Instagram, Pinterest und Co. - Das Scout24 Playbook Bild-Communities

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    23-Jan-2015

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Das Scout24 Playbook "Bild-Communities" beschftigt sich mit dem Thema visuelle Communities und gibt einen berblick darber, welche Bild-Communities es aktuell gibt und wie diese genutzt werden knnen. Mehr: http://blog.scout24.com/2012/08/instagram-pinterest-und-co-das-scout24-playbook-bild-communities/

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<ul><li> 1. Playbook Bild-Communities 1. Der Trend zum BildIm Mrz 2012 sollten Experten aus PR-Agenturen, Unternehmen und Medien im Rahmendes Social Media Trendmonitors 2012 folgende Frage beantworten: Welche Inhalte lsenim Social Web groe Reaktionen aus? 42 Prozent der knapp 3.000 Befragten nanntenBilder an erster Stelle, gefolgt von Videos auf Platz 2 (38 Prozent).Zu dieser Zeit nahm der Pinterest-Hype gerade seinen Lauf und auch Instagram begeis-terte mehr und mehr iPhone-Besitzer. Nur zwei Monate spter kurz nach dem Launchder Instagram-Version fr Android Smartphones wurde bekannt, dass Mark Zuckerbergjene Foto-App fr die stattliche Summe von einer Milliarde Dollar kaufen wollte. Im Juniverkndete Facebook, Fotos noch prominenter platzieren zu wollen (wir berichteten inunseren Social Media News). Die Kommunikation mit Bildern ist auf dem Vormarsch.Visuelle Communities gibt es schon seit einigen Jahren Flickr wurde vergangenen Feb-ruar acht Jahre alt, Tumblr. ging 2007 an den Start doch Instagram und Pinterest ha-ben einen immensen Hype im Social Web ausgelst, schrieb die Branchen-ZeitschriftWerben&amp;Verkaufen (kurz W&amp;V) im April (Ausgabe 17). Instagram hat nach eigenen An-gaben bereits mehr als 80 Millionen User laut Focus Online eine loyale und aktive Nut-zerbasis, fr die der Fotodienst zu einer Art visuellem Tagebuch geworden sei.Das Time Magazin whlte Pinterest zu den 50 besten Websites" des Jahres 2011. Welt-weit ist Pinterest das am schnellsten wachsende Netzwerk.Quelle: Focus Online, Social Media: Pinte-rest wchst langsamerDieses Playbook liefert einen berblick ber die aktuellen Bild-Netzwerke und geht daraufein, ob und wie diese genutzt werden knnen. 2. Wie knnen Unternehmen von den visuellen Communities profitierenNicht selten fllt im Zusammenhang mit den neuen Networks der Satz Ein Bild sagtmehr als 1.000 Worte. ein Sprichwort, das einen nicht unbedeutenden Teil ihres Er-folgs erklrt. Bilder berwinden Sprachbarrieren, fangen Emotionen und Augenblicke einund vermitteln auf einfache Weise Informationen, die oftmals leichter im Gedchtnis blei-ben als Texte. Zudem und diese Funktion erfllen Pinterest und Instagram besondersgut sind sie eine kreative Art der Selbstdarstellung.Doch ndern visuelle Netzwerke deshalb die Gesetze des Social Web? Werden Bilderknftig das geschriebene Wort ablsen? Wohl kaum. Dennoch wird sich die Bild-Kommunikation etablieren und auch Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen.Um User und damit potenzielle Kunden zu erreichen, reicht es nicht mehr, lediglich inte- 1</li></ul><p> 2. Playbook Bild-Communitiesressanten Inhalt zur Verfgung zu stellen. Unternehmen mssen auch Bilderwelten undvisuelle Anreize kreieren knnen, so die W&amp;V, um sich auch weiterhin im Web bemerkbarzu machen.Die Vorteile von visuellen Netzwerken sind dabei:Sieverschaffen dem Unternehmen mehr Aufmerksamkeit.strken die Marke sowie das Profil und Image eines Unternehmens.knnen zu Marketing- und PR-Zwecken genutzt werden.binden den Kunden an das Unternehmen bzw. sprechen neue Zielgruppen an.ermglichen bei zum Teil geringem Kostenaufwand meist hohe Reichweiten.generieren Traffic fr die eigene Website / den eigenen Blog.verbessern die Sichtbarkeit des Unternehmens in Suchmaschinen, aber auch imWeb allgemein.Der NachteilEs gibt nicht viele Unternehmen, die ber Bilderwelten verfgen, die sich gut auf Pinte-rest &amp; Co. verwerten lassen. Reiseanbieter, Modelabels und hnliche bildaffine Branchensind klar im Vorteil. Beispiele sind die Pinterest-Seiten der Modemarke Burberry oder desHotelbuchungsportals HRS.Quelle: http://pinterest.com/burberry/ &amp; http://pinterest.com/hrshotelportal/Das bedeutet aber nicht, dass alle anderen Unternehmen die Finger davon lassen sollten.Auch Zahlen und Fakten knnen in gut gemachte Infografiken verpackt und dort zur Ver-fgung gestellt werden. Boards bzw. Alben, wie das einer deutschen Kommunikations-agentur (Grey Germany) zum Thema Social Web &amp; Pinterest, knnen ebenso auf Inte-resse stoen.2 3. Playbook Bild-Communities 3. Grundregeln in den sozialen BilderweltenDie Zeitschrift Werben&amp;Verkaufen schloss ihren Artikel zum Thema visuelle Communitiesmit Grundregeln in den sozialen Bilderwelten. Einige davon wollen auch wir euch vor-stellen. Relevanz: Nur Relevantes wird von Usern geteilt. Erfolgreich ist meist Witziges, Provokantes, Begehrenswertes oder Informatives. Zielgruppe: Mit Bild-Communities erreicht man in der Regel eher kleine Ziel- gruppen (Beispiel Pinterest: designorientiert, berwiegend weibliche Nutzer), nicht den Mainstream wie bei Facebook. Urheberrechte: Fr alle Bilder mssen alle Rechte vor dem Hochladen geklrt sein. Dazu gehrt auch die zeitlich uneingeschrnkte Weiterverbreitung durch die Nutzer. Pin-Buttons: Wollt ihr auf Pinterest aktiv sein und wollt ihr, dass Bilder von eu- ren Websites geteilt werden, gehrt der Pin-Button ebenso wie Facbooks Like- Button auf die Homepage. 4. Welche Bild-Communities gibt es berhaupt? 4.1 Pinterest Pinterest bezeichnet sich selbst als virtuelle Pinnwand und content sharing service. Das Time Magazine beschreibt es als simple, image-centric social network suddenly enjoying a rush of main-stream buzz. Gegrndet wurde es bereits 2010, in Deutschland machte es erst Anfangdieses Jahres von sich reden.User knnen dort Bilder (Pins) selbst hochladen, aber auch von andern Webseiten auf dereigenen Pinnwand pinnen sowie Bilder von anderen Pinterest-Mitgliedern auf ihrer eige-nen Seite teilen (repinnen). Die eigenen Pins knnen verschiedenen thematischen Boards(Alben) zugeordnet werden. Auerdem kann ein User anderen Users wie bei Twitter folgen und Bilder wie bei Facebook liken und kommentieren.Das Pinnen funktioniert dabei wie folgt: Ein User teilt das Bild auf seiner Pinnwand, in-dem er einen Backlink auf der Seite generiert, auf der das Bild ursprnglich gefundenwurde. Man kann Pinterest also auch als Social-Bookmarking-Site fr Bilder bezeichnen. 3 4. Playbook Bild-CommunitiesFr Unternehmen ist Pinterest im Moment vermutlich das relevanteste visuelle Netzwerk auch wenn es bisher in Deutschland vergleichsweise wenig verbreitet ist.Was spricht fr Pinterest? Pinterest stellt eine Mglichkeit dar, Links auf die eigene Seite zu generieren. Weltweit generiert es mehr Traffic als YouTube, Google+ und LinkedIn zusam- men. Auch der Traffic zu und von Facebook ist grer als der vom Konkurrenten Instagram (vgl. The State of the Social Media, 2012). Zudem knnen mehr Menschen erreicht werden als mit Instragram, das als Foto- App lediglich auf iPhone- und Android-Smartphone-Besitzer beschrnkt ist. Pinterest zeichnet sich durch eine hohe Viralitt aus, 80 Prozent aller Pins sind angeblich Repins. Ist ein Bild einmal hochgeladen und trifft es den Geschmack der Nutzer, verbreitet es sich oft schnell und ohne eigenes Zutun. Auf Pinterest unterhalten sich die Menschen weniger ber ihr eigenes Leben als ber Produkte. Das macht es fr Unternehmen besonders interessant. Durch die produktbezogene Kommunikation sind die Vorlieben der Nutzer leicht erkennbar. Auf Pinterest sind Menschen eher bereit, Unternehmen zu folgen als auf anderen sozialen Netzwerken zumindest in den USA scheint dies so zu sein. Das ergab eine Studie, die im Mrz 1.507 US-Konsumenten befragte.Wann eignet sich Pinterest fr Unternehmen?Social Media Experte Andreas Werner hat sich dieser Frage angenommen und einigePunkte zusammengefasst.Das Produkt / die Marke lsst sich sauber in eine der Pinterest-Kategorien ein-gruppieren.4 5. Playbook Bild-CommunitiesAuf der eigenen Corporate Website gibt es qualitativ hochwertige Bilder, mitdenen die eigenen Leistungen dargestellt werden knnen.Das Unternehmen verfgt ber hochwertiges Bild- / Videomaterial in grerenMengen.Es gibt weiteres illustrierendes Material aus anderen Quellen, das auf der eige-nen Pinnwand verbreitet werden kann.Die Kunden kommen aus dem englischsprachigen Raum / sind international.Wie funktioniert Pinterest?Eine Anmeldung bei Pinterest war bisher nur per Einladung oder mit einem aktuellen Fa-cebook- oder Twitteraccount mglich. Seit Anfang August knnen sich User aber aucheinfach mit einer gltigen Email-Adresse anmelden. Gerade fr Unternehmen ist es wich-tig, gleich bei der Anmeldung das About-Feld auszufllen, weil dies in Suchmaschinenangezeigt wird, wenn nach dem Pintererst-Account gesucht wird. Da sich die Pinterest-Community selbst die deutsche berwiegend auf Englisch unterhlt, solltet sich jedesUnternehmen gut berlegen, ob es deutsch oder englisch kommuniziert.Ein Pinterest-Kanal kann auch vor Suchmaschinen verborgen werden. In den Einstellun-gen lsst sich diese Funktion mit einem Klick einstellen. Aus Unternehmenssicht ist esaber in der Regel sinnlos, nicht von Google und Co. gefunden zu werden. Deshalb checktsicherheitshalber, dass diese Funktion deaktiviert ist. Zustzlich knnt ihr einstellen, obihr eure Pinterest-Seite mit Facebook und Twitter verlinken wollt.Neue Boards knnt ihr ber das Add+ Feld anlegen.Dort auf Create a Board klicken, Name und Kategorie auswhlen und bestimmen, ob undwelche Follower Bilder in dieses Board pinnen knnen. Zum Schluss noch eine Beschrei-bung fr das Album und natrlich Fotos hinzufgen.Achtet darauf, dass jedes Board mindestens fnf Bilder enthlt, damit auf eurer Pinn-wand keine leeren Platzhalter zu sehen sind. Jeder Pin sollte auerdem mit einer kurzenBeschreibung (inklusive Schlagworte) versehen werden die wird von den Usern zwarkaum gelesen, ist aber fr die Auffindbarkeit in Suchmaschinen wichtig.5 6. Playbook Bild-CommunitiesAndreas Werner rt zudem, das Unternehmenslogo in Fotos, die auf Pinterest gepinntwerden, einzubauen. Verbreiten andere User euer Bild, verschwindet nmlich der Kurz-text unter den Bildern. Lediglich die Ziel-URL ist dann noch zu sehen. 4.2. Instagram Instagram ist, wie bereits erwhnt, eine Foto-App, mit der die eigenen Fotos einfach und schnell bearbeitet werden knnen. Erkennungsmerkmal sind ihre quad-ratischen Bilder, die eine Hommage an die Kodak-Kamera Instamatic sein sollen. Andersals Pinterest funktioniert Instagram nur mit Nutzern, die selbst aktiv werden und Fotosmachen.Wie funktioniert Instagram?Sehr einfach und genau deshalb ist es so beliebt. Mit wenigen Klicks entstehen Fotos,die nach mehr aussehen als der typische Digitalkamera-Schnappschuss. Nachdem dasFoto aufgenommen wurde, stehen dem Nutzer verschiedene Filter und andere Bearbei-tungsmodi zur Verfgung, die dem Foto einen individuellen Anstrich verleihen. Einenberblick ber die Funktionen der einzelnen Filter bietet folgender Artikel.Ein Bild verschiedene Filter; Quelle: The Atlantic, A Guide to the Instagram Filters Youll Soon Be Seeing on FacebookDanach kann das Foto auf Instagram selbst sowie auf verschiedenen anderen sozialenNetzwerken, wie Facebook und Twitter, geteilt werden. Ebenso wie bei Pinterest kannman in der Instagram-Community anderen Nutzern folgen, ihre Fotos kommentieren undliken. Das Liken geschieht hier in Form von Herzen.Wie baue ich mir auf Instagram ein Netzwerk auf?Einige Tipps dazu gibt Florian Hie auf Instagrafie.com, die wir hier zusammengefassthaben.Qualitt statt QuantittGeliked wird, was gefllt. Das gilt auch auf Instagram. Nur auergewhnliche Motive,besondere Bearbeitung und Kreativitt stechen aus der Masse der Fotos heraus. Langfris-tig wird Erfolg dann eintreten, wenn fotografiert wird, was Spa macht und nicht etwas,das viele Likes verspricht. Denn damit fliegt man irgendwann auf, so Hie. 6 7. Playbook Bild-CommunitiesTaggingTags werden, wie auch bei Twitter, mit einem Hashtag (#) versehen und erhhen dieSichtbarkeit der Bilder innerhalb der Community. Dabei empfiehlt es sich, englische Tagszu verwenden, da auch hier vorwiegend in Englisch kommuniziert wird.Liken, kommentieren, folgenWenn die eigenen Fotos von anderen Nutzern aufgegriffen, d.h. bewertet oder kommen-tiert werden, bzw. der eigenen Account mehr Follower bekommen soll, msst ihr auchselbst aktiv werden. Liked Fotos, die euch gefallen, folgt anderen Usern, die ihr interes-sant findet.Teilnahme an FotowettbewerbenUm den eigenen Account bekannter zu machen, knnen sich Instagramer so werdenInstagram-Mitglieder oft bezeichnet an Fotowettbewerben, wie z.B. Photo of the Day,beteiligen. User, die ihre Fotos mit dem Hashtag #photooftheday versehen, nehmen da-ran automatisch teil. Das Gewinnerfoto wird im Fotostream verffentlicht, der Fotograferhlt in der Regel zahlreiche Likes und neue Follower.Wie knnen Unternehmen Instagram nutzen?Fr Unternehmen bietet Instagram wie auch Pinterest die Mglichkeit, bildhafte Blickehinter die Kulissen zu ermglichen und eine neue Zielgruppe hier eine, wie bereits er-whnt, sehr kreative und aktive an das Unternehmen zu binden. Anders als bei Pinte-rest reicht es aber oft nicht, die eigenen Themen zu visualisieren. Damit eine Unterneh-mensseite auf Instagram erfolgreich wird, mssen sich die Nutzer selbst daran beteiligen.Es mssen also Motive so kreiert werden, dass Instagramer zur Tat schreiten knnen.Ein gelungenes Beispiel aus Deutschland, wie gerade letzteres funktioniert, ist die Res-taurant-Kette Vapiano. Diese nutzt dabei die enge Verbindung zwischen Facebook undInstagram. Fotos, die bei Instagram von Nutzer unter dem Hashtag #vapiano hochgela-den werden, werden automatisch in einer eigens dafr eingerichteten Galerie auf derFacebook-Unternehmensseite publiziert.Wenn ihr euch entschliet, auf Instagram aktiv zu werden, solltet ihr folgende Tipps be-achten. Gerade zu Beginn ist es hilfreich, eure neue Social Media Prsenz auf den beste-henden Kanlen zu kommunizieren. Damit euch mglichst viele der bisherigen Fans oderFollower auf den neuen Kanal folgen, solltet ihr ihnen den Mehrwert von Instagram ge-nau erklren. Schlielich fordert die Community, die vielen vielleicht noch gar nicht be-kannt ist, eine hohe Partizipationsbereitschaft der User. Darber hinaus steigert ein er-folgreicher, gut durchdachter Fotowettbewerb bzw. ein Aktion, die Instagram mit beste-henden Kanlen verbindet (Beispiel Vapiano), die Bekanntheit eines Kanals enorm.7 8. Playbook Bild-Communities4.3 Weitere Bild-Communities Flickr Bereits seit acht Jahren gibt es das Bildportal Flickr. Auch dort knnen Fotos hochgeladen und kommentiert werden. Auch hier knnen Unternehmen ber Bilder Einblicke in das Unternehmenbieten. User- und Expertenmeinungen zu Flickr reichen von Flickr hat keine Zukunftmehr bis hin zu Flickr gibt weiter Gas. Mat Jonan, Autor bei Gizmodo, schreibt in einerlesenswerten Analyse, die einst beste Fotosharing-Seite sei lngst tot ermordet vonYahoo, das Flickr 2005 gekauft, aber das Potenzial der Website nicht erkannt habe.Want to share photos on the Web? Thats what Facebook is for. Want to look at the pic-tures your friends are snapping on the go? Fire up Instagram. Dennoch versucht auchFlickr vom aktuellen Trend zu profitieren und verpasste sich erst vergangen Mai ein vlligneues Layout.Tumblr.Laut W&amp;V ist Tumblr. die Nummer drei der globalen Social Communities, in denen Bilderdominieren. Dabei ist Tumblr. eigentlich ein Mikroblog...</p>