• 1. UntitledrssarchiveWarum steigt die Lebenserwartung der Deutschen?© 2013 UntitledWer über zwanzig ist und nicht erst seit Gestern Internet und Handy benutzt, hat sicherlich, so wie ich selbst, schon alle „grossen“ Anbieter probiert. Und alle Jahre wieder (oder eher alle zwei Jahre wieder, dennso lange dauern die meisten Verträge heutzutage) steht man wieder vor dem gleichen Problem: Wechseln? Wenn ja wohin? Falls nein, welchen Tarif nimmt man? Dabei ist es unterm Strich gesehen doch eigentlichegal oder? Ich meine, für welchen Anbieter man sich entscheidet. Denn solange keine Probleme „da sind“ plätschert alles gemächlich dahin. Man telefoniert, surft, schreibt seine SMS oder Mail, nutzt Spotify (normal, unlimited oder Premium), „facebookt“ und „skyped“. Aber wehe, man hat auch nur ein klitzekleines Anliegenoder ein minimales technisches Problemchen, dann rollt sie los, die „Service Maschinerie“. Hilfezenter,Kundenlogin, Auftragsstatus, Einrichtungshilfen, Technikhotline, Warteschleife, wenn man denen erst einmalin die Fänge geraten ist, gibt es so leicht kein Entkommen mehr. Kein Wunder, dass angeblich die Lebenserwartung der Deutschen gestiegen ist, diese zusätzliche Zeit brauchen wir nämlich dringend. Haben Sie schon einmal spasseshalber überschlagen, wieviel Zeit Sie bisher in Warteschleifen von Internetprovidern verbracht haben? Und ich meine damit nicht die Zeit, die man verbringt, um eine günstige all net flat herauszusuchen.   6 MINUTES AGOAlles schon mal dagewesenWir waren dreizehn oder vierzehn, mein Bruder und ich, als wir unser erstes Modem bekamen. Es hieß damals nur anders, man nannte es „Akustikkoppler“. Es war der neueste Schrei unter den VC20 und C64Besitzern, neben Pitfall und Olympic Games, wobei ich mich nicht mehr genau daran erinnern kann, wasvon beidem eher „da war“. Man stopfte den Telefonhörer, der damals noch mit „ph“ anstatt mit „f“ geschrieben wurde, in eine Art umgekehrten Risenkopfhörer, wählte die Nummer einer „Mailbox“ (Internetgab es damals noch nicht) und konnte sich dann mit anderen Usern austauschen, die vorher oder nachherdie gleiche Mailbox benutzen. Richtige Interaktion war noch nicht möglich, das ganze hatte eher den Charakter einer elektronische Pinwand, vergleichbar mit heutigen Foren. Wenn ich in diesen Tagenirgendwelche Online- oder Offline Anzeigen über allnet flat preisvergleich lese, muss ich irgendwie immeran damals denken. Denn Allnet-flatrate gab es im Grunde schon am Anfang der 80er Jahre, da einTelefongespräch (oder eine Modemverbindung), soweit ich mich richtig erinnere immer 10 Pfennig kostete, egal wie lange man telefonierte bzw. die Mailbox benutzte (vorausgesetzt das Gespräch blieb in den Grenzen der eigenen Vorwahl).1 WEEK AGO # A L L N E T- F L A TEMPFEHLUNGV E R G L E I C H D-NETZ Generated with www.html-to-pdf.netPage 1 / 1
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    Warum steigt die lebenserwartung der deutschen

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