Herausforderungen fr Magento im Enterprise E-Commerce Umfeld

  • Published on
    28-Nov-2014

  • View
    1.587

  • Download
    1

DESCRIPTION

In den vergangenen 15 Jahren hat die SinnerSchrader-Gruppe viele komplexe, nationale wie internationale sowie groe und kleine E-Commerce Projekte realisiert, etliche davon im Enterprise-Umfeld. Was sind die besonderen Herausforderungen an Enterprise E-Commerce Projekte? Wann ist Magento das richtige Shopsystem, um diesen Herausforderungen zu begegnen? Was hat die Enterprise-Edition von Magento damit zu tun? Wo stt Magento an seine Grenzen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Vortrag wie auch der Frage, warum next commerce als 100% Tochter der SinnerSchrader-Gruppe gerade jetzt in Magento investiert und was die D2C-Plattform ist, die next commerce auf Basis von Magento aufbaut.

Transcript

  • 1. MEET MAGENTO #5.11Herausforderungen fr Magento imEnterprise E-Commerce UmfeldLeipzig, 16. Mai 2011
  • 2. Vorstellung: SinnerSchrader-Gruppeauf einen Blick Top-4 Interaktivagentur in Deutschland 100% Fokus aufs Web mit Schwerpunkt E-Commerce 370+ Mitarbeiter in Hamburg und Frankfurt, 29m Umsatz in 09/10 Inhabergefhrt, unabhngig, brsennotiert
  • 3. Fokus: UmfangreicheDienstleistungen fr E-Commerce GRUPPE Strategie Konzept Design Entwicklung OperationsWeb Analytics Social Online Newsletter & Shop Media Media E-CRM Management
  • 4. Kunden
  • 5. Viele Spezialisten unter einem Dach mediabyInteraktivagentur mit Shop Maintenance Performance Media Full Service Schwerpunkt + + E-Commerce E-Commerce E-Dialog Proling & Targeting Outsourcing Technologie Beratung, Umsetzung, Adserving, Generalunternehmer, Kreation, Produktion, Performance, Shop-Entwicklung, Technologie, Quality Management, Ad Management, Shop-Management, Web Analytics, Newsletter Display Network Planung & Reporting Hosting intensiver Know-how Transfer, gemeinsame Nutzung von Ressourcen, gemeinsame Kunden und Projekte 5
  • 6. Kurzprol next commerceUnternehmen next commerce GmbH, 100% Tochter der SinnerSchrader AGMitarbeiter ca. 5 Hamburg / 25 Hannover (ehemals Visions new media)Schwerpunkt E-Commerce Outsourcing / D2C Plattform + ServicesLeistungen Strategie, Planung & Konzeption Shop-Design & -Umsetzung Shop-Management / Vermarktung Prozessdesign & Prozessmanagement Online MarketingAngebot D2C self-managed: Festpreis-Projekte + mtl. Wartung D2C fully-managed: % Net Sales Kooperationen + SetupAuszug aus unsererKundenliste 6
  • 7. Unser Angebot: D2C Services D2C self-managed D2C fully-managed Konzept, Design opt D2C Shop-Programmierung Plattform techn. Betrieb Conversion Optimierung opt Strategie, Business Plan opt Shop Management opt Order Management opt Marktplatz Steuerung opt D2C Business Reporting opt Services Onsite Merchandising opt eCRM / Newsletter Produktion opt Produktion (Foto, Text) opt opt Online Marketing opt opt Fulllment opt optAbrechnung Modus Festpreis + mtl. Wartung Setup + % Net Sales 7
  • 8. D2C = direct-to-consumer:Enterprise E-Commerce?D2C bedeutet direkte Interaktion + Transaktion mit dem Konsumenten volle Kontrolle aber auch volle Verantwortung fr die Kundenkommunikation eigene Vertriebsstruktur mit allem was dazu gehrt (Personal, Kosten, Margen)D2C ist eine strategische Herausforderung fr jedes Unternehmen Organisation: neue Strukturen mssen geschaffen werden, intern oder extern Investition: in der Regel kostet die neue Struktur anfangs mehr als sie erlstMagento wchst, in der Anzahl und der Gre der Projekte Die groen Marken investieren in anspruchsvolle Direktvertriebs-Aktivitten (D2C) Die steigenden Ansprche sind eine Herausforderung fr die Technologie und die Teams 8
  • 9. Anforderungen an EnterpriseE-Commerce Projekte
  • 10. Anforderungen im berblick Hohe Ansprche Groe Budgets, an die Plattform schnelle Realisierung Enterprise E-Com Anforderungen Komplexe PlanbareProjektorganisationen Projektprozesse 10
  • 11. Hohe Ansprche an die PlattformGroer Funktionsumfang Viele Marken Viele Hohe Performanz Individualanforderungen Viele Produkte Viele Drittsysteme Einfache Pege Schnelle Weiterentwicklung Die stark steigenden Anforderungen sind echte Herausforderungen fr die Basistechnologie und fr die Umsetzungsteams 11
  • 12. Der ewige Kampf: Marketing vs. Sales Marketing: Sales: Markeninszenierung Prioritt Inspiration Flexibilitt fr Kampagnen Produkt im Fokus Prioritt Conversion Prozesssicherheit fr Abverkauf Unbersichtliche Gemengelage, wechselnde Prioritten Lsung A: Lsung B: Trennung Marketing-Site Integriertes Marketing- und Online-Shop und Vertriebsportal 12
  • 13. Exkurs: Spitzenlasten durchgepulstes MarketingSzenario (Aktionsgeschft): InternetVersand von 1 Mio. E-Mails in einer Stunde bis zu 100.000 Visits in einer Stunde LB Cache bis zu 300 PI / sec WS bis zu 15 PI pro Server / sec -> 20 Server?? DB Magento-externer* Cache fr statische Inhalte erforderlich Statische Dateien Statische Seiten Images CMS-Seiten JS-Dateien Shop-Seiten (ohne Warenkorb) CSS-Dateien Fragmente (Warenkorb-Schnipsel)* Vollstndige Entkopplung Shop- und Cache-Server 13
  • 14. Unser Ansatz: Bndelung von Know-how und Modulen / D2C Plattform Marketing (adserving, retargeting, search) Content Commerce CRM / Community (product data, fotos, cms) (core + D2C modules) (customer data, segments, social) Warehousing Order Management / Customer Service (inventory, shipments, returns) Backend Integration (inbound, outbound) Financials (PSP integr., bank, accounting) Schnittstellen 14
  • 15. Groes Projektvolumen,wenig Zeit bis zum Go LivePriorisierung: Herausforderungen: Zeit Groes Team (6 - 8 Personen) Schneller Start (nchste Woche) Harte Deadline (TT.MM.YY) Umfangreiche Anforderungen Budget Qualitt Wie viele der relativ kleinen Magento-Teams knnen schnell ein 300 - 400 PT Projekt aufnehmen und innerhalb 4 Monaten umsetzen? 15
  • 16. Herausforderung an sich: KomplexeStrukturen auf Seiten des KundenBeispiel: Organigramm eines Multi-Brand E-Commerce Projektes: Marke 1 Marke 2 Marke 3 Marke 4 Zentrales Zentrales E-Com Team IT Team Spezialist X Agentur Spezialist Y Wie stellt man sich fr eine solch komplexe Projektorgansation auf? 16
  • 17. Typische groe Projektorganisation Lenkungsausschuss Steering Steering Projektleiter Projektleiter TPL Marketing TPL Marketing / CMS TPL Vertrieb TPL Frontend TPL Technik TPL Backend Kunde Agentur 17
  • 18. Herausforderung Anforderungs-management und Timing Kunde Agentur Groes Ausschreibungsverfahren, Planung, Kalkulation im Stress enge Timings Anforderungen ndern sich, Mehrfache Plananpassungen, Termine werden geschoben Verlust der bersicht Team muss loslegen, Schlielich die Entscheidung obwohl Konzept nicht fertig Anforderungen ndern sich Was war berhaupt angeboten? immer wieder Ist das ein Change Request? 18
  • 19. Ein mglicher Ansatz:Standardisierter Projektprozess Projekt- Implemen- Konzeption E2E-Test Service initialisierung tierungLeitgedanken: Maximale Transparenz fr alle Beteiligten (intern + extern) Geringstmgliche Fluktuation im Projektteam Denierte Deliverables in jeder Phase Bewusste bergnge zwischen den Phasen, ggf. Quality Gates Ist der eigene Projektprozess stabil, und passt er zu den Anforderungen des Kunden? 19
  • 20. Exkurs:Operatives Daten-Management im E-Commerce
  • 21. Typisches Szenario: FashionCoproduziert und vertreibt ber Handel Fashion Handel Produktion CoAusgangssituation: Kunden = Hndler, daher kaum Endkundendaten vorhanden Wenig B2C-Kommunikation, keine klassische Markenfhrung Kein direktes Feedback ber die Akzeptanz der Produkte, nur Verkaufsstatistiken Hohe Marge beim Handel, der die Endkundenbeziehungen steuert 21
  • 22. Szenario: FashionCo steigt in dendirekten Endkundenvertrieb ein Handel Fashion Produktion Co D2C / E-Commerce 22
  • 23. Die Datenstrme nach dem Einstieg erfassen reporten Brutto-Verkufe Netto-Verkufe Kundendaten Umstze Nutzerprole Kosten 3 4 D2C / Fashion Produktion E-Commerce Co 2 1 kreieren transformieren Vermarktungsdaten harte Produktdaten weiche Produktdaten Kollektionsdaten Cross-Sellings Preise + Orderdaten 23
  • 24. Jeder Datenstrom bringt seineHerausforderungen mit sich1 transformieren Wie strukturiert liegen Produkt- und Kollektionsdaten vor? harte Produktdaten In welchen Systemen? Kollektionsdaten Wie gut sind die Preislisten gepegt? Preise + Orderdaten2 ? kreieren Wer erstellt den Marketingplan, wer die Inhalte? Vermarktungsdaten Woher sollen die schnen Produktfotos kommen? weiche Produktdaten Wie sollen die Produkte vernetzt werden? Cross-Sellings3 erfassen In welchem System werden die Daten erfasst? Viele Fragen, Brutto-Verkufe Wo werden sie gespeichert, wer erhlt Zugriff? Kundendaten Viele Antworten? Was ist mit dem Datenschutz? Nutzerprole4 reporten Wie passen die Daten meines neuen Kanals in das Gesamt-Reporting? Netto-Verkufe Wie oft / wie genau knnen die Daten erfasst werden? Umstze Welche Daten brauche ich berhaupt? Kosten 24
  • 25. Die gute Nachricht: Es gibt fr allesAntworten, viele davon sind einfach1 transformieren harte Produktdaten Einfach strukturierte Datenexporte, meist in CSV-Listen Kollektionsdaten oder die wohl bekannten EDI-Nachrichten. Preise + Orderdaten2 kreieren an hin! m Vermarktungsdaten Aufgabe der Agentur K riegt weiche Produktdaten Cross-Sellings3 erfassen Brutto-Verkufe Aufgabe der Agentur Kundendaten Nutzerprole4 reporten Netto-Verkufe Auch hier wieder einfache Listen, meist CSV oder EDI. Umstze Kosten 25
  • 26. Aber wie nutzt man diese Daten,um intelligent zu steuern? Order Adserver Online Shop Buchhaltung Management D2C Datenuniversum (Marketing, Klickverhalten, Retouren, Zahlungen, ...) D2C Dashboard (vernetzte Reports) e riger n s chwi Scho D2C Management (intelligente Steuerung) 26
  • 27. Alles ganz einfach, oder?Problem #1: Die Datenhoheit ist hug unklar Beim Inhouse-Betrieb: Welcher Abteilung gehren welche Daten? Wo sind die gespeichert? Im Outsourcing-Modell: Auf welche Daten besteht berhaupt Zugriff?Problem #2: Es gibt keine vernnftigen Standards Beim Datenaustausch unter klassischen Hndlern nutzt man EDI. Im E-Commerce gibt es wenig Datenstandards, meist nur individuelle Absprachen.Ergebnis: Eine vernetzte, konsolidierte Betrachtung ist hug operativ gar nicht mglich. Die Integrationskosten sind hoch, daher meist Beschrnkung auf die absoluten Must-Haves. 27
  • 28. Ein Beispiel: Abhngigkeit derRetourenquote vom Geburtsjahr Marketing- Kanal Verkufe ? Sprechen wir im Marketing Retouren die richtigen Kunden an?Kundendaten Steuerungs-Datenbasis Auswertung / Visualisierung Impuls 28
  • 29. Lohnt sich der Aufwand?Wir sind berzeugt:Wer langfristig protabel wachsen will, muss die D2C-Daten beherrschen. Marketing / Erstkufer CRM / Wiederkufer Mehr Umsatz / Net Sale Produkte / Conversion Timing / Abschriften Mehr Ergebnis / EBIT Prozesse / Retouren 29
  • 30. Zusammenfassung Um im Enterprise-Umfelderfolgreich zu sein, muss manseine Prozesse im Gri haben whrend des Projekts im operativen Betrieb
  • 31. Vielen Dank!Moritz Koch, Managing Directornext commerce GmbHVlckersstrae 3822765 Hamburgmoritz.koch@next-commerce.com 31

Recommended

View more >