Experimente.docx

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    18-Oct-2015

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___bezugsquellen Im Folgenden werden alle Chemikalien aufgelistet, die man für die Experimente benötigt! Chemikalie Bezugsquellen Bezeichnungen Trichlorisocyanur- säure Baumarkt (Poolbedarf) Langzeit-Chlortabletten (für Pools) TCCS Kaliumhydroxid Baumarkt Supermarkt Apotheke/Drogerie Rohrreiniger Ãtzkali Kaustisches Kali Natriumhydroxid Baumarkt Supermarkt Apotheke/Drogerie Rohrreiniger Ãtznatron Kaustische Soda Salzsäure Baumarkt Salzsäure-Reiniger PH-Minus für Pools Essigsäure Supermarkt (Essig Essenz) Baumarkt (u.U. Essigsäure) Essig Essenz Essigreiniger Zitronensäure Supermarkt (Waschmittelabteilungâ¦) Baumarkt Entkalker Zitronensäure-Reiniger Kupfersulfat Apotheke Baumarkt Algizid Desinfektionsmittel Kaliumiodid Apotheke % Schwefelsäure Baumarkt Aquaristikbedarf KFZ-Werkstätte (-Bedarf) Batteriesäure PH-Minus Schwefel AuÃerdem noch einige empfehlenswerte Websites zum Chemikalienkauf: http://aurelio-online.com http://ebay.com http://fischar.de http://kremer-pigmente.com http://labchem.de http://laborladen.de http://omikron-online.de http://s3-chemicals.de http://skus.de/shop.php?a_kat=611&lager= http://chemological.org http://technikhandel-wendt.de ___experimente #1: Herstellung von Kaliumchlorat Prinzip Chlor disproportioniert im alkalischen zu Chlorid und Hypochlorit: Das Hypochlorit-Anion zerfällt allerdings schnell in ein Chlorid âund ein Chlorat-Anion (ebenfalls eine Disproportionierung!). Man benötigt⦠Trichlorisocyanursäure, 40g Salzsäure 25%, ca. 70ml 100ml 30%ige Kalilauge Sicherheitshinweise Kalilauge wirkt stark ätzend und ist gesundheitsschädlich. Chlorgas ist sehr giftig. Kaliumchlorat ist brandfördernd und auÃerdem gesundheitsschädlich. Trichlorisocyanursäure ist gesundheitschädlich und umweltgefährdend. Salzsäure ist ätzend und wirkt reizend auf die Atemwege. Im Abzug oder zumindest drauÃen arbeiten! Durchführung (â¦) #2: Schwarzer Tee als PH-Indikator Prinzip Schwarzen Tee kann man als (sehr) einfachen PH-Indikator verwenden â im saueren Milieu hellt er sich leicht auf, im alkalischen bemerkt man eine recht deutliche Verdunklung. Man benötigt⦠Schwarzen Tee Etwas Natriumhydroxid (ca. 1g) in ca. 20ml Wasser gelöst. Zitronensäure-Lösung ca. 20%/andere Säure Sicherheitshinweise Natronlauge sowie Natriumhydroxid wirken stark ätzend. Zitronensäure reizt die Augen. Schutzbrille tragen! Durchführung Drei nebeneinander stehende Reagenzgläser füllt man zu ca. 2cm mit schwarzem Tee (das mittlere, das nur dem Vergleich dient, kann man natürlich direkt zu ca. zwei Dritteln auffüllenâ¦) Ins erste Reagenzglas gibt man nun etwas Säure; ins dritte die Lauge . Es sollten sich UNGEFÃHR folgende Farben einstellen: v. Links nach Rechts: sauer, neutral, basisch #3: Synthese von Natriumacetat #4: Darstellung von Iod Für ca. 10g Iod: 13,28g Kaliumiodid, 10ml HCl, 13-14ml Wasserstoffperoxid Prinzip Kupfersulfat und Kaliumiodid reagieren zu Kaliumsulfat und Kupfer(II)iodid: Das gebildete Kupfer(II)iodid zerfällt in Kupfer(I)iodid und Iod. Gesamtgleichung: Das enthaltene Iod ist, da es komplett wasserfrei ist und somit keine gelöten Verunreinigungen enthalten kann, von recht hoher Reinheit, was ein groÃer Vorteil dieser Synthese ist. Man benötigt⦠für (theoretisch) 10g Iod: 20g Kupfersulfat Pentahydrat 26,16g Kaliumiodid TROCKEN Sicherheitshinweise Iod und Kupfersulfat sind gesundheitsschädlich und umweltgefährdend, ebenso das entstehende Kupfer(I)iodid. Lästige Iodflecken kann man mit Natriumthiosulfat-Lösung entfernen. Durchführung Danach entwässert man das Kupfersulfat, indem man es in ein â hitzebeständiges â Gefäà gibt und vorsichtig erhitzt. Es sollte ein weiÃer Feststoff zurückbleiben, den man zusammen mit dem Kaliumiodid in eine hitzebeständige Glasschüssel o.Ã. gibt.