahr auch langfristig ein Stckgelebte Vlkerverstndigung.

  • 6 YFU stellt sich vor

    Das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) istein gemeinntziger Verein, der seit ber 50 Jahren Aus-tauschprogramme in aller Welt organisiert. Seit der Grn-dung im Jahr 1957 haben mittlerweile rund 50.000 Jugendli-che mit uns ein Austauschjahr erlebt. Schleraustauschbedeutet fr uns, interkulturelle Verstndigung persnlich er-fahrbar zu machen und mit jedem Austauschschler einStck mehr Toleranz zwischen den Kulturen zu schaffen.

    Zwei Richtungen ein ZielWir sind davon berzeugt, dass Schleraustausch keine Ein-bahnstrae sein kann. Deshalb entsenden wir nicht nur Ju-gendliche aus Deutschland in die Welt, sondern ermglichenauch Schlerinnen und Schlern aus rund 50 Lndern einAustauschjahr in Deutschland.

    Bei den von YFU organisierten Programmen handelt essich nicht um einen direkten Austausch. Das bedeutet, dassnicht jede Familie, die einen Jugendlichen ins Auslandschickt, im Gegenzug einen Austauschschler aufnehmenmuss und andersherum. Es ist mglich, an nur einem derbeiden Programme teilzunehmen. Wir verstehen beide Mg-lichkeiten des Austauschs als gleichermaen gewinnbrin-gend und wertvoll.

    Seit ber 50 Jahren in der Welt zu Hause YFU stellt sich vor

    Verstndnis braucht Zeit Einjhrige Austauschprogrammebei YFU

    YFU hat sich ganz bewusst auf einjhrige Aus-tauschprogramme spezialisiert. Die Jugendlichenmssen sich in eine fremde Kultur einleben undsich in der neuen Sprache zurechtfinden diemeisten haben erst in der zweiten Hlfte des Jah-res das Gefhl, wirklich angekommen zu sein.Auch die Familien erleben diesen zweiten Abschnittmeist als den schnsten und intensivsten Teil desgemeinsamen Jahres. Die Eingewhnungsphaseist abgeschlossen, Sprachbarrieren sind abgebaut,aus dem anfnglichen Gast ist ein neues Familien-mitglied geworden. In dieser Phase entwickelt sichzwischen Schler und Familie oft ein so herzlichesVerhltnis, dass viele Jugendliche am Ende desJahres von ihrer zweiten Familie in Deutschlandsprechen. Ein einjhriger Aufenthalt ermglicht den Aus-tauschschlern auerdem, einen ganzen Jahreszy-klus in Deutschland mitzuerleben. Feiertage, Fami-lienfeste, saisonale Traditionen nur wer ein Jahrbleibt, kann eine fremde Kultur wirklich in all ihrenFacetten kennen lernen und miterleben. Beim Abschied haben viele Familien und ihreneuen Kinder den Eindruck, dass das Jahr viel zuschnell vergangen ist.

    Ab Mitte des Jahres haben wir fast verges-sen, dass Maria eigentlich Spanisch spricht.Von diesem Zeitpunkt an, aber nicht nur we-gen der Sprache, war sie wirklich unser vier-tes Kind und ihre Anwesenheit war zurSelbstverstndlichkeit geworden.Familie Waibel, Gastfamilie von Maria aus Argentinien

  • GeschichteDie Idee des Schleraustausches existiert schon lnger alsunser Verein. Bereits 1951 startete die US-amerikanischeRegierung erste Austauschprogramme. Diese Initiativen er-mglichten es deutschen Jugendlichen, fr ein Jahr in derdemokratischen Gesellschaft der USA zu leben und die ame-rikanische Kultur intensiv kennen zu lernen. Nach Ende derstaatlichen Trgerschaft wollten die ehemaligen Teilnehmerden Gedanken der friedlichen Verstndigung an andere wei-tergeben. Deshalb grndeten sie 1957 das Deutsche YouthFor Understanding Komitee e.V. und fhrten die Arbeit in ei-gener Regie weiter. ber die Jahre wurden immer weitereAustauschlnder erschlossen, so dass wir heute mit rund 50Partnerorganisationen auf allen fnf Kontinenten zu einerder grten Austauschorganisationen weltweit zhlen.

    Seit 1984 ist YFU auerdem mit der Durchfhrung desParlamentarischen Patenschafts-Programms beauftragt.Dieses Stipendienprogramm wurde vom Deutschen Bundes-tag und dem Kongress der USA initiiert und ermglicht Ju-gendlichen beiderseits des Atlantiks ein Austauschjahr im je-weils anderen Land.

    7YFU stellt sich vor

    Engagement und BegeisterungGetragen und gelebt wird unsere Arbeit von den 1.500 eh-renamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sichdeutschlandweit mit groem Einsatz in allen Bereichen unse-res Vereins engagieren. Zu den Aufgaben gehren zum Bei-spiel die Auswahl und Vorbereitung der deutschen Aus-tauschschler und die Begleitung und Betreuung unsererGastfamilien und Austauschschler in Deutschland. Fast alleEhrenamtlichen sind ehemalige Austauschschler oder Gast-eltern, die jetzt anderen ihre Erfahrungen und ihre Begeiste-rung weitergeben mchten. Fr ihre Aufgaben werden die Ehrenamtlichen umfassend geschult und kontinuierlichweiter gebildet.

    In unserer Geschftsstelle in Hamburg sorgen darber hi-naus rund 40 hauptamtliche Mitarbeiter fr die professio-nelle Organisation der Programme und die Koordination derehrenamtlichen Arbeit.

    Sowohl haupt- als auch ehrenamtlichen YFU-Mitarbeiternliegt vor allem die Arbeit fr und mit den Schlern und Gast-familien am Herzen. Deswegen sehen wir eine unsererHauptaufgaben darin, mit umfassender Vorbereitung undpersnlicher Betreuung zu einem guten Gelingen des Aus-tauschjahres beizutragen (s. Seite 10).

    Mein Jahr in Deutschlandist, bis jetzt, die grte Er-fahrung meines Lebens. Ichempfehle jedem, ein Jahr imAusland zu verbringen,denn es hilft uns, einanderbesser zu verstehen, undVerstndnis ist der Schls-sel zu einer besseren Welt.George Bradford aus den USA

  • 8 Unsere Gastfamilien

    Unsere Gastfamilien Voraussetzungen und Anforderungen

    In ganz Deutschland laden gastfreundliche Familien die Weltzu sich ein und heien eine Austauschschlerin oder einenAustauschschler bei sich willkommen. Sie leben in groenStdten und kleinen Drfern, in eigenen Husern und Miet-wohnungen, mit mehreren Generationen unter einem Dachoder auch nur zu zweit.

    Gemeinsam haben sie alle aber eines: Sie sind interes-siert an Menschen aus anderen Lndern, offen gegenberneuen Sichtweisen auf die Welt, und sie bieten unentgeltlichein liebevolles Zuhause fr ein Jahr.

    Sind auch wir geeignet?Grundstzlich ist jede Familie und jedes Paar fr die Auf-nahme eines Austauschschlers geeignet. Der Erfolg einesAustauschjahres hngt nicht davon ab, wie die Familie zu-sammengesetzt oder wie gro sie ist. Ob Sie Kinder habenoder nicht, diese noch sehr klein oder schon aus dem Haussind Sie sind herzlich eingeladen, Gastfamilie zu werden!Auch Eltern, die beruflich sehr engagiert und selten zu Hausesind, knnen einen Austauschschler aufnehmen. Dies giltselbstverstndlich auch fr alleinerziehende Mtter und V-ter. In Ausnahmefllen knnen nach Absprache auch Einzel-personen an unserem Aufnahmeprogramm teilnehmen.

    Es gibt eine grundstzliche Voraussetzung: Die Jugendli-chen, die nach Deutschland kommen, sollen als Familienmit-glied mit allen Rechten und Pflichten am Alltagsleben teil-nehmen und nicht als Haushaltshilfe angesehen oder alsHotelgast untergebracht werden. Es sollten dieselben Regelngelten, an die sich deutsche Altersgenossen und Gastge-schwister auch halten mssen.

    Als Gastfamilie bieten Sie dem Austauschschler: Eine Unterkunft

    Diese muss nicht luxuris oder speziell hergerichtet sein,auch ein eigenes Zimmer ist nicht erforderlich. Viel wich-tiger ist eine herzliche und gastfreundliche Aufnahme ei-nes Jugendlichen aus einer anderen Kultur.

    Regelmige VerpflegungSie versorgen ihr Gastkind mit Frhstck, Mittag- undAbendessen, gegebenenfalls auch mit Schulessen.

    Teilnahme am FamilienlebenDie Austauschschler sollen in die Gastfamilie integriertwerden, mit allen Rechten und Pflichten. Es geht darum, den Familienalltag mitzuerleben ein Besichtigungs- und Unterhaltungsprogramm wirdnicht erwartet.

    Nicht aufkommen mssen Sie fr: Gegenstnde des tglichen Bedarfs (Kleidung,

    Hygieneartikel, ), Freizeitausgaben und Taschengeld Kleidung, Transport mit ffentlichen Verkehrsmitteln und

    eventuelle Kosten in der Schule oder bei Behrden Versicherungen Telefonate, Internetnutzung oder Porto

    Es macht Spa, einen so frhlichenjungen Menschen im Haus zu haben.Der Alltag wird viel spannender, weilman lernt, ihn aus einem ganz neuenBlickwinkel zu betrachten.Familie Whler, Gastfamilie von Ren aus China

  • 9Unsere Austauschschler

    Unsere Austauschschler Herkunftslnder und Hintergrund

    YFU gibt offenen, aufgeweckten, verantwortungsbewusstenJugendlichen die Mglichkeit, fr ein Jahr mit Menschen auseinem anderen Land zusammen zu leben.

    Jeder von ihnen bringt eine ganz eigene Identitt, eineganz eigene Geschichte mit. Er besitzt gute und bestimmtauch einige als weniger gut empfundene Eigenschaften. Erhat individuelle Wnsche, Erwartungen und Ziele, genausowie jeder Jugendliche in Deutschland auch.

    Die 15- bis 18-Jhrigen haben in ihrem Heimatland einAuswahlverfahren durchlaufen und gute Schulleistungennachgewiesen. Etwa ein Viertel der Jugendlichen erhlt Sti-pendien von privaten Spendern, Unternehmen oder aus demYFU-Stipendienfonds. 50 Teilnehmer aus den USA sind Sti-pendiaten des Parlamentarischen Patenschafts-Programms,gefrdert durch den Deutschen Bundestag und den Kon-gress der Vereinigten Staaten.

    Bei der Ausschreibung des Programms und whrend derVorbereitung auf den Aufenthalt im Ausland werden den Ju-gendlichen unsere Ziele vermittelt. Wir betonen, dass eineder wichtigsten Voraussetzungen fr ein erfolgreiches Aus-tauscherlebnis die Anpassung an die Bedingungen im Auf-

    nahmeland und an den Lebensstil der Gastfamilie ist. Dazugehren Essgewohnheiten, Regeln, Erziehungsstil und Orga-nisation des alltglichen Lebens in der Familie, genauso wiedie bernahme von Haushaltspflichten und die Freizeitge-staltung.

    Knnen die Schler schon Deutsch?Die Deutschkenntnisse unserer Austauschschlerinnen undAustauschschler sind sehr unterschiedlich. Manche spre-chen bei ihrer Ankunft nur ein paar Worte Deutsch, viele besitzen Grundkenntnisse und einige beherrschen die Spra-che fast flieend. Vor allem Jugendliche aus dem osteuropi-schen Raum haben oft schon mehrere Jahre in der SchuleDeutsch gelernt.

    Jugendliche mit keinen oder nur geringen Deutschkennt-nissen lernen die Grundlagen zu Beginn ihres Austausch -jahres im vierwchigen Orientierungs- und Sprachkurs, bevorsie zu ihren Gastfamilien fahren. Im Schul- und Familien -alltag erweitern die Austauschschler ihre Sprachkenntnisse und am Ende des Jahres sprechen fast alle flieendDeutsch.

    Die Herkunftslnder der Austauschschler

    Belgien, Dnemark,Finnland,Frankreich,Niederlande,Norwegen,Schweden,Schweiz

    Kanada,USA

    Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Moldawien, Polen, Rumnien, Russland, Serbien, Slowakei,Tschechien, Trkei, Ukraine, Ungarn, Weirussland

    Aserbaidschan,China, Georgien, Indien, Indonesien,Japan, Kasachstan,Mongolei, Sdkorea, Thailand

    Argentinien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Ecuador, Kolumbien, Mexiko, Peru, Uruguay, Venezuela

    gypten,Ghana, Liberia,Sdafrika

    Australien, Neuseeland

  • Ein Austauschjahr ist sowohl fr Schlerinnen und Schler

    als auch fr Gastfamilien eine aufregende Zeit mit vielen

    neuen Erfahrungen. Um dieses Jahr fr alle Beteiligten mg-

    lichst gewinnbringend zu gestalten, bietet YFU ein breites An-

    gebot an Seminaren und persnlicher Betreuung.

    Vorbereitung, Mittelseminar und JahresendeFr Gastfamilien organisiert YFU regionale Vorbereitungstref-

    fen vor der Ankunft der Jugendlichen sowie begleitende El-

    ternnachmittage oder -abende whrend des Jahres. Hier bie-

    tet sich auch die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit

    anderen Familien und Ehemaligen.

    Allen Gastfamilien stellen wir vor Beginn des Austausch-

    jahres zudem ein ausfhrliches Handbuch mit vielen ntzli-

    chen Hinweisen fr das Zusammenleben zur Verfgung.

    Die Austauschschler werden bereits im Heimatland auf

    das Austauschjahr und den Aufenthalt in einem fremden

    Land vorbereitet. Abhngig von ihrem Sprachniveau besu-

    chen die Jugendlichen zu Beginn des Jahres hier in Deutsch-

    land entweder einen vierwchigen Orientierungs- und

    Sprachkurs oder ein achttgiges Orientierungsseminar. Da-

    nach reisen sie zu ihren Gastfamilien. Zur Hlfte des Aus-

    tauschjahres laden wir die Jugendlichen zu einem der fnf-

    oder achttgigen Mittelseminare in Stdten wie Berlin, Ham-

    burg, Dresden und Mnchen ein. Gastgeschwister im Alter

    von 15 bis 18 Jahren sind zu den Mittelseminaren ebenfalls

    herzlich eingeladen.

    In den letzten Wochen des Aufenthalts bieten wir den Aus-

    tauschschlern und Gastfamilien die Teilnahme am so ge-

    nannten Re-Entry-Seminar an. Dabei werden beide Seiten

    auf den bevorstehenden Abschied vorbereitet, und die Sch-

    ler setzen sich mit der Wiedereingliederung ins Heimatland

    auseinander.

    Auch nach Ende des Jahres stehen YFU-Mitarbeiter den

    Gastfamilien gern zum persnlichen Gedankenaustausch

    zur Verfgung.

    Persnliche BetreuungAuf Ihre Sorgen, Wnsche und Fragen wollen wir stets so

    schnell wie mglich eingehen. Deshalb steht fr alle YFU-

    Gastfamilien und ihre Austauschschler ein persnlicher Be-

    treuer oder eine Betreuerin bereit. Betreuer sind ehrenamtli-

    che Mitarbeiter, die in der Nhe der Gastfamilien wohnen

    Gut begleitet durchs YFU-JahrSeminare, Betreuung und Hilfe bei Konflikten

    und sie und die Jugendlichen whrend des Jahres unterstt-

    zen. Mehr als 600 unserer Ehrenamtlichen engagieren sich

    in der Betreuung. Sie waren als Gasteltern oder als Jugendli-

    che Teilnehmer an unseren Austauschprogrammen und neh-

    men regelmig an Fortbildungen teil.

    Als zustzliche Ansprechpartner gibt es so genannte Re-

    gionalbetreuer. Dabei handelt es sich um besonders erfah-

    rene ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die un-

    sere Betreuung in den Regionen koordinieren und im Notfall

    selbst zur Verfgung stehen.

    An allen Wochentagen zwischen 9.00 und 16.00 Uhr ist

    auerdem die Geschftsstelle in Hamburg erreichbar. Dort

    kmmern sich pdagogisch und psychologisch ausgebildete

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Betreuung. Sie ste-

    hen in stndiger Verbindung zu unseren Kollegen in den YFU-

    Partnerlndern.

    Fr dringende Notflle auerhalb der Brozeiten gibt es

    auerdem eine Notruf-Telefonnummer, unter der die haupt-

    amtlichen Betreuer rund um die Uhr erreichbar sind, auch an

    Wochenenden und Feiertagen.

    Was passiert bei Konflikten?Wenn man ein ganzes Jahr miteinander verbringt, kann es

    natrlich auch schwierige Augenblicke geben. Dies gilt fr

    die Aufnahme eines Austauschschlers genauso wie fr alle

    Formen des intensiven Zusammenlebens.

    Gerade in solchen Momenten knnen Sie selbstverstnd-

    lich auf die Untersttzung der YFU-Betreuer setzen, die ge-

    meinsam mit Ihnen und dem Schler nach Lsungen fr

    mgliche Probleme suchen. Oft hilft schon ein klrendes Ge-

    sprch, um eine scheinbar festgefahrene Situation in neue

    Bahnen zu lenken.

    Natrlich kann es vorkommen, dass sich auch nach allen

    Bemhungen kein zufrieden stellendes Ergebnis erzielen

    lsst. Die Chemie stimmt einfach nicht, oder es gibt zu we-

    nige Gemeinsamkeiten. Unsere Betreuer helfen in diesem

    Fall dabei, die Verbindung fr beide Seiten schonend zu l-

    sen und den Austauschschler in einer anderen Familie un-

    terzubringen.

    10 Gut begleitet durchs YFU-Jahr

  • Nach Brasilien nehme ich Traditio-nen mit wie Fahrrad fahren, Blumenverschenken oder ins Eiscaf gehen.Camila Silva aus Brasilien

    Am besten waren die Brtchen.

    Die liebe ich einfach, die

    schmecken so gut. Ich glaube, ich

    muss bei uns ein Brtchen -

    geschft aufmachen oder so.

    Kalev Pagar aus Estland

    Bevor ich nach Deutschland kam,sagten manche Leute zu mir: Warumgehst Du nach Deutschland? DieLeute sind da alle so hart wie Eisen!Aber ich werde sagen: Die Deutschensind berhaupt kein Eisen! Sie sindSchokolade sie sind hart, aber sund lecker.Han Wang aus China

    Frher kannte ich von Deutsch-land nur weie Bratwurst,Bretzel, Bier, Pnktlichkeit undschnelle Zge. Nach diesem Jahrwei ich noch so viele schneSachen mehr!Denitsa Ivanova aus Bulgarien

    Mehr als Lederhosen undPnktlichkeit...

    ... Austauschschler berihr Deutschland

    Vllig neu war fr mich am Anfangdas Essen mit Gabel und Messer!Wei Tong Zhao aus China

    Jetzt wei ich, dass dieDeutschen nicht alle Lederhosentragen!Kristen Daily aus den USA

    Etwas sehr unglaubliches war auch,

    Schnee zu sehen. Wir waren auch

    beim Eislaufen, und es hat viel Spa

    gemacht, und wir haben gelacht,

    weil ich mindestens neun Mal hinge-

    fallen bin.

    Indra Luthiane Nunes aus Brasilien

    Ich kann nicht vergessen, wiekomisch ich es fand, als ich zum er-sten Mal zum Frhstck kam unddiese kleinen Frhstcksbrettchensah!Marina Kohler Harkot aus Brasilien

    Am ersten Schultag habe ich eineBrotdose bekommen und fand esganz schrecklich, aber dann habe ichgesehen, dass alle eine haben. InHolland haben ja nur die Strebereine Brotdose!Greetje Rosalie van der Kooij aus Holland

    Besonders unvergesslich war, dassich mit dem Fahrrad in den Wald ge-fahren bin: Die Sonne scheint, derWind fliegt, die Blumen duften, dieVgel singen und die Rehe hpfenso wie im Mrchen.Yujia Liang aus China

  • 12 Gastfamilie werden - so gehts

    Sie sind neugierig geworden und mchten selbst erfahren,wie es ist, die Welt zu sich einzuladen? Dann freuen wir unsjederzeit ber Ihre Anmeldung als Gastfamilie! Es gibt dabeifr Sie keine Bewerbungsfristen. Je nach Zeitpunkt IhrerAnmeldung und natrlich nach Ihren Wnschen knnenwir Sie entweder fr die Sommer- oder Winteranreise derSchlerinnen und Schler bercksichtigen.

    Wir mchten Sie gern in folgenden zwei Schritten kennen ler-nen:

    1. Ihr GastgeberbogenZuallererst fllen Sie den beiliegenden Gastgeberbogen ausund schicken ihn an uns zurck. (Sollte der Bogen nicht inder Broschre liegen, knnen Sie ihn auch bei uns anfordernoder im Internet herunterladen unter www.yfu.de/gastfami-lie-werden.) Auf diesem Fragebogen teilen Sie uns zunchsteinige grundlegende Informationen und Wnsche mit.

    2. Persnliches KennenlernenUm Sie noch besser kennen zu lernen und Ihnen gleichzeitigdie Mglichkeit zu einem persnlichen Gesprch mit YFU zugeben, wird ein ehrenamtlicher Mitarbeiter oder eine Mitar-beiterin einen Termin fr einen Besuch bei Ihnen vereinba-ren. In diesem Gesprch bietet sich die Mglichkeit, die Rah-menbedingungen sowie Ihre persnlichen Erwartungen nochkonkreter abzustecken.

    Gastfamilie werden so gehts! Anmeldung als Gastfamilie und Zuordnung der Austauschschler

    Und welcher Schler kommt dann zu uns?Wir sind uns darber im Klaren, dass Sympathie und Zunei-gung nicht zu planen oder zu garantieren sind. Wir setzenaber alles daran, gnstige Voraussetzungen fr das Zusam-menleben zu schaffen. Bei der Auswahl eines Jugendlichenfr eine Gastfamilie achten wir darauf, dass die Beteiligtenmglichst gut zueinander passen. Die Interessen und Wn-sche des Jugendlichen sollten, soweit mglich, mit denen derFamilie zusammenpassen. Deshalb ist es fr uns wichtig, dieLebensweisen von sowohl Familien als auch Schlern undihre Interessen und Hobbys vor der Zuordnung kennen zu ler-nen.

    Die Auswahl eines Austauschschlers fr Ihre Familiekann dann grundstzlich auf zweierlei Wegen ablaufen: Erste Mglichkeit: Erfahrene Mitarbeiter in der Geschfts-stelle whlen Ihr Gastkind fr Sie aus Sie lassen sich ganzeinfach berraschen! Dabei liegt die letztendliche Zustim-mung zu dem von uns ausgesuchten Gastkind selbstver-stndlich bei Ihnen.Zweite Mglichkeit: Wir treffen nur eine Vorauswahl, und Siewhlen aus mehreren Kurzprofilen der Jugendlichen selbstaus, wer am besten zu Ihnen passt.

    In jedem Fall erhalten Sie die Mitteilung ber die Auswahl ei-nes Austauschschlers und entsprechende Unterlagen sofrh wie mglich. Sie knnen dann in der Regel noch vor Ab-reise der Jugendlichen nach Deutschland Kontakt aufneh-men. Die Unterlagen enthalten umfangreiche Informationenber das Gastkind, die Heimatadresse, mindestens ein Foto,ein Gesundheitszeugnis, einen Brief des Jugendlichen sowieunser Handbuch fr Gastfamilien.

  • Ich glaube, dass ich ein spezielles Jahr inDeutschland gehabt habe, und meine Denk-weise hat sich verndert. Ich bin viel selbst-stndiger geworden als vorher. Ich dankeYFU, dass sie mir eine Chance gegebenhaben, neue Erfahrungen zu machen undmich dabei selber besser kennen zu lernen.Yichi Zhang aus China

    Wenn ich daran gedachthabe, ein Jahr lang insAusland zu gehen, hatteich ein wenig Angst, aberdurch meine Gastfamilieist mir klar geworden,dass ich nicht alleine bin.Andrea Morales aus Venezuela

  • 14 Formalitten & Praktisches

    ZeitrahmenDie meisten Schlerinnen und Schler kommen im Sommernach Deutschland und reisen nach ihrem Orientierungssemi-nar im August oder September zu ihren Gastfamilien. Siekehren etwa im Juni/Juli des Folgejahres in ihre Heimatln-der zurck. Einige Jugendliche starten aber auch schon imWinter in ihr Austauschjahr, so dass sie im Januar ihr Orien-tierungsseminar besuchen und im Februar bei den Gastfami-lien eintreffen. Diese Winterschler reisen im darauf fol-genden Januar wieder ab.

    Urlaub und ReisenEs ist kein Problem, wenn Familien einen Urlaub planen, dersich zeitlich mit der Ankunft ihres Gastkindes berschneidet.Fr diese Flle findet YFU bergangsfamilien, die einzelneJugendliche fr den entsprechenden Zeitraum aufnehmen.

    Wenn Sie als Gastfamilie whrend des Austauschjahreseine Reise planen, wre es schn, wenn Ihr neues Familien-mitglied daran teilnimmt. Sollte dies in Einzelfllen nichtmglich sein, wird sich auch hier gemeinsam eine Mglich-keit finden.

    Die Kosten fr eine Reise sollten, soweit mglich, dieSchler selbst oder ihre leiblichen Eltern tragen. Sollte die Fi-nanzierung ein Problem sein, ist YFU gern bei der Suchenach einer Lsung behilflich.

    Schule und AnmeldungDer regelmige Besuch einer allgemein bildenden Schuleist unverzichtbarer Bestandteil unseres Austauschpro-gramms. Die Jugendlichen sollen einen intensiven Eindruckvom Schulleben in Deutschland gewinnen und es zugleichdurch ihre Anwesenheit bereichern. Meistens besuchen YFU-Austauschschler ein Gymnasium oder die Oberstufe einerGesamtschule. Der Besuch einer Realschule ist in vielen Fl-len ebenfalls mglich, ebenso wie die Anmeldung an einerPrivatschule. Letzteres muss aber im Einzelfall geklrt wer-den.

    Gastfamilien suchen die Schule fr ihr Austauschkindselbst aus, oft fllt dabei die Wahl auf die Schule der eige-nen Kinder. Die Entscheidung ber die Aufnahme an derSchule und die Jahrgangsstufe fr Austauschschler trifft dieSchulleitung. Hufig ist es mglich, einen individuellen Stun-denplan zusammenzustellen. Die offizielle Anmeldung ander Schule mit allen notwendigen Dokumenten bernimmtdie YFU-Geschftsstelle.

    Versicherung und BehrdenWir garantieren, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmerber ausreichenden Krankenversicherungsschutz verfgen.Es handelt sich dabei entweder um eine von YFU abgeschlos-sene Gruppenversicherung oder um eine Versicherung derleiblichen Eltern im Heimatland.

    Die Jugendlichen mssen direkt nach der Ankunft beimEinwohnermeldeamt angemeldet werden. Neben dieser An-meldung bentigen sie eine Aufenthaltsgenehmigung fr einJahr. Die Aufenthaltsgenehmigung muss innerhalb der ers-ten drei Monate nach Ankunft in Deutschland beantragt wer-den und wird in der Regel problemlos erteilt. Alle erforderli-chen Bescheinigungen erhalten die Familien rechtzeitigzusammen mit weiteren Unterlagen von YFU.

    Wofr wird der Programmbeitrag der Jugendlichen verwendet?Je nach Herkunftsland zahlen die Jugendlichen einen unter-schiedlich hohen Kostenbeitrag fr ihr Austauschjahr. Als ge-meinntzige Organisation erwirtschaftet YFU mit diesem Bei-trag keine Gewinne, sondern nutzt ihn zur Kostendeckungder Austauschprogramme.So finanzieren wir damit beispielsweise:

    Auswahl und Vorbereitung der Teilnehmer Betreuung und Seminare im Gastland Den gesamten organisatorischen Ablauf Verwaltungs- und Personalkosten Schulung der ehrenamtlichen Mitarbeiter Reisekosten Versicherungen

    Wir bemhen uns, die Kosten fr unsere Teilnehmer so ge-ring wie mglich zu halten. Dass wir trotzdem ein so an-spruchsvolles Programm bieten knnen, verdanken wir ne-ben dem groen Einsatz der ehrenamtlichen Mitarbeiterauch unseren engagierten Gastfamilien, die einen Jugendli-chen aus dem Ausland fr ein Jahr unentgeltlich aufnehmen.

    Formalitten & Praktisches Wissenswertes ber Ihr Jahr als Gastfamilie

  • Geschftsstelle: Oberaltenallee 6 22081 HamburgTelefon: 040 227002-0Fax: 040 227002-27E-Mail: info@yfu.de Internet: www.yfu.de

    Spendenkonto: Kt.-Nr. 09 08 03 02 01 Commerzbank BLZ 200 800 00Gestaltung: dholthoefer.deDruck: Drucktechnik AltonaAuflage: 14000 Exemplare YFU November 2011

    IMPRESSUM Herausgeber: Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. Gemeinntziger Verein Trger der freien Jugendhilfe

    Weitere Fragen?Sie sind interessier

    t an unserem Gastfamilien-Programm,

    haben aber noch weitere Fragen? Sie

    mchten uns und

    unseren Verein noch besser kennen ler

    nen?

    Gern sind wir persnlich fr Sie da!

    Sie erreichen unsere hauptamtlichen

    Mitarbeiter in der YFU-Geschftsstelle

    unter

    Tel. 040 227002-0

    E-Mail: aufnahmeprogramm@yfu.de

    Weitere Informationen finden Sie auch

    auf unserer Inter-

    netseite unter www.yfu.de/gastfamilie-w

    erden

    Wir wrden uns sehr freuen, Sie bald a

    ls Gastfamilie bei

    YFU begren zu drfen!

  • Mehr Informationen unter: www.yfu.de

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