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Für viele Hausärzte ist das das Ende

by siegfried

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  • 30 MMW-Fortschr. Med. Nr. 8 / 2013 (155. Jg.) AKTUELLE MEDIZIN–LESERFORUM 30 Neuer Hausarzt-EBM Für viele Hausärzte ist das das Ende Seit MMW Nr. 6/2013, S. 8, berichten wir über die geplanten Änderungen im so genannten Hausarzt-EBM (siehe auch S. 10 dieser Ausgabe). Ein Leser sieht schwere Zeiten für die Hausärzte voraus: _ Jegliche betriebswirtschaftliche Kal- kulation wird durch den neuen Haus- arzt-EBM unmöglich. Kommt es wirk- lich zu einer erheblichen Absenkung des bisherigen Fallwertes, werden zahlreiche Hausarztpraxen schließen. Sinn des neuen EBM ist offenbar, die Anzahl der chronischen Diagnosen zu erhöhen – im Interesse des Risikostruk- turausgleichs der Kassen. ■ Siegfried Brauser, praktischer Arzt, Ahornstraße 18, D-86738 Deiningen © M es te r Hautkrebsscreening Natürlich lohnt sich das „Screening-Programme zur Gesundheitsvorsorge stehen hoch im Kurs. Ob Untersuchungen bei ‚Gesunden‘ aber wirklich immer nützen, ist oft nicht zu erkennen“, schrie- ben wir in MMW Nr. 6/2013, S. 16. Im Report wurden die verschiedenen Screenings unter die Lupe genommen, darunter auch das Screening auf Hautkrebs. Dazu ein Leser: _ In dem Beitrag befassen Sie sich auch mit dem Sinn des Hautkrebsscreenings. Für mich stellt sich da schon die Frage, was Sie von einem Screening noch mehr erwarten, als dass Sie entsprechend frühzeitig die Hautkrebsarten erfassen und dadurch die Sterberate reduzieren. Noch eine Anmerkung: Wenn man schon das Durch- schnittsalter einer Erkrankung angibt, sollte man durchaus nach Männern und Frauen trennen, weil der Erkrankungs- gipfel bei den Frauen deutlich niedriger liegt als bei den Männern. Also für mich lohnt sich das Hautkrebsscreening immer. ■ Dr. Dr. rer. nat C. Brilon, Hautarzt, Allergologe, Große Rurstraße 40, D-52428 Jülich Leser fragen – Experten antworten Helfen Omega-3-Fettsäuren bei einer bipolaren Störung? Frage von Dr. G. S.: Gibt es eine Indikation für Omega-3-Fettsären bei einer bipolaren Störung zur „Heilung“ der Depression, wie der Boulevardpresse zu entnehmen und von einer Patientin gewünscht? Gibt es überhaupt seriöse Studien dazu und mit welchem Ergebnis? Antwort von Dr. Johanna Sasse, Chemnitz: Nein, die Studienlage belegt bisher nicht ausreichend den Einsatz von Omega-3-Fettsäuren gegen Depressionen, auch nicht bei bipolaren Erkrankungen. Ich weiß zwar von einigen Fachkollegen, die dies propagieren, dennoch gibt es keine wissenschaftlich relevanten Untersuchungsergebnisse, die diese Aussage bislang stützen würden. Ich darf in diesem Zusammenhang auf die Depressionsleitlinie (DGPPN) verwei- sen. Aus meiner Sicht sollten Sie dies der Patientin mitteilen und auf die gängigen, bewährten Therapieoptionen (Mood- stabilizer: v. a. Lithium und Lamotrigin; atypische Neurolep- tika: v.a. Quetiapin und im Ausnahmefall eine kurzzeitige medikamentöse Therapie mit Antidepressiva) verweisen. ■ Dr. med. Johanna Sasse, Oberärztin in der Abteilung für Psycho- therapie, Klinik Carolabad, Riedstraße 32, D-09117 Chemnitz
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